Sonntag, 3. Februar 2013

Münchener Kriegskonferenz "extrem wichtig"?

Die Sicherheitskonferenz in München. Laut BILD-Zeitung "ringen die 500 Teilnehmer um den Frieden".
500 Kriegsverbrecher, so mancher "nur" als Schreibtischtäter anwesend, ringen also um den Frieden?
Doch mit wem "ringen" sie? Treibt es doch diese Mischpoke in München in gewohnt geistlich-inszestiöser Weise nur unter- und miteinander. Warum sonst sind keine Vertreter der mit Krieg überzogenen Regionen oder Funktionäre der Friedensbewegung anwesend, sondern nur Kreaturen, die vom Krieg profitieren?

Wie, der "Führer der syrischen Befreiungsbewegung", Moaz Al-Khatib, war doch in München?
Ausnahmen bestätigen eine Regel.
Al-Khatib, vor wenigen Tagen noch völlig unbekannt, war anwesend.
Angeblich ist er, der Herr über die von Saudi-Arabien, Katar, der €U und der NATO organisierten Terroristen, die nicht aus Syrien stammen, wirtschaftlich und politisch unabhängig.
Wie das allerdings als Kader des Öl-Konzerns Shell und als Funktionär der Muslimbruderschaft funktionieren soll, erzählt uns die westliche Propaganda nicht.
Ägyptischer Demonstrant: "Obama, Du Idiot, Ägypten ist nicht die Moslembruderschaft, und wenn Du es nicht glaubst, geh auf den Tahrirplatz und sieh es Dir selber an."

 Ja, sie haben richtig gelesen. Der Muslimbruder Al-Khatib gehört der gleichnamigen Vereinigung an, die uns derzeit in Ägypten als äußerst problematisch geschildert wird. Das ist ebenso paradox, wie die über die Vorzeigedemokratie Katar finanzierten Al CIAda-Kämpfer von den westlichen Medien in Syrien als "Rebellen" und in Mali als "Terroristen" bezeichnet werden.
 Dass die Muslimbrüder in Ägypten nur durch diejenigen an die Macht gelangen konnten, die jetzt gegen sie sind, müsste eigentlich nicht extra erwähnt werden.
Das funktioniert seit langem prächtig: Hitler, Saddam, Gaddafi,...

Nun mag man einwenden, dass die BILD-Zeitung unseriös ist. Das ist richtig. Dennoch spielt dieses Schmierblatt für Unterbelichtete in der Verbreitung von Propaganda eine nicht zu übergehende Rolle.
Wenn die BILD schreibt, es wären 500 Friedensengel, die in München tagen, dann glaubt weiß der politisch völlig überforderte Medien-Konsument, das dem so ist.

Die grasierende Volks-Seuche der politischen Demenz bildet dabei die Grundlage für die Überforderung des Medien-Konsumenten.
"Nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern" hat als Aussage gewiss seine Berechtigung. Allerdings nur für diejenigen, die noch wissen, was in dieser Zeitung stand, demzufolge nicht unter Demenz leiden und etwas mit den aktuellen Brandsätzen der Journaille anzufangen wissen.

Joe Biden, US-Vizepräsident, Konferenz-Teilnehmer und ein seit 3 Jahrzehnten offen auftretender Kriegsverbrecher, kann dank BILD & Co. seine Lügen ebenso verbreiten und dazu sein Image aufpolieren, wie der US-Senator John McCain.
Während die politischen Aktivitäten* des US-Vizepräsident Biden von den hiesigen Medien weitestgehend unbeachtet blieben, wurde McCain noch 2008 in den bundesdeutschen Qualitätsmedien als brandgefährlicher und kriegslüsterner Gegenspieler des Friedensnobelpreisträgers Obama dargestellt.
McCain tritt als Politiker u.a. als Rüstungs-Lobbyist in Erscheinung, sieht die Toten von Naturkatastrophen als "gottgewollte Opfer" an, fordert einen Krieg gegen den Iran, sang deshalb als Präsidentschaftskandidat öffentlich in Abwandlung eines bekannten Liedes "Bomb Iran!" (Bombardiert den Iran!), ist sowohl für den Ausschluss Russlands als auch für die Bewaffnung der AlCaida-Truppen in Syrien.
Dank BILD darf ausgerechnet dieser "Friedensengel" in aller Bescheidenheit verbreiten, dass "in München die besten Köpfe der Welt* [sic!] zum Dialog zusammen kommen und deshalb diese Konferenz so extrem wichtig ist".

