Donnerstag, 5. Juli 2012

Axel Springer AG ist Vorbild in Sachen Urheberschutz

Die Axel Springer AG kämpft seit Jahren gegen eine “Kostenlos-Mentalität” im Internet.
Vor drei Jahren gehörte der Verlag zu den Unterzeichnern der sogenannten “Hamburger Erklärung”, in der es hieß:
Im Internet darf es keine rechtsfreien Zonen geben. Gesetzgeber und Regierung auf nationaler wie internationaler Ebene sollten die geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern besser schützen. Ungenehmigte Nutzung fremden geistigen Eigentums muss verboten bleiben.
In letzter Zeit trommelte Springer an vorderster Front für ein Leistungsschutzrecht, das schon das Zitieren kurzer Textpassagen im Internet kostenpflichtig machen soll.
BILDblog
Es ist immer wieder amüsant, wie leicht die Heuchler von BILD & Co. vorgeführt werden können.
BILDblog liefert mit dem Artikel "Zweierlei Maß sind voll" 'mal wieder Beispiele, worum es den Konzernmedien wirklich geht, wenn sie so sehr auf den "Urheberschutz" pochen. Sie wollen vor allem die unliebsame Konkurrenz der alternativen Medien im Internet blockieren und bei Bedarf strafrechtlich verfolgt sehen.

An ihren Taten werdet ihr sie erkennen, ist eine alte Lebensweisheit, die BILDblog im Falle der Bild - einmal mehr - unter Beweis stellt.
Was soll man von den Forderungen derjenigen halten, die sich permanent dem Inhalt dieser Forderungen widersetzen?
Was Springer bei der Konkurrenz verboten wissen will, beansprucht jedoch dieses Haus der Lügen für sich selbst und beweist regelmäßig, welche Rechtsauffassung und Moral dieser Konzern vertritt.
Der Springer-Konzern kämpft nach Art des Hauses für den Urheberschutz... :-)


Der gesamte BILDblog- Artikel kann hier nachgelesen werden.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Quo vadis, Griechenland?

