Montag, 5. September 2011

Ein Hoch auf die Demokratie oder das Besser sein, als der realexistierende Islam. Reden wir über eine höhere christlich-westliche Moral!!!

Selbst im achso kommunistischen Schulunterricht der DDR wurden die Schüler darüber belehrt, dass England die älteste Demokratie in der Neuzeit darstellen würde.
Als Vorbild für alle.
Gezwungenermaßen, da doch Marx dereinst behauptete, jede Entwicklung der Menschheit wäre zeitgleich mit Fortschritt verbunden. Für mich bedeutet das den größten Blödsinn, den dieser Denker jemals hervorgebracht hatte. Wenn jede Entwicklung Fortschritt bedeuten sollte, dann müsste Dieter Bohlen das Maximum derzeitiger musikalischer Kunst abgeben bzw. einem Mozart überlegen sein und jeder Ton, der heute einem Didgeridoo abgewonnen wird, ein reaktionäres Kleinod darstellen.
Doch kommen wir zurück zur neuzeitlichen Mutter aller Demokratien.
Wussten sie, lieber Leser, dass dieses demokratische Vorzeige- England zu dem Zeitpunkt, als der "reaktionärste" deutsche Politiker aller Zeiten, Fürst Bismarck, gerade die deutschen Stämme zu einem Reich geformt hatte oder Goethe bereits seit vier Jahrzehnten verstorben war, einen Paragraphen abschaffte, den heutzutage nichts und niemand mit Anstand, Sitte und Moral zu verbinden wüsste?
Viele von ihnen kennen den Hollywood- Schinken "Bravehart". So mancher Filmfreund hat sich dabei das Hirn nicht nur von einer eingängigen Melodie betäuben lassen. William Wallace, der von Hollywood in Szene gesetzte Star eines Landes, dass noch 800 Jahre nach seinem Tod nicht demokratisch, frei und selbstregiert werden darf, ist am Ende seines Daseins dennoch eines Todes gestorben, dessen Niveau man in heutigen Medien ausschließlich nur als Ausgeburten eines fanatischen Islams zu propagieren versucht.

Wie ist er gestorben?
Nun denn, vielleicht hat ihnen noch nie jemand etwas über das sogenannte "hanged, drawn and quartered" erzählt. Eine englische Bestialität, die zwar die Bombennächte von Hamburg und Dresden erklären mag, aber jeder Form erhöhtem menschlichen Geistes ebenso fremd sein muss.
Lassen wir an dieser Stelle "Wikipedia" sprechen:
Hanged, drawn and quartered (engl.; „erhängt, ausgeweidet und gevierteilt“) war die in England verhängte Strafe für Hochverrat, insbesondere wenn es um Land, Herrscher oder Falschmünzerei ging. Verhängt wurde sie von den Assisen, einem von der Krone eingesetzten Gerichtshof für Kapitalverbrechen, der Delikte „jenseits von Mord und Totschlag“ verhandelte.
Die Strafe wurde erstmals unter dem englischen König Edward I. („Longshanks“) 1283 an dem walisischen Prinzen Dafydd ap Gruffydd vollstreckt. Im Jahre 1305 erlitt auch der schottische Nationalheld Sir William Wallace dieses Schicksal. 1605 wurden Guy Fawkes und seine Mitverschwörer der Schießpulververschwörung zu dieser Todesart verurteilt. Fawkes gelang es jedoch, vom Galgenpodest zu springen, wobei er sich das Genick brach. Auch der englische Humanist Thomas Morus sollte infolge seiner Weigerung, für Heinrich VIII. den Suprematseid abzulegen, auf jene Art sterben, das Urteil wurde allerdings vom König entschärft. Morus wurde 1535 enthauptet.
Erst ab 1814 wurden Teile der Strafe postum [also nicht bei Bewusstsein des Opfers, sondern nur an der Leiche] vollstreckt (drawing, quartering). Aus überlieferten und gesicherten Quellen stellte sich die Bestrafung so dar:
Als Ort der Vollstreckung war der Heimatort des Verurteilten vorgesehen, nicht der Ort seiner Festnahme oder der Sitz des Gerichts.
Der Verurteilte wurde auf einem Gatter (Holzrost) zum Richtplatz gezerrt (Drawing).[1]
Er wurde am Hals aufgehängt und, kurz bevor er starb, heruntergenommen (hanging).
Danach wurde er bei lebendigem Leib ausgeweidet: Die Genitalien wurden abgeschnitten und seine Gedärme aus dem Körper geholt (manche Quellen sehen dies als alte Bedeutung von drawing an).[1]
Sie wurden dem Verurteilten und der zusehenden Menge zur Begutachtung gezeigt.
Sein Herz wurde herausgeschnitten und zusammen mit den Eingeweiden vor den Augen aller Zuschauer verbrannt (Quellen berichten von noch lebenden Verurteilten, was aus medizinischen Gründen aber unwahrscheinlich ist).
Dann wurde er geköpft, und der Torso wurde in vier Teile zerhackt oder zersägt (quartering).
Diese – mit dem Kopf in der Regel fünf – verbleibenden Teile wurden zur Abschreckung auf fünf Pfählen in seinem Heimatort verteilt öffentlich zur Schau gestellt. Das öffentliche „Anprangern“, oder in diesem Fall die öffentliche Zurschaustellung von Körperteilen der Verurteilten, wurde in England 1843 abgeschafft. In der Regel wurde diese Art der Bestrafung nur an Männern vollstreckt. Frauen wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Die Verbrennung von Frauen wurde in England 1790 abgeschafft. „Hanged, drawn, and quartered“ ist in seiner Gesamtheit 1870 aus der englischen Rechtsprechung getilgt worden.
Was der dem Judentum seiner Familie abtrünnige Karl Marx einst noch als Fortschritt der Menschheit bezeichnete, ist dann doch nur ein Kotzmittel aller erster Güte. Und Marx hätte es besser wissen müssen, er lebte schließlich in der Zeit, als diese Gesetze noch Geltung hatten. Wirkliche Menschlichkeit hat jedenfalls eine andere Ursache. Sie ist immer nur im jeweiligen Menschen, fernab jeglicher Konfession oder jedem Parteibuches zu finden.
Menschlichkeit beginnt dort, wo der Mensch beginnt mit seinem Herzen zu denken. Oder nennen wir es der Einfachheit lieber Verstand/Vernunft.
So weit vermochte der Hohepriester des Kommunismus nicht denken. Wenn doch, dann darf man ihn getrost mit der Berliner Mauer und den stalinistischen Gulags in Verbindung bringen.
Zu allen Zeiten: Scheiße gebärt Scheiße, wenn sich denn nur der gesunde menschliche Verstand als Nachgeburt entsorgen lässt... 

