Samstag, 31. März 2012

Gedanken zum Unrecht in der Justiz

Dass die Justiz, insbesondere die unterklassige, bisweilen völlig realitätsfremde Ansichten vertritt, ist kein Geheimnis. Beim Volk löst das "im Namen des Volkes" immer öfter Kopfschütteln aus.
Juristen sind eben nicht psychologisch geschult und schon gar nicht weise im Sinne des biblischen Richters Salomon. Aus dem Unverständnis des Volkes wird Enttäuschung erwachsen und aus Enttäuschung dann Wut. Das ist nur eine Frage der Zeit.
Wenn die Justiz es vorzieht, ideologische und politische Interessen durchzusetzen, anstatt sich mit der eigentlichen Aufgabe der "Wahrheitsfindung" zu beschäftigen, dann darf durchaus von Willkürjustiz und Unrecht gesprochen werden.
Eine sich der Lächerlichkeit, Gefälligkeiten und Intrigen preisgebende Justiz wird immer weniger ernst genommen und Verachtung und Hass ernten.
Eine solche Justiz wird zudem zunehmend von asozialen Elementen in der Gesellschaft genutzt werden. Diese asozialen Elemente nutzen die Blindheit der Justitia aus, wo es nur geht.
Der Denunziation werden Tür und Tor geöffnet und sie wird zum Broterwerb in einer Gesellschaft, in der das Abzocken längst zum Volkssport ausgeartet ist.
Da werden Bürger beschuldigt, sie hätten beim Ausparken ein anderes Auto beschädigt und obwohl kein Schaden festzustellen war und es auch keine unabhängigen Zeugen für den Vorfall gab, wurde der Beschuldigte zum Abkassieren freigegeben. Da leint eine junge Frau ihren Hund vor einem Supermarkt an, um kurz einkaufen zu gehen. Als sie wieder beim Hund erscheint, stehen da zwei asoziale Gestalten, die behaupten, soeben von dem Hund gebissen worden zu sein. Zwar haben sie keine Bisspuren vorzuweisen, doch wollen sie eine Entschädigung. Die junge Frau zahlt in ihrer Verzweiflung und in Angst um ihren tierischen Freund, der ausgewiesen nicht bissig ist, die verlangten 70 €uro. Da werden Bürger bis zur Weisglut provoziert. Ernten die Provokateure einen körperlichen Verweis und sei es nur in Form einer harmlosen Backpfeife, werden Krankenwagen und Polizei hinzugezogen, um vor denen das Unschuldslamm zu mimen und den Provozierten, also das eigentliche Opfer abzukassieren.
Diese Vorfälle sind an der Tagesordnung. Dank einer realitätsfremden Justiz. Diese Justiz erschafft oder begünstigt dieses bizarre Geschäftsmodell mit der Justiz.
Welcher Bürger weiß schon darum, dass die angeblich unabhängige Justiz von der Politik schon seit Jahren dazu angewiesen ist, die leere Staatskasse aufzufüllen? Anstatt zeitgemäß eine Datenbasis zu schaffen, aus der ersichtlich würde, welche Bürger bzw. angeblich Geschädigten sich dem Denunziantentum verschrieben haben, um andere Bürger abzukassieren, wird das Denunziantentum noch gefördert und gemeinsame Sache gemacht. Denn der Staat verdient stets mit.
Und um diese alltäglichen Verhältnisse zu kaschieren, wird das Ganze - zum Hohn der wirklichen Opfer - noch Rechtsstaat genannt.
Wie sagte es der dicke Oggersheimer: "Wichtig ist, was dabei unten herauskommt".
Dabei hilft es nicht, wenn auf den verstaubten 68er Roben das Etikett "Rechtsstaat" angebracht ist und zur Ablenkung vom eigenen Unrecht auf das Unrecht in längst untergegangenen Staatsmodellen hingewiesen wird.
Wir, das Volk, leidet unter dem gegenwärtigen Unrecht!

Seltene Erden: EU, Japan, USA vs. China

China verkauft nicht
Streitpunkt Exportrestriktionen für Seltene Erden: EU, Japan und USA verklagen Volksrepublik vor Schiedsgericht der Welthandelsorganisation
Von Wolfgang Pomrehn (junge Welt)
Die EU, Japan und die USA haben vor dem Schiedsgericht der Welthandelsorganisation (WTO) Klage gegen China eingelegt. Die alten Industriestaaten sind ungehalten, weil die Volksrepublik die Ausfuhren der sogenannten Seltenen Erden stark limitiert hat. Weder die Beschränkungen noch die Klage dagegen kommen allerdings überraschend, denn der Streit schwelt bereits seit mindestens zwei Jahren. China hat seine entsprechenden Absichten bereits seit Mitte des letzten Jahrzehnts immer wieder verkündigt und die Ausfuhrquoten schrittweise verknappt. Die Kläger haben sich ihrerseits darüber immer wieder beklagt; allerdings ist fraglich, ob die von ihnen behaupteten Schwierigkeiten beim Eindecken mit den begehrten Rohstoffen real sind oder nicht auch andere Motive eine Rolle spielen.
Worum geht es? Bei den Selteneerdmetallen, so die korrekte chemische Bezeichnung, handelt es sich um eine Gruppe von 17 Elementen des Periodensystems, die in den letzten Jahren in vielen technischen Anwendungen Verbreitung gefunden haben. Die Namen sind dem Laien wenig geläufig und einige wie Lutetium, Yterbium oder Gadolinium erinnern eher an die Bezeichnung römischer Garnisonen bei »Asterix & Obelix«. Anders, als die Gruppenbezeichnung nahelegt, sind sie nicht unbedingt selten. Im Gegensatz zu anderen ökonomisch wichtigen Metallen sind sie allerdings in der Erdkruste sehr gleichmäßig verteilt. Aufgrund ihrer besonderen chemischen Eigenschaften haben sich durch geologische Prozesse nur wenig Lagerstätten herausgebildet, in denen sie in Konzentrationen aufzufinden sind, die eine ökonomische Ausbeute erlauben.
95 bis 97 Prozent der weltweiten Förderung erfolgt nach unterschiedlichen Angaben derzeit in China, und zwar überwiegend im Tagebau mit katastrophalen Auswirkungen für die Umwelt. Die größte Mine liegt allerdings in den USA, in der kalifornischen Mojave-Wüste. Nur wurde dort der Abbau Anfang des Jahrtausends wegen niedriger Preise und verschärfter Umweltauflagen eingestellt. Die Industrien der Klägerländer deckten sich lieber günstig bei den Chinesen ein, die so zu einem Quasi-Monopol gelangten, obwohl die Volksrepublik nur über 30 Prozent der weltweit bekannten Reserven verfügt.
Inzwischen sind die Preise erheblich gestiegen, was viel mit der wachsenden Nachfrage zu tun hat. Die Spezialmetalle werden in zahlreichen modernen Elektronikgeräten wie Flachbildschirmen eingesetzt. Auch in Elektromotoren und einigen Windenergieanlagen finden sie Anwendung, sind hier jedoch – anders als oft dargestellt – keineswegs unersetzlich. Mit Neodym, einem der Selteneerdmetalle, lassen sich zum Beispiel besonders effiziente Permanentmagneten herstellen. Motoren und Windräder arbeiten aber genausogut mit Elektromagneten, die ohne Neodym auskommen, wie das ostfriesische Unternehmen Enercon, seit Jahren hierzulande Marktführer der Windbranche, mit seinen Anlagen belegt.
Inzwischen wird in Kalifornien die Wiederaufnahme der dortigen Förderung vorbereitet. In Australien und Malaysia sollen neue Minen in Betrieb genommen werden, besonders das malaysische Projekt ist aber wegen der Auswirkungen auf die Umwelt höchst umstritten. In 36 Ländern wird an 400 verschiedenen Orten derzeit nach Lagerstätten der begehrten Rohstoffe gesucht. Die Erschließung wird ihre Zeit in Anspruch nehmen, aber noch hat China seine Exporte nicht völlig eingestellt. Außerdem hat zumindest Japan eine strategische Reserve angelegt. Und im übrigen wird lediglich die Ausfuhr von Peking limitiert. China lädt ausdrücklich ausländische Unternehmen ein, diese bei sich zu verarbeiten. Die Produkte können dann frei ausgeführt werden.
Ganz offensichtlich verfolgt die Volksrepublik mit ihren Ausfuhrrestriktionen die Absicht, die Kontrolle über diese strategische Ressource nicht zu verlieren. Würde nämlich die durch die chinesische Verknappung eingeleitete Preissteigerung nicht zur Erschließung neuer Minen im Ausland führen, könnte das Ergebnis so aussehen, daß zunächst vor allem die eigenen Vorkommen verbraucht werden. Doch sind diese erst einmal erschöpft, müßte sich das Riesenland ganz auf ausländische Lieferanten verlassen, Und ob insbesondere die USA, die vermutlich über die größten Vorkommen verfügen, dann den Chinesen den jetzt vor der WTO eingeforderten jederzeitigen freien Zugang ließen, ist mehr als fraglich.
Die Regierung in Peking begründet ihre Politik auch mit Umweltschutzargumenten. Der Abbau der Seltenen Erden hat technologiebedingt erhebliche Auswirkungen auf Landschaft und Wasserreservoire. Nicht zuletzt der unkontrollierte illegale Abbau, der in einigen Gegenden aufgrund der hohen Preise sehr zum Unwillen der Behörden floriert, stellt eine Gefahr da, gegen die künftig vorgegangen werden soll. Das würde das Angebot auf dem Weltmarkt weiter verknappen und die Preise nach oben treiben.
Dies hat auch positive Aspekte, denn es erhöht den Druck, frühzeitig an das Recyceln dieser alles andere als unendlichen Ressourcen zu denken. Die große Frage ist, welche Auswirkungen das WTO-Verfahren haben wird. Vermutlich wird Peking verlieren, doch die Entscheidung wird noch über ein Jahr auf sich warten lassen. Seitens der EU heißt es bisher, man habe kein Interesse, gegebenenfalls Strafzölle zu verhängen. Und auch im Falle der USA sind etwaige Reaktion vollkommen offen. Sollte Peking jedoch tatsächlich über Strafzölle zur vollständigen Freigabe der Exporte gezwungen werden, könnte die Folge durchaus sein, daß die Preise wieder in den Keller rauschen, die anderen Minen sowie Recycling unwirtschaftlich werden und somit die Grundlage für zukünftige Versorgungsprobleme gelegt wird.

