Samstag, 31. Januar 2015

Poroschenko lässt Verhandlungen platzen, dafür aber Zivilisten ermorden

Erst bat Poroschenko um Verhandlungen mit den Donbass-Republiken, doch dann mussten die Vertreter Neurusslands Minsk verlassen, ohne auch nur einem Verhandlungspartner aus Kiew begegnet zu sein.
Die Vertreter der Ukraine erschienen nicht in Minsk.

Im Donbass geht das Morden unterdessen weiter. Poroschenko lässt seine Truppen Städte und Dörfer beschiessen. Es gab wieder viele Tote. Das ukrainische Artilleriefeuer hat schon wieder einen Bus mit Menschen getroffen und auch eine nach Lebensmitteln anstehende Menschenschlange wurde zum Ziel des Kiewer Terrors, um nur zwei Beispiele zu erwähnen.

Der Westen schweigt dazu, wird aber auch weiterhin mit Geld, Waffen, Munition und 'Beratern' dienen.

Freitag, 30. Januar 2015

Der Ukrainekrieg einmal anders betrachtet (Gauck das Arschloch)



Ich möchte erst gar nicht auf die Aspekte des Films eingehen, die mir missfallen. Doch beinhaltet der Film viel Interessantes. Zudem sollte man tunlichst vermeiden, die Dinge, die man um sich herum wahrnimmt, auschließlich im Tunnelblick betrachten zu wollen. Der Kopf ist rund, damit man nicht nur in eine Richtung denkt. Und so sollte man lernen, die Dinge von allen Seiten aus zu betrachten.

Übrigens verstanden die alten Griechen unter Kritik nicht das Anfeinden per se, sondern sie verstanden darunter das allumfassende Betrachten einer Sache.
Praxisbeispiel: Gauck ein Arschloch zu nennen, ist an sich keine Kritik, sondern in erster Hinsicht eine Beleidigung. Doch versteht man den Ausdruck Arschloch als Summe aller kritikwürdigen Betrachtungsweisen über Gauck, dann kann von einer Beleidigung nicht mehr die Rede sein. Denn dann wurde in völliger Prägnanz der Gesamteindruck zum Ausdruck gebracht, der sich nun einmal aus der umfassenden Begutachtung des Pfaffen ergeben musste. ;-)

Mittwoch, 28. Januar 2015

Schröcklicher Verdacht! - Ist Robert de Niro ein wahnsinniger Verschwörungstheoretiker und kindermordender Antijude?

Oftmals wurde auf Luzi über Amerikas Abschaum berichtet. Desto weniger kamen die angenehmeren Zeitgenossen unter den Gringos zur Geltung. Aus gegebenem Anlaß möchte ich heute einen prominenten Vertreter dieser Zunft zu Wort kommen lassen.

Vorweg sei erwähnt, dass die Heilige Inquisition der christlich-westlichen Wertegemeinschaft auf die Aussage des Delinquenten nicht eingegangen war oder noch immer nicht ist - ja, über die Aussage des von der Weltgemeinschaft anerkannten Superstars aus Übersee wurde sogar in keiner Zeile berichtet. De Niro-Fans stehen scheinbar auf Desinformation.

Die angeblich allzeit auf spektakuläre Schlagzeilen begierig lauernde Meinungsindustrie hatte diesbezüglich völlig - meiner Meinung nach in voller Absicht - versagt.

Noch nicht einmal die SA der Heiligen Inquisition (Antifa) wollte sich darüber äußern. Wo man doch sonst sogar Drittklässer im nationalen Schürrle-Dress als Nazi totzuschlagen gewillt ist...
HOHLywood oder Reinkultur?
Kunst oder geltungssüchtiger Pomp?
Verhaltenes Geklatsche oder begeisteter Jubelsturm?

Sprechblase oder gewichtiges Wort?
Zeuge der Anklage oder einfach nur Verräter?

Eine Antwort findet sich noch immer. Und wenn es sie nur beim nächsten Blick in den Spiegel (ersatzweise Fernseher) zu erhaschen gilt...

Dienstag, 27. Januar 2015

N24 betreibt völkische Auslese und entdeckt dabei den Volksschädling neu (1848er Deutschlandfahne = Nazifahne)

Wer Dänemark kennt, kennt auch die vielen dänischen Fahnen in den Vorgärten des kleinen Landes. In den weit größeren USA sieht es nicht anders aus. Und wer Polen am Nationalfeiertag besucht, der kann leicht den Eindruck gewinnen, dass sämtliche polnischen Fussballklubs in Rot-Weiß spielen und alle auf einmal die Meisterschaft gewonnen haben, die es zu feiern gilt.

In jedem Land der Welt wird die Nationalfahne als ein neutrales Symbol der gesamten Gesellschaft angesehen. Die einzige Ausnahme gibt die Bananenrepublik Deutschland ab. Hier wird das Tragen des Symbols bisweilen als deutliches Zeichen für Fremdenhass, Engstirnigkeit, Dummheit, Böswilligkeit, Rassismus, Rechtsextremismus... betrachtet. Wie anders ist der folgende Kommentar der N24- Reporterin Nadine Mierdorf zu werten?


spätestens ab 0:25 min wird es "lustig"

Und überhaupt, warum sollte der Ausdruck Lügenpresse nicht mehr gerufen werden?
Was darf - zuvor ein dreifaches Hellau auf unser aller Freiheit! - nächtens schon nicht mehr gerufen werden? Soll man bei ungemütlichsten Wetterverhältnissen zukünftig nicht mehr Schietwetter sagen, sondern politisch-korrekt von Wohlfühlwetter reden? Nicht mit mir! Und das ist keine Kampfansage, denn die steht bekanntlich am Anfang jeden Kampfes, sondern eine Willenserklärung darüber, dass ich und die Kommenden weiterhin zu siegen gedenken.

Wer sich an die Vorschriften nicht hält, wird vom einzig wahren Volk, nämlich den einzig wahren Volksgenossen aus den Reihen von N24 & Co., zum Zwecke der christlich-westlichen "Volksgesundheit" selekiert. Das heißt, er wird seiner natürlichen Abstammung entledigt, zum die Gesellschaft vergiftenden Volksschädling Nr.1 erklärt und es werden dem minderwertigen teutonischen Untermenschen die Bürgerrechte entzogen (siehe 0:35).
Denn nur wir von der Lügenpresse "Wahrheitspresse" sind das Volk, um nicht sagen zu müssen:
wir sind nun einmal das unbeirrbare Herrenvolk!

(Das Einzige, was mich an Lügenpresse stört, ist die Tatsache, dass das denkschwache und korrupte Dreckspack von der Journaille damit viel zu nachsichtig beschrieben wird.)
Blöd: Folgt auf Pegida-Lutz nun der nächste NAZI - Rücktritt?

Montag, 26. Januar 2015

Ukrainischer Abgeordneter brüstet sich mit Raketenbeschuß auf Mariupol

Lyaschko (2.v.l.)

Der Kampagnenjournalismus meldete zwar gestern, dass ein Wohnviertel in Mariupol durch Raketenwerfer beschossen wurde, nicht aber, ohne die Täterschaft dem Widerstand in die Schuhe zu schieben.
Das verwundert nicht, verfährt der Kampagnenjournalismus bekanntlich stets so.

Glaubt man dem Kampagnenjournalismus, haben sich die Opfer im Gewerkschaftshaus in Odessa eigenhändig erwürgt, vergewaltigt und verbrannt, wurden die Insassen des in Donezk zerschossenen Busses von den eigenen Leuten torpediert und der Bus am Kontrollposten in Wolnowacha durch eine Rakete und nicht durch das Auslösen der am Kontrollposten aufgebauten Sprengminen in die Luft gejagt, wie das auf den Videoaufnahmen auch zu sehen ist.

Der Kampagnenjournalismus übernimmt gewöhnlich 1:1 die Nachrichten aus dem ukrainischen Propagandaministerium. Selbst dann, wenn die Beweise oder der gesunde Menschenverstand dagegen sprechen.
Und so wurde auch gestern die Behauptung des Kiewer Regimes übernommen, die Wohnviertel in Mariupol wären vom Widerstand beschossen worden. 

Dumm nur, dass sich der Rada-Abgeordnete Lyaschko, der seit gestern bei seinen ukra-faschistischen Söldnerbatallionen "Ukraina" und "Asow" in Mariupol weilt, im Internet mit dem Raketenbeschuß der Wohnviertel gebrüstet hat.

Obwohl auch die Kampagnenjournalisten im Internet mitlesen, wurde dieses bemerkenswerte Detail verschwiegen, passt es doch nicht in das Bild, das man als "öffentliche Meinung" erzeugen will.
Lyaschko brüstete sich im Netz mit dem Raketenbeschuß auf Mariupol

Sonntag, 25. Januar 2015

"Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!" - Matthäus 10,34



Dieser Film wurde gestern in Mariupol aufgenommen. Der Autofahrer gerät in Raketenbeschuß.

Die Situation erinnert mich an eine Diskussion mit einen Fanatiker der Romkirche. Der war der Überzeugung, dass selbst Atheisten in solchen Situationen Gott anflehen würden.

Unser Autofahrer schreit eindeutig "Scheiße", von Gott kein Wort. Gott kämpft nämlich auf beiden Seiten. Mit der Logik seiner Jünger betrachtet, muss er dann wohl Gefallen am gegenseitigen Abschlachten seiner Ebenbilder finden. Im Namen der Nächsten- und Feindesliebe und so...

Samstag, 24. Januar 2015

Putin verurteilt ukrainische Großoffensive


Putin äußert sich über die Lage in der Ukraine. Er spricht von den Volksrepubliken Donezk und Lugansk und sagt "wir", wenn er das Verhältnis dieser Republiken zu Russland meint.

Der Kulturbanause, Teil XIX



Ernst Busch (1900-1980) war Zeit seines Lebens überzeugter Kommunist. Umso mehr erstaunt aus heutiger Sicht sein offenes Bekenntnis zu Heimat und Volk, das er in seinem Lied aus dem Jahre 1952 zum Ausdruck bringt und ihm heute zweifellos das Prädikat "Nazibarde" eingebracht hätte. Darüber hinaus wäre er mit "Ehrentiteln" wie "Demokratiefeind", "Judenhasser", "Putinversteher", "Verschwörungstheoretiker" und dergleichen mehr übersät worden.
Die Zeiten ändern sich und die "re-education" ("Umerziehung") der Deutschen hat deutliche Spuren hinterlassen.

Teil XVIII

Text "Ami go home" (Busch/Eisler):

Was ist unser Leben wert,
wenn allein regiert das Schwert,
und die ganze Welt zerfällt in toten Sand?
Aber das wird nicht geschehen,
denn wir wollen nicht untergehen,
und so rufen wir durch unser deutsches Land:

Go home, Ami, Ami go home,
spalte für den Frieden dein Atom,
Sag good bye dem Vater Rhein,
rühre nicht an sein Töchterlein;
Lorelei, solang du singst, wird Deutschland sein.

Clay und Cloy aus USA
sind für die Etappe da:
Sollen die German boys verrecken in dem Sand?
Noch sind hier die Waffen kalt,
doch der Frieden wird nicht alt,
hält nicht jeder schützend über ihn die Hand.

Go home, Ami...

Ami, lerne die Melodie
von der Jungfrau Lorelei,
die dort oben sitzt und kämmt ihr goldenes Haar.
Wer den Kamm ihr bricht entzwei,
bricht sich selbst das Genick dabei.
Uralt ist das Märchen, traurig, aber wahr:

Go home, Ami...

