Samstag, 24. September 2016

Auf ein Neues: Entartete Kunst 2016

Damit die "öffentliche Sittlichkeit gewahrt bleibt" und "das katholische Gewissen nicht mehr belastet ist", zog man in jenen Tagen gegen die "entartete Kunst" zu Felde. Im Lande der Dichter und Denker wurden damals Werke von Heine, Kästner und Krauss verboten.

Um nach dem Kriege das Ganze fortsetzen zu können, wurde auf Initiative der Katholen die "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften" ins Leben gerufen. Diese schützte die Jugend nicht vor dem unsäglichen Müll aus den amerikanischen Ghettos, mit dem die Jugend bis dato verroht und verblödet wird, dafür aber vor Kinderbüchern wie "Wo bitte geht's zu Gott".

Es verwundert daher nicht, dass die Verteidiger von Kopftuch und Burka einmal mehr gegen die Darstellung des Natürlichen zu Felde ziehen. Wer meint, dass der christliche Geist der Scheiterhaufen für alle Zeiten verschwunden ist, der hat diesbezüglich nichts, absolut nichts, begriffen.


Man muss die Bilder nicht schön finden. Ich z.B. kann Picasso nichts abgewinnen. Doch verboten gehören ganz andere Dinge. So zum Beispiel die Naturfeindlichkeit gewisser Sekten.

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