Donnerstag, 29. März 2012

Witzbold des Tages

Vizegott Benedikt XVI. alias Joseph Ratzinger und Kubas Präsident Raúl Castro


Der katholische Vizegott besuchte dieser Tage die Republik Kuba.
Dabei betätigte sich der Bischof von Rom einmal mehr als Possenreisser
"Kuba und die Welt brauchen Veränderungen", "Kuba benötige Fortschritte" und "Kuba benötige Erneuerung", sagte der nach Mottenkugeln riechende Anhänger einer antiken Ziegenhirtenreligion. Wie immer, ohne seine Phrasen auch nur ansatzweise zu konkretisieren.
Ratzinger, in Vertretung seiner himmlischen Allmacht unterwegs, verweigert selbiges seiner hoffenden Anhängerschar. Die Mitarbeiter seiner Sekte dürfen weiterhin nicht den "heiligen Bund der Ehe" eingehen, Verhütungsmittel werden selbst für die übervölkerten Hungergegenden oder bei Gefahr von tödlichen Ansteckungen abgelehnt und Frauen sind noch immer nur den Männern dienende entrechtete Gestalten.
Wer hier Erneuerung vorleben könnte, bevor er sie einfordert, steht wohl außer Frage.
Zudem es dem Sektenchef aus Rom ein Leichtes sein sollte, die Kriegspolitik Embargopolitik der USA und ihrer Vasallen zu unterwandern, unter der die Bevölkerung Kubas seit Jahrzehnten leidet, da seine Institution Bankhäuser wie die JP Morgan & Chase anführt. Auf diesem Wege könnte Kuba mit Devisen versorgt werden. Doch allein am guten Willen, an der Nächstenliebe und an der Macht mangelt es der Vertretung seiner himmlischen Allbarmherzigkeit...

Ex- BDI Präsident Henkel äußert sich zum Euro und der Europapolitik


Der ehemalige €uro- Befürworter Hans-Olaf Henkel im Gespräch mit IK- News. Henkel ist mittlerweile zum €uro- Skeptiker mutiert.

Made in Germany



Vorgestern hatte ich ein Gespräch mit einem jungen Russen, der nichts von der "Made in Germany"- Geschichte wußte. An deutschen Schulen wird nicht gelehrt, dass "Made in Germany" einst ein Warnhinweis der Briten war, um vor den Kauf deutscher Waren zu warnen. Die Briten fürchteten die deutsche Konkurrenz auf den Weltmarkt. Das aufstrebende industriealisierte Deutschland lieferte preisgünstige Waren von hoher Qualität. Dadurch wurde dieser Begriff zum weltweiten Gütesiegel.
Mittlerweile heißt "Made in Germany" keineswegs mehr, dass die Produkte auch aus Deutschland stammen.
Man verscherbelt diese Bezeichnung an zahlungswillige Firmen aus dem Ausland. So können diese Firmen mit diesem Gütesiegel ihre oftmals qualitativ minderwertigen Waren anpreisen. Irgendwann wird diese Luftblase nicht mehr funktionieren, doch bis dahin können Profite unter falscher Flagge erzielt und die Kunden getäuscht werden.

Mittwoch, 28. März 2012

Der Neger ist verdächtig

Unter diesem Titel wurde auf "lawblog.de" das Vorgehen eines Bundesbeamten und ein Gerichtsurteil bemängelt und denunziert.
Da es wie zu erwarten keine konstruktiven Lösungsvorschläge gab, habe ich folgenden Kommentar auf Lawblog eingestellt:
Rassismus hin und her. Nach welchen Kriterien sollen die Staatsdiener vorgehen? Weshalb werden von den Kommentatoren keine diesbezüglichen Vorschläge gemacht? Macht es Sinn, wenn gegen illegale Einwanderung vorgegangen wird, die Kapazitäten damit auszulasten, vordringlich Menschen mit europiden Merkmalen zu kontrollieren? Stopp! Das wäre ebenso "rassistisch". Oder sollen derartige Kontrollen generell abgeschafft werden? Ja? Weshalb fangt ihr dann nicht bei Euch an? Seid Pragmatiker!!! Entfernt Eure Wohnungstüren! Schliesst Eure Fahrzeuge nicht mehr ab!!! Benutzt keine Passwörter!!! Und und und. Die Welt besteht scheinbar nur aus Gutmenschen wie Euch! Wozu benötigt es irgendeinen Schutz in dieser achso sicheren Welt?
Ideologen haben vordringlich ein Problem. Jeder Ideologe muss sich vor (unbequemen) Fragen fürchten. Dessen Kartenhaus ist auf Zuckersand gebaut. Mit Vernunft und Verstand hat das wenig gemein, auch wenn es noch so menschenfreundlich daherkommt...
Das Fettgedruckte in meinem Kommenter ist entscheidend. Ich bin gespannt, welche Antworten das Gutmenschentum abzuliefern wagt. Antworten, die für jederman gültig und tragbar sind. Antworten, die frei von Illusionen sind und dem Leben, der Wirklichkeit, entsprechen!
Glaubt man vorbehaltlos den Artikel auf Lawblog und den Kommentatoren, dann muss es sich bei dieser Spezies um Menschen handeln, die völlig frei von Vorurteilen sind und jedem Menschen das gleiche Vertrauen schenken. Dann kann man auch daran glauben, dass die Erde eine Scheibe darstellt und ich Buddha bin...
Wahrheiten widersprechen sich jedenfalls nicht und das Große funktioniert im Kleinen und umgekehrt.

Dienstag, 27. März 2012

Nichtwähler gewinnen (auch) die Saarlandwahl

Unbereinigtes Wahlergebnis bei den Landtagswahlen im Saarland vom 25.3.2012

Quelle: www.statistikextern.saarland.de



Nach Erfolg sortiert (Wahlberechtigte 797.513 = 100%):


  1. Nichtwähler 305.910 = 38,36%
  2. CDU 169.594 = 21,27%
  3. SPD 147.160 = 18,45%
  4. Die Linke 77.612 = 9,73%
  5. Piraten 35.646 = 4,47%
  6. Grüne 24.248 = 3,04%
  7. Ungültige 10.354 = 1,30%
  8. Familie 8.393 = 1,05%
  9. FDP 5.871 = 0,74%
  10. NPD 5.604 = 0,70%
  11. Freie Wähler 4.172 = 0,52%
  12. Die Partei 2.229 = 0,28%
  13. Direkte Demokratie 720 = 0,09%
Da der demokratische Wille der Nichtwähler und Ungültig- Wähler nachwievor unberücksichtigt bleibt, wird man offiziell bereinigte Ergebnisse verwenden.

'Zonen-Gabys erste Banane' oder wie man sich noch heute lächerlich macht

Wie ausgeprägt kann das Niveau eines Volkes sein, wenn Figuren wie ein Helge Schneider oder ein Stefan Raab als lustige Gesellen gelten, als großartige "Komiker" "Comedians" gefeiert werden und sich dabei 'dumm und dämlich'* verdienen?
Karl Kraus meinte einst: "Wo die Sonne der Kultur niedrig scheint, werfen auch Zwerge lange Schatten." Dem schließe ich mich an.

Nun gibt es aber nicht nur die o.g. Gestalten im Land und ich kenne eine Menge Leute, die weder über Raab, noch über Schneider lachen können.
"Katzenklo" und "Maschendrahtzaun" ist eben nicht jedermans Geschmack und nicht wenige behaupten, solche Ergüße wären etwas für Unterbelichtete.
So einfach ist das.

Fragt man beispielsweise Schneider- Jünger, was an Schneiders Ausdünstungen lustig sein soll, dann folgt zumeist die Antwort:
"Er ist aber ein guter Musiker".
Wie unterbelichtet, einfältig und verblödet muss man sein, um eine solche Antwort abzugeben?
Was hat denn das Eine mit dem Anderen zu tun?!!

Es gibt aber trotzdem noch wirklich lustige Gesellen im Land.
Neben vielen Kabarettisten zählen dazu auch Satire- Zeitungen wie der "Eulenspiegel" oder die "Titanic".

Laut dem Qualitätsmedium "Süddeutsche Zeitung" ist das Satire- Magazin Titanic "nicht immer komisch", was durchaus am schwarzen Humor der Titanic-Macher liegen dürfte, den die politisch korrekte Süddeutsche nicht nachempfinden will oder besser, nicht kann.

Als komisch empfand die Süddeutsche allerdings eine der schlechtesten, wenn nicht gar die schlechteste Titelseite, die jemals von der Titanic veröffentlicht wurde:
Nicht zufällig wird diese Titanic-Titelseite ebenso von den bereits bezeichneten Raab- und Schneider- Jüngern gefeiert.
Doch, wer lacht hier wen aus?
Zu Wendezeiten hing Zonen-Gaby in unzähligen Partykellern und Studentenzimmern der noch geteilten Republik. Die Frau mit der Gurke wurde zum Star, Zeitungen in der ganzen Welt druckten das Titelbild nach. Bis heute erfreuen sich Berlin-Touristen an Gaby als Postkartenmotiv. Und in einem Zürcher Hotel findet sich auf dem Rezeptionstisch die Musteranmeldung "Name: Zonen-Gaby, Wohnort: Im Glück." Journalisten benannten die ehemalige PDS-Bundesvorsitzende Gabriele Zimmer nach ihr.
...Zonen-Gaby bleibt bis heute der mit Abstand berühmteste, am häufigsten nachgedruckte Titanic-Titel. 
SZ
Setzen wir voraus, was schon verblödet genug ist, dass DDR- Bürger vor dem 9.11.1989 absolut nichts von der Existenz von Bananen wussten, so kannten sie doch Gurken.
Versteht das Raab/Schneider- Bildungsbürgertum selbst unter dem Stichwort Spreewald nichts?
Wie - bitteschön - soll jemand, der Gurken kennt, eine Gurke für eine Banane halten?

Anfangs dachte ich, die Titanic-Redaktion  hätte sich hier einen Scherz geleistet, der auf die Oberflächlichkeit, Bildungsschwäche und Arroganz des gemeinen Bundesbürgers abzielte.
Immerhin befand sich jetzt laut der Titanic-Redaktion diese "Gaby" mit ihrer Gurke "im Glück", Klammer auf, "BRD" (sic!), Klammer zu.

Doch Fehlanzeige:
Die Satiriker unterhielten sich über die kruden Fernsehbilder, auf denen zu sehen war, wie Bundesdeutsche an über Ungarn ausgereiste DDR-Bürger Bananen verteilten. Da soll Titanic-Ur-Vater Robert Gernhardt gesagt haben: "Wir zeigen einfach eine junge Frau, die eine Banane in der Hand hält. Zonen-Gaby im Glück." Bernd Eilert spann die Idee weiter: "Und statt einer Banane drücken wir ihr eine Gurke in die Hand." Große Begeisterung an der Spaßfront! Bernd Fritz wurde angewiesen, nach einer geeigneten Gaby zu suchen. Da fiel ihm Dagmar aus seiner Wormser Lieblingskneipe ein.
SZ
Es mag sein, dass die Titanic- "Spaßfront" an besagtem Abend nicht mehr Herr über ihre Sinne war.
Vielleicht war der Realitätssinn durch Rauschmittel derart betäubt, dass die grauen Zellen auf Urlaub waren.
Egal.
Was übrig bleibt, ist jedenfalls dieses Titelbild:
Ein vortrefflicher Beweis dafür, wie der auf Dummheit basierende Chauvinismus des gemeinen Bundesbürgers noch heute Wirkung zeigt.