Wichtig für was? Für den Frieden?
Spätestens nach George Orwells "1948" ist es auch bei denjenigen angekommen, die alle Wahrheit allein in Druckerschwärze auf Papier erkennen, dass mit Frieden in Wirklichkeit Krieg gemeint ist.
Der Friedensengel McCain ist deshalb auch gleichzeitig Träger mehrerer US-amerikanischer Kriegs-Orden und der Friedensplakette der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik, die ihm bereits 2006 verliehen wurde, nachdem er im Jahr zuvor zum pazifistisch klingenden "Großoffizier des Drei-Sterne-Ordens" ernannt wurde. Der "Drei-Sterne-Orden" ist übrigens eine Auszeichnung der €U-Regierung Lettlands.
Also einer Regierung, die andernorts in den selben westlichen "Qualitätsmedien" als antisemitisch und antidemokratisch bezeichnet wird.

Wie gesagt, allein die allgegenwärtige politische Demenz macht diese Doppelmoral, diese Heuchelei, erst möglich. Und allein aus dieser Heuchelei heraus ist es für diese Warlords möglich, ihr abgrundtief boshaftes Verhalten durchzusetzen.
Es ist jedenfalls nicht bekannt, dass angesehene Verbrecher wie AlCapone oder Mayer-Lansky ihre heimlichen Versammlungen abhalten konnten, in dem sie diese
  • vom Steuerzahler, alo  ihren Opfern, finanzieren lassen konnten
  • die Polizei diese Treffen schützte, in dem sie alle Gegner verfolgte
  • die Medien behaupteten, es würden sich dabei keine Kriminellen, sondern die einzig wahren Gegner der organisierten Kriminalität treffen
  • den Opfern eingeimpft werden konnte, die Opfer wären keine Opfer, sondern die Gewinner
  • usw. usf.
Der Außenminister der wohl abhängigsten Marionettenregierung Europas äußerte sich schon deshalb folgendermaßen:
Ich appelliere an den Iran, jetzt das Verhandlungsangebot der Amerikaner anzunehmen. Das Zeitfenster für eine politische Lösung muss jetzt genutzt werden.
Liebe Leser, was würden sie über jemand sagen, der angesichts der Tatsache, dass sich eine Horde schwerstens vorbestrafter und gewalttätiger Krimineller dazu anschickt, ein unschuldiges Kind** totzuschlagen, an dieses Kind wendet und vom Kind fordert, sich besser im dafür von den Mördern festgelegten "Zeitfenster" totschlagen zu lassen? Denn ein außerplanmäßiger Totschlag Mord würde dem Ermordeten nur schaden.
Wie? Das ist menschlicher Schwachsinn?!!
Liebe Leser, ob sie es wollen oder nicht, sie gehören auch zu den Finanziers und Erduldern (Toleranz über alles!) solchen Schwachsinns!
Darüber könnt ihr meckern oder nachdenken, aber ihr könnt das nicht ungeschehen machen.

Außenminister Schwesterwelle sprach von einem "Krisendreieck aus dem Bürgerkrieg in Syrien".
Ein Dreieck besteht nun einmal aus drei Seiten. Laut NATO-Propaganda sollen wir aber an zwei verfeindete Parteien glauben. Welche Partei ist also die dritte? Sind das etwa die "extrem wichtigen" Friedensengel von München?

Schwesterwelle ist übrigens Christ. Er ist Lutheraner, seine beiden US-Kollegen sind Katholiken.
Die dusselige Weltgemeinde stellt wohl niemals die Frage, weshalb sich die gepredigte Nächstenliebe und der gelebte Nächstenhass derart beständig das Gleichgewicht halten?
Wir reden übrigens über einen Zeitraum von minimum 1.500 Jahren.
Die Bedingungen, unter denen man mich versteht und dann mit Notwendigkeit versteht, - ich kenne sie nur zu genau. Man muß rechtschaffen sein in geistigen Dingen bis zur Härte, um auch nur meinen Ernst, meine Leidenschaft auszuhalten. Man muß geübt sein, auf Bergen zu leben, - das erbärmliche Zeitgeschwätz von Politik und Völker-Selbstsucht unter sich zu sehn. Man muß gleichgültig geworden sein, man muß nie fragen, ob die Wahrheit nützt, ob sie Einem Verhängnis wird ... Eine Vorliebe der Stärke für Fragen, zu denen niemand heute den Mut hat; der Mut zum Verbotenen; die Vorherbestimmung zum Labyrinth. Eine Erfahrung aus sieben Einsamkeiten. Neue Ohren für neue Musik. Neue Augen für das Fernste. Ein neues Gewissen für bisher stumm gebliebene Wahrheiten. Und der Wille zur Ökonomie großen Stils: seine Kraft, seine Begeisterung beisammen behalten ... Die Ehrfurcht vor sich; die Liebe zu sich; die unbedingte Freiheit gegen sich ...
Wohlan! Das allein sind meine Leser, meine rechten Leser, meine vorherbestimmten Leser: was liegt am Rest? - Der Rest ist bloß die Menschheit. - Man muß der Menschheit überlegen sein durch Kraft, durch Höhe der Seele, - durch Verachtung ...
Friedrich Nietzsche
"Es wird sich zeigen, ob die Diplomatie den Wettlauf mit dem Krieg gewinnt", tönt es aus dem Lügenmaul der zionistischen Hetzparolenerfinder.
Aus deren BILD BLÖD-Zeitung.
Dummhaltung zählt nicht als Kriegsverbrechen und - unter gewissen Umständen - auch nicht als Aufruf zum Völkermord.
"Arabischer Frühling"- Evolution made by C.I.A.

