Sonntag, 27. September 2015

Potsdamer Linke wehren sich gegen Asylheim in ihrer Nachbarschaft

Das Freiland in Potsdam versteht sich als alternatives Kulturzentrum. Was daran alternativ zur populären Kultur in Deutschland sein soll, erschließt sich nicht. Vom Musik- bis zum Theaterbereich handelt es sich um Projekte wie es sie in Deutschland zuhauf zu finden gibt. Projekte, die für die deutsche Kulturlandschaft nicht ungewöhnlich, sondern viel mehr tonangebend und prägend sind. Diese Projekte stellen keine Alternative dar, sie sind fester Bestandteil bundesdeutscher Kultur.

Das Wort alternativ steht hier also nicht für eine andere Kultur. Es steht nicht für etwas, was von der gängigen Kulturbotschaft, ihren Leitgedanken und Kernaussagen, abweichen würde. Mit alternativer Kultur kommt nicht etwa ein Zerrbild unserer Gesellschaft zum Ausdruck, sondern ihr Spiegelbild.
Die Spaßgesellschaft trifft in ihr auf die Antideutschen, so wie in ihr die Gutmenschen auf als Punk verkleidete Penner oder das olivgrüne Vorzeigespießertum auf Esoterik-Fans stoßen. Die alternative Kultur ist Heimat der Erwähnten und für jedermanIn zugleich das gemeinsame Dach über'm Kopf.
Von linksfaschistisch bis pseudolinks ist im Freiland alles vertreten, was der deutsche Mainstream aufzubieten hat.
Die "linke Szene" in Potsdam hat sich sozusagen mit dem Freiland ein eigenes Gewerbegebiet geschaffen. Ein Gewerbegebiet, das mit großzügiger Unterstützung der deutschen Steuerzahler und der Behörden des "scheiß Kapitalisten -und Mörderstaates" ins Leben gerufen wurde und von ihnen, den ewigen Alleinerben der Nazis, unterhalten wird. Geld stinkt eben nicht. Besonders das der anderen nicht.
Das Freiland ist aber nicht nur ein Arbeits-, Versammlungs- und Veranstaltungsort, da es gleichzeitig als Rekrutierungs- und Auffangbecken für die linksextreme und antideutsche Szene dient, was wiederum bei den Schlapphüten nicht für Verwirrung sorgen wird.

Warum dieser Artikel?

Die Stadtverwaltung von Potsdam ging davon aus, dass die Freiländer Übermenschen es begrüßen würden, wenn neben dem Kulturzentrum ein Zeltlager für gerade einmal 100 Flüchtlinge aufgemacht werden würde. In der Stadtverwaltung gelten die Freiländer als die Ultratoleranten unter den Potsdamer Toleranten. Denn die Freiländer setzen sich nicht nur in Potsdam mit allen Mitteln für den bedingslosen Zuzug von Ausländern ein - unter denen sich bekanntlich nicht wenige Verbrecher befinden - sondern auch überall dort, wo sie auf Kosten ihrer Sponsoren hingekarrt werden, um medienwirksam den entschlossenen gemeinsamen Volks-Kampf gegen die Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu zelebrieren und um wieder einmal aller Welt das Deutsch in Deutschland verdeutlichen zu können.
Ein jeder, der nur einen Hauch vom Dogmatismus der Freiländer abweicht, wird als rassistischer, nazistischer und menschenhassender Ketzer gebranntmarkt. Paradox daran ist, dass sie das, was sie den Ketzern vorwerfen, selbst praktizieren. Die Hatz gegen Abweichler hat ein Niveau erreicht, das dem der DDR in nichts nachsteht.

Da in Deutschland die Todesstrafe abgeschafft wurde, wird regelmäßig auf Lebenslänglich unter Aberkennung sämtlicher Bürgerrechte plädiert. Dieser Eindruck entsteht, sobald man dem gesellschaftlichen Umgang mit Ketzern begegnet. Dann wird im Chor mit den Medien, mit Politikern, mit Gewerkschaftern, den Industrieverbänden und den Kirchen gemeinsam die vor Toleranz-Bekundungen nur so triefende Hymne auf die Nächsten- und die Feindesliebe  vorgetragen. Gemeint ist aber stets der Eigennutz, der sich mit dem rassistischen Hass auf alles "Weiße" gepaart hat, aber immer den Gegner ausschließt.

