Montag, 30. Januar 2012

Alternativer Nachrichtenüberblick



Andreas Popp und Rico Albrecht äußern sich zu Themen unserer Tage.
Ab Minute 15:59 auch zum Thema "Verschwörungstheoretiker" und dem im orwellschen Sinn umgedeuteten Wort "radikal".

Auch ich habe mich bereits desöfteren zu diesen Anschuldigungen bzw. über die Verwendung dieser Begriffe geäußert. Nicht anders, als diese beiden Herren.

Es ist eben nicht klug, die Sprache zu übernehmen, wie sie uns von den Herrschenden diktiert wird. Wenn, dann sollte man sich wenigstens über die wahre Bedeutung der Worte bewußt sein. So erkennt man nicht nur den Mißbrauch, sondern vor allem auch den Mißbraucher. Wer die Bedeutung der Worte kennt, erkennt auch die Schwindler und die Unwissenden. Die Wichtigtuer und die Angepassten. Das ist viel wert, denn so kann man die Schwätzer jeglicher Couleur aussortieren. Wichtiges vom Unwichtigen trennen.

Von daher ist es gerade für uns Deutsche wichtig, möglichst unsere klare und ausdrucksstarke Sprache zu verwenden. Dasselbe gilt für alle anderen Völker dieser Erde.
Nur so lassen sich Mißverständnisse vermeiden und wir uns nicht als Esel vor Karren spannen.

Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass selbst die deutsche Sprache zu Mißverständnissen führen kann und wird. Das passiert vor allem dann, wenn sie im orwellschen Sprachgebrauch benutzt wird. Wenn die Worte von den jeweiligen Adressaten verschieden verstanden werden.

Politiker und andere unredliche Verkäufer verwenden oftmals Worte, die Eingeweihte verstehen, aber vom potenziellen "Käufer" nicht richtig verstanden werden sollen.

Wenn die Merkel von Freiheit redet, meint sie damit keinesfalls die Möglichkeit - einer Demokratie entsprechend - dass jeder Bürger etwas machen kann (frei sein = machen können), sondern dass sie bzw. diejenigen, in deren Diensten sie steht, ihre Interessen durchsetzen können.
Das ist ein gewaltiger Unterschied, denn die Freiheit des Einen kann zur Unfreiheit des anderen führen oder bedingt diese sogar.

Wenn die Merkel von "wir" und "sparen" redet, dann meint sie euch, aber nicht sich und ihre Dienstherren. Denn die wollen nicht sparen, sondern eure Vermögen für ihren Gewinn einstreichen.

Und schämen sie sich nicht, wenn jemand Fremdwörter bzw. eine Fachsprache benutzt, die sie nicht verstehen.
Diese "jemande" machen das, weil sie entweder gar nicht verstanden werden wollen, Hochstapler sind oder einfach nur unfähig zu kommunizieren.
Wenn sie einen Arzt aufsuchen und dieser sie mit seinen Medizinerlatein zudröhnt, dann sind nicht sie der "Idiot", sondern er.
Welchen Sinn ergibt es, einem englischsprachigen Touristen, der ihnen zum Zweck einer Wegbeschreibung eine Frage stellt - sie sind der englischen Sprache mächtig - in Deutsch zu antworten, das dieser nicht versteht?

Oder würden sie ihrem dreijährigen Kind, das an sie eine Frage gerichtet hat, in "Fachchinesisch" antworten?
Die Frage, wer hierbei der Idiot ist, stellt sich in diesen Fällen nicht.

Übernehmen sie nicht die Verantwortung für die Rücksichtslosigkeit anderer, aber verfallen sie auch nicht dem anderen Extrem. Sonst versteht jeder nur noch Bahnhof.

Wer sich mitteilen will, soll das gefälligst so machen, dass er auch verstanden wird. Oder besser ausgedrückt, wer sich mitteilen will, wird es so machen, dass er auch verstanden wird.
Dem Rest können sie getrost die "gelbe Karte" erteilen, wenn nicht gar gleich die rote.

Kommentare:

  1. Kennen sie auch schon das Video "Plan B" von Andreas popp und Rico Albrecht?
    Wenn nicht sollten sie das unbedingt nachholen.
    Mich würde ihrer persönliche Meinung dazu interessieren .
    Hier ist der Link: http://www.youtube.com/watch?v=XZ_PMGZl5xo

    Gruß Julz

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  2. Allein die Erwähnung des populistischen Unfugs “bedingungsloses Grundeinkommen” in Kombination mit der Trivialität “Pressefreiheit” lässt darauf schließen, dass der “Plan B” unter “fließendes Geld” und “soziales Bodenrecht” alles andere, aber mit Sicherheit keine echte freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform vorsieht.

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    1. Meine Antwort würde in die gleiche Richtung abzielen.

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  3. Ich versuche Abstand zu dem Begriff "Bürger" zu gewinnen, da dieser Begriff uns zu "Rechtssubjekten" reduziert und stattdessen von Bewohner dieser Nation oder Mit-menschen zu reden.Die Ableitung "Bürger" von "Burg" oder "Burgbewohner" ist wahrscheinlich eine Mär.In Wahrheit verbirgt sich dabei der "Bürge"....

    Grüsse Günter

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