Sonntag, 2. August 2015

Vorhang auf: Netzpolitik.org und der Landesverrat

Ich habe mich bereits in diversen Kommentarspalten zum Thema geäußert. Wenn ein "alternativer" Politikblog mit offiziellen Preisen versehen wird, dann ist etwas faul. Außerdem ist die Seite Netzpolitik für mich nicht unbekannt gewesen. Ich wußte also von auf Netzpolitik veröffentlichten Artikeln, deren Inhalte alles andere als alternativ waren. Dass es sich hier nur um eine Inszenierung handeln kann, liegt auf der Hand.

Die Papiere, um deren Veröffentlichung es geht, stammen höchstwahrscheinlich aus den Reihen der Grünen. Mag diese ein grüner VS-Mitarbeiter weitergereicht haben oder ein Abgeordneter der Grünen, der über ein Kontrollgremium Zugang zu den Papieren hatte. Ziel der Inszenierung ist das Bewerben des Blogs, um ihn als grüne Desinformationsquelle zu verbreiten und dessen Position zu festigen.
Hier findet ihr einen interessanten Artikel zum Thema.

Kommentare:

  1. Projekt-wahrheit zeigt nur noch Startseite

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    1. Mittlerweile Error 404. Wenn da mal nicht nachgeholfen wurde.
      Hier der Kommentar eines Bekannten zum Thema, der mit Aufkommen des Netzpolitik- "Skandals" veröffentlicht wurde:

      Well played, Ihr grünbraunen Lumpen...
      ...very well played, aber so läuft das nicht, dass man, auf die Zuarbeit netzwerkender Parteifreunde gestützt, einen großen Pseudoskandal inszeniert, um in das Walhalla der Helden und Opfer einzurücken, ohne dass jemand stutzig wird und die Verbindung windiger Firmengründer im Juppie-Überflieger-Modus mit sattsam bekannten Bellizisten bemerkt.
      Sich für die Öffentlichkeit nicht freigegebene Akten von Parteifreunden beschaffen zu lassen, damit den Generalbundesanwalt auf den Plan zu rufen, und all das als durchgestylte Inszenierung, um Piratenthemen zu kapern, und sich als Opfer analog der Spiegelaffäre zu inszenieren, das ist nicht nur nicht die feine Art, sondern auch nicht wirklich gut durchdacht, denn...
      ...dafür müsstest Ihr euch schon besser tarnen, weil mit den Fusspuren eines Elefanten auf der Sahnetorte, wie sie Markus Beckedahl hinterlassen hat, und vom Geschrei der üblichen Verdächtigen unterstützt, fällt die mühsam aufgerichtete Fassade ja doch ganz schnell wieder in sich zusammen.
      Ich hoffe, der Generalbundesanwalt macht seine Sache ordentlich und ihr atmet in Kürze gesiebte Luft für diese Nummer. Denn noch ist die Republik kein Privateigentum grüner Flachwichser, die sich einbilden, damit verfahren zu können wie einst Josef Strauss, und nicht jeder, der wegen Landesverrats angeklagt wird, ist automatisch unschuldig, nur weil er einen teuren und überaus professionellen Webauftritt mit grüngelber Agenda betreibt.
      Range, übernehmen Sie, und hauen Sie da mal so richtig drauf! Meinen Segen haben Sie allemal.

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