Sonntag, 6. März 2011

Libyen einmal nicht aus der Sicht der Propagandaindustrie...

Da die angeschlossenen Medien hierzulande nur einseitig über Libyen berichten, übernehmen wir an dieser Stelle einen Artikel, der für die nötige journalistische Ausgewogenheit sorgen soll, da diese trotz diesbezüglicher massiver Eigenwerbung seitens der Staats- und Industriemedien immer seltener gewährleistet wird.
Anzumerken bleibt, daß Ähnlichkeiten mit dem Irak vor der US- Invasion deutlich erkennbar sind. Auch der Irak galt als das wohlhabendste Land in seiner Region, was auf sozialistische Elemente im System und dem Ölreichtum zurückzuführen war. Aber auch die Wikileaks- Veröffentlichungen sollten hierbei nicht ausgeblendet bleiben, da sie Bestandteil der psychologischen Kriegsführung sind. (Ich werde keine Scheiße fressen, auch wenn Abermilliarden Fliegen anderer Meinung sind).

(c) globalresearch.ca über tlaxcala-int.org
Die Welt klatscht Beifall, während die CIA Libyen ins Chaos stürzt
Von David Rothscum, übersetzt von Einar Schlereth
Wie erging es Libyen unter der Herrschaft von Gaddafi? Wie gut oder schlecht lebten die Menschen? Waren sie unterdrückt, wie wir jetzt allgemein als Tatsache annehmen? Lasst uns einen Blick auf die Tatsachen werfen.
Bevor das Chaos losbrach, hatte Libyen eine niedrigere Rate an Gefängnisinsassen als die Tschechische Republik. Es stand an 61. Stelle. Libyen hatte die höchste Lebenserwartung in Afrika. Libyen hatte die niedrigste Kindersterblichkeitsrate in Afrika. Weniger als 5% der Bevölkeung waren unterernährt. Als Antwort auf die steigenden Nahrungsmittelpreise hat die Regierung alle Steuern auf Nahrungsmittel und Brennstoffe abgeschafft.
Die Leute in Libyen waren reich. Libya had the highest gross domestic product (GDP) at purchasing power parity (PPP) per capital of all of Africa. Die Regierung Libyens sorgte dafür, dass jeder im Lande am Reichtum teilnahm. Libyen hatte den höchsten Menschlichen Entwicklungsindex irgendeines Landes auf dem Kontinent. Der Reichtum wurde gleich verteilt. In Libyen lebte ein geringerer Prozentsatz von Leuten unter der Armutsgrenze als in den Niederlanden.
Wie wurde Libyen so reich? Die Antwort ist Öl. Das Land hat eine Menge Öl und erlaubt nicht ausländischen Unternehmen, die Ressourcen zu stehlen, während die Bevölkerung Hunger leidet wie etwa Nigeria, das praktisch Shell gehört.
Wie jedes Land leidet Libyen unter einer Regierung mit korrupten Bürokraten, die einen größeren Teil des Kuchens auf Kosten anderer gewinnen wollen. Als Antwort darauf, forderte Gaddafi, dass die Öleinkommen direkt an das Volk verteilt werden sollten, weil seiner

Ein Guttenberg- Fan outet sich (inkl. eines IQ unterhalb der Schuhgröße)



Aus welchen Dummbratzen sich die Verteidiger Guttenbergs zusammensetzen, wird stellvertretend in diesem Radiomitschnitt deutlich.
Egal, welche Phrase sie auch zum tausendsten Mal wiederholen, sie sind nicht dazu in der Lage eine einzige Begründung zu liefern bzw. eine ihrer Behauptungen mit Fakten zu untermauern.

An der von der BLÖD- Zeitung organisierten "Pro Guttenberg- Großdemonstration" sollen in Hamburg 300 Teilnehmer teilgenommen haben. Ob diese sich aus gemieteten Demonstranten rekrutierten oder dafür diesen Vollidioten ein BLÖD- Jahresabo versprochen wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.

