Mittwoch, 23. April 2014

Russischer Außenminister: Bewaffnete Putschisten haben Weisung Waffen einzusetzen.

Der Unterschied zwischen den Bewaffneten von Turtschinow und denen im Osten der Ukraine ist, dass die der Putschisten Weisung haben die Waffen einzusetzen.
Sergei Wiktorowitsch Lawrow, Außenminister der Russischen Föderation
Auch diese Äußerung Lawrows ist keine "russische Propaganda", wie das stets in den NATO-Medien betont wird, sondern kann von jedem aufmerksamen Beobachter der Lage in der Ukraine bestätigt werden.
Somit dürfte auch hier klar sein, wer in dieser angespannten Situation der Feind des Weltfriedens ist.

Dienstag, 22. April 2014

Hintergründe zur Pentagon-Meldung über die "Demoralisierung" der Mannschaft eines US-Kriegsschiffs durch russisches Militär

Vor einer Woche wurde auf dieser Seite ein Artikel veröffentlicht, der sich unter anderem mit dem legendären Heldenmut der US-Army befasste.

RIA Novosti hat gestern einen interessanten Artikel gebracht, in dem ein plausibler Grund für die Vorkommnisse, die sich vor einer Woche ereigneten, geliefert wird.
Plausibel, weil dieser Artikel glaubwürdig erklärt, weshalb das Pentagon vorige Woche meldete, dass ein US-Zerstörer wegen "Streß" seinen Kampfauftrag abbrechen musste und siebenundzwanzig Besatzungsmitglieder ihre sofortige Kündigung einreichten.