Dann werden zum Schutz der Demokratie sogar die bekriegt, die nur zum Schutze der Grundlagen der Demokratie vor Ort sind. Sobald eine demokratische Freiheit von Abweichlern, Andersdenkenden und anderen Missliebigen beansprucht wird, gehört diese Freiheit verboten. Mit anderen Worten erinnert sich das Gutmenschentum immer nur dann an die untrennbaren Bürger- und Menschenrechte, wenn es selbst davon betroffen ist oder es der eigenen Ideologie nützlich erscheint.

Die Polizei, die vor Ort das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu schützen hat, wird von den Gutmenschen zum Prügelknaben und zum Beschützer der eigenst ausgemachten "Mörder und Faschisten" verklärt, obwohl es die gutmenschlichen Betonkopfideologen sind, die in bester faschistischer Tradition die Versammlungsfreiheit für alle abgeschafft wissen wollen. Aus diesem Grund veranstalten sie regelmäßig bürgerkriegsähnliche Straßenschlachten mit der Staatsmacht. Leider immer mit zu wenigen Festnahmen und noch weit weniger juristischen Konsequenzen. Man weiß die Justiz hinter sich, was in Deutschland nichts neues darstellt. In der Weimarer Republik war das nicht anders, nur dass sich die Justiz damals auf dem rechten Auge blind zeigte.
Eine der kulturellen Bereicherungen, vor der sich die Freiländer fürchten? Oder sind es sogar all die traumatisierten Kinder und Familien, die den Freiländern Sorgen und völlig unbegründete Ängste bereiten? Die Freiländer sagen Nein zum Heim in ihrer Nachbarschaft und Ja zum Heim, solange es woanders entsteht. Von einer Selbstbezichtigung als Rassist, Nazi und Islamophober sehen die Freiländer ab, da man sich als Freiländer und nicht etwa als schnöder Freitaler verortet sieht.

Doch zurück zum Zeltlager. Im Wissen darum, dass die Stadt über keinen ausreichenden Wohnraum für die Vielzahl an Asylanten verfügt, bedienten sich die Freiländer dieser Tatsache als Ausrede für das abzuwehrende Zeltlager. Mitnichten spielte dabei nur die Ankündigung der Stadt, dass die Bewohner des Zeltlagers dann auch Räumlichkeiten im Freiland nutzen würden, eine Rolle. Auch im Freiland weiß man um die vielen kleinen und großen Probleme, die eine Asylunterkunft mit sich bringen kann. Schließlich betätigt sich so mancher Freiländer ehrenamtlich in Asylunterkünften bzw. in der Umsorgung von Asylanten.

Die schizophrene Züge tragende Doppelmoral der Freiländer ist ein weiteres Paradebeispiel für die Verlogenheit und Verkommenheit einer selbsternannten "Geisteselite", deren heuchlerische Moral dieses Land zu dem gemacht hat, was wir leider noch immer zu ertragen bereit sind. Zu einem gigantischen Irrenhaus haben sie dieses Land verwandelt, in dem die Irren die Leitung übernommen haben und die Pfleger und Ärzte in den Gummizellen eingesperrt vor sich hindösen. Zu einer neoliberalen Diktatur hat es geführt. Zur Umwandlung in eine waschechte Bananenrepublik, in der die Vernunft beängstigend oft als Unvernunft deklariert werden kann. Eine Gesellschaft, die sich in Agonie befindet.

Den Freiländern ist zu wünschen, dass das Zeltlager wie von der Stadtverwaltung geplant in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft enstehen wird. Die besorgten Bürger Potsdams, ja die sind gemeint, die von den Freiländern & Co. als Nazis und Rassisten diffamiert werden, sollten Sorge dafür tragen, dass die multikulturelle und kulturell bereichernde Nachbarschaft den Freiländern ermöglicht wird. Jetzt erst recht. Lassen sie es den Stadtvätern wissen, dass sie ein Zeichen gegen Islamophobie und Fremdenhass gesetzt haben wissen wollen. Nebst Sanktionen gegen die Fremdenhasser aus Freiland. Finanzielle eignen sich besonders gut. Der Gutmensch hütet nichts gewissenhafter als den Inhalt seiner Geldbörse. Bedrängen sie die Stadtväter zur Verwirklichung ihrer Planung. Nazis raus und so! Sie wissen schon, was ich meine.

Gegen Freiländer setzt man am besten deren eigene Waffen ein. Der Bumerang-Effekt ist eine köstliche Medizin. Nicht nur für die eigenen Nerven.

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