Freitag, 12. Juni 2015

Vom Missbrauch der Religionsfreiheit in unseren Tagen

Ob nun im Kopftuchstreit oder bei den Diskussionen um ein Burkaverbot, ob es um die Verweigerung des Schulunterrichts für Mädchen oder um die Verstümmelung der Genitalien von Kleinstkindern geht, immer wieder wird die Religionsfreiheit als Argument ins Feld geführt. Leider zu erfolgreich, da es denen, die sich hinter der Religionsfreiheit verstecken können, an rationalen Argumenten fehlt.

Die Väter der Religionsfreiheit haben sich etwas bei ihrer Forderung gedacht. Das Motiv wird heutzutage im Rahmen der Renaissance der Aberglauben schlichtweg in sein Gegenteil verkehrt und damit zur Gefahr für den einstigen vernünftigen Ansatz, der dahinter steckte.
Religionsfreiheit ist eine wohlklingende Phrase, die nicht näher definiert ist und dadurch erst mit Inhalt gefüllt wird. Deshalb ist sie von der Juristerei und der Politik beliebig auslegbar. Ein unbeschränktes und allgemeingültiges Recht stellt sie jedoch nicht dar. Wozu sonst beschäftigt die Regierung Sektenbeauftragte, die als Zensoren in Sachen Religionsfreiheit eingesetzt werden?

Als die Forderung nach Religionsfreiheit in Europa aufgrund der dunklen Jahrhunderte wieder erstarkte, war deren größter Feind die Romkirche. Sie sah in der Forderung einen Generalangriff auf die alleinseligmachende Wahrheit, die nur sie - gottgewollt - zu vertreten hatte. Nachdem die Kirche bemerkte, dass sie die Religionsfreiheit auf lange Sicht nicht verhindern konnte, übernahm sie diese Forderung und tut heute gerade so, als sei sie die Erfinderin höchstselbst. Stichwort: Christlich-westliche Werte!

Wie es in den rein islamischen Staaten mit der Religionsfreiheit aussieht, muss ich hier wohl nicht erläutern. Wer dennoch einen Beweis verlangt, sollte nach Saudi-Arabien reisen und dort mit einem gut sichtbaren Kreuz durch die Straßen Riads oder Mekkas spazieren gehen. Das Vorhaben des Baus einer Kirche im Zentrum Teherans wird ebenso auf die Gegenliebe der Muslime stoßen, wie der zu erwartende Lärm der Glocken am Sonntagmorgen, mit dem der Schlaf der Anwohner spätestens beendet sein wird.

Wer also in Diskussionen auf das Argument der Religionsfreiheit trifft, sollte kurzen Prozeß machen und der Mischpoke aus Heuchlern und Dummköpfen den Wind aus den Segeln nehmen, in dem er ihnen eine kurze Nachhilfe in Sachen Geschichte des europäischen Rechtswesens gewährt:

Die Religionsfreiheit wurde damals eingeführt, um religiöse Eiferer in Grenzen halten und den Sumpf des Fanatismus trocken legen zu können. Sie wurde nicht eingeführt, um religiöse Eiferer zu fördern oder den Fanatismus wieder salonfähig zu machen.

Ende der Diskussion. Religion ist Privatsache und wenn wir Europäer etwas aus unserer Geschichte gelernt haben, wie das immer so schön heißt, dann bedeutet das das konsequente Verhindern der nächsten Generation an Scheiterhaufen.
Wer hier leben will, hat das zu akzeptieren und zu respektieren. Andernfalls stehen diesen Leuten genügend Länder zur Verfügung, in denen sie ihren Hirngespinnsten und ihrem Wahn freien Lauf lassen können. Zwei davon wurden in diesem Artikel erwähnt.
Der Staat […] ist die Sache des Volkes; Volk aber ist nicht jede beliebig zusammengewürfelte Anhäufung von Menschen, sondern der Zusammenschluss einer größeren Zahl, die durch eine einheitliche Rechtsordnung und ein gemeinsames Staatsziel zu einer Gesellschaft wird.
Est igitur […] res publica res populi, populus autem non omnis hominum coetus quoquo modo congregatus, sed coetus multitudinis iuris consensu et utilitatis communione sociatus.
Marcus Tullius Cicero (106 v.u.Z. - 43 v.u.Z.),  - De re publica (Über das Gemeinwesen) I, 39

Donnerstag, 11. Juni 2015

Merkel erkennt öffentlich Mord und Totschlag an ihre Untertanen an


Nicht mehr ganz frisch, aber nachwievor aktuell.
Aber wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist.
Angela Merkel
Wer ist wir? Etwa wir, das Volk? Wir sollen anerkennen, was wir noch nicht einmal zu erdulden (tolerieren) bereit sind?
Sie, die Merkel, gehört nicht zu diesem Volk. Sie ist dessen Kaiserin und lebt gut beschützt fernab des Volkes. So wie kürzlich in Elmau geschehen. Sie ist nicht dem ausgesetzt, was das Volk tagtäglich zu ertragen hat.

