Montag, 30. Juli 2012

CSD: Heuchler fordern Toleranz stets nur für sich

Der Auftritt der Duisburger Hip-Hop- Formation "Die Bandbreite" beim diesjährigen CSD in Duisburg wurde seitens der Betreiber abgesagt. Angeblich würden Sponsoren abspringen, wenn die politisch unbequemen Jungs der Bandbreite auftreten würden, hieß es dazu aus Veranstalterkreisen.

Nun sind CSD- Veranstaltungen durchaus bekannt dafür, dass die Staats- und Ordnungsmacht auf dem rosa Auge mehr als blind ist. Während auf den CSD's in aller Öffentlichkeit Pornoshows zelebriert werden dürfen und es nicht nur einmal zu in der Öffentlichkeit vollzogenem Sexualverkehr kam, stößt man sich stattdessen in dem freiesten Land, das jemals auf deutschem Boden existierte, an schnöden Nacktbadern und verfolgt diese nachwievor.
Das glauben sie nicht? Dann gehen sie 'mal im Rathausbrunnen nackt baden!
Dann wird man ihnen erklären, dass dies auch Kinder sehen könnten usw.
Die Vögelei und Blaserei auf den CSD's sehen Kinder, doch da stört dies nicht.
Im Namen der Toleranz...blablabla

Ehrliche Menschen nennen dies auch Heuchelei und Ungerechtigkeit, die nichts mit Freiheit und Freizügigkeit für alle zu schaffen hat.
Das ist die eine Sache, die man den Homos nicht unbedingt ankreiden kann.

Doch ankreiden kann und muss man der Homoszene, dass sie stets und ständig nach Toleranz schreit - selbst dann, wenn es nichts zu schreien und fordern gibt - aber nicht gewillt ist, selbst Toleranz zu gewähren.
Und das betrifft bei weitem nicht nur das Auftrittsverbot der Bandbreite, sondern auch alltägliches.
Oftmals wird Frauen oder Heteros in Begleitung von Frauen der Zutritt zu Schwulenklubs und -kneipen generell untersagt.
Nur wegen ihrer sexuellen Orientierung!

Man stelle sich vor, welches Geschrei entstehen würde, wenn auch nur ein Schwuler an einer normalen Disco abgewiesen werden würde. Der Betreiber könnte seinen Laden dicht machen, womöglich müsste er "nur" eine saftige Ordnungsstrafe zahlen und zu Kreuze kriechen, aber der mediale Rufmord wäre ihm sicher.
Das, um nur ein Beispiel für die bis zum Himmel stinkende Heuchelei dieser Szene und des Staates mit seinen angeschlossenen Medien zu benennen.

Grundsätzlich sollte man jeden, der nach Toleranz schreit, erst einmal dahingehend befragen bzw. überprüfen, ob er denn auch Toleranz praktiziert.
Es muss ein Geben und Nehmen sein.
Wer nicht gibt, sollte auch nicht nehmen dürfen.
So einfach ist das.

Einige werden jetzt womöglich über das "Scheitern" der Bandbreite schadenfroh sein.
Doch ist die Bandbreite wirklich gescheitert?
Oder hat sie nur Lehrgeld bezogen?

Wir wurden dahingehend einmal mehr davon überzeugt, dass die Schwulenszene alles andere als tolerant ist.
Man sollte eben nicht alle über einen Kamm scheren und daher einzelne tolerante Schwule mit dem Schwulismus(s) verwechseln...

Kommentare:

  1. P.S. Die Zwangspause dauert noch an. Ein Anbietrer wurde gefunden, doch es dauert im High Tech Paradies Deutschland bis zu 4 Wochen (!), um ein paar Befehle in den Rechnern einzugeben...

    AntwortenLöschen
  2. Wie die "Bandbreite" soeben mitteilt, ist der Name des dubiosen CSD-Sponsors weiterhin unbekannt. Mit Sicherheit kann aber gesagt werden, dass sich hinter der Kampagne ein gewisser Philipp Wahl von der WAZ-Gruppe verbirgt.

    AntwortenLöschen
  3. Es ist aber doch der gängige Fehler der diesem Bericht zugrunde liegt. Warum sollten Schwule anders sein als jede andere Gruppe? Das mit der Toleranz ist doch Quatsch, es sind einfach Menschen wie Du und ich und das diese Gruppe natürlich genauso von den imperialistischen Schergen unterwandert ist, wie die Masse, wen wundert es. Der Imperialismus ist ein Krebsgeschwür, er befällt jede gesunde Zelle wenn man ihn nicht radikal zerstört.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Klar.
      Das Grundmotiv war ohnehin die Heuchelei (in der öffentlichen Wahrnehmung)...

      Löschen