Sonntag, 9. Juni 2013

Bild des Tages: Darwin hatte Recht!

Ein weiterer Beweis dafür, dass Darwin Recht hatte!

Ich bin der Meinung, dass jedes Säugetier um ein mehr oder weniger ausgeprägtes Bewußtsein verfügt.
Inwieweit dies auch auf evolutionsgeschichtlich untergeordnete Arten zutrifft, bedarf noch der Erforschung.

Dass Tiere über ein Bewußtsein verfügen, wird zwar von der "Wissenschaft", die ja zum Großteil von des "Schöpfers auserwählten Ebenbildern" betrieben wird, abgestritten*, läßt sich aber mit Sicherheit nachweisen, wenn man sich die Mühe macht.
Wer mit Tieren zusammenlebt, wird diesen Beweis nicht benötigen. Denn er lebt schließlich mit dem lebenden Beweis zusammen.

*Einige Ausnahmen konnten sich weitestgehend durchsetzen: Menschenaffen und Delphinen gesteht man ein Bewußtsein zu. Dieses Zugeständnis wird aber von den sich erstarkenden Fundamentalisten zunehmend bekämpft, da diese im Glauben sind, nur das "Ebenbild" ihres Hirngespinnstes verfüge über ein solches.

Samstag, 8. Juni 2013

Kirche: Eine kurze Zusammenfassung

Um das Thema Christentum und Kirche abzurunden, ich meine, bevor noch jemand auf die Idee kommt und behauptet, meine Verachtung für diese kriminelle Heuchlerbande, die dem ideologischen Grundübel unserer Zeit anhängt, wäre unbegründet, sei hier auf eine kurze Zusammenfassung hingewiesen, die übrigens von ehrbaren Christen zusammengestellt wurde, aber der ich noch den einen oder anderen Punkt anfügen würde.

Und es ist kein Zufall, dass diese ehrbaren Christen von der Inquisition verfolgt werden. Damit meine ich die Einrichtung der Bundesregierung, die vor allem dazu geschaffen wurde, um den Amtskirchen lästige Konkurrenz vom Halse zu halten: Der Bundesbeauftragte für Sekten...

Hier geht es zum Artikel, der jedem klar machen sollte, weshalb hier Null-Toleranz angesagt ist.
Es ist eine kurze Zusammenfassung über den weltgrößten Verbrecherverband. Es soll aber Leute geben, die dieser Aussage ein "wenn" folgen lassen würden, was man nicht teilen muss. Schon wegen der strafrechtlichen Relevanz in Sachen "Meinungsfreiheit": Wenn man einmal von deren Mutterungetüm absieht.

Freitag, 7. Juni 2013

Bild des Tages: Wenn Schwule Schwule verachten (Pfaffe: Homosex ja bitte gern, aber nur versteckt und in der Kirche!)

Schade, dass der Karikaturist den kleinen Jungen vergessen hat zu zeichnen, der unter der Mönchskutte hervorschaut.
Wie sagte es ein Kommentator auf facebook: "Wer am lautesten quitscht, will doch nur als erstes geschmiert werden"...

Donnerstag, 6. Juni 2013

Bild des Tages: Schönheit ist zum Betrachten da!

Ein Bild, das eigentlich keiner Worte bedarf.

Doch weshalb trägt das Modell ein Kreuz?!!
Weil der Papst oder die Christenheit dafür bekannt sind, natürlich und locker mit Nacktheit, Sexualität, Freude und Lust umzugehen, wie das noch in der Antike oder bei unseren unchristlich germanischen Vorfahren der Fall war?

Warum gehen Nonnen dann vermummt oder trägt die christliche Braut ein Schleier?
Alles Dinge die analog zur Burka zu betrachten sind.
Die relative Freizügigkeit im Westen ist garantiert nicht dem Christentum geschuldet, sondern dem Christentum wieder abgerungen worden. Der beste Beweis dafür sind die Gegenden, in denen Christen das sagen haben. Umso christlicher, umso naturfeindlicher, also verdeckter.