"Wir müssen alles tun, um zu verhindern, dass sich das zu einem Flächenbrand in der ganzen Region ausweitet.“
Dann fangen wir endlich damit an.
Der Flächenbrand ist längst da.
Es ist nur eine Frage, wer sich der Öffentlichkeit als "dummes Schwein" offenbart...

Es wird sich zeigen, ob die Diplomatie den Wettlauf mit dem Krieg gewinnt?
Klar, es wird sich zeigen, ob das Militär und die Dummheit restlos die Diplomatie übernimmt.
Wer sich derzeit mit der Münchener Sicherheitskonferenz beschäftigt, gelangt mit Sicherheit zur Erkenntnis, dass sich nichts mehr zeigen braucht. Die Dummheit hat längst die Diplomatie übernommen.
Und sie ist nicht allein.
Die Verlogenheit steht fest an ihrer Seite...

*Unter denen bezeichnender Weise kein einziger Philosoph war, sondern ausschließlich nur Personen mit "schwarzer Weste".
** Welche Länder wurden seit des Bestehens des Irans vom Iran angegriffen? Antwort: kein einziges.

Samstag, 2. Februar 2013

Maulkorb gegen Kritiker

Mit diesem Durchsuchungsbeschluß rückte am Montag die Polizei an, Foto: jW
Montag nachmittag in Bayern: Die Polizei marschiert bei der Augsburger Allgemeinen ein, zwingt sie, persönliche Daten eines Internetforen-Nutzers der Tageszeitung herauszugeben. Andernfalls würde die Redaktion gefilzt. Ein Beamter präsentiert den entsprechenden Beschluß des Augsburger Amtsgerichts. Erwirkt hat diesen der städtische Ordungsreferent Volker Ullrich. Der Grund: Der CSU-Stadtrat und Jurist fühlte sich durch einen Kommentar eines Lesers beleidigt.
»Wir prüfen derzeit, ob wir dagegen Beschwerde einlegen werden«, informierte das Mitglied der Chefredaktion Jürgen Marks am Dienstag abend jW. Er wertet das Vorgehen als Angriff auf die grundgesetzliche Meinungsfreiheit.
Wie die Augsburger Allgemeine am Dienstag berichtete, hatte der Betroffene im Herbst 2012 online mit anderen Lesern »sehr emotional« über einen Artikel des Blattes diskutiert. Darin sei es um Ullrichs Pläne gegangen, gegen Straßenprostitution vorzugehen. Der Autor habe dem Politiker »Rechtsbeugung« vorgeworfen. »Mitte Oktober flatterte ein Schreiben von Ullrichs Anwalt ins Haus. Er forderte uns auf, preiszugeben, wer hinter dem Pseudonym steckt, um Unterlassungsansprüche gegen ihn geltend machen zu können«, so die Zeitung. Dies habe man jedoch »aus grundsätzlichen Erwägungen« abgelehnt. »Wir unterstützen weder Beleidigungen noch strafrechtlich relevante Äußerungen auf unserer Plattform und sind bereit, diese nach Prüfung zu löschen, wenn wir darauf aufmerksam gemacht werden«, stellte Marks klar. Das habe man sofort getan. »Aber wir nehmen die Meinungsfreiheit und den Schutz der Nutzerdaten sehr ernst«, ergänzte er.
Ullrichs allerdings gab sich damit nicht zufrieden. Er erstattete Strafanzeige gegen den Nutzer. »Nun forderte die Polizei die Herausgabe der Daten, die Redaktion lehnte erneut ab«, heißt es im Bericht. Schließlich habe der ermittelnde Beamte samt Richterbeschluß vor der Tür gestanden. Es sei, so die Augsburger Allgemeine, bereits das zweite Mal, daß der CSU-Mann versucht habe, einen »Widersacher« auf diese Weise mundtot zu machen. »Ein Ordnungsreferent muß viel Kritik einstecken«, bemitleidete sich Ullrich indes nach dem Vorfall im sozialen Netzwerk Facebook. Der Vorwurf der Rechtsbeugung gegen ihn als Juristen gehe aber zu weit. Später ruderte Ullrich zurück und kündigte an: »Ich werde meine Strafanzeige zurückziehen, wenn der User sich bei mir entschuldigt.«
»Den Durchsuchungsbeschluß zur Ermittlung eines Kommentators kann man schwerlich als verhältnismäßig einstufen«, zweifelt der Freisinger Rechtsanwalt Thomas Stadler auf seiner Internetseite. Zwar kenne er den genauen Wortlaut nicht – diesen wollte Marks auch auf jW-Nachfrage »besser nicht noch einmal wiederholen«. »Es wäre aber nicht das erste Mal, daß ein Amtsgericht die Bedeutung und Tragweite des Grundgesetzes bezüglich der Meinungsfreiheit verkennt«, so der Anwalt. Gleichzeitig handele es sich seiner Meinung nach um einen Eingriff in die Pressefreiheit. »Laut Bundesverfassungsgerichts umfaßt das in der Strafprozeßordnung geregelte Beschlagnahmeverbot auch anonyme Zuschriften, die von Redaktionen dokumentiert werden.« Das müsse für Forenbeiträge in gleicher Weise gelten, ist Stadler überzeugt.
jW

