Montag, 4. April 2011

Herr, schmeiß mit Hirn

 
dapd 
Millionenstädte wie Berlin weisen bekanntlich eine recht hohe Neurotikerdichte auf. Doch auch extrem tolerante Beobachter werden manchmal vor harte Prüfungen gestellt. Z.B. wenn sich wie am Sonnabend vor dem Zoo im Westteil der Hauptstadt rund 70 Menschen versammeln, um gegen die Ausstopfung eines kürzlich ertrunkenen Eisbären zu protestieren. Selbst eine in anderen Fragen manchmal recht vernünftig wirkende Politikerin wie die Grünen-Verkehrsexpertin Claudia Hämmerling fühlte sich bemüßigt, von einem »ganz besonderen Geschöpf«, mit dem »nicht so verfahren werden kann« zu faseln. Vorschlag: Wie wär’s mit einem Volksentscheid über die geplante Präparation? (jW)
siehe auch: Ein Volk, ein Imperium,...und "seine Werte"

Schädlicher Süßstoff umgetauft

Von: Samanta Siegfried (Zeitpunkt.ch)
Zuckerersatzstoffe verkaufen sich gut, besonders Aspartam, kalorienarm und etwa 200 mal süsser als Zucker. Aspartam mag natürlich schmecken, seine Inhaltsstoffe sind es aber keineswegs. Der Süssstoff greift laut zahlreichen wissenschaftlichen Befunden das Nervensystem an, was etwa zu neurologischen Schäden oder Störungen des Hormonsystems führt. 
Obwohl Aspartam, früher von der Firma Monsanto patentiert, als gefährliches Toxin bekannt wurde, hat es sich auf dem Markt durchgesetzt. Vermehrt kamen jedoch die negativen Wirkungen an die Öffentlichkeit, worauf sein Hersteller Ajinomoto reagierte und Aspartam in AminoSweet umtaufte. Klingt lieblicher, ist inhaltlich jedoch gleich und wird weiterhin etwa in Softdrinks, zuckerfreien Desserts und Kaugummis verkauft. Ein Täuschungsmanöver das funktionieren könnte, solange Öffentlichkeit noch nichts davon weiss. 
Quelle: www.giftig.me/2010/02/aspartame-wurde-jetzt-in-„aminosweet“-umbenannt/

Sonntag, 3. April 2011

Antisemitismus und Semitismus im niederländischen Fußball?