Ami, hör auf guten Rat,
bleib auf deinem Längengrad,
denn dein Marschall bringt uns zuviel Kriegsgefahr.
Auch der Frieden fordert Kampf,
setzt die Kessel unter Dampf,
Anker hoch, das Schiff ahoi, der Kurs ist klar!

Go home, Ami...

Freitag, 23. Januar 2015

Am Rande erwähnt: Die Verhältnismäßigkeit der Mittel - Der Verkehrsstau wird zur ersten Bürgerpflicht

Nur mal so nebenbei erwähnt: ich hatte heute das "Glück" ganze Zweimal in einen Rückstau zu geraten. Einmal auf dem Hinweg zur Arbeit, das andere Mal auf dem Rückweg von der Arbeit.
Zumindest beim zweiten Stau, dem ich selbst auf zwei Rädern nicht auszuweichen vermochte, stellte sich heraus, dass der Grund des von mir unverschuldeten Freiheitsentzugs ein Unfall mit Bagatellschaden gewesen ist. Nicht zum ersten Mal habe ich erlebt, dass der städtische Verkehrsfluß außer Kraft gesetzt wurde, weil eine komplett mit sich selbst überforderte Justiz und eine maximalprofitorientierte Versicherungsbranche aus nachvollziehbaren Gründen kein Interesse an einer sozial verträglichen und intelligenten Lösung zeigen.

Warum sonst wird der Grundsatz der Verhältmäßigkeit hier dermaßen missachtet? Durch belanglose Kratzerschäden in Höhe von vielleicht 150 T€uronen werden Schäden für die Volkswirtschaft, die um ein Vielfaches höher liegen, billigend in Kauf genommen.
Leute werden an der Arbeit gehindert, Rettungskräften die Anfahrtszeit verlängert, LKW-Ladungen kommen zu spät zum Zielpunkt...

Bagatellschäden gehören schnellst möglich von der Fahrbahn geräumt. Den daran beteiligten mache ich hierbei keine Vorwürfe. Wer geht schon das Risiko ein, seinen Versicherungsschutz zu verlieren, nur weil er Rücksicht auf ihn fremde Personen nehmen soll? Diese Leute benötigen für ihre Rücksicht den Schutz des Gesetzes. Also sind die bereits erwähnten Verursacher gefordert. Man könnte auch endlich mal, wie es in anderen Ländern längst üblich ist, Fahrzeugkameraaufnahmen als Beweismittel zulassen. Oder befürchtet die Justiz Einkommensverluste? Befürchtet sie den Rückgang der von ihr gepredigten Überlastung? Kaufen Richter besonders gern Aktien der Versicherungsbranche ein? Sind sie noch anderweitig korrumpierbar? Oder oder oder...

Die BRD ist ein Irrenhaus!

Donnerstag, 22. Januar 2015

Gesichter des Todes



So sehen sie also aus, die Angehörigen der ukrainischen Herrenrasse, nachdem sie vom Flughafen Donezk aus die Wohnviertel der Stadt beschossen hatten.
Ob sie jemals begreifen werden, welchen Schaden sie ihrer Heimat und ihrem Volk zugefügt haben?

Mittwoch, 21. Januar 2015

Von Obamas Auschwitz-Lüge und dem Vorurteil einer jüdischen Dankbarkeit gegenüber Russland

Der "70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz" steht an, obwohl von einer vollständigen Befreiung vom Elend nicht die Rede sein kann, weil das Lager Auschwitz noch danach genutzt wurde - nur nicht in nationalsozialistischer Hinsicht. Auschwitz teilte das gleiche Schicksal wie Buchenwald, wo noch bis in die 50iger hinein³ Menschen inhaftiert waren. Doch wer darüber spricht, macht sich als Nazi verdächtig. Die uralte 'neue' Herrenrasse beansprucht die Tränen der Menschheit ausschließlich für sich.
Was stören da schon die folgenden paar Tritte, die sich gegen die Ursachen richten? Von Thora bis Koran - das Christentum bildet immer noch die Mitte des Judaismus.

In den vergangenen 70 Jahren sind ungezählte Legenden zu den historischen Tatsachen um das Lager Auschwitz hinzugekommen. Angefangen mit den zahllosen Zeugenberichten selbsternannter Überlebender, denen nachgewiesen werden konnte, dass sie niemals in Auschwitz gewesen waren, doch deren materielle Gier und deren Narzissmus sie nicht daran hinderte, sich auf Kosten der wahren Häftlinge zu bereichern bzw. sich mit falschen Federn zu schmücken. Das führte bis zum Abkassieren durch jüdische Verbände, die vorgaben, den Überlebenden die ihnen zustehenden Geldmittel zukommen zu lassen, um sie letztendlich einzubehalten. Professor Norman Finkelstein hat in seinem Buch "Die Holocaust-Industrie" das Thema beschrieben.
Von Dingen wie dem Auschwitz-Vergleich des deutschen Außenministers Joseph Fischer zur Vorbereitung der Zerstörung Jugoslawiens erst gar nicht angefangen. Zu Kunta Kinte komme ich weiter unten.
Im Zeitalter des Folterlagers Guantanamo lässt sich mit allen Recht der Welt sagen, dass die historischen Tatsachen um das Lager Auschwitz in den vergangenen 70 Jahren mehr und mehr von den politischen Interessen der unterschiedlichsten Nutznießer überschattet wurden und werden.
Putin anläßlich der Gedenkfeier zum 60. Jahrestag

Es geht an dieser Stelle nicht darum, das Elend von Auschwitz zu verharmlosen oder zu leugnen. Es geht hier um die Trittbrettfahrer, Heuchler und Lügner, darum, ihnen ein kleines Beinchen zu stellen.
Der Geist der zu Auschwitz führte ist wacher denn je - Guantanamo ist ein eindrucksvolles Beispiel und macht die bevorstehende Gedenkveranstaltung in Auschwitz endgültig zur Farce.

Der Herr über Guantanamo ist eingeladen, Poroschenko ebenso, doch ausgerechnet derjenige, dem man vorwirft, die Sowjetunion neu errichten zu wollen, darf nicht teilnehmen. Russen sind unerwünscht. Ob das einzig auf dem Mist der polnischen Regierung gewachsen ist, darf bezweifelt werden.

Das sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Es war die Sowjetarmee, die den Insassen des Lagers Auschwitz am 27.1.1945 die Freiheit brachte. Die Nachfahren dieses Staates sind bei der Gedenkveranstaltung unerwünscht.

Doch Poroschenko, dessen militärischer Arm sich mit Hakenkreuzen und SS-Runen schmückt* und das Volk niedermetzeln lässt, wird vor Ort sein. Auch die Vertreter Großbritanniens werden vor Ort sein. Der Nation, die den Plan zur Aussiedelung der Juden erfolgreich verhinderte und noch nach Kriegsende jüdische Flüchtlingsschiffe zum Teil versenkte. **
Ebenso wird Kunta Kinte vor Ort sein. Der Vertreter des Landes, das die Juden regelrecht aussperrte und der weiteren Verfolgung in Europa aussetzte. Zwanzig Jahre zuvor fanden in dem Land noch Progrome gegen Juden statt und auch jetzt wollte man keine Juden, jedenfalls keine ohne viel Geld.
Friedrich Wolf schrieb 1939 in einen Brief an seinen Sohn Markus, dass die USA 3.000 Dollar für ein Emigrationsvisum verlangten. Eine Summe, die damals nur wenige aufzubringen vermochten. Der Arzt und erfolgreiche Schriftsteller Wolf vermochte das jedenfalls nicht. In Moskau fand er Asyl.

Kunta Kinte zeigt sich unterdessen als ausgemachter Lügner und aufgeblasener Märchenerzähler. ERzählte er doch rotzfrech, dass sein Onkel zu den amerikanischen Truppen gehörte, die das Lager Auschwitz befreiten. Und das, obwohl alle Welt weiß, dass kein einziger amerikanischer Soldat in Auschwitz dabei war. Ja, noch nicht 'mal den in der US-Armee dienenden Onkel soll es gegeben haben. Münchhausen wäre vor Neid wahrscheinlich nicht erblasst, stattdessen wäre er vom Fremdschämen befallen gewesen und es hätte Münchhausen die Schamesröte ins Gesicht getrieben.


Obamas Auschwitz-Lüge

Doch den Juden scheint die Abwesenheit der russischen Delegation nicht weiter zu stören. Jedenfalls habe ich von keiner einzigen jüdischen Organisation oder prominenten Einzelperson bislang irgend etwas, was in diese Richtung abzielen sollte, vernommen. Schweigen bedeutet oftmals Zustimmung. Ist das die jüdische Dankbarkeit?

³ Heinz B., ein alter Bekannter aus meiner Heimat, der vor nicht langer Zeit seine ewige Ruhe gefunden hat, erzählte mir mehrfach von seiner Zeit als Buchenwald-Häftling. Heinz war bis 1953 (1956?) in Buchenwald interniert worden. Grund: Mitgliedschaft in der HJ (die Russen hatten eine im Nachhinein gesehen unbegründete Angst vor möglichen "Werwölfen") - Wegen meines gestrigen Artikels: Heinz wurde alt und hatte sein Anwesen testamentarisch der jungen Polin geschenkt, die ihn in seinen letzten Jahren fürsorglich betreute. Seine natürlichen Erben führen noch heute Streit untereinander. Solche weltlichen Dinge stören Heinz ganz gewiss nicht mehr.
* von Kolomojskij finanzierte "Freiwilligenbatallione" - der Oligarch Kolomojski ist bekennender Zionist, u.a. Staatsbürger Israels und ehemaliger Vorsitzender aller jüdischen Vereine in der Ukraine
** "Zionismus und Faschismus", Lenni Brenner

Dienstag, 20. Januar 2015

Pfleger- Opfer des Systems



Eine Dokumentation über die miserable Situation in der Altenpflege.

Den Zustand einer Gesellschaft erkennt man letztendlich auch daran, wie mit den Alten umgegangen wird.
Und vergesst dabei nie, dass auch ihr und eure Eltern alt werdet, die Großeltern es vielleicht schon sind.
Es ist eine Schande, wie wenig gesellschaftliche Achtung dieser aufopferungs- und anspruchsvolle Beruf erfährt. Die miese Bezahlung und die entwürdigenden Arbeitsbedingungen inbegriffen.

Eine Gesellschaft, die Milliarden in Bankenrettungsschirme und in die Unterstützung ausländischer Regimes investiert, hat kein Recht dazu, vom fehlenden Geld zu reden. Eine Gesellschaft, in der die Menschenwürde angeblich an erster Stelle steht, offenbart damit einmal mehr, dass ihre Werte nur leere Worthülsen für den Anschein sind.

Montag, 19. Januar 2015

Es wird immer deutlicher und gefährlicher: U$A,€U und Ukraine wollen Krieg mit Russland

Der Präsident Russlands, Wladimir Putin, hatte am vergangenen Freitag in einer offiziellen Note beide Konfliktparteien in der Ukraine darum gebeten, das schwere Kriegsgerät zurückzuziehen, um einen großen Krieg zu verhindern.
Der ukrainische Präsident Poroschenko hat diese Bitte heute abgelehnt und damit den Willen zum Krieg bekundet.