Im erwähnten SZ- Artikel aus dem Jahre 2009 findet sich folgende aussagekräftige Einleitung:
Deutschland, Anfang November 1989. In wenigen Tagen fällt die Mauer. Noch immer reisen Zehntausende DDR-Bürger auf abenteuerlichsten Wegen nach Deutschland ein.
Hochmut bzw. Übermut kommt bekanntlich vor dem Fall. Wenn nicht sofort, dann später irgendwann.
Welch geistiges Kind der oder die Verfasser des SZ-Artikels sind, kann nicht nur mit mangelhaften Geographiekenntnissen schöngeredet werden.

Es spricht Bände und entstammt mit Sicherheit dem selben Geist, der auch die ostdeutsche Gurken-Banane erfunden hatte, um seinem Springer-Abi gerecht zu werden.

Einerseits ist es traurig, andererseits spotte und lache ich noch heute über die Anmaßungen derjenigen, über die mein Vater einst sagte:
Nimmt man ihnen den Taschenrechner weg und schneidet ihnen die Krawatte ab, dann stehen sie im Dunkeln.
Für wahr.
Dort, wo selbst das Mittelmaß (zum Menschsein) unerreichbar ist, werden auch fernerhin die Raabs und Schneiders Karriere machen. Dummheit ist nicht behandelbar. Da kann jeder einzelne von denen eine ganze Apotheke leerfressen. Wer von Kind an eingetrichtert bekam, dass er Juden und Amerikanern gegenüber bis in alle Ewigkeit etwas schuldig ist, aber sonst auf Platz 3 der Weltrangliste des Herrenmenschentums und der Alleskönner zu finden ist, der ist eigentlich bemitleidenswert. Von Klein auf bekamen sie eingehämmert, dass das Böse im Osten siedelt. Und das die Untermenschen des Ostens keine Schuhe haben und vor lauter Hunger die eigenen Kinder auffressen müssen. Was will man von solchen denkschwachen Hirnen erwarten?

Humor kann verbindend und demzufolge auch trennend wirken.

Einer auf Dauer ausgerichteten Partnerschaft (zwischen den beiden in 50 Jahren voneinander Entfremdeten) kann es nur von Nutzen sein, wenn auch der Humor geteilt werden kann.
Wenn man wieder über dieselben "schwarzen" Sachen lachen kann.

Die Voraussetzung hierfür sind Sachkenntnisse.
Schwarzer Humor begründet sich stets auf ein "verstecktes Wissen", das zwar ab einer bestimmten Geistestätigkeit für jederman erkennbar sein sollte, es aber nicht sein kann, weil der Mensch eben Mensch ist.

Wo allerdings ausgewiesene Pisa- Krüppel  ihre Zoten reißen*, sollte man nicht mitlachen, sondern diese Trottel auslachen.

Suum cuique!

* Wer sich angesprochen fühlt, sollte sein Weltbild überdenken. Bei negativer Bestätigung möge er sich selbst ins Klo kacken und anschließend runterspülen.

Sonntag, 25. März 2012

Sarkozy fordert weitere Abschaffung bürgerlicher Freiheiten

Nach der islamistischen Attentatsserie von Toulouse hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy verschärfte Maßnahmen gegen »die Verherrlichung des Terrorismus« angekündigt. Auch Aufrufe zum Haß und zur Gewalt würden künftig härter verfolgt, sagte Sarkozy am Donnerstag in einer Fernsehansprache. »Von jetzt an wird jede Person, die regelmäßig Internetseiten aufruft, die den Terrorismus verherrlichen oder zu Haß und Gewalt aufrufen, strafrechtlich verfolgt«, erklärte Sarkozy.
(jW)
Was verstehen Sarkozy und Konsorten unter "Verherrlichung von Terrorismus"? Etwa bereits jede Sympathiebekundung für den Freiheitskampf der Palästinenser?
Was bedeutet "regelmäßiges" Aufrufen von Internetseiten? Ab wann wird zu "Haß" und "Gewalt" aufgerufen?
Bereits dann, wenn man die staatliche Ordnung kritisiert und zu Veränderungen mahnt?
Sarkozy und Konsorten nutzen mal wieder ein Attentat aus, um alle Bürger kriminalisieren und kontrollieren zu können, als hätten sie geradezu auf ein Attentat gewartet.
Lange bevor es das Internet gab, gab es Attentate. Mit dem Internet sind diese Attentate nicht mehr geworden. Die Attentate sind unabhängig vom sowieso kontrollierten Internet.
Denen geht es nicht um die Attentate, denen geht es ums Internet, dessen unbequeme Nutzer und um neue Möglichkeiten der Verfolgung.

Zur Lage der Energieversorgung in Deutschland



Arno A. Evers spricht über die Situation der Elektrizitätsversorgung in Deutschland.
Unter anderem spricht er die herzlose Forschung nach Alternativen, die gigantische Energieverschwendung und das doppelt und dreifache Abkassieren der Konzerne an.
Es ist interessant, was dieser Mann zu erzählen hat. Wer Evers zuhört, weiß, warum das Gesagte in den Industrie- und Staatsmedien ignoriert wird.

Samstag, 24. März 2012

Verfassungsschutz zieht V- Leute aus NPD ab

Das Satiremagazin Eulenspiegel hat mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.

Auffällig sind die Häufigkeit und die Intensität, mit denen der NPD- Vorstand den Vorwürfen begegnet.


Bisher funktionierte die NPD als staatlich gelenkte Protestpartei, also als gesellschaftliches "Thermometer".
Von daher ist ihre Funktiontüchtigkeit - aus Sicht des Systems - nachwievor notwendig.
Welche Gründe sollte es für die Dienste haben, das Projekt "NPD" beenden zu wollen?

Ein Verbotsverfahren würde wahrscheinlich dazu führen, dass die Namen der V- Leute öffentlich gemacht werden. Welches Interesse sollten die Dienste daran haben? Zudem es den traditionellen Gepflogenheiten der Dienste widerspricht, seine Mitarbeiter zu benennen.

Warten wir ab, was dieses taktische Kasperletheater bringen soll...

Freitag, 23. März 2012

Zionistische Menschenverachtung am Beispiel eines Attentats

Die Relativierer
Lady Ashton und der »Antisemitismus«
Von Werner Pirker (junge Welt)
Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse ist tot. Damit wird er über die Motive seiner Bluttaten nicht mehr Auskunft geben können. Daß Judenhaß der Beweggrund für die Ermordung dreier Schüler und eines Lehrers einer jüdischen Schule gewesen ist, dürfte weitgehend außer Frage stehen. Was aber den jungen Mann maghrebinischer Herkunft zur Hinrichtung von drei muslimischen Angehörigen der französischen Armee bewogen hat, bleibt vorerst im dunkeln.
Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat das Massaker von Toulouse in einen größeren Zusammenhang zu stellen versucht. »Wenn wir daran denken, was heute in Toulouse passiert ist«, sagte sie, »erinnern wir uns daran, was letztes Jahr in Norwegen passiert ist, wir wissen, was momentan in Syrien passiert und wir sehen, was in Gaza und an anderen Orten passiert, wir denken an junge Menschen und Kinder, die ihr Leben verloren haben«. Das hat unter den Vertretern der These von der Exklusivität jüdischen Leidens einen Sturm der Empörung ausgelöst. Die Bezugnahme auf Syrien und den mörderischen Amoklauf in Norwegen hätten sie Lady Ashton ja noch durchgehen lassen. Als im höchsten Maße anstößig empfinden sie es hingegen, daß die EU-Politikerin in ihrer Trauer um die ermordeten Schüler von Toulouse auch die getöteten Kinder von Gaza nicht vergaß.
Als »vollkommen abwegig« bezeichnete der CDU-Abgeordnete Philipp Mißfelder die Äußerungen Ashtons, da sie die israelische Verteidigungspolitik in die Nähe von terroristischer Gewalt und Haß auf Andersgläubige rückten. Um die Tatsache, daß die Operation »Gegossenes Blei«, bei der mehr als tausend Palästinenser ums Leben gekommen sind, von den Israelis unter Bruch eines von der Hamas eingehaltenen Waffenstillstandes gestartet wurde, braucht sich ein Jungen Union-Schnösel nicht zu kümmern. Auch daß die israelische »Verteidigungsmaßnahme« in einer Woche hundertmal mehr Todesopfer gefordert hat als der palästinensische Raketenbeschuß binnen Monaten, wird als angemessen zur Kenntnis genommen. Ein »Antisemit«, der anderes dabei denkt.
Den Irrwitz vorgeblich politisch korrekter Ansichten zum Nahost-Konflikt auf die Spitze getrieben hat der Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck, der es in einem Twitter-Eintrag als »antisemitischen Reflex von Ashton« bezeichnete, »bei toten jüdischen Kindern zu erinnern, daß in Gaza auch Kinder sterben«. Allein die Erwähnung toter palästinensischer Kinder löst bei solchen Leuten reflexhaft den Vorwurf des Antisemitismus, wenn nicht gar der Verharmlosung des Holocausts aus. Nun läßt sich die Bluttat von Toulouse ohnedies nicht mit der Tragödie von Gaza vergleichen, denn das wäre tatsächlich eine ungeheure Verharmlosung israelischer Kriegsverbrechen. Was uns Beck und Kollegen in rassistischer Unverfrorenheit aber sagen wollen, ist, daß jüdisches und palästinensisches Leben nicht vergleichbar ist, weil ersteres um ein Vielfaches höher zu taxieren sei.

Protest: ORF- Journalisten wenden sich an die Öffentlichkeit

Sind es etwa einige Journalisten leid, weiterhin dabei zuschauen zu müssen, wie ihre Berufsbezeichnung zum absoluten Schimpfwort verkommt?
Sind diese Journalisten es leid, als willfährige Propagandisten zu dienen und dabei zuzuschauen, wie fähige Kollegen mundtot gemacht werden?
Sind sie es leid, zu ignorieren, zu lügen, zu verdrehen?
Wie zuvor schon beim ZDF, melden sich jetzt auch Journalisten vom ORF zu Wort.
Um zu retten, was noch zu retten ist?


Unzufriedene Journalisten schaffen sich Öffentlichkeit. Die Akzeptanz der Konsumenten ist ihnen sicher.

Donnerstag, 22. März 2012

Nun auch noch der Großkreutz? Asamoah hat wieder mal einen 'Rassisten' entdeckt

Der junge Nationalspieler Großkreutz soll ein Rassist sein? Er soll den Bundes- Ghanesen Asamoah wegen dessen Hautfarbe beleidigt haben?
Nichts genaues weiß man. Außer der Behauptung bleibt nichts weiter über.
Einschlägig bekannte Medien schlagen zwar Krach, lassen uns aber nicht am Wortgehalt Großkreutz' teilhaben.
So wird das nichts mit der kollektiven Betroffenheit.
Das gemeinsame Schuldbekenntnis aller Deutschen muss also warten...