Dass das russische Militär bereits jetzt diese Trumpfkarte ausspielte, ist für mich ein deutliches Zeichen, dass Russland kein Interesse an einer Zuspitzung des Ukrainekonfliktes hat.
Russlands Führung hatte zudem mit dieser militärischen Abschreckungsmaßnahme zur Verhinderung eines größeren Krieges beherzt gehandelt, denn völkerrechtlich gesehen, hätte das US-Kriegsschiff auch versenkt werden können.
Russische Su-24 legt amerikanischen Zerstörer lahm
Ein russisches Frontbombenflugzeug Su-24, das mit dem neuesten Komplex zur funkelektronischen Niederhaltung ausgestattet ist, hat im Schwarzen Meer das modernste amerikanische Gefechtsführungssystem „Aegis“ auf dem Zerstörer „Donald Cook“ lahm gelegt.
Diese Version, die in Russlands Massenmedien sowie von Blogern intensiv erörtert wird, teilt auch Pawel Solotarjow, Stellvertreter des Direktors des Instituts für USA und Kanada der Akademie der Wissenschaften Russlands:
„Am 10. April hat der Zerstörer ‚Donald Cook’, mit Marschflugkörpern ‚Tomahawk’ an Bord, das Neutralgewässer des Schwarzen Meeres erreicht. Das Ziel war die Durchführung einer Einschüchterungsaktion und die Demonstration der Stärke im Zusammenhang mit der Position Russlands in Bezug auf die Ukraine und die Krim. Das Auftauchen von amerikanischen Kriegsschiffen in diesem Gewässer widerspricht der Konvention über den Charakter und die Fristen für den Aufenthalt von Kriegsschiffen von Nichtanrainer-Ländern im Schwarzen Meer.“
Als Antwort darauf schickte Russland ein unbewaffnetes Flugzeug Su-24 zum Umfliegen des amerikanischen Zerstörers. Dieses Flugzeug sei jedoch, wie Experten meinen, mit dem neuesten russischen funkelektronischen Bekämpfungskomplex ausgestattet gewesen. Laut dieser Version hat „Aegis“ das Nahen der Maschine bereits aus der Ferne geortet, es wurde Gefechtsalarm ausgelöst. Alles sei planmäßig verlaufen, die amerikanischen Radare lasen den Kurs der Annäherung bis zum Ziel ab. Doch plötzlich erloschen alle Bildschirme. „Aegis“ funktionierte nicht mehr, die Raketen konnten keine Zielzuweisung beziehen. Die Su-24 aber überflog das Deck des Zerstörers, vollzog eine Kampfkurve und imitierte einen Raketenangriff gegen das Ziel. Im Anschluss daran wendete die Maschine und wiederholte das Manöver, und zwar zwölf Mal.
Nach allem zu urteilen, scheiterten alle Versuche, „Aegis“ wieder funktionstüchtig zu bekommen und die Zielzuweisung für die Luftabwehrmittel zu erteilen. Russlands Reaktion auf den militärischen Druck durch die USA sei vernichtend ruhig gewesen, sagt Pawel Solotarjow:
„Es handelte sich um eine recht originelle Demonstration. Ein Frontbomber ohne jegliche Bewaffnung, jedoch mit Apparaturen für die funkelektronische Niederhaltung der Funkmessmittel des Gegners an Bord, trat gegen einen Zerstörer an. Jener war mit dem modernsten Luft- und Raketenabwehrsystem ausgerüstet. Doch hat dieses mobile, in diesem Fall ein bordgestütztes System, einen wesentlichen Mangel aufzuweisen. Das sind die Möglichkeiten für die Zielbegleitung. Solche Systeme bewähren sich gut, wenn es sich um mehrere Schiffe handelt, wenn man ihr Vorgehen irgendwie koordinieren kann. In diesem Fall ist es aber nur ein einziger Zerstörer gewesen. Und allem Anschein nach hat der Algorithmus für das Funktionieren der Funkmessmittel auf dem Zerstörer im System ‚Aegis’ beim Einsatz des russischen Systems zur funkelektronischen Niederhaltung an Bord der Su-24 nicht angesprochen. Daher gab es nicht nur eine nervöse Reaktion auf die Tatsache des Umfliegens als solche, was nur während des Kalten Krieges zur allgemein üblichen Praxis gehörte. Es folgte auch eine Reaktion darauf, dass das modernste System, vor allen Dingen sein Informations-, sein Funkmessteil, nicht im gebotenen Maße funktioniert hatte. Daher war denn auch eine solche nervöse Reaktion der amerikanischen Seite zu beobachten.“ 
Nach diesem Zwischenfall habe die „Donald Cook“, wie ausländische Massenmedien berichten, schnellstens einen Hafen in Rumänien angelaufen. Dort hätten 27 Besatzungsmitglieder ihr Entlassungsgesuch eingereicht. Man sagt, dass alle 27 Personen geschrieben hätten, dass sie nicht die Absicht hätten, ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Das wird auch durch eine Erklärung des Pentagons indirekt bestätigt. Darin wird behauptet, dass diese Aktion die Besatzung des amerikanischen Schiffes demoralisiert hätte.
Welche eventuellen Auswirkungen hat der Zwischenfall im Schwarzen Meer, der von den USA provoziert worden war? Die Prognose von Pawel Solotarjow lautet:
„Ich glaube, dass sich die Amerikaner irgendwie Gedanken über eine Vervollkommnung des Systems ‚Aegis’ machen werden. Das wäre der rein militärische Aspekt. In politischer Hinsicht würden da wohl kaum irgendwelche Demonstrationsschritte von dieser oder der anderen Seite folgen. Das genügt. Indessen ist das für die Amerikaner ein äußerst peinliches Moment. Insgesamt verschlingt das Raketenabwehrsystem, das sie entfalten, kolossale Mittel. Jedes Mal muss man nachweisen, dass man sie aus dem Haushalt bewilligen sollte. Zugleich ist die bodengestützte Komponente der Raketenabwehr, die in Schächten untergebrachten Antiraketen, unter idealen Bedingungen erprobt worden, wobei sie eine niedrige Effektivität gezeigt hatte. Das Pentagon verheimlicht das sorgfältig. Die modernste Komponente, das schiffgestützte System ‚Aegis’, hat in diesem Fall ebenfalls seine Mängel gezeigt.“
Das System, mit dem die russische Su-24 den amerikanischen Zerstörer „Donald Cook“ in einen Schockzustand versetzt hatte, trägt die bedingte Bezeichnung „Chibiny“. Das ist der Name eines Gebirgsmassivs auf der Kola-Halbinsel hinter dem Polarkreis. Bei „Chibiny“ handelt es sich um den neuesten Komplex für funkelektronische Niederhaltung des Gegners. Mit ihm sollen alle perspektivischen russischen Flugzeuge ausgestattet werden. Unlängst hatte der Komplex die fällige Prüfung bei einer Kriegsübung auf einem Versuchsfeld in Burjatien absolviert. Nach allem zu urteilen, müssen die Tests erfolgreich gewesen sein, da nun beschlossen wurde, den Komplex unter äußerst realitätsnahen Bedingungen zu erproben.

