Sonntag, 15. Januar 2012

Food, Inc. - Was essen wir wirklich?

Zur Bewußtseinserweiterung folgt hier ein interessanter Filmbeitrag. Diese Dokumentation wurde meines Wissens gestern Nacht auf Phoenix ausgestrahlt und befasst sich mit der Nahrungsmittelindustrie und deren unvernünftiger, aber dafür am "Wachstum" orientierter Geldgier und Skrupellosigkeit.


Um unser industrielles Nahrungssystem zu verstehen, wollte ich die Nahrungsmittel zum Ursprung verfolgen.
Im Supermarkt sieht es so aus, als hätten wir eine unglaubliche Auswahl. Alles Illusion! Es kommt von wenigen Firmen und ist aus wenigen Nutzpflanzen gemacht.
Am meisten überrascht hat mich, dass ich am Ende immer auf einem Maisfeld in Iowa gelandet bin. So vieles der Industrienahrung ist nichts anderes, als Mais im neuen Design.
Michael Pollan, Autor von "Das Dilemma des Allesfressers" in "Food, Inc."

"Politisch unreine" Gedanken zu einem weiteren "Ehrenmord"

Am vergangenen Freitag wurde im Hamburger Speckgürtel die Leiche einer 18jährigen Kurdin aus Detmold aufgefunden, berichtet der Schleswig Holsteiner Zeitungsverlag (SHZ).
Als wahrscheinliches Motiv für dieses Tötungsdelikt gilt die Liebschaft der jungen Frau zu ihrem deutschen Freund. Hauptverdächtige sind die vier Brüder und die Schwester der Getöteten.
Die Familie Ö. stammt aus einem kleinen Dorf mit 300 Einwohnern im Kurdengebiet im Süden der Türkei. Seit gut 25 Jahren lebt die Familie in Deutschland: Die Großeltern, die Eltern und die zehn Kinder, alle mit deutschem Pass. Es sind Jesiden, eine Glaubensrichtung, die dem Christentum näher ist als dem Islam. Eine ihrer Regeln sagt: Wer sich mit einem Nicht-Jesiden zusammentut, wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Alex ist kein Jeside.
Bis zum vergangenen Sommer galt die Familie als ruhig, rechtschaffen und ordentlich. "Die Familie Ö. ist eigentlich ein Paradebeispiel für eine gelungene Integration", sagte Anwalt Detlev Binder, der einen inhaftierten Bruder vertritt, Anfang Dezember. "Alle sind zur Schule gegangen, haben eine Ausbildung gemacht, haben Arbeit." Die älteste Tochter arbeitet sogar bei der Stadtverwaltung. Auch sie sitzt seit Wochen in U-Haft.
SHZ
Es ist eine tragische "Kulturbereicherung", ohne Frage. Doch wollen wir hier die Sache überhaupt etwas zynisch betrachten. Also, so wie sie ist und nicht so, wie sie erscheinen soll.

Gesocks wie Gutmenschen, weichgespülte Christen und grüne Esoteriker müssten eigentlich Verständnis für die Tat der kurdischen Familie aufbringen. Immerhin hatte sich die junge Kurdin mit einem Deutschen eingelassen. Unvergessen sind deren Ermahnungen an die "lieben MitbürgerInnen", sie - also die guten, was schreibe ich, die besten Deutschen - "nicht mit den bösen Deutschen allein zu lassen". Sind die Lichterketten schon vergessen? Im Falle dieser Kurdin schon, für sie wird es keine geben. Man könnte ja die religiösen Gefühle verletzen. Und mit Rassismus hat das alles auch nichts zu tun. Darauf haben allein die "Weißen" ein Monopol. Mit Ausnahme der Japaner.

