Donnerstag, 6. Juli 2017

Etikettenschwindel aufgedeckt: Afrika leidet nicht an Überbevölkerung, sondern an ein Übermaß an Religion

Bevor man sich mit dem Thema "Überbevölkerung" beschäftigt, sollte man vielleicht einmal einen Blick auf die Bevölkerungsdichte der Länder werfen. Das Tragen von Scheuklappen ist hierbei wenig behilflich.
In Deutschland lebten vor Beginn der Merkelkrise 230 Menschen pro Quadratkilometer. Vergleichen wir nun die Bevölkerungsdichte Deutschlands mit der Bevölkerungsdichte afrikanischer Staaten. Als Quelle dient uns dazu Wikipedia.
  • Ghana 108,6 Einwohner/km²
  • Nigeria 201
  • Sierra Leone 99
  • Elfenbeinküste 74
  • Senegal 70
  • Republik Kongo 12
  • Demokratische Republik Kongo 34
  • Burkina Faso 71
  • Kamerun 43
  • Gambia 152
Wir stellen also fest, dass die Bevölkerungsdichte Deutschlands weitaus höher als die Bevölkerungsdichte in den afrikanischen Ländern ist. Selbst die vergleichsweise hohe Bevölkerungsdichte Nigerias, entspricht nur 87,3% der Bevölkerungsdichte Deutschlands. In demographischer Hinsicht kann also - wenn überhaupt - nur bezogen auf Deutschland von Überbevölkerung gesprochen werden und nicht umgekehrt.

Dennoch behaupten die einschlägig bekannten Ideologen unermüdlich und hartnäckig - und das übrigens in regelmäßigen Abständen seit Ende des 19. Jahrhunderts - dass die Deutschen aussterben und an Inzucht leiden würden, während die Afrikaner vor lauter Bevölkerungsüberschuss kurz vor'm Platzen sind und merkwürdigerweise nicht an Inzucht leiden, obwohl ihr Genpool im Vergleich zu Europa gen Null tendiert.
Die Lehre von der Gleichheit ist das Ende der Gerechtigkeit. 
Friedrich Nietzsche (1844-1900)
Was jedoch den wirtschaftlichen Aspekt angeht, so ist zunächst festzustellen, dass in allen Staaten Afrikas, die hier zum Vergleich stehen, mehrmals im Jahr geerntet werden kann. In Deutschland ist das nicht möglich.
Es drängt sich also die Frage auf, warum sich die Afrikaner noch immer als unfähig erweisen, wenn es darum geht, ihren landwirtschaftlichen Vorteil nutzbar zu machen?

Tatsache bleibt, dass neben der reichlich geflossenen Entwicklungshilfe aus den europiden Staaten auch Abertausende Afrikaner geschult und ausgebildet wurden. Mit dem Ergebnis, dass sich in all den Jahrzehnten kaum etwas an dem, was Winston Churchill bereits 1899 beschrieben hatte, zum besseren verändert hat. Ja, weit mehr noch zum negativen hin.
...Neben der fanatischen Raserei, die für Menschen so gefährlich ist, wie die Tollwut bei Hunden, gibt es eine furchtbare, fatalistische Apathie. Die Folgen sind in vielen Ländern offensichtlich: unbesonnene Angewohnheiten, ein schlampiges landwirtschaftliches System, stagnierender Handel und Unsicherheit des Eigentums gibt es überall dort, wo die Anhänger des Propheten herrschen...
...Einzelne Muslime mögen hervorragende Qualitäten besitzen, aber der Einfluss der Religion paralysiert die soziale Entwicklung derjenigen, die ihr folgen.
Es gibt in der Welt keine rückwärtsgewandtere Kraft. Weit entfernt, todgeweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und proselytenmachender Glaube. Er hat sich bereits über ganz Zentralafrika verbreitet...
Winston Churchill, 1899, The River War, 1. Ausgabe
Wer dennoch einzig die "Weißen" für die Misere Afrikas verantwortlich machen will, handelt dumm, verantwortungslos und ungerecht.

Wer mag bestreiten, dass es Länder außerhalb Afrikas gibt, die in ihrer Geschichte weit schwerer gelitten haben, als das gesamte Afrika während der Kolonialzeit? Diese Länder haben es dennoch ausnahmslos fertig gebracht, das vorhandene Elend und Leid zu überwinden. Und das oftmals ohne die anhaltende und großzügige Unterstützung von außen. Woran wird das gelegen haben?

Beantworten wir diese Frage sachlich und ehrlich, dann eröffnen sich auch Lösungswege für Afrika. Die Flucht afrikanischer Massen in die Produktivität und den Wohlstand des Westens ist jedenfalls keine Lösung für die Probleme Afrikas, sondern schafft neue Probleme und afrikanisiert die betroffenen Staaten.

Der Westen verdankt seinen Wohlstand nicht hauptsächlich den Afrikanern und der Kolonialzeit, wie uns das von daran interessierten Kreisen pausenlos aufgetischt wird, sondern seinen Kulturleistungen, die ihm u.a. seine technologische, organisierte und wissenschaftliche Überlegenheit eingebracht haben.
Eine Überlegenheit, die übrigens erst erreicht werden konnte, nachdem sich Europa von den Fesseln einer technologie- und fortschrittsfeindlichen Religion lösen konnte. Ich bin davon überzeugt, dass die Afrikaner ihr Ernährungsproblem ganz allein in den Griff bekommen könnten, wenn sie hierfür genauso viel Fleiß aufwenden würden wie für ihre(n) Aberglauben.

Es gibt kein Menschenrecht auf Luxus und leistungslosen Wohlstand und meiner Meinung nach darf es so etwas auch nicht geben. Nicht unter den Bedingungen, denen wir alle ausgesetzt sind. Jeder ist nun einmal seines eigenen Glückes Schmied, was nicht als Aufruf zu asozialem Verhalten verstanden werden soll.
Gib einem hungernden Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre diesem Mann eine Angel zu benutzen und du ernährst ihn für sein Leben.
Konfuzius (551 v. Chr. - 479 v. Chr.)

Kommentare:

  1. Die Tatsache, dass Deutschland dichter besiedelt ist als Afrika heißt nicht, dadass Afrika kein Problem mit der Überbevölkerung hat oder bei der Reproduktionsrat kriegen wird.
    Es heißt voo allen Dingen, dass Deutschland bereits überbevölkert ist.
    Es ist daher gut , dass die Deutsche Bevölkerung rückläufig ist und es wäre gut wenn das solange so bleibtr bis wir auf 10-15 Millionen gesunken sind und dabei alles tun unseren geringeren Nachwuchs besonders gut zu behandeln und auszubilden, damit Deutschland sich wieder autark ernähren kann.
    Schlecht dabei ist der seit 1960 angefangene und jetzt ins uferlos getriebene Zuzug von "Reproduktionsmaschinen" die auch noch eine völlig andere Ideologie verfolgen. Damit bekommt Deutschland dann bald 400 Menschen/Quadratmeter nur nahezu ohne Ureinwohner.

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  2. Um nicht die Verwüstung einstiger Kulturlandschaften (siehe Nordafrika) durch die Ausbreitung des Islam zu vergessen.

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