Armes Deutschland... (hoffentlich pflanzt sich die Anruferin nicht fort)

Freitag, 4. März 2011

Ein inszenierter Skandal oder von der Realitätsverweigerung der Politiker

Das Handelsblatt brachte heute die Schlagzeile "Neuer Innenminister vergeigt Amtsantritt".
Was war geschehen?
Innenminister Friedrich verkündete am Donnerstag:
Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt.
Holla die Waldfee! Skandal! Der neue Innenminister hat angeblich dem bundesdeutschen Grußaugust und Evangelikalen Wulff widersprochen.
Friedrich benötigte wohl diesen Satz, um seiner geringen Bekanntheit auf die Sprünge zu helfen. Doch was ist an diesem Satz so frevelhaft, daß einschlägig bekannte Kreaturen so allergisch darauf reagieren?
Friedrich verwendet in Bezug auf Islam und Deutschland das Wort "Tatsache". Also erkennt Friedrich den Islam in Deutschland an. Daß der Islam in Deutschland historisch betrachtet verwurzelt sein soll, wird wohl kein ernstzunehmender Zeitgenosse behaupten. Es sei denn, man kommt auf den Irrsinn und betrachtet den Hindukusch als Region Deutschlands oder heißt Beck.
Beck gehört zu diejenigen, bei denen das äußere Erscheinungsbild eine beeindruckende Symbiose mit dem geistigen Zustand eingegangen ist. Nicht, daß sie mich falsch verstehen: ich habe nichts gegen Schwule. Meinetwegen könnten alle Männer schwul sein. Ich denke dabei praktisch. Doch bedeutet Schwulsein für mich keine besondere Begabung und besagt nicht wirklich etwas über den Geist oder die Ethik eines Menschen aus.
Bei Beck ist das anders. Er gehört zu denjenigen Schwulen, die sich nur über ihren Schwanz definieren. Aus Mangel an Persönlichkeit und Geist. Wieso sonst verspürt er ständig den Drang dazu, seine sexuellen Neigungen jedem (auch denjenigen, die sich gar nicht dafür interessieren) penetrant zu verkünden? Im Klartext: Schwänze lutschen oder sich gegenseitig in den Arsch poppen kann jeder. Es ist nur nicht jedermans Sache. Das sollte Beck endlich zur Kenntnis nehmen und seine verbalen Belästigungen unterlassen.
Jedermans Sache ist auch nicht der Rechtsanspruch auf Sex mit Kindern. Das sieht Beck anders. Er fordert dieses Recht. So verwundert es auch nicht, daß sich diese verwirrte Gestalt immer wieder, aggressiv und unterschiedslos für alle Muslime und den Islam einsetzt. Für Muslime und den Islam gilt, was für alle Menschen und jede Konfession gilt. Es gibt solche und solche. Hierbei keine Unterschiede zu machen, basiert auf Unvernunft, Ignoranz, Unwissenheit, Niedertracht und Realitätsverlust.
Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich aus der Realität ergibt“, sagte Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck Handelsblatt Online. Friedrich verlasse „den Weg des Dialogs mit dem Islam und reißt bereits am ersten Tag bestehende Brücken ein. Es wird deutlich: die Bundesregierung rückt mit der Besetzung des Innenministers nach rechts.“ 
Der Islam gehört also zu Deutschland. Hugh, ich habe gesprochen und so ist es fortan, meint dieser tuntige Gott in Gestalt eines Grünen. Doch sollte dieser Möchtegern- Adolf erklären, wozu eine vermeintliche Selbstverständlichkeit "Brücken des Dialogs" benötigt? Sind diese Brücken nicht nötig, weil gewisse Ideologen mit Zwang versuchen, Realitäten zu schaffen, die unter natürlichen Bedingungen nicht zustande kämen? Weil man versucht, mit aller Gewalt Unterschiede zu vermischen, ohne diese aufzulösen?
