Mittwoch, 6. März 2013

Diejenigen, die für das Leben gestorben sind, können nicht als tot bezeichnet werden.
Alí Primera, venezolanischer Volkssänger

Kommentare:

  1. Bild-Zeitung: "Die Todesnachricht versetzte Tausende Venezolaner in Trauer. Menschen fielen sich weinend in die Arme, als sie vom Tod ihres Staatschefs erfuhren."

    Das wird beim Tod von der von Bild so hochgelobten Merkel nicht passieren. Dann werden die Sektkorken knallen und die Gläser klingen.

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  2. http://www.redglobe.de/amerika/venezuela/5853-lateinamerika-trauert-um-hugo-chavez

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    1. Der Außenminister Venezoelas, Jaua, "rief die Medien [!] dazu auf, die Trauer des Volkes zu respektieren. »Wir alle gemeinsam werden garantieren, was uns Chávez hinterlassen hat: Unabhängigkeit, Souveränität, Stabilität. Das ist es, was wir weiter aufbauen werden«, unterstrich Jaua, der zugleich darauf verwies, dass die nächsten Schritte in der Verfassung Venezuelas eindeutig festgelegt sind: »Es gibt keinen Raum für Spekulationen, wir werden tun, was uns der Präsident aufgetragen hat, und das ist, die Verfassung zu erfüllen. Chávez lebe hoch für immer!«

      "Als erster ausländischer Staatschef hatte sich noch am gestrigen Abend der sichtlich um Fassung ringende bolivianische Präsident Evo Morales zu Wort gemeldet. Er sei »am Boden zerstört«, so der enge Verbündete des venezolanischen Staatschefs. Umringt von den Mitgliedern seines Kabinetts und führenden Vertretern der sozialen Bewegungen seines Landes ordnete Morales eine siebentägige Staatstrauer in Bolivien an...
      In Quito würdigte Ecuadors gerade wiedergewählter Präsident Rafael Correa den Verstorbenen: »Lieber Hugo, heute mehr denn je werden wir deinen Träumen folgen, die die Träume des Großen Heimatlandes sind!« Correa ordnete eine dreitägige Staatstrauer an und zitierte die Zeilen des revolutionären venezolanischen Volkssängers Alí Primera: »Diejenigen, die für das Leben gestorben sind, können nicht als tot bezeichnet werden...«
      Auch in Argentinien herrschen drei Tage Staatstrauer. Die Präsidentin des Landes, Cristina Fernández de Kirchner, reiste noch in der Nacht auf den heutigen Mittwoch in Begleitung ihres uruguayischen Amtskollegen José Mujica nach Caracas. An allen offiziellen Gebäuden Argentiniens wurden die Fahnen auf Halbmast gesetzt.
      Der Staatsrat
      [Kubas] ordnete für heute und morgen eine zweitägige »offizielle Trauer« sowie für Freitag, den Tag der Beisetzung Chávez', einen »nationalen Trauertag« an."

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  3. Der Fernsehmoderator Miguel Ángel Pérez Pirela formulierte es am Dienstag so: »Heute ist kein Mensch gestorben, heute ist eine Legende geboren worden.« Tatsächlich wurde Venezuelas Präsident Hugo Chávez auf Plakaten und Wandbildern längst gemeinsam mit Befreiungshelden wie Simón Bolívar oder Che Guevara abgebildet – und das nicht nur im eigenen Land. In diese große Ahnenreihe ist der Comandante der Bolivarischen Revolution nun eingetreten: Der Junge aus Sabaneta, der sein Heimatland gründlich verändert hat. Der Präsident, den seine Gegner weder durch Putschversuche noch durch Wahlen aus dem Amt verdrängen konnten. Der Comandante, der den jahrzehntelang ausgegrenzten Menschen wieder eine Perspektive gegeben hat, die Hoffnung auf ein besseres Leben.

    http://www.jungewelt.de/2013/03-07/024.php

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  4. „Mit tiefer Trauer habe ich die Meldung über den Tod meines Freundes und Bruders, Hugo Chavez, wahrgenommen“, heißt es im Kondolenzschreiben an Nocolas Maduro. „Hugo Chavez ist in die Weltgeschichte als flammender Patriot eingegangen, der sein Leben dem Dienst an Heimat und der Idee der Revolution gewidmet hat.“

    „Dank seiner konsequenten und ergebnisreichen Tätigkeit auf der Weltarena bleibt Hugo Chavez als eine Große Persönlichkeit für immer in Erinnerung der Weltgemeinschaft, als eine nicht gebrochene und ehrliche Person, als wahrer Volkspräsident und nationaler Führer, als Vorbild für die nächsten Generationen“, heißt es im Beileidsbrief.

    „Sein Beitrag zur Entwicklung bilateraler Beziehungen von Belarus und Venezuela wird in Belarus sehr hoch eingeschätzt. Sein Name hat sich für immer ins Buch der belarussisch-venezolanischen strategischen Partnerschaft eingeschrieben“, betonte der Staatschef.
    Im Kondolenzbrief an Diosdado Cabello heißt es, in Belarus und in der ganzen Welt hat man Hugo Chavez als einen hervorragenden Politiker, selbstlosen Patrioten, prinzipientreuen Staatschef angesehen und geehrt. Er hat die Freiheit und die Souveränität seines Landes konsequent verteidigt und wurde zur Lokomotive von Integrationsbemühungen in Lateinamerika. Ihm waren die Erfolge im sozial-wirtschaftlichen Leben des Landes zu verdanken, ebenso wie die Erhöhung des Lebensniveaus eines jeden Landesbürgers.

    „Ich bin stolz darauf, gemeinsam mit Hugo Chavez ein sicheres Fundament bilateraler Zusammenarbeit und strategischer Partnerschaft zwischen Belarus und Venezuela zum Wohle und Prosperität unserer Völker aufgebaut zu haben. Ihr Land darf auch weiterhin auf Hilfe aus Belarus rechnen“, hieß es.

    „Ich und Hugo, wir waren uns wie Brüder, wir waren treue Verbündete und richtige Freunde“, schrieb Alexander Lukaschenko im Kondolenzbrief an Adan Chavez. „Ich teile ihr Leid wie mein eigenes. Ich verspreche: Alles, was wir zum Glück und Wohle unserer Völker vorhatten, das werden wir unbedingt verwirklichen.“


    http://news.belta.by/de/news/president?id=708960

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