In seiner Gier nach Krieg wird das Poroschenko-Regime von den USA und der €U unterstützt. Das €U-Parlament hat nicht nur die Waffenlieferungen in die Ukraine begrüßt, sondern auch die "uneingeschränkte Solidarität" bekundet. Faktisch wurden mit der Ausstellung der Narrenfreiheit für Poroschenko die Weichen zum Krieg gestellt.

Das hindert die sog. "christlich-westliche Staatengemeinschaft" noch immer nicht daran, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln Russland als Aggressor darzustellen. Noch immer gibt es Vollidioten, die dieser doch so deutlichen Lüge auf den Leim gehen. Aus welchen Gründen auch immer, es ist zum kotzen.

2 + 2 = 5 ?



Der Filmbeitrag ist leider nur in englischer Sprache übersetzt worden. Trotzdem unterscheidet er sich wohlwollend von den Bekennervideos, in denen abgeschnittene Köpfe präsentiert werden. Es gibt eben auch Gemeinsamkeiten in den Sehnsüchten und im Denken der Völker, die besonders in unseren kriegerischen Tagen nicht übersehen werden sollten.

Sonntag, 18. Januar 2015

ENDGAME - das Aus für PEGIDA?



Ich weiß zu wenig über Stephane Simon, um mir ein Urteil über seine Person erlauben zu können.
Aber es kann bereits gesagt werden, dass sich seine Videobotschaft bedeutend angenehmer anhört, als das einseitige und undurchdachte Geseiere, das man von gewissen anderen Veranstaltungen kennt.

Der PEGIDA-Organisator Lutz Bachmann war politisch - trotz seines Alters - zuvor nicht in Erscheinung getreten, wenn man einmal davon absieht, dass Bachmann beruflich Material für die Springer-Hetzpresse ("Bild") beschaffte.

Stephane Simon hingegen ist seit frühester Jugend politisch interessiert und aktiv. Das ist die beste Voraussetzung, dass er als gelernter Lehrer und Polizist die Sorgen der unterschiedlichsten Menschen auch wahrnehmen kann.
Wie schon gesagt, ich weiß bisher noch zu wenig über die Person Simon, doch bereits soviel, dass mir die Person Simon eindeutig sympathischer als Bachmann ist. Von den Zielen der ENDGAME-Bewegung im Gegensatz zu denen der PEGIDA gar nicht erst angefangen.

ENDGAME klingt nicht nur entschieden besser, sondern beinhaltet das Potential, um weitaus mehr unzufriedene Bürger anzusprechen und kann dadurch die Kräfte besser bündeln. ENDGAME versucht den Ursachen und nicht etwa wie PEGIDA, den Auswirkungen der "Amerikanisierung" anzugehen.

Ich bin gespannt, wie sich die Sache um ENDGAME entwickelt. Auf alle Fälle werde ich die Sache im Auge behalten.

Kiew beschließt standrechtliche Erschießungen



Das ukrainische Parlament, die Rada, hat gestern den Antrag von Jazenjuks Partei "Narodny Front" ("Volksfront") für das Gesetz Nummer 1762 in erster Lesung angenommen.
Das Gesetz ist die Antwort der Kiewer Junta auf die massiven disziplinären Probleme in der ukrainischen Armee. Es berechtigt die Militärführung, aber auch einzelne Kommandeure zur Bestrafung der Disziplinlosigkeit mit Hilfe von physischer Gewalt bis hin zu standrechtlichen Erschiessungen.

Nachdem die Kiewer Junta bereits die vierte Mobilmachung befohlen hat, hat nun auch die Volksrepublik Lugansk die Mobilmachung aller wehrfähigen Männer angeordnet.

Samstag, 17. Januar 2015

USA verstärken ihre Drohkulisse gegen Russland



Dieses Video zeigt, dass die USA weitere Kampfverbände an die russische Grenze verlegen. Für die ach so freie Presse des Westens - falls überhaupt darüber berichtet wird - dürfte das ein weiteres Indiz für die Aggressionspolitik des Kremls darstellen. Was kann schließlich die NATO dafür, wenn der mega-super-giga-böse Putin seine Reichsgrenzen ausgerechnet dort gezogen hat?

Die von der NATO vergrößerte Drohkulisse gegenüber Russland ist nicht nur auf diese Militättransporte beschränkt. Aus Litauen wurde gemeldet, dass die dortige Bevölkerung auf einen Krieg trainiert werden soll. Schweden und Finnland zeigen sich diesbezüglich auch sehr unruhig, um nicht zu sagen, sie schliessen sich den Drohgebärden an, wollen im Ernstfall zur Zielscheibe für die USA werden.

Zeitgleich hat das Kiewer Regime die bereits vierte Mobilmachung befohlen. Dieses Mal sind auch Frauen davon betroffen, zum Militär eingezogen zu werden. Das deutet darauf hin, dass die Verluste der Regierungstruppen höher sind, als das veröffentlicht wird.
Das Morden im Donbass geht unterdessen weiter. Immer wieder gibt es Berichte über den Beschuss von Ortschaften und deren Wohnviertel.

Die Verlegung von NATO-Kampfverbänden an die Grenzen Russlands sollte im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Offensive der ukrainischen Kampfverbände gesehen werden. Die niemals eingehaltene Kampfpause in der Ostukraine wurde vom Kiewer Regime dazu genutzt, neues schweres Kriegsgerät in die Region zu verlegen. Kriegsgerät, das das Kiewer Regime von den USA und deren Verbündeten, darunter auch Deutschland, zur Verfügung gestellt bekam.

Sollte die Kiewer Oligarchen-Junta es wagen, die Offensive gegen die Krim zu richten, könnte das den befürchteten Zündfunken am Pulverfass abgeben.

Freitag, 16. Januar 2015

Donnerstag, 15. Januar 2015

Merkel warnt mal wieder andere in eigener Sache

Angela M. aus Berlin forderte den "Islam" (sic!) auf, sich vom Terrorismus zu distanzieren. Ebenso gut hätte die ehemalige FDJ-Funktionärin den Marxismus dazu auffordern können, sich tunlichst von einer gewissen Denunziantin namens "IM Erika" abzugrenzen.

Und dabei gehört doch gerade die Meisterin der hohlen Sprechblasen zu den aktiven und einflußreichen Unterstützern des weltweiten Terrorismus. Umso leichter scheint es der skrupellosen Pfaffentochter zu fallen, einen Überbegriff für die eigenen Schandtaten verantwortlich zu machen.

Mit "Islam" meint sie sämtliche Muslime dieser Welt. Ihr hirnloser Versuch der Gleichmacherei ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass es sich bei den Opfern des von ihr selbst unterstützten "IS" mindestens zu 90% um Anhänger des Islams handelt. Laut Merkel wären die leidtragenden Opfer besser dran gewesen, wenn sie sich zuvor vom Terrorismus losgesagt hätten oder wie soll man ihr dämliches Gequatsche anders verstehen?

Ich bin gewiss kein Freund irgendeiner Variante des Mosaismus, aber was zu viel ist, ist nun einmal zu viel.
Und Merkel ist garantiert zu viel. Sie ist eine Schande für Deutschland. Dass sich M. von ihrer vollverblödeten Art wahrlich nicht abgrenzen kann, spielt dabei keine Rolle. Dummheit gehört in kein Kanzleramt. Ende der Aussage.

Wenn eine Fanatikerin, eine gewissenlose dazu, eine Rede gegen Fanatismus hält, dann kann nichts Gutes dabei herauskommen. An aktuellen Themen hatte es jedenfalls nicht gemangelt. Beispielsweise verweigerte Israel mehreren Bischöfen der Romkirche, den im KZ Gaza eingepferchten 2.500 Schafen einen längst geplanten Besuch abzustatten. Hätten sich die Christen zuvor vom Staatsterrorismus lossagen sollen, Frau CHRISTdemokratin? Oder wie verhält es sich mit dem Antimerkelismus der Orthodoxen?* Ist es bereits antisemitisch, die Beleidigung der eigenen Person nicht zu ignorieren? Scheinbar ja, sonst hätte die heutige Sprechblasenabsonderung der M. nicht unbedingt an Inhalt gewonnen, dafür aber an den gewohnt einseitigen Gestank etwas verloren.

M. ist und bleibt ein Alptraum. Eine Metastase...

* Das Wort Frauenverachtung wollte ich in diesem Zusammenhang aus nachvollziehbaren Gründen nicht benutzen.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Die demokratischste Diktatur der Welt

Am 15.2.2015 finden in Hamburg Kommunalwahlen statt. Höchstwahrscheinlich werde ich auch an dieser Wahl in Ermangelung einer Wahlalternative nicht teilnehmen.

Und siehe da. Da entdecke ich heute einen Artikel über die anstehenden Kommunalwahlen in Kuba. Vorausgesetzt der Bericht entspricht den Tatsachen, dann kann ich nur sagen, dass die Deutschen die Kommunalwahlen in Kuba zum Vorbild für ihre eigenen nehmen sollten.

Beispielsweise ist das Verbot professioneller Wahlwerbung genau das, was ich seit Jahren fordere. Nicht nachahmenswert finde ich allerdings das Wahlalter von sechzehn Jahren. Kinder haben in der Erwachsenenpolitik nichts zu suchen, weil sie viel zu unerfahren und manipulierbar sind.

Die Kubaner sind uns in Sachen Demokratie - zumindest auf Kommunalebene - um Längen voraus.

Hier geht es zum Artikel.

Dienstag, 13. Januar 2015

Paris hat wieder einmal gezeigt, dass wir von (unbeliebten) Angsthasen regiert werden



Mittlerweile werden diese Bilder selbst in den Leitmedien veröffentlicht. Das Bildmaterial wurde in diesem Fall zwar von Russia Today ausgestrahlt, stammt aber aller Wahrscheinlichkeit nach vom französischen Fernsehen. Ab 2:00:00 Std. wird beim Zuschauer der Eindruck erweckt, die Staatschefs wären inmitten der 1 Million Demonstranten marschiert. Das Bildmaterial wurde aber nur dahingehend zusammengebastelt. Tatsache ist, dass sich die Staatschefs in einer abgeriegelten Straße fernab der eigentlichen Demonstration ablichten lassen haben.
Was für eine jämmerliche Show-Veranstaltung dieser Musterdemokraten "der Herzen"!
Selbst das Signum des Bösen fuhr seiner Zeit noch im offenen Wagen durch Wien. Trotz weitaus bescheidenerer Sicherheitstechnik und vielleicht sogar trotz mehr Waffen im Besitz des Volkes. Das sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen und bei nächst bester Gelegenheit sollten die entsprechenden Personen befragt werden, was Hitler ihnen voraus hatte.
So sah der abgeschottete Gedenkmarsch der Musterdemokraten aus der Vogelperspektive aus. Poroschenko kam sich nicht zu dumm dabei vor, Leuten zuzuwinken, die gar nicht anwesend waren. Alles für den Schein.

