Donnerstag, 30. Juni 2022

Kurz erklärt: Was unterscheidet eine Diktatur von einer Demokratie?

Eine Diktatur muss bekämpft werden, bevor sie etabliert ist.
Danach wird es schwierig. Diese Weisheit verdanken wir Gysi, nein, nicht Gregor, sondern seinem Vater Klaus, Kommunist seit dem 15. Lebensjahr, der unter einer Diktatur gelitten und einer anderen treu gedient hat. Wenn Gysi recht hat, wovon ich überzeugt bin, ist es allerhöchste Zeit, etwas gegen die dritte Diktatur auf deutschem Boden zu unternehmen. Die ist bereits voll entwickelt, aber noch nicht fest etabliert. Die heutigen Machthaber haben aus zwei Diktaturen gelernt – nicht, wie man sie vermeidet, sondern wie man es besser macht. Die Diktatur neuen Typus verzichtet weitgehend auf körperliche Gewalt. Insofern war der Einsatzbefehl des ehemaligen SED-Genossen und heutigen Innensenators von Berlin Geisel ein Rückfall in überwundene Zeiten. Mit roher Gewalt kann man zwar Menschen unterdrücken, aber die Gedanken bleiben frei. Schon Heinrich Heine verspottete seine Zensoren damit, dass er seine Konterbande nicht im Koffer, sondern im Kopfe trüge. Die moderne Gewaltherrschaft bedient sich subtilerer Methoden. Sie konzentriert sich darauf, die Gedanken zu kontrollieren. Sie weiß, dass sie die Menschen dazu bringen muss, gehorchen, statt selbst denken zu wollen. Wie wir tagtäglich feststellen können, sind die Herrschenden damit sehr weit gekommen.
Vera Lengsfeld, Bürgerrechtlerin, am7. August 2021
Nicht wenige bezeichnen Deutschland als eine Demokratie. Andere, weit weniger, sehen in Deutschland bereits eine Diktatur. Doch was unterscheidet eine Demokratie von einer Diktatur? Diese Frage lässt sich einfach beantworten. Es benötigt keiner bibliothekfüllenden Erklärungen, obwohl auch dies ohne Frage möglich wäre. Jedoch ist das eben nicht vonnöten.

Eine Demokratie - die bürgerlich-freiheitliche ist gemeint, da sich auch Nordkorea als Demokratie bezeichnet und auch im Sowjetreich Wahlen abgehalten wurden - lebt vor allem von der Debatte. Das heißt vom Streit der bzw. um die besten Argumente, an dem alle gesellschaftlich relevanten Kreise auf der Basis der Vernunft beteiligt sind.

In einer Diktatur (Totalitarismus) hingegen wird diese Debatte verhindert. Allenfalls werden Scheindebatten geführt. Wobei diejenigen, die von der Herrschaftsmeinung abweichen, von der Debatte ausgeschlossen sind, diskreditiert und anderweitig angefeindet werden. Eine ehrliche Debatte unter gleichberechtigten Diskurspartnern ist nicht mehr möglich und seitens der Machthaber auch nicht gewünscht.
So, und nun kann sich ein jeder selbst die Frage untrüglich beantworten, ob die Bundesrepublik nun noch immer eine Demokratie oder bereits eine Diktatur ist? Allein möglichst häufig und laut das Wort Demokratie hinauszuposaunen, ist jedenfalls kein Kennzeichen einer Demokratie. Zudem man auf bestehende Selbstverständlichkeiten nicht andauernd hinzuweisen braucht, da diese ohnehin für jeden und alle ersichtlich und nachvollziehbar sind. Oder muss man ständig darauf hingewiesen werden, dass auf eine Nacht ein Tag folgt? Wohl kaum! 
Demokraten erkennt man am Interesse an einer Debatte mit dem politischen Gegner. Anti- Demokraten hingegen erkennt man an deren Desinteresse bzw. deren Verweigerung.

