Mittwoch, 25. Mai 2016

Silvesternacht - Die Verarschung geht weiter

Schwups, da waren es nur noch...
Die Beweisvernichtung kann nur als (indirektes) Geständnis gewertet werden. Vorausgesetzt, man gehört zu jenen, denen an Aufklärung gelegen ist.
Wann beginnt endlich das große Köpferollen?


Dienstag, 24. Mai 2016

Terror in Paris - Warum wurden wichtige Details ausgelassen?

Hughes beginnt damit, dass die Qualitätsmedien seine Einlassungen nach dem Attentat nur verzerrt wiedergegeben haben, teilweise so verdreht, dass die Leser den Eindruck gewinnen mussten, dass Hughes das Gegenteil dessen geäußert hätte, was er wirklich gesagt hat Seine Darstellung, wie sich der Überfall abgespielt hat, passt nicht ins politisch korrekte Schema. Von den Medien wurde weitgehend verschwiegen, dass die Attentäter sich schon vor Beginn des Konzerts in der Halle befanden. Einige gehörten sogar zum Wachschutz.
Hughes bekam Schwierigkeiten, als er das zu Protokoll gab, obwohl er mehrere Personen identifizieren konnte, die ihm vor der Attacke im Publikum und Backstage aufgefallen waren. Unter den Attentätern befanden sich zwei Frauen in traditioneller muslimischer Verhüllung, die sicher sein konnten, dass sie nicht näher kontrolliert werden würden. Beide Frauen sind Tage später verhaftet worden. Schlussfolgerung: Die Furcht, Muslime zu beleidigen, ist die größte Waffe der Terroristen.
Die Rede ist von Jesse Hughes. Hughes ist Mitglied der Band Eagles of Death Metal, also der Band, die am Abend der Terroranschläge vom 13.11.2015 im Pariser Bataclan spielte. Allein beim Massaker im Bataclan-Theater wurden wenigstens 89 Menschen durch Kugeln und Handgranaten korantreuer und -praktizierender Moslems ermordet.
Quelle: Wikipedia

Hughes hat noch andere interessante Dinge zu berichten, die an anderer Stelle nachgelesen werden können. Hier sei noch einmal an das schändliche Treiben all der Netzwerker hingewiesen, die dafür sorgen, dass uns z.B. wichtige Informationen vorenthalten werden. Aus welchen Gründen sie sich auch immer an den Netzwerken beteiligen mögen, sie gehen dabei nicht zufällig vor. Und sie folgen dabei ihren ganz persönlichen Interessen, die sehr unterschiedlich sein können, doch verlieren sie dabei nicht die gemeinsamen Ziele aus den Augen. Ein Ziel ist die Schwächung der freiheitlichen Bürgerrechte-Staaten, um die Welt ihren Zielen entsprechend neu ordnen zu können. Diese Schwächung geht nicht zufällig mit der Erstarkung der Religionen einher, zu der insbesondere auch die Islamisierung des Westens gehört.

Es sind nicht nur die Netzwerke, die uns Sorgen machen sollten. Die grassierende Korruption und Inkompetenz in den gesellschaftsrelevanten Einrichtungen und in den Behörden, insbesondere auf Führungsebene, sollten uns mindestens ebenso Sorgen bereiten. Denn sie bilden den Humus, auf dem die besagten Netzwerke gedeihen. Wobei das Sorgen machen allein längst nicht mehr ausreicht. Zu viel Erhaltenswertes steht dabei in sämtlichen Belangen auf dem Spiel.