Zudem Asamoah diebezüglich kein Unbekannter ist.
Immer dann, wenn diese Person sportlich uninteressant ist, meldet sie sich mit angeblichen Rassismusvorwürfen gegenüber Menschen zurück, denen er nicht das Wasser reichen kann. Zufall?
Der "Quoten- Neger" Asamoah scheint unter Paranoia zu leiden. Das ist ja auch kein Wunder in einem Land, in dem Schwarze permanent diskriminiert werden und im Bus hinten sitzen müssen.
Möglicherweise hat dieser Ghanese - auf Grund mangelnder Intelligenz? - den "Kulturschock" nicht verarbeiten können und dadurch zusätzliche Minderwertigkeitssymtome entwickelt.
Vielleicht leidet er aber nur unter seiner häßlichen Visage?
Diese Frage ist übrigens nicht rassistisch, weil auch unter den Weißen, Gelben, Braunen und Bunten häßliche Visagen vorkommen. Gell Gelhald, bevol ick Post von deinel Lechtsanwalt kliege...

Deshalb wird zum Zweck der Wiedergutmachung vorgeschlagen, Großkreutz aus den EM- Kader zu verbannen und dafür "Uns Gerald" mitzunehmen.
Großkreutz, Klose und Gomez könnte man eines ihrer Beine auf den Rücken schnallen und sie wären immer noch torgefährlicher, als dieses exotische (Ex-) Nationalmannschaftsmaskottchen es sein kann. Dem angepeilten Titelgewinn wird dann nichts mehr im Wege stehen.
Nicht nur Rußland, die Niederlande oder Spanien würden "uns" für diese nette Geste der (einseitigen) Völkerverständigung dankbar sein.
Das liest sich doch wie ein neodeutsches Schuldporno, oder etwa nicht?

Mittwoch, 21. März 2012

Erfinder des ADHS: «ADHS ist eine fabrizierte Erkrankung»

Die schweizerische Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin NEK (Präsident: Otfried Höffe) hat sich in ihrer Stellungnahme vom 22. November 2011 mit dem Titel: Über die «Verbesserung» des Menschen mit pharmakologischen Wirkstoffen1 erfreulicherweise sehr kritisch mit der Verwendung des ADHS-Medikaments Ritalin befasst: Das Verhalten des Kindes werde durch Chemie ohne jegliche Eigenleistung beeinflusst. Das sei ein Eingriff in die Freiheit und die Persönlichkeitsrechte des Kindes, denn chemische Wirkstoffe verursachten zwar gewisse Verhaltensänderungen, das Kind lerne aber unter Chemie nicht, wie es sein Verhalten selbst ändern könne. Damit würden ihm wichtige Lernerfahrungen für eigenverantwortliches und mitmenschliches Handeln vorenthalten, «die Freiheit des Kindes empfindlich eingeschränkt und es in seiner Persönlichkeitsentwicklung gehemmt», kritisiert die NEK.
Schützenhilfe kommt für die alarmierten Kritiker der Ritalin-Katastrophe jetzt von ganz anderer Seite. Der Spiegel zitiert am 6.2.2012 in seiner Titelgeschichte den 1922 als Sohn von russisch-jüdischen Einwanderern geborenen US-amerikanischen Psychiater Leon Eisenberg, den «wissenschaftlichen Vater von ADHS», der sieben Monate vor seinem Tod in seinem letzten Interview im Alter von 87 Jahren sagte:
«ADHS ist ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung.»
Quelle: Zeitfragen.ch
Hier weiterlesen.

Dienstag, 20. März 2012

Stasi- Gauckler wurde Bundespräsident

(c) Eulenspiegel

Ansonsten halte ich es mit Hartmut Beyerl und der jungen Welt:
Mit der Aufstellung Gaucks haben sich CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne – die große Koalition der Neoliberalen also – für die wohl reaktionärste Variante zur Neubesetzung des Präsidentenamtes entschieden. Welche besondere Qualifikation Gauck dafür mitbringt, bleibt schleierhaft: Er hat wenig Erfahrung im Politikgetriebe, er war weder »Freiheitslehrer« noch »Bürgerrechtler«, wie es seine Befürworter behaupten. Im Gegenteil: Er war zu DDR-Zeiten ein Anpasser, der von sich aus auch den Kontakt zur Staatssicherheit gesucht hat. Einer, der gut und komfortabel mit den Vergünstigungen lebte, die ihm die Behörden im Gegensatz zum »normalen« DDR-Bürger zugestanden haben. Wie jW-Recherchen bei Rostockern ergaben, die Ende der 80er Jahre Kontakt zu Gauck hielten, war er zwar bekennender Antikommunist, hatte aber im übrigen nichts gegen die Existenz der DDR. Erst nachdem Erich Honecker im Herbst 1989 als SED-Chef zurückgetreten war, nahm er an Veranstaltungen der Opposition teil.

Montag, 19. März 2012

Schleswig-Holstein Zeitung verbreitet Verschwörungstheorie

Wer heute die SHZ gelesen hat, könnte meinen, in den Redaktionsstuben dieser Zeitung sitzen "paranoide Verschwörungstheoretiker" herum, deren Hirngespinste sich zuweilen in Horrormeldungen niederschlagen.
Da wird doch die abstruse Theorie behauptet, die Industrie hätte sich gegen den Bürger verschworen, in dem sie überall - vom Joghurtbecher bis zur Unterhose - Überwachungswanzen (RFID- Chips) anbringt, um die Kunden ausspionieren zu können.
Namentlich werden folgende Firmen genannt, die angeblich Spionage dieser Art betreiben:
Peuterey, Lemmi Fashion und Levi’s.
An der industriellen Verschwörung sollen sich sogar die schleswig-holsteinischen Behörden beteiligt haben, in dem sie die Bücher in den Bibliotheken mit diesen angeblichen Überwachungswanzen ausgestattet haben sollen.
Die Phantasie dieser (Mainstream-) Verschwörungstheoretiker kennt eben keine Grenzen...
Sie stecken überall: Im Autoschlüssel, auf Eintrittskarten, im Personalausweis und dem Skipass , in Studentenausweisen oder in den Monatstickets für Bus und Bahn - neuerdings auch auf Joghurt-Bechern und in Klamotten. Die winzig kleinen RFID-Chips - kaum größer als ein Reiskorn - haben fast unbemerkt die Welt erobert und begleiten uns, ohne dass wir es ahnen, auf Schritt und Tritt.
SHZ
Oder kennen diese Verschwörungstheoretiker etwa doch ihre Grenzen?
Wer Jude ist, das bestimmen schließlich noch immer wir?

Bei den Bürgern ist unbestritten ein Sicherheits- und Schutzbedürfnis vorhanden. Das sollte allerdings Grenzen haben. Und zwar dort, wo es von den wahren Herren im Lande ausschließlich für sich beansprucht wird (oder werden kann!) und zur allseitigen Kontrolle der Untertanen dient (oder dienen kann!).
Dinge wie die Handy- Ortungsmöglichkeit und die Facebook- Aufzeichnungen genügen denen noch nicht.
Das sind die Dinge, die unsere Leben angeblich sicherer machen sollen. Nur sind diese nicht sicherer.

Die Kriminalistatistiken neigen derweil gen Null, auch wenn die Kriminalität zugenommen haben sollte.

Verkauft wird der Überwachungswahn dem Bürger, in dem man das Bequemlichkeitsbedürfnis des Menschen anspricht. Nicht nur Film und Fernsehen impfen die Bürger, die "Druckerschwärze auf Papier" ist nachwievor ebenso im Bunde.

Die Bequemlichkeit der Bürger, die völlig berechtigt ist, sollte nicht über alles stehen. Sie führt sonst zu weiteren Eigentoren und irgendwann ist jedes Tornetz durchlöchert.
Die Marketingexperten können es kaum abwarten, die neuen Möglichkeiten auszuprobieren: Wer vor einem bestimmten Regal stehen bleibt, erhält am nächsten Tag die passende Werbung in seinem Briefkasten oder E-Mail-Account. Und was bei Hund und Katz heute schon üblich ist könnte schon bald auch beim Menschen Standard werden: der Chip unter der Haut. Türen öffnen sich dann wie von Geisterhand, PCs fahren beim Betreten des Büros automatisch hoch und der Kühlschrank schlägt Alarm, weil der Joghurtder Marke "XY" zur Neige geht. Den isst Familienmitglied "Z" doch so gern.
Also doch alles nur zu unserem Wohl? "Marketingexperten" geht es ohnehin nur um harmlose Verkaufszahlen?
Die RFID-Technologie ist weiter im Aufwind. Neun von zehn Unternehmen in Deutschland wollen verstärkt kontaktlose Lösungen umsetzen, ergab jüngst einen Umfrage . Die Sparkassen haben angekündigt, neue EC-Karten einzuführen, die bargeldloses Bezahlen ermöglichen. Innerhalb der nächsten vier Jahre sollen bundesweit alle 45 Millionen EC-Karten ausgetauscht werden. Auch diese Karten arbeiten mit RFID. Deren Ausleseentfernung betrage etwa 50 Zentimeter, schätzt der Verein Foebud. 
Alles schön und gut. Aber weshalb erfolgt kein Hinweis darauf, dass die erwähnten 45.000.000 Kreditkarten absolut schrottig sind, weil von Hinz und Kunz auslesbar? Was heißen soll, das derzeit jeder Eierdieb spielend leicht an unsere PIN- Codes gelangen kann. Und wer ist überhaupt Foebud? Ich habe von Hause aus ein Misstrauen gegenüber solche Vereine wie Reporter ohne Grenzen, Human Rights Watch oder WWF. Sie sind hinlänglich bekannt und gewiss nicht allein auf breiter Flur vorzufinden. Warum soll nicht auch hier Skepsis angebracht sein? Wobei ich niemandem zu nahe treten will.

Vermeidet Waren zu kaufen, die solche Chips Wanzen beinhalten!
Meinetwegen zerstört die Produkte, die solche Wanzen enthalten!
Oder besser noch, ihr sucht andere Wege, um die Wanzen unschädlich zu machen!

Stein um Stein mauern sie uns ein...

Samstag, 17. März 2012

Eine kritische Betrachtung zur ZDF-Sendung: Vorsicht Verschwörung

Es ist paradox, wenn sich ausgerechnet die Verbreiter von amtlich abgesegneten Verschwörungstheorien (u.a. Bin Laden- Theorie, Saddam- Massenvernichtungswaffen- Theorie, Al Qaida- Theorie) mit Verschwörungstheorien beschäftigen. Dies geschiet, um die eigenen Verschwörungstheorien zu festigen.
Das Problem, das diese Leute haben, ist, dass ihre Theorien so schwach sind, dass sie jede berechtigte und 'gefährliche' Frage aus dem Weg gehen müssen. Das eigene Kartenhaus würde sonst einstürzen. Und so wird weiterhin irregeführt, weggelassen und abgelenkt...

Hier weiterlesen.

Freitag, 16. März 2012

"Können sie diese Welt nicht verstehen?" - Prof. Dr. Kreiß gibt Abhilfe...


Prof. Dr. Christian Kreiß hielt diesen bemerkenswerten Vortrag an der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Aalen.


