Montag, 29. September 2014

McCain, die graue Eminenz hinterm Islamischen Staat

Wer seine Informationen über den "Islamischen Staat" nur aus den deutschen "Qualitätsmedien" bezieht, wird gar nicht merken, dass die Sache zum Himmel stinkt. Den "IS" (ISIS) würde es ohne den USA überhaupt nicht geben. Der "IS" dient in Syrien den USA als Trojanisches Pferd. Davon lenken die bundesdeutschen Medien ab.


Sonntag, 28. September 2014

Der Bundesgauckler: Eine Wendehals-Karriere par excellence

Jürgen Elsäßers und Klaus Blessings Beitrag über den Bundesgauckler ist zwar schon im letzten Jahr veröffentlicht worden, aber nachwievor aktuell. Der Bundesgauckler treibt noch immer sein Unwesen und will sogar - zum Leidwesen einer breiten Öffentlichkeit - für weitere fünf Jahre das Amt des Bundesgrußaugusts besetzen.




Samstag, 27. September 2014

Zur Generalmobilmachung in den westlichen Medien

"Die Anstalt" nennt sich eine Satiresendung im ZDF, in der dem Publikum meistens PC-Kabarett auf Fünftklässlerniveau serviert wird.
In der Sendung werden gesellschaftliche Misstände angesprochen, aber nur selten dringt das Ensemble in die jeweilige Materie unterhalb ihrer Oberfläche ein.

Ob das so gewollt ist oder auch nicht. Das Ensemble wirkt allzu häufig schlecht informiert, was nicht unbedingt (nur) auf einen ausgeprägten Mangel an Bildung zurückzuführen ist.
Jedenfalls werden in der Sendung die Propagandalügen des Westens regelmäßig zementiert. So auch in der letzten Sendung, und damit meine ich nicht nur die Weiterverbreitung der dümmlichen Mär von Osama und seiner Teppichmesserbande oder das Bedienen des NATO-Märchens vom kriegslüsternen Russland.

Politisches Kabarett erfordert bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um ein Mindestmaß an Qualität zu garantieren. Die Besatzung der "Anstalt" kann dieses Mindestmaß nur in Ausnahmen vorweisen. Ansonsten übersteigt das (politische) Niveau der Anstalt nur selten das der Muppet-Show.
Eine dieser Ausnahmen stellt der folgende Beitrag aus der Sendung vom 23.09.2014 dar.


Freitag, 26. September 2014

Russland zeigt Grünen-Faschistin Harms den ausgestreckten Mittelfinger

Von ihrem Inneren gezeichnet: Harms (57)

Es gibt noch erfrischende Nachrichten. Eine davon ist die Meldung, dass die russischen Behörden der grünfaschistischen Rebecca Harms auf dem Moskauer Flughafen die Einreise nach Russland verweigerten. Harms wurde trotz bzw. gerade wegen ihres dipolamitischen Status zur "persona non grata" erklärt. Damit reagierten die russischen Behörden auf die beständige Kriegshetze der Harms, aber auch auf ihre aktive Unterstützerrolle im Ukrainekrieg seitens der Ukros und auf Harms Absichten während ihres geplanten Besuches in Russland, die sich nicht auf den Besuch einer Gerichtsverhandlung beschränkt hätten.
Die jedes Einreiseverbot für russische Geschätsleute, Politiker, Diplomaten und Journalisten bejubeln, schimpfen jetzt desto mehr gegen das Vorgehen Russlands in Sachen Harms.
Ansonsten betreibt die Journaille das, was man von ihr nicht anders gewohnt ist, nämlich dümmlichste Propaganda gegen Russland, um nicht zu sagen, leicht durchschaubare Hetze zum Krieg.
Hier ein neuerliches Beispiel dieser dümmlichen Propaganda.

Die Journaille ist sich dabei keiner Drecksarbeit zu schade, um das Volk einzustimmen. Es wird Zeit, dass Russland auf gewisse Lügenbarone wie auf Harms reagiert. Von Steinmeier, von der Leyen und dem anderen Gesocks gar nicht erst angefangen.

Mittwoch, 24. September 2014

Wurde in Schottland Wahl gefälscht?

Dass in Russland oder Venezuela bei den Wahlen gefälscht wird, meint jeder zu wissen. Schließlich hat er das im Fernsehen gesehen oder in irgendeiner Zeitung gelesen. Die Behauptung gilt hier bereits als Beweis, denn die Meldungen stammen von "höherer Stelle" und die ist wiederum den westlichen Werten verpflichtet.

Im Westen ist Wahlfälschung jedoch undenkbar. Kleine Pannen, wie bei der Wahl zu George W. Bushs zweiter Regentschaft oder bei Bundestagswahlen in Deutschland, sind schnell vergessen. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Zur Not lässt man, wie in Irland zur Abstimmung über den  €uro geschehen, einfach zweimal wählen. Dann passt das eben beim zweiten Anlauf.