Wer nicht springt
Die Fans der Gegner der »Superjuden« von Ajax Amsterdam bedienen sich bizarrer antisemitischer Fangesänge
Von Gerrit Hoekman (jungeWelt)
Ajax-Fans mit frisch polierter Glatze auf dem Weg ins Stadion, Foto: dpa
Die Szene macht beklommen: Das Vereinsheim ist aus dem Häuschen, denn die eigene Mannschaft, ADO Den Haag, fünfter der niederländischen Eredivisie, hat gerade das große Ajax Amsterdam mit 3:2 besiegt. »Hamas, Hamas, Joden aan’t gas!« brüllen die Fans. Publikumsliebling Lex Immers klettert auf die Theke, wo schon Trainer van den Brom und sein Assistent warten. Ein weiblicher Fan kommt auch noch hinzu, zieht das T-Shirt hoch und zeigt den johlenden Kerlen ihre nackte Brust. Immers schnappt sich ein Mikrofon und singt: »Wij gaan op Jodenjacht!« Der Saal kocht, alle stimmen ein.
Passiert ist das am letzten Spieltag, und weil Haager Fans das Ganze mit Handys aufgenommen und stolz ins Internet gestellt haben, hat der niederländische Fußball einen neuen Skandal und streitet darüber, ob es einen Unterschied zwischen Antisemitismus und Fanfolklore gibt. Hintergrund: Ligaweit hat Ajax Amsterdam den Beinamen »De Joden«. Weil ihr altes Stadion »De Meer«, in dem sie bis 1996 spielten, gleich neben einem jüdischen Viertel lag. Viele jüdische Fußballfans gingen deshalb zu Ajax. In den siebziger Jahren, als die Mannschaft um Johan Cruyff Europa dominierte, begannen gegnerische Fans, den Beinamen als Schimpfwort zu benutzen. Seitdem gehören antisemitische Gesänge zu fast jedem Ajax-Auftritt in der Fremde. Besonders schlimm ist es in Rotterdam, Utrecht und Den Haag, wo von den Rängen manchmal sogar ein lautes Zischen zu hören ist – als ströme Gas aus.
Um den Attacken den Wind aus den Segeln zu nehmen, fingen die Amsterdamer Fans an, sich selbst Superjuden zu nennen. Ähnlich wie die Anhänger des Londoner Klubs Tottenham Hotspur. Nun entrollen sie vor wichtigen Heimspielen eine riesige israelische Fahne, lassen sich den Davidstern tätowieren, feuern ihre Mannschaft mit dem Ruf »Joden, Joden!« an und singen »Hey, ho, wer nicht springt, der ist kein Jude!« Ein bizarres Spektakel, denn nur noch eine verschwindende Minderheit unter den Fans sind Juden und meistens keiner der Spieler. Mit Religion oder Sympathie für Israel hat das herzlich wenig zu tun. Das Wort Joden ist ein Synonym geworden für Ajax, für die Fans eine Art Ehrenname.
Das finden längst nicht alle gut. »Ich habe in Utrecht in der VIP-Lounge neben Geschäftsleuten gestanden, die ›Hamas, Hamas, joden aan’t gas!‹ schrieen«, erzählt Uri Coronel gegenüber der niederländischen Presse. Der Vorsitzende von Ajax Amsterdam hat einen großen Teil seiner Familie während des Holocaust verloren und wünscht sich, daß der Spuk ein Ende hat: »In Rotterdam, auf dem Weg zum Stadion De Kuip, mußten wir durch ein Spalier von Feyenoord-Fans fahren, die uns den Hitler-Gruß zeigten. Ich kann nicht beschreiben, was in so einem Augenblick in mir vorgeht.« Coronel hat die eigenen Fans nun gebeten, keine jüdischen und israelischen Symbole mehr zu benutzen und sich nicht mehr Superjuden zu nennen. Die Ultras lehnen das allerdings als Eingriff in die Fankultur ab: »Wir sind stolz ›Juden‹ zu sein.«
Ohnehin ist fraglich, ob damit die antisemitischen Gesänge der Gegner ein Ende hätten. Der niederländische Fußballverband KNVB hat Lex Immers nun für vier Spiele gesperrt und eine hohe Geldstrafe verhängt. Der Mittelfeldspieler hat sich inzwischen entschuldigt: »Ich habe nur Ajax gemeint.« Lange Zeit nahmen die Niederländer kaum Notiz von dem, was in den Stadien passierte. Erst als Den Haager Anhänger die Frau von Rafael van der Vaart, Sylvie, während eines Spiels als »Hure aus Amsterdam« beschimpften, empörte sich die Öffentlichkeit. Damals legte der Fußballverband eine Liste von Beleidigungen vor, die dem Schiedsrichter das Recht gaben, ein Spiel abzubrechen. Doch vielen fehlt dazu offenbar der Mumm. Nur einmal machte ein Unparteiischer davon Gebrauch, als während einer Partie zwischen Den Haag und Eindhoven ein schwarzer Spieler mit Affengrunzen belegt wurde.
Ende Mai findet übrigens in Rotterdam das niederländische Pokalfinale statt. Ajax trifft auf Twente Enschede. Die Ultras aus Amsterdam haben sich dafür ein besonderes Plakat ausgedacht: Es zeigt zwei Bomber, die Davidsterne über die Skyline von Rotterdam abwerfen.

Video zum Thema

Freitag, 1. April 2011

Das Warheitsministerium verkündet: alles, was wir zeigen ist wahr...

Das habe ich im Fernsehen gesehen. Das muss wahr sein. Ich habe es doch selbst gesehen. Ich sah die Bilder selbst. Meine Augen können mich nicht belügen.

Usw. usf.
Der Mensch unterscheidet sich diesbezüglich nicht von seinen Vorfahren aus dem Neandertal. Er besitzt zwar mittlerweile die Fernsehtechnik, aber er tickt nicht anders.