Sonntag, 20. April 2014

Mein Mittelfinger reicht allein nicht aus: GEZ-Medien bemühen sich um Schadensbegrenzung



Rationale Worte aus dem Munde einer Fernsehjournalistin sind die Ausnahme, deshalb sollen sie auch an dieser Stelle niemandem vorenthalten werden.
Fakt ist, dass Gabriele Krone-Schmalz ihre Ansichten zur Fernsehberichterstattung über Russland nicht erst seit gestern vertritt, sondern ihre Worte das Resultat einer langjährigen Beobachtung sind.

Deshalb frage ich, weshalb man erst in den letzten Tagen damit begonnen hat, auch solche Journalisten zu Wort kommen zu lassen und das wiederum auch nur in wenig beachteten Nischenprogrammen, die nur von denjenigen verfolgt werden, denen die Fragen und Anmerkungen der Frau Krone-Schmalz nicht fremd sind?

Die NATO-Medien bemühen sich eindeutig um Schadensbegrenzung. Doch jegliche Milde und Nachsicht sollte ihnen verwährt bleiben. Denn nirgends lassen sich Reue oder der Wunsch nach wirklicher Wiedergutmachung erkennen. Sie gehen nur weniger übereifrig und selbstherrlich in ihrem Gewerk der Irreführung - der Verbreitung von Lügen, Halbwahrheiten und des Verschweigens von wichtigen Fakten - vor.

Denen Gnade zu gewähren, ist absolut fehl am Platz.
Denn hier geht es nicht um Bagatelldelikte, sondern um die Beteiligung am größten Verbrechen überhaupt, weil dieses Verbrechen alle anderen Verbrechen beinhaltet.
Solange nicht die Köpfe der uns bekannten Haupttäter rollen, solange der mediale Seuchenstall nicht mit stählernem, rostigem und stumpfem Besen gereinigt wurde und solange keine wirksamen Kontrollmechanismen gegen den möglichen Machtmißbrauch der Medienmacher von Morgen eingeführt werden, solange sollte jeder Versuch dieser Heuchlerbande genauso beantwortet werden, wie das im Kriegsfall (der Krieg um die Köpfe bleibt wie gewohnt im rasenden Gange) für solche Gestalten nur legitim ist.

Keine Sorge, hierbei geht es nicht um blinde Rachegelüste, sondern um weitsichtige Vergeltung.
Aus medialer Sicht betrachtet ist es bereits Fünf nach Zwölf. Es kann also nur darum gehen, konsequent die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und diesmal auch umzusetzen.

Die NATO-Medien haben jedenfalls nicht damit begonnen, ihrer journalistischen Verantwortungspflicht bezüglich ihrer GEZ-Zwangsfinanzierer nachzukommen. Ihnen geht es lediglich darum, ihrem auch von uns entlaubten Lügenbaum ein wenig Tarnlaub zu verpassen.
Wer nun auf das primitive Notverhalten dieser Medien hereinzufallen droht, der sollte sich doch zuvor mit dem geistigen Inhalt eines kulturell relevanten heimischen Werkes auseinandersetzen: Der Rattenfänger von Hameln.
Humanoide Ratten gibt es heute mehr denn je. Ohne sie wären die Rattenfänger hoffnungslos arbeitslos...

Freitag, 18. April 2014

Es ist nicht schwer, euch unter Kontrolle zu halten...

Bekanntlich erlaubt es der Gesetzgeber am Karfreitag nur eingeschränkt zu lärmen.
Ich bin zwar kein Freund der Verbote und schon gar keiner von Verboten, die auf der Anbetung von Hirngespinnsten beruhen, doch hat in der heutigen Zeit ein Tag ohne Lärm durchaus seine Berechtigung.
Wobei der Gesetzgeber unter Lärm nur Disco- und Kneipenmusik versteht, leider aber nicht auch Dinge wie Nachrichten, Fernsehen und Politikerreden.
Lärm ist der hörbare Müll unserer Zivilisation.
Herbert von Karajan (1908-1989)
Falls sich irgend jemand heute langweilt, kann er sich hier die Hörbuchversion von George Orwells "1984" reinziehen. Echte Gegenwartsmusik hat noch keinem geschadet, wenn es um das Schärfen der Sinne geht.

Donnerstag, 17. April 2014

Montagsdemos treffen auf Ditfurths Verschwörungstheorie und dies gepaart mit medialer Ignoranz

Es heißt, die Massenmedien berichten nicht über die Montagsdemos für den Frieden, die derzeit in mehreren Städten regen Zuspruch finden.
Das ist richtig. Offensichtlich hat man sich wieder einmal verschworen, um einen "Nachahmereffekt" zu vermeiden.