Freitag, 1. Februar 2013

Feminismus heute: Wegschauen, Ablenken, Pervertieren


Ein vertrautes Bild
Der Tagesspiegel sorgt sich über die Befindlichkeit einer Journalistin, der ein Abgeordneter nachts um eins an der Bar auf die Milchdrüsen gesehen haben soll, und diffamiert die Kritiker solchen Wahns wie folgt: >>Während eine kleine Elite Fragen immer differenzierter behandelt, beschränkt sich ein abgehängtes Diskussionsprekariat auf destruktive Zwischenrufe. Was lässt sich dagegen tun?<< 
Wir sind demnach ein ungebildetes Diskussionsprekariat, wenn wir das hohle Geschwätz vor allem deutscher, aber auch amerikanischer Feministinnen, die sich offensichtlich als "kleine Elite" begreifen, seiner untragbaren Dummheit und Penetranz wegen zurückweisen und der durch dieses Foto exemplarisch dokumentierten Gewalt mehr Bedeutung beimessen.
Achim Bierwirth
Gleiche Entlohnung für gleiche Arbeit? Prioritäten setzt jeder für sich...

Kriegsverbrecher-Zusammenrottung in München

Die größte Kriegsverbrechergruppe rottet sich heute und morgen in Deutschland zusammen. Zur Kriegspropaganda-Show, die sie "Sicherheits-Konferenz" nennt. Deutschland macht bei der weltweiten Aggressionspolitik der NATO aus voller Kraft mit, auch wenn es versucht den gegenteiligen Eindruck zu erwecken.
Hinter der Fichte
Christlich-westliche Wertegemeinschaft: Auch Kindermörder dürfen lachen! (bitte Bild anklicken),  Bild: MSC

Mit dabei bei der Kriegsverbrecher-Konferenz: Die Grünen Trittin, Claudia Roth, Göring-Eckard, Bütikofer und andere "Friedensaktivisten".

Hier geht es weiter im Text.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Heute vor 80 Jahren...

Sexismus oder sexuelle Belästigung?

Es gibt Dinge, die möchte man ignorieren, aber es fällt auf Grund der borniert betriebenen Penetranz, mit denen diese Dinge präsentiert werden, schwer, sie zu ignorieren.
So auch im Fall Brüderle.
Der "Täter" Brüderle und sein "Opfer" Himmelreich, Foto: Facebook

Anfangs sei gleich erwähnt, dass es sich nicht um Sexismus im eigentlichen Sinn handelt, sondern allenfalls um sexuelle Belästigung. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Also stellt sich die Frage, wozu hier wieder einmal eine Mücke zum Elefanten aufgeblasen wird?

Zudem MANN auch locker das mit der sexuellen Belästigung aus seiner Sicht betrachten könnte! Denn es ist nicht immer angenehm, wenn seine natürlichen Sinneswahrnehmungen beständig und mitunter in aggressivster Weise* mit irgendwelchen weiblichen Reizen drangsaliert werden (siehe Überschrift des unteren Artikels!).
Auch hier sollte nicht Ursache und Wirkung verwechselt werden.
Das vermeintlich "schwache Geschlecht" ist nicht so schwach, wie es von so vielen Nutznießern dieser Behauptung dogmatisch beansprucht wird.
Bereits seit Urzeiten sind Männer in Bezug auf Frauen schwach geworden und ihren Reizen erlegen.
Die Natur hat sich dabei etwas "gedacht" und keine menschliche Idiotie Ideologie wird daran jemals etwas ändern.