Nachtrag: Bitte auch die Kommentare von Uwe lesen. 

Kommentare:

  1. Hass kommt auch aus dem Herzen? Menschlichkeit bedeutet auch diese Emotion. Ist es vernünftig zu hassen? Was sagt der Verstand dazu? Fragt der Verstand nicht eigentlich nach den Ursachen und kann somit bei rechtzeitiger Klärung dieser, Hass verhindern?

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  2. Hass ist ein legitimes Gefühl. Hass kann durchaus auf Vernunft basieren. Vernunft und Gefühl benötigen allerdings nicht einander, sie können aber miteinander. Der Verstand fragt nach den Ursachen. Richtig. Nur kann nicht alles geklärt werden und schon gar nicht rechtzeitig. Wir sind nicht "Gott".
    Beispiel: Wenn ich einem Erwachsenen begegnen würde, der dabei ist, ein Kind totzuschlagen, kann ich mir mit meinem Verstand durchaus die Ursache für sein Handeln erklären und doch würde sich nichts daran ändern, dass ich diesen Erwachsenen bzw. sein Handeln hasse.

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  3. Nachtrag: Kein Mensch fühlt sich wohl, wenn er hasst. Das ist wohl der Unterschied zur Liebe.

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  4. Hass wird aus Hilflosigkeit und Schmerz geboren. Ich zumindest muss äußerst verletzt und hilflos sein um einen Menschen oder eine Gruppe von Menschen zu hassen. Es gibt nicht viele davon auf dieser Welt!

    Noch ein Wort zu Marx. Ich glaube hier hast Du dem alten Rauschebart etwas unfair zitiert, weil in einen falschen Zusammenhang gebracht.
    Ich glaube es war in "Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutsche Philosophie", in jedem Falle aber im Kommunistischen Manifest, wo er über den Fortschritt schrieb. Dabei meinte er immer den Fortschritt bei der Entwicklung der Produktivkräfte. Nicht irgendwelcher Kunst oder gar zweifelhafter Schlagerbarden! Das war nun wirklich nicht sein Fach! Er war schließlich Ökonom!

    Übrigens, was die wenigsten wissen oder wissen wollen, im kommunistischen Manifest schreibt er Seitenweise Lobeshymnen auf den Kapitalismus!

    Gruß Uwe

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  5. Doch noch was zu Deinem letzen Absatz. Bitte, nicht auch Du noch Propaganda! Davon erleben wir nun wirklich jeden Tag unerträglich viel. Marx den Bau der Mauer und die Gulags anzuhängen ist in etwa so, als würdest Du das Leben Jesu für die Taten der Konquistadoren in Amerika verantwortlich machen.

    Und ich muss Dir nochmal widersprechen. Auch wenn Du die mittelalterlichen Foltermetoden als Errungenschaft des Kapitalismus darstellst, stammen sie doch aus der davor herrschenden Gesellschaft. Kapitalismus hat Freiheit und Demokratie in großem Stile auf diese Welt gebracht. Nicht mehr und nicht weniger. Auch wenn die immer zu Gunsten der Mächtigen manipuliert und pervertiert wird.