Beim Fernsehen arbeiten doch kluge Leute. Die haben studiert. Die sind erfolgreich, haben einen Traumjob, den werden sie doch nicht riskieren. Die werden mich nicht belügen. Nein niemals. Die sind so ehrlich, wie ich es bin. Schließlich bin ich auch ehrlich. Warum sollten sie auch lügen? Vielleicht gibt es ja das ein oder andere schwarze Schaf, aber es würde auffallen. Ich weiß doch, wie sie arbeiten. Mutig, immer auf der Suche nach der Wahrheit, um diese an den Mann zu bringen. Das kenne ich. Das habe ich schon oft gesehen. Wo? Na, in Hollywoodfilmen. In Filmen aus der Traumfabrik. Und ich kenne sie auch aus einheimischen Unterhaltungsfilmen und zahlreichen Dokus. Ich weiß, wie sie arbeiten. Schalt doch dein Fernseher ein, dann kannst du es auch sehen. Es gibt dabei viel interessantes zu sehen. Das muss alles echt sein. Immerhin arbeiten daran so viele Leute mit. Die können sich doch nicht alle irren. Nein, nicht im Medienzeitalter. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter. So etwas wie Ketzerverfolgung gibt es nicht mehr. Wir sind doch alle aufgeklärt. Eben dank des Fernsehens. Schau 'mal, heute heißt eine Wissensdokureihe sogar Galileo. Da muss niemand mehr sich selbst verleugnen, nur weil die anderen alle irren. Wir sehen doch alle dasselbe. Uns würde das auffallen.

Usw. usf.
Woher der Mensch sein Vertrauen bezieht, weiß er selbst nicht. Aber ein Herr Gott weiß das zur Not, denn der wacht über alles. Selbst über das Unvermögen der Menschen. Das blinde Vertrauen der Blinden auf die Blinden.
Die beste Basis, um zu betrügen und sie am Nasenring herumzuführen. Die Menschen gleichen halbwissenden Lemmingen, die meinen, sie wären weise. Sie wären vernünftig genug. Fast jeder hat dafür einen Gott in seinen Kopf sitzen. Dieses mehr oder (meist) weniger gerechte, aber allmächtige Über- Ich sorgt für das grenzenlose (Blind-) Vertrauen. Und wenn diese Massenpsychose nicht genügt, dann gibt es ja noch die Werte. Wie Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit, Rechtsstaat usw. usf. Sie sind Ideale. Ideale, die auf Naturgesetze basieren, die im gesamten Universum wirken. Schließlich glauben sie daran. Dann muss es stimmen.
Die Erde dreht sich dennoch weiter...Unabhängig von diesen leeren Floskeln.

Dazu passend, finden sie hier eine leicht veränderte "Tagesschau". Die Macht der Bilder ist gigantisch. Wer sie erzeugt, hat die Macht und beherrscht die Massen:


Medien manipulieren im Sinne ihrer Besitzer. Die erfolgreichste Manipulation ist die, die der zu Manipulierende nicht bemerkt...