Die israelische Zeitung "Hamodia" (Verkünder) der orthodoxen Juden hatte das Bildmaterial noch zusätzlich manipuliert. Sie entfernte in dem von ihr veröffentlichten Bild die "Kanzlerin der Herzen". Nicht etwa, weil die ausgewiesene Freundin Israels eine Deutsche ist, sondern weil nach ihrer Auffassung Frauen in Ämtern nichts zu suchen haben. Evelyn Hecht-Galinski meinte dazu, dass orthodoxe Juden einer Frau noch nicht einmal die Hand reichen würden. Wenn sich Broder, pi & Co einmal wieder über das Tragen von Burkas aufregen sollten, dann sollte man diese Falschmünzer daran erinnern, dass sie doch besser erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren sollten, bevor sie über andere fluchen.
offizielles Bild

so erschien es in der jüdisch-orthodoxen Zeitung

US-Chefstratege fordert zur Destabilisierung Europas auf

Die graue Eminenz der US-Außenpolitik und der Ziehvater von Obama, Zbigniew Brzezinski, hat sich mal wieder öffentlich zu Wort gemeldet.
Brzezinski forderte zur Schwächung Russlands auf. Ansich nichts Neues von diesem Schandmaul. Seine Forderung, dafür notfalls den gesamten eurasischen Raum destabilisieren zu wollen, schon.
Offensichtlich reichen dem Chefstrategen Ereignisse wie in der Ukraine, in Paris oder die Pegida/Anti-Pegida-Kampagne in Deutschland noch nicht aus.
Ein internationaler Haftbefehl gegen den Dunkelmann Brzezinski wurde im Rahmen der fiktiven Aktion "Europa wehrt sich" - welch Wunder! - nicht erlassen.

Montag, 12. Januar 2015

Russland: Kein Führerschein für Transsexuelle? - Vom Kampagnenjournalismus und seiner Lüge

Was hat es mit dieser Meldung auf sich?

Es handelt sich zunächst einmal um kein Gesetz, das von der Duma, dem Präsidenten oder der Menschenrechtskommission abgesegnet worden ist, sondern um eine von Medwedew unterzeichnete Regierungsverordnung, die sich wahrlich als Steilvorlage für die westliche Propaganda eignet.

Medwedews Regierungsverordnung soll dazu dienen, die Lücken des seit 1995 bestehenden Führerscheingesetzes zu schließen. Dabei hat man es sich sehr leicht gemacht, in dem man sich einfach auf die Standards der WHO bezogen hat. Zu den Standards der WHO, die übrigens auch vom Mitglied Deutschland getragen werden, gehört nun einmal die Einstufung von Transsexualität als Krankheit.
...die WHO führt Transsexualität bis heute als “Krankheit”. Damit stimmt es scheinbar, dass man transsexuellen Menschen das Fahrzeugführen untersagt. Genauso gut könnte man aber auch titeln: “Russland: Menschen mit Depressionen dürfen keinen Führerschein haben”; “Russland: Kleptomane dürfen keinen Führerschein haben”, “Russland: Impotente dürfen keinen Führerschein haben, “Russland: Starke Kaffeetrinker dürfen keinen Führerschein haben”, “Russland: Asexuelle dürfen keinen Führerschein haben”. Aber diese Schlagzeilen wären nicht so aufregend.
Alexej Danckwardt
Die Regierungverordnung stützt sich also audie geltenden Standards der WHO. Diese gelten seit 6.1.2015 als Eingangskriterium, führen aber nicht automatisch zum Versagen der Fahrerlaubnis. 
Im ersten Teil der Regierungsverordnung ist definiert, wann die Prüfung des Krankheitsbildes und der Fahrtauglichkeit zum Versagen der Fahrerlaubnis führen soll. Dort lautet es, dass die Diagnosen der WHO erst "bei Vorliegen chronischer oder langandauernder psychischer Störungen, die von schweren dauerhaften oder sich regelmäßig verschärfenden Schmerzzuständen begleitet sind" zur Versagung führen. Es wird wieder einmal nicht so heiß gegessen, wie es vom Westen hochgekocht wird.
Kein Arzt wird einem Transsexuellen jemals bescheinigen, es liegen bei ihm “schwere dauerhafte oder sich regelmäßig verschärfende Schmerzzustände” vor. Kein Arzt wird einem Transsexuellen aufgrund der Veranlagung bescheinigen, zum Führen von Fahrzeugen ungeeignet zu sein. Daher wird auch kein transsexueller Mensch um seinen Führerschein bangen müssen. 
Wie war es bisher? Bisher musste jeder Anwärter auf einen Führerschein eine Bescheinigung der für seinen Wohnsitz zuständigen psychiatrischen Ambulanz beibringen, dass er dort nicht erfasst ist. Falls er erfasst ist, musste er eine ärztliche Bescheinigung beibringen, dass seine “Erkrankung” die Fahrtüchtigkeit nicht einschränkt. Wonach beurteilte sich, ob jemand in dem “Dispanser” regisitriert war? Nach ICD 10 [WHO-Standards]. Wonach beurteilte sich die Einschränkung der Fahrtüchtigkeit? Danach, ob Krankheitswert vorlag. Was ändert somit die Verordnung? Nichts. Jeder wird auch weiterhin eine Bescheinigung beibringen müssen und jede/jeder Transsexuelle(r) wird auch weiterhin bescheinigt bekommen, dass seine “Erkrankung” keinen (schweren) Krankheitswert hat und die Fahrtüchtigkeit nicht einschränkt.
Dennoch ist es eine an ein Verbrechen grenzende Dummheit, was Medwedew und seine Beamten da veranstaltet haben. Als ob man sich nicht denken konnte, dass der Westen die Realität übergehen, die Hälfte des Wortlauts (die entscheidende Hälfte) unterschlagen und so titeln wird, wie Stern oder TAZ.
A.D.
Und zu guter Letzt bleibt festzustellen, dass sich die Eingangskriterien zur Fahreignung in der Bundesrepublik von den Regelungen in Russland kaum unterscheiden.
Allerdings ist mir nicht bekannt, ob die russischen Medien jemals so einen - zudem noch halbseidenen - Stuß über die in Deutschland geltende Fahreignung verbreitet haben.
Einmal mehr lässt sich feststellen, von welcher Seite die Aggressionen ausgehen.

Sonntag, 11. Januar 2015

Politische Dekadenz: Wenn Vollidioten Ämter besetzen...

Um ein Amt bekleiden zu können, müssen gewisse intellektuelle Voraussetzungen erfüllt sein.
Die Voraussetzungen für das Amt des Präsidenten der USA nehmen dabei eine Sonderrolle ein.
Zum Beweis kann hier eine kleine Sammlung der intellektuellen Tiefstleistungen des letzten US-Präsidenten eingesehen werden. Dessen Nachfolger führt das Erbe erfolgreich fort. ;-)

Satire ist neuerdings Menschenrecht - Titanic darf bereits verbotene Cover neu drucken lassen...



Tätärä, Tätärä!

Dieser Tage mehrt sich aus den Reihen der Verdächtigen wieder einmal deren übelste Heuchelei.

Wo man sonst mit allen Mitteln die als unangenehm empfundene Satire zu verfolgen gedenkt, da belobhudelt man dieser Tage eine realitätsferne Presse- und Meinungsfreiheit.

Freiheit über alles!

Bis zum nächsten Holo- oder Tuckenwitz. Denn spätestens dann findet sich diese Freiheit in ihren "gesetzlichen Einschränkungen" bzw. in ihren alltäglichen Gefängnismauern wieder.

Satire ist im Westen immer nur dann erlaubt, wenn sie sich gegen mögliche künftige Kontrahenten richtet, sich sowohl zur Beschwichtigung als auch zur Spaltung der Volkswut eignet und allerhöchstens bis an die Grenzen des Erlaubten stößt.

Ansonsten läßt es sich auch im christlich-jüdischen Westen nicht immer und über alles lachen. Auf die Erstveröffentlichung von Wolfgang Menges "Ekel Alfred" folgten ebenso Morddrohungen, wie auch Walter Moers' "Äch bin wieda da" jahrelang nirgends öffentlich verkauft werden sollte.

Verschwörungen und innerdeutsche Grenzen. Bislang selten gesehen. Muss wohl an der neuen Reisefreiheit liegen...

Eine Zensur findet schon seit sehr langer Zeit statt. Lange vor dem Dritten Reich und noch lange nach der DDR.

Beispiele für die westlich neu entdeckt garantierte "Satire-Freiheit" gibt es viele - aus sämtlichen Bereichen! - ich mag dieser Phrase von Freiheit keinerlei Glauben schenken. Wir werden täglich mehr.

Lange Rede, kurzer Sinn.
Wir zeigen euch an dieser Stelle einen satirischen Beitrag. Einen Beitrag, den nur wir von den unGEZahlten zeigen können. Ein Beitrag, mit dessen Hilfe sich die Machenschaften des aufgeschwämmten Islamismus unserer Tage restlos offenlegen lassen... ;-)

Samstag, 10. Januar 2015

Der Kulturbanause, Teil XVIII (ein außergewöhnliches Hörspiel)



Es handelt sich um ein außergewöhnliches Hörspiel, das bestens dazu geeignet ist, Denkanstöße zu vermitteln.

Es war irgendwann um die Jahrtausendwende, als mich eine Freundin auf dieses Hörspiel aufmerksam machte, weil sie mich darin erkannt haben wollte. Sie schenkte mir eine Kopie des Hörspiels, in Form einer Magnetbandaufnahme von nicht sonderlicher Qualität. Um es vorweg zu nehmen, ich habe seitdem einige Kopien unter's Volk gebracht. Sogar in besserer Qualität, weil ich inzwischen das Original erworben hatte.

In einer ruhigen Stunde lauschte ich dem Geschenk. Nicht ohne Skepsis, aber voller Aufmerksamkeit.
Letztendlich gelangte ich zu der Feststellung, dass auch ich mich zu großen Stücken in diesem Hörspiel entdecken konnte.

Das kann ich nach all den Jahren immer noch.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle euch, meine werten Leser, auf dieses gelungene Hörspiel aufmerksam machen.

Dem einen oder der anderen mag die elektronische Untermalung des Hörspiel-Textes befremdlich erscheinen. Sollte es so sein, dann schaut darüber hinweg, springt über euren Schatten. Die Verpackung sagt in unseren Tagen oftmals nur äußerst begrenzt etwas über den wahren Inhalt aus. Und schlimmer als die Akustikbeilagen eines gewöhnlichen Science-Fiction-Films wird es nicht werden.

Nun genüßlichen Spaß bei eurer akustischen Reise in die Welt der Gedanken!

Teil XVII

Freitag, 9. Januar 2015

Mindestlohn gilt auch für ausländische Unternehmen

Der in Deutschland geltende Mindestlohn von 8,50 €uro brutto die Stunde gilt nicht nur für einheimische Unternehmen, sondern für alle auf deutschem Hoheitsgebiet arbeitenden Angestellten.
Durch das Gesetz sind nun auch ausländische Spediteure, deren LKW durch Deutschland fahren, dazu verpflichtet, ihren Angestellten den deutschen Mindestlohn zu zahlen. Laut Bundesregierung gilt das aber nur für die Dauer der "üblichen" Arbeitszeiten in Deutschland, ist also unabhängig von den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. Wie die Bundesregierung sicherstellen will, dass die ausländischen Spediteure ihren Verpflichtungen wirklich nachkommen, hat sie nicht verraten.
Wozu auch? Ist doch geplant, dass sich in den nächsten Jahren der LKW-Verkehr auf deutschen Autobahnen noch erhöht.
Deutsche Unternehmen, die im Ausland produzieren lassen, sind dort nicht verpflichtet, den deutschen Mindestlohn zu zahlen.

Donnerstag, 8. Januar 2015

NDR berichtet über den Kollaps der Leitmedien



Es füllt mich mit einer gewissen Befriedigung, den Klageliedern der Apologeten der ausgewogenen Berichterstattung zu lauschen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Bleibt zu hoffen, dass die Talsohle dabei noch lange nicht erreicht ist. Von einem Willen zur Besserung ist nämlich nullkommanix zu merken, nachwievor fehlt von einer wirksamen Säuberung jede Spur.

