Sonntag, 8. Juli 2012

Kofi Annan - noch so ein menschenfeindlicher Verbrecher, der zum Träger des "Friedensnobelpreises" erhoben wurde

Über Syrien wurde in den letzten Monaten viel geschrieben. Auch über den Ghanesen Kofi Annan, der in dieser Sache als UNO- Sonderbevollmächtigter tätig ist. Doch nur wenige, so scheint es, können sich an die Vita dieses Friedensnobelpreisträgers erinnern. Den Jüngeren unter uns, wird nichts darüber erzählt - für sie grüßt somit erst dieser Tage das Murmeltier. Sie ahnen nichts von der Brisanz, die hinter diesen Namen steckt.
UN- Sonderbeauftragter für Syrien: Kofi Annan - seines Zeichens Träger des Friedensnobelpreises, des Bundesverdienstkreuzes, des Westfälischen Friedenspreises, des katholischen Isabella-Ordens und anderen Lamettas

Die Älteren unter uns, die, deren politisches Gedächtnis noch in Takt ist, horchen bei der Nennung dieses Namens auf. Zu bitter ist die Erinnerung an die Zeit, als man zum ersten Mal den Namen Annan vernahm.
Seit Wochen habe ich vor, an diese Zeit zu erinnern, doch jetzt erst ist der Augenblick gekommen.

Rückblende. Ruanda, am 6. April 1994. Das Volk der Hutu beginnt damit, sich in bestialischer Grausamkeit an das Volk der Tutsi und den opportunistischen Kollaborateuren in den eigenen Reihen zu rächen.
Ein über Jahrhunderte anschwellender Konflikt erreicht seinen bisherigen Höhepunkt und endet mit 800.000 bis 1.000.000 Toten in nur drei Monaten.

Wer an die Wurzeln dieses Konfliktes vorstoßen will, muss mindestens bis in die Tage zurückgehen, als die Tutsi Abertausende von Hutus an die mosaischen Sklavenhändler verschacherten. Eingetauscht gegen Perlenketten und anderen Schnickschnack gelangten so - wenn sie nicht schon während des grausamen Transportes krepierten - die vielen Hutu ins wiederentdeckte Amerika, wo sie von den dort ansäßigen Juden und vor allem von den ihren allmächtigen Gott der Liebe fröhnenden Christen bis auf die Knochen ausgebeutet wurden.
Zwar gingen die Tage der offensichtlichen Sklaverei vorbei, doch endete damit nicht die Tyrannei der Tutsi-Herrenmenschen über das Volk der Hutu.

In geradezu vollendeter Niedertracht zogen die allseits nächstliebenden französischen, englischen, belgischen und portugiesischen Werte-Europäer, als sie nicht mehr offenhin sichtbar die Kolonialherren dieses Kontinents sein konnten, die Grenzen der zukünftigen afrikanischen Staaten so, dass sie je nach willkürlicher Beliebigkeit immer wieder als "Schutzmacht" fungieren und ihre Interessen durchsetzen konnten. Dieser Zustand existiert bis zum heutigen Tag fort. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht. Auch dank der "Entwicklungshilfe", die der allseits aufgeklärte europäische Steuerzahler durch seine Regierungen den afrikanischen Statthaltern gewährt, um die Entwicklung Afrikas - selbstverständlich immer in seinem selbstlosen Werte-Interesse - zu beeinflussen. Wären unsere Bürokraten weniger zynisch, würden sie vielleicht anstatt von Entwicklungshilfe von Schmiergeldzahlungen reden.

Das dazu. Kommen wir zurück zum besagten 6. April 1994.
Der damalige UN- Sonderbeauftragte für Ruanda, also der Statthalter derjenigen Institution, die noch immer vorrangig im Interesse der derzeitigen globalen Kolonialmacht, also den zionistischen USA, handelt, war trotz des sich bis zur Explosion anbahnenden Konfliktpotenzials der Meinung, er müsse die UNO- Militärtruppen abziehen lassen, weil wider besseren Wissens plötzlich und unverhofft zwischen Hutsi und Tutsi eine Friede, Freude und Eierkuchen-Mentalität vorherrschen würde.

Der Wahrheit - also den Tatsachen zur Ehre gereicht, sei angemerkt, dass es auch damals aufrichtige Vertreter der UNO gab. Zu ihnen zählt insbesondere der kanadische Befehlshaber der damaligen UNO- "Friedenstruppe", General Roméo Dallaire.