Im Moment erinnere ich mich an den leitenden Ermittler der Pariser Polizei, der im Zuge der Aufarbeitung der Terroranschläge von Paris seinen Posten verlassen sollte. Ob das nun freiwillig oder weniger freiwillig geschah, sei einmal außer Acht gelassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies im Zusammenhang mit den uns vorenthaltenen Informationen (siehe Hughes) geschehen ist, dürfte jedoch sehr hoch anzusiedeln sein. Solche Rücktritte sollten nicht nur stutzig machen, sie sollten viel mehr dazu führen, dass wir ihre Gründe erfragen. Und zwar solange, bis eine glaubwürdige Antwort erfolgt ist. Wobei das dann immer mit Reaktionen verbunden sein muss, die eine Wiederholungsgefahr ausschließen, sollte hier nicht im Interesse des Souveräns gehandelt worden sein. Ich kenne nicht den Grund, weshalb der Pariser Ermittler zurückgetreten ist bzw. wurde. Doch weiß ich auf einen vor Inkompetenz nur so strotzenden Risikofaktor im europäischen Sicherheitsapparat hinzuweisen. Der musste nicht zurücktreten, bekleidet aber dafür eine Spitzenfunktion. Ob der nun diesen Netzwerken zuzurechnen ist oder nicht, kann uns ein weiteres Mal egal sein. Doch lässt sich damit beweisen, dass es sich beim Rücktritt des Pariser Ermittlers nicht unbedingt um Inkompetenz gehandelt haben muss. Jedenfalls nicht seitens des Ermittlers.
Wir sollten uns Sorgen machen. Und vor allem Nachhaken, solange bis es Antworten auf unsere Fragen gibt. Antworten, die den gesunden Menschenverstand weder verhöhnen noch beleidigen. Ob mit Antwort oder ohne Antwort; es muss sich etwas ändern und das ganz schnell. Sonst sehe ich schwarz für unsere Zukunft und besonders die unserer Kinder. Was heißen soll, dass es so oder so Antworten geben wird. Wenn schon nicht auf unsere Fragen, dann aber auf das Unterlassen unserer Fragen und der erforderlichen Konsequenzen.

Montag, 23. Mai 2016

Islamisten drohen der TU Berlin, weil die auf das Neutralitätsgebot besteht

Wir treten ein gegen Diskriminierung und Autokratie und für eine pluralistische, inkludierende, weltoffene Universität.
Wenn man verstanden werden will, kann es nicht schaden, allgemein verständliche Worte zu nutzen. Zudem die Verwendung allgemein verständlicher Worte einer möglichen Diskriminierung vorbeugt. Schon deshalb soll hier die Übersetzung ins Deutsche folgen: "Wir treten ein gegen Benachteiligung und Alleinherrschaft (Selbstherrschaft) und für eine vielfältige, einbeziehende und weltoffene Hochschule."


Islamisten fordern, was sie nicht zu geben bereit sind...und drohen ganz nebenbei den gehassten Ungläubigen (Kuffar)

Zunächst scheint es sich um eine legitime Forderung zu handeln, doch drängen sich zwangsläufig Fragen auf. So fragt sich beispielsweise, warum diese Forderungen nicht mit der Ideologie des Islam vereinbar sind? Es mag zwar unterschiedliche Auslegungen des Islam geben, doch gibt es nur den einen Koran. Und dessen Inhalt ist nachweislich alles andere als antidiskriminierend, demokratisch, pluralistisch, inkludierend oder weltoffen. Vorausgesetzt, ihre Forderungen sollen ehrlich gemeint gewesen sein, so hätten sich die Fordernden zunächst einmal vom Islam lossagen müssen, um ihren Forderungen überhaupt so etwas wie eine Berechtigung zu verleihen.

Doch brauchen wir es gar nicht so allgemein halten. Denn den geforderten Gebetsraum gab es bereits an der Universität. Genauso wie es Gründe für dessen Schließung gegeben hat. Um genau zu sein, hat es sogar zwei Gebetsräume gegeben. Einen für Männer und einen für Frauen. Den einen für Gottes Ebenbild und den anderen für die Rippen Adams. Schließlich ist man gegen Diskriminierung, weltoffen, pluralistisch und blablabla...

Die Gründe, die zur Schließung des Gebetsraumes führten - wer hätte das gedacht?! - waren voll und ganz im Einklang mit den jetzigen Forderungen der Muslime. Der Sinn des Gebetsraums und die darin vollzogenen Rituale waren das nicht. Sie widersprachen sogar den jetzigen Forderungen der Muslime in eklatanter Weise. Also fragt sich, warum die Muslime ihren Gebetsraum nicht zur Umsetzung ihrer Forderungen nutzten, sondern darin das Gegenteil ihrer Forderungen praktizierten? Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen...
Die Schließung eines Gebetsraumes bedeutet noch lange kein Gebetsverbot. Und selbst aus den islamischen Gebetsvorschriften erfahren wir:
  • Das Gebet kann an jedem sauberen Platz verrichtet werden. Der Einfachheit halber wird oft eine Gebetsmatte benutzt. Wo Gefahr besteht, dass unachtsame Personen während des Gebets vor dem Betenden vorbeigehen, soll man einen Gegenstand vor sich legen (sutra) und derart seinen Gebetsplatz nach vorn abgrenzen. Durch diese Maßnahme wird anderen das Vorbeigehen gestattet.
Das "verfassungsmässige Recht" zur unverletzlichen Ausübung ihrer Religion bleibt somit selbst nach den Vorschriften für Muslime gewahrt. Doch wer mit dem Grundgesetz argumentiert, sollte erstens das Grundgesetz kennen und zweitens nicht darauf spekulieren, dass andere ebenfalls in Unkenntnis sind.