 Der griechische Euro-Architekt
Loukas Papadimos, der wie viele Sprößlinge des griechischen Großbürgertums in den USA studiert hat, war danach eine Zeitlang Chefökonom der Bostoner Filiale der Federal Reserve Bank. 1985 wurde er Chefökonom und 1994 Gouverneur der griechischen Zentralbank. 2000/2001 war er der noch heute vielbewunderte »Architekt des griechischen Euro-Beitritts«, wie ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung noch zehn Jahre später nannte – unter der Überschrift: »Der Retter«.
Griechenland war damals überschuldet, erfüllte nicht die Maastricht-Kriterien und konnte deswegen noch nicht Mitglied der Euro-Zone werden. Doch die Investmentbanken, Bau-, Supermarkt- und Versicherungskonzerne, unterstützt von Internationalem Währungsfonds, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank, wollten Griechenland in der Euro-Zone haben. Darum organisierte Papadimos einen »Kraftakt«, von dem die FAZ noch immer schwärmt. 
Und das ging so: Die Investmentbanken Goldman Sachs, JP Morgan und United Bank of Switzerland packten ihr Handwerkszeug aus; Goldman Sachs fungierte zugleich als Berater der Regierung. Sie gaben in Zusammenarbeit mit der griechischen Zentralbank und der griechischen Regierung dem Staat Milliardenkredite, die aber im Staatshaushalt nicht auftauchten: Zukünftige Einnahmen aus Autobahn- und Flughafenmaut und aus der Staatslotterie wurden gegen die Kredite »weggetauscht«. Dabei kamen die eigens gegründeten Special Purpose Vehicles (Zweckgesellschaften) mit den anheimelnden griechischen Namen Äolos und Ariadne zum Einsatz. Über die Londoner Briefkastenfirma Titlos wurden Schulden des Staatshaushalts auf die Zentralbank übertragen. Schulden, die in Dollar und Yen lauteten, wurden in einen langfristigen Euro-Kredit umgewandelt, der erst Jahre später zurückgezahlt werden mußte. Dafür kassierte Goldman Sachs laut Spiegel online vom 14.2.2010 ein Honorar von 300 Millionen US-Dollar. Das ging um so leichter vonstatten, als sich die griechische Zentralbank unter Papadimos 1998 mit Petros Christodoulou einen Manager geholt hatte, der für die internationalen Märkte zuständig war und darin Erfahrung hatte – er kam von Goldman Sachs.
So wurde – was die FAZ nicht so genau beschrieb – der griechische Staatshaushalt manipulativ in Ordnung gebracht, Griechenland durfte Mitglied der Euro-Zone werden. Die Rating-Agenturen gaben gute Noten. Die Banken und Unternehmen waren nun sicher, daß ihre Kredite und Rechnungen in Euro bezahlt wurden, denn Griechenland konnte seine Drachme nun nicht mehr wie früher bei Bedarf abwerten. 
In den Folgejahren verkaufte Goldman Sachs griechische Anleihen im Gesamtwert von 15 Milliarden Euro an Investoren, ähnlich betätigten sich deutsche und französische Banken. So konnten die Athener Regierungen die Reichen unbesteuert lassen, Panzer und U-Boote bei deutschen und Kampfjets bei französischen Rüstungsfirmen kaufen, die Olympischen Spiele 2004 organisieren und so weiter. Damit alles glatt ging und das Volk ruhig blieb, wurden die beide großen »Volksparteien« mit Schmiergeldern beispielsweise vom deutschen Siemens-Konzern gefördert (worüber in der Süddeutschen Zeitung, im Spiegel und in der International Herald Tribune immerhin einiges zu lesen war).
Daß die Schuldenrückzahlung absichtlich verzögert wurde, konnte freilich die Zahlungsunfähigkeit nicht verhindern. Die Swap-Geschäfte, die 2000 abgeschlossen wurden, haben Laufzeiten zwischen zehn und fünfzehn Jahren; zudem hat Goldman Sachs die Papiere schon 2005 an eine griechische Bank verkauft. Deshalb begannen Ende 2009 die Rating-Agenturen, Griechenland herabzustufen. Die Geschäftsbanken, die Europäische Zentralbank und Papadimos – wegen seines bewunderten griechischen »Kraftaktes« zum Vizepräsidenten der EZB aufgerückt –, der IWF und die EU verlangten von Griechenland die Rückzahlung der Kredite und kräftiges »Sparen« in der Bevölkerung. 
Deshalb setzten sie im November 2011 die bisherige Regierung ab und ihren ehemaligen, nun anglisierten Zentralbankgouverneur Lucas Papademos (zuvor: Loukas Papadimos) als Gouverneur des Staates Griechenland ein. Sie nannten ihn Ministerpräsident. Zur Unterstützung gaben sie dem angeblichen Technokraten die beiden korrupten großen Parteien bei, deren Chefs Giorgios Papandreou und Antonis Samaras übrigens gleichzeitig in Harvard studiert hatten. Samaras hatte in der Opposition die drakonischen »Spar«-Maßnahmen abgelehnt, jetzt stimmte er ihnen zu. Und sie holten die bisher aussichtlose Oppositionspartei Orthodoxer Volksalarm (LAOS) hinzu, deren Chef Giorgios Karatzaferis sich als rechtsextremer Antisemit gebärdete (»Ich bin kein Jude, kein Kommunist und kein Homosexueller, und das können wenige von sich sagen«). Zur äußersten Rechten bekannte er sich, als er die Hetzschrift »Die Weisen von Zion« ins Griechische übersetzen ließ. Er stimmte als erster dem »Spar«-Paket« zu.
So führte das gemeinsame Finanzdirektorat von IWF, EU, EZB und Geschäftsbanken zu einer »nationalen Einheitsregierung« beziehungsweise einer oktroyierten Volksgemeinschaft unter Einschluß rechtsextremer Antisemiten und unter Ausschluß der Gewerkschaften und linker Demokraten – gegen die Mehrheit des Volks. Wenn die neoliberale Praxis in Gefahr gerät, sind offenbar auch Rechtsradikale und Antisemiten trotz sonstiger gegensätzlicher Bekenntnisse als Hilfskräfte eines Bereicherungs-Technokraten nicht ungeeignet. 
Papademos schwor außerhalb des Parlaments und ohne Anwesenheit der Parlamentarier seinen Amtseid und legte dabei seine rechte Hand auf die Bibel. Der orthodoxe Erzbischof Hieronymos von Athen, dessen Kirche vom Staat alimentiert wird und keine Steuern zahlt, sang das Kyrie Eleison (Gott segne uns) und wünschte dem von den gegenwärtigen Göttern Erwählten »Kraft zur Erledigung Ihrer Aufgaben« (s. Financial Times vom 12. 11. 2011).
Zu den Aufgaben des neuen Finanz-Statthalters gehörten die Entlassung von 30.000 Beschäftigten, der Verkauf öffentlicher Unternehmen, die Absenkung von Löhnen, Steuernachlässe für Unternehmen, Heraufsetzung des Rentenalters, Einführung von Studiengebühren und dergleichen routinemäßige Auflagen dieses Gewerbes.
Von der damit erkauften »Hilfszahlung« der EU von acht Milliarden Euro blieben nur 19 Prozent im griechischen Staatshaushalt. 23 Prozent flossen an griechische Banken, die Staatsanleihen hielten. 18 Prozent kassierte die Europäische Zentralbank, die griechische Staatsanleihen in Höhe von 55 Milliarden Euro gekauft hatte. Vier Fünftel der »Rettungs«summe mußten für Zins und Tilgung verwendet werden, weit über die Hälfte davon floß an ausländische Investoren zurück (s. auch Neue Zürcher Zeitung vom 11. 11. 2011).
Die FAZ in selbstorganisierter Gleichschaltung mit anderen führenden Medien läßt verbissen unerwähnt, daß der neue Gouverneur und Retter aus der Not die Not mitverursacht hatte. Ihm können wir allerdings eine gewisse Konsequenz nicht absprechen: In beiden scheinbar verschiedenen Funktionen diente er denselben Herren. 
Mehr darüber in Werner Rügemers neuem Buch »Ratingagenturen. Einblicke in die Kapitalmacht der Gegenwart«, transcript, 196 Seiten, 18.80 €
(c) Werner Rügemer, Ossietzky 13/2012

