Samstag, 30. Dezember 2017

Broder: Waren die National-Sozialisten nicht Linksextremisten? (ein Kommentar)



Alle faschistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, also nicht nur der Nationalsozialismus, haben ihren Ursprung in der sozialistischen/kommunistischen Ideologie.
Die faschistischen Bewegungen im Nachhinein als rechte bzw. rechtsextreme Phänomene umgedeutet zu haben, zählt zu den beeindruckendsten Leistungen linker und antibürgerlicher Propaganda.
Mit anderen Worten symbolisiert die rote Fahne der Nationalsozialisten nichts anderes als die rote Fahne der Kommunisten. Nur in (traditionell) linken Parteien wurden und werden die Mitglieder mit Genosse angesprochen, was für die NSDAP und die KPD gleichermaßen gilt.
Man könnte nun einwenden, dass sich Hitler und Thälmann spinnefeind waren. Doch trifft selbiges nicht auch auf die Stalinisten und die Trotzkisten zu? Wechselten nach 1933 etwa nicht die meisten verbliebenen Genossen der KPD zu den Genossen der NSDAP? Hatten die Kommunisten in der DDR nicht nahezu das gesamte Gesellschaftsmodell des Dritten Reiches übernommen? Nicht alles in der DDR war schlecht gewesen, sagen ausgerechnet diejenigen, die oftmals überhaupt nicht begreifen können, dass die "sozialen Errungenschaften" der DDR weniger dem Politbüro der SED, sondern viel mehr dem Erbe der NSDAP zu verdanken waren. Kurz, die DDR wird dafür gelobt, dass sie das rot lackierte Dritte Reich gewesen ist.
Kommunisten und Nationalsozialisten einte nicht nur der gemeinsame Totalitarismus, sondern, wie bereits erwähnt, die selbige ideologische Grundlage. Schon deshalb kann und sollte es nicht verwundern, dass der vermeintliche "Kampf gegen Rechts", der heute das gesellschaftliche Leben in Deutschland bestimmt, nichts anderes ist, als eine den Erfordernissen der Zeit angepasste Neuauflage des ewigen Kampfes der Linken und ihrer Verbündeten gegen das Bürgerliche, gegen das Ideal einer freiheitlichen Gesellschaft.

Hier weiterlesen.

1 Kommentar:

  1. @anonym

    Hier könnte ihr Artikel stehen. Tut er aber nicht. Für die Verbreitung von linken Verschwörungstheorien, in denen historische Ereignisse mit ahistorischem Nonsens gepaart werden, ist hier kein Platz.

    Was den Axel-Springer-Konzern angeht, veröffentlicht H. Broder in "Die Welt", ihr Chef war er jedoch, wie Sie es behaupten, zu keiner Zeit.

    Übrigens handelt es sich um den selben Springer-Konzern, der maßgeblich daran beteiligt gewesen ist, 'Honeckers Rache' in das Bundeskanzleramt zu befördern, IM Erikas Position zu verteidigen und zu festigen und sich auch sonst an der linken Politik im Lande zu beteiligen. Das, um nur einen Punkt zu benennen.

    AntwortenLöschen