    Der Kapitalismus braucht einfach freie Menschen um sie maximal ausbeuten zu können, aus ihnen maximalen Profit zu ziehen. Dazu darf sich kein Lehensherr oder Pfaffe vor sie stellen. Und nur diese Menschen, die nur sich selbst gehören, ihr Leben irgendwie selbst organisieren müssen und gemeinsam ein Produkt herstellen, können letztendlich auch die Organisation ihrer Betriebe oder Firmen übernehmen. Das ist die wahre geschichtliche Großtat des Kapitalismus. Menschen dazu zu befähigen sich selbst, ohne Hass und Ausbeutung zu organisieren, zu erkennen, dass das Ziel der Produktion von Wahren und Gütern nicht der Reichtum einzelner ist, sondern der Wohlstand aller an der Produktion beteiligter.

    Gruß Uwe

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  6. @Uwe
    Ich denke, wir reden aneinander vorbei bzw. ich wurde missverstanden.
    Ich werde Marx nicht den Bau der Mauer oder die Gulags anhängen. Der Satz begann mit "Wenn doch,...".

    Diese Foltermethoden gab es im Mittelalter nicht oder sie waren damals noch nicht so "ausgereift". Zur Erinnerung. Die Germanen, deren Gesetze noch bis ins Mittelalter galten, bevor sie allmählich ersetzt wurden, kannten nur zwei Arten der Todesstrafe: Aufhängen und im Moor ertränken. Beides geht schnell. Fanatische Sadisten kommen dabei nicht auf ihren Genuss.

    Ich habe mir erlaubt, auf Deine Einlassungen zu Marx im eigentlichen Artikel hinzuweisen. Sozusagen als "Wiedergutmachung", Ausgleich und Fortführendes.

    Kapitalismus hat Freiheit und Demokratie in großem Stile auf diese Welt gebracht.

    Die Demokratie unserer germanischen Vorfahren darf als eine solche bezeichnet werden. Sie funktionierte über Jahrhunderte, wenn nicht über Jahrtausende und nicht nur über ein oder zwei Generationen. Was der Kapitalismus hervorbrachte, ist eine Pseudodemokratie, die doch besser als Oligarchie bezeichnet werden sollte.

    Der Kapitalismus braucht einfach freie Menschen um sie maximal ausbeuten zu können, aus ihnen maximalen Profit zu ziehen. Dazu darf sich kein Lehensherr oder Pfaffe vor sie stellen.

    Ja, die braucht er, genauso wie er die Massen an Pseudofreien erzeugt und benötigt. Ich würde den Durchschnittsmenschen im Kapitalismus nicht als frei bezeichnen. Ich würde sagen, man hat dem Sklaven die Ketten verlängert, weil es notwendig wurde. Die damaligen Lehensherren bzw. deren Nachkommen, deren Geldverleiher und auch der hohe Klerus sind auch heute die großen "global player". Das sollten wir niemals vergessen. Sie "standen nie davor", sondern sie passten sich den Umständen an, die mit der Aufklärung und Industrialisierung, zu dem auch der noch profitablere Geldverleih gehört, erforderlich wurden. Nicht umsonst hält man in "demokratischen" und "kapitalistischen" Staaten wie Bangladesh Arbeiter in Lager eingesperrt. Und nicht umsonst ist man seit Jahrzehnten dabei, die demokratischen Errungenschaften wieder rückgängig zu machen, was wir als Zeitzeugen sehr gut beobachten können.

    Selbst in der Ökonomie gibt es nicht immer Fortschritt. Entwicklung gibt es, aber die muss gewiss nicht immer fortschrittlich sein.

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  7. Nichts anderes würde ich behaupten. Denke da sind wir ziemlich dicht beieinander. Bei Marx muss man sehr vorsichtig sein. Er war der Ökonom, der die immer wieder auftretenden Kiesen im Kapitalismus erklärt hat und sie als Systemimmanent erkannte. Und seine diesbezüglichen Analysen treffen, wie wir es gerade wieder erleben, immer noch zu. Das macht ihn zu einem absoluten Feind und zur Zielscheibe für die, ich sag mal vorsichtig, Gesundbeter des Kapitalismus. Daher versuchen sie mit allen Mitteln seine Theorien als falsch, gestrig oder überholt hinzustellen. Sicher hat er in manchem geirrt. Ist ja schließlich kein Gott, zudem er leider im Sozialismus stilisiert wurde.
    Er hat den Kapitalismus auseinander genommen und studiert. Er hat das heutige Desaster vorhergesehen und auch eine vage Lösung angeboten wie eine Ökonomie aussehen müsste damit Kriese, Verwerfungen und Gewalt, die aus ökonomischen Widersprüchen geboren wird, überwunden werden könnte.
    Gruß Uwe

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  8. Das sehe ich auch so.
    Zu Deinen Ausführungen lässt sich noch hinzufügen, dass es vor allem die christlichen Kirchen (besonders die Kreationisten und die Katholen) sind, die immer wieder von den drei "Teufeln" predigen: Marx, Darwin, Nietzsche.
    So hat es mich auch nicht verwundert, dass in der Ausgabe der berüchtigten Protokolle Zions, die ich zu Gesicht bekam, diese drei "Teufel" als vermeintliche Waffe der Zionisten Erwähnung finden.
    Nebenbei erwähnt, beriefen sich die oder der Schreiber dieser Protokolle auf "ihren dreifaltigen Gott", was keinen jüdischen Ursprung haben kann.
    Darüber wird es allerdings später einen eigenen Artikel geben.

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