Freitag, 10. Juni 2016

Dalai Lama warnt vor den Folgen der Merkel-Politik

Warum sich das Grinsemonster oder wie ihn seine Fans vor lauter Einfältigkeit zu nennen pflegen, der Ozean der Weisheit nun dazu entschlossen hat, seine Weisheiten in Sachen arabische Invasion zu verkünden, bleibt unklar. Klar ist jedoch, dass es in den letzten Wochen eine Mordserie gegen buddhistische Mönche gegeben hat. Nun möchte ich mich an dieser Stelle nicht beklagen. Immerhin richten sich die Worte des tibetischen Gottkönigs nicht gegen die elementarsten Interessen der Europäer, sondern gegen die von Merkel & Co. betriebene völkermörderische Politik.

Was die Schmonzette Huffington Post angeht - aus der im Gegensatz zu den zwangsfinanzierten Sendeanstalten wenigstens zu erfahren war, was der Gottkönig von der Politik der vorpommerschen Kaiserin hält - habe ich dann doch noch etwas anzumerken. Denn es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig die Tibet-Fans von Tibet und die pervertierte Buddhismus-Kultur der Tibeter wissen.

Da kann es dann schon mal vorkommen, dass sie den Pfaffen Tenzin Gyatso als "höchsten Mönch im tibetischen Buddhismus" bezeichnen und dabei die Existenz konkurrierender tibetischer Sekten ignorieren. Da fällt es schon gar nicht mehr ins Gewicht, möchte man meinen, dass in der Huffington Post auch vom "tibetischen Dalai Lama" die Rede ist. Einmal gänzlich vom Wohnort des wiedergeborenen Buddha abgesehen, so existiert dieses Pfaffen-Amt einzig im tibetischen Buddhismus.

Andersrum kann man als Aufklärer schon froh über das Erreichte sein. Es ist nämlich noch nicht lange her, als das Grinsemonster noch als "Oberhaupt der Buddhisten" bezeichnet wurde, was ebenso anmaßend wie verlogen war.
Der Dalai Lama verfügt über keinerlei demokratische Legitimation. Der Zugang zu dem Posten wurde stets durch die herrschenden Eliten kontrolliert. Die Vorstellung, daß der Dalai Lama geistliches und weltliches Oberhaupt der Tibeter sei, verweist zurück auf die feudale Gesellschaftsordnung jener Zeit, in der das Amt geschaffen wurde. Sie ist jedoch nicht nur unter emanzipatorischen Gesichtspunkten fragwürdig, sondern kollidiert auch mit der Religionsfreiheit. Denn innerhalb des tibetischen Buddhismus und sogar innerhalb der Gelbmützen-Fraktion bestehen verschiedene Strömungen (z.B. Rotmützen bzw. Dorje Shugden), die den Dalai Lama nicht als ihren religiösen Führer sehen.
Quelle: Gottkönig.de
An den Aussagen des prominenten Tibeters lassen sich jedenfalls auch weiterhin keine Anzeichen einer überdurchschnittllichen Intelligenz oder das Vorhandensein von Ausnahmewissen erkennen. Deutschland kann sehr wohl ein arabisches Land werden - die eingeschlagene gesellschaftliche Entwicklung spricht schon einmal nicht dagegen - es darf (oder soll) aus Sicht der Islamisierungs-Gegner nicht zu einem arabischen Land mutieren.
Von einem "Ozean der Weisheit" kann man allerdings erwarten, dass er zu dieser Differenzierung fähig ist. Man muss gewiss kein Philosoph sein, um die unterschiedliche Bedeutung der Wörter kann und darf auseinander halten zu können.
"Deutschland kann kein arabisches Land werden. Deutschland ist Deutschland", sagte Gyatso.
Glaubt man der folgenden Aussage des Gottkönigs, muss sogar davon ausgegangen werden, dass der Ozean der Weisheit in absoluter Unkenntnis über den Islam und den damit untrennbar verbundenen Islamismus ist.

Die Islamisten stellen innerhalb des Islams mit Sicherheit nicht so "eine kleine Gruppe" dar, wie das auf die tibetischen Buddhisten bezogen für den Buddhismus zutrifft. Weltweit wird jeder 4. Muslim zur Strömung des Islamismus gerechnet. Wir reden also von über 300 Millionen Islamisten weltweit. Von "einer kleinen Gruppe" kann demnach überhaupt keine Rede sein. Die gesellschaftlichen Realitäten in den 58 islamisch geprägten Ländern dieser Erde sprechen für sich. Die gesellschaftlichen Realitäten in Länder wie Iran, Saudi Arabien, Katar, Pakistan, Indonesien oder Afghanistan lassen hierbei jeglichen Zweifel verblassen. Wobei anzunehmen ist, dass der Ozean der Weisheit nicht in Unkenntnis über die Geschichte Afghanistans ist. Die dort einst ansässige große buddhistische Gemeinde war scheinbar auch davon überzeugt, dass es sich nur um eine unbedeutende kleine Gruppe handeln würde. Das Resultat kennen wir alle.