Und es ist wahr. Die erfahrenen Chefredakteure kennen die Vorlieben ihrer VIP's. Deshalb kommt es vor, dass bewußt unerfahrene, aber dafür attraktive junge Frauen als Gesprächspartnerinnen zu Treffen mit erfahrenen männlichen Personen geschickt werden. Ein normaler Vorgang. Der Grund hierfür ist ebenso offensichtlich, wie es offensichtlich ist, dass, wenn man "Unerfahrenheit" auf "Erfahrenheit" ansetzt, seitens der Redaktionen kein möglichst großes Fachwissen vorausgesetzt wird. Die VIP's sollen durch das Reizen ihrer "Schwächen" zum plaudern gebracht werden.
Kaum zu glauben, dass Frau Himmelreich von solchen Methoden in Unkenntnis war und ist. Das obige Foto spricht schon 'mal eine andere Sprache.

Doch möchte ich mich nicht weiter zum Thema äußern.
Es folgt ein lesenswerter Text einer Frau, der einmal mehr beweist, dass Frauen und Männer gar nicht so weit auseinanderliegen, wie es daran interessierten Kreisen genehm ist.
Danke Birgit Kelle!
Dann mach doch die Bluse zu!
Frauen bestehen auf ihrem Recht, sexy zu sein – ganz für sich selbst, natürlich. Darauf reagieren darf Mann nämlich nicht, sonst folgt gleich der nächste Aufschrei.
Vielleicht wäre uns diese ganze Debatte erspart geblieben, wenn an diesem ominösen Abend an der Bar nicht Rainer Brüderle, sondern George Clooney gestanden hätte, um seine Tanzkarte an Frau Himmelreich weiterzureichen. Aber so müssen wir alle teilhaben an dem jämmerlichen Balzversuch des Altpolitikers gegenüber der aufsteigenden Jungjournalistin. Denn die ganze Nummer bekommt einen ganz neuen Dreh, wenn männliche Annäherung auf fruchtbaren Boden fällt. Dann wäre es unter Umständen die Geschichte eines heißen Flirts geworden und Frau Himmelreich hätte bis an ihr Lebensende einen echten Clooney bei ihren Freundinnen zum Besten geben können. Was wir daraus lernen? Wo persönliche Befindlichkeit als ausreichender Gradmesser erscheint, um Sexismus zu definieren, verkommt der Begriff zur Beliebigkeit.
Ein Bärendienst für alle Journalistinnen
Nein, ich wollte mich dazu nicht äußern. Weil ich diese ganze Brüderle-Sexismus-ich fühl-mich-ganz-doll-bedrängt-Diskussion aufgebauscht und heuchlerisch finde. Weil die einzige Diskussion zu dem Thema Brüderle, die es wert wäre, geführt zu werden, die ist, wieso neuerdings der „Stern“ als Qualitätsmedium gegen Sexismus aller Art gilt. Etwa wegen der zahlreichen unbekleideten Damen, die regelmäßig auf dem Cover zu sehen sind, um den investigativen Charakter des Blattes zu unterstreichen? Und die zweite Frage, die mir als Frau dazu einfällt, ist diejenige, wieso die Herren in der Redaktionsleitung des „Stern“ eigentlich eine junge Journalistin, die sich angeblich von einem Politiker bedrängt fühlt, ein ganzes Jahr noch auf weitere Termine mit dem gleichen Mann schickt.
Wenn es also tatsächlich so unverzeihlich und dramatisch ist, was ein Brüderle sich da nachts an der Bar geleistet hat, dann hätte ein verantwortungsvoller Arbeitgeber seine junge Mitarbeiterin davor bewahren und schützen müssen, anstatt sie dem weiter auszusetzen. Stattdessen sitzt der Chefredakteur bei Günther Jauch und gibt den Vorkämpfer der Frauenbewegung. Und als Gipfel fordert die Medienmeute eine Entschuldigung von Brüderle bei der Journalistin. Um es mal klar zu sagen: Die einzige Entschuldigung, die hier fällig ist, wäre die von Rainer Brüderle an seine eigene Frau, und die hat es mit Sicherheit schon gegeben.