Das ist kein Aprilscherz - Guido Knopp ist keine Comicfigur

Adolf muss leben, daß sie leben können.
Weshalb ein Guido Knopp nicht als "verwirrter Verschwörungstheoretiker" bezeichnet wird?
Weil er nicht die ideologischen Voraussetzungen dafür mitbringt, denn "was dem einen seine Eule, ist dem anderen seine Nachtigall".
Irgendwann sind wir bei A.H.s verkümmerten Zehnägeln-- sch... GeschichtenErfinderZentrum oder auch ZentraleDämlichsterFernsehbeiträge
Verfasser bekannt
That´s history. Guido Knopp und die Urwald-Nazis
Wie eine glückliche Zecke hängt am Leib des unverwüstlichen Dritten Reiches die deutsche Schurnallje. Sie verdankt dem Gröfaz und seinen Helfern viel. Wenn die „Spiegel“-Auflage, zum Beispiel, mal wieder unter die magische 1-Mio-Grenze gesackt ist, gerade kein Krieg, keine Katastrophe und kein Schnatterthema in Sicht ist – wupps, kommt irgendwas mit Hitler & Co. aufs Cover. Rasch noch eine der ungezählten Hitlereien aus dem Hause „Spiegel TV“ als DVD draufgepappt - schon klappt´s wieder mit den Abverkäufen. Weltexklusive Marginalien werden da enthüllt. Nach denen vielleicht nicht gleich die ganze Geschichte umgeschrieben werden muss, welche aber die Jahresbilanz des „Spiegel“ deutlich verschönern. Kurz, der Kampf gegen den Naziterror geht mit unverminderter Härte weiter.
Doch der Gröhpaz (größter Hitler-Profiteur aller Zeiten) ist und bleibt Guido Knopp, Do-it-yourself-Historiker beim ZDF. Wir verdanken ihm „Hitler – eine Bilanz“, „Hitlers Helfer“ (I und II), „Hitlers Krieger“, „Hitlers Frauen und Marlene“, „Sie wollten Hitler töten“, „Stalingrad“, „Die Wehrmacht“ und und und. Eigentlich müsste Knopp jeden 20. April ein Möhrchen zu Ehren des großen Vegetariers knabbern. Am vergangenen Sonntag lieferte der völkische Rückwärtsbeobachter wieder ein Glanzstück seines Dokutainements. „´Herrenmenschen´ im Regenwald – das Geheimnis der deutschen Amazonasexpedition“ hieß die jüngste Folge der ZDF-Reihe „History“. Darin wurde der seinerzeit sehr populäre UFA-Film „Rätsel der Urwaldhölle“ aus dem Jahre 1938 ausgeflöht. Letzterer Streifen handelt von der längst vergessenen Amazonas-Jary-Expedition, die von einem Geografen mit dem hübschen Namen Otto Schulz-Kampfhenkel in den Jahren 1935 bis 1937 im brasilianischen Urwald und umzu durchgeführt wurde. Der Film zur Expedition zeigt kerndeutsche Durchhalte-Typen, nackte Indianer und viel exotisches Getier.
Welche Erkenntnisse sich Schulz-Kampfhenkel und seine leidensbereiten Mitreisenden von ihrem, durch die Auslandsorganisation der NSDAP gesponserten, Malaria geschwängerten Urwaldtrip erhofften, ist Historikern unklar. Vielleicht wollten sie einfach eine abenteuerliche Doku drehen, mit Action, Stromschnellenfahrten und Wilden, die man so im Reich noch nicht besichtigen konnte. Aber diese Erklärung wäre für einen aufwändigen 45-Minüter aus dem Hause Knopp zu wenig gewesen. Also verschnitt der Grande des Zweiten Programms (was er unterschreibt, werde blind produziert, sagen neidische Kollegen vom Lerchenberg) Szenen aus dem Originalfilm nicht bloß mit den inzwischen üblichen, laienhaft nachgespielten Szenen. Er bot auch allerlei raunende, mutmaßende und wüst herum spekulierende Meinungsträger von diesseits und jenseits des Atlantiks auf, die im Kaffeesatz der Expedition rührten und rührten. Bis ein schrecklicher Verdacht keimte: „Wirklich nur ein Dschungelfilm? Etwas Bedeutenderes muss hinter der Expedition stecken...“
Der Rest des Knopp´schen Features ist Geschichte. History, wie das ZDF sie versteht. Eine „Nazi-Kolonie im Regenwald“, war so etwas geplant? Oder hatte man vor, einen Auslandsstützpunkt des Erbfeindes Frankreich (französisch-Guayana) auszuspionieren? Oder war die eigentliche Mission gar die, einen Weg zu finden, wie man bei einem Krieg gegen die USA (lag als Blaupause 1935 garantiert schon in Hitlers Schublade) den Amis einen harschen Schlag versetzen könnte? Ging es - Zitat aus dem ZDF-Pressematerial - „wie manche Historiker meinen, in Wahrheit um einen Brückenkopf für die geplante Eroberung Amerikas und die Sicherung kriegswichtiger Rohstoffe“? Panama-Kanal abschneiden und so? Knopps Kommentare zu dem UFA-Film bestehen aus einer endlosen Abfolge von Fragen. Je abwegiger und idiotischer, desto besser. Man wird doch mal fragen dürfen? Sicher doch. Jedenfalls im ZDF, wo die ungezählten Gremienfuzzis und Programmaufseher offenbar niemals mitkriegen, was für ein schimmeliger Quark auf ihrem gebührenfinanzierten Kuschelsender läuft.
„Bleiben Sie uns treu!“ So lautete auch beim „Herrenmenschen“-Special die übliche Abmoderation des Führer-Vampirs. Klar, Guido! Biss zur nächsten Sendung. Jetzt wären aber mal „Hitlers Hunde“ dran.
http://history.zdf.de/
(c) Wolfgang Röhl, Die Achse des Guten

