Freitag, 11. März 2016

Islamisierung: Denk ich an Deutschland in der Nacht...

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. 
(3) Niemand darf wegen... seines Glaubens [oder] seiner religiösen Anschauungen... bevorzugt werden. 
Artikel 3, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Während beispielsweise Rockern das Tragen ihrer Vereinssymbole im Gerichtssaal kürzlich noch verboten wurde, ließ der Münchener Richter Thomas Müller (55) den Auftritt einer Islamistin zur reinen Farce werden. Respektive weigerte sich die als Zeugin geladene und gleichzeitig als beleidigte Leberwurst Klägerin fungierende Muslimin Amira B. (43) ihre Identität überprüfen zu lassen, in dem sie auf ihre religiöse Totalvermummung bestand.
Amira B. (43) - jeder an irgendeiner Straßenecke vergessene Müllsack wirkt menschlicher auf mich...

Um ihre absolute Verachtung gegenüber der deutschen bzw. der freiheitlich demokratischen Rechtsordnung und Kultur zusätzlich Ausdruck zu verleihen, bekundete Amira B. vor dem zur Säkularität verpflichteten Gericht: "Ich habe einen Gott am Ende der Welt, der mir am Ende recht geben wird."

Diese Behauptung über geltendes Recht stellend und unsere Kultur ebenfalls missachtend und verhöhnend, ließ daraufhin Richter Thomas Müller zukunftweisend im Vorzeigeland aller Musterdemokratien anfragen, in wieweit sich das Geseiere des wandelnden Müllsacks mit der Scharia verträgt. Da kommt es auf die paar Öre vom Steuerzahler auch nicht mehr an, sagte sich der pflichtvergessende Richter, die dieser dann für das Rechtsgutachten aus Saudi-Arabien zu überweisen hat. Zudem der Großteil der deutschen Deppen noch immer keine Einschläge vernehmen will. 1945 ist eben (zu) lange schon vorbei.
Der nach Ansicht Richter Müllers für Deutschlands Zukunft zuständige und unfehlbare Oberverfassungsrichter Scheich Abdullah Al Muuslih erwies sich auf die Anfrage dann auch als äußerst großzügig. Er erlaubte dem wandelnden Müllsack in der am 17. März stattfindenden Nachverhandlung den Kuffar die Visage zu zeigen. 

Womöglich wird daraufhin irgend ein Gutmensch beantragen, den 17. März zukünftig zum Tag der Menschenrechte zu erheben. Wundern würde mich so etwas keinesfalls. Ersatzweise könnte ja auch der 8. März auf den 17. verlagert werden. Das Irrenhaus Deutschland verfügt schließlich noch über genügend Spielplätze für den vollverblödeten Wohlstandsmüll.

Predigt des in islamistischen Kreisen geachteten Scheich Al Muuslih (ab 7:05 min. folgt die deutsche Übersetzung seiner "Weisheiten")

Uns bleibt es allerdings noch immer überlassen, bei all diesem Irrsinn mitzumachen. So rate ich einem jeden von uns für den Fall, dass er vor Gericht zu erscheinen hat, dies dann auch im Sinne Richter Müllers zu gestalten.

Ein Nudelsieb als religiösen Kopfschmuck zu benutzen oder gleich im Clownskostüm zu erscheinen, entspricht ja neuerdings der Würde des Gerichts und widerspricht nach Artikel 3, Absatz 1 GG dann auch nicht mehr so schnöden Gesetzen wie dem islamfeindlichen, rassistischen und menschenverachtenden Gerichtsverfassungsgesetz.

Bei all der Verachtung, die ich all dem Blödsinn gegenüber zutiefst empfinde, trotz aller Lächerlichmachung, mit der ich diesem begegne, vermag ich es nicht, mich der Worte eines großen deutschen Dichters zu erwehren: Denk ich an Deutschland in der Nacht...

So wie gegen Dummheit bekanntlich kein Kraut gewachsen ist, so vermag auch kein gesunder Geistesverstand vor der Wahrheit zu fliehen.