Prof. Dr. Kreiß gehört für mich - spätestens nach diesem Vortrag - zu den redlichen und mutigen Wissenschaftlern dieser Republik. Kreiß fasst in seinem Vortrag die derzeitige Wirtschaftslage (Eurokrise etc.) zusammen und vergisst dabei nicht, politische und andere Aspekte einzubeziehen.

Dieser Vortrag ist ein Muss für diejenigen, die nicht blöd sterben wollen und auch zuvor nicht von 'dem Kakao zu trinken gedenken, durch den man sie zieht' (Kästner).
Gutinformierte Mitmenschen werden wenig Neues in diesem Vortrag entdecken, doch stellt dieser Vortrag eine gute Zusammenfassung der Sachlage dar und ist deshalb auch für diese Menschen interessant.
Wäre ich im Besitz eines Fernsehsenders, würde dieser Vortrag garantiert zur besten Sendezeit gezeigt werden. Gar böööse Zungen behaupten, das ist der Grund, weshalb ich keinen Fernsehsender besitze. Mit den Augen zwinkernd, versteht sich...

Schade fand ich, dass Prof. Dr. Kreiß insbesondere am Ende seines Vortrages vom wissenschaftlichen Sektor in den para- oder metawissenschaftlichen Sektor (Judentum, Christentum, Steiner etc. pp) wechselt.
Obwohl er in seinem Vortrag beispielsweise den Bankier J.P. Morgan als den (einfluss-)"reichsten Bankier" (seiner Zeit) schildert, sieht Kreiß in der römischen Kirche eine, wenn auch kritikwürdige, dennoch eine moralische Institution. Das lässt er im Vortrag immer wieder durchblicken. Dass diese römische Kirche aber auch, und das bestimmt nicht erst seit gestern, zugleich Besitzer Hauptanteilseigner der JP Morgan Chase, also eines Zusammenschlusses der einstigen J.P. Morgan Hauptbank mit der einstigen Rockefeller Hauptbank, ist, bleibt außen vor.
1 + 1 = 2? 
Das gilt nach wie vor.
Ich möchte damit nicht den Vortrag von Prof. Dr. Kreiß abwerten.
Allein schon, weil kein Mensch alles wissen kann.
Diese Erkenntnis bedeutet für mich ein Naturgesetz.


Auch ich, erklärter Antimosaist und Freigeist, der ich bin, kann bei Steiner, in der Bibel oder im Freimaurertum Weisheiten entdecken, doch lehne ich diese Ideologien ab und befinde mich in Gegnerschaft zu diesen. 


Aber auch ich zitiere gerne Goethe. Er war ein Genie und wird auch noch in 1000 Jahren als solches gelten. Dabei bin ich mir sicher, für den Fall, dass es solange noch eine menschliche Kultur geben wird.



Das sollte nicht daran hindern, noch bessere Netzwerke zu erschaffen.
Prof. Dr. Kreiß gibt bestimmt einen interessanten und weiterführenden Gesprächspartner ab.
Deshalb könnte ich mir in aller Bescheidenheit und Kraft meiner Wassersuppe vorstellen, mit Herrn Kreiß in einen (an)regen(den) Gedankenaustausch einzutreten...
Spaß (?) beiseite, aber dieser Vortrag schreit nach besseren Vernetzungen.
Auch für den Fall, dass ich dann im Netz nur das "Aufgewärmte" dieser Veranstaltung zu sehen bekomme und lediglich im Netz meinen Senf dazugeben kann:

Auf Erkenntnissgewinn sollten stets Konsequenzen folgen.
Vereint euch, denn am Ende sollen nicht (wieder) Scheiterhaufen brennen!!!
Manche Zeitgenossen sind der Meinung, unsere Generation(en) wäre(n) gleichzeitig auch die verantwortungloseste(n) Generation(en) der europiden Menschenkultur.
'Geschichte wiederholt sich'.
Als über Jahrhunderte hinweg der Mosaismus in unsere, also in die Kultur unserer Vorderen zwangseingeimpft wurde, handelten die betreffenden Generationen auch verantwortungslos.
Die Renaissance und die Epoche der Aufklärung versprachen zunächst Abhilfe.
Doch dann meldete sich der Mosaismus in seiner bisher gefährlichsten Variante zurück: dem Zionismus...
Auch auf dem Gebiet religiöser Ideologien der Religionen und Sekten konzentrieren sich die Machtverhältnisse und auch dort 'wächst zusammen, was zusammen gehört'...
Während der Papst an der Klagemauer die hohle Birne erklingen lässt, betet der Rabbi im kalten Christendom. An seiner Seite befinden sich ein Imam und der Dalai Lama. Drei Vizegötter und eine Gottheit, die Generäle ihres eigenen "Teufels", befinden sich zunehmend im Einklang miteinander.

Hier zwei Beispiele aus dem Vortrag (O-Ton):
  • ...[die Verbraucherschutzministerin] Ilse Aigner, die alles tut, um eine objektive Informationsberichterstattung zu unterdrücken. Ein einziges Beispiel. Vor etwa einem halben Jahr, glaube ich, kam raus, dass homogenisierte Milch nach wissenschaftlichen Untersuchungen möglicherweise Allergie erregend sein könnte. Frau Aigner hat darauf reagiert, in dem sie die Auszeichnungspflicht eliminiert hat. Das heißt, dass der Verbraucher bei uns nicht mehr lesen kann, ist die Milch homogenisiert, ja oder nein? Also, vorsätzlich, mit Absicht, Nichtinformieren der Bürger. Der Bürger soll sich nicht informieren können über die Produkte, die gesünder sind als andere [ab ca. 55:30 min].
  • Ich hatte vor zwei, drei Wochen einen der führenden Schadensabwickler der Allianz AG bei mir auf'm Sofa sitzen. Der hat recherchiert von 2001 bis 2007 zu 9/11. Als Schadensabwickler der Allianz. Allianz hat damals 3,5 Milliarden Dollar Schadensersatz an Larry Silverstein gezahlt, der sechs Wochen vor 9/11 die Gebäude geleast hat. Auf hundert Jahre, nachdem sie 25 Jahre unvermietbar waren, weil sie immer - unverkaufbar waren, weil sie immer defizitär waren. Sechs Wochen später tritt der Versicherungsfall ein. Larry Silverstein erhält 3,5 Milliarden Dollar*. Dieser Doktor der Materialwissenschaft, der sämtliche Flugzeugabstürze der Boeings** auf dieser Erde kennt - die Allianz ist der führende Boeing- Versicherer dieser Erde - sagt, das stimmt überhaupt nicht. Diesen 600 Seiten- Report, den er alles durchgelesen hat - Flugzeug 3 und 4 gab's in diesem Fall, diesen Absturz, überhaupt nicht, selbst 1 und 2 ist sehr, sehr...hat er verschiedene Dinge gesagt. Er hat's dem Allianz- Vorstand berichtet. Es ist ein Versicherungsbetrug, zahlt nicht. Daraufhin wurde von höchster Ebene... wurde er entlassen...wurde alles betrieben, um ihn zu entlassen. Er darf nie wieder darüber erzählen...nicht öffentlich im Namen der Allianz auftreten und es gab anonyme Telefonanrufe, wenn ihm die Bremsleitungen am Auto seiner Tochter lieb sind, möge er den Mund halten. Dahinter stecken oft ganz, ganz andere Kräfte und Mächte. Ökonomie...Das war ein...Das hat mich fast umgehauen, diese Aussagen. Das war ein ganz nüchterner Mensch, der sein ganzes Leben für die Allianz gearbeitet hat. Über (fünf)...31 Jahre, sehr minutiös alles berichtet hat. Er wollte nicht gehen, das war sein Lebenswerk, die Allianz. Also möglicherweise gehts um ganz, ganz andere Dinge noch. Unter der ökonomischen Ebene.
*laut Wikipedia erhielt Silverstein insgesamt 4,6 Milliarden Dollar Schadensersatz, da auch noch andere Versicherungsgesellschaften zahlen mussten

** sprich "Boing" (Comic- Sprache; wegen des gelegentlichen Aufprallens und der damit verbundenen Fallsucht dieser Flugmaschinensorte)

Donnerstag, 15. März 2012

Das Urheberrecht auf Plagiate - Unwissenheit schützt nicht vor der Gier...

Was heutzutage als "Urheberrecht" daherkommt, sind die Monopolansprüche der Industrie. Diese sind keineswegs vernunftbasierte Ansprüche.
Die Liste seltsamer, um nicht zu sagen dummdreister Urheberrechtsansprüche ist lang. Dabei wird sogar das Urheberrecht auf Volkslieder bzw. Kinderlieder eingefordert, deren Urheber überhaupt nicht bekannt sind.
Zudem kein heutiger Musiker sein Instrument oder das Notensystem erschaffen hat, das er verwendet.
Wer etwas erschafft, soll davon leben können. Allerdings ohne Übertreibung und immer die Realität und Vernunft im Blickfeld.

In England hat es dieser Tage eine millionenschwere Hohlywood- Produktionsfirma übertrieben, die die Rechte an Tolkiens "Der Herr der Ringe" innehat.
Dabei wird gegen zwei britische Lokalitäten vorgegangen, weil diese eindeutige Bezüge zu Tolkiens Werk zeigen. Es handelt sich dabei um das "Hobbits" in Southampton und das "Hungry Hobbit" in Birmingham.

Soweit so gut. Doch wie ist es um das angebliche "Meisterwerk" Tolkiens bestellt?
"Der Herr der Ringe" basiert eindeutig auf die germanische Mythologie und kann durchaus als Plagiat betitelt werden. Tolkien hat lediglich die Edda und die Sagas zu einem Roman umgeschrieben. So wurden u.a. aus den Elfen der Germanen die Elben des Tolkien.
Die Hohlywood- Firma des Saul Zaents, die die Urheberrechte auf Tolkiens Werk beansprucht, muss demnach auch die Urheberrechtsansprüche auf die germanische Mythologie beanspruchen. Und da die Edda nachweislich Einflüsse aus dem Neuen Testament der Bibel enthält, müsste Saul Zaents auch die Urheberrechte an der Bibel besitzen.
Diesen Faden können wir beliebig weiterspinnen. Er verdeutlicht aber die Unlogik, die oftmals hinter heutigen Urheberrechtsansprüchen steckt und mit den Rechten der wahren Urheber überhaupt nichts zu schaffen hat.
Kurz, es handelt sich um Mogelpackungen!

Ein auf Vernunft basiertes Urheberrecht würde die Komplexität der menschlichen Kulturgeschichte berücksichtigen.
Da die Justiz offensichtlich damit überfordert ist und Recht nicht mit Gerechtigkeit gleichzusetzen ist, haben unverschämte Gierlappen vom Schlage eines Saul Zaents ein leichtes Spiel.

Wer kann für sich beanspruchen und somit auch nachweisen, das Rad erfunden zu haben?

