Freitag, 29. März 2013

Karfreitag aus der Sicht eines Nichtchristen

Folter, Kreuzigung, Kannibalismus: Gaga-Sekte feiert bizarres Splatter-Ritual
(c) Der Postillon
(dpo) - Man will es sich nicht ausmalen: Mitten in Deutschland feiert eine obskure Kultvereinigung den blutigen Foltertod eines unschuldigen Menschen. Bilder und Skulpturen der Grausamkeiten werden vorgeführt, der widerwärtige Akt auch noch nacherzählt, besungen und befürwortet. Was unvorstellbar klingt, ist grausame Realität – die verrückte Sekte feiert heute ihr krankes Horror-Ritual: die sogenannte "Karfreitagsmesse".
Die während der Zeremonie als positiv und notwendig dargestellten Gewaltexzesse sind für Mitglieder des Balla-Balla-Kults ganz normal: "Jeder Mensch, ja, jedes Kind sollte sich die Leiden dieses Mannes zur seelischen Erbauung vor Augen führen", sagt ein Priester und weist den Vorwurf der Jugendgefährdung zurück. "Am besten tragen Sie immer ein Bild des Sterbenden um den Hals – so denken Sie stets mit Genugtuung und Freude daran, was diesem armen Menschen widerfahren ist."
Ein Sektenführer simuliert Kannibalismus
Das Opfer der Grausamkeiten, ein gewisser Jesus von N., wurde angeblich vor 2000 Jahren erst ausgepeitscht, dann mit Dornen gefoltert, schließlich gekreuzigt und noch nach dem Tod mit einer Lanze geschändet.
Damit nicht genug: Während der Splatter-Messe der Gruftie-Kirche behaupten die Gläubigen, das Blut des Opfers zu trinken, ja sogar, seinen Körper zu essen. "Man muss deutlich dazu sagen: Jesus hat das ausdrücklich so gewollt", verteidigt sich einer der Möchtegern-Kannibalen und unterstellt so, das Mordopfer habe freiwillig an dem kranken Folterritual teilgenommen.
Und selbst die Verwandten des Verstorbenen werden verhöhnt. So existieren zahlreiche Bilder der weinenden Mutter des zu Tode Gefolterten, Maria von N., die laut Anhängern des Kults noch am Leben ist. Es ist kaum vorstellbar, was sie wegen des respektlosen Umgangs mit dem Andenken ihres Sohnes durchleidet.
Wer angesichts des irren Treibens des Kultes darauf hofft, dass der Gesetzgeber endlich eingreift, wird erstaunt feststellen, dass dies längst der Fall ist. Durch ein Tanzverbot garantiert der Staat sogar noch, dass die Gaga-Sekte bei ihren bizarren Ritualen nicht gestört wird.
P.S. Jesus hatte es seinen Jüngern versprochen, noch zu deren Lebzeiten zurück auf die Erde zu kehren.
Wie wir wissen, ist dies nicht geschehen. Generation um Generation wartete vergeblich auf die Einlösung des göttlichen Versprechens, wenn man davon absehen will, dass dieses Versprechen nur der Ur-Generation seiner Jünger galt. Doch nun hat das Warten ein Ende: Lattenjupp is back! (Vorsicht! Nicht für schwache Nerven oder Minderjährige!)

Kommentare:

  1. Wusstest du, dass das "Lamm Gottes" und die "Vergebung durch das Sühne-Opfer" (und vieles mehr) nichts als Erfindungen eines Mannes sind, der Jesus NIEMALS persönlich begegnet ist? Dieser eine wird heutzutage von den meisten Kirchen auf eine höhere Stufe gestellt als der "Christ", nach dem sich die meisten als "Christen" beseichnen. So wollte Jesus KEINE organisierte Kirche, in der sich einige über andere erhöhen, - ganz im Gegensatz zu dieser anderen Person. Da meine Freundin katholisch ist begleite ich sie öfter zu den (hier evangelischen) Zusammenkünften. Ehrlich gesagt: Würde man das Gedankengut dieses Mannes aus den Annalen der offiziellen Kirchen streichen, würde verdammt wenig noch übrigbleiben. Aber schau mal selber. Hier ist einer, der sich dazu 'be Menge Gedanken gemacht hat.
    http://www.theologe.de/theologe5.htm
    Grüsse aus Schweden

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    1. Ja, das wußte ich.

      Ich habe mehrere Bücher gelesen, in denen dieser Sachverhalt beschrieben stand:
      Der Saulus/Paulus ist der eigentliche Begründer des Christentums.

      Dennoch danke für den Link.
      Ich habe mir die Seite aber noch nicht groß angeschaut.
      Vielleicht ist ja auch dort erwähnt, dass ein Schriftwechsel zwischen Saulus/Paulus und Petrus erhalten geblieben sein soll.
      Während Paulus das Christentum für Nichtjuden öffnete, war Petrus, der Chef der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem dagegen. Er wollte, dass das Christentum eine reine Judensekte bleibt. Außerdem war Petrus verheiratet und predigte zusammen mit seiner Frau, was Paulus (das Weib soll schweigen) mißfiel.

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  2. Zumindest wird erwähnt, dass sich Petrus und der andere nicht nur gefetzt haben sollen, sondern dass dieser andere ALLE vorherigen Apostel zu dem Teil des Körpers wünschte "wo-die Sonne-nicht-hereinscheint", da er sich letztlich als den EINZIGEN WAHREN Apostel pries. Das er verheiratet gewesen sein soll wusste ich nicht. Interessant. Auf dieser Seite findest du auch eine Gegenüberstellung von "das-Blut-klebt-nicht-an-meinen-Händen-sondern an-Gottes"-Luther und den Aussagen von Jesus. Auch interessant wie jemand sich da noch "christlich" nennen darf.

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    1. Um es in die heutige Zeit zu übertragen, könnte Saulus/Paulus die Rolle des "Joschka" und Petrus die Rolle der "Petra Kelly" gespielt haben. ;-)

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