Montag, 15. Juni 2015

Sind Männerbärte wirklich so dreckig wie Kloschüsseln? Anmerkungen zu einer medialen Diffamierungskampagne

Ob nun Männerhass, Hass auf Bärte oder eine andere Vollverblödung das Motiv für die Verbreitung dieser Nachricht gewesen sein mag, sie erfüllt auf ganzer Linie den Straftatbestand der Volksverhetzung. Und gewiss nicht nur diesen, denn mit Journalismus, Verantwortung, Ethik und Moral hat die Verbreitung einer solchen Nachricht absolut nichts zu tun.

Die Nachricht wurde ursprünglich vom US-amerikanischen Trash-TV-Sender Action7 verbreitet. Dieser gab eine vermeintliche wissenschaftliche Studie in Auftrag, mit der er seine vorsätzlich geplante Horrormeldung zur übelsten Verunglimpfung einer Bevölkerungsgruppe getarnt wissen wollte.

Die pseudo-wissenschaftliche Studie wurde vom US-amerikanischen Mikrobiologen John Golobic angefertigt. Golobic, der auf Grund seiner wissentlichen Täuschung die Bezeichnung Wissenschaftler nicht verdient hat und dessen akademischer Grad besser gestern als heute aberkannt werden sollte, gehört zusätzlich zu dieser Maßnahme bestraft. Er sollte für den Rest seiner Tage zum Tragen eines mindestens 20 cm langen Vollbartes verpflichtet werden, in dem sich deutlich sichtbare Kotreste zu befinden haben.

Was hat es nun mit dieser Studie auf sich?
Das in Bärten Bakterien nachgewiesen werden können, die sich auch in Kloschüsseln nachweisen lassen, ist eine wissenschaftliche Tatsache. So weit so gut.

Die gemeingefährliche Skrupellosigkeit des Golobic und seiner Auftraggeber besteht darin, dass sie wider besseren Wissens ihre dreiste Verleumdungskampagne gestartet haben. Denn die betreffenden Bakterien lassen sich auch andernorts nachweisen, da ihr Verbreitungsgebiet auf der Erde nicht auf Kloschüsseln oder in Männerbärten begrenzt ist. Ebenso gut können sie in rasierten Männergesichtern als auch in den Gesichtern von Frauen und Kindern nachgewiesen werden. Sie lassen sich im Kopfhaar der Frauen oder auf deren Brüsten nachweisen, wie sie sich auch auf Bürostühlen oder Tischen nachweisen lassen, da sie nun einmal zur Fauna dieser Erde gehören.

Jedes einzelne der aufgezählten Verbreitungsgebiete ist also geeignet, um eine ehrverletzende, böswillige und irreführende Kampagne gegen die entsprechenden Gegenstände oder Körpergegenden zu entfachen. Man muss nur kriminell und skrupellos genug dafür sein.

Ich bin übrigens durch den Kabarettisten Dieter Nuhr auf diese schändliche "Studie" aufmerksam gemacht worden. Nuhr hatte sich in seiner ARD-Sendung, die am Frohnleichnam 2015 ausgestrahlt wurde, genüsslich an der Verbreitung dieses gemeingefährlichen Irrsinns zur böswilligen Diffamierung von Bartträgern beteiligt. Das ist wohl wiederum auf die Tatsache, dass Nuhr auch immer wieder als Vertreter des Genderismus in Erscheinung tritt, zurückzuführen.

Kommentare:

  1. Drauf geschissen :-)
    Alle die mit uns auf Kaperfahrt gehen müssen Männer mit Bärten sein- Ho Ho
    Keine Macht den Genderpussies!
    Melde mich übrigens ab—eine Woche Expedition Nordafrika—mit Bart
    boro

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    1. Viel Spaß und Erholung und kommt heil zurück!

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