Ob nun bei den jüngsten Wahlen zur Unabhängigkeit Schottlands vom Britischen Königshaus nachgeholfen wurde, ist durchaus denkbar. Indizien für diese Annahme gibt es nicht wenige, nur interessiert das in den Redaktionsstuben, in denen man doch angeblich ständig auf der Suche nach Schlagzeilen und Skandale ist, bislang niemanden.

Stattdessen lassen die Öffentlich-Rechtlichen irgendwelche Jubelperser zu Wort kommen, deren Aussagen bisweilen jede Logik verneinen. So durfte eine Schottin den hanebüchenen Unfug über die Mattscheibe verbreiten, dass der pro-britische Ausgang der Abstimmung verhindert hätte, dass das schottische Volk gespalten worden wäre. Weshalb es dann überhaupt zu einer Abstimmung kam, ist weder dieser Schottin, noch den "Geistesleuchten" in den Propagandaabteilungen Redaktionen bewusst.

Dienstag, 23. September 2014

Der "Islamische Staat" - Wissenswertes über die vom Westen kontrollierten Terroristen

Wer nimmt am "islamischen Emirat" teil?
von Thierry Meyssan
Während die westliche Öffentlichkeit mit Informationen über die Bildung einer sogenannten internationalen Koalition zur Bekämpfung des "islamischen Emirats" überschwemmt wird, ändert sich dieses unauffällig in seiner Form. Seine wichtigsten Offiziere sind bereits nicht mehr Araber, sondern Georgier und Chinesen. Für Thierry Meyssan zeigt diese Wende, dass die NATO in Kürze das "islamische Emirat" in Russland und China einsetzen will. Daher müssen diese beiden Länder jetzt gegen die Dschihadisten eingreifen, bevor sie zurückkommen und Chaos in ihrem Herkunftsland verbreiten.
Das "islamische Emirat" hat zuerst seinen arabischen Ursprung angegeben. Diese Organisation ist aus "Al-Kaida im Irak" hervorgegangen, die nicht die amerikanischen Invasoren bekämpfte, sondern die irakischen Schiiten. Sie wurde das "Islamische Emirat im Irak", dann das „Islamische Emirat im Irak und in der Levante“. Im Oktober 2007 beschlagnahmte die US-Armee in Sindschar ungefähr 606 Karteikarten von ausländischen Mitgliedern dieser Organisation. Sie wurden von Experten der Militär-Akademie West Point ausgesondert und geprüft.
Einige Tage jedoch nach dieser Beschlagnahmung sagte der Emir al-Baghdadi, dass seine Organisation nur 200 Kämpfer habe und sie alle Iraker wären. Diese Lüge ist mit der, anderer terroristischer Organisationen in Syrien vergleichbar, die behaupten, nur vorübergehend Fremde zu zählen, obwohl die syrische arabische Armee schätzt, dass mindestens 250.000 ausländische Dschihadisten in den letzten drei Jahren in Syrien gekämpft hätten. Darüber hinaus behauptet jetzt der Kalif Ibrahim (neuer Name des Emir al-Baghdadi), dass seine Organisation weitgehend aus Ausländern bestünde, dass das syrische Gebiet nicht mehr für die Syrer sei und das irakische Territorium nicht mehr für die Iraker, aber dass sie für die Dschihad-Kämpfer seien.
Laut der beschlagnahmten Unterlagen in Sindschar wären 41 % der ausländischen Terroristen, Mitglieder des "Islamischen Emirats im Irak", saudischer Nationalität, 18,8 % wären Libyer und nur 8,2 % Syrer. Wenn man diese Zahlen mit der Bevölkerung von den betreffenden Ländern vergleicht, hat die libysche Bevölkerung proportional zweimal mehr Kämpfer als Saudi Arabien und 5-mal mehr als die von Syrien erstellt.
Was die syrischen Dschihadisten betrifft, war ihr Ursprung über das ganze Land verteilt, aber 34, 3 % kamen aus der Stadt Deir-Ez-Zor, die seit dem Rückzug des "Islamischen Emirats" aus Raqqa die Hauptstadt des Kalifats geworden ist.
In Syrien hat Deir-Ez-Zor die Besonderheit, vor allem von sunnitischen, in Stämmen organisierten Arabern und kurdischen und armenischen Minderheiten bewohnt zu sein. Nun gelang es den Vereinigten Staaten bisher nur Afghanistan, Irak und Libyen zu zerstören, d.h. Länder, in denen die Bevölkerung in Stämmen organisiert ist. Sie scheiterten jedoch überall anderswo. Aus dieser Sicht können insbesondere Deir-Ez-Zor und der ganze Nordosten von Syrien daher möglicherweise erobert werden, nicht aber der Rest des Landes, wie man es seit drei Jahren sieht.
Tarkhan Batirashvili, Feldwebel des georgischen Militärgeheimdienstes, wurde einer der Anführer des "Islamischen Emirats" unter dem Namen Abu Omar al-Shishani.
Seit zwei Wochen wirkt sich eine Säuberungsaktion auf Offiziere aus dem Maghreb aus. So wurden die Tunesier, die den militärischen Flughafen in Raqqa am 25. August eingenommen hatten, wegen Ungehorsam verhaftet, und von ihren Vorgesetzten hingerichtet. Das "Islamische Emirat" beabsichtigt, an ihre Stelle seine arabischen Kämpfer zu setzen und tschetschenische Offiziere, die freundlicherweise durch die georgischen Geheimdienste zur Verfügung gestellt wurden, zu fördern.
Abu Anisah al-Khazakhi, der erste chinesische im Kampf gefallene Dschihadist des "Islamischen Emirats" (im Zentrum des Fotos) war nicht Uigur, sondern Kasack.
Eine andere Kategorie von Dschihadisten erscheint: die Chinesen. Seit Juni transportierten die Vereinigten Staaten und die Türkei Hunderte von chinesischen Kämpfern und ihre Familien in den Nordosten von Syrien. Einige von ihnen wurden sofort Offiziere. Diese sind vor allem Uiguren, Chinesen aus der Volksrepublik China, aber sunnitische Muslime und von türkischer Sprache.
Daher ist klar, dass letztlich das "islamische Emirat" seine Aktivitäten auf Russland und China erweitern wird, dass diese beiden Länder das endgültige Ziel sind.
Wir werden sicher eine neue Mitteilungskampagne von der NATO erleben: ihre Luftstreitkräfte werden die Dschihadisten aus dem Irak vertreiben und sie in Deir Ez-Zor sesshaft werden lassen. Die CIA wird den "revolutionären syrischen Gemäßigten" (SIC!), die dann ihr Wappen ändern werden, Geld, Waffen, Munition und Informationen zukommen lassen und sie werden sie unter der Flagge des "Islamischen Emirats", wie es seit Mai 2013 der Fall ist, verwenden.
John McCain und der Generalstab der freien syrischen Armee. Im Vordergrund Links, Ibrahim al-Badri, mit dem der Senator diskutiert. Kurz dahinter, Brigadegeneral Salim Idriss (mit Brille).