Gleichzeitig hat die Geschichte allen Journalistinnen im Land einen Bärendienst erwiesen, denn welcher Politiker wird es ab sofort noch wagen, sich alleine mit einer Journalisten-Kollegin irgendwo zu treffen? Ein falscher Satz und gleich ist wieder Aufschrei. Gerhard Schröder kann von Glück reden, dass er seine Doris, einst Journalistin beim „Focus“, schon vor mehreren Jahren dienstlich traf. Heute hätte das junge Glück ein jähes Ende gefunden, noch bevor es richtig an Fahrt gewinnt. Denn heute hätten seine Berater dafür gesorgt, dass er niemals in die Verlegenheit kommt, sich ihr zu nähern, oder zumindest eine Anstandsdame dazwischen gesetzt. Auch Joschka Fischer könnte heute Ehefrau Nummer vier aus dem Lebenslauf streichen. Presse-Praktikantin Nicola hätte man heute nicht mehr zu ihm vorgelassen. Vertrauliche Hintergrundgespräche und gemütlicher Ausklang an der Bar werden ab sofort männliches Privileg sein. Danke, liebe „Stern“-Redaktion.
Haken wir den Komplex also ab und kommen wir zum #Aufschrei, der sich gerade durch das Netz arbeitet und aufdeckt, dass wir angeblich alle in einem Land von schmierigen Sexisten leben, in dem Frau einfach nur das ist, was Alice Schwarzer schon immer sagte: Opfer der Männer. Ich lebe wohl in einem anderen Land, in einer Parallelwelt. Es nervt, es regt mich auf, gerade als Frau, dass inzwischen jede Lappalie, jede blöde Anmache, jedes Hinterherpfeifen und jeder Blick auf das falsche Körperteil zur falschen Zeit zum Sexismus hochstilisiert wird. Es wird nicht mehr differenziert und damit jede ernsthafte Diskussion im Keim erstickt. Es nervt, weil diejenigen degradiert werden, die tatsächlich Opfer sexistischer Übergriffe werden und die sich nun einreihen müssen in die „Opfer“ von blöder Anmache. Sie gehen gerade unter in einem Meer von Banalitäten, die nichts weiter sind als das alltägliche Balzverhalten zwischen Mann und Frau.
Und es nervt vor allem deswegen, weil wir wieder im alten Täter-Opfer-Schema stecken, bei dem die Rollen von Anfang an klar verteilt sind. Mann Täter. Frau Opfer. Eine Neuauflage des Opfer-Abos.
Männer sind nicht alle Täter
Ich bin kein Opfer. Ich bin eine Frau und ich mag Männer. Oh ja, ich habe wie vermutlich jede einzelne Frau in diesem Land schon Erfahrung gemacht mit Männern, die sich offensichtlich nicht benehmen können. Und ich kann damit umgehen, notfalls mit einer deutlichen Breitseite. Vier Studiums-Jahre als junge Kellnerin in der Gastronomie stählen für alle Lebenslagen. Es gibt diese Männer, die jede Frau, die nicht bei drei auf den Bäumen ist, als Freiwild betrachten. Als Einladung, wo gar keine ausgesprochen wurde. Es waren meine männlichen Kollegen, ja die männlichen, die mir damals unterstützend zur Seite standen. Unaufgefordert, selbstverständlich. Weil nicht alle Männer so sind. Und eben weil nicht alle Männer Täter sind und auch nicht alle Frauen Opfer. Kommen wir also zur Kernfrage, auf deren Antwort ich immer noch warte: Wie wollen wir das Dilemma lösen? Und vor allem: Welche Verantwortung übernehmen wir als Frauen? Verharren in der Opfer-Pose ist mir zu wenig. Mit welcher Begründung soll man uns noch in die Chefetagen vorlassen, wenn wir es nicht einmal schaffen, alleine an einer Bar ohne Sexismus-Polizei zu bestehen?
Auch nach weiteren 100 Jahren Feminismus werden die Männer nicht in der Lage sein, Gedanken zu lesen. Werden sie uns Frauen falsch verstehen, falsch behandeln und falsch ansprechen. Selbst wenn sie es gut meinen. Weil wir unterschiedlich sind, unterschiedlich denken, unterschiedliche Erwartungen haben. Wenn wir also ein bestimmtes Verhalten nicht wollen, müssen wir es auch aussprechen. Müssen wir selbst die Grenze ziehen und diese deutlich machen. Und es gibt so viele Grenzen, wie es Frauen gibt.
Wir besitzen Macht. Macht über Männer, nichts zeigt dies deutlicher als die unsägliche Brüderle-Geschichte. Wir können mit einer Beschuldigung einen Mann und eine Karriere ruinieren. Wir besitzen Macht, weil Männer auf weibliche Reize reagieren. Weil wir sie damit viel häufiger in der Hand haben, als ihnen lieb ist, und vor allem, weil wir das wissen. Wieso ist es in Ordnung, dass Frau ihr Aussehen strategisch einsetzt, aber nicht in Ordnung, dass Mann darauf reagiert? Wir dürfen also alles tun, um uns gut in Szene zu setzen, es soll uns aber bloß keiner drauf ansprechen? Wie viele Frauen warten nur darauf, dass ein Mann reagiert? Wenn aber der Falsche auf die Signale anspringt, dann ist er Sexist. Nein Ladies, so geht es auch nicht.