Wie kommt sie dazu, vom Volk zu erwarten, dass das Volk ihre miserable Politik, ihre Unfähigkeit, anzuerkennen habe? Weil noch nicht einmal jeder fünfte Wahlberechtigte diese Kreatur zur Kaiserin ernannte? Eine Kreatur, die mit dieser Aussage ihr Unvermögen und ihren Unwillen unter Beweis stellt.

Das wäre alles nicht so schlimm zu ertragen, wenn dieses Volk nicht so erbärmlich wäre, in dem es die Kaiserin unbehelligt weiterregieren und sich stattdessen von ihr und ihren "Kulturbereicherungen" peinigen lässt. Die Rede Merkels stammt aus dem jahr 2011, vier Jahre und eine Bundestagswahl später ist diese Unperson noch immer in Amt und Würden.

Was läuft in diesem Land, in unserer angestammten Heimat, falsch?
Noch Fragen Kienzle?
Nein, Hauser. Handeln ist angesagt!

Mittwoch, 10. Juni 2015

Simone de Beauvoir - Gedanken über die Ikone der feministischen Ideologie

Simone de Beauvoir (1908-1986) gilt zweifellos als eine Ikone des Feminismus. Dieses Zitat gibt eindrucksvoll wieder, was sie von der Freiheit der Frau wirklich gehalten hat. Und nicht nur das. Denn de Beauvoir offenbart mit diesem Zitat auch ganz ungeniert die Ziele der feministischen Ideologie: die Unterdrückung und Entmenschlichung der Frau unter anderen Vorzeichen.

De Beauvoir, die eine streng katholische Erziehung durchlaufen hatte, war alles andere als eine selbstbewußte oder gar frei lebende Frau. Ihr Denken und Handeln wurde von psychopathischen Grundzügen durchzogen.

So benahm sie sich ihrem Dauerliebhaber Jean-Paul Charles Aymard Sartre (1905-1980) gegenüber wie eine läufige Hündin, die, aufgewachsen in den Zwängen der römischen Leid- und Frustreligion, ihrem Sklavenwesen nicht zu entfliehen vermochte. Wenn Jean-Paul Sartre eine seiner zahlreichen Mätressen empfing, dann zog er die Gardinen seiner Wohnung zu. Das war für de Beauvoir das vereinbarte Zeichen, um nicht zu stören.

Für Sartre mag das hündische Verhalten seiner Dauergeliebten erfreulich gewesen sein, doch de Beauvoir brachte damit nur ihre unüberwindbare Selbstverachtung zum Ausdruck. Eine Selbstverachtung, die sie zur Lebensmaxime aller Frauen dieser Welt verklärt wissen wollte.

Dienstag, 9. Juni 2015

Grüne mischten bei den Wahlen in der Türkei mit - wurden dafür deutsche Steuergelder missbraucht?

Claudia Roth nahm bereits an den Gezi-Krawallen in Istanbul 2013 teil und hatte damit bereits damals nicht nur in ihrer Funktion als Vizebundestagspräsidentin gegen nationale und internationale Gesetze verstoßen.

Die dauerbetroffene Berufsheulsuse Claudia Roth ("ich liebe die Konflikte in der Türkei") ist einmal mehr negativ in Erscheinung getreten. Gemeinsam mit ihrem olivgrünen Parteigenossen, dem Atlantikbrückler Cem Özdemir, hat sich Roth erneut aktiv in die inneren Angelegenheiten der Türkei eingemischt und damit wiederholt gegen nationale und internationale Gesetze und Bestimmungen verstoßen. Da weder Roth noch Özdemir politische Konsequenzen zu befürchten haben, kann davon ausgegangen werden, dass sie dabei im Einklang mit der Bundesregierung, aber auch dem Meinungskartell aus Staats- und Industriemedien vorgegangen sind.
Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken favorisierte bei der Wahl 2015 Erdogan. +++ Ein in Berlin lebender Türke warf der türkischen Botschaft vor, Wählerdaten an die HDP und andere Parteien weitergegeben zu haben. Womöglich stecken auch die deutschen Behörden hinter dieser illegalen Indiskretion.