Damals war Senator John McCain illegal nach Syrien gekommen, um den Generalstab der FSA zu treffen. Nach der damals ausgestrahlten Fotografie, um das Treffen zu bestätigen, gehörte diesem Stab ein gewisser Abu Du’a an, offiziell unter dem Namen Abu von dem US-State Department recherchiert, der in Wirklichkeit der aktuelle Kalif Ibrahim war. So war derselbe Mann - zugleich und zur gleichen Zeit - ein moderater Führer der FSA und ein extremistischer Chef des "islamischen Emirats".
Anhand dieser Information sollte man den wahren Wert des am 14. Juli durch den syrischen Botschafter Baschar al-Dschafari dem Sicherheitsrat überreichten Dokumentes einschätzen. Es handelt sich um einen Brief vom Oberbefehlshaber der FSA, Salim Ibrahim, datiert vom 17. Januar 2014. Man liest: „Ich informiere Sie hiermit, dass die vom Generalstab an die Führer der revolutionären militärischen Räte geschickte Munition verteilt werden muss, gemäß der Vereinbarung, zu zwei Drittel an die Kriegsherren der al Nusra-Front, das restliche Drittel geteilt für das Militär und die Revolutionäre, für den Kampf gegen die EIIL- Bande. Wir danken Ihnen, uns den Lieferungsnachweis der ganzen Munition zu senden, mit Angabe der Mengen und Qualitäten, unterzeichnet von den Führern und Kriegsherren in Person, so dass wir sie an die türkischen und französischen Partner weitergeben können.“ Mit anderen Worten, zwei Mächte der NATO (die Türkei und Frankreich) haben Munitionslieferungen durchgeführt, für zwei Drittel an die al-Nusra Front (durch den UNO-Sicherheitsrat als Mitglied der Al-Kaida klassifiziert) und zu einem Drittel an die FSA, damit sie gegen das "Islamische Emirat" kämpfen, dessen Leiter einer ihrer höheren Offiziere ist. In Wirklichkeit ist die FSA vom Boden verschwunden und die Munition war daher zu zwei Drittel der Al-Kaida und zu einem Drittel dem "islamischen Emirat" bestimmt.
Dank dieser doppelspielartigen Vorrichtung wird die NATO weiterhin ihre Dschihadisten-Horden gegen Syrien schicken, und gleichzeitig vorgeben sie zu bekämpfen.
Jedoch wenn die NATO das Chaos überall in der arabischen Welt, auch bei ihrem saudischen Verbündeten verbreitet haben wird, wird sie das "Islamische Emirat" gegen die beiden in Entwicklung stehenden Großmächte, Russland und China wenden. Deshalb sollten diese beiden Mächte jetzt sofort eingreifen und die private Armee, die die NATO gerade aufbaut und in der arabischen Welt trainiert, im Keim ersticken. Andernfalls müssten Moskau und Peking sie bald auf eigenem Boden bekämpfen.
Übersetzung: Horst Frohlich, Voltaire.net