Freitag, 27. März 2015

Saudi-Arabien besorgt um Demokratie im Jemen...

Saudi-Arabien ist im Jemen eingefallen. Warum warnen der "Weltpolizist" und seine Hilfssheriffs nicht vor einer Annexion des Jemen und weshalb antworten sie nicht mit Sanktionen? Weil ausgerechnet die neben dem Vatikan rückständigste und korrupteste Monarchie auf dieser Welt im Jemen Demokratie einfordert?
All diese politischen "Witze" sind so miserabel, dass einem das Lachen vergehen kann...

Ein MONSANTO-Hasardeur ergreift die Flucht


In Verbindung mit den Befunden der IARC hat der bekannte Förderer von Goldenem Reis Patrick Moore kürzlich bei einem Interview im französischen Fernsehen gesagt:
"Ich glaube nicht, dass Glyphosate in Argentinien Krebs verursachen. Du kannst ein großes Glas trinken und das macht gar nichts."
(Informationen über Glyphosate Anwendung und Krebsraten in Argentinien hier)
Der Interviewer fragte, ob er es trinken würde, da er etwas mitgebracht habe.
Moore: "Gerne ... nicht wirklich. Ich weiß, dass es mir nichts ausmachen würde."
Der Interviewer fordert ihn nochmals auf, etwas zu trinken.
Moore: "Nein, ich bin doch nicht blöd ... Leute versuchen, sich damit das Leben zu nehmen, aber es misslingt regelmäßig."
Der Interviewer drängt, dass er die Wahrheit sagen solle.
Moore: "Nein, es ist für Menschen nicht gefährlich."
Interviewer: "Also dann sind Sie bereit, ein Glas Glyphosat zu trinken?"
Moore: "Nein, ich bin kein Idiot ... Sie können mich über den Goldenen Reis interviewen ... das Interview ist zu Ende .... Sie sind ein kompletter Arsch."
Dann stürmte Moore hinaus.
Und die Moral aus der Geschichte: mach keine Erklärungen, die sich nicht beweisen lassen.
Vielleicht könnte MONSANTO daraus etwas lernen.
Quelle: mehr Informationen auf einartysken

Donnerstag, 26. März 2015

Straftaten der Sowjetarmee in der DDR



Diese vom MDR ausgestrahlte Sendung greift ein fast vergessenes Thema auf. Und doch würde ich sie als teilweise tendenziös und nur unzureichend dokumentiert bezeichnen, was aber nicht gegen die Beschäftigung mit diesem Thema ansich sprechen soll.

Es ging nämlich auch anders herum. Ich weiß von einem Unfall, bei dem ein sowjetischer Schützenpanzer in einen Pkw raste. Die Insassen des Pkw verunglückten dabei tödlich. Als die sowjetische Militärpolizei vor Ort eintraf, wurde der Fahrer des Schützenpanzers vor den anwesenden Zeugen so verprügelt, dass diese Mitleid mit dem jungen Kerl bekamen. Was aus diesem wurde, wurde auch hier nicht bekannt.

Dann weiß ich von einer Schlägerei zwischen deutschen jungen Männern und drei russischen Soldaten. Die Soldaten zogen dabei den Kürzeren. Einer von ihnen wurde mit einem Ziegelstein mehrfach auf seinem Kopf geschlagen. Sein lebloser Körper und die beiden anderen wurden anschließend von einem LKW der Sowjetarmee abtransportiert. Auch dieser Vorfall wurde vertuscht, obwohl die Opfer in diesem Fall die Besatzer waren. Die deutschen Männer wurden dafür nicht verurteilt. Scheinbar passte auch dieser Vorfall nicht in das Bild von der deutsch-sowjetischen Bruderliebe.

Doch jetzt zu etwas weitaus Gewichtigerem als die Vergangenheit.
Unabhängig von der Tatsache, dass es richtig und wichtig ist, sich mit der Geschichte der sowjetischen Besatzungsarmee in Deutschland zu beschäftigen, handelt es sich aber um vergangenes Geschehen. Was ist aber mit der Gegenwart in Form der noch immer Deutschland besetzenden westalliierten Truppen?

Denn das, was in der MDR-Dokumentation zurecht den Sowjets und den DDR-Organen vorgeworfen wird, ist noch immer Wirklichkeit in Deutschland. Auch hier wird vertuscht, verheimlicht, verdrängt. Ob von den Besatzern selbst oder den bundesdeutschen Organen und der ach so freien Medien vollzogen - auch hier herrschen die Gesetze alliierter Besatzungspolitik in Deutschland vor, die nichts mit dem Rechtsverständnis der Bürger oder dem Inhalt der bundesdeutschen Gesetzbücher gemein haben.