Wenn "Gott" seine Schöpfung so gestaltet hat, dann stellt sich zu recht die Frage, weshalb sich seine Fanklubs dann erdreisten, die von "Gott" geschaffene Schönheit zu verhüllen?
Allerdings ist andererseits dieser "Gott" für seine schwerste Schizophrenie bekannt, erschafft doch dieser allwissende Allmächtige andauernd Dinge, die er bekämpft und verteufelt wissen will.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Bild des Tages: Tierquälerei

Da ich ein paar Tage Urlaub mache und ich nicht garantieren kann, mich in dieser Zeit vor einen Rechner zu setzen, werde ich in den nächsten Tagen das "Bild des Tages" veröffentlichen.
Dabei handelt es sich um Karikaturen oder ähnlich aussagekräftige Bilder.

Den Anfang macht eine Fotomontage zum Thema Tierquälerei:
Es ist mir scheißegal, ob dieses Verbrechen mit dem lächerlichen Namen "Stierkampf" - denn welcher Stier hat überhaupt die Chance zu kämpfen? es müsste "Stiermeuchelermordung" heißen - durch Kultur und Tradition gerechtfertigt werden soll. Eine solche Kultur und Tradition gehört vernichtet.

Dienstag, 4. Juni 2013

David Gilmour (Pink Floyd) - ein Vorbild, nicht nur für die Jugend

Heute möchte ich auf ein Interview mit dem Pink Floyd-Gitarristen und Sänger David Gilmour hinweisen, das bereits 2010 in der Süddeutschen Zeitung erschienen war und dennoch aktuell ist.
Gilmour äußert sich in diesem lesenswerten Interview über Themen wie Kindererziehung, Reichtum, Ruhm, Erfolg, Familie und Pink Floyd.

Ich kann sagen, dass ich den Mann, dessen Gitarrenstil ich seit meiner Jugend nicht nur schätze, sondern dessen Gitarrenspiel mich auch zur Nachahmung inspiriert hätte, wäre es damals mit meiner Gitarrenausbildung an der Musikschule gutgegangen, nach dem Lesen dieses Interviews noch sympathischer als zuvor finde.
Trotz des vielen Geldes hat sich dieser Mann Herz und Charakter bewahrt, was selten genug vorzukommen scheint.
Dass es sich nicht nur um schöne Worte Gilmours handelt, um sich etwa besser zu verkaufen, fiel mir beim Lesen des Interviews auf, als ich mich an die Autobiographie des Schlagzeugers von Pink Floyd, Nick Mason, erinnerte.
Für die Streitereien bei Pink Floyd, die zur Trennung von Roger Waters bzw. dessen Weggang führten, nannte Mason zwei Gründe:
  • Waters wollte im Anschluß an die Veröffentlichung von "The Wall" eine weitere Scheibe herausbringen, die sich erneut ausschließlich mit seiner Biographie und der Verarbeitung dieser beschäftigte. Die anderen Bandmitglieder lehnten dies ab. Zumindest als Nachfolgeproduktion von "The Wall", da die Band nun 'mal nicht "Roger Waters", sondern "Pink Floyd" hieß.
  • Der zweite und wahrscheinlich entscheidende Punkt für das Zerwürfnis mit Waters war die Tatsache, dass Roger sich damals in dieser Phase zu einem egozentrischen Arschloch entwickelte. Was er übrigens heute mehr oder weniger zugegeben hat. +++ Pink Floyd teilten sich von Anfang an alle Einnahmen zu gleichen Anteilen durch fünf Personen. Daran sollte sich nie etwas ändern. Wer sich jetzt wundert, weshalb durch fünf Personen geteilt wurde, obwohl die Band aus vier Mitgliedern besteht, dem sei gesagt, dass Syd Barrett, für den David Gilmour in die Band kam, weil er schwer erkrankte, stets als vollwertiges Bandmitglied galt und dem entsprechend auch ihm sein Anteil vom Gewinn zustand. Ohne Barrett hätte es Pink Floyd nicht gegeben. Das sollte nicht vergessen werden. Roger war nun der Meinung, dass nur ER und Gilmour die kreativen Köpfe der Band abgeben würden und die anderen Bandmitglieder deshalb fortan einen geringeren Anteil am Gewinn erhalten sollten. Dagegen wehrte sich insbesondere David Gilmour. Gilmour wollte unter keinen Umständen von der alten Regelung abweichen. Und genau das spricht für David. Man kann diese Geisteshaltung auch im Interview mit der SZ nachlesen, das fast ein viertel Jahrhundert nach der Trennung Rogers von Pink Floyd geführt wurde. Dieser Mann, ich meine Mr. Gilmour, ist sich treu geblieben, was in Folge des Reichtums und des Ruhms umso anerkennenswerter ist.
Es gibt sie also doch noch, die Idole unserer Zeit bzw. die Menschen, die leuchtendes Vorbild sein können.
Wenn die dekadenten Medien uns andere, falsche Idole aufzwingen wollen, dann ist es deren Sache. Wir sollten den jungen Menschen von den wahren Idolen erzählen. Und nicht nur den jungen Menschen, sondern allen, die sich nach Vorbildern und Leitfiguren sehnen.


