Freitag, 18. April 2014

Es ist nicht schwer, euch unter Kontrolle zu halten...

Bekanntlich erlaubt es der Gesetzgeber am Karfreitag nur eingeschränkt zu lärmen.
Ich bin zwar kein Freund der Verbote und schon gar keiner von Verboten, die auf der Anbetung von Hirngespinnsten beruhen, doch hat in der heutigen Zeit ein Tag ohne Lärm durchaus seine Berechtigung.
Wobei der Gesetzgeber unter Lärm nur Disco- und Kneipenmusik versteht, leider aber nicht auch Dinge wie Nachrichten, Fernsehen und Politikerreden.
Lärm ist der hörbare Müll unserer Zivilisation.
Herbert von Karajan (1908-1989)
Falls sich irgend jemand heute langweilt, kann er sich hier die Hörbuchversion von George Orwells "1984" reinziehen. Echte Gegenwartsmusik hat noch keinem geschadet, wenn es um das Schärfen der Sinne geht.

Donnerstag, 17. April 2014

Montagsdemos treffen auf Ditfurths Verschwörungstheorie gepaart mit medialer Ignoranz

Es heißt, die Massenmedien berichten nicht über die Montagsdemos für den Frieden, die derzeit in mehreren Städten regen Zuspruch finden.
Das ist richtig. Offensichtlich hat man sich wieder einmal verschworen, um einen "Nachahmereffekt" zu vermeiden.

Das hat übrigens schon öfter funktioniert, nicht zuletzt bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland, als es angeblich keine Gewaltausbrüche gegeben hatte, obwohl sich doch die englischen Fußballfanatiker ihrer guten Sitten erinnerten, in dem sie die Düssseldorfer Altstadt im Sir Harris-Style sanierungsfreundlicher gestalten wollten.
Naja, und andere uns bekannte Fußballrandale brachte es auch nicht in die "News".
Nicht, weil es nichts Neues war, sondern weil man eben den Nachahmeeffekt mit der Vogel-Strauß-Methode glänzend gelöst zu haben erhoffte.

Der Rundfunk vermeldete später siegestrunken, dass die erfolgreiche, weil ohne Gewaltausbrüche stattgefundene WM ein untrügliches Zeichen für die zunehmende globale Beliebtheit des selbstbetrügerischen Hosenanzug-Deutschlands sei.
Die Berichterstattung zur Fußball-WM ist aber ein anderes Thema, die Parallelen sind dennoch deutlich erkennbar.

Die Nichtberichterstattung über die Montagsdemos soll die Zuschauer nicht vor Gewaltbildern bewahren, sondern auf Gewalt auf Staatsebene, um nicht zu sagen Krieg, vorbereiten helfen.
So etwas nennt sich Gefahrenabwehr, wobei hier unter Gefahr der von Chefredaktionen und Politfunktionären als solche empfundene Friedenswillen der Montagsdemonstranten verstanden werden muss. Und um diesen gefährlichen Friedenswillen effektiver begegnen zu können, wurden zusätzlich relevante Übertragungskameras abgeschaltet. Was in den Massenmedien nicht stattfindet, soll auch im weltweiten Massenmedium nicht zu verfolgen sein. Die Kameras für die Direktübertragungen vom Brandenburger Tor und andernorts werden jetzt wahrscheinlich immer Montags gewartet. Rein zufällig versteht sich, denn sonst müssten wir hier von einer Verschwörungstheorie sprechen und das wollen wir ja schließlich nicht. Die Verschwörungspraxis ist doch wesentlich interessanter.

Im Geltungsbereich der Freiheitlich Demokratischen Grundordnung verliert eine Verschwörungstheorie erst dann ihren theoretischen Status, wenn sie ihre Halbwertzeit überschritten hat. Wenn also durch sie die "nationale Sicherheit" nicht mehr gefährdet erscheint. Wenn sich also die elitäre Verschwörergemeinschaft ihres Machterhalts sicher ist.

Die Wahrheit läßt sich nur im Großen wie im Kleinen finden und niemals widerspricht sie sich.

In den Volksvertretungen unserer Bananenrepublik hat alles seine Ordnung. Genauer gesagt, seine Sitzordnung.
Die einen sitzen hinten, die anderen vorne, einige weiter oben, andere wieder weiter unten. Die einen in der Mitte, und mancheiner wieder links oder rechts davon.
Deshalb ein dreifaches Helau auf die parlamentarische Gesäßgeographie!

