Mittwoch, 8. Juli 2015

TAZ & Co. verteidigen Meinungsfreiheit wegen "Antideutsche, ihr miesen Stücke Scheiße"- Transparent (oder so ähnlich)

So 'was aber auch! Wie kann das sein? Dürfen das die Bullenschweine überhaupt? Das fällt doch unter Meinungsfreiheit...

Die antideutsche Linke ist wieder 'mal empört. Diesmal handelt es sich um ein Transparent, dessen UrheberInnen nicht gerade durch Einfaltsreichtum und Intelligenz glänzen konnten. Sonst hätten sie wohl kaum ein ganzes Land - inklusive sich selbst und die Griechen, die hier leben - für die Politik der Bundesregierung und die der Deutschen Bank in Geiselhaft genommen. Es fehlte wohl schlichtweg der Mut, die Namen der Täter zu benennen. Oder wollte man nur die Gelegenheit beim Schopfe packen und seinen Rassismus auf alles Deutsche zum Ausdruck bringen?

So abstrakt der Begriff Deutschland ist, so abstrakt ist auch der Begriff Meinungsfreiheit. Auf selbige, die übrigens bereits im Grundgesetz eingeschränkt wird, berufen sich nun die Antideutschen. Und zwar in der für Ideologen typischen Weise. Denn es geht ihnen nicht allgemein um Meinungsfreiheit, wie das der Gesetzgeber noch vorsieht, sondern immer nur um die eigene Sichtweise.

Ginge es den Ideologen um Meinungsfreiheit im Allgemeinen, dann würden sie getreu dem Motto "leben und leben lassen" verfahren. Man stelle sich nur die Reaktionen auf eine Demo vor, auf der Palästinenser-Versteher ein Transparent mit der Aufschrift "Israel, du mieses Stück Scheiße!" zeigen würden. Es gäbe dann keinen Aufschrei, nicht einmal einen Mucks, wenn die Polizei so wie in unserem Fall handeln würde. Beifall für und Jubel auf die Polizei aus den Reihen unserer tolerantesten Meinungsfreiheitsschützer wäre stattdessen mit Sicherheit lautstark zu vernehmen gewesen.

Wir können uns aber auch diese Gedanken schenken, müssen wir uns doch nur an das Hier und Jetzt erinnern. Wo bleibt denn der Ruf nach Meinungsfreiheit, wenn es sich um Themen wie Pegida, AfD, Einwanderung, Kriminalität, Homo-Ehe, Islamismus, FreiWild,... handelt?!!

Ich würde ein Recht auf Freiheit immer von der Pflicht auf Gewährung dieser Freiheit abhängig machen. Alles andere ist kalkulierter Nonsens, der zwangsläufig in den willkürlichen Missbrauch dieser Rechte führt. So war es schon immer und so wird es sein. Denn der Mensch ist der alles entscheidende Faktor.

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