Mittwoch, 14. März 2012

In Griechenland breitet sich die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte aus

Von Heike Schrader, Athen (junge Welt)
Bei 492,30 Euro netto im Monat muß mit jedem Cent gerechnet werden. Doch nicht nur die Hunderttausenden Bezieher des unlängst auf diesen Betrag gesenkten Mindestlohns beteiligen sich an der jüngsten »Widerstandsbewegung« in Griechenland. Was als »Kartoffelbewegung« begann, wurde bereits auf Olivenöl, Hülsenfrüchte und einheimischen Reis ausgedehnt, an der Einbeziehung der Osterlämmer wird gearbeitet.
Konkret geht es bei der im Februar entstandenen »Kartoffelbewegung« um die direkte Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte zwischen Produzenten und Konsumenten unter Umgehung der Zwischenhändler. Knapp einen Euro muß man normalerweise in Supermärkten oder Gemüseläden für ein Kilo einheimischer Erdäpfel bezahlen, wobei der Bauer davon gerade mal etwa 15 Cent erhält. Zudem zahlen die Großhändler meist in Form von erst Monate später einlösbaren Schecks.
Das geht auch anders, dachten sich einige Bauern in Nordgriechenland und boten ihre Kartoffeln über das Internet an. Bestellungen konnten elektronisch oder telefonisch aufgegeben werden, ausgeliefert wurde wenige Tage später im Zentrum der nordgriechischen Provinzstadt Katerini. Mehrere Tonnen Kartoffeln wanderten zum Preis von 25 Cent das Kilo von den Ladeflächen der Lastwagen in die Kofferräume von PKW.
Die Medien berichteten ausführlich, andere griffen die Idee auf, und heute kann man täglich an Dutzenden Stellen im Land diverse Agrarprodukte preiswert erstehen, wobei dem Bauern auch nach Abzug der Transportkosten netto mehr bleibt als beim Verkauf an den Großhändler. Am vergangenen Wochenende wurden auf diese Weise allein in der die Hauptstadt Athen einschließenden Provinz Attika mehr als 500 Tonnen Kartoffeln direkt vermarktet.
Für Erzeuger und Verbraucher steht dabei der finanzielle Vorteil im Vordergrund. Und selbst wer keine größeren Mengen Agrarprodukte kaufen möchte, für die es sich lohnt, den nicht unerheblichen Aufwand für die Entgegennahme der Bestellung zu betreiben, oder nicht über ein Auto verfügt, mit dem er die schweren Säcke transportieren könnte, profitiert von den Auswirkungen der Initiative. Verschiedene Supermärkte haben bereits die Preise der betroffenen Agrarprodukte gesenkt.
Kritiker verweisen dagegen auf die Gefahren. Ein Großbauer mit 20 Hektar Anbaufläche erzeugt jährlich etwa 700 Tonnen Kartoffeln, die ihm bei einem Gewinn von fünf Cent durch die Direktvermarktung 35000 Euro Einkommen bringen. Die Mehrzahl der Kleinbauern jedoch produziert höchstens 35 Tonnen Kartoffeln, mit denen er so nur 1750 Euro gewinnt. Sie sind auf die traditionelle Direktvermarktung auf den Wochenmärkten angewiesen, wo das Kilo Kartoffeln zwischen 50 und 60 Cent kostet. Durch die »Kartoffelbewegung« aber werden auch die Wochenmarktpreise unter Druck gesetzt.
Für die Kommunistische Partei Griechenlands, KKE, unterscheidet sich die Initiative nicht von den »Tricks der Supermärkte«, die mit Sonderangeboten ködern. Wenn die Medien die Kartoffelbewegung zum neuen Liebling erkoren hätten, dann ginge es ihnen dabei lediglich darum, »die Kleinbauern irrezuführen, sie von der Agrarbewegung, die den Bruch mit den Monopolen zum Ziel hat, zu entfremden«. Andere Teile der Linken betonen jedoch ihre Stärken. Die Kartoffelbewegung löse zwar nicht das Ernährungsproblem, heißt es in einer Stellungnahme der im Zuge der Krise entstandenen Bewegung »Ich bezahle nicht«, die sich für die Verweigerung von Sondersteuern, Straßengebühren und anderen den Menschen im Lande aufgezwungenen Zahlungen stark macht. Für die Basisbewegung liegt genau wie für die Linksallianz SYRIZA der entscheidende positive Faktor der Kartoffelbewegung aber darin, daß hier Strukturen der Selbstorganisierung geschaffen werden.

Dienstag, 13. März 2012

Hohlywood presents: Kony, der Barbar...



Das "Eigengewächs" Joseph Kony gehört ab sofort zu den offiziellen Buhmännern dieser Erde. Der "Allmächtige" im Himmel hat beschlossen, mit Hilfe "seines eigenen Landes" Konys 10 Gebote- Diktatur zu beenden. Schließlich hat er sie auch zuvor errichten lassen...
Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute...

Montag, 12. März 2012

Wie wir beim Einkaufen betrogen werden

Das Marketing von heute kennt keine Grenzen mehr: Firmen sammeln höchst private Daten, Babys werden schon vor der Geburt beschallt, Achtjährige bekommen gepolsterte Bikinioberteile. Die Welt des Konsums wird wahnsinnig.
Handelsblatt
Hier weiterlesen.

Rußland-Wahl: OSZE-Beobachter widerspricht offiziellem OSZE-Bericht

Hier 'mal wieder ein klassisches Beispiel dafür, wie Organisationen wie die OSZE, UNO und Co. arbeiten bzw. welche Absichten wirklich dahinter stecken. Das gilt zumindest für einzelne, aber entscheidende Mitarbeiter.
Nicht nachvollziehbar
Die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) hat an den Präsidentenwahlen in Rußland am 4. März heftige Kritik geübt. Demnach soll es in jedem dritten Wahllokal zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Im Interview mit der Wiener Zeitung widersprach dem Stefan Schennach (SPÖ), der für den Europarat als Wahlbeobachter in Rußland war:
(…) Ich kann das Urteil der OSZE überhaupt nicht nachvollziehen. Als ich davon gehört habe, dachte ich, ich bin bei einer anderen Wahl gewesen. Die OSZE müßte mit Tausenden Beobachtern vor Ort gewesen sein, um so etwas überhaupt feststellen zu können. Ich selbst habe als Mitglied der Delegation des Europarates zwei Dutzend Wahllokale besucht. Nur zweimal habe ich die Note »schlecht« vergeben – aber nicht wegen Betrugs, sondern etwa deshalb, weil ein Wahllokal in einer Apotheke war und man nur schlecht zwischen Wählern und Kunden unterscheiden konnte. Die Berichte meiner Kollegen waren übrigens gleichlautend.
(…) Als ich 2008 für die OSZE in Georgien als Wahlbeobachter im Einsatz war, haben wir – im Gegensatz zu dieser Wahl in Rußland – wirklich empörende Verstöße festgestellt. Da tauchten, als das Ergebnis nicht stimmte, plötzlich zusätzliche Boxen mit Stimmzetteln auf, ein haarsträubender Wahlschwindel fand vor unseren Augen statt. Und wir waren fassungslos, als wir sehen mußten, daß der damalige Leiter der OSZE-Mission, obwohl er noch keine Berichte von uns hatte, die Wahl in Ordnung fand. (…)
[jW]

Libyen nach der Befreiung: Mord, Folter, Chaos,...

Die Tageszeitung 'junge Welt' hat hier zusammengefasst, was sich dieser Tage in Libyen abspielt.
Das Land leidet unter chaotischen Zuständen, wie wir das bereits von den "Befreiungen" Afghanistans und Iraks her kennen.
Die im Bündnis mit den NATO- Staaten stehenden "Milizen" (Übergangsrat) tyrannisieren das Land.
Der Übergangsrat hat entgegen aller Versprechungen bisher nichts gegen die Verbrechen der Milizen und der formal ihm unterstehenden »Sicherheitskräfte« getan. Nicht einmal bei den gravierendsten Fällen wurden Untersuchungen eingeleitet. Durch das Versagen, rechtstaatliche Institutionen aufzubauen und das Treiben der Milizen unter Kontrolle zu bringen, würden die »Hoffnungen von Millionen Menschen gefährdet, die ein Jahr zuvor auf die Straße gegangen waren, um Freiheit, Gerechtigkeit und Achtung der Menschenrechte und der Würde zu fordern«, heißt es in der Einleitung zum jüngsten AI-Bericht. Doch der tiefere Grund für den systematischen Terror der von der NATO an die Macht gebombten Rebellen liegt darin, daß in Wahrheit nicht »Millionen Menschen«, sondern nur eine Minderheit der Bevölkerung hinter den Aufständischen steht und diese daher, angesichts ihrer relativ schwachen Kräfte, gar keine andere Wahl haben, als ihre Herrschaft mit brutaler Gewalt durchzusetzen.
jW
Hier geht es zu Teil II des Artikels.

Sonntag, 11. März 2012

Bundespräsidentenwahl: CDU- Generalsekretär übt sich in Doppelmoral

Dass die Zionistin und französische Staatsbürgerin Beate Klarsfeld, Kandidatin der Linkspartei für das Bundespräsidentenamt, Sarkozy unterstützt und die NATO- Kriege gutheißt, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein.

Interessant ist hierbei auch die Reaktion der CDU auf die Person Klarsfeld. Denn die mokiert sich nicht etwa um die derzeitige Geisteshaltung der Klarsfeld, sondern darum, dass sich diese Person vor über 40 Jahren von der SED mit 2.000 West- Mark sponsern ließ.
Klarsfeld ist deshalb als Bewerberin für das höchste Staatsamt "völlig untragbar", meinte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung.

Doch was unterscheidet Klarsfeld vom CDU- Bundespräsidentkandidaten Gauck?
Auch Gauck befürwortet die NATO- Kriege, betrachtet die zunehmende Enteignung der unteren Schichten als 'soziale Gerechtigkeit' und was für die CDU noch "viel schlimmer" sein dürfte: auch Gauck nahm Geschenke der SED entgegen. In noch größerem Ausmaß als die Klarsfeld und dazu bis zum Untergang des SED- Staates anhaltend. Beispielsweise erhielt Gauck von der Stasi einen VW- Bus, was in der DDR gewiss ein ungewöhnliches Privileg darstellte.
Gröhes Argumentation gegen Klarsfeld ist also die reinste Heuchelei. Mit der "Glaubwürdigkeit" und der "Ehrlichkeit" hält es Gröhe nicht anders, als seine christlich- demokratischen Brüder auf dem obigen Foto.

Gröhe sollte sich bei seiner Parteischwester und Chefin IM Erika Merkel darüber erkundigen, wie man an hohe BRD- Ämter gelangt, obwohl man einst von der SED begünstigt wurde und bestens funktionierender Bestandteil des SED- Staates war. Letzteres kann die Klarsfeld für sich nicht beanspruchen.
Und dabei müsste man doch eigentlich davon ausgehen, dass ein der CDU- Generalsekretär diese Nachhilfe nicht nötig hat.