Dienstag, 3. Juli 2012

Ein selbstgeheiligter Bund: Die BILD und ihr 'Star'kolumnist Wagner

Da ich an eine Jubiläums-BLÖD herangekommen bin und es nicht lassen wollte, meine Neugierde zu stillen, hatte ich diese "Blut und Hoden"- Postille durchblättert.
Dabei bin ich auf einen Artikel mit der Überschrift "Die besten Sätze von Franz Josef Wagner" gestoßen.

Wer ist Franz Josef Wagner? Muss man den kennen? Bestimmt nicht!
Doch möchte ich euch ein paar Kostproben des Wagner vorstellen, da diese stellvertretend für das geistige Niveau von mindestens 4.000.000 Bürgern - so viele BLÖD- Konsumenten gibt es immer noch - sind.

Laut Wikipedia wurde Wagner als "Gossen- Goethe" und "Gaga- Kolumnist" bezeichnet. Völlig zu recht. Obwohl der Name Goethe, in Zusammenhang mit Wagner gebracht, letzteren über Gebühr erhöht bzw. Goethes Werk in galaktischem Ausmaß erniedrigt.
Deutlich wird dies bereits durch die offensichtlich vorhandenen Bildungslücken des Wagner, als Wagner für seine BLÖD-Kundschaft das folgende Niedriggeistige verfasste:
Ich wiederhole (sic!) mich, das größte Wunder ist für mich der Mensch. Aus einem Molch (sic!) wird ein Schiller, aus einer Kröte (sic!) Goethe.
XXL- BLÖD vom 27.8.2011
Wohlgemerkt, laut BLÖD haben wir es hier mit den "besten Sätzen" dieses Subjektes zu tun.
Wagner vertritt im Jahre 2011 das Weltbild eines Heinrich Kramers!
Das ist doch bemerkenswert, oder?
Fast möchte man meinen - Wagners Geburtsjahr ist 1943 - eine amerikanische Fliegerbombe sei direkt über Wagners Kopf zur Detonation gelangt, hatte den Inhalt seines Schädels fast komplett weggesprengt und seitdem jagen sich in seiner vormaligen Gehirnschale die übriggebliebenen zwei grauen Zellen, die, wenn sie aufeinander treffen, derartige "hochgeistige" Ergüße hervorbringen.