Des Deutschen (kollektive) Vergangenheit und dessen genetische Veranlagung zum Bösen hätte das Mädchen daran hindern müssen, sich mit ihm einzulassen. Was fand das Mädchen nur am abgrundtief Schlechtesten und Bösesten, was die menschliche Evolution jemals hervorgebracht hatte? Sie wurde in einer alleinseligmachenden göttlichen Wahrheit unterrichtet und wusste, dass sie sich, wenn sie sich mit dem Bösen einlassen würde, Höllenqualen zu erleiden hat.
So konsequent wird allerdings das oben erwähnte Gesocks nicht seine ideologischen Hirnverstopfungen öffentlich machen. Morde lassen sich noch (!) nicht im Gewand der Religionsfreiheit schönreden und legalisieren. Die Versklavung, Demütigung und Entrechtung von Frauen allerdings schon.
Oder haben sie - werte Lesenden - jemals etwas von einem "Ehrenmord" an ein männliches Mitglied dieser unterbelichteten Steinzeitsekten gehört, nur weil dieses sich etwa von einer Schikse* auf einer Discotoilette einen blasen ließ?
Und überhaupt. Das Feld der Ehre mag groß sein, doch wollen wir so etwas als Ehre gelten lassen?
In UNSERER Kultur?!!
Nach den Gesetzen der Logik, betrachtet man die Entwicklung unserer Gesellschaft, werden diese Morde zu- und nicht abnehmen. Dabei hilft auch nicht das hilflose und belanglose Gestammel zur Rechtfertigung solch geistiger Unterbelichtung, wie es beispielsweise der eine Rechtsverdreher in der typisch vorgeprägten, unwahren, chauvinistischen und undurchdachten Art und Weise seiner geistigen Liga von sich gegeben hatte:
Die Familie Ö. ist eigentlich ein Paradebeispiel für eine gelungene Integration", sagte Anwalt Detlev Binder, der einen inhaftierten Bruder vertritt, Anfang Dezember. "Alle sind zur Schule gegangen, haben eine Ausbildung gemacht, haben Arbeit." Die älteste Tochter arbeitet sogar bei der Stadtverwaltung.
Sagt Binder etwas anderes, als das dieses "Kanackenpack" die Segnungen der "christlich westlichen Wertegemeinschaft" angenommen hatte, in dem die Kinder zur Schule gingen, eine Ausbildung machten und einer steuerpflichtigen Arbeit nachgingen? Also alles Dinge, die der kurdischen Gemeinschaft - laut Binder - unbekannt sind? Möglicherweise haben die hier auch erst lernen müssen, dass man sich in unseren Gefilden nach dem Toilettengang die Hände wäscht. Ohne Scheiß, aber letzteres ist Bestandteil von aus Steuermitteln finanzierten Integrationskursen. Warum lernen die da nicht, "Kartoffeln" zu lieben, ist "Teufelswerk" und kann mit dem Tode bestraft werden?! Die "Ehre" der Familie ist dann wieder hergestellt, die Ketzerin verbrannt gesteinigt zu Tode gepeitscht erdolcht oder erschossen. Man hat sich dahingehend bereits integriert.
Ein Vierteljahrhundert unter all den Gottlosen macht es möglich.

Binder versteht unter Integration nicht etwa die Achtung und Anerkennung der bestehenden Wertvorstellungen, sondern lediglich die Teilnahme zur Ausbildung für die Ausbeutung.
In Kurdistan, als auch in Deutschland, gilt es jedenfalls immer noch als Normalität, eine Schule zu besuchen, eine Tätigkeit zu erlernen und sich durch Arbeit zu finanzieren.
Dafür brauchen nicht einmal Kurden integriert werden, Binder.

So ein Typ wie Binder kann in Deutschland eine akademische Ausbildung erfolgreich abschließen. Diese geistige Tieffliegerei spricht nicht für das deutsche Ausbildungssystem.
Da möchte man dem Binder gar nicht mehr vorhalten, dass die "älteste Tochter sogar bei der Stadtverwaltung" gearbeitet hat. Für Binder hatte diese Angehörige des kurdischen Menschengeschlechts offenbar damit die höchste Stufe auf (s)einer möglichen Karriereleiter erklommen.
Ein Halbaffe hatte es geschafft, bereits mit einem Besen putzen zu dürfen, oder was?
Und das auch noch am Hofe seiner Majestät, dem Herrn Grafen von und zu Bürgermeister.
Der "Gott in der Robe", Binder, wollte oder konnte sein schlichtes Gemüt einfach nicht verbergen.
Quo vadis, Europa? Wenn die Nacht am tiefsten, ist der Tag am nächsten...