Um es deutlich zu sagen. Ich habe ein Problem damit, wenn ich hierzulande einer Burka begegne. Hinter dieser Burka versteckt sich ein Geist, den ich niemals tolerieren werde. Er widerspricht zu sehr meinen Werten und meiner Kultur. Und wenn wir schon beim Thema Toleranz sind, dann sei gesagt, daß dieses Wort im orwellschen Sinn missbraucht wird. Es bedeutet nicht "Weltoffenheit", "Vernunft" oder "Bildung". Toleranz bedeutet, Dinge hinzunehmen, die man eigentlich ablehnt. Hinter Toleranz versteckt sich oftmals nur "Feigheit", "Ohnmacht", "Selbstaufgabe" und dergleichen mehr.
Eine Burka stößt mich genauso ab und beleidigt geradezu meinen Sinn für Ethik und Ästhetik, wie ich dies auch beim Anblick von Pfaffenkleidern und Kringellöckchen verspüre. Hinter diesen Symbolen steht ein verfaulter Geist bzw. religiös verpackte Ideologien, die besser schon vorgestern ausgestorben wären.
"...die Bundesregierung rückt mit der Besetzung des Innenministers nach rechts."
Da war sie, die Totschlagsfloskel. "Rechts", "Links", was bedeutet das? Was einst als Sitzordnung in Parlamenten galt, ist längst zur primitiven Einteilung in "gut" und "böse" verkommen. Zur modernen Variante von "Mensch" und "Untermensch". Mein Geist ist jedenfalls zu groß, als das meine Persönlichkeit in derartig kleingeistigen Schubladen passen würde. Bewußtsein lässt sich nicht derartig albern aufspalten. Aber auch hier unterscheide ich mich in eklatanter Weise von einer Kreatur wie Beck.
Das Thema Beck könnte ganz leicht zu Ende gebracht werden. Man müsste lediglich Beck in ein Land schicken, in dem die Scharia Gesetz ist.
“Europa hat eine ganze Reihe von eindeutigen historischen Bezügen zum Islam und der islamischen Welt. Niemand kann das ernsthaft leugnen", sagte Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe. Muslime hierzulande seien zudem eine nicht mehr wegzudenkende gesellschaftliche Gruppe. "Deswegen ist die Aussage des Bundespräsidenten mehr als richtig", betonte Mazyek. Man könne zwar weiterhin das Gegenteil behaupten, dennoch werde die Aussage dadurch "nicht irgendwann richtig, sondern bleibt ein Stück Realitätsverweigerung, die auch in Bayern in weiten Teilen nicht mehr en vogue sein dürfte".
Es stimmt, Europa hat eindeutige Bezüge zur "islamischen Welt". Zu denen gehören aber auch Jahrhunderte der Verknechtung großer Teile Osteuropas, die Schlacht auf dem Amselfeld und die Belagerungen Wiens. Das wird Mazyek nicht leugnen können. Darüber kann seine unsinnige Phrase ("mehr als richtig") nicht hinwegtäuschen. Sie bedeutet soviel wie "wärmer als warm" oder "gelber als Gelb" und sagt gewiss nichts über eine vermeintliche Richtigkeit aus. Ich wette darauf, daß Mazyek ein entschiedener Gegner eines diesbezüglich demokratischen Volksentscheides wäre. Ganz bestimmt, weil er die Aussage des Grußaugust von und zu Bellevue eben für "mehr als richtig" hält. Mazyek weiß zu gut, daß die Verhinderung eines Volksentscheides in der Tat eine "Realitätsverweigerung" darstellt. Volkes Meinung ist diesbezüglich eben keine Mode ("en vogue") und nicht nur auf kleine Landstriche Bayerns begrenzt. Mazyek sollte sich endlich mit den Europäern befassen, bevor er über sie spricht.
"Zudem eine nicht mehr wegzudenkende gesellschaftliche Gruppe."
Der Mann hat weder Verstand noch Phantasie. Auch, wenn diese Gedanken nicht politisch korrekt sind, doch sie sind nicht schwer zu erdenken. Ganz gewiss nicht. Egal wie man zu diesem Thema steht.
An dieser Stelle soll ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß wieder einmal nur der "Zentralrat der Muslime" hofiert wurde. Zudem es anmaßend und ohne Bezug zur Realität ist, wenn sich dieser "Zentralrat" als Sprachrohr aller Muslime in Deutschland versteht. Interessant wäre es gewesen, man hätte den "Zentralrat der Ex- Muslime" befragt. Doch dieser ist den Industriemedien ein Dorn im kurzsichtigen Auge.