Dallaire widersetzte sich sogar, seine Möglichkeiten ausschöpfend, den von Annan & Co.erlassenen Anordnungen Befehlen zum Abzug der Friedenstruppen, weil er wußte, das (sinngemäß), wenn 'der letzte Transporter, besetzt mit seinen Leuten, diesen Ort verlassen wird, das Abschlachten beginnen würde'.
Menschen wie Dallaire wurde niemals der Friedensnobelpreis zugestanden.
Warum nur? Wollen doch alle nur den stets versprochenen und nie eingehaltenen Frieden...

Später behaupteten die Väter dieses Völkermordes, die UNO hätte finanzielle Schwierigkeiten gehabt und konnte somit nicht ihre Schutztruppen in Ruanda belassen. In unseren Tagen, den Tagen der billionenschweren Bankenrettungen, wirken solche Argumente besonders schwer, um nicht zu sagen: Sie verblassen.

Dallaires Wirken wurde mehrfach verfilmt, der und die Täter haben dennoch ihr "Nürnberg" nie erfahren müssen.
Doch lesen sie zunächst weiter.
Der Sonderbeauftragte hat einen Namen. Diesen in Bezug auf seine Missetaten zu nennen, werde ich mich nie und zu keiner Zeit scheuen. Auch, wenn am Ende das Abschalten meines Blogs - man hat mir bereits die sprichwörtlichen Steine in den Weg gelegt - oder in Zukunft der Scheiterhaufen droht: Wenn ich über all dem Unrecht schweigen müsste, dann hätte ich niemals gelebt. Allein schon deshalb geht es weiter...im Text:

Mit Sicherheit handelte der UN- Sonderbeauftragte für Ruanda willkürlich, aber garantiert nicht eigenmächtig. Denn das würde bedeuten, die Befehlskette dieser Institution zu ignorieren und den naiven Fehler zu begehen, historische Ereignisse solchen Ausmaßes personifizieren zu wollen.

Dieser UNO- Sonderbevollmächtigte für Ruanda hat einen Namen. Er heißt noch immer Kofi Annan.
Nach dieser inszenierten "Pleite" verlor er nicht etwa das Vertrauen der "internationalen Wertegemeinschaft", nein, man beförderte ihn zum obersten Chef dieser illusionistischen und trügerischen Institution.
Kofi Annan wurde zum (Genossen) Generalsekret Generalsekretär befördert. Ein angemessener Aufstieg par excellence. Die "christlich-westliche Wertegemeinschaft" erkennt man noch immer an ihrem Gang...

Und jetzt, liebe Leser, können sie selbst darüber "ulken", welches Rollenspiel diesem miserablen Possenspielers "Friedensstifter" erneut angetragen wurde.
UN- Sonderbeauftragter für Syrien. Das klingt zunächst gut, oder?

Das syrische Volk wird es ihnen danken. Denn wie alle Völker oder besser gesagt, wie die Masse all der Menschen, die auch nur mit Wasser kochen müssen, besteht die Sehnsucht nicht darin, Spielball einer verachtungswerten Elite zu sein, sondern darin, unser aller kurzen Aufenthalt auf diesen Planeten möglichst glücklich erleben zu können. Und dabei gehen diese Massen ausgesprochen bescheiden vor. Man muss kein Zyniker sein, um diesen Massen einen gewissen Drang zum Masochismus vorwerfen zu wollen.
Sie können es weiterhin mit den von ihnen vergifteten Begriffen "Menschenrechte", "humanitäre Hilfe" oder "Demokratie" versehen - jeder Mensch sollte ausschließlich an seinen Taten gemessen werden - doch: Wer einen Krieg gegen die Kinder dieser Welt führt, dessen "Nürnberg" kann ich gar nicht so schnell wie ich dies möchte herbeisehnen. Wer Kinder bekriegt - egal in welchen heuchlerischen Phrasen dieses Unterfangen verpackt sein mag - beginnt einen Krieg mit mir und meinesgleichens. 

* Wie dies der hervorragende Kirchenkritiker Karlheinz Deschner bereits äußerte: Man solle niemals christliche Menschen mit dem Christentum verwechseln.

Kommentare:

  1. Ein sehr guter Artikel, ich habe Deinen Blog zu meinen Favoriten hinzugefügt. Noch einen schönen Tag, Pit.

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  2. Danke für den hervorragenden Artikel, der einem so mal eine andere Sichtweise vermittelt. Interessant und informativ.

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