Diese Gesäßgeographie hat im Denken der Deutschen einen bemerkenswerten Stellenwert erreicht. Zumindest bei den einfach gestrickten Schubladenjüngern und der politischen Inquisition.
In vollendeter Illusion bedeutet "links" gleich gut und "rechts" gleich schlecht. Eine Mitte scheint es in Wirklichkeit nicht zu geben, es sei denn, man ist treu auf Regierungskurs. Wobei die "Linken" alles, was nach ihrer Meinung nicht "links" ist, als "rechts" einordnen. Die "Rechten" stehen dabei nicht nach, sie treiben dieses idiotische "Gut und Böse"-Spiel nur in entgegengesetzter Richtung.

Mit dem kleinen Unterschied, dass, wenn man sich als "Linker" bezeichnet, man gesellschaftlich salonfähig bleibt, während Menschen, die sich als "rechts" einstufen, gleichzeitig alle erdenklichen Unarten angelastet werden. In Deutschland als "Rechter" bezeichnet zu werden, bedeutet die Brandmarkung als Unmensch, Menschenhasser, Neider usw. usf.
Wer als "Rechter" gebrandmarkt ist, ist das, was früher ein Ketzer war. Mit solchen Leuten lässt man sich besser nicht ein, wenn man nicht auch auf dem Scheiterhaufen landen will. Zwar gibt es zur Zeit keine echten Scheiterhaufen mehr, aber genügend Methoden, um diesen ersetzen zu können.

Ich wurde übrigens bereits mehrfach als "rechts" eingestuft. Ein paar Mal lautete die Begründung dafür, weil ich in meiner deutschen Muttersprache und nicht in Denglish (Besatzungsdeutsch, Sklavendeutsch) schreibe.
Solchen niederträchtigen und zudem rein rassistischen Schwachsinn möchte man im Grunde nicht kommentieren, da er jedem gesunden Geist unwürdig ist. Gemeingefährlich und unerträglich ist er dennoch.

Kommen wir zu den Montagsdemos.
Es ist bezeichnend, dass sich die Antifa und Konsorten wie Jutta Ditfurth erst in die Friedensbewegung der Montagsdemos eingebracht haben bzw. sich damit befassen, nachdem die NATO-Propaganda von den Massen als solche wahrgenommen und somit ihrer Wirkung weitestgehend entledigt wurde. Wobei hier anzumerken ist, dass es eben die NATO-Medien sind, die sich in ihrer geschwächten Situation Menschen wie Ditfurth bedienen, ihnen Öffentlichkeit bescheren, um so die Zersetzung der jungen Friedensbewegung voranzutreiben.

Es geht diesen Inquisitorengehilfen nicht um Deutungshoheit oder Mitsprache. Sie können an diesen Demos teilnehmen und sich einbringen. Das ist aber nicht deren Ziel. Es geht ihnen darum, die Montagsdemos in die "rechte" Ecke stellen zu wollen, sie also ihrer Wirkung zu berauben.
Um dieses Ziel zu verfolgen, hetzt die einschlägig bekannte Bagage nicht auf die Demoteilnehmer im Allgemeinen, denn das wäre zu durchsichtig, sie hetzt gegen Personen, die mit diesen Demos in führender Rolle zu tun haben.

Jebsen soll zum Judenhasser verklärt werden, weil er die Apartheit-Politik Israels anprangerte, Elsässer soll ein Nazi sein, weil er als Deutscher deutsch denkt und der Initiator der Demos wird ebenfalls zum Judenhasser, allein weil er es wagte, die FED als Quelle für die Krise in der Ukraine zu bezeichnen.
Mit den sonstigen wirren Verschwörungstheorien der Antifa und der Ditfurth möchte ich mich an dieser Stelle nicht weiter befassen.

Der "SA des internationalen Finanzkapitals" - denn nicht anders handeln Antifa und Ditfurth - sei entgegengeworfen, dass Frieden ein unteilbares Gut ist. Wer den Friedenswunsch in "Rechts" und "Links"- Schubladen packen will, ist nur daran interessiert, dass es keinen Frieden geben kann.