Mord war und ist zu allen Zeiten und in allen Kulturen als Verbrechen angesehen worden. Das gilt auch und ganz besonders für die in meiner Heimat lebenden Jesiden aus Kurdistan. Diese haben unsere Kultur und unsere Grundwerte zu achten und nicht zu tolerieren. Denn Toleranz bedeutet, etwas hinzunehmen, was man eigentlich ablehnt. Was ein Mord ist, dass bestimmen wir, die Alteingesessenen. Das ist Gewohnheitsrecht.

Sollten die Geschwister verurteilt werden, wird man ihnen in aller Selbstverständlichkeit und gegen den Grundsatz, vor Gericht wären alle gleich**zu behandeln, ihre kurdische Abstammung strafmildernd zugute halten. Egal, ob diese Kurden in Deutschland geboren wurden und hier aufgewachsen sind. Das ist jedesmal ein juristisches Urteil darüber, dass das deutsche Erziehungssystem - vom Kindergarten bis zur Jugendfreizeiteinrichtung, von der Gerichtsbarkeit bis zur Wertegemeinschaft - so eine Art Beschäftigungstherapie darstellt und im Hinblick auf eine lebenswerte und lebenswertere Gesellschaft beständig versagt.
Es ist also so nutzlos wie die Hoden vom Papst?
Zu wessen Nutzen, lautet die Frage!!!

Egal, welcher Konfession ein Mensch angehört oder auch nicht.
Eine junge Frau zu töten, weil sie ihren Grundbedürfnissen in ihrer edelsten Form nachging, kann und darf nicht hingenommen werden. In keiner Form, auch nicht durch Schönrederei, Herunterreden, Ausblenden oder Ablenken.
Durch Antidiskriminierungsquoten, falsche Rücksicht und Toleranz Ohnmacht, werden logischerweise andere mit intoleranter Macht rücksichtlos diskriminiert. Jede Medaille hat nun einmal zwei Seiten.
Die Unvernunft und Dummheit sind eben unendlich.


Wir alle sind verantwortlich für unser Handeln, aber auch für unser Unterlassen.
Wollen wir so etwas in unserem Umfeld dulden?
Nein, nicht wirklich
Wo sind die - sonst so großzügigen - "Präventivangebote" des Staates (oder der Gesellschaft)?
Wo sind die Betroffenheitsfloskeln, kollektiven Schambekenntnisse, Lichterketten, Mahnwachen, Demonstrationen, Konzerte und Medienkampagnen?
Mord ist für manch einen eben nicht gleich Mord. Das Opfer war ja nur ein "Kanackenmädel", oder was?
Wie, die Täter waren nicht zufällig keine Deutschen? Auch keine Deutschstämmigen?

Das allein macht den Unterschied.

Die oder der Täter sind aus der Gesellschaft auszuschließen. Ohne Rücksicht auf Konfession, Volkszugehörigkeit, Rasse oder Kultur. Was heißt, dass diese Rücksicht weder zum Nachteil, noch zum Vorteil der Personen zu erfolgen hat. Im Gesetzestext wird jedenfalls die gebotene Rücksicht ausdrücklich nicht einseitig (Vorteil, Nachteil) formuliert.

Wir arbeiten daran.

Nachtrag:
WDR2- Meldung vom 11.2.2012

*Hebräisch für "Nichtjüdin, Hure, Schlampe, Unreine, Scheusal, Gottlose".
** Als ich - als Deutscher - (vor vielen Jahren) vor Gericht stand, hat man mir nie strafmildernd zu gute gehalten, dass ich einem bestialischem "Tätervolk" entstamme.