Harte Worte [!!!] für die Äußerungen des frisch gebackenen Bundesinnenministers fand auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit: Dieser erklärte, Friedrich „sollte erst einmal in seinem Amt ankommen, sich einarbeiten, die politische Realität in Deutschland anerkennen und sich dann äußern“. Wenn er an seinem ersten Amtstag gleich versuche, „die Gesellschaft mit Parolen zu spalten, wird er es schwer haben als Innenminister“. Den Islam auszugrenzen, führe zur Verunsicherung bei den in Deutschland lebenden Muslimen. „Er befördert so unnötig Ressentiments. Ich kann nur hoffen, dass er sich in seinem Amt weiterentwickelt“, sagte Wowereit.
Wowereit, der Mann ist Bundesinnenminister und kein Lehrling. Ich halte ihn zwar für eine weitere Fehlbesetzung, doch sollte man dies zur Kenntnis nehmen. Die "politische Realität in Deutschland anerkennen"? Wowereit hat hier etwas von sich gegeben, was im Widerspruch zum Grundgesetz steht.
Wowereit hätte ebenso gut sagen können, Friedrich sollte den Dogmatismus anerkennen, sich dem Meinungsdiktat unterwerfen, sich an die Order der Oligarchen halten und dergleichen mehr. Dem Aussagegehalt hätte dies keinen Abbruch getan. Es lohnt sich, die Sprache der Politiker zu verstehen.
Wozu der Vorwurf darüber, "die Gesellschaft mit Parolen zu spalten"? Wowereit weiß um die Wirkung seiner Floskel. Sie bedient die Sehnsucht der Deutschen nach "Ordnung" und "Einheit". Doch weiß er auch, daß diese Aussage nicht der Wirklichkeit entspricht. Denn diese Gesellschaft ist in vieler Hinsicht gespalten. Womit wir wieder beim Thema "Brücken" wären...
Weshalb begrenzt er seinen Vorwurf auf "seinem ersten Amtstag"?  Friedrich hätte also nur ein paar Tage abwarten sollen, um solche Äußerungen zu tätigen? Das steht aber nicht im Einklang mit "den politischen Realitäten in Deutschland". Etwas verwirrt, der Wowereit.
Das erklärt dann auch seine einzige Sorge darüber, daß die Muslime "verunsichert" würden. Die "Verunsicherung" aller Nichtmuslime ist für diesen Volksvertreter kein Thema. Soviel Bürgernähe und demokratisches Grundverständnis kommen erst gar nicht in den Sinn eines Politkaspers. Nur ändert es nichts daran, daß jede "Antidiskriminierung" auch eine Diskriminierung darstellt.
Friedrich "befördert so unnötig" den Zorn (Ressentiment). Ich hätte Wowereit gerne gefragt, was er unter die nötige Beförderung des Zorns versteht? Ich könnte mir vorstellen, Wowereit wäre daraufhin ein klein wenig verlegen geworden. Der Herr Bürgermeister sollte ganz allein und ohne Begleitung in die Berliner Gefängnisse gehen, er sollte Vertretungsunterricht an einer dieser Rütlischulen geben oder in Neukölln leben. Vielleicht versteht er dann etwas über Zorn. Vor allem über dringend benötigten bzw. ausgelebten Zorn.
Der Gesellschaft würde dies gut tun. Ganz unabhängig, ob es Muslim oder Nichtmuslim betrifft.
Einen Rachegedanken haben und ihn ausführen, heißt einen heftigen Fieberanfall bekommen, der aber vorübergeht: einen Rachegedanken aber haben, ohne Kraft und Mut ihn auszuführen, heißt […] eine Vergiftung an Leib und Seele mit sich herumtragen.
Nietzsche, Psychologie des Ressentiments 
Fazit: Die Presse versucht hier einen Eklat zu inszenieren, der bei genauer Betrachtung keiner ist, da Friedrich keineswegs von den politisch korrekten Dogmen abgewichen ist. Hier wird noch nicht einmal eine Mücke zu einem Elefanten aufgeblasen. Lediglich die Konsumenten werden auf die politisch korrekten und gewünschten Richtlinien eingeschworen, in dem man ihr Blickfeld einzuschränken gedenkt und den Diskussionsrahmen vorgibt. Jede abweichende Meinung wäre dann (wie gehabt) "extremistisch".
Und wer will schon in diesen Zeiten als Extremist gelten?
Obwohl dieses Land so sehr diese Art von Extremisten benötigt...