Samstag, 10. März 2012

Phänomenologie der trommelnden Frau

von Ellen Kositza (www.sezession.de):
Sie sind überall, wo Wutbürger sich erregen, wo sie als Menschenkette Händchenhalten, wo es heißt „laut sein gegen“: Neonaziaufmärsche, Castortransporte, Banken, Bahnhöfe, Baumfäller. Wir sehen sie in den Nachrichten, auf Videos im Netz, auf illustrierenden Pressephotos: trommelnde Frauen.
Hier weiterlesen.

Freitag, 9. März 2012

Was ist dran am syrischen Ölminister, der die Seiten wechselte?

Die ganzen Medien waren heute [8.3.2012] voll mit der Nachricht, ein ranghohes Mitglied der syrischen Regierung wäre zurückgetreten und zu den Terroristen übergelaufen. Syriens Vize-Ölminister hätte sich von al-Assad losgesagt.
...
[Doch der] syrische Vize-Ölminister Überläufer ist ein Fake.
Alles Schall und Rauch

Griechenland: Geheimer Deal mit Goldman Sachs löste Euro-Krise aus

Hier kann man nachlesen, wie die "Griechenland- Krise" erzeugt wurde. Und das ist bestimmt nicht die volle Wahrheit, denn zuviele Tatsachen bleiben unerwähnt.
Auch funktioniert es nicht, einfach zu behaupten, die Politiker hätten keine Ahnung von Finanzgeschäften und die Großbanken deshalb ein leichtes Spiel. Politiker haben Berater und die Banken halten die Fäden, an denen Politiker und Berater hängen. Alle gehören zu einem System...

Donnerstag, 8. März 2012

Ehepaar erstattete Anzeige wegen Kinderpornos - der Vater darf deshalb nicht mehr unbeaufsichtigt mit seiner Tochter sein

Das Wort "Schreibtischtäter" ist zwar aus der Mode gekommen, doch sind solche Mensch- Maschinen auch heute nicht seltener vorzufinden. Die humanoide Population der Schreibtischtäter zeichnet sich allein schon durch ihre Anpassungsfähigkeit aus...

In Großbritannien hat es jetzt einen 43jährigen Familienvater erwischt, der sich aus dem Netz Musik heruntergeladen hatte. Am nächsten Morgen entdeckte dieser Mann, dass sich darunter Dateien mit kinderpornographischem Inhalt befanden. Der Mann erzählte dies seiner Frau und beide beschlossen, wegen der unerwünschten Dateien Anzeige bei der Polizei zu stellen.
Das ist schon deshalb bemerkenswert, weil der Mann die Daten von einer sog. "File Sharing Website" (Tauschbörse) gesaugt hatte und sich somit gleichzeitig der illegalen Datenbeschaffung beschuldigte. Doch dem Paar war es offensichtlich wichtiger, dass potenzielle Opfer vor diesen Sexualkannibalen bewahrt werden können, als der mögliche Ärger, den sie für den illegalen Datentransfer bekommen könnten.
Kranke Gesellschaften produzieren kranke Menschen...


Sollte der Mann wegen der Urheberrechtsverletzung belangt werden, so wünsche bestimmt nicht nur ich ihm einen milden Richter. Einen Richter, der die Selbstanzeige zu würdigen weiß und der es nachvollziehen kann, dass das Paar vom Wunsch befallen wurde, das diejenige Person belangt wird, die die besagten gräßlichen Daten auf der Tauschbörse und zwar falsch etikettiert bereitgestellt hatte.

Die Polizei nahm die Anzeige auf und zeigte Fingerspitzengefühl, in dem sie pflichtgemäß den "social services" (Jugendamt) benachrichtigte, da das Ehepaar eine achtjährige Tochter hat.
Die Schreibtischtäter Mitarbeiter des Jugendamtes bewiesen daraufhin auf noch merkwürdigere Weise, wie wenig Menschenkenntnis, Realitätssinn und Sinnvolles zu den praktischen Anforderungen ihrer Tätigkeit gehören.
Schützt die Kinder! Vor Missbrauch und vor den Missbrauch mit dem Missbrauch...


Sie verfügten, dass der Mann für die Dauer der Ermittlungen nicht mehr unbeaufsichtigt mit seiner Tochter sein darf. Selbstverständlich alles nur zum "Schutz" derselben.
In der Praxis bedeutet das, dass die Ehefrau, die als Altenpflegerin arbeitet, künftig während ihrer Nachtschichten das Kind entweder zu Verwandten geben muss, oder dass andere Personen während dieser Zeit die Nacht im Haus verbringen müssen. Das, um nur zwei Varianten der künftigen Familienidylle zu schildern.

Obwohl die Polizei keine Verdachtsmomente gegen den Vater vorliegen sieht, können sich die Ermittlungen lange hinziehen. Da der Rechner für die Beweisaufnahme beschlagnahmt wurde, kann es ein Jahr dauern, bis die Forensik Ergebnisse liefert.

Der Vater bereut es mittlerweile, die Behörden eingeschaltet zu haben.
Das ist nachvollziehbar.

Es bleibt zu hoffen, dass hierbei nur mit Kanonen auf unschuldige Spatzen geschossen wurde, also die typischen "300%er" am Werke waren und sich dahinter keine Methode der Behörden versteckt.

Mittwoch, 7. März 2012

Jede Lüge braucht einen Mutigen, der sie zählt?

Jede Lüge braucht einen Mutigen, der sie zählt.
BILDblog.de - Notizen über eine grosse deutsche Boulevardzeitung

Diese Werbung basiert auf einen Werbespot der "Bild".


Jede Lüge braucht einen Mutigen, der von ihr erzählt!

Wir!.de, aus der bekannten Rubrik "Der kleine feine Unterschied"...

Montag, 5. März 2012

Monsanto siegt gegen das Volk der U.S.A. - Demokratie 2012

Die Vereinigten Staaten gelten in der westlichen Hemisphäre weiterhin als die Vorzeige- Demokratie.
Nur zur Erinnerung: Demo bedeutet noch immer Volk und Kratie noch immer Herrschaft, also stellen wir uns darunter eine Volksherrschaft vor.

Auf dem Papier sind die U.S.A. auch weiterhin eine Demokratie.
In der Praxis allerdings nicht, sieht man einmal von der regelmäßigen Gelegenheit zum Anfertigen von Kreuzchen ab, mit deren Hilfe alle Herrschaft des Volkes an die alternativlosen Marionetten Politiker übertragen wird, deren Fäden sich wiederum in den Händen gewisser Eliten befinden. Diese Eliten gehören zwar oftmals auch zum Volk, sie sind aber absolut in der Minderheit, das allerdings in der den großen Rest beherrschenden.

Der Ausdruck Ökokratie (Öko = Wirtschaft) wäre für diese Gesellschaftsform angebrachter und dennoch wäre er nicht richtig. Denn die Herrschaft wird nicht von der gesamten Wirtschaft ausgeführt, sondern von den Konzernen.
Den Interessen der multinationalen Konzerne hat sich die nationale Wirtschaft (Mittelstand, Kleinunternehmer) bedingungslos unterzuordnen.
Das ist politisch so gewollt.
Foto: MPN, "Monsanto - für eine gesunde Ernährung..."


So geschah es am 2. März 2012, dass eine einzelne Person, nämlich Naomi Buchwald, die als Richterin am Bundesgerichtshof in Manhattan arbeitet, das demokratische Anliegen von 300.000 Vertretern der US- amerikanischen Wirtschaft ablehnte. Diese 300.000 Wirtschaftsvertreter - unter ihnen Biobauern und Saatgutzüchter, die sich in der Organic Seed Growers & Trade Association (OSGTA) vereinigt haben - wollen es nicht hinnehmen, dass sich der multinationale Konzernriese Monsanto weiterhin die "Schöpfung" patentieren lassen und als "Gott" betätigen kann, in dem er sich die Natur - zum Schaden von Mensch und Umwelt - zum Untertan macht (siehe Bibel, Seite 1 ff).

Monsanto darf also weiterhin seinen weltweiten Krieg auch im eigenen Land und gegen die eigene Bevölkerung führen.
Was sind solche Gesetze, Urteile oder solche Richter - es wurde übrigens nicht vor der UNO verhandelt, was weitaus angemessener gewesen wäre - wert, die sich gegen die Interessen von nahezu 7 Milliarden Menschen richten? Was ist eine solche "Demokratie" wert, die sich über alles und jeden, aber vor allem über das Volk stellt? Was ist eine Wirtschaft wert, die uns und die Natur nach Belieben vergiftet, ausbeutet, schädigt,...? Und zwar nachhaltig!

Es müssen Lösungen gefunden werden, Alternativen zu den Vorgaben der Herrschenden und ihrer Justiz.
Erst dann werden "sie" nicht mehr lachen...

Sonntag, 4. März 2012

Zions Krieg gegen den Iran wird immer wahrscheinlicher

In den nächsten Tagen verweilt Israels Regierungschef Netanjahu in Washington.
Schon aus diesem Grund schlägt der Friedensnobelpreisträger Obama noch kräftiger die Kriegstrommeln.
Grundsätzlich ist er zum Krieg gegen den Iran bereit, sagt Obama, doch man sollte damit noch ein paar Monate warten.
Die von Obama eingeforderte Wartezeit dient lediglich zur öffentlichen Imagepflege. Die Armee ist bereit. Was fehlt, ist der Vorwand, um in die heiße Phase des Krieges eintreten zu können.

Die Qualitätsmedien hierzulande versuchen wie gewohnt die neuerlichen Kriegsdrohungen Obamas schön zu reden und abzuschwächen.
Alldieweil geht der Krug so lange zum Brunnen, bis er bricht und die Auflagen der Qualitätsmedien sinken weiterhin.

Hier ein Beispiel für die mediale Schönfärberei.
Angeblich hätte der Warlord Obama nur mit Krieg gedroht, versucht man uns weiszumachen, weil im November die Präsidentenwahlen in den U.S.A. stattfinden und Obama wiedergewählt werden will.
Dafür sei er auf  "die Stimmen der jüdischen Wähler angewiesen", heißt es in der Financial Times Deutschland ,stellvertretend für die Meinungsindustrie.

Das ist völliger Quatsch.
Ebenso müsste er auf die Stimmen der Moslems (zwischen 5-8 Millionen leben in den U.S.A.) und aller vernünftigen den Krieg ablehnenden Amerikaner angewiesen sein, was zudem ein ungleich höheres Wählerpotenzial darstellt.

Laut Wikipedia leben in den Vereinigten Staaten 6,155 Millionen Juden, von denen ein Großteil nicht wahlberechtigt ist. Hinzu kommt, dass in den U.S.A. "alle großen Richtungen des Judentums, von den ultraorthodoxen Haredim über das konservative und das liberale Judentum bis hin zu einem rein weltlichen Judentum" (Wikipedia) vertreten sind.
Wobei "weltliches Judentum" nach unreligiöse Religiöse, lautloser Krach oder farbiges Farblos klingt. Aber das ist ein anderes Thema.


Auf diese Wahlstimmen ist der Friedensnobelpreisträger O. angeblich nicht angewiesen...