Mittwoch, 29. Juni 2022

Internet: Freiheit, die keine (mehr) ist

Quelle: FB-Sperren

Die politische Korrektheit hat in unserer Gesellschaft inzwischen eine Stufe erreicht, die ich als hochbedenklich sehe. Das beginnt mit der Löschung von immer mehr Postings in den Sozialen Medien. Postings wohlgemerkt mit eindeutig nicht strafbarem oder sonst wie juristisch angreifbarem Inhalt. Die pure Tatsache, dass sich durch einen Text eine bestimmte Gruppe beleidigt fühlen könnte, genügt bereits.
Auch immer mehr Unternehmen und Konzerne schließen sich diesem unseligen Trend an und geben interne Memos über geforderte Sprachregelungen bzw. dem Umgang mit bestimmten Themenfeldern heraus, deren Missachtung bei Mitarbeitern zu ernsthaften Konsequenzen führen können. Auch hier handelt es sich nicht um strafbare oder justiziable Dinge (die natürlich zurecht unterbunden gehören) sondern um zum Teil harmloseste Formulierungen und Sachverhalte, die eigentlich durch das Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt sind.
Am bedenklichsten jedoch sehe ich die Entwicklung an unseren Hochschulen. Orte, an denen eigentlich der freie Austausch von Ideen und Meinungen zur Grundausstattung gehören sollte. Fast täglich erzählen mir Professoren, Doktoranden und andere Hochschulangehörige, dass sie inzwischen ihre Karriere riskieren würden, würden sie öffentlich die aktuellen Entwicklungen an den Universitäten hinterfragen oder kritisieren. Dort haben sich sogar inzwischen Thesen und Behauptungen etabliert, die zum Teil einer grundlegenden wissenschaftlichen Faktenbasis widersprechen.
Das Ende der Fahnenstange sehe ich leider nicht. Ich glaube, dass es noch viel schlimmer werden wird.

Vince Ebert am 28.6.2022
In Deutschland ist die Freiheit des Internets gegeben. Das zumindest behauptet Freedom House und darauf bezogen das deutsche Regierungsfernsehen aus Bayern (siehe Bild). Die Realität sieht jedoch anders aus. Ich selbst habe diesbezüglich bereits reichlich Erfahrung sammeln müssen. Völlig sachliche und keinesfalls strafbewehrte Kommentare wurden willkürlich gelöscht, es hagelte diverse zeitliche Sperrungen und die vollständige Löschung zweier von mir betriebener YouTube-Kanäle. Dieser Blog hier wird als "nicht sicher" klassifiziert, was auf dessen Inhalte bezogen ist und auch sonst könnte ich zahlreiche persönliche Beispiele anbringen, dass das, was Freedom House und der BR behaupten nichts anderes als Propaganda ist.

Dienstag, 28. Juni 2022

Fake News: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei

 
Leider ist es eine Tatsache, dass ca. 80% der Bevölkerung keine eigene Meinung bilden können, sondern ihren Herdentrieb folgend die veröffentlichte Meinung (Herrschaftsmeinung) als die eigene ausgeben und verstehen. Das mag den Betroffenen als ein Akt der Vernunft vorkommen, es ist aber das blanke Gegenteil von Vernunft. Denn es macht diese Menschen zum beliebigen Spielball von Herrschaftsinteressen und Ideologien. Auch solcher, die sich eindeutig gegen die persönlichen Interessen der Betroffenen richten.

Das wissen auch die Propagandisten unter den Medienmachern, wobei ich keinesfalls jedem Medienmacher absichtliche Propaganda unterstellen möchte. Manche bzw. viele Medienmacher sind einfach nur denkfaul, ungebildet und dumm. Opfer ihrer eigenen Propaganda bzw. der Propaganda der Leithammel in den eigenen Reihen. Faktoren wie Gehorsam, Eigensucht und Verantwortungslosigkeit inbegriffen.