Desweiteren sollten die Straftaten der Sowjets nicht nur auf Verkehrsunfälle, Vergewaltigungen und Körperverletzungen beschränkt werden. Begangene Umweltverbrechen und dergleichen zählen ebenso dazu. Auch hier steht die westalliierte Besatzungspolitik der der Sowjets in nichts nach.

Die Vergangenheit kann man nicht mehr beeinflussen, die Gegenwart schon. Warum werden die Straftaten der westalliierten Besatzer nicht thematisiert? Welchen Sinn sollte die Dokumentation machen, wenn sie nicht die Aufmerksamkeit der Menschen auf das noch immer bestehende Elend und Unrecht der Besatzungspolitik lenken hilft?

Früher gab es viel Unrecht, doch heute ist alles weitestgehend in Ordnung? In zehn oder zwanzig Jahren werden sie auch so berichten. Der dummzuhaltende Bürger will es nicht begreifen, dass das Heute sich schon heute nicht vom Gestern unterscheidet. Er will das Heute erst wahrhaben, wenn es das Gestern heißt und in der Vergangenheit liegt.

Mittwoch, 25. März 2015

Wirtschaft: Konservativer Unternehmer verurteilt Neoliberalismus



Dieses Video ist zwar schon ein paar Tage alt, aber noch immer aktuell.
Der erfolgreiche Unternehmer Wolfgang Grupp (Trigema) lässt im Video seinen hörenswerten Dampf über den Anarcho-Kapitalismus unserer Tage ab.

Dienstag, 24. März 2015

Im Gedenken an den Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999

Heute vor genau 16 Jahren begann die völkerrechtswidrige NATO-Operation "Allied Force" (gebündelte Stärke). Ziel der gemeinsamen Kriegsführung der USA, Deutschlands, Großbritanniens, der Niederlande, der Türkei, Belgiens, Spaniens, Italiens, Kanadas und Dänemarks war die entgültige Zerstörung der Bundesrepublik Jugoslawien und insbesondere die Unterwerfung Serbiens.
Ich möchte an dieser Stelle nicht näher auf die Hintergründe dieses verbrecherischen Angriffskrieges eingehen, doch ich möchte an ihn erinnern.
Für viele Menschen im Westen gilt dieser Krieg als "Schnee von gestern". Das, obwohl die Verantwortlichen dafür niemals abgestraft wurden und noch immer unbehelligt unter uns leben.
Noch immer wird im Westen unverholen an den alten Kriegslügen festgehalten und noch immer wird die Wahrheit unterdrückt.
In Folge des Krieges wurde das Amselfeld von Serbien abgespalten. Zuvor wurden tausende Serben aus ihrer Heimat vertrieben. Aber auch albanische Kosovaren, die loyal zu Serbien standen, entgangen nicht dem Terror der UCK.

Diejenigen, die die beiden Volksabstimmungen auf der Krim, obwohl diese im Einklang mit dem Völkerrecht abgehalten wurden, als "Annexion der Krim durch Russland" bezeichnen, sind nicht zufällig dieselben, die dafür sorgten, dass das Amselfeld ohne die Legitimation seiner Bewohner vom Mutterland Serbien herausgerissen wurde.

Russland lehnte diesen offenen Bruch des Völkerrechts ab und stand im Jugoslawienkrieg auf der Seite Serbiens. Wäre damals die heutige Regierung Russlands an der Macht gewesen und hätte Russland bereits damals zu seiner alten Stärke zurückgefunden, wäre Jugoslawien als solches nicht von der Landkarte getilgt worden.

Wer die heutige Lage in Europa beurteilen will, kommt nicht an den Ereignissen von vor 16 Jahren vorbei.

Sonntag, 22. März 2015

Das Wort zum Sonntag: Glaube und Wissen schließen einander aus - wo das eine vorhanden ist, kann das andere nicht sein

Je religiöser ein Mensch, desto mehr glaubt er; je mehr er glaubt, desto weniger denkt er; je weniger er denkt, desto dümmer ist er; je dümmer er ist, desto leichter kann er beherrscht werden. Das gilt für Sektenmitglieder ebenso wie für die Anhänger der großen Weltreligionen mit gewalttätig intolerantem "Wahrheits"-Anspruch. Dagegen hilft, auf Dauer, nur Aufklärung.
Adolf Holl (*1930)
Holls Aussage sollte nicht nur auf die Religionen bezogen werden, sondern auf jede Form von Dogmatismus.
Bereiche der Wissenschaft, politische Ideologien, Geschichts- wie Weltbilder und dergleichen mehr stellen nichts anderes dar als Ersatzreligionen. Alles, was nicht hinterfragt wird und vor allem nicht hinterfragt werden darf, ist im Sinne der Aussage Holls zu betrachten.