Danzig 2006. Auch dieses Konzert spricht für seinen Charakter. Als der Fernsehsender 3sat nächtens eine Aufzeichnung des Konzertes brachte, rief mich ein alter Freund - mit dem ich aus ähnlichen Zerwürfnissen heraus nicht mehr spreche - an, um mich auf die Übertragung aufmerksam zu machen.
Wir schauten also das Danzig-Konzert auf 3sat, blieben aber über Telefon miteinander verbunden.
Als "comfortably numb" (zu dt. "angenehm breit") lief, mockierte sich mein damaliger Freund, weil David diesen "geilen Titel" von "dieser Krähe krächsen" ließ. Ich weiß noch, als ob es gerade eben passierte, dass ich darauf folgende Antwort hatte: "Klar hört sich Ricky, wie 'ne Krähe an. Aber er ist totkrank, hat Krebs. Das wird wohl sein letztes Konzert sein. Ey, ich habe Gänsehaut. David läßt 'diese Krähe', wie du ihn nennst, mit dem er über 40 Jahre zusammen auf der Bühne gespielt hat, seinen alten Freund sein Lied, seinen Part singen. Ich nenne es Dankbarkeit! Die, die sonst immer soviel Wert auf Perfektion legten, krächsen sich doch nicht aus Spaß einen ab. Oder vielleicht gerade deswegen..." - Knuti, mein alter Freund, schluckte darauf hin. Er wußte nichts von Rickeys Krebserkrankung. Doch ich hatte ihn überzeugt, er war hörbar gerührt, und zog als Dickkopf, den auch er hat, seine zuvor behauptete "krächsende Krähe" zurück. ;-)
Manchmal reicht eben nur eine kleine Info, um aus einer Krähe einen Sängerknaben zu machen...*grins*
Für Richard "Rickey" Wright, die "gute Seele von Pink Floyd", wie ihn nicht nur David nannte, sollte es wirklich das letzte Konzert werden. Er erlag etwa zwei Jahre später seinem Krebsleiden.
"Vielleicht ist es ein bisschen so wie bei den Indianern, die sich nicht fotografieren lassen wollen, weil sie sich ihrer Seele beraubt fühlen? Vielleicht." David Gilmour über sein Unbehagen, wenn er Autogramme, also Fremden seine Unterschrift überlassen soll. Hierbei haben David und ich definitiv eine Gemeinsamkeit.

Diejenigen, die im Moment nichts mit dem einzigartigen Gitarrenspiel Gilmours anzufangen wissen, sollten hier und hier* anklicken. Diese beiden für mich ganz besonderen Beispiele mögen reichen.
Und hier geht es zum Interview.
Viel Spaß beim Lesen!