Donnerstag, 31. März 2011

Was man(n) auf dem Computer hat

Mann => Computer => Pornografie. Bei dieser Erkenntnis stütze ich mich nicht auf irgendwen, sondern auf den zuständigen Beamten in einer “deliktsübergreifenden Datenverarbeitungsgruppe” der Kriminalpolizei. Das sind jene Polizisten, die den ganzen Tag beschlagnahmte PCs überprüfen. 
So ein Experte sieht natürlich viel und hat einen dementsprechend reichen Erfahrungsschatz. Mit diesem Hintergrund ging er wohl auch an die Festplatte eines Mandanten (Single!), dessen privater PC im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens beschlagnahmt wurde. Im Bericht liest sich das so: 
Während der Untersuchung fiel auf, dass die Partition D frei von jeglichen pornografischen Darstellungen pp. ist. Dies ist auf der einen Seite genau so ungewöhnlich wie das Vorhandensein kinderpornografischer Dateien auf einem PC. 
Dieses aus Polizeisicht verdächtig saubere System führt dann zu seitenlangen Spekulationen, ob der Beschuldigte vielleicht “trickst”, indem er sein wie auch immer geartetes Tun mittels eines aufgesetzten und somit spurlos arbeitenden Betriebssystems “verbirgt”, zum Beispiel mittels PXE-Boot. 
Am Ende steht allerdings die Erkenntnis, dass man das sowieso nicht nachweisen kann. (Und wenn doch, so darf man anfügen, ist eine bestimmte Systemkonfiguration ebenso wenig strafbar wie die ständige Nutzung von Skype. Wobei letzteres ja auch oft argwöhnisch gesehen wird.) 
Wir halten also fest: Ein paar legale Pornos sollten stets auf der Festplatte eines Mannes sein – schon um die Kripo nicht ins Grübeln zu bringen.
(c) Udo Vetter, Fachanwalt für Strafrecht, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf, law blog

Mittwoch, 30. März 2011

Zur Geschichte der "Grünen" - eine weitere (kurze) Bestandsaufnahme

Aus Norddeutschland stammt die Redewendung, daß "der Fisch am Kopf zu stinken beginnt".
Im Fall der "Grünen"- Partei, die bereits gestern wieder einmal das Thema war, ist allerdings die Verwesung weit fortgeschritten.
Jutta Ditfurth, Mitbegründerin dieser Partei, verließ Anfang der 90iger Jahre diese Partei, so wie es viele alte grüne Idealisten in diesen Tagen taten. Sie hatten erkannt, daß diese Partei nicht mehr zu retten war, da sich die Mischpoke um Fischer nun unverkennbar wie ein unheilbares Krebsgeschwür breit gemacht hatte.
Die Gründerin der Grünen, Petra Kelly, hatte sich bereits 1983, als die Grünen das erste Mal in den Bundestag einzogen, in aller Öffentlichkeit deutlich von Fischer distanziert. Später konnte sie dies nicht mehr. Sie starb 1991 (!) zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Ex- Ostfrontoffizier der Wehrmacht und späteren Panzer- General der Bundeswehr, Gert Bastian. Bastian, der sich auf Grund der atomaren Aufrüstung Europas der Friedensbewegung anschloss, aus der wiederum die "Grünen" hervorgegangen sind, soll sich und seine Lebensgefährtin Kelly erschossen haben. Diese "Selbsttötung" ist bis heute umstritten.