Keine Angst, es geht noch weiter im "Best of 'beste Sätze'" Wagners.
22,3% wollen nicht wählen - jeder Fünfte. Stellen wir uns Deutschland als Restaurant vor. Jeder 5. Gast sagt dem Kellner nicht, was er essen will - und hinterher beschwert er sich über den Fraß.
An die Nichtwähler am 24.9.2009
Gar nicht sooo schlecht vom Wagner, finden sie nicht? Er verwendet immerhin das Wort "Fraß" für das, was den Wählern und Nichtwählern erwartet.
Allerdings ging Wagners Prognose nicht auf. Beinahe jeder Dritte wollte sich 2009 keinen "Fraß" bestellen.

Warum auch? Nicht jeder mag den kontaminierten Fraß, der in dieser heruntergekommenen Pinte serviert wird.
Das kann ich verstehen, gehöre ich doch auch, und zwar aus Überzeugung, weil es keine wählbaren Alternativen gibt, zu den Nichtwählern.
Auf der 'Speisekarte' stehen ausschließlich Wasserplürren, die mehr oder weniger schädlich sind. Alle sind nährstoffarm, fade und ungenießbar bis giftig.
Welcher Mensch tut sich so etwas freiwillig an? Nur die allzu leichtgläubige, denkfaule, inkonsequente und vergessliche Masse.
Doch auch die nimmt analog zu dem Bauchschmerzen verursachenden Verzerr der Wasserplürren ab. Für viele die Konsequenz aus dem Unbehagen, das der letzte Fraß verursachte. Für andere zusätzlich die Erkenntnis über die Wirklichkeiten im Lande.

Dass der Anteil der 'Nichtverzehrer' nicht noch gewaltiger ist, liegt wohl am vorherrschenden Masochismus der zumeist ahnungslosen und anspruchslosen Konsumenten. Ich formuliere es 'mal deutlich: Manch einer bekommt nicht genug davon, alle vier Jahre die servierte Plürre zu fressen, dass er sich zwar (wieder) die nächsten vier Jahre unter Schmerzen erniedrigend krümmend und blutend die Gedärme und das Hirn ausscheißt, aber manch andere sind nun einmal endgültig angewidert davon oder wollten sich erst gar nicht - in weiser Vorraussicht - vergiften lassen.
Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.
Kurt Tucholsky (1890-1935)
Wenn wir in einer echten Demokratie leben würden, dann würde auch ich wählen gehen. So einfach ist das.
Und noch etwas.Wagner, sie verwechseln etwas! Ein Nichtwähler beschwert sich niemals "hinterher über den Fraß", sondern spätestens beim Bestellvorgang. Zumeist betritt er erst gar nicht, und zwar in wohlwissender Weise, diese Kaschemme. Der Ekel vor dem, was ihn sowieso erwartet, ist zu ausgeprägt.
Wagner, das ist ein gewaltiger Unterschied zu ihrer unterbelichteten Interpretation des Nichtwählertums.
Der Nichtwähler beschwert sich vorher!
Und manch einer weiß darum, wie Götterspeise schmeckt; manch einer ahnt es. Wer sollte es diesen Bürgern verdenken, sich nicht vergiften zu wollen?!!
Es gibt hungrige Wölfe und industriell, weil in Massentierhaltung gehaltene Schafe - eine Methamorphose kann nicht ausgeschlossen werden. Vor allem dann nicht, wenn Kellner und Köche ausgewiesene Giftmischer sind...
Ich weiß, sie sind alt und müde. Aber Sie müssen ihre 130 Kilo nach Brüssel bewegen, Sie müssen ihre Tochter Europa wach küssen. Mir fällt niemand ein, der das könnte.
An Altbundeskanzler Kohl am 20.6.2005
Beinahe wollte ich schreiben, dass sich Wagner doch nicht lächerlich machen sollte, doch habe ich sofort eingesehen, dass er dies erst gar nicht mehr braucht. Er ist es.
Abgesehen davon, dass der Oggersheimer Saumagen- Gourmet zu keiner Zeit einen politischen Koch von internationalem Format darstellte, sondern immer nur - global besehen - einen an Strippen hängenden Hilfskellner abgab, ist der Vergleich mit Agenor mehr als dürftig.
Die griechische Mythologie beinhaltet zudem nichts davon, dass Agenor sein Volk betrogen, belogen und bestohlen hatte. Und auch abseits des griechisch-mythologischen Bezugs war Kohl alles andere als ein Vater Europas.
Kohl kann historisch betrachtet maximal als Kreisvorsitzender der Bolschewistischen-EU-Einheitspartei eingeordnet werden. An dessen Wirken kann sich wahrscheinlich in 100 Jahren das kollektive Gedächtnis nicht mehr erinnern. In den zukünftigen Volksmärchen wird er - falls überhaupt - als blutsaugendes Gespenst auftreten... :-)
Der Beruf eines Reporters ist kein Partyservice. Ein Reporter serviert keine Pizzas, ein Reporter serviert die Wahrheit.
An die im Iran inhaftierten BildamSonntag-Reporter Marcus Hellwig und Jens Koch am 21.2.2011
Mit der Wahrheit kennt man sich bei BLÖD aus.
Doch sollte man niemandem trauen, der die Wahrheit - also das, was kein Mensch kennen kann - für sich beansprucht. Das war zu allen Zeiten so und wird so bleiben.