Die Schiiten stellen heute einen Anteil von 15% aller Muslime, die Sunniten etwa 85%. Nach Meinung des Ozeans der Weisheit "repräsentieren" sie aber nicht "den gesamten Islam und nicht alle Muslime". Auch das stimmt, doch handelt es sich um eine kleine unbedeutende Gruppe? Zudem für alle Muslime der Koran bindend ist und davon gibt es bekanntlich nur den einen. Apropos Koran, dessen "Kernbotschaft die Liebe" sein soll: Ich habe meine Zweifel, dass der Ozean der Weisheit jemals den Koran gelesen hat. Andernfalls kann er wohl kaum zu dieser Aussage gelangt sein.

Islam bedeutet wörtlich "Unterwerfung". Was aber hat Unterwerfung mit einer gemeinhin anerkannten Auffassung von Liebe zu tun? Selbst wenn sich der Sklave aus hündischer Liebe seinem Herrn unterwirft, der Herr unterwirft den Sklaven nicht, weil er diesen liebt.
Sicherlich gibt es auch "bösartige" Buddhisten, Christen, Juden und Hindus. Die Frage ist dabei nur, auch in diesem Ausmaß?
Der Dalai Lama ruft allerdings dazu auf, nicht die gesamte islamische Welt aufgrund der traurigen Ereignisse zu verurteilen, die von einer kleinen Gruppe ausgeht.

"Es sind muslimische Individuen und kleine Gruppen, die sich in ihren eigenen Ländern gegenseitig umbringen. Schiiten, Sunniten. Sie repräsentieren nicht den gesamten Islam und nicht alle Muslime."

Auch im Islam sei wie in jeder Religion die Kernbotschaft die Liebe. "Bösartige Leute gibt es auch bei den Buddhisten, den Christen, den Juden und den Hindus."
Welche Bedeutung hätte ein Interview mit dem Gottkönig, wenn darin nicht Anfeindungen gegen China enthalten wären? Der Ozean der Weisheit findet es also bemerkenswert, dass der aktuelle Staatschef Chinas den Buddhismus "mehrfach als wichtigen Teil der chinesischen Kultur bezeichnet habe". Aber was soll daran bemerkenswert sein? Bemerkenswert ist allenfalls die Tatsache, dass der Ozean der Weisheit es im Jahre 2016 noch immer als bemerkenswert erachtet, dass der Buddhismus in China seit nun mehr über 40 Jahren wieder auf dem Vormarsch ist und demzufolge die letzten vier Amtsvorgänger Xi Jinpings schon derselben Ansicht wie der aktuelle Staatspräsident waren.
Über den Streit mit der chinesischen Führung über seine Reinkarnation sagte der höchste Mönch im tibetischen Buddhismus: Die Entscheidung, ob es auch in Zukunft einen Dalai Lama geben werde, hänge allein von dem Willen der Tibeter ab. 
Erste Gespräche darüber sollten schon in diesem Jahr geführt werden. Zugleich sagte er, es wäre ihm lieber, "wenn die Tradition des Dalai Lamas mit einem solch populären und recht guten Dalai Lama" wie ihm selbst enden würde.
Gewähren die Chinesen den Tibetern etwa doch deren freie Religionsausübung? Die Aussage des Gottkönigs, dass die Zukunft seines Pfaffenamtes allein bei den Tibetern liegen würde, kann zumindest so aufgefasst werden.
Dass es dem Gottkönig "lieber" wäre, wenn die Tradition des Dalai Lama mit ihm selbst enden würde, deutet auf die Akzeptanz der von den Chinesen erlassenen Kinderschutzbestimmungen hin. Was im Westen als Unterdrückung der Religionsfreiheit in Tibet verkauft wird, beinhaltet einzig die von den Chinesen erlassene Vorschrift, dass der früheste Eintritt in das Klosterleben ein Mindestalter von 16 Jahren voraussetzt. Es ist den Mönchen also nicht mehr möglich, Kleinkinder aus ihren Familien zu reißen, um sie anschließend zu Mönche abzurichten. Je älter ein Mensch, desto schwieriger wird dieses Unterfangen.

Dieser Tradition haben die Chinesen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Mit einer Vorschrift, die übrigens konform mit den deutschen Kinderschutzbestimmungen geht. Aber solche Fakten spielen in den Politredaktionen der Leitmedien keine Rolle, wenn es darum geht, andere Länder zu diffamieren.

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