Donnerstag, 30. April 2015

Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an - die Bundesregierung

Auf den gestrigen Beitrag folgt eine Aussage der Pressesprecherin der Merkel, mit der sie auf überzeugende Weise verdeutlicht, was die Bundeskanzlerin unter gerne in ihren Mund genommene Floskeln wie Transparenz, Pressefreiheit und Demokratie versteht. Diese Aussage verdeutlicht zudem den Führungsstil der Merkel, aber vor allem auch ihre fachliche Kompetenz.

Dass die Merkel bereits seit einem Vierteljahrhundert dem politischen Führungsadel der Bundesrepublik angehört, seit zehn Jahren als "Kanzlerin der Herzen" auf dem Thron sitzt und von den Leitmedien abgefeiert wird, wirft ein erschreckendes Licht auf die deutsche Wirklichkeit.

Jedes Volk hat nun einmal die Regierung, die es verdient!



Wenn irgendwo in Deutschland missliebige Parteien gewählt werden, dann wird regelmäßig zum (touristischen) Boykott dieser Landschaften aufgerufen. Warum nicht auch, wenn es um diese Witzfigur von einer Pfaffentochter geht? Warum bedankt sich nicht die absolute Mehrheit der Deutschen, die nun einmal die Merkel ablehnt, bei den Bewohnern ihres Wahlkreises dafür, dass sie beständig für Merkels Direktwahl sorgen?
Niemand ist gezwungen, sein Geld freiwillig in eine Region auszugeben, deren politischer Exportschlager Merkel heißt! Zudem diese Region vom Tourismus lebt.
Wenn Deutschland schon über keinen ernsthaften politischen Widerstand verfügt, dann sollte doch jeder Einzelne - Kraft seiner Wassersuppe - wenigstens passiven Widerstand leisten. Das ist immer noch besser, als gar nichts zu tun und weiterhin wie ein toter Fisch im Strom der Zeit treiben zu wollen.

Mittwoch, 29. April 2015

BND-Theater: Die aussagekräftigste Zusammenfassung der Pressekonferenz der Bundesregierung

Die Pressekonferenz der Bundesregierung zum neuerlichen BND-Skandal wurde am 27.4.2015 u.a. von der stellvertretenden Chefblökerin der Merkel-Junta abgehalten.
Sowohl die anwesende Journaille als auch die Vertreter der Bundesregierung glänzten während ihrer peinlichen Show zumeist durch nichtssagendes Gestammel und Geblöke, das an Naivität und Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten ist.
Es folgt eine aussagekräftige Zusammenfassung des peinlichen Auftrittes dieser überbezahlten und unterbelichteten Versagertruppe, den man hier ausführlicher bestaunen kann. Doch das wird nicht nötig sein, wenn man diese Zusammenfassung gesehen hat. ;-)


Die Spionage der Vereinigten Staaten in unserer Wirtschaft ist gerechtfertigt, in unserem Interesse und keine Industriespionage.
Sandro Gaycken
Der Name Gaycken mag zwar ihnen, werte Leserschaft, unbekannt erscheinen, doch handelt es sich bei diesem ausgemachten und schädlichen Vollhonk um einen Berater der Bundesregierung und unserer Volksvertreter, die im einst dem Deutschen Volke gewidmeten höchsten Parlament ihr Unwesen treiben. Der Popanz Gaycken kassiert zudem ein fürstliches Gehalt von der durch Steuergelder finanzierten FU-Berlin. Ein Zustand, der nicht länger hinnehmbar ist.

P.S. Für die Zusammenfassung wurde lediglich auf die ersten drei oder vier Minuten des einstündigen Materials zurückgegriffen. :-)

Dienstag, 28. April 2015

Ist die Deutsche Bank eine kriminelle Vereinigung?

Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?
Bertolt Brecht (1898-1956), aus 'Die Dreigroschenoper'
Foto: dpa

Passend zum Zitat liest sich der vom Wiener Ministerialrat Dr. Wolfgang Hetzer verfasste Artikel "Ist die Deutsche Bank eine kriminelle Vereinigung?" Der Artikel wurde nicht umsonst von der deutschen Gewerkschaftszeitschrift "Die Kriminalpolizei" übernommen, was für den Frust spricht, der bei vielen Ermittlern vorherrschen muss.

Montag, 27. April 2015

Foto des Tages: Der Gender-Freak*

Der vom Gender-Wahn überzeugte "Mann" trägt auf seiner Brust den Schriftzug "FUCK PATRIARCHIATE", was zu deutsch "Scheiß Männerherrschaft" bedeutet. Noch Fragen, Kienzle? :-)

Ob es sich dabei um das "Model" von der diesjährigen "High Fashion Week" - also der Woche der höchsten, besten bzw. anspruchvollsten Mode! - in London handelt, konnte bislang noch nicht geklärt werden. :-)
*Freak - engl. für Irrer

Sonntag, 26. April 2015

Bundesregierung verhängt Einreiseverbot für russische Mopedfahrer

Die Bundesregierung hat den "Nachtwölfen" einen Strich durch die Rechnung gemacht und ihnen die Einreise nach Deutschland verboten. Bereits erteilte Visa wurden für ungültig erklärt. Die Reise- und Meinungsfreiheit soll aber auch weiterhin ganz groß geschrieben bleiben. Mit dem Einreiseverbot reagiere die Bundesregierung lediglich auf "mögliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Deutschland", die ja nun einmal gegeben sind, wenn Mopedfahrer - zudem russische - auf Straßen unterwegs sind und an besonders staatstragenden und gefährdeten Orten wie dem Ehrenmal in Treptow Blumenkränze niederlegen wollen.
Sobald die Annahme bestehe, dass es solche Gefahren gebe, "haben wir [die Bundesregierung] das Recht und die Pflicht, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um diesen Risiken angemessen zu begegnen", hieß es in der Erklärung. "Das schließt die Möglichkeit, Ausländer an der Einreise nach Deutschland zu hindern, ebenso ausdrücklich ein wie geeignete polizeiliche Maßnahmen in Deutschland."
Und wer sich jetzt fragt, warum die gleiche Bundesregierung nicht auch ihrem Recht und vor allem ihrer Pflicht nachkommt, wenn es sich um erwiesene Betrüger, Verbrecher, Mörder, Vergewaltiger, Extremisten, Terroristen und dergleichen "Kulturbereicherungen" mehr handelt, der bleibt auch weiterhin ein unverbesserlicher Ewiggestriger, geistesgestörter Verschwörungstheoretiker, verwirrter Schwarzmaler, Rassist, Nazi, Putinversteher, unbelehrbarer Dummkopf und was es noch so alles an diffamierenden Floskeln gibt.
So einfach ist das im Land der Vollidioten!
Es besteht die Annahme, dass dieser Blumenstrauß zur möglichen Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Deutschland werden könnte. Oder sieht die Bundesregierung das Gefahrenpotential der Nachtwölfe etwa in der Tatsache begründet, dass diese Ausländer ihren Unterhalt selbst bestreiten und sogar ihre Hotelrechnungen bezahlen würden? Die polnische Regierung begründete das Einreiseverbot immerhin mit der Dreistigkeit der Nachtwölfe, nicht die Namen der Hotels angegeben zu haben, in denen sie übernachten wollten.

Samstag, 25. April 2015

Hängt ihn tiefer!

