Dienstag, 15. August 2017

Idiot des Tages: Jan Delay alias Jan Philipp Eißfeldt


Moderatorin: Bist du für eine Obergrenze? Ja oder nein? 
Ooooah, das ist ein schwieriges Thema jetzt. Ich bin äh äh, ich hab, ähm, ich finde, es gibt zuviel Ober in diesem Land. Nee, äähm, ich bin auf jeden Fall dagegen. So weil, ähm, also ich bin kein Fachmann, ich hab' keine Ahnung, aber ich bin immer für die Liebe und ich bin immer gegen den Hass. Und, ähm, die, also alle Argumente man, auch das was Herr Söder grad gesagt hat, mit den, mit den Gebieten, wo die Klans regieren, so 'was gab's auch vor der Flüchtlingskrise so. Das sind, das sind, das sind die Folgen von der Politik, die Gentrifizierung, ähm, und dass die, dass die Wohlhabenden alleine unter sich sein wollen. Und die anderen, die da kommen, die sollen 'mal schön da irgendwo, äh äh, eine in die Außenbezirke so. Und äh, man kann sich das alles so drehen und wenden, wie man will, aber ich, ich, ich will auch, es ist auch eben, man kommt sich auch selber komisch vor, wenn man äh äh äh Merkel verteidigt so. Das hätte ich mir auch nie träumen lassen. Aber ich muss das machen, weil ich ich find ähm, ich find das toll zu sagen, wir schaffen das so. [Applaus vom Publikum]
Die Antwort stammt von Jan Philipp Eißfeldt (40). Eißfeldt ist u.a. Mitglied der erfolgreichen Hip-Hop-Formation Beginner und tritt unter den Pseudonymen Eizi Eiz, Boba Ffett und Jan Delay auf. Der Nuschel-Rapper Eißfeldt ist wohlhabend und fällt besonders durch seine beständige Unterstützung der linksextremistischen Szene auf. So auch anlässlich der G20-Krawalle in Hamburg. Der allein schon durch seine Musik zu finanziellem Reichtum gelangte Eißfeldt verortet sich selbst als links, bemerkenswerter Weise aber nicht als antikapitalistisch. Widewidewitt, Eißfeldt bastelt sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Eine Welt, in der bereits der Schlagersänger Heino als "Nazi" gilt, in der Musikschüler, insofern es sich um deutsche handelt, nicht als "normale Menschen" betrachtet werden und selbst Taliban und IS-Mörder - denn auch um deren Zuzug geht es bei der Obergrenze - "immer für die Liebe und immer gegen Hass" agieren. Rassismus hat eben viele Facetten, aber immer die gleiche Wurzel.
Ich möchte fast alles genauso machen wie sie [Dörte Eißfeldt]. Meine Mutter hat einen Job als Lehrerin angenommen, den aber nach einem halben Jahr geschmissen. Weil sie lieber arbeitslos und pleite war, als an der Schule zu arbeiten. Das hat sie durchgezogen. Okay, heute ist sie Professorin und verdient gut, aber damals hatten meine Eltern keine Kohle.“
Das prägte ihn. „Heute habe ich Geld, aber ich will, dass mein Kind aufwächst wie ich und kein verwöhntes Gör wird. Sie soll auch mit ausländischen Kindern spielen, nicht nur mit deutschen Kartoffelkindern. Wenn die mit vier zum Geigelernen gezwungen werden, gehe ich mit ihr auf Spielplätze, wo sie normale Menschen trifft.“
 aus Express vom 9. April 2014
P.S. Eißfeldts Gestammel ist ein Beweis dafür, dass Cannabis nicht bewusstseinserweiternd wirkt.

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