Die FTD und alle anderen Qualitätsmedien wollen uns nun weismachen, alle diese verschiedenen und oftmals sich einander bekämpfenden Strömungen des Judentums, wären sich in ihrem Wahlverhalten einig darüber, ob sie nun Obama wählen oder auch nicht.

Das ist nun eine wirklich dämliche Verschwörungstheorie.
Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Das ist peinliche zionistische Propaganda, nichts weiter. Sie soll uns verklickern, dass alle Juden gleichzeitig auch Zionisten sind und dass das Judentum an sich eine eingeschworene Einheit darstellen würde..
Das Judentum ist so homogen wie die katholische Kirche, zu der ein antijüdischer Bischof Richard Williamson ebenso gehört, wie ein Joseph Ratzinger, der wiederum, und immerhin Bischof von Rom, bekennender Zionist ist.

Das Gegenteil von "alle Juden wählen gleich" ist der Fall.
Die meisten US- amerikanischen Juden interessieren sich überhaupt nicht für Israel. Für die ist Israel wahrscheinlich so weit weg, wie das für die nicht auserwählte Restmenschheit der Mond ist.
Und von den bekennenden US- amerikanischen Antizionisten wie Chomsky, Brenner oder Finkelstein soll hier gar nicht erst die Rede sein. Denn die beschäftigen sich zwar eingehend mit dem Thema Israel, lehnen aber dessen Politik nachweislich und dazu noch intelligent begründet ab.

Dieselbe Meinungsindustrie, die uns weiszumachen sucht - und das völlig zu Recht - dass es gar nicht, die Zigeuner, die Neger, die Polen, die Juden,... geben würde, beansprucht hier, für die Juden sprechen zu dürfen! Ist das nicht paradox und Größenwahn zugleich?

Lernt zwischen den Zeilen zu lesen...


Es ist unnötig, das Thema noch weiter auswalzen zu wollen.
Dass Obama auf "die Stimmen der jüdischen Wähler angewiesen" wäre, ist eine völlig überbewertete Tatsache.
Desinformation und Rattenfängerei zugleich.
"...auf die Stimmen der jüdischen Wähler angewiesen..."
Das bedeutet in unverfälschter Sprache: Das Interesse der Israel- Lobby entscheidet über Obamas Schicksal bzw. über den Ausgang der jeweiligen US- Präsidentschaftswahl.


Obwohl die Qualitätsmedien immer wieder dingfest behaupten, es gäbe keine zionistischen jüdischen Bankhäuser, die irgendeinen Einfluß auf das Weltgeschehen - also auch auf die Wahl des angeblich "mächtigsten Mannes der Welt" - hätten, behaupten sie hier das Gegenteil von dem.


Sie behaupten sogar, konsequenter Weise, dass alle nichtjüdischen Interessenvereinigungen, insgesamt betrachtet, zu schwach sind, um sich der "jüdischen Allmachtsansprüche Abhängigkeit" nicht anbiedern zu müssen?
Mit anderen Worten: Sie behaupten den zionistischen Weltmachtsanspruch, der sich aus der Bibel bzw. dem Talmud ergibt.

Der Dogmatismus vom "ewigen Opfervolk" erfährt hier wieder einmal seine Grenzen.
Sagt man.

Die entscheidende Macht kann (im Kapitalismus) nur der ausführen, der über das nötige Kapital (Geld) in diesem gleichnamigen "Kapital- Ist -Muss" verfügt.

Mit Geld lässt sich fast alles Menschliche kaufen.
Seit über hundert Jahren nachweislich auch die Präsidentschaftswahlen - nicht nur -  in den U.S.A.
Das behaupten konsequenterweise die Financial Times, die Tagesschau & Co.?

Alle Achtung!

Denn es ist bemerkenswert, dass hier die zionistisch kontrollierte Medienwelt auf derselben Argumentationsschiene herumfährt, die doch sonst - gemäß dieser Medien - nur von den allgegenwärtigen und unkontrollierten "Antisemiten" benutzt wird...

Hier überschneiden sich offensichtlich die "Vorurteile" über die sich ansonsten so spinnefeind gegenüberstehenden "antisemitischen" und achso "jüdischen" Denkweisen?!
Also geht es hier zur Wurzel...
Die US- amerikanischen Juden der antizionistischen "Neturai Charta" hatten bereits 2001 gegen den Afghanistankrieg protestiert. Kaum zu glauben, dass diese Juden Obamas Iran- Krieg unterstützen wollen...
"Wer Jude ist, das bestimme ich", meinte einst der letzte dicke Reichsmarschall. Getreu diesen Mottos verfährt die zionistische Propaganda nicht anders...


(Der US- amerikanische "Jude" Lennie Brenner hatte sich übrigens eindrucksvoll mit dem Thema beschäftigt...Prädikat: empfehlenswert: siehe hier).


Nachtrag:

Freitag, 2. März 2012

Bundestagspräsident pfeifft auf die Pressefreiheit

Während im Bundestag über das sog. "zweite Rettungspaket für Griechenland" geschwätzt wurde, spielte unser Finanzminister "Sudoku".
Immerhin ging es nur um läppische 130 Milliarden €uro*, die von den Michels aufzubringen sind. Da kann schon einmal Langweile und Desinteresse aufkommen...
Das sah der Bundestagspräsident Lammers (CDU) anders. Schäubles öffentlich zur Schau gestellter Diensteifer war ihm peinlich. Doch anstatt seinen Parteifreund zu ermahnen, verzichtete Lammers auf das Verursacherprinzip und griff die grundgesetzlich garantierte Pressefreiheit an, in dem er die ARD dazu bewegte, das Beweismaterial zu vernichten bzw. nicht mehr zu verwenden und die übergesetzliche Hausordnung des Bundestages zu achten.


Der Finanzminister auf Rädern bei der Arbeit...

Nun soll es in der ARD an Redakteuren mangeln, denen der Berufsethos wichtiger als die Karriereanforderungen wäre. Also reagierte die ARD und löschte das Bildmaterial des "unangemessenen Lauschangriffs" (Bild). Irgendwo gibt es immer ein Gesetz - oder eine Hausordnung - hinter die man sich verstecken kann...
[Bundestagshausordnung:] "Die unautorisierte Ablichtung persönlicher Unterlagen in der Weise, dass diese lesbar sind, ist untersagt."
Telepolis
Nun ist Lammers nicht Wulff und die Doppelmoral im Lande alltäglich. Der diesbezügliche Aufschrei in den Qualitätsmedien erdröhnt deshalb mit sagenhaften 0 dB und ist somit noch nicht einmal von einer Fledermaus wahrnehmbar, weil nicht vorhanden.
Es ist schließlich ein Unterschied, ob es um einen Privatkredit geht oder um 130.000.000.000 €uro Volksvermögen, das es zu stehlen gilt. Daran muss sich auch eine geheiligte Pressefreiheit halten... Zensur ist eben nicht gleich Zensur...

* Zum Vergleich: Die DDR- Schulden betrugen laut Bundesbank 19,887 Milliarden Mark (Stand: 30.12.1989).
Zwar wurden diese Schulden aus dem Vermögen der DDR bezahlt, doch galt dieses Land als "pleite".
Für die Bundesrepublik gelten offensichtlich andere Maßstäbe. Die globalen Geldverleiher wissen warum...

Tierlaute als "Geistiges Eigentum"

Der menschliche Schwachsinn kennt keine Grenzen.
Wie "Telepolis" vermeldet, hat eine Firma, die sich auf das Abzocken im Gewand irgendwelcher Urheberrechtsansprüche spezialisiert hat, einen Youtube- Nutzer mehrfach abgemahnt und auch abkassiert, weil dieser ein selbstgedrehtes Video eingestellt hatte, auf dem im Hintergrund Vogelgezwitscher zu hören ist:



Die Vögel im Hintergrund zeigten nach Meinung einer Firma, die für sich beansprucht, das "Rad (neu) erfunden" und den Urknall herbei geführt zu haben - kurz: es handelt sich um das moderne christlich-westliche Raubrittertum - strafrechtlich bewährtes Fehlverhalten: Ohne sich von besagter Firma eine Lizenz zu erwerben, sangen die Vögel einfach munter drauf los und ließen sich dabei sogar noch filmen. 
Da Vögel - glücklicherweise - auf humanoide Zahlungsmittel verzichten und auf die demokratischsten und freiheitlichsten Werte und Rechtsnormen aller Zeiten, also die "unseren" - im wahrsten Sinne des Wortes - pfeifen, zeigen sie natürlich kein Interesse daran, den an den Ebenbildern (auch) ihres Schöpfers vollzogenen "Schaden"- in blasphemischer Weise begangen am "zivilisatorischen Fortschritt" eines ansonsten [sic!] allmächtigen "Gottes"- auszugleichen.


Demnach wurde in Manhatten das juristische Verursacherprinzip so ausgedehnt, dass sich besagte Internet- Raubritter über die Taler schutzloser Klein-Bürger hermachen können.
Motto: Wer so doof ist, sich auch noch beim Vogelstimmendiebstahl erwischen zu lassen, der ist daran selbst schuld. Die ehrenhafte Gesellschaft, die Creme de la Creme jeglichen zivilisatorischen Fortschritts, ist nun einmal asozial kriminell cleverer eingestellt und dazu wahrscheinlich auch noch "reich & schön"...
Wer will schon "arm & häßlich" sein?
(Das Sub- Mittelmaß verlangt nach den Extremen...)
Die arme und häßliche Masse will es jedenfalls nicht sein... 
Sonst wäre es anders.
Oder etwa nicht? 
Denkt der Wolf weiter als das Schaf?
Das Raubtier agiert, während das Nutztier nur reagiert?...


Dass sich mit diesen Fall ein oder mehrere Gerichte beschäftigen werden, spricht nicht für ein auf Vernunft basierendes Rechtssystem, sondern für ein staatlich organisiertes juristisches Geschäft zum Gelderwerb. Der Staat und die Rechtsverdreher werden dabei fleißig die Hände aufhalten, jegliche Vernunft erniedrigen und mit Füßen treten, und sich an dieser Frucht unserer höchstaufgeklärten westlich- christlichen Zivilisation mästen.

Falls ihnen irgendwann 'mal wieder jemand begegnen sollte, der ihnen das Dogma von den "überlasteten Gerichten" verkündet, dann scheuen sie sich nicht, die Frage nach dem "Warum?" zu stellen.
Das heißt, falls sie dafür nicht zu dumm, zu skrupellos oder einfach nur zu faul sind...

Donnerstag, 1. März 2012

Gegen den Mainstream: Wenn Journalisten reden...

"Christoph R. Hörstel (* 1956 in Bremen) ist ein deutscher Journalist, Publizist und Unternehmensberater", lautet es auf Wikipedia.
Das allein ist nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich an Hörstel ist, dass er als Journalist sein "Maul aufmacht" und zwar fernab der Dogmen der Journaille.
Was dabei herauskommt, wenn Journalisten in aller Deutlichkeit ihr Schweigen brechen, können sie - werte Lesende - dem nachfolgenden Filmbeitrag entnehmen:


Teil 2 und Teil 3