Regelmäßig bekomme ich dann das Argument zu hören: Ich mache das nur für mich. Ja, sicher, und die Erde ist eine Scheibe. Wir Frauen putzen uns nur für uns selbst raus. Wir verbringen Stunden im Fitnessstudio, vor dem Spiegel, beim Friseur und bei der Kosmetikerin, weil wir das alles nur für uns machen und nicht etwa deswegen, weil wir gerne gut aussehen. Damit uns die Männer sehen. Ich bitte all diese Frauen, einmal kurz die Frage zu beantworten, wann sie sich zuletzt für einen gemütlichen Fernsehabend mit Chips und Cola Light alleine zu Hause geschminkt, frisiert und in Schale geworfen haben? So ganz allein, nur für sich selbst.
Innere Werte statt Aufmerksamkeit
Es wird als Befreiung der Frau gefeiert, dass wir Sexualität heute frei ausleben können. Dass wir uns nehmen, was wir wollen und wen wir wollen. Ja, eine Frau, die weiß, was sie will, ist sexy. Wir fordern die Männer heraus, kokettieren mit unserer Sexualität. Aber natürlich nur, wenn wir wollen. Wir reklamieren nur für uns als Frauen das Recht, dass nicht etwa gilt, was der Mann gemeint hat, sondern, wie es bei uns ankommt. Was ist, wenn die Männer sich mal auf den gleichen Standpunkt stellen?
Die amerikanische Schauspielerin Megan Fox ziert gerade in Unterwäsche das aktuelle Cover des „Esquire“, gibt aber gleichzeitig von sich, sie wolle von ihrem sexy Image weg. Dann mach doch die Bluse zu, möchte man ihr da zurufen! Vielleicht schaut dir dann auch mal einer in die Augen. Wir verpacken schon kleine Mädchen in Lolita-Klamotten und zerreden die Intimität von Sexualität als Prüderie. Wir laufen in Slutwalks durch die Straßen und proklamieren das Recht, wie Schlampen herumlaufen zu dürfen. Gleichzeitig wollen wir aber nicht als Schlampe bezeichnet oder gar behandelt werden. Wir punkten mit unserem Aussehen, gelten als das schöne Geschlecht, schnüren uns die Brüste hoch beim Oktoberfest, aber nein, wir wollen damit keine Aufmerksamkeit, wir wollen damit nur unsere inneren Werte betonen.
Gerade prostituieren sich bei RTL wieder junge Damen mit ihrem Aussehen in der x-ten Staffel des „Bachelor“. In einer Folge „Bachelor“ lernt man mehr über Frauen als durch 100 feministische Bücher. Frauen ziehen sich aus für den „Playboy“ und haben für das Recht gekämpft, ihren Körper verkaufen zu dürfen. An Männer. Keine Frage, die weibliche Anatomie taugt sehr gut als Waffe. Wenn eine Heidi Klum fröhlich erzählt, das Erste, was ihr an ihrem Ex Seal auffiel, sei das große Gemächt in der engen Radlerhose gewesen, dann ist das unser Heidi, ach nein wie süß. Der gleiche Spruch von einem Mann über den Busen seiner Frau wäre Sexismus. Er könnte einpacken. Wir messen mit zweierlei Maß.
Nein, mein Gott, ich möchte nicht Mann sein in dieser Welt, in der bereits 13-Jährige mit Push-up-BHs zur Schule gehen. Ich möchte nicht Mann sein in einer Welt, in der man überlegen muss, ob man noch mit einer Kollegin Kaffee trinken kann. Und vor allem möchte ich als Frau nicht in einer Welt leben, in der ich als armseliges Opfer betrachtet werde und Männer vor lauter Angst, etwas Falsches zu sagen, lieber gar nichts mehr sagen. Wir haben es selbst in der Hand als Frauen, wir haben die Männer in der Hand.
(c) Birgit Kelle, theeuropean.de 
* Hier aufgepushte Titten, dort halb servierte Ärsche im String. Schau woanders hin, Mann, wenn es dich stört!? Dann müsste derzeit Mann seinen Blick gen Himmel richten. Aber wie soll er dann noch gerade aus gehen können? 