Man kann von Hendryk M. Broder halten, was man will. Ich, zum Beispiel, halte nichts von Broder. Doch Broders Text "Hängt ihn tiefer", mit dem er all die haltlose Lobhudelei auf Grass tadelt, spricht mir aus der Seele. Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals unkommentiert einen Text von Broder veröffentlichen würde. Zudem noch einen aus der "Blöd". Dieser hat es aber ausnahmsweise verdient:
HENRYK M. BRODER ÜBER GÜNTER GRASS († 87)
"Hängt ihn tiefer!"
Es ist ein alter Brauch, über Tote nur gut zu reden. Schon die Römer sagten: „De mortuis nihil nisi bene.“
Deswegen wird nirgendwo mehr gelogen als in Nachrufen.
Jeder kleine Despot, der seine Frau und seine Kinder quälte, verwandelt sich in einen „liebevollen Familienvater“; jeder Versager hatte, kaum dass er tot ist, „ein erfülltes Leben“.
Wie man Trauer inszenieren kann, haben wir zuletzt nach dem Ableben des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-il erlebt. Ein ganzes Volk wollte nicht mehr leben, weil der „geliebte Führer“ nicht mehr da war.
Verglichen damit sind die Reaktionen auf den Tod von Günter Grass harmlos, wenn auch nicht weniger verlogen.
In „aspekte“, dem Kulturmagazin des ZDF, wurde Grass zum „Vater der Nation“ gesalbt, er sei ein „homo politicus“ gewesen, nur mit Grass im Rücken habe Willy Brandt seine Ostpolitik durchsetzen können, sogar Brandts Kniefall in Warschau sei von Grass „literarisch vorbereitet“ worden.
Grass habe auch einen maßgeblichen Anteil daran gehabt, dass Gerhard Schröder den Amis im Irak-Krieg die Gefolgschaft verweigerte.
Das ist so gaga und überzeichnet, dass nicht einmal das Gegenteil richtig wäre. Solche Lobgesänge zeugen nicht von Grassens Größe, sondern von dem Bedürfnis seiner Fans, sich einen Heiligen zu erschaffen, den sie anbeten können.
Den Supernachruf auf Günter Grass hat allerdings kein Literaturkritiker verfasst, sondern unser Außenminister, Frank-Walter Steinmeier.
Er schrieb: „Mit dem Tod von Günter Grass hat Deutschland einen seiner ganz Großen verloren. Eine Vaterfigur für die erwachsen werdende Bundesrepublik, an der sich viele gerieben haben – besonders die, die das Vergangene möglichst schnell vergessen machen wollten. Er wird uns fehlen als Schriftsteller, als Bildhauer, als Mahner, Warner und Visionär. Lieber Günter, halte Dein kritisches Auge auf uns.“
Also: Hängt ihn tiefer!
Grass war ein schwadronierender Langweiler, ein geschwätziger Wortakrobat, der blutleere Figuren nach seinem Abbild formte. Er hat so geschrieben, wie ältere Damen ihren Nachmittagskaffee trinken – mit abgespreiztem kleinen Finger.
Auch Kritiker, die ihn in den Himmel lobten, gaben unter vier Augen zu, dass sie Mühe hatten, seine Bücher von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen.
Ihn einen „ganz Großen“ zu nennen, ist eine Beleidigung für Erich Maria Remarque, Heinrich Mann, Oskar Maria Graf, Hans Fallada und viele andere deutsche Dichter. Von den Klassikern der modernen Literatur wie Mark Twain, Victor Hugo und Jules Verne nicht zu reden.
Dass Grass mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt wurde, bedeutet gar nichts. Wenn Arafat und Obama mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet werden konnten, dann hat auch Grass den Literaturnobelpreis verdient.
Sein Engagement, von dem in den letzten Tagen so oft die Rede war, war vor allem ein Engagement für sich selbst. Alles, was Grass in seinem Leben als „homo politicus“ jemals riskierte, war eine Einladung ins Bundeskanzleramt.
Der große „Warner und Visionär“, die „moralische Instanz“, die angeblich jenen ein Dorn im Auge war, die das Vergangene möglichst schnell vergessen machen wollten, hatte sein eigenes Gastspiel bei der Waffen-SS vergessen.
Möge er nun in Frieden ruhen und der Allmächtige seinen Nachrednern vergeben.