Springer Redakteure werden für die von ihnen verbreiteten Halbwahrheiten in den Kellern des Verlagsgebäudes gefoltert und für's veröffentlichte Lügen erschossen.
Weshalb dann die von Springer in Millionenhöhe behauptete Existenz von "sprechenden Karpfen" und "sprechenden Toten" - um nur zwei harmlose Beispiele zu benennen - ohne Konsequenzen blieben, ist allein der Wahrheit über die angebliche Bestrafung von verlogenen Springer- Mitarbeitern geschuldet.
Sie existiert eben nicht.
Allerdings wäre es schön und der Menschheit nützlich, wenn die behauptete Bestrafung von verlogenen Springer- Mitarbeitern wahr werden würde.

Nichtsdestotrotz sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei den wagnerischen "Wahrheits- Reporten" der BildamSonntag um Leute handelte, die im Iran ihrer geheimdienstlichen Tätigkeit nachgingen und als solche von den iranischen Sicherheitskräften enttarnt wurden.

Doch zurück zu Wagner. Leider ist Wagner weder ein mutiger, noch ein aufrichtiger Mann. Dumm ist er ohnehin. Dazu steht er - das kann jeder aus seinen Kolumnen herauslesen - sonst würde er seinen Broterwerb nicht mit solch hohlen Texten bewerkstelligen.

Wie angedeutet, es ist eben schade, dass es sich bei Wagner um keinen wahrhaftigen Mann handelt. Also einen, den der oftmals geBLÖDete Olli Kahn so bezeichnen würde.
Wäre Wagner einer, dann würde er seinen nachfolgenden Satz auch dann noch aufsagen, wenn er von Angesicht zu Angesicht einen dieser Männer gegenüberstehen würde:
Die Harley-Davidson kann nichts dafür, welcher Arsch auf ihr sitzt.
An die Hells Angels am 25.5.2012
Das wär doch 'mal was!
Wagner erklärt einem Angel - wie gesagt, von Angesicht zu Angesicht - dass dieser ein "Arsch" sei.
Ich nehme diesbezüglich Wetten an... :-)

Ich kenne einige, die auf die Angels nicht gut zu sprechen sind. Aber ich kenne keinen in meinem näheren Bekanntenkreis, der gegebenenfalls nicht dazu bereit wäre, in diesem Fall nötigenfalls für die Anwaltskosten des Angels zu spenden.
Schmierlappen wie Wagner sind nun einmal so unnütz wie die Hoden vom Papst...