Donnerstag, 10. März 2016

Unbereinigtes Wahlergebnis für Frankfurt/Main 2016

Heuchler des Tages: Thomas de Maizére

"Ankara hat unter humanitären Gesichtspunkten zuletzt Bemerkenswertes geleistet. Dort sind 2,5 Millionen Flüchtlinge aus der Krisenregion in Syrien aufgenommen worden. Das verdient Anerkennung und nicht Kritik", sagte er. "Wir werden auch die Türkei entlasten müssen und ihr Flüchtlingskontingente abnehmen."
zitiert aus Die Zeit
Die Betonung liegt auf worden, denn Erdogan hat die von der UN und der EU finanzierten Flüchtlingslager geöffnet, um die Flüchtlinge nach Europa zu schicken. Flüchtlinge, die keineswegs nur aus Syrien stammen. Erdogan hat die Türkei für Dschihadisten zum Haupttransitland nach Europa gemacht. Er hat bereits sehr viel Geld überwiesen bekommen, um die Dschihadisten von Europa fernzuhalten. Dieser Abmachung ist er nicht nachgekommen. Noch immer strömen Tausende täglich nach Europa. Und vor allem unterstützt Erdogan aktiv den islamistischen Terror in Syrien. Das verdient nach Ansicht des bundesdeutschen Innenministers Anerkennung und nicht Kritik (womit er nicht den Wortsinn, sondern Tadel meint). Ob sich der Innenminister an seine Worte erinnern wird, wenn beispielsweise Putin nach dem Genuss eines deftigen Bohneneintopfs auf dem Sofa seiner Datscha mal wieder einen Darmwind fahren lässt, darf aller Lebenserfahrung nach bezweifelt werden...
Der €U-Gipfel auf den Punkt gebracht. Die zwangsfinanzierten Regierungssender sind dennoch bemüht, die Rolle Deutschlands in der €U anders aussehen zu lassen.

Mittwoch, 9. März 2016

Drogentest für Politiker

(Anklicken vergrößert)

Im Sport geht das doch auch, nur das Sportler nicht so gefährlich werden können.

Dienstag, 8. März 2016

Die Grünen und die Kirche

Nachdem der Grünen-Politiker Beck mit einer geringen Menge Crystal Meth erwischt wurde, äußerte ein Berliner Zahnarzt den nicht einfach vom Tisch zu wischenden Verdacht, dass der homosexuelle Beck die gefährliche Droge womöglich gar nicht zum Eigenverbrauch mitführte, sondern sie zur Bezahlung minderjähriger Stricherjungen nutzen wollte. Diese Verfahrensweise ist jedenfalls nicht nur im pädosexuellen Schwulenmilieu Berlins gebräuchlich, denn sie ist auch aus anderen Milieus, so z.B. aus der Technoszene, bekannt.
All das hinderte den Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, nicht daran, Beck unterstützend zur Seite zu springen. Im Gespräch mit domradio.de würdigte der Kirchen-Offizier Volker Becks Verdienste für die katholische Kirche und nannte Beck u.a. einen "sehr verlässlichen Gesprächspartner" und den "besten Lobbyisten [der Kirche] im Bundestag".

Jüsten muss es wissen. Schließlich leitet der unfehlbar durch Papst Johannes Paul II. im Amt bestätigte Prälat die Lobbyzentrale der Kirche für den Deutschen Bundestag. Es sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass die Kirche Jüsten noch weitere Leitungstätigkeiten anvertraut hat. Mit einem niedrig rangigen Pfaffen haben wir es also nicht zu tun, was die Aussagen Jüstens umso bedeutender macht.

Uta Ranke Heinemann nannte die Kirche die weltgrößte Homosexuellen-Organisation. Darüber hinaus gelangten im Laufe der Jahrhunderte unzählige Missbrauchsfälle ans Licht der Öffentlichkeit, in denen immer wieder Angehörige und Einrichtungen der Kirche nachweislich in Täterschaft verwickelt waren. Jedoch lässt sich Jüstens solidarischer Akt gegenüber Beck, der bekanntlich die Entkriminalisierung der Pädosexualität forderte, keineswegs allein darauf zurückführen.