Samstag, 14. Januar 2012

Die Lügen der Tabakindustrie

Ob es sich im folgenden Filmbeitrag um eine mit Tatsachen angehäufte zielgerichtete Propaganda* handelt oder um eine umfassende Bestandsaufnahme des Sachverhaltes, sei dahingestellt.
Fakt ist, das Rauchen ist eine gesundheitsschädliche Sucht.
So oder so läßt sich als Betroffener sagen, dass ich nach dem Konsum des Filmbeitrages ein noch "schlechteres Gewissen" beim Rauchen habe. Solange der Wille zu schwach ist, mit dem Rauchen endgültig aufzuhören, bleibt nur der Fluch: Hätte ich doch bloß nie damit angefangen!


Der Filmbeitrag ist auch...



...für Nichtraucher und potenziele Einstiegskandidaten...



...geeignet.


Und wie die Fließbandarbeit oder die Massentierhaltung kommt dieser "Segen" aus "Gottes eigenem Land".

Sympathischer werden die Gringos dadurch nicht.


*dies wird meist durch Weglassen erreicht

Gleich noch einen hinterher: Von der Freiheit der Wissenschaft

Aus dem Rundschreiben der Duisburger "Bandbreite":
Beschneidung der Wissenschaft an der FH Düsseldorf 

 Die Diskriminierung zweier Studentinnen Sirra J. und Lisa W. durch ihre Dozenten an der FH Düsseldorf ist Gegenstand dieses Videos. Die beiden studieren Soziale Arbeit an der Fachhochschule.
Ihnen wurde verwehrt, ihr Referat über die “Musik der Wahrheitsbewegung” in ihrem Sinne halten zu dürfen.
Überdies wurden sie daraufhin noch mit einer Hausarbeit bestraft, die entgegen jedweder Vernunft mit einer 5,0 bewertet wurde.
Die Dozenten Prof. Dr. Hubert Minkenberg und Dr. Frank Henn haben die beiden Studentinnen somit in diesem Fach durchfallen lassen, nachdem sie ihnen eine über 100 Stunden dauernde “Strafarbeit” aufgebürdet haben, die nach allen Regeln der Wissenschaft akribisch ausgearbeitet worden ist.
Die Hausarbeit könnt ihr hier nachlesen:
Hausaufgabe FH Düsseldorf: Musik Der Wahrheitsbewegung
Beschwerden über diese Unglaublichkeit richtet bitte an das Dekanat der FH Düsseldorf unter der Adresse der Dekanin Charlotte Hanisch!
Sirra und Lisa brauchen eure Solidarität!
Mit solidarischen Grüßen
wojna
Die führenden christlich westlichen Fanatiker und deren Anhang schwafeln allzu gern von Menschenrechten. Eines dieser geduldigen Rechte soll die Freiheit der Wissenschaft sein.
Artikel 5, Grundgesetz für die BRD
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
Ich habe diese Rechte stets als teilbare und nicht als, wie es die Eigenwerbung der Werte- Phrasendrescher vorgibt, unteilbare Rechte wahrgenommen.
In der Praxis werden diese Gesetze ständig gebrochen und nur beliebig angewendet. Sie dienen dazu, andere Kulturen und Länder plattzubomben, die Ketzer aus den eigenen Reihen verfolgen zu können und werden in den eigenen Ländern nicht gewährt.
Welcher westlich zivilisierte "Transfergeldempfänger" weiß z.B. davon, dass es ein Menschenrecht auf Arbeit gibt? Wobei Arbeit so definiert wird, dass ein Mensch von den Erträgen seiner Arbeit leben kann und zwar ohne auf staatliche Almosen angewiesen zu sein.
Im "Unrechtsstaat" DDR wurde das Menschenrecht auf Arbeit gewährt, dafür aber nicht das Menschenrecht auf Reisefreiheit. In der BRD verhält sich das umgekehrt. Wird die BRD deshalb als Unrechtsstaat bezeichnet?
Nennt man so etwas etwa nicht Heuchelei oder Doppelmoral? Beides sind Früchte der niedersten Niedertracht, also zu verachten.

