Samstag, 27. Oktober 2018

Neu im Fußball: Fans werden nicht mehr am Begehen gemeingefährdender Straftaten gehindert

Neuerdings wird in deutschen Stadien en masse Pyrotechnik abgebrannt. Das ist an sich nichts Neues. Neu ist nur, dass die Stadionsprecher darauf hin nicht mehr zur Einhaltung der Stadionordnung ermahnen, die Sicherheitskräfte dem Spuk kein Ende bereiten wollen und auch die moralinsauren Kommentatoren im Fernsehen wie gleichgeschaltet wirken, in dem sie nicht wie gewohnt Partei gegen "die wenigen Unbelehrbaren" ergreifen, sondern auf einmal dazu schweigen oder es sogar schönzureden suchen.

Zwar ist das Abrennen von Pyrotechnik in den Stadien aus guten und bewährten Gründen nachwievor - zumindest offiziell - strengstens verboten, doch lässt man die entsprechenden Fanatikergruppierungen vorsätzlich gewähren, was faktisch eine Mittäterschaft beim Begehen von Straftaten* ist. Und das wohlgemerkt in der Ära der Diesel- und Feinstaubhysterie, in der daran interessierte Kreise am liebsten das Ausatmen der Atemluft verbieten oder besser noch teuer besteuern würden, da ja nun einmal geatmet werden muss. Doch die besagten Fangruppierungen - es handelt sich um die linken bis linksextremen "Ultras" - dürfen plötzlich ungestört die Luft in den Stadien mit giftigen Gasen und Feinstaub "bereichern", die anderen Stadionbesucher nebst den Leistungssportlern und Servicekräften gesundheitlich schädigen und die zahlenden Fernsehzuschauer mit ihren Giftgaswolken nerven.

Deutschland ist und bleibt ein Irrenhaus, in der die Rechtsstaatlichkeit mehr und mehr dem ideologischen Wahn geopfert wird...

* Wäre ich Stadionbesucher, würde ich den entsprechenden Verein auf Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld verklagen. Ich kann nur jedem raten, das zu tun.

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