Das hat übrigens schon öfter funktioniert, nicht zuletzt bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland, als es angeblich keine Gewaltausbrüche gegeben hatte, obwohl sich doch die englischen Fußballfanatiker ihrer guten Sitten erinnerten, in dem sie die Düsseldorfer Altstadt im Sir Harris-Style sanierungsfreundlicher gestalten wollten.
Naja, und andere uns bekannte Fußballrandale aus diesen Tagen brachte es auch nicht in die "News".
Nicht, weil es nichts Neues war, sondern weil man eben den Nachahmeeffekt mit der Vogel-Strauß-Methode glänzend gelöst zu haben erhoffte.

Der Rundfunk vermeldete übrigens später siegestrunken, dass die erfolgreiche, weil ohne Gewaltausbrüche stattgefundene WM ein untrügliches Zeichen für die zunehmende globale Beliebtheit des selbstbetrügerischen Hosenanzug-Deutschlands sei.
Die Berichterstattung zur Fußball-WM ist aber ein anderes Thema, die Parallelen sind dennoch deutlich erkennbar.

Die Nichtberichterstattung über die Montagsdemos soll die Zuschauer nicht vor Gewaltbildern bewahren, sondern auf Gewalt auf Staatsebene, um nicht zu sagen Krieg, vorbereiten helfen.
So etwas nennt sich Gefahrenabwehr, wobei hier unter Gefahr der von Chefredaktionen und Politfunktionären als solche empfundene Friedenswillen der Montagsdemonstranten verstanden werden muss. Und um diesen gefährlichen Friedenswillen effektiver begegnen zu können, wurden zusätzlich relevante Übertragungskameras abgeschaltet. Was in den Massenmedien nicht stattfindet, soll auch im weltweiten Massenmedium nicht zu verfolgen sein. Die Kameras für die Direktübertragungen vom Brandenburger Tor und andernorts werden jetzt wahrscheinlich immer Montags gewartet. Rein zufällig versteht sich, denn sonst müssten wir hier von einer Verschwörungstheorie sprechen und das wollen wir ja schließlich nicht. Die Verschwörungspraxis ist doch wesentlich interessanter.

Im Geltungsbereich der Freiheitlich Demokratischen Grundordnung verliert eine Verschwörungstheorie erst dann ihren theoretischen Status, wenn sie ihre Halbwertzeit überschritten hat. Wenn also durch sie die "nationale Sicherheit" nicht mehr gefährdet erscheint. Wenn sich also die elitäre Verschwörergemeinschaft ihres Machterhalts sicher ist.

Die Wahrheit läßt sich nur im Großen wie im Kleinen finden und niemals widerspricht sie sich.

In den Volksvertretungen unserer Bananenrepublik hat alles seine Ordnung. Genauer gesagt, seine Sitzordnung.
Die einen sitzen hinten, die anderen vorne, einige weiter oben, andere wieder weiter unten. Die einen in der Mitte, und mancheiner wieder links oder rechts davon.
Deshalb ein dreifaches Helau auf die parlamentarische Gesäßgeographie!

Diese Gesäßgeographie hat im Denken der Deutschen einen bemerkenswerten Stellenwert erreicht. Zumindest bei den einfach gestrickten Schubladenjüngern und der politischen Inquisition.
In vollendeter Illusion bedeutet "links" gleich gut und "rechts" gleich schlecht. Eine Mitte scheint es in Wirklichkeit nicht zu geben, es sei denn, man ist treu auf Regierungskurs. Wobei die "Linken" alles, was nach ihrer Meinung nicht "links" ist, als "rechts" einordnen. Die "Rechten" stehen dabei nicht nach, sie treiben dieses idiotische "Gut und Böse"-Spiel nur in entgegengesetzter Richtung.

Mit dem kleinen Unterschied, dass, wenn man sich als "Linker" bezeichnet, man gesellschaftlich salonfähig bleibt, während Menschen, die sich als "rechts" einstufen, gleichzeitig alle erdenklichen Unarten angelastet werden. In Deutschland als "Rechter" bezeichnet zu werden, bedeutet die Brandmarkung als Unmensch, Menschenhasser, Neider usw. usf.
Wer als "Rechter" gebrandmarkt ist, ist das, was früher ein Ketzer war. Mit solchen Leuten lässt man sich besser nicht ein, wenn man nicht auch auf dem Scheiterhaufen landen will. Zwar gibt es zur Zeit keine echten Scheiterhaufen mehr, aber genügend Methoden, um diesen ersetzen zu können.