Donnerstag, 3. März 2011

Griechenland: Vorbild für alle

Das antike Griechenland ist die Wiege unserer europäischen Kultur. Aber auch heute lässt es sich in puncto Kultur auf Griechenland schauen. Die Griechen haben die gleichen Sorgen, wie andere Bürger des US- Imperiums auch. Nur ist ihr Umgang damit ein anderer. Und zwar ein durchaus vorbildlicher.
Das die griechischen Medien über "Hausfriedensbruch" berichten, war für mich der Lacher des Tages. Wie kann man in seinem eigenen Haus den Frieden brechen? Diese Griechen kaufen sich eben nicht erst eine Bahnsteigkarte, wenn auf'm Bahnhof die Revolution ausbricht.
Doch nun lest selbst und lasst euch befruchten:
(c) Alles Schall und Rauch
In Griechenland hat sich eine „Ich zahle nicht“ Bewegung formiert, die immer grösseren Zulauf findet. Viele Griechen sind nicht bereit die sogenannten „Sparmassnahmen“ zu akzeptieren, die darauf hinauslaufen, sie sollen für die Schuldenwirtschaft der Politiker und Bankster zahlen, durch höhere Steuern, Gehalts- und Renten- kürzungen und durch Erhöhung der Gebühren für öffentliche Dienstleistungen. Es hat sich eine Verweigerungshaltung eingestellt, die am deutlichsten bei der Nichtbezahlung der Strassenbenutzungsgebühr sich ausdrückt.
Die Aktivisten sagen, die Strasse gehören dem Volk, sie sind bereits bezahlt. Die Regierung hat diese an ausländische Privatkonzerne verkauft und jetzt wird mit einer hohen Maut nochmal abkassiert. Die Autofahrer drücken die Schranken an den Mautstellen einfach weg und fahren durch. Viele Pendler sagen, sie können sich bei der täglichen Fahrt zur Arbeit die Gebühren von bis zu 15 Euro pro Tag gar nicht leisten und es gebe keine alternative kostenfreie Strecke. 
Anfang Februar kam es bereits zu Aktionen an den Mautstellen der Autobahnen, wo Aktivisten die Schranken hochstellten und die Autofahrer durchfahren liessen. Die Kassierer sassen hilflos in ihren Kassenhäuschen und schauten zu. Mit der Aktion wurde gegen die Verträge, welche die Regierung mit den Privatfirmen abgeschlossen hat, gegen die hohen Mautgebühren, gegen die Doppelbezahlung, da die Benzinsteuer bereits die Strassenbenutzung beinhaltet, gegen den Mangel an kostenfreien Alternativstrassen usw. protestiert. Mittlerweile zahlen die meisten Fahrzeuglenker keine Gebühren und schieben die Absperrung beiseite. 
Diese Frau zeigt wie man es macht, Respekt:

Die griechischen Medien haben die “Ich zahle nicht” Aktion am Anfang totgeschwiegen, damit sie nicht Verbreitung findet. Jetzt kriminalisieren sie die „Nichtzahler“ und sprechen von Hausfriedensbruch, Nötigung, Geschäftsschädigung, Erschleichung einer Dienstleistung und Aufwiegelung. Die Aktivisten sagen, es ist ihr gutes Recht hier ungehorsam zu sein, denn was die Regierung mit den Privatfirmen ausgehandelt hat, ist gegen die Interessen der Bevölkerung und sie lassen sich nicht doppelt und dreifach schröpfen. 
Es gibt fast 1'000 Kilometer an Autobahnen in Griechenland, die von sieben konzessionierten Privatfirmen betrieben werden. An 67 Mautstationen wird abkassiert. Die Einnahmen beliefen sich auf ca. 550 Millionen Euro vergangenes Jahr. Ein sehr lukratives Geschäft für die Firmen. 
An vielen Strecken kann man nur noch die kostenpflichtige Strasse benutzen, wie zum Beispiel zwischen dem Peloponnes und dem Festland. Die Aktivisten sagen, das ist Wegelagerung und Nötigung, die sie nicht akzeptieren.
Mittlerweile hat sich diese Zahlungsverweigerung auf andere Bereiche ausgedehnt. Auch in der U-Bahn von Athen werden die Fahrkartenautomaten mit Plastiksäcken abgedeckt, damit die Pendler nicht zahlen können. Aktivisten haben auch die Automaten für Bus und Strassenbahn zugeklebt. Viele Griechen entwerten ihre Fahrkarten nicht mehr, wenn sie öffentliche Verkehrmittel benutzen. Sie sagen, sie zahlen schon 23% Mehrwertsteuer, plus die anderen vielen Steuern, das reicht.
Sogar Ärzte haben sich der Bewegung angeschlossen und hindern die Patienten daran, in den staatlichen Spitälern etwas zahlen zu müssen. Sie erlassen ihnen die 5 Euro Praxisgebühr. Es halten sich auch viele Bürger an keine neuen Gesetze, die sie als Blödsinn erachten und von der EU ihnen aufgedrückt wird. Das strikte Rauchverbot kümmert niemand und es wird in allen Lokalen weiterhin gequalmt.
Was als kleine Aktion der Pendler anfing, die ausserhalb der Grossstadt Athen sich gegen die hohen Mautgebühren wehren, ist zu einer landesweiten Bewegung gewachsen. Die Unzufriedenheit der griechischen Bevölkerung ist enorm und sie rebellieren mit ihrer Zahlungsverweigerung und generellen LMAA-Einstellung. 
Bei einer der letzten Aktion an den Maustellen trugen Aktivisten grell gefärbte Vesten auf denen stand, „totales Ungehorsam“ und sie riefen, „Wir zahlen nicht für die Krise!“
Am Dienstagabend kam es zu einer Grossdemonstration der „Ich zahle nicht“ Befürworter auf dem Platz der Verfassung in Athen:

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9/11: Die Weltkriegstreiber sind angezählt

(c) ungeniert-unzensiert
Paul Craig Roberts dreht mal wieder auf.
Vom Finanzschwindel über die Verwandlung der USA in eine Präsidialdiktatur unter Bush/Cheney, sodann den Kennedy-Mord durch die CIA bis hin zu 9/11 als Nano-Thermit-Sprengmeisterleistung reicht der Bogen, den er in seinem neuen Artikel “How We Lost Our Economy, The Constitution And Our Civil Liberties” (Wie wir unsere Wirtschaft, die Verfassung und unsere Bürgerrechte verloren) spannt.
Wer diesen Mann für einen Spinner bzw. “Verschwörungstheoretiker” hält, dem ist mit normalen Mitteln wohl selber nicht mehr zu helfen.
Und fast täglich frage ich mich, wie lange das 9/11-Staatsverbrechen noch in der offiziellen Version aufrechtzuerhalten ist.
Keiner, der sich je mit dem Einsturz der drei Gebäude auch nur halbwegs ernsthaft befasst, nicht lediglich über das Hirn eines Seeigels verfügt, kann den ausgemachten Schwachsinn glauben, der uns von den Regierungen und ihren Schafsmedien dazu aufgetischt wird.
Die allgemein kolportierte Lügenstory (der zu widersprechen bedeutet, als ein Irrer oder gar Staatsfeind dazustehen) ist ein beispielloser (naja, Einschränkung, es gibt Vergleichbares…) Beweis der schier grenzenlosen Macht in den Händen weniger, durch keinerlei demokratische Kontolle gezähmt.
9/11 dürfte aber auch der größte Fehler sein, den diese hybrisbesoffenen Banditen je begangen haben.
Denn die Beweislast, dass die drei Gebäude professionell gesprengt wurden (die Vorbereitungen müssen wochenlang gedauert haben, an einem Tag schafft man das nie und nimmer), ist erdrückend.
Man hat dieses direkt in den Dritten Weltkrieg führende Massenmordkomplott in grenzenloser Überheblichkeit in einer Zeit begangen, da unzählige Kameras und Fotohandys unter der Bevölkerung verteilt waren, so dass man gar nicht so viele Filme beschlagnahmen, so viele Zeugen beseitigen konnte, dass die Beweise dafür noch aus dem Weg zu räumen gewesen wären.
Zu dumm zum Lügen: Es wirkt, wie als ob die Zöglinge Albert Pikes sich im Jahrhundert geirrt hätten, sich noch in der guten alten Zeit jenes Erzfinsterlings wähnten, da es diese Mittel noch ebensowenig gab wie das Weltnetz, wo sich die gewonnenen Informationen mit Lichtgeschwindigkeit verbreiten lassen.
Alsomit sind diese Leute nicht nur abgrundtief bösartig, sondern auch sagenhaft größenwahnsinnig und letztenendes dümmer als ein altersschwacher, hirnverfetteter Schoßhamster.
Dass wir von derartigen, völlig aberwitzig das Menschheitsschicksal manipulativ in die Hände nehmenden Idioten regiert werden, das allerdings wirft auf uns alle kein gutes Licht.
Leute, die als satanisch zu bezeichnen noch eine Verharmlosung bedeutete, da gegen den Hinkfuß ja immerhin jederzeit ein Exorzist oder gar jener Hebräer Jesus selbst um die Ecke biegen könnte, führen uns vor, als hätten sie unseren Dreirädern Lenker und Sättel

