Sonntag, 6. Januar 2013

Vatikan: Die Scheinheiligkeit fordert dazu auf, den Dieb zu halten!

Angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise hat Papst Benedikt XVI. die Katholiken in aller Welt zu Zuversicht und mehr Solidarität aufgerufen. Die Ursachen der Krise müssten bekämpft, die Armen in der Welt an erste Stelle gesetzt werden, sagte der Papst bei seiner Neujahrsmesse vor tausenden Menschen auf dem Petersplatz in Rom.
"Zu Jahresbeginn ist es mein erstes Anliegen, die Regierenden ebenso wie die einfachen Bürger dazu aufzufordern, sich angesichts der Schwierigkeiten und Niederlagen nicht entmutigen zu lassen, sondern ihre Bemühungen zu erneuern", sagte Benedikt XVI. am Donnerstag mit Blick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise während seines ersten Angelus-Gebets im Jahr 2009. Die in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 aufgetretene "Wirtschaftskrise großen Ausmaßes" müsse nun genau untersucht werden, um dann ihre Ursachen zu bekämpfen.
Quelle: Spiegel
Es ist dabei interessant zu wissen, dass die US-amerikanische Regulierungsbehörde National Credit Union Administration (NCUA) als Ursache für die Finanzkrise ausgerechnet Banken anklagt, deren Hauptanteilseigner der Vatikan ist. Wir sprechen hier von der größten US-Bank JP Morgan Chase und der Credit Suisse. Diese Banken haben im Zusammenwirken mit Goldman Sachs und wenigen anderen die Finanzkrise erzeugt.

Dass der in häßlichen und schwefelriechenden Frauenkleidern und mit Gold und Brillianten überhäuft auftretende Stellvertreter des Allwissenden davon nichts wissen will, kann er den verblödeten Mitgliedern seiner Sekte und denjenigen erzählen, die hinter diesem siechenden Gespenst XVI. so etwas wie einen "Würdenträger" sehen wollen.

Der Bischof von Rom ist ohnehin für seine verbal schwammigen Allgemeinplätze bekannt.
"Zu Jahresbeginn ist es mein erstes Anliegen..."
Klar doch, jeder Beginn erfolgt mit dem ersten Schritt.
Die Betonung liegt wahrscheinlich auf "Jahresbeginn", denn ab 2.1., also aus vatikanischer Praxis "inmitten des laufenden Jahres" gelegen, hat sich dann sein "Anliegen" - wie jedes Jahr - bereits geändert.
Neujahr (1.1.) haben traditionell die Banken geschlossen. Auch die Vatikan-Banken. Da kann man für diesen Tag auch solch Anliegen äußern, denkt sich Papst Fratzinger.
"Die Krise sollte als ernsthaftes Symptom angesehen werden, das ein Eingreifen an der Wurzel erfordert." Sie müsse als Test für die Zukunft der Globalisierung betrachtet werden.
"Die Armen in den Vordergrund zu stellen bedeutet, entschieden eine weltweite Solidarität umzusetzen, in dem die Fähigkeiten des Marktes mit denen der Zivilgesellschaft harmonisiert werden", forderte der Papst am Weltfriedenstag der Katholiken.
Mir kommen die Tränen vor Rührung. Dieser vergreiste Mann weiß um die Werke der "Teufel" Marx & Co. Deren Analysen und Prognosen in Bezug auf den Kapitalismus kann nicht widersprochen werden.
Er weiß also um die Ursachen dieser Krise, er kennt die "Wurzel" und weiß das es keinen "Dritten Weg" geben kann bzw. jeder bisherige Versuch eines "Dritten Weges", den dieser Herr über Abermilliarden €uro und Dollar, über Gold, Fabriken, ganze Industrien und abertausenden an Immobilien und riesigen Ländereien - kurz das Oberhaupt des wohl größten Konzerns der Welt, einfordert, immer gescheitert ist.
Feuer läßt sich nun einmal nicht in Papier einwickeln!
Auch bei der Jahresend-Messe im Petersdom am Mittwochabend hatte der Papst die Finanz- und Wirtschaftskrise thematisiert. Die Krise verlange nach stärkerer Mäßigung, sagte das 81-jährige Oberhaupt der Katholiken. Die gegenwärtige Zeit werde von Unsicherheit und Sorge um die Zukunft geprägt, sagte Benedikt. Dies sei aber kein Grund, ängstlich zu sein. Zudem rief er zu Solidarität auf, um den Menschen und Familien zu helfen, die in ernste Schwierigkeiten geraten seien. Im Anschluss an die Predigt erklang der traditionelle "Te Deum"-Gesang zum Dank und Lob des vergangenen Jahres.
Stärkere Mäßigung? Oh, dieses Pfaffengeschwätz ist so belustigend und wütend machend zugleich!!!
Die Auswüchse des Turbokapitalismus bedeuten für den Stellvertreter der Allbarmherzigkeit und Allgüte "Mäßigung"? Diese müsste nur ein klein wenig "stärker" erfolgen und dann ist alles gut? Dann werden die gebratenen Tauben durch die Gossen der Ghettos fliegen und nur noch Milch und Honig von den Wänden der Blechhütten fließen?
Soll doch dieser scheinheilige Obergauner damit anfangen, sein Imperium zu mäßigen und schon mal das Geraubte und Erschlichene denjenigen zurückgeben, denen es fehlt!
Nein, wenn man so satt wie diese alte Tucke in Rom ist, dann gibt es "keinen Grund, ängstlich zu sein".
Dann läßt es sich den "traditionellen >>Te Deum<<- Gesang anstimmen" und dem imaginären Chefdirigenten im Himmel "Dank und Lob" für die Räubereien und Verbrechen im Vorjahr den Tanz ums goldene Kalb angedeihen.
Oder sollten sich etwa die Gescheiterten und Verlierer für ihre Verluste und ihr Scheitern löblich bedanken?
Da wir es mit einer Sklavenreligion zu tun haben, trifft wohl beides zu.
Dass das Oberhaupt der Romkirche keine Besserung der Lage für die Armen und Verlierer erwartet, beweist nicht nur die 500jährige Entwicklung in Lateinamerika, als die Romkirche dort faktisch alleiniger Herrscher war oder der bisweilen mörderische Umgang des Vatikans mit den sog. "Befreiungstheologen" aus den eigenen Reihen, sondern auch sein jetziger Aufruf an seine Schäfchen - denn selig sind die im Geiste armen - sich denjenigen gegenüber "solidarisch" zu verhalten, die zuvor von dieser "einzig wahren Kirche" ausgeplündert wurden. Man will weiter plündern können und man wird es können. Die Dummheit und die Ignoranz der Massen lassen dies zu.
Derjenige, der helfen könnte, in dem er den Bestohlenen das Gestohlene zurückgibt, fordert diejenigen auf zu helfen, die nicht wirklich helfen können.
Das ist doch eine bemerkenswerte Intelligenzleistung?! Oder etwa nicht?
Dass das "weltliche Qualitätsmedium" Spiegel diese betrügerischen scheinheiligen Hirnfurze unkommentiert weiterverbreitet, ist jedenfalls auch kein Wunder...