Freitag, 24. April 2015

Simon - ein sehenswerter Film (dazu ein paar Worte zum Thema Sterbehilfe)



Eddy Terstalls hervorragender Film aus dem Jahre 2004 gehört zweifellos zu den besten Filmen, die jemals in den Niederlanden produziert wurden. Obwohl dieser Film in hochdeutscher Fassung vorliegt, ist er nicht in dieser Fassung auf DVD erhältlich. Meines Wissens wurde der Film lediglich ein einziges Mal im deutschen Fernsehen - vom deutsch-französischen Gemeinschaftssender arte - ausgestrahlt, was auch schon wieder mehr als zehn Jahre zurückliegt.

Dies hängt wahrscheinlich damit zusammen, weil der Film das Thema Sterbehilfe in einer Weise vermittelt, wie sie von einflußreichen Kreisen in Deutschland abgelehnt wird. Schaut man sich die Besetzung der Rundfunkräte an, verdeutlicht sich diese Annahme. Denn in den Rundfunkräten tummeln sich nachwievor ausschließlich Vertreter der Kirchen, den Kirchen nahestehende Personen und neuerdings auch Vertreter der anderen mosaischen Glaubensrichtungen herum, was die Sache garantiert nicht besser macht. Das Bundesverfassungsgericht hat die Zusammensetzung der Rundfunk- und Fernsehräte als verfassungswidrig bezeichnet, verändert im Sinne des Verfassungsauftrags hat sich jedoch nichts.

Ich veröffentliche nun diesen Film, weil ich nicht möchte, dass er in Vergessenheit gerät und in den Archiven der von uns zwangsfinanzierten Sendeanstalten verstaubt und vergammelt. Dieser sehenswerte Film ist dafür definitiv zu schade. Während von den Sendeanstalten die größten Schrottfilme nicht oft genug ausgestrahlt werden können, werden Filmproduktionen wie "Der Schattenmann", "Motzki" oder "Simon" wie unliebsame und von einer Seuche befallende Stiefkinder behandelt.

Ich veröffentliche aber auch diesen Film, weil ich im vergangenen Jahr einen von mir sehr geliebten Menschen an Krebs verloren habe.
Ich habe dem Sterbeprozeß meiner Mutter beigewohnt. Sie verstarb in einem Hospiz.
Die im Hospiz arbeitenden Menschen haben meinen größten Respekt und meine Dankbarkeit verdient, aber sie sind leider an den in Deutschland vorherrschenden Gesetzen gebunden.
Was in Deutschland von der Politik und den Kirchen noch immer als "humanistische Hilfe" verkauft wird, bedeutet unter dem Strich betrachtet nichts anderes als die Begleitung des Sterbevorgangs. Eines Sterbevorgangs, der allen Beteiligten schmerzlich erscheinen muss.

Sterbebegleitung ist aber keine Hilfe beim Sterben. Wenn die Anwesenheit des ewigen Gevaters von niemanden mehr geleugnet werden kann, dann wird dem Todgeweihten die Nahrungs- und Getränkezufuhr verweigert. Dann wird nur noch die Zufuhr mit Morphium gesteigert, um die Schmerzen zu lindern. Solange bis endlich der alles erlösende Tod eintritt.

Ich habe mir nach dieser Erfahrung geschworen, dass ich mit niemanden mehr über das Thema Sterbehilfe diskuttieren werde. Meine Sichtweise wird sich bestimmt nicht mehr ändern. Nicht nach dieser Erfahrung. Die Sterbehilfe, wie sie den Betroffenen in der Schweiz oder in den Niederlanden gewährt wird, gehört endlich auch in Deutschland zum Menschenrecht erklärt und als Bürgerrecht fest verankert.

"Simon" behandelt aber nicht nur das Thema Sterbehilfe. Der mehrfach ausgezeichnete Film ist eine geniale Mischung aus Komödie und Drama. Er lebt von seinen ausgezeichneten Darstellern, vom Wortwitz, seiner Lebensfreude und seiner Authentizität.