Kein Mensch, der die Menschenrechte als richtig und als kulturelle Idealvorstellung betrachtet, darf und sollte damit leben, dass diese Rechte nicht gewährt werden oder diese Rechte mit Füssen getreten werden.

Die Existenz bloßer Menschenrechte nützen so lange nichts, wie sie nicht unmittelbar mit einer Menschenpflicht verbunden werden. Wer das Recht nicht gewährt, soll es nicht beanspruchen dürfen. Wer die Pflicht nicht übernimmt, ist rechtlos. Basta!

All die Plagiatsaffären der letzten Monate lassen die Vermutung zu, dass in der Welt der Akademikerkappen Korruption und Gefälligkeiten an der Tagesordnung sind. Daran soll sich auch nichts ändern. In den Industriemedien wurden zwar einige Plagiatsbetrüger, vornehmlich aus der Politik, an den Pranger gestellt, nicht aber die Mittäter mit Professorentitel.
Und überhaupt sind mir schon oft Professoren begegnet und sei es nur aus der Mattscheibe, wo man sich gar nicht erst fragte, ob diese unterbelichteten Gestalten ihren Titel womöglich im Lotto gewonnen hätten.
Ideologen mit Parteibuch benötigen kein Lotto, um an solche Posten zu gelangen. Oftmals sind sie identisch mit der Sorte Professoren, die ihr Lehramt nur inne haben, um möglichst keinen Schaden für die Herrschenden anzurichten und die künftigen Akademiker in die gewünschte politische, ideologische und kulturelle Richtung lenken zu können.
Kurz: Viele Professoren sind Idioten und würden jede Gegenüberstellung mit einem wahrhaft Gebildeten gnadenlos verlieren. Ich meine damit Prof. Knopp & Co. Das, um Missverständnisse vorzubeugen und keinen Hehl daraus zu machen.


Rainald Grebe über Knopp - eine von vielen Parodien über diese Gestalt


Figuren wie Knopp gibt es in jeder Fachrichtung, es sind also nicht nur "Historiker" davon betroffen.

Eine Gesellschaft, die sich solche Professoren gönnt, nimmt Schaden. Diese Schadenproduzenten besetzen nicht nur die Posten, die eigentlich mit den Besten ihres Faches besetzt sein sollten. Nein, sie beißen auch alles weg, was ihnen gefährlich erscheint oder unbegreiflich ist. Sie wollen nicht verdrängt oder überholt werden, also verteidigen sie ihre Unfähigkeit mit allen unwissenschaftlichen Mitteln und klammern sich treudoof an ihre Stühle. Dem Machterhalt der ganz "Großen" im Lande schadet es nicht unmittelbar. Denen im Auslande nützt es.
Daher sollte es im Interesse jedes rechtschaffenen Bürgers sein, dass die betoffenen Studentinnen Solidarität erfahren und die genannten Professoren die rote Karte erteilt bekommen.
Willkür und Tyrannei haben an deutschen Universitäten nichts verloren.


Wehren wir uns!!!

Die Nachkommenden würden uns unsere Tatenlosigkeit nicht verzeihen. Und wer will schon das Blut seiner Kinder und Kindeskinder fließen sehen? Oder sie in Schwierigkeiten treiben?

Freitag, 13. Januar 2012

Von der Würde des Menschen

Artikel 1, "Grundgesetz für die BRD" (Da haben die sonst so genauen und achso frei beweglichen Völkerrechtler und 1a- Juristen einfach nicht das juristisch genauere "der" verwendet?!! Waren sie dabei unehrlich? Nein! Dieses Gesetz, das von einer übergeordneten Macht angeordnet wurde, wurde fachlich korrekt benannt.) :
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
Die Würde des Menschen ist also nicht antastbar? Als würde ein Mensch nicht antastbar sein...

Der Philosoph aus Königsberg in Ostpreußen, Immanuel Kant (1724 - 1804), behauptete, die menschliche Würde bestehe darin, nur in dem Maße bereit zu sein, sich einem Gesetz zu unterwerfen, wie man sich zugleich als gesetzgebendes Glied betrachten darf.