1 Kommentar:

  1. Was ist Kapitalismus?

    Heute ließe sich darüber streiten, ob ein Herr Reithofer, Topmanager bei BMW, für seine 6,2 Mio. Euro Jahresgehalt genug gearbeitet hat, doch wenn es sich für BMW rechnet, sei es ihm gegönnt. Allerdings lässt sich nicht darüber streiten, dass die Familie Quandt, Hauptaktionär bei BMW, für ihre 650 Mio. Euro Rendite, die sie 2011 abkassierte, gar nicht gearbeitet hat. Es steht außer Frage, dass diese 650 Mio. Euro nicht verdient, sondern gestohlen wurden – gestohlen von vielen anderen Menschen, die für ihre jeweilige Arbeitsleistung unter normalen Umständen einen höheren Lohn verdient hätten. Wie konnte der Familie Quandt dieser Raubzug in aller Öffentlichkeit gelingen, ohne dafür angeklagt und von manchen sogar noch bewundert zu werden?

    "Betrachten wir uns die gegenwärtige Moral etwas genauer, so erkennen wir, dass es sich um eine doppelte … Moral handelt. Die in den Staatsgesetzen und in der öffentlichen Meinung verankerte Moral soll verhindern, dass der Einzelmensch in eigennütziger Weise gegen den Nutzen seiner Mitmenschen und damit gegen den Gemeinnutzen verstößt, z. B. durch Diebstahl und Betrug. Aber sie erreicht diesen Zweck nur in einem verhältnismäßig kleinen Teilbereich der menschlichen Gesellschaft, nämlich nur für die Menschengruppe der wirtschaftlich Schwachen, also der Arbeitenden. Der wirtschaftlich Starke, also der Kapitalist, hat ja die moralisch verwerflichen, d. h. durch die Gesetze verbotenen und durch die öffentliche Meinung verfemten Mittel nicht nötig zur Verwirklichung des Eigennutzes mit Schädigung der Mitmenschen und des Gemeinwohles und zwar im allergrößten und praktisch uneingeschränkten Ausmaß. …

    http://www.deweles.de/files/nwo_moralisch.pdf

    ...Der geschilderten, innerlich so verlogenen Moral mit all ihren, hier nur kurz angedeuteten schädlichen Auswirkungen stellen wir nun die natürliche und sinnvolle Ordnung entgegen, welche die Natürliche Wirtschaftsordnung nicht nur für die wirtschaftlichen Beziehungen der Menschen untereinander darstellt, sondern auch für den Aufbau der Gesellschaft und darüber hinaus jeder menschlichen Gemeinschaft nahe legt."

    Die natürliche und sinnvolle Ordnung … lässt bis heute auf sich warten, weil es zur Überwindung der verlogenen Moral erst einmal einer allgemeinen Gottesaustreibung bedarf:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/08/grande-finale.html

    Der "liebe Gott" (künstlicher Archetyp Elohim, definiert durch Genesis_1,1-2,4a) ist also nichts anderes als der Kapitalismus, der den Restverstand von Karl Marx, auch wenn er sich selbst für "ungläubig" hielt, genauso ruinierte wie das Denkvermögen aller anderen (noch) unbewussten Menschen, die den elementaren Erkenntnisprozess der "Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion" bis heute nicht durchlaufen haben:

    Mammons Tempel

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