Roth hatte in ihrer typisch heuchlerischen und schizophrenen Art dem Großwesir von Istanbul u.a. vorgeworfen, den Wahlkampf seiner Partei AKP durch Steuergelder zu finanzieren, gleichzeitig hatte aber Roth deutsche Steuergelder in den türkischen Wahlkampf gepumpt. Das behauptet zumindest die der Gülen-Bewegung nahestehende Netzzeitung Deutsch-Türkische-Nachrichten.
Im Wahlkampf hat Erdogan entgegen dem in der Verfassung verankerten Neutralitätsprinzip aktiv am Wahlkampf teilgenommen. Es gab immer wieder Berichte darüber, dass die AKP staatliche Ressourcen für ihren Wahlkampf verwendet. Diesen Verfehlungen muss jetzt unmittelbar nachgegangen und Konsequenzen daraus gezogen werden.
Die prokurdische Regenbogenpartei HDP hat mit ihrem Einzug in das Parlament die absolute Mehrheit der AKP verhindert und ist der klare Sieger dieser Parlamentswahlen. Sie hat es nicht nur geschafft, die Zehn-Prozent-Hürde, die abgeschafft gehört, zu überwinden, sondern auch viele Wählerinnen und Wähler nicht kurdischer Herkunft hinter sich zu vereinen und den Menschen eine echte Alternative für das Zusammenleben und die Zukunft des Landes zu bieten. Die Anhängerinnen und Anhänger wollen einen gesellschaftlichen Aufbruch, der alle Teile der Bevölkerung umfasst, egal welcher Herkunft, sexuellen Identität oder Religion.
Die internationale Gemeinschaft und vor allem die EU müssen den Demokratisierungsprozess in der Türkei nun wieder ernsthaft unterstützen. Diese Wahlen haben gezeigt,...dass die Menschen die demokratischen Werte der EU teilen... Die neue Zusammensetzung des Parlaments sollte eine neue Dynamik in die komplett ins Stocken geratenen EU-Beitrittsverhandlungen bringen. Die EU sollte diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Auszug aud Roths Erklärung zum Ausgang der Wahlen in der Türkei
Der Wahlerfolg der von Roth und Özdemir unterstützten "Regenbogenpartei" HDP, die u.a. den Genderismus in der Türkei durchsetzen möchte, wird die ohnehin schon überhitzte innenpolitische Lage in der Türkei noch zusätzlich befeuern. Überhaupt gibt es stichhaltige Gründe, um annehmen zu können, dass im Hintergrund eine weitere der sog. Nelkenrevolutionen vorbereitet werden soll. Diese kann dann jederzeit aus dem Sack politischer und geheimdienstlicher Intrigen gelassen werden und bei Bedarf die Türkei bis hin zum Bürgerkriegsland verwandeln.

Andererseits benutzt das Erdogan-Regime die innenpolitische Lage in der Türkei zur Installation eines Polizei- und Tyrannenstaates. Eine Deeskalation der Verhältnisse scheint derzeit nicht absehbar. Stattdessen zeigt sich das Erdogan-Regime in seiner Großmannssucht wie das beim Bau des neuen Präsidentenpalastes zu sehen ist. Man könnte auch meinen, die überzogene Härte und die Großmannssucht sind der politischen Hilflosigkeit des Erdogan-Regimes geschuldet. Der innere und äußere Druck auf das Regime lassen jedenfalls nicht nach.
Neben der €U hat auch Israel ein Interesse an einer destabilisierten Türkei.

Die Grünen-Partei war nachweislich am Zerstörungskrieg gegen Jugoslawien beteiligt und sorgte damals dafür, das erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder deutsche Bomber ein anderes Land zerstören. Am derzeitigen Konflikt in der Ukraine beteiligten und beteiligen sich ebenfalls Funktionäre der Grünen. Wenn man das treiben Roths und Özdemirs in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß man eben auch, dass diese Partei an der Destabilisierung und Neuordnung der Türkei ein Interesse hat.


Filmbeitrag über die sich zuspitzende Lage in der Türkei.