Fischer bildete von Anfang an das Epizentrum für die Unterwanderung der einst so notwendigen Partei.
Seine Karriere ist einzigartig in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ohne jeglichen Schulabschluss oder anderweitige Bildungsnachweise schaffte es der ehemalige Steinewerfer, Bullenangreifer und RAF- Unterstützer bis zum Außenminister, stellvertretenden Bundeskanzler und Präsidenten des Rates der EU. Ohne entsprechende Hilfe ist dies schlichtweg unmöglich zu bewerkstelligen. Noch nicht einmal ansatzweise. Nicht in Deutschland, nicht in dieser Zertifikatediktatur.
Fischer war zwischenzeitlich (1985-87) grüner Umwelt- und Energieminister in Hessen. In dieser Tätigkeit sorgte er dafür, daß das Atomkraftwerk Biblis trotz einer Pannenserie weiterhin in Betrieb bleiben konnte.
1974 Biblis A geht ans Netz; es ist damals größtes KKW der Welt
1976 Erster schwerwiegender Zwischenfall (höchste Kategorie A): Radioaktivität wird freigesetzt. 1976 kommt es noch zu drei B-Störfällen
1981 Kurzschluß im Reaktor (B)
1987 Schwerwiegender Bedienungsfehler: Bedienungsmannschaften merkten 15 Stunden lang nicht, daß ein Ventil in einem Kühlkreislauf offen war. Gefahr einer Kernschmelze
1993 Abschaltung wegen Revision 
Quelle: Focus
"Keine Angst". Biblis A und B sind weiterhin in Betrieb, wenn man einmal von der jetzigen Pause absieht, die wegen des GAU's in Japan aus taktischem Kalkül heraus eingelegt werden musste. Nur ist das letzte Wort, dank unserer Macht, falls wir diese zu nutzen wissen, noch nicht gesprochen. Dann bleibt es vielleicht bei der endgültigen Abschaltung.

Auch später wurden weitere "realpolitische" Aktivitäten des Fischer in der Öffentlichkeit bekannt. Seiner weiteren Karriere waren diese Aktivitäten förderlich. Das geht übrigens nur, wenn er seinen wirklichen Auftraggebern die erwünschten Dienste abliefert.
An dieser Stelle sei nur die sog. "VISA- Affäre" und der Jugoslawien- Krieg genannt.
Die "Visa- Affäre" führte zu volkswirtschaftlichen Schäden in unbekannter, aber enormer Höhe. Von den anderen Schäden einmal abgesehen. Die gesamten Schäden, die der Jugoslawienkrieg erforderte, können hier ebenso nicht wiedergegeben werden. Allein schon, weil das Unrecht, das den Jugoslawen zu Teil wurde und der Schaden für das Völkerrecht nicht zu berechnen sind.
Fischer war einer der politischen Rädelsführer für diesen Krieg. Sein damaliger "Auschwitz- Vergleich", der übrigens in der BRD ansonsten unter Strafe steht und vor allem jeglicher Grundlage (nachgewiesener Weise) entbehrte, war das damalige "moralische Argument", um die Republik Jugoslawien zu bekriegen und zu vernichten.
Fischer wurde zwar daraufhin, mit seinen Mittätern Schröder und Scharping, vom Obersten Gerichtshof in Belgrad als Kriegsverbrecher zu lebenslanger Haft verurteilt, doch wurde dieses Urteil nie vollzogen.
Dem UNO- Mitglied Jugoslawien fehlte es für die Durchsetzung an der nötigen Macht bzw. Mischpoke.
Die UNO ist nun einmal ein Dienstleister des US- Imperialismus und die US- Vasallenstaaten, als auch die einstigen bzw. sog. Machtblöcke wie Russland oder China sahen dabei, wenn überhaupt, tatenlos zu. "Wenn überhaupt", falls sie sich nicht in irgendeiner Weise direkt oder indirekt an diesem Krieg beteiligten. Davor, währenddessen und danach.
Das hinderte übrigens wenig später den einstigen Jugoslawienkriegsgegner und UNO- Sicherheitsratsmitglied als auch Veto- Macht Russland nicht daran, den "Kriegsverbrecher" Schröder auf einen Chefposten in das (mindestens) russisch- deutsche Energieerzeugergeflecht "Gazprom" zu heben. Um den Tatsachen Genüge zu leisten, soll erwähnt sein, daß zwischenzeitlich das Kriegsverbrecher- Urteil gegen Fischer und Schröder aufgehoben wurde. Auf Druck der neu installierten US- Vasallenregierung in Belgrad.
Das als bescheidene Kurzzusammenfassung.

