Montag, 19. Juni 2017

Stella Damasius - die 'Rechtspopulistin' aus Nigeria



Ich habe nichts gegen Krebsgeschwüre, aber ich selbst mag keins haben. Wir kennen solche Sätze zur genüge. Bevor etwas vom Diktat der politischen Korrektheit abweichendes gesagt werden kann, ist eine Vorab-Distanzierung oder Vorab-Entschuldigung vom Gesagten erforderlich. Das heißt, wenn man nicht von vornherein unter die übermächtigen Räder der Gesinnungswächter geraten will. Trotzdem wird Meinungsfreiheit derzeit noch immer groß geschrieben.

In Nigeria verhält sich das offensichtlich nicht viel anders als bei uns. Nigeria kränkelt ebenfalls unter dem Dogmatismus der politischen Korrektheit. Wer etwas gegen die 'kulturelle Bereicherung' sagt, kann sich der unnachgiebigen Feindschaft der Toleranz-Prediger sicher sein. Wer Muslime und den Islam kritisiert, wird absichtlich missverstanden und die Folgen sind oft genug gnadenlos und grausam. So viel Vielfalt muss sein. Inschallah.

Ob in Nigeria oder in Deutschland, es erfordert Mut, öffentlich so aufzutreten, wie das die Nigerianerin Stella Damasus gemacht hat. An den Maßstäben des deutschen Gutmenschentums bemessen - am deutschen Wesen soll schließlich die Welt genesen - hat sich Stella Damasus aufgrund ihrer Aussage die Bezeichnungen Rechtspopulistin, Ewiggestrige, Geisteskranke (islamophob), Menschenhasserin etc. pp. redlich verdient.

Willkommen im Klub, Stella!

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