So verrät uns Jüsten weiter, dass der Staat im Staate, namentlich die Kirche, ein Interesse an der Islamisierung hat. Und zwar nach dem Vorbild des noch immer geltenden Reichskonkordats zwischen der Kirche und Hitler. Hierbei sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass sowohl geistliche als auch weltliche Kirchenfunktionäre ohnehin einen erheblichen, wenn nicht gar dominanten Einfluss auf sämtliche entscheidenden Bereiche der Gesellschaft ausüben.
Es ging auch um die Frage, wie die Religion in Deutschland verfasst und organisiert sein soll. Am Anfang haben wir da sehr gestritten, und am Ende sind wir mit Herrn Beck sehr wohl auf einen sehr grünen Zweig gekommen. Dort, wo er nämlich das deutsche Staat-Kirchen-Verhältnis als eine Riesenchance ansieht, insbesondere in Bezug auf den Islam.
Gegenfrage an den Ministerpräsidenten der Grünen: Wie konnte die Minderheit der Nationalsozialisten die Gesellschaft nationalsozialisieren? Dank gewisser Zuarbeiter, Freunde und Unterstützer vielleicht? Es benötigt keiner Mehrheit, die Entschlossenheit Weniger reicht völlig aus. Die Bevölkerung der DDR bestand ja schließlich auch nicht nur aus Kommunisten...

Den folgenden Gesprächsausschnitt sollten vor allem meine christlichen Leser verinnerlichen. Insbesondere diejenigen, denen die Grünen ein Dorn im Auge sind. Jüsten phantasiert sich hier nichts herbei, sondern benennt einen soziologischen Sachverhalt. Fragt euch doch einfach mal, warum ihr mit eurer Weltsicht innerhalb der Kirche in der absoluten Minderheit seid und warum der Einfluss der Grünfinken in der Kirche bzw. der kirchliche Einfluss bei den Olivgrünen so groß ist? Auf was basieren die geistige Verwandtschaft und all die Überschneidungen mit der Kirchenpolitik, wenn man schon die Grünen von der Kirche getrennt betrachten mag?
domradio.de: Vor Beck war lange Zeit Christa Nickels die religionspolitische Sprecherin, auch mit ihr haben Sie gearbeitet und diskutiert - wo war der Unterschied?
Jüsten: Frau Nickels ist ja ein Gewächs der katholischen Jugendarbeit. Sie hat sehr stark die katholischen oder christlichen Themen überhaupt erst in die grüne Partei hereingebracht. Man kann sagen, ein Großteil der grünen Bewegung kommt aus der Kirche. Und dafür steht und stand Frau Nickels in ihrem ganzen politischen Leben. Sie hat ja mehr oder minder dieses Amt der religionspolitischen Sprecherin [Lobbyist der Kirche] erst kreiert. Die Grünen waren die ersten, die solch ein Amt hatten, und sie hat es zu dem gemacht, was heute alle Fraktionen kennen.
Auch die folgende Aussage Jüstens soll nicht unerwähnt bleiben. Wer schon mal dem Sterbeprozeß eines unheilbar kranken Menschen beigewohnt hat, der weiß wovon ich rede. Voller menschenverachtenden Zynismus nennt Jüsten das, was jeder Mensch mit gesundem Verstand und Mitgefühl nur als Verlängerung eines schmerzhaften Sterbeprozeßes bezeichnen würde, einen "Lebensschutz".
Göring-Eckardt ist Chefin der Bundestagsfraktion der Grünen und war als Rätin der EKD eine der höchsten Repräsentantinnen der evangelischen Kirche in Deutschland. Sie begrüßt ausdrücklich die "arabische Invasion" (Franziskus) mit all den daraus resultierenden Folgen.

Denen, die so etwas bisher noch nicht miterleben mussten, sei gesagt, dass der Unheilbare zum Ende seines Daseins in eine Art Koma fällt, aus dem es garantiert kein Entrinnen gibt. Nur der Tod ist die Erlösung. Auch für die Angehörigen. Dieser schmerzhafte Prozeß, den die meisten Angehörigen des Unheilbarkranken nervlich nicht ertragen können, hat mit Schutz des Lebens absolut nichts mehr zu tun.

Die Kirche will den sterbenden Menschen auch noch in seinen garantiert letzten Stunden bevormunden. Und sie will Geld verdienen. Denn der Sterbeprozeß zieht sich ca. einen Tag hin. Einen Tag, den es auch noch zu vergolden gilt. Beck, dieser Pseudohumanist, hat die Kirche dabei unterstützt. Wegen solcher Verbrecher konnte die in Deutschland mühsam erstrittene Sterbehilfe wieder ad acta gelegt werden. Das Leiden haben die anderen zu ertragen...
Im Bereich der Palliativmedizin, der Hospizmedizin, wenn es um den assistierten Suizid oder überhaupt den Lebensschutz ging, da war Herr Beck immer auf unserer Seite - und wird es hoffentlich auch weiterhin sein.
Papst Johannes Paul II  küsst den Koran. Den Katholen gelten die Oberpfaffen seit 1870 per Dogma als unfehlbar. Was allein schon die Funktion als Vizegott erfordert, nachdem sich die Aufklärer und die Menschen vermehrt durchzusetzen wussten...