Obwohl sich laut NDR der Preis für 200 Gramm der Wurstsorte Mortadella beim Discounter innerhalb von nur 4 Monaten um mehr als 62% verteuert hat, behauptet der NDR zugleich dreist, dass Wurst "noch nie so günstig" gewesen sei. Zwar ist der Widerspruch dieser Aussage allzu offensichtlich, doch werden zahllose Konsumenten des ÖRR trotzdem diese Propaganda-Lüge übernehmen und völlig irrational als "eigene Meinung" von der angeblich günstigsten Wurst aller Zeiten ausgeben. Im Ausgeben irrealistischer Jubel- und Durchhalteparolen sind die Genossen jedenfalls noch immer einsame Spitze.

Montag, 27. Juni 2022

Was muss noch alles geschehen, bevor das Volk NEIN sagt?!

 
Nächste Panne: Giffey fällt auf falschen Sparkassenchef herein.

Das stimmt zwar nicht, aber zuzutrauen wäre es dieser notorischen Lügnerin und Hochstaplerin. Giffey, die durch Wahlbetrug ins Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin gelangte, nachdem sie kurz zuvor wegen eines anderen Betruges ihr Ministeramt niederlegen musste, gehört zur politischen Elite eines Landes, das sich nicht einmal mehr als Bananenrepublik bezeichnen lässt. Denn Korruption, Willkür, Unrecht, Chauvinismus, Selbstsucht, Anspruchslosigkeit, Werte- und Kulturverfall haben ein Ausmaß erreicht, das der spätrömischen Dekadenz in nichts nachsteht. Vernunft und Verstand wurden durch Infantilität ersetzt. Der gesellschaftliche Selbstmord ist in vollem Gange bzw. fast schon vollzogen.

All jene, die das Parteienkartell aus SPD, Grünen, CDU, FDP und Linken wählten, aber auch jene, die nicht an den Wahlen teilgenommen haben, sind Schuld am Zustand dieser Gesellschaft. Ihr hättet es wissen können und müssen. Dadurch habt ihr jedes Recht verwirkt, euch über Dinge wie die Wohlstandsvernichtung, das Kriegsgeschrei, die staatlichen Gängelungen oder die "kulturellen Bereicherungen" zu beschweren. Ihr habt all das bestellt - Nichtwählen ist in einer Demokratie nur eine Variante des Mitläufertums - und es wurde erwartungsgemäß geliefert. Allerdings habt ihr die Pflicht zur Wiedergutmachung! Bekommt endlich eure Ärsche hoch!

Freitag, 24. Juni 2022

Nicht alles was glänzt ist aus Gold

 

Netzfund: 

Ich kenne kein anderes westliches Land, dessen öffentlich-rechtlichen Medien mit einer derartigen Militanz die radikalsten Formen des Islamismus in Schutz nehmen und diese rechtfertigen zu versuchen wie Deutschland.Dass die Attentäter von 9/11 sich in Deutschland vernetzten, ist daher kein Zufall.
Deutschland ist und bleibt eine Brutstätte des Dschihad!

Das ist allerdings kein Zufall. Die anti-aufklärerischen Kräfte in Deutschland sind traditionelle Verbündete der islamischen Ideologie. Deutschland war und ist ein Zentrum der Anti-Aufklärung, weshalb von Deutschland sowohl der Erste als auch der Zweite Weltkrieg ausgegangen sind. Beide Kriege waren Kriege gegen die Errungenschaften der Aufklärung.

Ebenso lässt sich aber feststellen, dass Deutschland zugleich ein Zentrum der Aufklärung gewesen ist und vielleicht noch immer ist. Beides schließt sich einander nicht aus, ist aber ein untrüglicher Beweis für die seit Jahrhunderten andauernde geistige Uneinigkeit der Deutschen. Die einen schauen auf Rom, die anderen wenden ihren Blick angewidert ab von Rom. Wobei Rom als Metapher für eine unaufgeklärte und rückständige Welt anzusehen ist, zu der auch Teheran, Riad und Kabul zählen. Die Regenbogenfahnen und Gendersternchen mögen den Anschein von Fortschritt erwecken, sie sind aber nichts anderes als ein Angriff auf die aufgeklärte Wissenschaft, die Rechte der Frauen und letztendlich auf die bürgerliche Gesellschaft, die ebenfalls ein Produkt der Aufklärung ist.