Ich habe mit dieser Aussage Kants keine Probleme. Mein Selbstbewußtsein und meine Vorstellung von Freiheit werden durch diese Aussage untermauert. Es ist die Art und der Anspruch, wie ich zu leben gedenke.

Allerdings wird es mit zunehmendem EU- Bolschewismus und einiger weiterer Faktoren, wie Banken- bzw. Heuschreckendiktatur oder die als Demokratie getarnte Oligarchie beständig schwieriger, ja unmöglich, diesen Anspruch leben zu können.

Deshalb:

Wehrt euch!

Ein Herr wird niemals Herren über sich dulden.
Und deshalb dennoch Autoritäten anerkennen können. 

Und halten uns an Regeln, wenn man uns regeln läßt.
Rammstein, Haifisch

Mittwoch, 11. Januar 2012

Frühlingsboten im Januar

Nach den zwei vergangenen Wintern, die sich diesen Namen verdient hatten, zeigt sich der Winter 2011/12 bisher mit milden Temperaturen.
Furcht vor der nächsten Heizkostenabrechnung braucht man bislang nicht zu haben.

Eine alte Bauernregel besagt, dass der Winter, sollte er bis zum 6.1. nicht "eingetroffen" sein, danach auch nicht mehr "eintreffen" wird. Lassen wir uns überraschen.
Wie gesagt, der Heizrechnung tut das keinen Schaden. Zumindest aus Sicht der zu Verbrauchenden.

Folgende Fotos wurden jedenfalls am 6.1.2012 in Hamburg aufgenommen. Zu sehen sind Schneeglöckchen, also Boten des nahenden Frühlings.
Immerhin haben wir es selbst nachts (heute gegen Mitternacht 8°C) mit ungewöhnlich milden Temperaturen zu tun.

Das hat aber alles nichts entgültiges zu sagen.
Beispielsweise warfen 2011 die Bäume ihre ersten verwelkten Blätter bereits im Juli ab. Und das, obwohl der Sommer "zu kalt" und "zu feucht" war. Völlig ungewöhnlich also. Das war aber nur eine kurze Phase.
Den Wetterverhältnissen des Sommers geschuldet, blieben die Bäume dann doch bis in den November hinein belaubt.
Im Juli, als für ein paar Tage die ersten Blätter fielen, hätte man auch deuten können, ein zeitiger und kalter Winter würde bevorstehen. Wie wir heute wissen, kam es anders.
Die schlechte Qualität...
...der Bilder...
...soll nicht über diese blumigen Boten hinwegtäuschen.

10 Jahre Guantanamo

Häftlinge im US- Konzentrationslager Guantanamo*


Nein, es geht heute nicht um Menschenrechtsverletzungen in China, Russland oder Syrien, sondern schlichtweg um die Menschenrechte in der eigenen Hemisphäre.
Es ist leicht zu fordern, auch wenn man selbst nicht zum geben bereit ist.
Die Käfighaltung von Hühnern wurde in der EU verboten, zu recht, doch die Käfighaltung von Menschen wird dem freiheitsliebenden Big Brother aus U.S.A. zugestanden. Bis auf viertelherzig gemurmelte Worte des "Protestes" gibt es seitens der "freien Welt" nichts zu beanstanden. Die Menschenrechte unterliegen eben nicht nur einer Beliebigkeit, sie sind auch teilbar.
Heute vor 10 Jahren wurden die ersten Gefangenen in das US- amerikanische Konzentrationslager auf Kuba eingeliefert.
Anfangs verurteilte zumindest noch das EU- Parlament diese US- amerikanische Foltereinrichtung, was heißen soll, dass die Weisheit unserer überregionalen Volksvertreter ihren Protest an die Volksrepublik Kuba richten ließ.
Einer muss ja schließlich die Schuld haben.
Die politischen Narren vertrauten später den leeren Phrasen des "facegelifteten Amerika" (Kissinger über Obama), das Lager schliessen lassen zu wollen. Doch auch Jahre später existiert das Lager Guantanamo weiter.
Mit all seinen Freizeit- und Wellnessangeboten.
Käfighaltung, Folter, keinerlei Kontakte zur Außenwelt inklusive der Familie, keine Anklageschrift, keine Rechtsanwälte, keine... - eben all das, was man sich unter einem Rechtsstaat und der Gewährung von Menschenrechten vorstellen kann.
Guantanamo ist ein Beweis der westlichen Dekadenz und Doppelmoral.
Guantanamo ist eine Schande.
Guantanamo ist kein rechtsfreier Raum, wie das fälschlicherweise selbst von den Guantanamo Gegnern verkündet wird.
In Guantanamo herrscht das Recht der Übermacht, also das Recht einer Macht, die über dem Gesetz steht.