Dienstag, 29. Januar 2013

Privatisierung: Ein Krieg um Wasser

Der Oberste Sowjet der €UdSSR mit Sitz in Brüssel hat beschlossen, die gesamte Wasserversorgung €uropas zu privatisieren.
Absoluter Widerstand ist angesagt.
Wie hier in Bolivien.
War Bolivien das Testgebiet für den weltweiten neoliberalen Wasserkrieg?

In Bolivien hatte die "Weltbank", also ein Machtinstrument des US-Imperiums, die Privatisierung des Wassers eingefordert. Sonst hätte Bolivien keine neuen Kredite erhalten.
Nun ist es aber nicht so, dass Länder wie Bolivien auf "großem Fuß" leben und Luxus nun einmal teuer ist.
Diese Länder haben für den Luxus anderer Länder aufzukommen.
Und dabei geht die internationale Finanzmafia - im Großen, wie im Kleinen - vor, wie man das von Hausiererbanden oder im kriminellen Rotlichtmilieu gewohnt ist. Die "Angestellten" werden in einer Schuldenspirale gehalten und zu immer neuen Abgaben erpresst. Aus diesem Teufelskreis gibt es nur ein Entrinnen: Man zerstört diesen Teufelskreis mit Gewalt und entzieht ihm seiner Grundlagen.


"Die Weltbank wollte den Regen privatisieren" - Respekt vor dem tapferen bolivianischen Volk!
Wir Deutschen sind nicht nur zu satt, zu dekadent, sondern vor allem auch zu feige, um diesen kollektiven Mut aufzubringen. Die vielen Kriege und die Gehirnwäsche haben sichtlich Spuren hinterlassen.
Das Blut kocht in meinen Venen, wenn ich solche Bilder sehe...

Leiden die Europäer unter politischer Demenz?
Wenn ja, und darauf weist einiges hin, dann ist die derzeitige Gesellschaftsform der alle-vier-Jahre-ist-Wahl-Demokratie eine denkbar schlechte Gesellschaftsform, da man nun einmal Geistesgestörten keine Verantwortung, schon gar nicht die für alle, überlassen sollte.

Die Wasserversorgung war doch bereits zum Großteil privatisiert. Das kam auf Dauer a) den Gemeinden teurer als zuvor und b) die Qualität des Wassers nahm drastisch ab.
Mitarbeiter der Wasserwerke wurden entlassen und nötige Wartungsarbeiten nicht ausgeführt.
Die meisten Gemeinden hatten ihre Wasserwerke zurückgekauft.
Jetzt , nachdem die zurückgekauften Wasserwerke auf Steuerkosten wieder saniert sind, sollen sie erneut privatisiert werden?
Das Wahlvieh leidet unter politischer Demenz!
Ähnlich, wie in der Energiebranche (z.B. Leitungen) wird hier ohne Ende abgezockt. Oftmals sogar mehrfach.
Das Wahlvieh murrt zwar über die höheren Kosten bei gleichzeitig abnehmender Qualität, aber alles soll beim Alten belassen werden. Menschen, die sich dem Privatisierungswahn entgegenstemmen werden belächelt oder kriminalisiert.
Darf man etwa deshalb nicht von Geistesgestörten reden?


Die Geldquelle - Das Milliardengeschäft mit dem Wasser

Wurde auch deshalb das libysche Großprojekt zur Wasserversorgung Nordafrikas von der NATO absichtlich zerstört?
Unliebsame Konkurrenz wollte das Kapital noch nirgends zulassen.
Kriege über Kriege wurden dafür geführt. In allen erdenklichen Formen:


Die Zerstörung des "Great-Man-Made-River-Project" nur ein Zufall?

Wem das alles noch nicht reicht, es sind diverse Dokumentationen im Umlauf, die vor der Privatisierung warnen. Und noch mehr als das!


Blaues Gold: Krieg der Zukunft (2012)

Ich möchte ihnen, liebe Leser, noch einen der höheren Schreibtischtäter der internationalen Finanzmafia vorstellen.
Es handelt sich um keinen geringeren als den Nestlé-Konzernchef Peter Brabeck.


Brabeck fordert unverhohlen, dass der Zugang zu Wasser kein öffentliches Recht sein sollte, also kein Menschenrecht.
Und ich äußere unverhohlen, dass Brabeck jeglicher Zugang zur Macht verwehrt werden sollte. Im Steinbruch, bei Wasser und Brot, sind solche Kreaturen besser aufgehoben...