Mittwoch, 30. Oktober 2013

€U-Kommission fordert Einführung der Freiheit beim Klospülen

Die Zeiten totalitärer Herrschaftssysteme in €uropa sind vorbei.
Das meint jeder mediale Glaubens "Bildungsbürger" zu wissen. Alltäglich kann er sich gleich mehrfach davon überzeugen, wie gut er es heute hat und wie schröcklich die Bevormundung unter Hitler oder Honecker der Stasi gewesen sein muss.

Ja, damals 1933, als man nur noch mit Erlaubnis des Blogwarts die nationalsozialistischen Aborte aufsuchen durfte. In Fünferreihe und im Gleichschritt musste der tausendjährige Stuhlgang verrichtet werden. Auf das Tragen des Braunhemds hatte man allerdings während des völkischen Pflichtscheißens aus leicht nachvollziehbaren Gründen zu verzichten.

Oder 1949, als die kommunistischen Latrinen allesamt in weltanschaulich korrektem Rot angepinselt waren und die Honeckerjugend gezwungen war, ihr tägliches Kleinod im Blauhemd zu verrichten. Aber nicht, ohne im Chor ein zuvor befohlenes "Brüder zur Sonne, zur Freiheit" zu pfeifen.
Wer Flitzkacke oder allzu festen Stuhlgang in Form einer Glückswurst hatte, kam ins KZ, um dort selbst zur Wurst verarbeitet zu werden oder später nach Bautzen, um dort als Verwursteter Kerzen für den Klassenfeind herzustellen.

Die Deutschen konnten in den Tagen dieser Diktaturen nur von der Freiheit ihrer urbarbarischen Vorfahren träumen, weil diese es noch, dem Thor zu Ehren, gewaltig auf ihren Donnerbalken krachen lassen konnten...

Voller Reue und Scham blicken die Deutschen von heute auf diese ihre Zeiten zurück. Deshalb betreiben die freiesten Deutschen, die es jemals auf deutschen "cleaning points" gegeben hat, heute ihren freiheitlich-demokratischen Abseilakt in historischer Verantwortung gegenüber ihrer einzigartigen Scheißkultur von damals.
Nie wieder soll, so haben sie es sich geschworen, jemand beim Scheißen zu irgendetwas gezwungen werden dürfen.

Wie Professor Guido Kropf mittlerweile eindrucksvoll nachweisen konnte, sind die Deutschen deshalb der €UdSSR beigetreten. Denn aus eigener Kraft können sie unmöglich ihren biologischen Hang zu unmenschlichen Toilettenbesuchen überwinden. Hilfe von ganz Oben muss daher her. Am besten aus Moskau, pardon, aus Brüssel.

Nachdem uns die Brüsseler Sowjets schon mit so überlebensnotwendigen Dingen wie den Krümmungsgrad von Gurken und der Einheitsgröße bei Kondomen kulturell bereichert haben, legten sie 'mal wieder einen nach.

Nun soll uns D€utschen in Sachen Klospülung unsere nach 1945 bzw. 1990 neugewonnene Freiheit verdeutlicht werden. Die Klospülung für das Aa machen soll künftig unter einen Verbrauch von 6 Litern liegen, die für das Pipi machen bei 0,5 Litern.

Der mündige €U-Bürger muss dann eben gegebenenfalls mehrmals spülen oder besser noch, vorher die Wurst - falls diese nach €U-Norm 4.658.995 (Absatz 3, Ziffer 9)  über ein Eigengewicht von über 311,9 Gramm verfügen sollte - in wohlproportionierte Scheiben schneiden, auf dass sie in den Orkus der freiheitlich-demokratischen Totalkontrolle verschwinden kann.

Und ganz im ernst: Wer heute noch nicht den Totalitarismus der €UdSSR zu erkennen vermag, dem wird das auch morgen schwer fallen. Wenn er dann vielleicht schon bei Todesandrohung vorgeschrieben bekommt, wie groß ein Popel zu sein hat, bevor er die Nase des propagierten freien Bürgers verlassen darf.

Solange es diese erbärmlichen Sklavennaturen gibt, die alles und jedes reguliert haben wollen, weil sie ihr Sklavendasein mit Freiheit verwechseln, solange werden auch die €U-Tyrannen ein leichtes Spiel haben.
Ein Spiel, das noch die letzten Reste der bürgerlichen Freiheit zu unterjochen versucht.

Doch ist es ebenso gewiss, dass man eines Tages den Pöbel der €U-Diktatur nicht um dessen "Freiheit" beneiden wird.

Kommentare:

  1. Auf den Schreck gehe ich gleich mal scheissen. Und ich werde 3 x spülen. :-)

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  2. Wohl dem der ländlich wohnt. Dann findet womöglich der alte Donnerbalken seine Auferstehung. Wenig Wasser, von Hand zu dosieren und und die Hinterlassenschaft später wieder als Dünger aufs Land.
    Hat jahrhundertelang geklappt.

    Das sagt die Alte Frau zum neuesten Schelmenstreich aus Brüssel

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    1. Wie gewünscht werde ich Deinen anderen Kommentar nicht veröffentlichen.

      Um Deine Frage zu beantworten:
      Luzifer heißt Lichtbringer und entstammt der zarathustrischen Religion aus Persien.
      Es hat nichts mit "böse" oder dem Satan zu tun. Vielmehr wurden von der Kirche alle Götter der von ihr eroberten Völker zum Synonym für das "Böse" bzw. für den "Satan" umgedeutet. Dies geschah zu Karl des Großen Zeiten mit den germanischen Göttern - bei Todesstrafe wurde es verboten, deren Namen zu benutzen, deshalb kennen wir noch heute Freyas Namen in der veränderten Form als Berchte oder Holle usw. - den Gott Baphomet der Bulgaren als Satan usw. usf.

      Der Lichtbringer ist übersetzt der Wissensbringer. Der, der das Dunkle (das Böse, Unwissen) er- bzw. erleuchtet.

      Im Alten Testament wurde die Menschen aus dem Paradies geworfen, weil Eva vom Baum der Erkenntnis naschte. Der Judengott wollte es demnach nicht, dass die Menschen Wissen erlangen. Er wollte sie dumm halten.
      Deshalb muss man sich nicht wundern, wenn die mosaischen Religionen das Wissen fürchten; Angst vor dem Licht haben. Sie haben allen Grund dazu. Sonst gäbe es sie nicht mehr. Es geht um ihre Existenz.

      Ich möchte hier mit einem Nietzsche-Zitat schließen (Nietzsche wird übrigens von der Kirche als einer der großen Irrlehrer unserer Zeit, als ein Teufel verachtet. Eines seiner Hauptwerke hieß "Also sprach Zarathustra..." [siehe oben Erklärung zur Herkunft des Namens Luzifer]):

      "Ist [der Bibel-] Gott eine Erfindung des Teufels?"

      Betrachte ich die Geschichte der mosaischen "Religionen", kann ich diese Frage, obwohl ich nicht am Teufel und Gott glaube, nur mit JA beantworten.

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    2. Ich verneine aber nicht das Göttliche. Dies steht mir nicht zu und wäre dumm. Für mich ist alles im Universum göttlich. In der Natur zeigt sich Gott. Und weil ich das so sehe, kann ich nicht am primitiven naturverachtenden und naturverneinenden Gott der Juden, Christen und Moslems glauben. Deren Religion sollte nicht mit Religiösität verwechselt werden.

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