Donnerstag, 18. November 2010

Bundeswehr lernt persisch - steht der nächste Friedenseinsatz bevor?

Die Anwesenheitsliste in der Schwatzbude "Bundestag" passte auf einen Bierdeckel, als die Abgeordnete Inge Höger (Linke) dem Parlamentarischen Staatsekretär beim Kriegsminister und christlich- sozialen Christian Schmidt (CSU) mehrere Fragen stellte, in denen es darum ging, weshalb die Bundeswehr einen persischen Sprachführer mit einschlägigen Sätzen herausgegeben hat?
Schmidt "glänzte" dabei durch verbales Gestammel und damit, die Fragen nicht beantworten zu wollen. Schmidt war peinlich berührt und zuweilen äußerst gereizt, da die Abgeordnete Höger nicht nachließ. Das hinderte Schmidt nicht daran, seine peinlichen "Ausweichmanöver" weiterzuführen.
Auch so war das Auftreten Schmidts aufschlussreich. Da Schmidt damit indirekt zugeben mußte, daß die Bundesregierung und das Kriegsministerium schon längst einen "humanitären" bis "kriegsähnlichen Einsatz" planen, um die Freiheit der seit 1990 vergrößerten ABZ (BRD) auch in Teheran verteidigen zu können.
Nachtrag: So dies die tonangebenden Zionisten in Übersee oder NahOst wünschen...

Kommentare:

  1. Nur so zu Info: Persisch ist die 2te Landessprache in Afghanistan. In Nordafghanistan ist es sogar die Hauptsprache.

    Auch wenn ein Angriff auf den Iran vorstellbar ist bitte nicht zuviel reinlesen.

    Damit schießt man sich nur selbst ins Knie.

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  2. @anonym

    Sie müssen hier nicht das Geschwafel des Schmidt wiederholen.
    Das sind "Strohmannargumente".
    Und was an dieser Stelle herausgehört wird, das überlassen sie doch besser uns.

    Weshalb sollte "man" sich ins eigene Knie schießen?
    Weil "man" nicht das Schmidtsche Gestammel, so wie sie, wiederkäut?
    Erklärungsbedarf ihrerseits.

    Das Schmidt lügt bzw. versucht, sein Wissen zu verbergen, wird ihnen unabhängig vom Thema, jeder Menschenkenner und Psychologe bestätigen.


    Es fehlte nur ein Satz am Ende des Artikels:

    So dies die Zionisten in Übersee oder NahOst wünschen.

    P.S. Denn allein, ist die BRD und ihre ReGIERung faktisch handlungsunfähig.

    Das bestätigt übrigens Schmidt eindrucksvoll, in dem er vom Existenzrecht Israels und der Anwesenheit des israelischen Politikers schwafelt, ohne direkten Bezug auf die Fragestellung nehmen zu wollen. Nach dem Motto...

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  3. Passend zum Artikel und den Verschwörern in Berlin:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/11/willkommen-im-modernen-faschismus.html

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  4. Der persische Sprachführer ist aber doch schon 2003 erschienen. War 2003 schon eine Verbindung mit dem Iran möglich?

    Aber dass der Herr Schmidt nicht einfach darauf geantwortet hat, dass persisch die Amtssprache in Afghanistan ist, lässt die ganze Sache schon komisch erscheinen. Vlt. wusste er das auch nicht.

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  5. Die Soldaten in Afghanistan bekommen laut einem Bundeswehr-Offizier die Sprachfüher "Dira", "Urdu" und "Paschtu" mit auf die Reise.

    "Dira" ist persisch in Schrift. Es ist also ganz normal das man die persischen Sprachführer herausgibt.

    Da wird die Reakion von Herrn Schmidt noch unverständlicher, wenn es doch normal ist, warum macht er da so eine Geschichte draus?

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  6. Der persische Sprachführer ist aber doch schon 2003 erschienen. War 2003 schon eine Verbindung mit dem Iran möglich?

    Ja. Definitiv.

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  7. Anonym weiß sicher auch, weshalb man einen Farsi-Sprachführer des persischen und nicht des afghanischen Farsi-Dialekts herausgibt, warum Sätze darin stehen wie "der Iran ist ein schönes Land" (ich glaube z.B. nicht, dass dieser Satz in Kabul weiterhilft) und vor allem, warum denn vorn auf dem Sprachführer die Umrisse des Iran und nicht Afghanistans zu finden sind, mit einem Bild des iranischen Revolutionsdenkmals in der Mitte. Sicher alles nur für den Gebrauch in Afghanistan. Und vor allem: Woran eigentlich erkennt ein kulturwissenschaftlich nicht wirklich zur Gänze ausgebildeter Bundeswehrsoldat, ob sein Gegenüber Farsi, Dari oder Urdu spricht, wenn er ihm "Hände hoch und keine Bewegung" zubrüllt. Sicher hat er nicht nur alle Dialiekte drauf, sondern kann sie auch noch synchron sprechen.

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