Ich wurde übrigens bereits mehrfach als "rechts" eingestuft. Ein paar Mal lautete die Begründung dafür, weil ich in meiner deutschen Muttersprache und nicht in Denglish (Besatzungsdeutsch, Sklavendeutsch) schreibe.
Solchen niederträchtigen und zudem rein rassistischen Schwachsinn möchte man im Grunde nicht kommentieren, da er jedem gesunden Geist unwürdig ist. Gemeingefährlich und unerträglich ist er dennoch.

Kommen wir zu den Montagsdemos.
Es ist bezeichnend, dass sich die Antifa und Konsorten wie Jutta Ditfurth erst in die Friedensbewegung der Montagsdemos eingebracht haben bzw. sich damit befassen, nachdem die NATO-Propaganda von den Massen als solche wahrgenommen und somit ihrer Wirkung weitestgehend entledigt wurde. Wobei hier anzumerken ist, dass es eben die NATO-Medien sind, die sich in ihrer geschwächten Situation Menschen wie Ditfurth bedienen, ihnen Öffentlichkeit bescheren, um so die Zersetzung der jungen Friedensbewegung voranzutreiben.

Es geht diesen Inquisitorengehilfen nicht um Deutungshoheit oder Mitsprache. Sie können an diesen Demos teilnehmen und sich einbringen. Das ist aber nicht deren Ziel. Es geht ihnen darum, die Montagsdemos in die "rechte" Ecke stellen zu wollen, sie also ihrer Wirkung zu berauben.
Um dieses Ziel zu verfolgen, hetzt die einschlägig bekannte Bagage nicht auf die Demoteilnehmer im Allgemeinen, denn das wäre zu durchsichtig, sie hetzt gegen Personen, die mit diesen Demos in führender Rolle zu tun haben.

Jebsen soll zum Judenhasser verklärt werden, weil er die Apartheit-Politik Israels anprangerte, Elsässer soll ein Nazi sein, weil er als Deutscher deutsch denkt und der Initiator der Demos wird ebenfalls zum Judenhasser, allein weil er es wagte, die FED als Quelle für die Krise in der Ukraine zu bezeichnen.
Mit den sonstigen wirren Verschwörungstheorien der Antifa und der Ditfurth möchte ich mich an dieser Stelle nicht weiter befassen.

Der "SA des internationalen Finanzkapitals" - denn nicht anders handeln Antifa und Ditfurth - sei entgegengeworfen, dass Frieden ein unteilbares Gut ist. Wer den Friedenswunsch in "Rechts" und "Links"- Schubladen packen will, ist nur daran interessiert, dass es keinen Frieden geben kann.

Die Antifa und Ditfurth wollen noch nicht einmal im Frieden mit jeden Friedliebenden leben, wie kann man dann diesem Abschaum ihre Sorge um den Weltfrieden abkaufen?
Was im Kleinen nicht funktioniert, wird auch im Großen nicht funktionieren.
Antifa und Ditfurth betreiben hier - bewußt oder unbewußt - die Zersetzung der aufkommenden Friedensbewegung. Und zu diesem Zweck wird die Ditfurth neuerdings auch wieder vermehrt durch die Sendungen der NATO-Propagandisten gezerrt, um dort ihr Gift versprühen zu können.

Es ist nun einmal eine Tatsache, dass die politischen Ansichten der einzelnen Teilnehmer der Montagsdemos auseinander gehen. Und sei es nur in Nuancen. Schließlich handelt es sich bei diesen Demos nicht um eine Politbürositzung, sondern um eine Volksfront, die ihre kleinen politischen Einzelansichten dem gemeinsamen Wunsch nach Weltfrieden unterzuordnen weiß.

Wer auch immer die unsägliche Diskussion in Gange gebracht hat, ob nun die Montagsdemos "rechts" oder nicht "rechts" sind, verfolgt jedenfalls die Absicht, den Wunsch nach Weltfrieden zu verhindern.
Die Ditfurth hat jedenfalls als politische Größenordnung ausgedient. Nicht, weil ich ihr etwas unterstelle, sondern weil ich ihr Handeln als das bewerte, was es ist. In dieser angespannten Lage, was einen Krieg zwischen NATO und Russland/China anbelangt, so zu handeln, wie das die Ditfurth tut, ist unverzeihlich.