Auch das "Nürnberg" für die Bushs, Blairs und Merkels wird folgen.
Hoffentlich dann in aller Gerechtigkeit. In diesem Fall bietet sich dann wahrlich deren "Auge um Auge und Zahn um Zahn"- Grundsatz als konsequente Selbstherapie an...
Freizeitparadies und Wellnesscenter Guantanamo


*Man achte hierbei nicht nur auf die demütigende Haltung, sondern auch auf das "Equipment". Die CIA veröffentlichte bereits vor über 50 Jahren ein Handbuch über derartige Foltermethoden. Dieser Leitfaden (man sollte in diesem Fall von Leidfaden sprechen) musste aufgrund von Protesten vom Markt genommen werden, um wenig später erneut zu erscheinen.
Die Häftlinge verlieren dadurch jedes Gefühl für Zeit und Raum. Wer nur über ein Fünkchen Phantasie verfügt, kann sich ausrechnen, welche bestialische Folter allein schon deshalb erzielt wird. Wer von denen, die dafür Verständnis zeigen, würde so behandelt werden wollen? Selbst, wenn gegen sie wirkliche Haftgründe vorliegen würden? 
Ich kann nur soviel sagen: Mir tut es im Geiste weh, wenn ich solche Bilder seh'. Und ich bin weitestgehend abgebrüht (worden).
Mein Herz brennt...
In dieses KZ (KL) gelangten Menschen, denen nichts weiter vorgeworfen wurde, als das sie Taxifahrer in Kabul gewesen sind. Was für ein Verbrechen?!! Sperrt alle Taxifahrer ein!
In diesem Folterlager sitzen selbst Kinder ein. Und nach wie vor behaupte ich, dass jemand, der Krieg gegen Kinder führt, immer im Unrecht ist. Egal wieviel Recht er sich Kraft seiner Atombomben noch herausnehmen kann. Solche Kreaturen haben stets verloren. Auch die Angelsachsen entstammen den alten Germanen. Wer den römischen Historiker Tacitus kennt, weiß darum, dass es den Germanen, denen kulturbedingt Ehre und Treue oberstes Gebot darstellten (nicht die Furcht vor einen rach- und eifersüchtigen Wüstengott), stets Ehrverlust bedeutete, wenn sie im Kriege Weib oder Kinder töteten.
Dieser Germane wäre ausgestossen worden oder zumindest Unfreier geworden. Unfreie durften nicht an den Volksentscheidungen (Thing) teilnehmen. Ansonsten galten sie als vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft.
Als Unfreie galten auch die in Kriegen übergebliebenen Frauen und Kinder, die als Beute mitgenommen wurden, weil deren Tod Schande bedeutet hätte. Tacitus lehrt uns, dass der Germane in der Erziehung "seiner" Kinder keinen Unterschied zwischen unfrei und frei machte. Sie wurden allesamt mit der gleichen Zuneigung aufgezogen. Schaut man sich heute den genetischen "Pool" der christianisierten Germanen, also der Deutschen, an, dann gibt es keine Zweifel an der Beschreibung des Tacitus. Allein die "Völkerwanderung" und das kriegerische Eindringen der Römer erforderten ihre Konsequenz.