Donnerstag, 23. Juni 2022

Leistet gefälligst Ablass, ihr unterwürfigen Narren!

Momentan trage ich mich mit dem Gedanken jeden zu verklagen, der mich nicht mit Seine Majestät oder Seine Heiligkeit anredet. Alles andere empfinde ich als Diskriminierung. Ich kann ja schließlich nichts dafür, dass ich als Trans-Gott im Körper eines Menschen geboren bin. Und auch Menschen sind bekanntlich nur soziale Konstrukte, die von böööösen alten weißen Männern erfunden wurden, um höchste Wesen wie mich unterdrücken zu können.
Leistet gefälligst Ablass, zahlt für eure Sünden und haltet die Klappe, ihr Naddsies!

Ja, es ist traurig, wenn ein Mensch mit seinem sexuellen Leben nicht zurechtkommt. Es gibt schon harte Schiksale. Und natürlich sollte ein Mensch nicht irgendeinem Standard entsprechen müssen und frei leben können. Und jemanden deswegen auszugrenzen, ist einer aufgeklärten Gesellschaft unwürdig. D'accord. 
Bis zu diesem woken Mist dachte ich auch noch, das wäre der Grundtenor hier: jeder nach seiner Fasson, andere entscheiden lassen, ob ihnen das gefällt - und schon gibt es keine Unstimmigkeiten. Weit gefehlt, denn jetzt gehen einem einige Menschen mit ihren Befindlichkeiten und einem merkwürdigen Geltungsdrang, der der Forderung, in der Gemeinschaft selbstverständlich und unauffällig leben zu können, widerspricht, gehörig auf die Nerven. 
Jetzt wird einem der Exot (gemessen am Anteil) als Dogma, als schützenswerter Heiliger vorgesetzt. Ein Mann läuft in Frauenkleidern rum? Kann er ja. Er muss dann nur ertragen, dass man seinen Aufzug lustig findet. Er kann nicht erwarten, dass Menschen ihre Werte und Vorstellungen von Gesellschaft, Natur und Schöpfung mal eben so abstreifen und über sein Outfit und seine Klagelieder in Verzückung verfallen. 
Nun aber sollen wir sogar gezwungen werden, keine eigene Meinung mehr zu diesem Auftreten zu haben, sondern wir sollen ihn auch noch bewundern, mögen, als unantastbar erklären. Wir sollen also über die stillschweigende Duldung hinaus ihn auch noch bevorteilen und in Watte packen. Gehts noch? 
Noch nie habe ich übrigens davon gelesen: die Bahn zahlt einer Familie 1.000 € Schadensersatz, weil das Zugpersonal deren kleines Kind aus dem Zug geworfen hat (das gab es ja mal). 
Ja, es nervt, wenn man von morgens bis abends (und jetzt auch noch von einem (!) Gericht bestätigt) Gejammer auf höchstem Niveau vernimmt, weil man eine absolute Minderheit mit ihrer Art, zu leben, nicht ausreichend würdigt und verhätschelt. 
Gerecht ist das übrigens nicht, wenn die Mehrheit für eine extreme Minderheit in Regress genommen wird für - ja, für was eigentlich? Für die Abschaffung der Natur, die Leugnung der Schöpfung, die Gleichmacherei um jeden Preis oder für die Erfüllung des Traums, das Leben sei ein Wunschkonzert? 
Die Eventszene in den Freibädern freut das sicher, wenn sie mitbekommt, dass wir uns in der Toleranz komplett verzetteln, während sie immer mehr öffentliche Bereiche ohne Gegenwehr einnehmen kann.
Das Land hat seinen Faden verloren.

Monika Schneider