Donnerstag, 3. August 2017

Merkel: Vom fürchterlich, schrecklichen und vom alternativlosen Terror

Sommerinterview der Süddeutschen Zeitung mit Angela Merkel aus dem Jahr 2008:
SZ: Im Westen wurden Teile der 68er-Bewegung immer radikaler. Bekam man das im Osten mit?
Merkel: Ja, natürlich. Die RAF empfand ich als schrecklich. Die Auswahl der Opfer war fürchterlich strategisch geplant, denn es sollte Persönlichkeiten treffen, die weit überdurchschnittlich waren, denken Sie nur an Alfred Herrhausen in den Achtzigerjahren. Das habe ich alles zutiefst verachtet und innerlich abgelehnt."
Kommentar von Frau Eschenberger:
Ah, jetzt verstehe ich.
Islamistische Terroranschläge treffen keine "Persönlichkeiten, die weit überdurchschnittlich" sind, sondern nur Supermarktkunden und anderes menschliches Gekröse. Unwichtig. Nächstes Thema.
Vergewaltigungen werden nicht "strategisch" geplant, sondern eher aus dem Sack heraus und sie treffen auch keine "Persönlichkeiten, die weit überdurchschnittlich" sind. Wieder unwichtig, geradezu öde.
Morde? Pfff. Es muss jeder mal sterben und bedauerlich ist das nur bei Menschen - Ihr ahnt es schon - die "weit überdurchschnittlich" sind.
Diese Frau wird Ende September mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wiedergewählt werden.
Ein Volk, das seine eigenen Interessen für so unwichtig hält, hat es in meinen Augen auch gar nicht mehr anders verdient.

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