Wenn auch die evangelische und die katholische Kirche noch immer nicht wiedervereint sind, in der Partei der Grünen sind sie es. Ein jeder kann sich die Frage beantworten, wer eine, wenn nicht die treibende Kraft im System der Blockflöten abgibt.

Sonntag, 6. März 2016

Rassistisches Liedgut im Musikunterricht einer brandenburgischen Grundschule

Der im Bild abgebildete rassistische Liedtext der Rockband Shawue soll als Unterrichtsmaterial für den Musikunterricht der 6.Klasse an der Rosa-Luxemburg-Grundschule im brandenburgischen Luckau verwendet worden sein bzw. immer noch verwendet werden. Verantwortlich für den Liedtext ist der ebenfalls aus Luckau stammende Lutz Neumann, der gleichzeitig auch Gründungsmitglied und Chef der Rockband ist.
Im Original heißt es "deine Hure aus Thailand", für die Schule wurde die Textzeile verändert.

Damit verstößt die Rosa-Luxemburg-Grundschule nicht nur gegen die moralischen und ethischen Grundwerte unseres Landes, sondern auch gegen geltendes Recht, was unter anderem nicht nur das Grundgesetz betrifft, sondern auch untergeordnete Gesetze wie das Brandenburgische Schulgesetz. Somit handelt es sich um einen eklatanten und strafbewehrten Verstoß gegen Sitte und Gesetz, der sich gegen die geistige Unversehrtheit der Schutzbefohlenen der Schule richtet und nicht anders als Kindesmissbrauch bezeichnet werden kann.


das Original

Kopftuch gegen Blond - Vom Rassismus islamischer Einwanderer

Der folgende Artikel von Regina Mönch wurde bereits am 6. März 2010 in der FAZ veröffentlicht, doch ist er aktueller denn je. Nichts hat sich diesbezüglich zum Positiven verändert. Ganz im Gegenteil, die Zustände haben sich noch verschärft. 
Aber auch der im Artikel erwähnte Mord an die Richterin Kirsten Heisig wurde nie wirklich aufgeklärt. Stattdessen haben dieselben Kreise, die auch für den im Artikel beschriebenen Rassismus gegen Weiße, die Islamisierung und die zunehmende Zerstörung demokratisch-freiheitlicher Werte (mit)verantwortlich sind, alles getan, um den Mord an Kirsten Heisig wie einen Selbstmord aussehen zu lassen.


Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit
Zu lange wurde geduldet, zu lange auf multikulturelle Beschwörungsrituale gesetzt, zu lange die Debatte vermieden und das Problem rhetorisch verbrämt: Es gibt einen Rassismus in sozialen Brennpunkten, der von muslimischen Schüler ausgeht. 
Als Christoph ein kleiner Junge war, wusste er sehr genau, was zu tun sei. Tauchten am Ende einer Straße türkische und arabische Nachbarjungen auf: mindestens die Straßenseite wechseln, am besten einen Umweg nehmen. Es hat nicht immer geklappt, dann gab es Prügel und Beleidigungen. Er war eben das ideale Opfer, ein deutsches Kind, Angehöriger einer Minderheit im Kiez, noch dazu allein. Das ist fast zwanzig Jahre her. 
Eine Schule des Lebens nennt der junge Mann heute sarkastisch diese ungemütlichen, angstbesetzten Heimwege. Sie habe ihn früh resistent gemacht gegen multikulturelle Beschwörungsrituale, öffentlichen Beistand habe er nie erwartet, weil die Erwachsenen ja dazu schwiegen; wohl aus Furcht, glaubt er, in die Rechtsradikalenecke gestellt zu werden oder als Ausländerfeind zu gelten. 
Ein alltägliches Beispiel, das sich zehntausendfach wiederholt hat seitdem, mit krasseren Übergriffen inzwischen und nicht nur in Berlin. Ab und an stand darüber auch etwas in den Zeitungen. Doch eine Debatte, wenigstens über die Preisgabe der seelischen und körperlichen Unversehrtheit vieler Kinder für den vermeintlich guten Ruf von was auch immer, die gab es nicht. 
Also packte, wer konnte, die Umzugskisten und zog weg, brachte die Kinder in Sicherheit. Nicht nur Deutsche räumten ihre Wohnungen in Vierteln, in denen zuvor schon ihre Eltern aufgewachsen waren. Auch die aufstiegsbewusste türkische Mittelschicht ergriff die Flucht. Das alles ist nicht neu. Neu ist nur das plötzlich so öffentliche Entsetzen über das inzwischen vergiftete Klima an vielen Schulen mit Deutschen als bedrängter Minderheit. 
Eine überaus groteske Vorstellung
Nun also, im Oktober des Jahres 2010, melden Zeitungen und Nachrichtenagenturen im ganzen Land, dass jetzt endlich die Lehrer Alarm schlagen, weil die „Deutschenfeindlichkeit“ auch in den Schulen überhandnehme. Aber was soll man davon halten, wenn Spitzenfunktionäre der Lehrerverbände wie Joseph Kraus einräumen, dieses Problem sei zu lange „unter der Decke“ gehalten worden. Unter dieser Decke kämpften engagierte Pädagogen gegen eine verheerende Entwicklung an, über die nur in einem Punkt Einigkeit herrschte: Es wird geschwiegen. Wer sich nicht daran hielt, bekam Ärger mit der Schulbehörde, wurde versetzt oder anders gemaßregelt.
Die Vizechefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marianne Demmer, gibt der Stadtplanung die Schuld. Es sei falsch, „Schulen in Problemvierteln zu errichten“. Eines der schwerwiegendsten Probleme dieser Viertel umschreibt man gern mit Bildungsferne. Die würde, evakuierte man die dortigen Schulen in die friedlichere Parallele unserer Gesellschaft, dann ins Unendliche gedehnt. Eine groteske Vorstellung. 
Die GEW veranstaltete kürzlich einen Workshop zur Deutschenfeindlichkeit. Fazit: Alles nicht so schlimm. Das soziale Desaster der Risikobezirke reicht als Begründung. Kulturelle Differenzen aber und vor allem die Abgrenzungsmacht der orthodoxen Moscheevereine, die Eltern wie Kindern das Bild vom verkommenen Westen und den unsittlichen, ehrlosen Deutschen so erfolgreich einimpfen, das war der Rede nicht wert. Nach diesem Workshop und seiner Relativierungsbotschaft begann jedes Gespräch mit Lehrern wieder entweder mit der freundlichen Absage, man dürfe darüber nicht reden oder, falls doch, bitte anonym. Auch die Schule dürfe nicht genannt werden, weil sie mit anderen um Schüler konkurriere. 
Der islamische Abgrenzungswahn
Einige Lehrer aber hatten vor allem einschlägige Erfahrungen mit wütenden Angriffen von unsanft geweckten Schulräten und Politikern, die ihnen nun die ganze Schuld an der Misere gaben, demütigende Stellungnahmen einforderten oder Versetzung androhten. Die eifernden Schulbürokraten hätten es hingenommen, damit auch noch die mühsam errichteten Dämme gegen einen islamisierten Schulalltag einzureißen; den Gitarrenunterricht, das Theaterspiel, das Tanzen, die informelle Handwerkslehre – die es nur dort gibt, wo Pädagogen immer wieder versuchen, nicht alle, aber doch wenigstens einige ihrer Schüler zu retten vor dem islamischen Abgrenzungswahn. 