Die Antifa und Ditfurth wollen noch nicht einmal im Frieden mit jeden Friedliebenden leben, wie kann man dann diesem Abschaum ihre Sorge um den Weltfrieden abkaufen?
Was im Kleinen nicht funktioniert, wird auch im Großen nicht funktionieren.
Antifa und Ditfurth betreiben hier - bewußt oder unbewußt - die Zersetzung der aufkommenden Friedensbewegung. Und zu diesem Zweck wird die Ditfurth neuerdings auch wieder vermehrt durch die Sendungen der NATO-Propagandisten gezerrt, um dort ihr Gift versprühen zu können.

Es ist nun einmal eine Tatsache, dass die politischen Ansichten der einzelnen Teilnehmer der Montagsdemos auseinander gehen. Und sei es nur in Nuancen. Schließlich handelt es sich bei diesen Demos nicht um eine Politbürositzung, sondern um eine Volksfront, die ihre kleinen politischen Einzelansichten dem gemeinsamen Wunsch nach Weltfrieden unterzuordnen weiß.

Wer auch immer die unsägliche Diskussion in Gange gebracht hat, ob nun die Montagsdemos "rechts" oder nicht "rechts" sind, verfolgt jedenfalls die Absicht, den Wunsch nach Weltfrieden zu verhindern.
Die Ditfurth hat jedenfalls als politische Größenordnung ausgedient. Nicht, weil ich ihr etwas unterstelle, sondern weil ich ihr Handeln als das bewerte, was es ist. In dieser angespannten Lage, was einen Krieg zwischen NATO und Russland/China anbelangt, so zu handeln, wie das die Ditfurth tut, ist unverzeihlich.

Diese Frau sollte ab sofort so behandelt werden, wie sie ihre vermeintlichen Feinde behandelt wissen will.
Diskussionen mit dieser Frau führen in die Irre, sind reine Zeitverschwendung, denn mit Fanatikern lässt es sich nicht diskutieren. Hier müssen andere Methoden zum Ziel führen.
Wenn der Ditfurth die Montagsdemos, also das dringend benötigte Erstarken der deutschen Friedensbewegung ein Dorn im Auge ist, so möge man alles Nötige dafür tun, dass sie ihren Dorn auch möglichst intensiv zu spüren bekommt.

Mittwoch, 16. April 2014

Während ukrainische Armeeeinheiten Volksarmee sein wollen, beweist die US-Navy ihr Heldentum

Es gibt viele Berichte über den legendären Heldenmut US-amerikanischer Soldaten, die allerdings stark von der Phantasie Hollywoods abweichen. Ganze Bibliotheken könnten mit ihnen gefüllt werden.
USS Donald Cook

Dieser Tage machte sich die Besatzung des Zerstörers Donald Cook um den erwähnten Heldenmut verdient.

Getreu dem schiffseigenen Motto "Faith without Fear" (Vernunft ohne Angst) drehte der Zerstörer seit dem 8.4.2014 seine Bahnen im von den USA über 8000 km entfernten Negro Mare (Schwarzes Meer), um Russland gegenüber Kriegsbereitschaft zu zeigen. Offensichtlich erinnerte sich die Besatzung noch an den glorreichen Kriegseinsatz des Schiffes während der Operation "Irakische Freiheit"* im Jahre 2003, als man aus sicherer Entfernung Tomahawk-Raketen auf das zu "befreiende" Land abgefeuert hatte.

Die Russen hatten jedenfalls eine passende Antwort auf die Provokation der USS Donald Cook gefunden: Ein oder zwei Kampfjets des Typs Su 24 flogen am 12.4. ein paar Scheinangriffe auf den Zerstörer.
Su-24

Das hatte wiederum zur Folge, dass der Zerstörer daraufhin direkt den Hafen von Konstanz/Rumänien ansteuerte, um dort die aufgebrauchten und dringend benötigten Windelbestände auffüllen zu können.