Die "Krähe" Rickey Wright in Toronto 2006 - einer seiner letzten Auftritte

* Aufgenommen 2006 beim Life 8. Der Mitinitiator der Veranstaltung, Bob Geldorf,  brachte es fertig, die vier aktiven Floyds nach zwanzig Jahren Schweigens zwischen Roger und David, wieder zusammen auf die Bühne zu bringen. Er, ein langjähriger Freund der Band, verwendete dabei eine bewährten Trick: Er rief nacheinander alle Bandmitglieder an, erzählte ihnen von seiner Idee und davon, dass er zuvor schon mit den anderen gesprochen hätte und diese bereits zugesagt hatten. Wie wir wissen, hatte die Reunion zur Freude von Millionen für vier Lieder geklappt. +++
Das ist ohne Frage mein Lieblingssolo. Darin stecken stecken so viele Gefühle, allesamt verbunden miteinander: Sehnsucht, Freude, Wut, Trauer, Liebe, Hoffnung, Dankbarkeit, Wille,...
Obwohl ich mittlerweile ins Erwachsenenalter entrückt bin, höre ich es noch heute gerne möglichst laut. Und dann juckt es in den Fingern: Die Luftgitarre... (na, ihr wisst schon, worauf ich anspiele *grins*).

Montag, 3. Juni 2013

Türkei: Özdemir und Roth heucheln Moral - Internationale Kampagne gegen Erdogan-Regime?

Ist der Bilderberger Erdogan für die Eliten nicht mehr tragbar geworden?
Wir werden es sehen.

Was mich stutzig macht, ist die Reaktion einiger bundesdeutscher Politiker. Einerseits kann es sein, dass es sich um gewohnte hohle Floskeln handelt, andererseits kann es auch sein, dass eine Kampagne zur politischen Entsorgung Erdogans oder um diesen unter Zwang zu setzen, weil er nicht mehr so funktioniert, wie er funktionieren soll, durchgeführt wird.

Bemerkenswert ist jedenfalls der offene Brief von den Grünen Cem Özdemir und Claudia Roth.
Özdemir ist Antlantik-Brückler und wie Erdogan Bilderberger. Die ewig betroffene Roth liebt nach eigenem Bekunden die Konflikte der Türkei.

Jedenfalls meinen die beiden grünen Zwiegestalten mit ihrem offenen Brief ausdrücklich nicht die Frankfurter Bürgerechtler vom Wochenende, denen es nicht gestattet war, "friedlich das Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben ohne durch Sicherheitskräfte brutal niedergeknüppelt zu werden".
Auch ist es nicht bekannt, dass Özdemir oder Roth irgendeinem anderen €U-Landesfürsten, Netanjahu oder Obama einen offenen Brief geschrieben haben, weil diese ihre versammlungsbefreiten Untertanen "brutal niederknüppeln" ließen.
Demokratie! Demokratie?

Roth und Özdemir instrumentalisieren - wie es in diesen Kreisen so schön heißt - die Proteste in der Türkei.
Es geht ihnen nicht um Bürgerrechte, sondern um politische Interessen, die durchzusetzen sind.
Deshalb ist ihr offener Brief als das zu werten, was er ist: pure Heuchelei.
Also die typisch "grüne Moral", die man seit Jahren von der Partei-Elite kennt.
Die gewählte Regierung eines demokratischen Landes, das sich um einen Beitritt zur Europäischen Union bemüht, sollte dies nicht anders sehen und schon gar nicht Gewalt gegen ihre Bürgerinnen und Bürger achselzuckend hinnehmen oder diese gar veranlassen. (…) In einer Demokratie und in einem Rechtsstaat muss es allen Bürgerinnen und Bürgern gestattet sein, friedlich das Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben ohne durch Sicherheitskräfte brutal niedergeknüppelt zu werden.
Auszug aus offenem Brief  von Özdemir und Roth
 

Jedenfalls spricht für die These einer Erdogan-Entmachtungskampagne auch, dass das internationale Finanzmanagement zeitgleich reagierte und den Kapitalfluss mit der Türkei ausbremste.
Dies wird zwangsläufig den Spielraum der türkischen Regierung verringern, zur Verteuerung und damit zur weiteren Unzufriedenheit der Türken führen.

Eine mögliche Ursache für die Kampagne gegen das Erdogan-Regime könnte sein, weil das Regime die zionistischen Kriegsbemühungen in Nahost unterwandert oder ausbremst und Erdogan durch den jetzigen Druck wieder zurück in die Spur gebracht werden oder durch geeignetere türkische Kader ersetzt werden soll.