Aktuelle Wahlprognosen sehen die mehrfach umbenannte SED (derzeit "Die Linke") bei 10 Prozent in der Wählergunst. Ausgerechnet in der ehemaligen Mauerstadt Berlin befindet sich die Mauerpartei als stärkste politische Kraft an der Spitze der Landesregierung. Nicht nur das "Kalkutta an der Spree" sondern nahezu ganz Deutschland gleicht einer abgeschirmten Demenzstation, für nicht wenige gleicht es sogar einer hoffnungslos überfüllten Irrenanstalt.
Eine - wenn nicht sogar die - Galionsfigur der Linkspartei ist Gregor Gysi, der zugleich auch der letzte Chef der SED gewesen ist, als diese Partei noch unter ihrem wahren aber mittlerweile aus der Mode gekommenen Namen florierte.Katrin Göring-Eckardt ist eine gute Rednerin. Sie spricht frei und in ganzen Sätzen, aber es ist halt Schwachsinn in ganzen Sätzen.
Doch kommen wir zum Bildausschnitt oben. "Deshalb macht Trump auch auf uns Druck, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einzuschränken", wetterte Gysi unwidersprochen im zwangsfinanzierten Rot- und Regierungsfunk.
Sachlich (im Wortsinn, per Definition) betrachtet, sonderte Gysi hierbei einmal mehr seinen für ihn so typischen und verlogenen "Schwachsinn" ab. Doch halte ich Gysi nicht für einen Schwachsinnigen. Der kommunistische Giftzwerg macht nur das, was Demagogen nun einmal machen und auf was sein politischer Erfolg gründet. Er verwendet positiv besetzte Begriffe, meint aber das genaue Gegenteil davon.
Überhaupt sind die weltlichen Pfaffen der Linken Meister im Wortverdrehen. So redet Gysi von einschränken, meint aber wiederherstellen.
Andernfalls würde aber auch die Verwendung von einschränken sachlich richtig sein. Allerdings nur dann, wenn Gysi gleichzeitig von "unserer Demokratie" und "unserer Rechtsstaatlichkeit" gesprochen hätte, wo doch inzwischen allgemein bekannt sein dürfte, dass mit dem Euphemismus "unsere" lediglich die Abwesenheit von gemeint ist. Ganz im Sinne Gysis, der sowohl als auch seiner SED-Demokratie und seiner Stasi-Rechtsstaatlichkeit ebenso nachtrauert wie er darauf abzielt.


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