Siebenundzwanzig Besatzungsmitglieder verzichteten auf diese fürsorgliche Geste der US-Navy und beendeten sofort ihren Dienst in der unverbrüchlichen westlichen Wertegemeinschaft. Sie haben ja schließlich nicht wissen können, dass der Beruf des Soldaten im kriegsähnlichen Einsatz auch Gefahren ohne Happy End mit sich bringen kann, wie man das aus Hollywood gewohnt ist. Zudem es für dieses Computerspiel, das in wirklich wahrer Echtzeit stattfindet, keinen Restart-Button gibt, mit dem sich das eigene Mißgeschick neustarten lassen würde.
ehemalige Panzereinheiten der ukrainischen Armee

Auch von einem anderen Frontabschnitt lassen sich Erfolge für die US-Interessen berichten. Denn viele von der Kiewer Putschregierung zur Niederschlagung des Volkswillens in die Ostukraine entsandte Panzer- und Infanterieverbände haben sich auf die Seite der (prorussischen) Patrioten gestellt und fahren jetzt mit russischen Fahnen und denen der autonomen Republik Donezk durch die Gegend. Ungewillt, das Volk niedermetzeln zu wollen. Soldaten einer echten Volksarmee wissen eben wo der Feind steht und wem man zu dienen hat. Was auch im Einklang mit der ukrainischen Verfassung ist, denn diese verbietet den Einsatz des Militärs im Inneren.


Ostukrainische Dorfbewohner zeigen Zivilcourage

Doch sollten diese Erfolge für den Frieden nicht zu vorschnellen Jubelorgien ausufern.
Die maßlose Gier der feigen Säcke in Übersee wird durch solche Erfolge nicht geringer werden. Wer Bombenteppiche erfunden hat und die bisher einzigen Atombombenabwürfe realisierte, dem dürfte auch heute jedes Mittel recht sein. Und die Dreihundert in Donezk gesichteten Blackwater-Söldner werden höchstwahrscheinlich nicht die Seite wechseln, sondern kriegserprobt wie sie sind für den gewünschten Terror gegen die ukrainische Bevölkerung sorgen, wenn sie denn nicht zurückbefohlen werden.
amerikanische Blackwater-Söldner in Donezk

* Die Amerikaner lieben das Verwenden sinnentleerter Floskeln.

Dienstag, 15. April 2014

Russlands Stellungsnahme zu Gaslieferungen während der Ukraine-Krise



Den Massenmedien im Westen geht es vor allem darum, Russland zu diskreditieren.
Entscheidende Fakten werden den Bürgern vorenthalten, während man bewußt halbgare Dinge in den Fokus schiebt, um das gewünschte Zerrbild servieren zu können.
Grund genug, um wieder einmal für Ausgewogenheit in der Berichterstattung zu sorgen.

Siehe auch: "Der Mythos vom billigen US-Gas".

Montag, 14. April 2014

Der Ostermond - das Symbol für einen die Jahrtausende überdauernden kulturellen Höhepunkt

Freunde der Beatmusik, heute ist Vollmond. Und zwar der vierte im Sonnenjahr, der uns besser als Ostermond bekannt ist.
Auch deshalb ist Ostern nicht auf die Hinrichtung einer hebräischen Legende zurückzuführen, sondern auf Menschen, die dieser astronomischen Besonderheit, die wiederum nicht zufällig mit dem Beginn des Frühlings in unseren Breitengraden einhergeht, einen kulturellen Höhepunkt zu verleihen.

Während unsere Vorfahren in den Tagen des Ostermonds ihre wichtigste und größte Jahresversammlung, den Oster-Thing, abgehalten hatten, fällt Ostern heutzutage stets auf das Wochenende nach dem Ostermond.
Neben dem astronomischen und jahreszeitlichen Hintergrund sind vor allem der Osterhase und das Osterei die beweiskräftigsten Hinweise auf das einstige heidnische Fruchtbarkeitsfest.

Im Volk haben Ei und Hase als Symbole die Vereinnahmung durch eine sexualfeindliche Ideologie überlebt.
Was im gemeinen Volk nicht überlebt hat, ist die historische Erinnerung an diese Jahrhunderte andauernde Übernahme durch die Kirche.
„Verdener Blutgericht“, Notgeldschein (eine Mark), Sparkasse Verden, 1921. - Quelle: Wiki

So ist nur noch wenigen heute bekannt, daß beispielsweise Karl der Große den Osterthing der Sachsen für seine mörderische List zu nutzen wußte.
Die Sachsen wehrten sich bereits seit 30 Jahren gegen die mörderischen Christianisierungsversuche des fanatischen Frankenkönigs, was diesen Römling im Jahre 782 veranlaßte, den Jahresthing der kriegsmüden Sachsen für vermeintliche Friedensverhandlungen nutzen zu wollen.

