Freitag, 12. Mai 2017

Scharia in Indonesien



In Indonesien leben weltweit die meisten Muslime. Dort praktizieren sie einen "gemäßigten Islam", da sich die Muslime nicht von einer unbedeutenden Minderheit, die den Islam nur falsch verstanden hat, fehlinterpretiert und für die eigenen Zwecke missbraucht, auf der Nase herumtanzen lässt.

Damit in Indonesien die Religion des Friedens und der Toleranz auch weiterhin gemäßigt ausgelebt werden kann, wurde erst 2001 die Scharia eingeführt und infolgedessen 2009 ein Gesetz einstimmig verabschiedet, das bei Ehebruch die Steinigung vorschreibt. Im gleichen Jahr saß Indonesien im UN-Menschenrechtsrat. Der Fortschritt macht also möglich, was dem ZDF keine Erwähnung wert ist.

In Mainz lässt man stattdessen lieber den Offizier der Scharia-Inquisition Evendi Latif zu Wort kommen, der seine "Pflicht" darin sieht, anderen Menschen für die kleinsten Annehmlichkeiten im Leben Haut und Fleisch von den Knochen zu schlagen. Da ist sogar noch Sendezeit drin, um dem Unmenschen zu ermöglichen, sein Folterinstrument vorzuführen.

Die "Aktivistin" Ratna Sari könne das alles nur "schwer akzeptieren", wissen die Mainzer zu berichten. Dabei dürfte klar sein, dass diese Frau überhaupt keine Bereitschaft zeigt, die verkommene Moral und die damit verbundene Pein und Folter, gegen die sie ankämpft, anzunehmen. Nichts anderes aber bedeutet Akzeptanz. Was Ratna Sari zeigt, nennt sich Toleranz. Sie erduldet (unter Zwang), was sie im Grunde ablehnt.

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