Obamas Ziehvater Brzeziński äußerte sich öffentlich zur derzeitigen Geopolitik


Brzeziński wird gewiss keine Geheimnisse zum Besten geben. Für die an der Weltpolitik Interessierten kann es dennoch von Interesse sein, diesem ausgemachten Arschloch, das eigentlich nach Guantanamo gehört, zuzuhören.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Von der bemerkenswerten Argumentation der Anti-Pegida-Kampagne

Unabhängig davon, was man von der "PEGIDA"-Bewegung hält, so ist doch die Berichterstattung darüber bemerkenswert einseitig.
Die ARD-Sendung "Tagesshow" ist, wie sollte es auch anders sein, dabei an vorderster Front mit dabei. Am Sendeformat hat sich nichts geändert. Die Sendung kommt so brutal wie gewohnt daher. Sie ist unerträglich für jederman, der der intellektuellen Stufe des menschlichen Fötentums bereits entwachsen ist.
Wenn auch der zwangsfinanzierte Geldfluß, mit dem die staatliche Hirnwäsche finanziert wird, nirgends transparent (durchsichtig) erscheint, der gleichgeschaltet betriebene Kampagnenjournalismus der GEZahlten tut das umso mehr. Abschalten ist angesagt. Schon der geistigen Gesundheit wegen.


Beispiele aus dem Programm des Bildungsfernsehens
  1. Interessante Äußerung des Konfliktforschers Zick: Vorurteile "erklären immer die Wirklichkeit", wenn auch "einfach". Zick wollte ein Argument gegen Vorurteile bringen, brachte aber das genaue Gegenteil. Dabei zog noch nicht einmal sein abwertend gemeintes "einfach". Wozu 1+1=2 sagen, wenn man diese Rechnung auch in der Wurzel aus, hoch sonstwas und geteilt durch den Kosinus vieler niedlicher Brüche darstellen kann? Zicks Schuß ging einfach nach hinten los.
  2. Heil Genossin GeneralsekretIn Foroutan oder was? Kann man dieser unterbelichteten Burkaimporteurin nicht endlich 'mal verklickern, was wir in Europa unter Begriffen wie Bürgerrechte und Demokratie verstehen?!! Was unterscheidet die Aussage Foroutans vom Demokratieverständnis in den einschlägig bekannten Diktaturen der Weltgeschichte? Unterscheidet sie sich von deren Totalitarismusanspruch?
  3. Wie jetzt? Der Bundesjustizminister Maas kennt seine eigenen Kriminalitätsstatistiken nicht? Oder sind ihm bestimmte statistische Werte noch zu niedrig? Meines Wissens richtet sich die "Pegida"-Bewegung nicht gegen Flüchtlinge im allgemeinen, sondern sie richtet sich gegen die bestimmten statistischen Werte aus dem Justizministerium. Aber dem Minister für Kriminalitätsbekämpfung wäre sogar noch ein dahergelaufener Kindermörder ein "willkommener Flüchtling". Da bricht man als oberster Hüter der Rechtsstaatlichkeit auch gleich mal bestehende Gesetze und den eigenen Amtseid, sogar vor laufender Kamera und beleidigt alle Andersmeinenden pauschal als "Nazis". Oder habe ich nicht mitbekommen, daß der Straftatbestand der "üblen Nachrede" abgeschafft wurde? Herr Bundesjustizminister, der von ihnen und ihren Parteigenossen (so sprach man sich übrigens auch in der NSDAP an) betriebene ideologische Dogmatismus erlaubt es ihnen und Ihresgleichen nicht, auch nur irgend jemanden als Nazi abstempeln zu können. Ein selbstkritischer Blick in den Spiegel kann weiterhelfen. Vorausgesetzt, es sind noch Reste von Anstand vorhanden. Was durchaus bezweifelt werden darf. Der Bundesjustizminister hatte leider vergessen zu sagen, daß ihm die Fluchtgründe ebenso willkommen sind. Seine Taten sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache.

Montag, 5. Januar 2015

Der Zionismus - seine Theorien, Aussichten und Wirkungen (Teil 10)

IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS
g) Schluß
Was für eine Phase bedeutet nun der Zionismus in der Geschichte, wenn man ihn von der höheren Warte der Psychologie der jüdischen Lebenserscheinungen betrachtet? Von dort aus gesehen ist er nichts wie der Ausdruck einer Regung, die – Gott sei Dank – in der jüdischen Seele sich sonst selten breit gemacht hat, nämlich der zagen Feigheit! Und mögen auch die jungen Herren sich noch so ungebärdig benehmen, mögen sie noch so viel Kraft und Tapferkeit zu entwickeln suchen, alles ist nur Maske, die die Wahrheit nicht bedecken kann. Tapfer ist der Zionismus nur, wenn er den eigenen jüdischen Bruder vernichten kann. Sonst aber – im Verhältnis zur Welt – ist der Zionismus im letzten Grunde Feigheit, schimpfliche, resignierte Feigheit, ein zages und banges Zurückweichen aus dem Kampfe für die größten Menschheitsgüter, für Freiheit, Recht und Gerechtigkeit. Gegen uns kämpften und kämpfen alle Mächte des Hasses und des Bösen, der Niedrigkeit und des Rückschrittes im innigen zähen Verein, gegen die Wahrheit des Lichtes erhebt sich die lügnerische Macht der Finsternis!
Und wenn der Zionismus dem Standpunkt unserer Gegner Rechnung trägt, ihm anerkennendes Verständnis entgegen bringt, so ist das stumpfe und feige Resignation, die der eignen Kraft der alten jüdischen Ideale nichts mehr zutraut. Zionismus ist schmählicher Verzicht auf den Sieg des Rechts, Zionismus ist feige Fahnenflucht aus dem Heere jener, die darum begeistert für den Sieg des Judentums streiten, weil sein Sieg ein Sieg der Kultur ist!
Wir wollen den jüdischen Körper nicht aufpeitschen lassen durch den Geist des Nationalismus, an dem er mit Sicherheit zu Grunde gehen wird. Wir wollen, und das sei die beste Bekämpfung des Zionismus, ihm die gesunde, nahrhafte Kost reichen, und nicht ermatten, wenn auch die Schwierigkeiten groß sind und der Aufstieg zur Höhe nur langsam geht.
Positive religiöse Werte geben, das wird am sichersten den Zionismus vernichten, der eine Gefahr darstellt, eine unendliche Gefahr für das jüdische Leben, für die jüdische Gleichberechtigung, für die jüdische Einheit, für die jüdische Religion und damit für das Judentum selber und dem Fortschritt der Weltkultur!
Teil 9 

Sonntag, 4. Januar 2015

Der Zionismus - seine Theorien, Aussichten und Wirkungen (Teil 9)

IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS
f) Zionismus und jüdisches Leben
Das Endziel des Zionismus ist eine gefährliche Utopie, wohingegen die Bewegung, die Agitation, die Verhetzung, das wichtigste darstellt. Die Einsichtigen unter den Zionisten wissen natürlich, daß die Zukunftshoffnungen unerfüllbar sind, ja viele von ihnen haben vor ihnen eine geheime Angst, weil ihnen doch davor bangt, das kostbare, ewige Besitztum, die jüdische Religion, zu zerschmettern. Da nun die Agitation, die Bewegung, eine so überragende Rolle spielt, hat der Zionismus in dem verhältnismäßig kurzer Zeitraum seines Bestehens die unangenehmsten und bedauerlichsten Wirkungen für das jüdische Leben der Gegenwart gehabt.
Es ist schon kurz erwähnt worden, daß er in den jüdischen Massen Rußlands Hoffnungen erweckt hat, die nicht zu realisieren sind, und daß im Augenblick, da die Unmöglichkeit sich erweist, als Reaktion eine unaussprechliche Entmutigung eintreten wird, die aber die ernstesten Folgen für den Bestand des Judentums haben muß. Wenn es gelingt, auch nur einem erheblichen Teil der russischen Jugend einzureden, daß Judentum nicht Religion sondern Nation ist, so hat er dort das Judentum zerstört. Denn es kann keinen Zweifel unterliegen, daß unsere Zeit des Rassenstandpunktes vorübergehen wird und daß ein Zeitalter einst folgen muß, indem man über Menschenwert und Kultur vernünftiger denkt.
Was dann? Wenn den Massen der Sinn für die Religion fehlt und das nationale Ideal praktisch sich als unausführbar, theoretisch als wertlos erwiesen hat? Dann löst sich das Judentum logischerweise auf, und dieses Zukunftsbild erweist zugleich, daß der Zionismus, so sehr er mit seinem angeblich positiven Judentum prunkt, doch im Grunde nichts ist, was unabhängig wäre von den Strömungen der Welt.
Eine weitere praktische Folge des Zionismus ist, daß er viel jüdische Arbeit einfach verhindert. Der Nichteingeweihte geht von dem falschen Standpunkte aus, daß hinter dem großen Geschrei etwas stecke, und die Laue und Zagen lauen sich in ein behagliches Philisterbewußtsein ein, in den Gedanken, daß ja der Zionismus arbeite! Zudem hat natürlich der Gedanke, daß „Wohltätigkeitsjudentum“ ein überwundener Standpunkt sei, daß es sogar der Seele des jüdischen Volkes schaden müsse, wenigstens bei denen recht angenehme Gefühle ausgelöst, die nicht gerne geben und zum Geben gezwungen werden müssen. Wenn sie auch wenig spenden für das „einzig wahre und unverfälscht echte Zukunftsjudentum“ , so beginnen sie inzwischen wenigstens insofern gesinnungstüchtig zu sein, als sie allmählich in der Opferwilligkeit für Aufgaben der Wohltätigkeit nachlassen. Die Tatsache daß die Anhänger des Zionismus gewiß persönlich opferfähig und -willig sind, kann diesen Schaden nicht aufwiegen. Dazu ist ihre Zahl zu gering, und das Geld kommt nicht Zwecken zu Gute, die für das Wohlergehen des Judentums irgendwie Bedeutung haben.
Schädlich hat der Zionismus auch insofern gewirkt, als in jüdische Gemeinden und Vereine eine kurzsichtige politische Kampfesweise mit all ihren Schäden und Mängeln getragen worden ist. Religiöse Angelegenheiten – und alle Dinge, die jüdische Gemeinschaften beschäftigen, stehen in engerer oder loserer Verbindung mit der Religion – besitzen eine gewisse Erhabenheit und dürfen nicht mit den selben Mitteln behandelt werden wie etwa wirtschaftliche Fragen. Religion und Politik sind Gegensätze und müssen Gegensätze bleiben!
Der Zionismus hat naturgemäß religiöse Streitfragen zu politischen Zänkereien herabgewürdigt, er hat alle Mittel der Politik, Intrigen, Lügen und Hetzereien in seinem Waffenarsenal mitgebracht, und der Mittelpunkt des Judentums ist für ihn nicht die Synagoge, sondern die rauchende und Bier trinkende Radauvolksversammlung, deren geistige Argumente je nach Gegend das Niederschreien des Gegners oder der Maßkrug sind, die für ernste Fragen weder Interesse noch Urteil hat, sondern dem zujubelt, der mit möglichster Lungenkraft, mit möglichst witziger Form, in möglichst vielen glatten Phrasen möglichst viel Gift verspritzen kann! Fügt man noch hinzu, daß, wie bei der wirklichen Staatspolitik, auch der Zionismus so manchem nur das Mittel ist, um sich Namen und Berühmtheit zu schaffen, so hat man die Hauptzüge der Verflachung und Verrohung beisammen, die unter dem Einfluß dieser Bewegung das jüdische Leben in Deutschland angenommen hat.
Eine solche Bewegung, der die Partei über alles, das Judentum nichts ist, die politisch und nur politisch sein will, muß sich im jüdischen Leben als Element der Zwietracht und Zersetzung bewähren. Nicht nur, daß ihre eigene positive Arbeit gering und wertlos ist, war den Zionisten auch das emsige, erfolgreiche Schaffen anderer jüdischer Kreise stets ein Dorn im Auge, und eifrig suchen sie zu zerstören, was zerstört werden kann. Den Deutsch-Israelitischen Gemeindebund, eine ungemein segensreich wirkende Organisation, haben sie beinahe gesprengt; sie haben den Willen bekundet, Tausenden von deutschen Juden die Mittel zur religiösen Belehrung und Erhebung zu entziehen, weil der Gemeindebund nicht zulassen wollte, daß seine Tagungen Gelegenheiten wurden, an denen sich jüngere, strebsame Zionisten im Halten demagogischer Agitationsreden übten. Der Gemeindebund wurde in seinen Grundvesten erschüttert, weil der Zionismus keine deutschfühlende und starke, positiv arbeitende Organisation verträgt. Ein anderes Beispiel ist die „Alliance israélite universelle“. Der blühende Zweig dieser Organisation ist auf’s schwerste gefährdet worden durch die Quertreibereien und Wühlereien der Zionisten, und dort wie überall wird es erst dann gelingen, etwas Brauchbares zu schaffen, wenn man sie und ihren Einfluß energisch hinausgeschafft.
Die größte Gefahr droht von Seiten des Zionismus der Jugend, die in ihrem Kraftbewußtsein weniger ihrem Verstande als ihrem Gefühle folgt, sich leicht von hohlen Phrasen berauschen läßt und immer zu Extremen neigt. Wir wollen und sollen unsere Jugend zunächst zu Juden erziehen, und falls sie sich durchaus Parteien anschließen wollen, so bleibe das einem reiferen Alter überlassen. Der Zionismus will es anders, ihm ist das Judentum nichts, die Partei alles, und er drängt sich an die Jugend früh heran, in einem Alter, da wir anderen es für vornehmer und nützlicher halten, nur zu erziehen, nur eine allgemeine, jüdische Grundlage zu geben. Der Zionismus füttert unreife Tertianer und Sekundaner mit verhetzenden und demagogischen Phrasen, nicht nur, für die Partei einzufangen, sondern um sie gegen alle Autoritäten aufsässig zu machen, die einen jungen Menschen vorbildlich sein müssen. Er erfüllt die Knaben mit Verachtung gegen alles Deutsche, das er sie als etwas Fremdes und Aufgezwungenes betrachten lehrt: er schürt den Haß gegen die jüdische Religion und dessen Vertreter, den Religionslehrer, weil dieser doch einen religiösen Standpunkt vertritt und Kraft seines Amtes und deren Aufgaben die Schüler in demselben Sinne beeinflussen muß. Es ist nicht zu verwundern, wenn Teile der jüdischen Jugend mit Scheuklappen vor den Augen durch das Leben gehen, wenn sie nichts sehen wie ihre nationaljüdische Partei und für allgemein jüdische Auffassungen weder Lust noch Interesse noch Verständnis haben! So ist es nicht erstaunlich, wenn jüdische junge Leute ohne Autoritätsgefühl heranwachsen, wenn sie später überhaupt nicht fähig sind, sich mit einem Ganzen als arbeitendes Glied einzuordnen, wenn sie statt Selbstbewußtsein nur arrogante hohle Anmaßung besitzen, die den jüdischen Namen verächtlich macht, das Judentum schädigt.
Ja, der Zionismus züchtet in seinen Anhängern eine geradezu erstaunliche Unbescheidenheit und Anmaßung. Der Nationaljude glaubt der einzige, aufrechte, wahre Jude zu sein. Was ein nichtzionistischer Jude sagt oder tut, ist ihm in milderen Fälle Unsinn, meist aber glatt Verrat. So scheut er sich auch gar nicht, auch nichtjüdischen Kreisen gegenüber seine gegensätzliche Stellung zu den anderen Teilen des Judentums so stark zu betonen, daß man wohl sagen kann, er rufe die Hilfe der Andersgläubigen gegen seine eigenen Brüder zu Hilfe, und daß er bei inneren Streitigkeiten je gegen seine jüdische Gegner aufzuhetzen sucht, dürfte der Verlauf der jüngsten Aussprache im „Kunstwart“ jedem gezeigt haben, der es sehen will. Der Zionismus ist, wie er sich auch drehen und wenden wolle, das Element, das die inneren Gegensätze im Judentum eifrig verschärft und vertieft, das die verbindenden Momente nicht gelten lassen will.
Braucht man nach alle diesen Dingen noch auf die Mittel hinzuweisen, mit denen der Zionismus seine Kämpfe führt? Es entspricht nur seinem Wesen, wenn er, wie jede Nummer einer zionistischen Zeitung es beweist, so sich im Streite benimmt, wie er es bei seinem großen Vorbild, dem Antisemitismus, gelernt hat. Nie kämpft er sachlich, sondern stets persönlich. Seine stärkste Argumente sind Beschimpfung des Gegners, Verdächtigung seiner Motive, das Aufwühlen seiner intimsten Verhältnisse, und wenn alles nicht zieht, muß Einschüchterung und Drohung die Wucht sachlicher Gründe ersetzen. Jeder Kampf beweist aufs neue, daß der Zionismus darum eine ernste Gefahr darstellt, weil er statt nach altjüdischer Art mit der ritterliche Waffe des Geistes zu kämpfen, sich lieber einer anderen, weit wirksameren, bedient: des Terrorismus!
Teil 8

Samstag, 3. Januar 2015

Der Zionismus - seine Theorien, Aussichten und Wirkungen (Teil 8)

IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS
e) Zionismus und Gleichberechtigung
Ja, das ist der letzte Wunsch des gesamten Antisemitismus: die Gleichberechtigung soll aufgehoben werden! Und wenn er in dem zähen Ringen um diese Errungenschaft den Zionismus lobt und streichelt, wenn er ihn als einzige berechtigte Form des Judentums darstellt, so beweist er seine Klugheit und Folgerichtigkeit. Denn der Zionismus macht sich – ganz gewiß unbewußt und wider Willen – zum willkommenen Handlanger aller jener Mächte der gehässigen Reaktion, die den Juden zum verachteten Paria herabdrücken wollen.
Worauf beruht die Gleichberechtigung im Staate, welches ist ihr ethischer Hintergrund? Sie beruht einzig und allein auf der Erfüllung gleicher Pflichten durch alle Bürger! Aber in diesen knappen Formel ist ihr Wesen nicht erschöpft, denn Gleichberechtigung ist ein Äquivalent nur für freudig erfüllte Pflichten. Man muß unterscheiden zwischen allgemeinen Menschenrechten und besonderen Rechten und Vergünstigungen des betreffenden Staates für seinen treuen Bürger. Erstere genießt auch der Ausländer, der kühn und geschäftsmäßig seine Steuern bezahlt, und sich den Gesetzen fügt. Auf letztere hat aber entschieden nur jener einen Anspruch, der sich selber als einen Teil des Staates fühlt und in freudiger Hingebung seinen Pflichten nachkommt, nicht indem er sie als eine Last empfindet, sondern im Bewußtsein der Verantwortung, die jeder Bürger trägt.
Es wird uns nun, wie bereits erwähnt, besonders in unserem deutschen Vaterlande, diese freudige Pflichterfüllung nicht leicht gemacht. Die Verseuchung, die der Judenhaß in weite Kreise der Bevölkerung getragen hat, bewirkt, daß wir für unser treues Streben viel Undank ernten; jeden Augenblick merken wir, daß die Staatsbehörden ein fast traditionell gewordenes Übelwollen und Mißtrauen gegen alles, was jüdisch heißt, erfüllt. Zu dem Mißtrauen gesellt sich ganz offene Verachtung, indem der Staat als freiwilliger Missionar, die Rechte, die sich aus der garantierten Gleichberechtigung ergeben, nicht selten davon abhängig macht, daß der Jude feige seinem Glauben abschwört. Aber es geht hier wie so oft im Leben! Nicht dadurch kommen wir weiter, daß wir uns mit dem Unrecht abfinden und es sanktionieren, sondern nur dadurch, daß wir einerseits uns in der freudigen Befolgung unsere Pflichten nicht beirren lassen, anderseits aber das Unrecht nach Kräften bekämpfen. Uns bleibt kein anderer Weg! Die Mächte des Hasses und des Unrechts sollen uns nicht den Blick trüben, dahin führen, daß wir mutlos und angewidert mechanisch unsere Pflichten erfüllen, ohne Lust und Liebe, weil wir es eben müssen. Das ist der Augenblick worauf der Antisemitismus wartet!
Der Zionismus aber, und darin besteht seine größte Gefahr, vernichtet systematisch in seinen Anhängern, die Freude am Vaterlande und die Lust zu freudiger Pflichterfüllung. Unsere Mitbürger betrachtet er als Wirtsvölker, uns als geduldete Gäste, und so stellt er sich außerhalb des Ganzen, raubt das innerliche Interesse und untergrabt langsam, aber mit tödlicher Sicherheit die Grundlagen unserer Gleichberechtigung. Noch einige Jahrzehnte zionistischer Erfolge in der jüdischen Jugend, und die Regierungen werden mit Recht darauf hinweisen können, daß die Juden keine innerlichen Beziehungen zu dem Gedeihen des Vaterlandes haben, daß sie fremd fühlen und denken, fremde Interessen haben, und dann wird man mit vollem Recht die Gleichberechtigung solcher Bürger antasten dürfen. Warum soll man auch dem Juden, der sich außerhalb des Deutschtums gestellt hat, mehr Rechte und Freiheiten gewähren als einem Franzosen oder Chinesen, der sich hier fremd fühlt? Der Jubel des Antisemitismus, seine Anerkennung für den Zionismus, ist auch in dieser Hinsicht begreiflich und selbstverständlich , denn auch hier arbeitet er ihm glatt in die Hände. Nur ein guter Deutscher hat Anrecht auf Gleichberechtigung im deutschen Vaterlande. Ist der Jude kein Deutscher vom ganzen Herzen und mit voller Begeisterung, so hat er sein Anrecht verwirkt!
Der Zionismus geht auf sein Ziel unbeirrt los, und darum verunglimpft er auch den Kampf, den wir um unsere Gleichberechtigung führen. Denn er weiß, daß dieses Kampfes Endziel uns nur noch fester mit dem deutschen Vaterlande verknüpft. Überall dasselbe Bild. Die Organisationen dieser Art werden verspottet und verhöhnt, ihre Anhänger als Juden minderen Charakters und minderer Geisteskraft bemitleidet und beschimpft. Im studentischen Leben weiß der K.C., der Verband der auf deutsch-vaterländischer Grundlage stehenden Studentenverbände, davon ein Liedchen mit zu singen, wie die zionistischen Elemente sich als die Vertreter des wahren Judentums darstellen und das Deutschtum der jüdischen Studenten entweder als Spielerei belachen oder es als Heuchelei bei den Rassenantisemiten bezeichnen. Dem Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, der in der bürgerlichen Welt seit 1893 dieselben Tendenzen verfolgt wie der K.C. bereits seit der Mitten der achtziger Jahre in der studentischen, legt der Zionismus auf Schritt und Tritt die ernstesten Hindernisse in den Weg, weil er die unerläßliche Grundlage der Gleichberechtigung erkannt hat und vom deutschen Juden ein freies, offenes und freudiges Bekenntnis zum Deutschtum verlangt, gleichviel ob er sonst im Leben konservative, liberale oder sozialdemokratische Gesinnung im Herzen trägt, gleichviel, auf welchem Wege er das Glück des deutschen Vaterlandes gesichert glaubt.
Der Zionisten sind nur wenige, im Vergleich zu der Masse der deutschen Juden und in der Zahl von etwa 7000 Schekelzahlern stecken noch, wie jeder aus den Verhältnissen seiner engen Lokalorganisation genau weiß, etwa 60% Mitläufer, oft noch mehr, die der Bewegung „sympathisch gegenüber stehen“, die es aber weit von sich weisen würden, jene politischen Ziele, die die Vaterlandsliebe und Gleichberechtigung untergraben, zu fördern, wenn sie sie klar durchschauten. Der ganze Zionismus wird von ein paar Dutzend berufsmäßigen Schreiern „gemacht“, aber das Gefährlichste besteht darin, daß diese sich dort Gehör zu verschaffen verstehen, wo sie gehört sein wollen, nämlich bei den Judenfeinden aller Schattierungen, und daß man dort gerne, sehr gerne ihnen lauscht und in ihnen aus begreiflichen Gründen die Wortführer und Vertreter des gesamten Judentum erblicken möchte. Wer darum das Recht liebt, wer Gleichberechtigung erreichen will, muß helfen, ihr ernstestes Hindernis niederzuringen: den Zionismus!
Teil 7