Montag, 2. Juli 2012

BLÖD: Spanien findet Weg aus der Schuldenkrise

Spanien hat angekündigt, den gestern gewonnenen EM-Pokal auf e-bay zu versteigern, um dadurch den finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem internationalen Bankenkonsortium nachkommen zu können.
Frau Merkel und Herr Schäuble begrüßten unterdessen dieses Vorhaben, müsse doch so "der deutsche Steuerzahler nicht so tief in seine Tasche greifen", um Institute wie die Deutsche Bank zu bedienen.
*Satire*

Deutschlands ewige Kriegsschuld...

Nachfolgend möchte ich einige Anmerkungen zu dem Artikel "Deutschlands ewige Kriegsschuld" machen, der auf www.buergerstimme.com veröffentlicht wurde. Dieser Artikel befasst sich mit einem wichtigen Thema und ich möchte in keinem Fall diesen Artikel "zerreissen", sondern den Artikel erweiternd kommentieren.

Los geht's:

Die BRD ist zwar ein "internationales politisches Werkzeug", aber keineswegs "fernab jedweder staatlicher Selbstbestimmung". Gewisse Dinge - und sei es nur die Helmpflicht für Mopedfahrer oder die Eintrittspreise in den öffentlichen Badeanstalten - dürfen die Deutschen mittlerweile selbst regeln.

"Deutschland hat bist heute weder einen Friedensvertrag mit den Weltmächten, noch mit Russland."
Das stimmt soweit, doch wer sollen diese Weltmächte sein? Die USA gehören mit Sicherheit dazu. Frankreich und England sind keine Weltmächte, China schon.
Vielleicht zahlen die Deutschen deshalb noch immer an China Entwicklungshilfe? Sozusagen dafür, weil die Wehrmacht niemals in Peking einrückte?
Russland würde ich als Weltmacht bezeichnen. Dieses Land ist nicht umsonst ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates und mit Veto-Recht ausgestattet. Doch Russland hat mit Deutschland Frieden geschlossen bzw. seinen Anteil des Landes den USA überlassen. Dies sicherlich gegen Gegenleistungen.
Ein Friedensvertrag mit Russland wäre nur noch symbolischer Art und es wurde wahrscheinlich nur deshalb auf ihn verzichtet, weil sonst die anderen Besatzer öffentlich hätten Farbe bekennen müssen.
Wer weiß schon, das Russland sogar Ostpreußen zurückgeben wollte, doch dieses von der Kohl/Genscher- Junta abgelehnt wurde? Sicherlich nicht nur wegen der anderen uns umgebenden Besitzer "ehemaliger deutscher Gebiete", die, falls sie von Russlands Rückgabeplänen wussten, um ihre völkerrechtswidrig erstandenen Ländereien gezittert haben dürften.
Und ich rede hier nicht nur von Tschechien oder Polen. Dennoch waren doch all unsere friedliebenden Nachbarn ausschliesslich nur daran interessiert, die Deutschen und Europa von Hitler zu befreien. Das behaupten zumindest diejenigen, die es besser wissen müssten und nicht besser wissen wollen. Warum raubten sie dann unterschiedslos das Land, unabhängig davon, ob jemand Nazi war oder auch nicht? Warum vertrieb und ermordete man dann selbst nachgewiesene Nazigegner? Wegen einer höheren Moral oder den Moralvorstellungen der Sieger?

Gewiss wird der ein oder andere Leser mich jetzt als "ewiggestrigen Nazi" betiteln wollen. Immerhin handelt es sich hier nicht um "Freiheit für Tibet" oder diejenige von Hintertimbuktu. Der gemeine Deutsche begehrt seit langem das unbekannte Exotische, dafür hasst er das, von dem er Bestandteil - Kettenglied - ist.
Es sei denn, es handelt sich um die Fußball- EM. Dann trägt selbst der Deutsche ungern sein verehrtes Büßerhemd. Zumindest seitdem all die Boapengs, Özils und Kurányis mitstürmen. Das sind noch echte Kerle. Man sieht es daran, dass sie noch nicht einmal ihre Lippen zur dritten Strophe - beinhaltet sie doch für alle Menschen ehrenwerte Ideale - bewegen wollen. Auf deutsch, sie wollen nicht - die Spiele werden international übertragen - für Deutsche gehalten werden.
Suum cuique und pecunia non olet. So ist das eben.