Also wird anonym notiert, dass neben dem Rassismus gegen Deutsche vor allem die Gewalt gegen Romakinder Sorge macht, weil die ganz unten stehen auf der verqueren Werteskala der muslimischen Herren der Straße und der Schulhöfe. Aber auch die Mädchen langen zu, „Kopftuch gegen Blond“ nannte sich eine Hasskampagne an einer Schule. Aber die Kopftücher hatten sich verrechnet, ihre schicken, blonden Gegnerinnen waren Polinnen, denen man offenbar zu Hause nicht eingetrichtert hatte, dass es besser sei, sich wegzuducken. 
Lehrerinnen, die viele Jahre an Hauptschulen mit inzwischen mehrheitlich muslimischer Schülerschaft aus türkischen und arabischen Familien arbeiten, wissen sich auch zu wehren. Sie drohen erfolgreich mit Klage, wenn die Eltern der renitenten Jungen, die gerade wieder ein „deutsches Schwein“ verprügelt haben, sie als „Faschistin“ denunzieren. Aber im Großen und Ganzen fühlen sich Lehrer im Stich gelassen angesichts eines manifesten Rassismus gegen alle, die anders sind: Die Deutschen, die Roma, die Juden, gute türkische Schülerinnen ohne Kopftuch, die muslimischen „Verräter“, die den Koran-Unterricht schwänzen. 
Die Jugendrichterin Heisig hat in ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ ausführlich diese Situationen beschrieben. Auf ihren Elternabenden wurde sie besonders von arabischen Vätern belehrt, was „unsere Ehre“ bedeutet und dass da niemand reinzureden hat und dass die Deutschen noch eine gewaltige Bringschuld abtragen müssten, bevor man sie akzeptiert. Die Multikulturalisten sehen das ähnlich. Als die Richterin einmal drei türkische Schläger, die „deutsche Schlampen“ in einem Bus bespuckt und angegriffen hatten, auch wegen „Volksverhetzung“ verurteilen wollte, musste sie einlenken. 
Wowereit sollte sich eine Freitagspredigt anhören
Die Jungen hatten ihren Opfern noch zugerufen: „Wir werden euch alle vergasen!“ Das aber, so die gängige Rechtsprechung, an die sich eine Amtsrichterin zu halten hat, trifft auf junge Türken, die gegen eine „von der übrigen Bevölkerung“ nicht abgrenzbare diffuse Mehrheit hetzen, nicht zu. Im heimischen Viertel wird man sich über diese Nachricht gefreut haben. 
Wer jetzt schon wieder, wie etwa Berlins Bürgermeister Wowereit, von Übertreibung spricht oder Lehrern aufgibt, gegen diesen Hass und die Frauenverachtung doch endlich anzugehen, sollte erst einmal dieses aufklärende Buch lesen. Und mit betroffenen Lehrern reden. Oder sich eine Freitagspredigt anhören, in der die verschiedenen Arten von Menschen, streng am Koran entlang, vor Hunderten Frommen erläutert werden: Die Guten, die auch ins Paradies kommen, sind die gottesfürchtigen Väter, die darauf achten, dass ihre Töchter nicht vom schlechten Geist der Ungläubigen infiziert werden; die Schlechten, die in „Erniedrigung und Unwürdigkeit“ leben –, das sind die „Schauspieler, Tänzer, Sänger“ – wird Gottes Strafe treffen, genauso wie die „Westlichen“, die kein Glück im Sinne des Islam spüren können. Das sind die seelischen Aufrüstungen, die Familien sich holen, deren Kinder dann in den Schulen die „Huren“ und „Schlampen“, die „Christen“ und „Schweinefleischfresser“ jagen.
Einmalig in der Geschichte der Migration
Es ist egal, ob die Pöbler und Schläger in schwierigen sozialen Verhältnissen aufwachsen. Das müssen andere auch, und nicht selten teilen die „ungläubigen“, also nichtmuslimischen Schüler, die sich in der Pause nicht mehr auf den Schulhof trauen, mit ihren Peinigern die Erfahrung sozialer Not. Es wird auch nichts helfen, wenn noch mehr Geld für staatliche Wohltaten ausgegeben wird. Denn die Verachtung, die viele muslimische Einwanderer der Gesellschaft entgegenbringen, die sie aufgenommen hat, ist das eigentliche Problem.Und es ist in der Migrationsgeschichte einmalig. Mit Appellen an die Unwilligen, sich doch bitte zu integrieren, ihre Töchter doch bitte lernen zu lassen und nicht an den unbekannten Cousin aus dem Heimatdorf der Großeltern zu verheiraten und die Lehrerin auch als Frau zu achten, ist es nicht getan. 
Intoleranz darf man nicht mit wohlmeinender Toleranz belohnen, sie ist zu ächten, wie der Rassismus, der jetzt niedlich zur „sogenannten Deutschenfeindlichkeit“ herabgestuft werden soll. Beginnen könnten wir diese Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz, das ja vor kurzem vom SPD-Vorsitzenden Gabriel zur neuen Leitkultur erhoben wurde. Und beginnen sollten wir dieses Mal nicht wie sonst, wenn es um islamische Probleme geht, mit der Religionsfreiheit, sondern mit den Artikeln 1 bis 3, mit der Unantastbarkeit der Würde des Menschen, der Gleichberechtigung von Mann und Frau und dem Verbot, andere wegen ihres Glaubens, ihrer Weltanschauung, ihrer Sprache und Heimat zu verachten.