Montag, 8. Juni 2015

Dr. Wirreszeug: Ganser verklärt ein Problem der NATO-Länder zum Problem der NATO-Gegner


Warum soll das unser Hauptproblem sein, wenn die NATO-Länder "sich heute nicht mehr glaubwürdig auf das Völkerrecht beziehen können"?!!
Außerdem darf bezweifelt werden, dass sich die NATO-Staaten jemals glaubwürdig auf das Völkerrecht berufen konnten. Wozu also diese desinformierende Aussage, die nur einen Sinn ergibt, wenn mit "wir" die NATO selbst gemeint ist?

Das ist nicht der einzige Stuß, mit dem dieser Doktor sein zumeist zu leichtgläubiges Publikum bereichert.
Überhaupt ist die Öffentlichkeit erst auf Ganser aufmerksam geworden, nachdem dieser ein Sammelsurium an jahrzehntealten Zeitungsartikeln veröffentlichte. Daran ist zunächst nichts auszusetzen, doch wenn diese Veröffentlichung als eigene Forschungsarbeit ausgegeben wird, dann unterscheidet Ganser sich nicht von Guttenberg, Schavan und Konsorten, die zu Recht ihren Hut nehmen mussten, weil sie als Plagiatoren enttarnt wurden. Zudem Ganser das "stay behind"- Unternehmen der NATO bereits im Titel seiner Veröffentlichung, mit der er Bekanntheit erlangen sollte, auf das lediglich auf Italien bezogene "Gladio"-Programm reduziert wissen will.

Ganser, der im Dunstkreis des Dampfplauderers und Phrasendreschers Moustafa "BarbieFM" Kashefi angesiedelt ist, gilt in der Öffentlichkeit als kritische Stimme gegen das Establishment. Dabei wird Gansers Tätigkeit als "senior researcher" (leitender Forscher) für den neoliberalen "Think Tank" (Ideenschmiede) Avenir Suisse nach Möglichkeit ausgeblendet. Wenn es auch für viele uninteressant sein sollte, dass ein sog. "Globalisierungskritiker" auf der Gehaltsliste so einflußreicher Unternehmen wie Asea Brown Boveri, Credit Suisse, Jacobs Holding, McKinsey, Nestlé, Novartis, Hoffmann-La Roche, UBS und Zurich Financial Services stand, für mich ist es das definitiv nicht. Zudem Ganser bis heute nicht als ernstzunehmender Gegner dieser misanthropen "global player" in Erscheinung tritt.

Ihr könnt mich für meine Warnung belächeln. Das ist euer gutes Recht. Doch wenn ich euch eines Tages verurteilen werden muss, weil ihr wissentlich einer Bande von narzistischen Rattenfängern das Zepter einer veränderungswilligen Volksbewegung in die Hand gelegt habt, spätestens dann wird euer gutes Recht das meine sein.
Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich besser, sofern es dann noch etwas zu lachen gibt.

Grüne fordern Erhöhung der sozialen Kälte in Deutschland: Subventionierte Vermittlung der importierten Billigarbeiter und Lohndrücker

Deutschland verfügt über ein Millionenheer an Arbeitslosen. Das Lohnniveau sinkt beständig, während die Lebenshaltungskosten steigen. Doch den Grünen stört das nicht. Als Sprachrohr der Industrie preschen sie nun wieder einmal vor und fordern die nächste Runde einer asozialen Politik ein, die das Land ein Stück näher an den sozialen Abgrund heranführen wird. Es ist diesen Misanthropen schlichtweg noch nicht kalt genug in Deutschland.
Die Grünen übernehmen laut „Welt“ mit ihrem Antrag eine Forderung der Wirtschaft. Industrie- und Handelskammern und das Handwerk hatten sich für ein gesichertes Bleiberecht während der Lehre und den beiden Jahren danach ausgesprochen.
Wie sehen die Pläne der Grünen aus? Geht es nach den Plänen der Grünen, und damit nach dem Willen der Industrie, sollen die Werktätigen in Deutschland möglichst ab sofort einen erheblichen Teil der von ihnen aufgebrachten Steuermittel verwenden, um die eigene Existenz mit der Billigkonkurrenz aus Asien und Afrika zu gefährden.
Die Grünen lassen damit die Katze aus dem Sack. Es geht im Anarcho-Kapitalismus niemals um humanitäre Maßnahmen. So auch nicht in der Flüchtlingspolitik. Humanismus dient immer als Deckmantel einer knallhart asozialen Politik. Es geht um die nie zu stillende Gier der Moloche, koste es der Gesellschaft, was es wolle. Den Schaden haben andere zu tragen.
In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.
Egon Bahr (*1922), graue Eminenz der deutschen Politik
Im Grunde ist es überflüssig zu erwähnen, dass es ausgerechnet die Gewerkschaften und die sog. linken Parteien des "kleinen Mannes" sind, die, wenn sie nicht zustimmend schweigen, diese asoziale Politik noch vorantreiben.
Was Bahr über die internationale Politik sagte, ist in einem "globalisierten" Land wie die BRD auch auf die nationale Politik zu beziehen. Hier können wir uns Bahrs Hinweis auf den Geschichtsunterricht sparen und getrost dem politischen Alltagsgeschäft von heute zuwenden.