Diese Frau sollte ab sofort so behandelt werden, wie sie ihre vermeintlichen Feinde behandelt wissen will.
Diskussionen mit dieser Frau führen in die Irre, sind reine Zeitverschwendung, denn mit Fanatikern lässt es sich nicht diskutieren. Hier müssen andere Methoden zum Ziel führen.
Wenn der Ditfurth die Montagsdemos, also das dringend benötigte Erstarken der deutschen Friedensbewegung ein Dorn im Auge ist, so möge man alles Nötige dafür tun, dass sie ihren Dorn auch möglichst intensiv zu spüren bekommt.

Mittwoch, 16. April 2014

Während ukrainische Armeeeinheiten Volksarmee sein wollen, beweist die US-Navy ihr Heldentum

Es gibt viele Berichte über den legendären Heldenmut US-amerikanischer Soldaten, die allerdings stark von der Phantasie Hollywoods abweichen. Ganze Bibliotheken könnten mit ihnen gefüllt werden.
USS Donald Cook

Dieser Tage machte sich die Besatzung des Zerstörers Donald Cook um den erwähnten Heldenmut verdient.

Getreu dem schiffseigenen Motto "Faith without Fear" (Vernunft ohne Angst) drehte der Zerstörer seit dem 8.4.2014 seine Bahnen im von den USA über 8000 km entfernten Negro Mare (Schwarzes Meer), um Russland gegenüber Kriegsbereitschaft zu zeigen. Offensichtlich erinnerte sich die Besatzung noch an den glorreichen Kriegseinsatz des Schiffes während der Operation "Irakische Freiheit"* im Jahre 2003, als man aus sicherer Entfernung Tomahawk-Raketen auf das zu "befreiende" Land abgefeuert hatte.

Die Russen hatten jedenfalls eine passende Antwort auf die Provokation der USS Donald Cook gefunden: Ein oder zwei Kampfjets des Typs Su 24 flogen am 12.4. ein paar Scheinangriffe auf den Zerstörer.
Su-24

Das hatte wiederum zur Folge, dass der Zerstörer daraufhin direkt den Hafen von Konstanz/Rumänien ansteuerte, um dort die aufgebrauchten und dringend benötigten Windelbestände auffüllen zu können.

Siebenundzwanzig Besatzungsmitglieder verzichteten auf diese fürsorgliche Geste der US-Navy und beendeten sofort ihren Dienst in der unverbrüchlichen westlichen Wertegemeinschaft. Sie haben ja schließlich nicht wissen können, dass der Beruf des Soldaten im kriegsähnlichen Einsatz auch Gefahren ohne Happy End mit sich bringen kann, wie man das aus Hollywood gewohnt ist. Zudem es für dieses Computerspiel, das in wirklich wahrer Echtzeit stattfindet, keinen Restart-Button gibt, mit dem sich das eigene Mißgeschick neustarten lassen würde.
ehemalige Panzereinheiten der ukrainischen Armee

Auch von einem anderen Frontabschnitt lassen sich Erfolge für die US-Interessen berichten. Denn viele von der Kiewer Putschregierung zur Niederschlagung des Volkswillens in die Ostukraine entsandte Panzer- und Infanterieverbände haben sich auf die Seite der (prorussischen) Patrioten gestellt und fahren jetzt mit russischen Fahnen und denen der autonomen Republik Donezk durch die Gegend. Ungewillt, das Volk niedermetzeln zu wollen. Soldaten einer echten Volksarmee wissen eben wo der Feind steht und wem man zu dienen hat. Was auch im Einklang mit der ukrainischen Verfassung ist, denn diese verbietet den Einsatz des Militärs im Inneren.


Ostukrainische Dorfbewohner zeigen Zivilcourage

Doch sollten diese Erfolge für den Frieden nicht zu vorschnellen Jubelorgien ausufern.
Die maßlose Gier der feigen Säcke in Übersee wird durch solche Erfolge nicht geringer werden. Wer Bombenteppiche erfunden hat und die bisher einzigen Atombombenabwürfe realisierte, dem dürfte auch heute jedes Mittel recht sein. Und die Dreihundert in Donezk gesichteten Blackwater-Söldner werden höchstwahrscheinlich nicht die Seite wechseln, sondern kriegserprobt wie sie sind für den gewünschten Terror gegen die ukrainische Bevölkerung sorgen, wenn sie denn nicht zurückbefohlen werden.
amerikanische Blackwater-Söldner in Donezk

* Die Amerikaner lieben das Verwenden sinnentleerter Floskeln.