Donnerstag, 5. April 2012

Günter GraSS im Visier der Zionisten

Günter Grass hat ein Gedicht namens "Was gesagt werden muss" veröffentlicht.
Damit hat er sich den Zorn der Zionisten auf sich gezogen.
Das Gedicht beginnt mit den Worten:
"Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist..."
Wenn es denn nur Ihr Schweigen gewesen wäre, Herr Grass.
Sie haben stattdessen mit Unmengen an Dreck geworfen und zwar auf diejenigen, die nicht schweigen wollten!
Warum denke ich jetzt an Goethes Zauberlehrling?...

Günter Grass beschuldigt den Staat Israel, einen Angriffskrieg auf Iran zu planen. Sein Gedicht steckt voller Übertreibungen, die für den Schriftsteller allerdings typisch sind. Der 1999 empfangene Literaturnobelpreis verwandelte ihn endgültig zum schreibenden Republikaner. Als solcher irrt Grass zwar immer wieder, doch der Irrtum gehört zum Meinen.
Thomas Steinfeld (Süddeutsche Zeitung)
Grass beschuldigt den Staat Israel einen Krieg auf den Iran zu planen? Die Verlogenheit dieses Steinfeld ist amüsant, verbreitet doch selbst die zionistische Gazette, für die er das schreibt, derartiges. Es ist ja nun wahrlich kein Geheimnis, dass Israel solches vorhat. Das leugnet noch nicht einmal die israelische Regierung, sondern posaunt selbiges freimütig in alle Welt hinaus.
Steinfeld verfügt wahrscheinlich über einen immensen Dachschaden, denn ohne selbigen kann man sich wohl kaum derart lächerlich machen und als ausgewiesener Lügner Unwahrheitenverbreiter klassifizieren.
Die Tränen laufen an meinen Wangen hinunter. Steinfeld, der war gut. Danke für dieses Lachgeschenk.

Das vollständige Gedicht von G. Grass kann hier nachgelesen werden.

Kommentare:

  1. 1) Der kämpfende Pazifist, der sich der Größe seiner Aufgabe bewusst ist, wird keinen Unterschied machen zwischen Bürger- und Völkerkrieg, zwischen äußeren und inneren Feinden. Für ihn gibt es nur einen Krieg, nur einen Frieden. Mit gleicher Macht erstrebt er den Frieden nach innen wie nach außen.

    2) Der Pazifist, der tiefer in die Beweggründe der Kriege schaut, geht noch einen Schritt weiter in der Beurteilung des Bürger- und Völkerfriedens und sagt, der Kriegsgeist, der Geist der Gewalt, ist ein Kind des chronischen bürgerlichen Kriegszustandes, der die Eingeweide aller Kulturvölker zerreißt. Wer diesen Geist bekämpfen will, muss ihn in erster Linie als Bürger im eigenen Lande bekämpfen. Der Weg zum Völkerfrieden geht über den Weg des Bürgerfriedens und nicht umgekehrt.

    3) Das, was die Völker und Volksklassen in Waffen gegeneinander treibt und immer getrieben hat, sind Dinge wirtschaftlicher Natur, die Notzustände schaffen oder vorherrschen lassen, und für diese Zustände gilt das Gesetz: NOT KENNT KEIN GEBOT. Die Not bricht nicht nur Eisen, sondern auch Verfassungen, Verträge und Bündnisse und setzt sich über alle moralischen, ethischen und religiösen Hemmungen hinweg. Nichts ist schließlich der Not heilig als der Kampf gegen ihre Ursachen.

    4) Auf die Beseitigung solcher Notzustände hat also der ernsthafte Friedenskämpfer sein Augenmerk zu richten, unbeschadet seiner etwaigen Überzeugung, dass der Frieden oder wenigstens der Friedenswunsch mit moralischen, religiösen und ethischen Mitteln auch noch gefordert werden könne.

    5) Der Notzustand, der zu den Kriegen treibt, hat wenigstens bei den heutigen Industrie- und Handelsvölkern seinen Grund nicht in einem naturgegebenen Mangel an Industrie- und Nährstoffen, sondern in unseren gesellschaftlichen Einrichtungen, die die Produktion und den Austausch beherrschen und die Arbeit tributpflichtig machen, wobei der Umstand noch erschwerend wirkt, dass zur Sicherung dieses Tributes der Produktion und dem Tausch Hemmungen bereitet werden müssen, die zu Krisen und Arbeitslosigkeit führen. Die gesellschaftlichen Einrichtungen, um die es sich da handelt, sind das Privateigentum an Grund und Boden und das herkömmliche, aus dem Altertum in unveränderter Gestalt von uns übernommene Geldwesen, dessen Mängel immer offensichtlicher geworden sind. Grund- und Geldbesitzer fordern Zins, sonst sperren sie der Produktion den Boden und dem Austausch der Produkte das Geld. Dieser Zins überträgt sich automatisch auf das gesamte Wirtschaftsleben und schafft das, was als Kapitalismus bezeichnet wird.