Mittwoch, 2. März 2011

Afghanistan: Krieg gegen Kinder, aber die westlichen Medien schweigen

Neuer Kriegserklärer (jungeWelt)
Dieser Junge überlebte das NATO-Bombardement in der afghanischen Provinz Kunar am 20. Februar 2011
Foto: Reuters

Die Kontinuität bleibt gewahrt, der Bendlerblock beim Adel: Innenressortchef Thomas de Maizière (CDU) wird Nachfolger von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Als 16. Verteidigungsminister hat der dem hugenottischen Landadel entstammende Unionspolitiker künftig den Deutschen den Krieg in Afghanistan zu erklären, Aufträge an Waffenschmieden zu unterzeichnen und den Truppen an der Front regelmäßig Besuch abzustatten. Um den Parteienproporz im Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu wahren, erhält die CSU im Gegenzug das Innenministerium. Der bisherige CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich

Merkels Nachruf auf Guttenberg (leider nicht für den "Gottesacker")

Guttenberg ist abgetreten, doch wird dieser Rücktritt leider nur von begrenzter Dauer sein.
Ein Erfolg ist sein Rücktritt dennoch, auch wenn man die Marionetten eines Systems nicht mit dem System selbst verwechseln sollte.
Lord Kacke von und hinter und über und... und... und... Guttenberg ist die Ikone der neoliberalen Dekadenz. Er ist ein Sinnbild unserer degenerierten Tage. Absolut überbewertet wurde er gezielt von der einschlägig bekannten Journaille hofiert und in seinen Sattel gehoben, ohne auch nur ansatzweise befähigt zu sein. Zumindest, wenn man einmal von seiner unterbelichteten Kriechermentalität, seiner kriminellen Asozialität und den Bedürfnissen seiner Gönner absieht. Guttenberg ist ein Kind der berüchtigten "Chicago School". Auf diesen Umstand baute sein Verhalten (nicht nur) in den letzten Tagen auf. Guttenberg verkörperte wie kein anderer Minister der Merkel- Junta die Besonderheiten unserer Epoche.
Umso mehr freut es, diesen Schmierlappen fallen zu sehen. Ich bin mir dabei sicher, daß nur wenige Menschen wirklich erkennen können, welchen Symbolcharakter dieser Fall bedeutet.