Freitag, 2. Januar 2015

Betreutes Bomben und andere staatlich organisierte Kriminalität


Andreas von Bülow im Gespräch

Der Zionismus - seine Theorien, Aussichten und Wirkungen (Teil 7)

IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS
d) Zionismus und Vaterlandsliebe
Die Zionisten sind, sobald es sich um die äußerliche Betonung ihres Verhältnis zum Deutschtum handelt, durchaus keine Revolutionäre. Sie verlangen im Gegenteil strengste und gewissenhafteste Erfüllung der staatsbürgerlichen Pflichten, und das scharfe Betonen ihrer durchaus korrekten staatsbürgerlichen Haltung, die Hervorhebung ihrer Bereitwilligkeit, alle Lasten, die das Vaterland auferlegt, willig auf sich zu nehmen, schützt sie nach ihrer Meinung, vor jedem Vorwurf, den man ihnen aus ihrer Grundanschauung machen könnte. Denn diese besagt ja an sich, daß sie sich in ihrem „Niederlassungslande“ nur vorläufig einrichten, bis ein günstigeres Geschick es ihnen gestattet, ihre Herzenskraft ihrem eigentlichen Vaterlande, dem heiligen Boden Palästinas, zu weihen.
Ist nun das Verhältnis zum Vaterlande wirklich mit dem Verlangen der Zionisten erschöpft? Ist wirklich nichts erforderlich wie eine tadellose, ebenso korrekte wie kühle Erfüllung der staatsbürgerliche Vorschriften? Das Vaterland kann und muß mehr verlangen, es darf Liebe, begeisterte Liebe, fordern, innige, innerliche Hingabe an seine Kultur und alle ihre Aufgaben.
Nur wer sich eine seelische Verbindung geschaffen hat, nur wem seine vaterländische Gesinnung ein Teil seines innersten Ichs, und nicht der schlechteste Teil ist, hat das rechte Verhältnis gefunden, in welchem er zum Vaterland stehen muß.
Die echte Vaterlandsliebe sitzt tief im Herzen. Sie hat nichts zu tun mit äußerlichem Hurrapatriotismus, nichts mit überflüssigen, laut ausposaunten Loyalitätskundgebungen, die nicht nur bei Juden lächerlich wirken. Wir Juden wissen ganz genau, daß wir diese meiden, daß wir uns vor jeder übertriebenen Kriegsvereintheatralik sehr wohl hüten müssen. Nicht nur weil sie unecht und phrasenhaft ist, sondern weil vor unserer Seite zu solchen Lobeserhebungen gar kein Grund vorliegt. Wir sind uns dessen sehr wohl bewußt, daß uns unser Vaterland nicht so behandelt, wie es uns versprochen ward, wie die Gesetze der Ehrlichkeit es verlangen! Wir schreien nicht in Demut ersterbend Hurrah, sondern wir klagen an und klagen laut und wuchtig! Aber aus unseren Anklagen klingt ja die Liebe zu unserem Vaterlande heraus, spricht ja die Trauer, daß es nicht vollkommen ist, und wir führen den Kampf um unser Recht wie im unseren eigenen Interesse so auch aus Liebe zu unserem Lande!
Das Unrecht, das uns geschieht, darf uns nicht schwankend machen. Unser deutsches Vaterland hat noch andere Kinder, die es nicht nach Verdienst behandelt. Wie wir es bei ihnen als Verrat brandmarken würden, wenn sie statt um ihr Recht zu kämpfen, ihr inneres Verhältnis lösten und nur kühl und gezwungen Pflichten erfüllten, so steht es auch um uns Juden. Unrecht darf uns nicht schwankend machen, das Land und die Kultur zu lieben, die wir gefördert haben und die uns fördert. Und da der Zionismus diese innere Verknüpfung nicht verlangt, ja sogar verwirft, ist er es selber, der sich außerhalb des Vaterlandes stellt.
Auch hier zeigt sich eben wieder die Erscheinung, daß ihm der Rassenantisemitismus unanfechtbare Autorität ist. Deutschtum ist eben Deutschtum im Sinne unserer Rassenchauvinisten. Jede Forderung und Anschauung der alldeutschen Clique über Vaterlandsliebe ist dem Zionismus ein Evangelium. Daß nur der christliche, rassenreine Arier das Recht hat, deutsch zu fühlen, sich deutsch zu betätigen, sich deutsch zu nennen, ist ihm ganz selbstverständlich. Wenn der alldeutsche Rassenwahn den Juden einen Fremdling nennt und ihm die Berechtigung abspricht, an deutscher Kultur mitzuarbeiten, dann klatsch er entzückt Beifall. Jede Äußerung, die den Gegensatz zwischen Deutschtum und Judentum betont, wird jubelnd begrüßt und registriert, und die Aussprache, die sich vor kurzer Zeit im „Kunstwart“ an einen Aufsatz Moritz Goldsteins knüpfte, spricht nach dieser Richtung hin Bände.
Mit welch giftigem Hohne überschüttet doch der Zionismus jede vaterländische Regung und Tat eines deutschen Juden! Mit welchem Spotte versucht er ihm jede Betätigung seines deutschen Gefühls, jede Beteiligung an patriotischen Kundgebungen zu verekeln! Mit welcher Anmaßung versuchen russische und galizische Jünglinge, die noch fast auf die Schulbank gehören, erfahrenen alten deutschen Juden, die in der Arbeit für Judentum und Deutschtum ergraut sind, Vorschriften über ihre deutschen Gefühle zu machen! Auf den Gedanken, daß die Anschauung eines Rassenantisemiten auch mal falsch sein könne, kommt der rechtschaffene Zionist überhaupt nicht. Jeder von jenen ungerechten und gehässigen Fanatikern ist für ihn ein Engel, der ehrlich arbeitende und strebende Glaubensgenosse dagegen, der nicht nationaljüdisch denkt, ein verräterischer Schurke!
Wenn jüngst die Zionisten in Posen einen Beschluß gefaßt haben, daß jeder Gesinnungsgenosse sich Interessen in Palästina schaffen solle, so mag man über solche hohlen Demonstrationen lächeln; aber es steckt ein ernster Kern, nicht nur in dem Spott, der sich über unsere deutsche vaterländische Gesinnung ergießt, sondern auch in dem Jubel, mit dem man die antisemitische Fremdentheorie begrüßt, die das Ziel der Zionisten, das Schwergewicht der Zionisten allmählich nach Palästina zu verlegen, nur fördern kann. Denn alles geht auf eine systematische Entfremdung vom deutschen Vaterlande aus, die Zionisten schüren das Gefühl der Fremdheit und damit das der Gleichgültigkeit, sie schaffen künstlich den Spalt, den der Antisemitismus so gerne haben möchte und den er darum als gegeben voraussetzt.
Man braucht ja auf die Außenwelt nicht zu achten. Aber doch etwas bedenklich stimmt es doch, wenn die Judenfeinde aller Schattierungen – vom vornehmen Salonantisemiten der „Täglichen Rundschau“ bis hinab zu Leuten vom Schlage der „Wahrheit“ – den Zionismus freundlich begrüßen und in Nationaljuden die einzigen anständigen Juden erblicken. – Ihre Gründe sind klar und logisch, sie wittern Morgenluft! Der Zionismus arbeitet, gewiß ohne Absicht, ihnen in die Hände und ebnet ihnen, indem er die Kluft zwischen Juden und Christen immer mehr vertieft, den Weg zu einem fernen lockenden Ziel. Und dieses Endziel heißt: Aufhebung der Emanzipation, Aufhebung der Gleichberechtigung der Juden!
Teil 6

Donnerstag, 1. Januar 2015

Der Zionismus - seine Theorien, Aussichten und Wirkungen (Teil 6)

IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS
c) Zionismus und Assimilation
In der Phraseologie des Zionismus prangt an erster Stelle das Wort „Assimilation“. Sie ist von vornherein in seine Augen etwas Schlechtes und Verräterisches, und der Zionist kennt kein schlimmeres Schimpfwort, als wenn er den nichtzionistischen Juden einen „Assimilanten“ nennt.
Wenn Assimilation ein Vorwurf sein soll, so setzt dies voraus, daß man einen eigenen Wert, einen kulturellen oder sonstigen, und aus irgendwelchen verwerflichen äußeren Gründen sich einer fremden Sphäre mit ihren Bräuchen anpaßt.
Hat nun das Judentum solche Eigenwerte die es erhalten muß? Ganz gewiß sind die vorhanden, in unserer Religion nämlich und in ihren kostbaren Schatze von Ideen, und wer uns in Bezug auf unsere Religion sagen könnte, wir gäben um der schönen Augen der Welt willen oder aus anderen Gründen ewige und heilige Werte auf, der würde uns einen berechtigten Vorwurf machen, und diese Beschuldigung der Assimilation müßten wir schwer empfinden.
Aber sonst? Es gibt keine sonstigen spezifisch jüdischen Kulturwerte, das Judentum hat sich stets assimiliert, und was man heute auf zionistischer Seite so hoch schätzt und preist, sind weiter nichts als Assimiliationsprodukte längst vergangener Zeiten!
Ob sich das Judentum religiös assimiliert oder nicht, ob es dort eine Assimilation bis zur Selbstentmannung treibt (sofern es sich nicht um bloße Äußerlichkeiten handelt) ist dem Zionismus gleichgiltig, muß es bei dem Fehlen religiöser Interessen auch gleichgiltig sein. Dafür treibt er einen lächerlichen Unfug, indem er jüdische Kulturwerte außerhalb der Sphäre des Religiösen künstlich konstruiert und jenen, die diesen phantastischen Truggebilde nicht anerkennen wollen und sie nicht als irgendwie verbindlich erachten, dann mit den Brusttone der Überzeugung den Vorwurf macht, sie seien Assimilanten, Verbrecher am Judentum. 
Was sind nun im einzelnen die vielgepriesenen jüdischen „Kulturwerte“ die unsere Nationaljuden im Alltagsleben den Ostjuden aufzwingen und uns aufzwingen wollen? Unsere Vorfahren hatten einst eine eigene Kultur in Palästina, seit der Zerstörung des Tempels aber waren sie Assimilanten und haben sich – außer der Religion und allem, was damit zusammenhängt – der Kultur der Wirtsvölker ohne jedes Bedenken hingegeben. Speziell das Kulturmilieu, daß unsere Zionisten uns als so originell jüdisch vorführen, ist ein fast rein deutsches! Die Kultur ihrer Umgebung nahmen die Juden aus Deutschland mit, als sie im vierzehnten Jahrhundert der „schwarze Tod“ mit den anschließenden entsetzlichen Folgen nach Polen jagte, und sie bewahrten sich die Bräuche dieses deutschen Milieus, statt sich der neuen polnischen Umgebung zu assimilieren, weil es diesen gegenüber die höhere Kulturstufe darstellte. Jenes Geschlecht war eben ganz und gar assimiliert, selbst auf die Kleidung und die Sprache erstreckte sich die Anpassung. Und wenn auch die Abtrennung und Isolierung von der ursprünglichen deutschen Kultur stattgefunden hat, so will das nichts besagen. Denn da die Wurzel und der Stamm nicht jüdisch sind, können es die Blätter auch nicht sein. Das „Jiddische“, jene Sprache, die heute fast als spezifische jüdische Eigenart gilt und angestaunt wird, kann nicht verleugnen, daß sie nichts ist als das leicht veränderte mittelalterliche Idiom, dem die Juden sich assimiliert hatten.
Einen jüdischen Kulturwert stellt die jüdisch-religiöse Vorstellung dar, in gewissen Grenzen noch der religiöse Brauch, obwohl auch hier von den ältesten Zeiten bis auf diesen Tag viel, viel fremdes Gut hineingekommen ist, und ebenso „unjüdisch“ wie die Orgel, auch die Seelenfeier und das Jahrzeitlämpchen sind. Für diese Kulturwerte hat der Zionist keinen Sinn, und nun setzt eine ergötzliche Jagd nach solchen „weltlicher“ Natur ein. Es wird aus dem Nichts eine jüdische Kunst, eine jüdische Musik, eine jüdische Literatur konstruiert. Nur schade, daß sie nicht existieren, nicht existieren können, weil der Boden fehlt, aus dem sie sprießen. Das Sujet macht die Kunst noch nicht zu einer jüdischen, denn dann wäre auch Rembrandt ein Vertreter jüdischer Kunst. Das Leidensmoment, daß sich vor allem durch die Literatur hindurch zieht, ist gewiß jüdisch, aber man wird es doch unmöglich als positiven Kulturwert von Bedeutung ansprechen können. Jüdische Kunst und Literatur lassen sich restlos in ihre Teile zerlegen, jüdisch ist an ihnen nur der Gegenstand der Darstellung, allenfalls noch die traurigen Ergebnisse tausendjährigen Leidens, der Hang zur Satire, zur bitteren Selbstironie, die Resignation, Züge, die ganz gewiß keine Kulturwerte darstellen, auf die man stolz sein könnte. Sie sind Erzeugnisse der Denk- und Lebensweise des Ghettos. Der Nachweis, daß es eine im Judentum wurzelnde jüdische Musik nicht gibt, ist noch leichter zu führen.
Jene Jünglinge, die am weitesten den Mund aufreißen und nach Erhaltung der jüdischen Kultur schreien und toben, die am tapfersten jeden Andersdenkenden als verruchte Assimilanten beschimpfen, sind ja in Wahrheit am meisten assimiliert, nicht nur in Sprache und äußerlicher Kultur, sondern auch in ihrer Anschauungsweise. Denn sie haben sich nicht einmal die jüdische Denkart bewahren können und haben sich den herrschenden Rassenwahn der anderen bedingungslos assimiliert. Sie haben ihre religiöse Eigenkultur schmählich aufgegeben, und statt den alten schlichten jüdischen Glauben in seiner Reinheit unbeirrt zu bewahren, haben sie sich dem Materialismus und Monismus der anderen bedingungslos angepaßt. Sie sind die Assimilanten, nicht wir! Sie sind die gefährlichsten Assimilanten, weil sie des Judentums Wesen umgestalten und vernichten wollen, um das Wohlgefallen der Vertreter der herrschenden nationalen und materialistischen Modeanschauungen zu erringen!
Die Zionisten fabrizieren also „jüdische Werte“. Das Hebräische soll wieder Volkssprache werden, ein Bestreben, daß zwar in Palästina keinen schlechten Ersatz für die heutige Vielsprachigkeit der Juden ergäbe, im Übrigen aber überall dort, wo es mehr oder anderes erzielen als das Verständnis der Gebete und der Bibel, über der Rahmen einer zwecklosen Spielerei kaum je hinauskommen kann und hinausgekommen ist. Die sichtbaren Produkte dieser fieberhaft betriebenen Kulturwertfabrikation sind die Leute die mit den Judentum imprägniert sind, die begeistert „Hedad“ rufen, sich mit „Schalom“ begrüßen, sich mit Mogen Dowids riesigster Façon beladen, und sich einreden, mit solchen Kinkerlitzchen das Judentum zu erlösen. Daß sie sich unter ihr Judentum durch solches Gebahren lächerlich machen, kommt ihn leider nicht zu Bewußtsein.
Das krampfhafte Bekämpfen der angeblich verderblichen Assimilation durch Leute, die selber bis auf die Knochen assimiliert sind, hat aber auch eine sehr bedenkliche Seite. Denn bei der heftigen Jagd auf jüdischen Eigenwerte, gerät man aus Mangel an wirklichem Edelwild auf eine höchste bedenkliche Gattung von Kultureigentümlichkeiten. Man stößt nämlich auf die Besonderheiten, die sich bei einzelnen Juden finden, die aber nicht die Zeichen von Kultur sind, sondern vom Gegenteil, indem sie nichts mehr und nichts weniger darstellen als Überreste des Ghettos. Das sind jene Eigentümlichkeiten in der Denkweise, in äußeren Benehmen, die der Antisemitismus jüdisch nennt, die aber in Wahrheit „knechtisch“ heißen müssen, da sie uns in der langen Ghettohaft anerzogen und aufgezwungen worden sind. Wir glaubten bisher immer, es sei ein Verdienst, diese Seltsamkeiten abzustreifen, damit wir nicht unangenehm gegen unsere Umgebung abstechen. Wir hielten es für eine nützliche Aufgabe, das Judentum von diesen anhaftenden Eierschalen des Ghettos zu befreien.
Der Zionismus will es anders haben! Was sein großer Herr, Vater und Lehrmeister, der Antisemitismus, einmal als jüdisch bezeichnet hat, damit heilig, das ist empfehlenswert, das ist wahre Kultur, die unbedingt erhalten werden muß. Denn wollten wir es ablegen, so würden wir ja den Antisemitismus kränken. Und so kommt es, daß man den Blick verloren hat und den schon als Assimilanten schlimmster Grad zu brandmarken sucht, der eine bekämpfenswerte Äußerlichkeit ablegen will. Auf diesem Wege werden Ungezogenheiten und sonstige Ghettoeigentümlichkeiten – risum teneatis – zum Range jüdischer Kulturwerten erhoben, und ihre Überwindung gilt als Verrat. Auch jene Eigenschaft, die wir „Chutzpe“ nennen, ist auf diesem Weg zu einem stark gepflegten hervorstechenden Kulturmerkmal jüngerer zionistischer Kreise geworden.
Hinter diesen Kleinigkeiten steckt aber mehr, als sie auf den ersten Blick verraten. Vielleicht hält sie der Zionismus im Grunde seines Herzens nicht für echt jüdisches Gut, aber eine Eigenschaft besitzen sie jedenfalls: sie sind fremdartig. Und gerade das paßt in die Ziele und Zwecke des Zionismus vollkommen hinein. Denn das Fremdartige bevorzugt er sehr. Wie der Antisemitismus macht ja auch er die Scheidung zwischen jüdisch und deutsch, und wie jener zieht auch er eine reinliche Scheidung einer verständnisvollen Zusammenarbeit vor. Kann es nicht echt nationales Gefühl sein, das dies bewirkt, soll es wenigstens das der Rassenverhetzung und der gegenseitigen Verbitterung sein. Das – so hofft er – führt vielleicht einmal zum Nationalgefühle, und das muß gepflegt werden, indem die Mauer immer höher aufgerichtet und jede Verständigung unmöglich gemacht, indem jede Brücke zwischen Juden und Christen abgebrochen wird. Als Unterlage für den künftigen Nationalstaat sucht der Zionismus langsam aber folgerichtig ein geistiges Ghetto zu errichten, und die bewußte Umdeutung von tadelnswerten Ghettoeigentümlichkeiten in jüdische Kulturwerte ist eine Stufe auf dem Wege zu dieser Tiefe. Hier bewährt sich wieder die Verwandtschaft mit den Rassenantisemitismus, denn ihn zieht er als Eideshelfer heran, wenn er beweisen will, daß zwischen „Christen“ und „Juden“, zwischen „Ariern“ und „Semiten“ keine, auch keine Verbindung möglich sei.
Diese Assimilantenhetze des Zionismus ist demnach durchaus nicht so harmlos, wie man anfangs meint. Sie stellt einen Ausfluß jener systematischen Versuche dar, die darauf zielen, den Juden langsam aus dem Zusammenhange mit der Weltkultur zu entfernen, ihn gegen den Andersgläubigen und diesen gegen ihn zu verhetzen. Die Vortäuschung von jüdischer Eigenkultur hat den Zweck dem Juden die Freude an der Kultur seines Vaterlandes zu rauben, mit der ihn und seine Vorfahren langjährige Arbeit verbindet, für die er gewaltige Opfer an Gut und Blut gebracht hat. Was gibt der Zionismus uns dafür? Nichts, und wieder nichts. Im bestem Falle etwas Ghettokultur, Sklavensinn, den wir schon lange überwunden zu haben glaubten.
Der Antisemitismus behauptet, wir seien keine Deutsche, wir seien Fremde, wir hätten kein Verständnis für deutsche Kultur, keinen Anteil an ihr! Der Zionismus gibt ihm freudig recht. Uns anderen bedeutet die Tatsache, daß der haßerfüllte Rassenantisemitismus dies verkündet, nur den Beweis, daß jene verletzende und frivole Meinung falsch ist. Wir werden uns nicht beirren lassen in unserem Wege, weder durch den Haß der Judenfeinde noch den Hohn unserer zionistischen Brüder. Wir werden nicht ermatten, weder im Kampfe um unsere Anerkennung als Deutsche, noch in dem Bestreben, uns der deutschen Kultur in allem, was nicht Religion ist, völlig anzupassen. Das wollen wir freudig tun, selbst auf der Gefahr hin, daß der zionistische Sprachschatz ein noch schlimmeres Schimpfwort gebiert, als es in seinen Augen der Ausdruck „Assimilant“ bereits ist.
Teil 5