Hier soll vor der eigenen Tür, ja sogar im eigenen Haus gekehrt werden und das ist nun einmal nicht in jedermans Interesse. Menschenrechte sind eben doch teilbar. Zumindest für die besagten niemande jemande.
Ich kann diesbezüglich mit dem "ewiggestrigen Nazi" leben, weil ich weiß, wer ich wirklich bin und Propaganda nicht von der Kraft ihrer Argumente lebt, sondern von der Unwissenheit ihrer Adressaten. Das wiederum relativiert den "ewiggestrigen Nazi" zu Ungunsten meiner Denunzianten.
Das würde jedoch die Unabhängigkeit Deutschlands als freies Staatengebilde, mit allen Rechten sowie Pflichten, die andere europäische Mitgliedsstaaten auch besitzen, voraussetzen.
Die andere europäische Mitgliedsstaaten auch besitzen? Faktisch existiert kein unabhängiges europäisches Land. Alle europäischen Länder sind abhängig. Vor allem vom internationalen Finanzsystem, das sich in den Händen weniger Oligarchen befindet und vom US- Imperialismus, der nichts anderes darstellt, als das mächtigste militärische Instrument dieser Oligarchen.
Die Unabhängigkeit Deutschlands sollte also nicht mit der Knechtschaft der anderen europäischen Staaten einhergehen bzw. sich diese als Vorbild nehmen. Man kann auch vom Regen in die Traufe gelangen. Die BRD spielt nicht umsonst eine übergeordnete Rolle in der EU. Die Besatzer Das Imperium verwöhnt seinen willfährigen deutschen Vollstrecker und Vorposten. Im Eigensinn, aber auch aus wohlwissender Dankbarkeit.

Bei den aufgezählten Finanziers Hitlers vermisse ich einige gewichtige Namen.
Max Warburg war als stationärer Vertreter des Ostküsten- Syndikates einer der Finaziers Hitlers.
Max Warburg war 1933 als Vertreter der amerikanischen Finanziers beim berüchtigten Treffen im Berliner Hotel Adlon anwesend. Berüchtigt, weil sich Hitler erst nach diesem Treffen entgültig für seine kommende Politik entschied. Bis dahin war Hitler sich nicht sicher, ob er nicht den Weg des linken bzw. traditionellen Flügels der NSDAP (u.a. Röhm, Strasser) einschlagen würde, der u.a. die Enteignung des Großkapitals vorgesehen hatte. Seine Entscheidung verdeutlichte Hitler mit den sog. Röhm-Putsch, der nichts anderes war, als das Ende der einstigen Parteilinie.

Aber auch Prescott Bush, des Mannes, dessen Sohn George und Enkel George W. später amerikanische Präsidenten wurden. Prescott Bush wurde 1942 in den USA für seine "illegalen Geschäfte" mit Nazideutschland vor Gericht gestellt und verurteilt. U.a. finanzierte das Syndikat um Prescott Bush bereits die NSDAP in ihren Anfangstagen.

Weniger gewichtig, aber dennoch wichtig, war Helene Bechstein. Sie unterstützte Hitler finanziell nicht unerheblich, als er aus der Haft entlassen wurde.
Diktator Hitler wollte die Juden nach Palästina schicken, was England blockierte, keiner wollte sie haben, Schiffe blieben auf dem Meer.
Das ist eine oberflächliche und tendenziöse Beschreibung der historischen Tatsachen. Wer sich mit diesem Thema gründlicher beschäftigen will, dem sei hier ausdrücklich und wärmstens Lenni Brenners Buch "Zionismus und Faschismus" empfohlen. Gut lesbar und auf solide Quellen gestützt weist Brenner nach, dass Hitler in vollem Interesse von Zionistenführern wie Chaim Weizman handelte. Nazis und Zionisten verfolgten das gleiche Interesse. U.a. sollte die Aussiedlung der europäischen Juden nach Palästina bzw. ersatzweise nach Madagaskar bewerkstelligt werden. Das verstand man, Zionisten und Nazis zugleich, als "Endlösung der Judenfrage". Dies scheiterte lediglich am Beginn des Krieges und der Gefahr durch die britische Marine. Wohin diese "Endlösung" schliesslich führte, ist bekannt. Bis ins Jahr 1945 hinein verhandelten und handelten jedenfalls SS und Zionisten nachweislich in gemeinsamer Sache.
Das mag heute für so manchen absurd klingen, ist es aber nicht. In der Zeit nach den Weltkrieg I begannen mehr und mehr Juden in den westlichen Ländern, insbesondere in Deutschland, sich nicht mehr vordringlich als Juden zu verstehen, sondern sich als "vollwertige" Mitglieder in ihre jeweiligen Heimatländer zu assimilieren.
Zahllose Juden traten zumeist zum evangelischen Glauben über oder verstanden sich nicht mehr als Juden in Deutschland, sondern als jüdische Deutsche, Italiener, Franzosen usw. Genau das sollte aber von den vom "Auserwählten"-Wahn besessenen und nationalistisch-talmudistischen Ideologen (sprich Zionisten) verhindert werden. Die Zeit drängte. Es war auch eine Machtfrage und vergessen wir dabei nicht - Deutschland spielte schon deshalb eine entscheidende Rolle in der jüdischen Reformbewegung - weil die Anfänge dieser Reformbewegung in Deutschland begründet waren (siehe Moses Mendelssohn). Rom wurde eben nicht an einem einzigen Tag erbaut, heißt es nicht zu unrecht...