Fischer hat sich mittlerweile aus dem öffentlichen Politgeschäft zurückgezogen. Doch seine getreuen Gesinnungsgenossen regieren weiterhin in dieser Partei. Wobei diese Gesinnung längst schon die Partei- Basis erreicht hat.
Zwei seiner Nachfolger sind der Türke Cem Özdemir und die gemeinhin als Dummbrot anerkannte Claudia Roth. Und zwar in Personalunion als Bundesvorsitzende der "Grünen".

Özdemir ist Mitglied des European Council on Foreign Relations, einem Ableger der US- amerikanischen Mutterorganisation CFR. Der CFR und seine Ableger sind unleugbare und höchstkriminelle "Schattenregierungen" des US- Imperiums.
Özdemir ist Unterstützer des "Project for the New American Century" (PNAC), also einer weiteren kriminellen Vereinigung auf Weltniveau.
Weiterhin ist Özdemir Mitglied der "Atlantik- Brücke", also einer nicht weniger berüchtigten Organisation.
Seinen auf illegaler Vorteilsnahme beruhenden "Rücktritt" aus der Politik (2002) nutzte Özdemir, um sich in den USA fortbilden zu lassen. Nach Beendigung der Fortbildungsmaßnahme nahm Özdemir seine öffentlichen Aktivitäten postwendend wieder auf. Wohlgemerkt ohne Rücksicht auf die von ihm angegebenen Rücktrittsgründe. Diese sind demzufolge nur als Vorwand zur Imagepflege zu werten.

Selbst jedem in Politik nur viertelgebildeten Menschen (mit Anstand und Ethik) müssen nach der Benennung solcher Tatsachen die Gesichtszüge entgleisen.
Der Türke Özdemir ist definitiv keine "Bereicherung" für mein Heimatland. Er ist auch keine Bereicherung für irgendein Land auf dieser Erde. Er gehört dringend entschärft. Zum Wohle der Menschheit...

Es wurde somit verdeutlicht, daß Özdemir der wirkliche Nachfolger des Fischer ist.
Die "Berufsbetroffene" Roth hat dagegen wenig aufzubieten. Außer die von ihr bewiesene und beständig zur Schau getragene Unfähigkeit, ihre unverblümte Verblödung  und sonstige missratene Eigenheiten, konnte/kann diese "Frau" nur dadurch in Erscheinung treten, in dem sie jedem Definitionsversuch über die Lächerlichkeit den Rang abgelaufen hat.
Falls sie, lieber Leser, sich irgendwann und irgendwo zum Affen machen sollten, dann könnten sie dadurch aller höchstens bei 0,9 Punkte auf der Roth- Skala landen...

Diese Frau ist so beeindruckend in ihrer genetisch bedingten Darstellungsweise, daß selbst den sprachbegabtesten Menschen die passenden Worte fehlen dürften.

Einem Politiker in oligarchischer demokratischer Funktion kommt keine andere Aufgabe zu, als daß er dem  Wahlvieh in bester Hausierermentalität all die Dinge verkauft, die die wahren Machthaber dem Plebs unterzujubeln gedenken.

Selbst zum einfachsten Lügen ist die Roth nicht imstande. Ihr IQ würde eine solche Anstrengung auch gar nicht zulassen. Und somit bleibt bei jeder öffentlichen Roth- Aussage der Eindruck über, man würde einer Rektalöffnung beim Entleerungsvorgang zuhören...
Anhand des Inhalts ihrer Aussagen kann dieser Eindruck nur bestätigt werden...

Zwar ist das folgende Video schon ein paar Tage alt, doch hat es an Aussagekraft nicht eingebüßt. Dieses Video verdeutlicht einmal mehr, von welchen Kreaturen wir uns regieren lassen:


Achten sie auf die Texte im Filmbeitrag und vergleichen sie diese mit dem Blablabla...