Die Universitäten sind zur Neutralität verpflichtet. Auch an ihnen gilt die Trennung von Staat und Glauben, obwohl der Gesetzgeber auch hier Widersprechendes (Artikel 141 WRV) aufzubieten hat. Letztendlich haben die Muslime die Möglichkeit, eine eigene Universität zu gründen oder sich ersatzweise in Riad oder Kairo einzutragen. Die TU Berlin ist eine staatliche Universität und das soll auch so bleiben.

Was das Grundgesetz angeht, so wurde dieses Gesetz von den Alliierten befohlen und nach einigen Korrekturen auch von ihnen abgesegnet. Mit dem Grundgesetz sollte verhindert werden, dass das Leben in Deutschland ein weiteres Mal von einer menschenverachtenden Ideologie beherrscht werden kann. Islam bedeutet wörtlich "Unterwerfung". Das ist eine zutreffende Bezeichnung für diese menschenverachtende Religion und der beste Beweis dafür ist noch immer der Islam selbst bzw. sind die Weltgegenden, in denen der Islam die Oberhand gewinnen konnte.

Schon von daher verbietet es sich, das Grundgesetz in einem Atemzug mit dem Islam zu nennen. So, wie es sich von selbst verbieten müsste, dass sich die islamische Ausbreitung ausgerechnet auf das Grundgesetz bezogen wissen will. Beides zusammen - Grundgesetz und Islam - widersprechen sich einander unüberbrückbar in Text und Praxis. Wer ja zum Islam sagt, sagt gleichzeitig Nein zum Charakter des Grundgesetzes und umgekehrt. Solange der Islam Privatsache bleibt, kann er in Deutschland gelebt werden. Doch beginnt er mit Steinen zu werfen, dann sollte Schluss mit lustig sein. Dieser Punkt wurde m.E. bereits überschritten.

Sonntag, 22. Mai 2016

Wenn eine von Merkels Traumblasen platzt oder der Obertürke auch fernerhin das Türken betreibt

Wurde die deutsche Bundesregierung ein weiteres Mal von einer für sie nicht vorhersehbaren Belanglosigkeit namens Realität überrollt? Oder steckt System hinter dem Totalversagen? War etwas anderes zu erwarten?

Denn der Kuhhandel mit der Türkei kam nur wegen dem deutschen Verbündeten des Erdowahn-Regimes zustande, da sich die restlichen 27 Staaten der €U von Anfang an skeptisch bis ablehnend zeigten. Die anderen Staaten sollten das de facto deutsch-türkische Abkommen nicht bedingungslos unterzeichnen. Sie sicherten sich gegen Merkel & Co. ab, in dem sie sich garantieren ließen, dass die Lasten und Auswirkungen des Abkommens hauptsächlich Deutschland zu tragen hat.

In Deutschland scheint man sich schon auf die angedrohte Visafreiheit für Türken zu freuen. Auf die Idee, dass ein ehrbarer Politiker vom Schlage eines Erdowahn seine Sozialfälle zur Auswanderung animieren könnte, will in Deutschland scheinbar nur "das Pack" kommen.

Die anderen Untertanen schweigen sich unterdessen weiter aus, falls sie nicht vom Beifall klatschen und Begrüßungsteddys verteilen abgelenkt sind oder sie nicht gleich "das Pack" an der Wahrnehmung seiner Bürgerrechte zu hindern suchen. Das heißt, wenn es denn nicht anderweitig diskriminiert, unterdrückt oder wenigstens auf Art des Gulag eliminiert werden kann.

Bevor man sich von der Inquisition als Nazi, Spinner oder anderweitig verrufen lässt und somit seine Würde als Mensch verliert, springt man lieber würdelos in sein eigenes Massengrab, sagt sich der Michel und beginnt ebenfalls damit, auf alles hysterisch einzuschlagen, was ein Leben in Würde und Freiheit vorzieht, anstatt wie Lemminge gleich den würdelosen Abgang wählen zu müssen.