Hierzu fällt mir eine kleine Anekdote ein. Vor Jahren, noch vor der Ära Chavez, zog es einen aus Gelsenkirchen stammenden Glücksritter auf die Isla Magarita nach Venezuela. Dort angekommen meinte der Gelsenkirchener, er müsse das ohnehin schon vorhandene Überangebot an Taxis noch mit einem zusätzlichen Taxiunternehmen bereichern. Das Ergebnis waren wiederholt plattgestochene Reifen an seinem Taxi bis er aufgab. Am Ende gründete er mit einem Venezulaner zusammen eine Strandbar, was niemandem wirklich störte, da es in dieser Branche kein Überangebot gab.

Dass sich die Werktätigen und arbeitslosen Arbeitswilligen in Deutschland derart zur Wehr setzen, um die eigenen Lebensinteressen zu wahren, dürfte in unseren Tagen die reinste Utopie sein. Die Mentalität der Werktätigen in Deutschland spielt hier ebenso eine Rolle, wie das noch immer funktionierende Sozialsystem. Satt geht eben nicht auf die Straße, satt wehrt sich nicht. Erst recht nicht, wenn es von Selbsthass, Egomanie und eingetrichterten Schuldkomplexen beherrscht wird.

Wäre es anders, herrschte in Deutschland schon längst ein nennenswerter Widerstand gegen die asoziale Salamitaktikpolitik des realexistierenden Souveräns, des Übervolkes, vor.
Niemand ist gezwungen Unternehmen zu begünstigen, die von dieser asozialen Politik profitieren oder sie gar fördern. Niemand muss deren Waren oder Dienstleistungen konsumieren. Aber bereits hier zeigt sich die Unfähigkeit und Ohnmacht der kleinen Leute. Erdulden (tolerieren) über alles lautet deren christlich verweichlichte Maxime, statt an die eigene Zukunft und die der Kinder und Kindeskinder zu denken. Leben bedeutet Kampf. Wer diesen nicht annimmt, hat bereits verloren. Und er ist es im Grunde auch nicht wert, bedauert und bemitleidet zu werden.

Sonntag, 7. Juni 2015

Vatikan: König der Umnachteten zu Besuch in Bosnien

Kaum sondert der Papst sein Geseiere aus Allgemeinplätzen ab, wird er auch schon wieder von den Dummen und Einfältigen dafür geadelt. So sprach das Oberhaupt der Romsekte von solch belanglosen und schwammigen Sachen, wie die, das derzeit "eine Art Dritter Weltkrieg" stattfinden würde, den "einige Menschen* absichtlich schüren", als ob das noch kein Mensch bisher bemerkt hätte.

Der Vizegott zu Rom vermied es absichtlich Namen zu nennen. Er sagte nichts darüber, was seine allbarmherzige Allmacht im Himmel vom Treiben seiner Ebenbilder hält. Und er drohte auch keinem Mitglied seiner Schafherde an, dass es, wenn es sich an den kriegerischen Auseinandersetzungen wie auch immer beteiligen sollte, mit Exkommunikation und Bannfluch zu rechnen hätte.

Stattdessen erzählte das Oberhaupt der römischen Leid- und Frustreligion den Bosniern von ihren Kriegserfahrungen von vor 20 Jahren. Und auch hier vermied es dieser Rattenfänger tunlichst zu erwähnen, dass der Bürgerkrieg in Jugoslawien hauptsächlich von den USA, Deutschland und dem Vatikan angezettelt wurde.
* Er sprach übrigens von "Menschen" und nicht von "dunklen Mächten" oder vom "Teufel Besessenen". Das passt irgendwie nicht zur kürzlichen Maßnahme des Vatikans, auch Laien als Exorzisten auszubilden. :-)