Sonntag, 1. Juli 2012

Schäuble und sein Verhältnis zur demokratischen Grundordnung



Auch Schmiergel-TV kommt manchmal nicht umhin, im Internet kursierende Videos zu veröffentlichen bzw. zu reagieren. Schließlich hat die Glaubwürdigkeit dieses "Qualitätsmediums" in der Vergangenheit schwer gelitten.
Zu sehen ist ein Gesprächsausschnitt zwischen dem bundesdeutschen Finanzminister Schäuble und seinem portugiesischen Amtskollegen Vitor Gaspar.

Auf welchen Wegen dieses Video ins Netz gelangte, bleibt unklar. Doch beweist Gaspar und besonders Schäuble, was sie von einer (parlamentarischen) Demokratie halten und welche Interessen sie bedienen.

In einer wirklichen Demokratie hätte dieses Verhalten zum Rücktritt des Finanzministers Schäuble geführt. Für Schäuble wäre das nicht der erste Rücktritt gewesen. Ohnehin hätte er nach all seinen Skandalen keine Posten mehr innehaben dürfen. In einer demokratisch verpackten Diktatur sieht das allerdings anders aus...

Verbraucherzentrale sieht Verbraucher in der Pflicht

Lese heute endlich mal einen Beitrag* des Verbraucherzentralen Bundesverbandes (VZBV) zum Thema geplante Obsoleszenz. Doch kaum ein kritisches Wort in Richtung Hersteller. Stattdessen wird dem Verbraucher selbst die zentrale Pflicht zugemessen. Klaus Müller, Vorstand der VZ NRW, sieht ein “gefühltes Problem” der Verbraucher und Hyewon Seo vom VZBV zitiert die bekannten Argumente der Hersteller vom Preisdruck, der sie zwinge, billig zu produzieren.
Forderungen liest man dann nur in Richtung der Politik. Kritik an den vielfältigen Strategien der Hersteller, dem Kunden lediglich kurzlebige Nutzungen zu ermöglichen, bleibt Mangelware.
Meines Erachtens verstehen die Verbraucherzentralen ihre Aufgabe noch nicht ausreichend im Sinne einer Vertretung der Interessen der Verbraucher. Wissen sie nicht, wer sie finanziert? Oder wissen wir es nicht?
Quelle: Murks-nein-danke.de


* Die Überschrift des oben erwähnten Berichtes ist bereits irreführend. Es handelt sich nicht um ein "neues Phänomen", sondern um eine mind. 100jährige gängige Praxis, die immer mehr um sich greift und fast schon zur absoluten Regel geworden ist.
Selbst die Verfallsdaten vieler Lebensmittel wurden künstlich verkürzt. Z.B. hat Honig neuerdings ein Verfallsdatum, obwohl er nachweislich Jahrtausende nicht verfällt.
Bemerkenswert ist auch, dass es sich ausgerechnet bei Klaus Müller um einen Grünen handelt.