Tja, wer hätte das gedacht, dass die Türken schon so frühzeitig mit dem „… die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!“ beginnen würden? Sicherlich nicht die, die in Erdogan einen ehrbaren Staatsmann gesehen haben wollen. Um nicht zu sagen, einen Türken, der das Türken seiner Partner tunlichst unterlässt. Für diese Annahme muss man nicht annähernd so kriminell wie der Gröfaz vom Bosporus sein, doch eine gehörige Portion Dummheit gehört allemal dazu.

Samstag, 21. Mai 2016

Quo vadis, Deutschland? - Wenn die neue Heimat droht, wie die alte zu werden

Das Gutmenschentum gibt vor, die Demokratie verteidigen zu wollen, in dem sie gleichzeitig die Antidemokratie installiert. Es ist paradox, die AfD ihrer Haltung zum antidemokratischen Islam wegen als antidemokratisch zu schimpfen, um gleichzeitig zur Ausbreitung des antidemokratischen Islams beizutragen. Aber hört selbst, was zwei Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft darüber zu sagen haben, denen man bezüglich ihrer Meinung zum Islam schwerlich Angst vor Fremden oder - noch dümmlicher formuliert, da geistig noch unbewaffneter daher kommend - sogar Rassismus vorwerfen kann.


Der Ägypter Hamed Abdel-Samad (44) und der Libanese Imad Karim (57) im Gespräch

Eine Abrechnung mit dem kirchenstaatlich organisierten Gutmenschentum (die Rechnung zahlen alle)

Bestimmte Werte und Prinzipien vertritt jeder Mensch. Jedoch können diese Werte und Prinzipien unterschiedlich, ja, sogar sich gegenseitig ausschließend sein. Und selbst, wenn das gleiche Wort benutzt wird, heißt das noch lange nicht, dass jeder das Gleiche darunter versteht. Es bleibt eben eine Frage der Definition. Letztendlich dienen die Werte und Prinzipien der Bewerkstelligung des Lebens, sie verleihen dem Leben seinen Sinn.

Solange die Werte und Prinzipien des einzelnen Menschen oder die einer Herde Menschen nicht grundsätzlich gegen das (ungeschriebene) Sittengesetz der nächst höheren Gemeinschaftsebene verstoßen, ist gegen sie zunächst nichts einzuwenden. Doch kommen wir nun vom allgemeinen zum praktischen Aspekt.
Das sogenannte Gutmenschentum stellt eine mehr oder weniger homogene Werte- und Prinzipiengemeinschaft dar. Diese stützt sich vorgeblich auf die gemeinhin als westlich, christlich und humanistisch bezeichneten ethischen Standards der von Europiden geprägten Nationen und Völker. Einmal davon abgesehen, dass das Gutmenschentum in dem irrationalen Irrtum bzw. Glauben einbetoniert ist, dass seine Werte und Prinzipien eine universelle Bedeutung für die Menschheit oder jeden einzelnen Menschen besitzen würden bzw. haben müssen, lassen sich all diese Werte und Prinzipien mit der Materie vergleichen.
Um das abzurunden und es zu unterstreichen, sei an dieser Stelle an den universell gültigen Satz einer europäischen Geistesgröße erinnert. Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim (1493-1541), besser bekannt als Paracelsus der Arzt, formulierte ihn dereinst.
Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht's, daß ein Ding kein Gift sei.
Dass sich die Werte und Prinzipien des realexistierenden Gutmenschentums mehr und mehr als Gift für die freiheitlichen Bürgerrechtegesellschaften entuppen, die von den europiden Kulturvölkern hervorgebracht wurden, muss hier nicht weiter erläutert werden. Die praktische Umsetzung der gutmenschelnden Werte und Prinzipien richtet sich dabei zunehmend gegen den eigentlichen Sinn eben dieser Werte und Prinzipien. Man kann mit Fug und Recht von einer Pervertierung dieser Werte und Prinzipien reden, die am Ende dieser grotesken Irrfahrt zur Abschaffung der Gesellschaft und ihrer Wertvorstellungen führen wird. Wobei es berechtigten Grund zu der Annahme gibt, dass das sogar das erklärte Ziel all der kirchlichen und weltlichen Pfaffenseelen sein könnte.
Wer Werte und Prinzipien, die ausschließlich universell gedacht und angewendet werden sollten, so interpretiert, dass sie zwangsläufig zum Nutzen der Einen und zum Schaden der Anderen wirken, erzeugt damit nicht nur das Gift für die Anderen, sondern er missbraucht auch diese Werte willkürlich. Man kann es auch anders formulieren. Gegen diese Werte und Prinzipien ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Der in ihnen enthaltene Idealismus ist gut, das heißt, solange er nicht vom Dogmatismus verdrängt wird. In den Händen von fanatisierten Ideologen, asozialen Elementen und lebensfremden Idioten müssen diese Werte und Prinzipien jedoch zu Gift ausarten, aus dem selben Grund wie sich die Erde um die Sonne dreht.