Viertausendfünfhundert stolzen und unbewaffneten Sachsenrecken sollte dieser mörderische Betrug des in heutiger Zeit bekanntesten Anhängers der Nächstenliebe dieser Tage das Leben kosten. Anlaß genug für Bundesregierung und Romkirche, regelmäßig den nach diesem Schlächter benannten Karlspreis an herausragende Römlinge zu überreichen.

Ob der Karfreitag als vorösterlicher Brauch seinen Ursprung im Gedenken an das "Verdener Blutgericht" hat, darf bezweifelt werden. Jedoch hat - so oder so - für Nichtchristen ein solcher Ursprung - weitaus mehr Berechtigung, als die christliche Vergöttlichung des (Folter-)Todes zu den Tagen, in denen die Vielfalt der Natur förmlich zu neuem Leben erwacht.

Das gewisse am christlichen Aberglauben und der sog. Nachkriegsordnung interessierte Kreise heute verstärkt daran arbeiten, die historisch belegbaren Ereignisse des Jahres 782 in Frage zu stellen, versteht sich von selbst. Deshalb liegt es an uns, die Erinnerung daran wach zu halten.

Sonntag, 13. April 2014

Ukraine: Rechter Sektor marschiert in Charkow



Nachdem sich CIA-Chef John Brennan am Samstag in Kiew mit den Führern des prowestlichen Kampfbündnisses getroffen haben soll, marschieren Schlägertrupps des "Rechten Sektors" in Charkow ein.
Zuvor hatte der Leiter des Rechtssektors, Dmitri Jarosch, wegen der Proteste im Südosten der Ukraine die totale Mobilmachung aller Strukturen der Organisation angeordnet.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow wird am Dienstag wegen der Ausweitung des Konflikts nach Peking reisen. Aus dem selben Grund war sein US-amerikanischer Amtskollege Biden bereits kürzlich in Kiew, um sich dort mit der sog. Übergangsregierung (NATO-Jargon) zu treffen.

NATO schüttet Benzin ins Feuer: US-Söldnerfirma in Donezk vor Ort



Dieses Video wurde am Flughafen in Donezk aufgenommen. Bei den Personen im Video soll es sich um Paramilitärs der US-Firma "Greystone Ltd." handeln.

Die Greystone-Söldner sind jedenfalls nicht in Donezk eingetroffen, um dort Blumen zu verteilen. Mit ihrer Hilfe soll verhindert werden, dass die Ostukraine den Weg der Krim geht. Dies könnte sich im schlimmsten Fall zu einem 'Bürgerkrieg' ähnlich wie den in Syrien hochschaukeln, was spätestens dann Russland zu entsprechenden Gegenmaßnahmen zwingen würde.

Es sind aber nicht nur Greystone-Söldner in der Ostukraine eingetroffen, sondern prorussische ukrainische Quellen meldeten auch, dass die Putschregierung in Kiew mehrere ostukrainische Städte von Panzern belagern ließ.

Ob es sich bei den Drohgebärden der Putschisten um Verzweiflungstaten oder um die pure Absicht handelt, die Ukraine und somit möglicherweise auch die gesamte Welt in einen Krieg hineinzuziehen, bleibt abzuwarten.

Jedenfalls ist und bleibt die Lage ernst. Und um dem Ernst der Lage noch einen draufzugeben, entsandte die NATO hochoffiziell zusätzliche Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe in die Krisenregion.
Man gönnt sich ja sonst nichts. Und was soll so'n bißchen Krieg schon ausrichten?

Hat man uns jemals gefragt, ob wir dieses Spiel überhaupt mitspielen wollen?
Aus Angst vor der Antwort sicherlich nicht. Und doch spielen wir deren Spiel mehr oder weniger mit.
Wir sind eben deren Puppen, bislang unfähig, uns von den Strippen zu lösen und die Puppenspieler in ihre Hölle zu jagen.
Humor hilft gelegentlich weiter, doch wie nennt man diejenigen, die sich vom Esel anführen lassen?