Sonntag, 9. April 2017

Frankfurter Börse 2045: Sklavenhandel glänzt erneut mit Rekordgewinnen

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Das Interview mit Scheich Abu Al-Heweny (61) wurde am 9. April 650 in Kairo* aufgezeichnet. Es stammt also aus der Zeit der ersten kulturellen Bereicherung Ägyptens und hat, wie unschwer zu erkennen ist, mit Nix zu tun.
Schließlich weiß jeder Bildungsbürger, dass die Sklaverei eine Erfindung der Spanier ist und ausschließlich von den Europäern praktiziert wurde und wird.

Hinzu kommt, dass Scheich Abu Al-Heweny innerhalb der muslimischen Gemeinschaft nur einer verschwindet geringen Minderheit als geistliche Autorität gilt. Diese Minderheit darf zwar in der Größenordnung wenigstens sämtlicher Einwohner aller EU-Staaten verortet werden, doch weiß der geschulte Bildungsbürger auch, dass diese Minderheit erstens keinen Einfluss auf das Weltgeschehen hat und zweitens, dass von ihr die Religion des Friedens und der Barmherzigkeit permanent missverstanden wird, weil sie den heiligen Koran falsch interpretiert, in dem sie ihn Wort für Wort und Sure für Sure ernst nimmt und umzusetzen pflegt. Sie hat den Koran zwar ganz im Sinne seines Erfinders zum Maßstab für alles und jeden auf dieser Welt erhoben, doch hat das mit Imperialismus und systematischer Unterdrückung nichts zu tun. Weil das Dinge sind, auf die nur die bösen, alten, weißen und heterosexuellen Männer ein Anrecht haben. Na, vielleicht auch noch die USA, China, Russland und Israel. Und der Kapitalismus. Ist ja eh alles das gleiche...

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

* Die im 10. Jahrhundert gegründete Al-Azhar-Universität in Kairo gilt als das geistige Zentrum der Sunniten überhaupt. 85 % der 1,2 bis 1,5 Milliarden Mohammedaner sind Sunniten.

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