Im Übrigen taugen all diese Werte und Prinzipien nicht wirklich zu etwas Guten, solange sie nicht zugleich die Verpflichtung ihnen gegenüber beinhalten. Keine Pflicht, kein Recht. Meinetwegen führt Pflichtverletzung zur Verringerung des Rechtsanspruches, aber die Verweigerung der Pflicht muss mit der Verweigerung des Rechts einhergehen. Wer zum Beispiel mordet, soll sich nicht auf den Schutz des Lebens berufen können. Wer andere Religionen unterdrückt und verachtet, soll darin nicht noch vom Deckmantel der Religionsfreiheit unterstützt werden. Und wer anderen das Maul verbieten will, darf sich nicht auf die Meinungsfreiheit berufen können, falls er sich selbst in den verbalen Nesseln wiederfinden sollte.

Freitag, 20. Mai 2016

Die wundersame Welt der roten Evelyn

Man ist ja von der roten Evelyn so einiges gewohnt, doch übertrifft sie sich stets erneut. Es gibt gute Gründe, die die Annahme stützen, dass es ihr weniger um die niveaulose "Ziegenficker-Satire" Böhmermanns geht, sondern viel mehr um den Adressaten, auf dem die Satire erfolgreich abzielte. Hätte sich Böhmermanns Beleidigung gegen Netanjahu gerichtet, wäre die rote Evelyn höchstwahrscheinlich vor Freude durch ihre Wohnung gehüpft, hätte Lorbeeren für Böhmermann eingefordert und Böhmermann als den größten und mutigsten Künstler des 21. Jahrhunderts gepriesen. So hatte sich Böhmermann, zumindest aus Sicht der bigotten Evelyn, einfach nur das falsche Opfer ausgesucht. Und schwups, damit den Zorn der moralinsauren Hecht-Galinski auf sich gezogen. Die kann zwar vieles ab, aber nicht, wenn man ihren Bruder im Geiste, den türkischen Despoten Erdowahn, verspottet.

Dass sich die als weltoffen und fortschrittlich gebende Humanistin Hecht-Galinski darüber freut, dass der Bundesrat den Straftatbestand der Beleidigung ausländischer Majestäten auch weiterhin für zeitgemäß hält, hat weniger mit Böhmermann, sondern viel mehr mit ihrer Geisteshaltung zu tun. Schließlich ist Hecht-Galinskis Verhalten nicht ungewöhnlich für ideologische Scheuklappenträger ihrer Sorte. Insbesondere gilt das für Linke. Denn zu deren Weltbild und Selbstverständnis gehört es nun einmal, dass man sich Freiheiten herausnimmt, die man allen anderen, die einem nicht in den Kram passen - und davon gibt es bekanntlich sehr viele -  unter keinen Umständen zugestehen mag. Denn das Motto Freiheit ist die Freiheit der Andersdenkenden lässt die Linke bekanntlich nur für sich selbst gelten. Der linke Freiheitsbegriff ist und bleibt sehr überschaubar. Wie bei allen anderen faschistoiden Ideologien auch.

Wir können ja eine Wette über Hecht-Galinskis Verhalten abschließen, falls sich Netanjahu ein Beispiel an Erdogan nehmen würde, nachdem er wieder einmal seitens der geschmackvollsten Schöpferin mit der gewohnt sachlich, fundierten Kritik bedacht wurde. Und wenn dann noch der Bundesrat seine Haltung zum Majestätsbeleidigungs-Paragraphen bestätigen würde, dann hätte unsere Verteidigerin der unteilbaren Werte plötzlich eine ganz andere Sicht der Dinge. Wie man es eben braucht. Nieder mit der linken Doppelmoral! Hoffen wir, dass sie möglichst bald ein ihr "zustehendes Verfahren bekommt". Netanjahu, übernehmen sie. Die Wette gilt...