    Silvio Gesell (Stabilisierung des Bürger- und Völkerfriedens, 1928)

    Ein geistiger Tiefflieger wie Günter Grass wird das wohl bis zum Jüngsten Tag nicht mehr begreifen.

    http://www.deweles.de/intro.html

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  2. Für mich ist Grass einfach einer der größten deutschen Dichter und Denker! In seinen Äußerungen wie in seinen Werken wahrheitssuchend, irrend, lernend. Ein Mensch der in bester faustscher Tradition "irrt solang er strebt" und dazu steht.
    Er veröffentlicht seine Meinung ohne andere zu beleidigen. Eine seltene Spezies in der schreibenden Zunft.
    Toleranz meine Herren, Toleranz! Denn, wie ich schon an anderer Stelle Walser zitierte, wir alle "glauben mehr als wir wissen!"

    Gruß Uwe
    und ein schönes Frühlingsfest

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  3. Uwe, man kann auch beleidigen, ohne auch nur ein klares Wort oder ein einziges Schimpfwort zu benutzen.

    Auch Dir ein schönes Frühlingsfest!

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  4. Lesen wir das Gedicht »Vergleichsweise«, das Grass vor mehr als 40 Jahren schrieb:

    Eine Katze liegt in der Wiese.
    Die Wiese ist hundertzehn
    mal neunzig Meter groß;
    die Katze dagegen ist noch sehr jung.


    Der Arbeitskreis »Lyrik statt Grass« erklärt dazu: »Die arme Katze! Au au au statt Miau, das ist doch Tierquälerei mit schiefen Bildern! Aufhören!« Als Lyriker war Grass immer schon eine taube Nuß. Der Methode »Schreib’s untereinander und nenn’ es Gedicht« blieb er treu. Im Band »Letzte Tänze«, der ehrlicherweise »Letzte Schwänze« oder »Impotänze« hätte heißen müssen, findet sich auch »Ein Wunder«:

    Soeben noch schlaff und abgenutzt
    Nach soviel Jahren Gebrauch,
    Steht Er
    – Was Wunder!
    Er steht –,
    Will von dir, mir und dir bestaunt sein,
    Verlästert und nützlich zugleich.


    So etwas schafft kein Ghostwriter und kein Lektor, das kann nur Günter Grass ganz allein. Mit der Prosa sieht es ähnlich aus. »Auf Weihnachten wünschte ich eine Rättin mir«: Das ist nicht Literatur, das ist eine Blähung. Wenn Grass demonstrativ nein sagen will, sagt er nicht nein, sondern schreibt: »Dem sei mein Nein vor die Schwelle gelegt.« Geht es noch geschwollener? Grass, der sein Berufsleben in Gockelhaft verbracht hat, schreibt »Wir vom Archiv nannten ihn Fonty«, selbstverständlich aus »Verehrung« für Fontane, so wie er ja auch behauptet, »für Brecht« zu sprechen, wenn er in seinem Stück »Die Plebejer proben den Aufstand« Brecht als »Verräter« brandmarkt und empfiehlt, ihn einfach aufzuhängen.

    Wen Grass zu seinem »Freund« erklärt, dem er »verbunden« ist, der muß mit dem Schlimmsten rechnen. Grass nennt sich Freund, um gefahrlos zuschlagen zu können. So plump und so feige das ist, so verfängt es doch immer noch da und dort. Linke und Friedensbewegte solidarisieren sich mit Grass, einem gelernten Lügner und Denunzianten, der beispielsweise Heinar Kipphardt als Terrorismus-Sympathisanten anschwärzte und in aufwendiger Wühlarbeit mit Arnulf Baring und Hans-Jochen Vogel dafür sorgte, daß Kipphardt seine Arbeit als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen verlor. Der Briefwechsel zwischen Kipphardt und Peter Hacks (»Du tust mir wirklich fehlen«, Eulenspiegel) ist auch diesbezüglich eine sprudelnde Quelle der Erkenntnis.

    Quelle: jW vom 11.4.2012

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  5. kann mir einer sagen,warum ich 2013 zu meinem 87.geburtstag eine ZWEI EURO -rentenerhöhung per monat bekommen habe ??? veteran des 2. weltkriegs esch.

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    1. Das ist eine bodenlose Frechheit, die meisten Rentner so zu besch...en.

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