Merkel bzw. ihre Redenschreiber benötigten Stunden, um dieses geistlose Kauderwelsch zu fabrizieren. Und das, obwohl sie sich seit Tagen darauf vorbereiten konnten. War man sich im Hause Gutti und IM Erika zu sicher, daß...?
...mit einer außergewöhnlichen politischen Begabung... 
Was ist in unseren Tagen daran "außergewöhnlich", wenn man nicht mehr als stupide gegeltes Grinsen in bestellten Wochenschau- Kameras zustande bringt und bereits zum Amtsantritt eine Schweinerei fabriziert (siehe Kundus- Affäre), für die gewöhnlich ein Minister zurücktreten hätte müssen? "Außergewöhnlich" daran ist lediglich, daß das Außergewöhnliche schon längst zur Gewohnheit geworden ist.
...mit einer ganz eigenen und außergewöhnlichen Fähigkeit die Herzen der Menschen zu erreichen... 
Brrrrrrr. Der guttenbergische Clown soll auch weiterhin mit fremden Federn geschmückt werden. Das scheint für diesen Schmiermichel die gewohnte und einzige Existenzberechtigung zu sein. Merkel hätte den wahren Machern danken sollen - den Medien, den Gönnern aus Übersee,... Sei es d'rum - die "Herzen" wurden nicht erreicht. Wenn schon, dann hatte man ein paar humanoiden Vakuumbirnen zu etwas Inhalt verholfen. Und zwar zu einem "Hasenködel" dorthin, wo ein Mensch über ein Gehirn verfügt.
...für seine Dienste für unser Land...
Wenn Merkel Guttenberg für "seine" Dienste danken will, dann steht es dieser Tochter eines Kuttengeiers frei, ihre Mischpoke heiligen zu wollen. Schwierig wird es allerdings, da die Merkel als Bundeskanzlerin spricht. Die Funktionalität dieser zionistischen US- Attrappe von und zu G. im Sinne "für unser Land" würdigen zu wollen, bedeutet schlichtweg eine Beleidigung oberster Güte. Ja, eine Beleidigung für jeden gesunden Geist dieser Welt.
Ich verbleibe in freudiger Erwartung auf den Zahltag für solche Verhöhnungen...
...diesen Dank... in einem persönlichen Gespräch...noch einmal ausgesprochen...
Alle Achtung. In einem persönlichen Gespräch. Sonst redet sie nur unpersönlich und lässt stellvertretend für sich Geister, Mumien oder Glaskugeln sprechen? "Ich habe persönlich..." - die Wichtigtuerei einer Krämernatur...
"Soviel Scheinheiligkeit und Verlogenheit war selten in Deutschland“, sagte Merkel am Dienstag bei einem Wahlkampfauftritt in Karlsruhe.
...und meinte damit ihr eigenes Dasein und das ihrer Freunde.
P.S. Der Hintern des Oggersheimers, der ihres "Doktorvaters", sitzt immer noch auf dem guten alten Ehrenwort...
„Wir müssen uns von niemandem erklären lassen, was Anstand und Ehre in unserer Gesellschaft sind“, sagte die Kanzlerin.
Von "niemand" nicht, vom Volk hoffentlich bald!!!
(zudem Deutschland längst wieder über eine Elite verfügt, die "euch" zu ersetzen bereit ist)
Wenn die CSU das Verteidigungsressort wieder besetzen wolle - und dafür gebe es gute Gründe - „dann hat die CSU wieder einen Anspruch auf dieses Amt. Wir werden uns in der Koalition in aller Ruhe zusammensetzen.“ Guttenberg bleibe geschäftsführend im Amt, bis ein neuer Verteidigungsminister gefunden sei. 
Anspruch auf was? Auf die "guten Gründe"?
"Er" bleibt im Amt, bis ein neuer Kriegsminister gefunden ist?
Ich hätte da ein paar Namen als Vorschlag einzureichen. Doch bin ich mir sicher, daß die Merkel, ihre Mischpoke und deren Dienstherren daran etwas auszusetzen hätten. Demokratie ist nur ein Wort, solange man sie nicht lebt.

kursiver Text und Video entstammt hier

Für die durch Springer & Co. geblödeten Gutti- Fanatiker, die möglicherweise Anstoß am obigen Text finden werden:
Ein Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten.
Ambrose Bierce