Dienstag, 29. November 2011

Russischer "Cyberangriff auf amerikanisches Unternehmen" entpuppt sich als böswillige Lügenkampagne

Vor etwa einer Woche verbreiteten die Qualitätsmedien die Desinformation, "russische Hacker" hätten ein US- amerikanisches Wasserwerk im Bundesstaat Illinois angegriffen und dabei eine Pumpe zerstört.
Nur, dass das von den Qualitätsmedien anders in Szene gesetzt wurde.

Die Netzseite "intern.de" setzte sich bereits zu diesem Zeitpunkt kritisch mit dieser Horrormeldung auseinander.
Sogar die deutsche Tagesschau beschäftigte sich mit dem Vorfall, der "den Sicherheitsbehörden große Bauchschmerzen" bereitet und möglicherweise den "ersten zerstörerischen Cyberangriff auf ein US-Unternehmen" darstellt. Das aber nur, wenn man hunderte von Vorfällen der vergangenen Jahre ignoriert.
Es handelte sich bei dem Angriff auf das Wasserwerk keineswegs um eine Ausnahme und es ist im Grunde auch nicht nötig, die Schuldigen jetzt in der "ehemaligen Sowjetunion" zu suchen. Die Angriffe auf SCADA-Systeme (Supervisory Control and Data Acquisition) wie im Fall des Wasserwerks in Illinois sind leider so einfach möglich, dass sie ohne spezielle Kenntnisse von einem Kleinkind durchgeführt werden könnten.
intern.de (Auszug)
Eine Woche später berichtet "intern.de" erneut über diese böswillige Desinformation, die von den Qualitätsmedien in gewohnt willfähriger Zusammenarbeit Bereitschaft multipliziert wurde.
Die Richtigstellungen werden bestimmt nicht das Verbreitete gerade rücken können. Schon aus dem Grund, weil es sie nicht geben wird. Falls doch, dann wie gewohnt und als Bestätigung der Regel in Kleindruck unter'm Wetterbericht abgebildet.
Inzwischen hat das für industrielle Kontrollsysteme zuständige ICS-CERT des Ministeriums ein Bulletin (PDF-Dokument) zu dem Vorfall veröffentlicht. Laut dieser Stellungnahme ist an der gesamten Meldung nur Eines zutreffend: Im Wasserwerk in Illinois ist eine Pumpe ausgefallen.
Ansonsten weist das Bulletin des CERT alle Details, die in diesem Zusammenhang über den Ticker gingen, als frei erfunden zurück.
intern.de
Als Urheber der Falschmeldung wird das US- amerikanische Heimatschutz- Ministerium benannt.
Was dieser gezielte Akt aus der Rubrik psychologische Kriegsführung mit dem Schutz der Heimat zu schaffen hat, wird spätestens dann klar, wenn man weiß, zu welchen Zeck diese Behörde geschaffen wurde. Dabei sollte man sich nicht vom Namen täuschen lassen, sondern sich die Aktivitäten dieser Behörde ins Gedächtnis rufen.
Man stelle sich auch vor, die Russen hätten die Amerikaner oder gar Israelis eine solche Handlung unterstellt.
Das Geschrei wäre groß gewesen und gewisse Kreise hätten in diesem Zusammenhang selbst noch die Menschenrechte in China bemängelt. Russland und China? Ist eh ein und derselbe Aufwasch, würden die Kriegstreiber meinen...
Strafgesetze wie dasjenige der "Volksverhetzung" gelten ohnehin nicht für diese Volksverhetzer.
Aber das muss und soll nicht so bleiben.
Wir arbeiten daran.
Immerhin werden die Medien bei dieser Darstellung nicht als Erfinder dieser Nachricht belastet. Ein voreiliger Bericht des "Statewide Terrorism & Intelligence Center" (STIC) des Bundesstaates ist demnach für die Berichte verantwortlich, laut denen russische Hacker nichts Besseres zu tun wussten, als die Pumpe in dem weit entfernten Wasserwerk durch mehrfaches Ein- und Auschalten zu demolieren.
Die russischen Hacker haben sich nun nach dem Bulletin des CERT in Luft aufgelöst und nur eine Pumpe hinterlassen, die auch einen ehrenvollen Alterstod gestorben sein kann. Übrig bleibt auch der Widerspruch zwischen dem STIC-Bericht und dem Bulletin des CERT, der größer nicht sein könnte. Beide Darstellungen weichen so stark voneinander ab, dass man darin schon fast wieder Futter für konspirative Theorien finden kann: "Was hat das Heimatschutzministerium zu verheimlichen?" Bleibt nur zu hoffen, dass die Berichterstattung über die Euro-Krise nicht den gleichen Mustern folgt. 
intern.de
Zu hoffen bleibt nichts mehr. Die Erkenntnis lässt dies nicht zu.

Sonntag, 27. November 2011

Erster Advent, ein Lichtlein brennt...

Passend zu all den Weihnachtsmärchen

In der Antike verstanden die Menschen unter Advent die Ankunft eines hohen Amtsträgers.
Die Christen übernahmen dieses Wort für ihren "König der Juden", des Zimmermanns Sohn, der da geheissen Lattenjupp, bevor er zum Christus mutierte.

Seit nunmehr 2000 Jahren warten die Christen auf die Wiederkunft ihres dreigeteilten Gottes. Bei diesem Fabelwesen soll es sich um den Schöpfer des Universums - wer hat wiederum den erschaffen? - handeln, der sich nicht zu schade dafür war, seine Persönlichkeit (Heiliger Geist, Jahwe) ein weiteres Mal (Jesus) zu spalten, um als sprechender Affe (Mensch) in Erscheinung treten zu können.
In seiner Allmacht sah der Schöpfer des Universums - also Jesus - keine andere Möglichkeit gegeben, als sich in das durch ihn selbst auserwählte heilige Volk der galiläischen Ziegenhirten hineingebähren zu lassen, um einzig dieses Volk von den Umständen seines allmächtigen Willens erlösen zu können.

Eine äußerst primitive Vorstellung von Göttlichkeit, aber das wussten die antiken Denker bereits in der Frühphase dieser Ziegenhirten- Religion zu berichten. Sie waren auch die schärfsten Widersacher dieses Fanatismus.
Doch die träge dumme Masse, wen wundert es, glaubte den Scharlatanen. Auch das ist allzumenschlich. Allzumenschlich, wie deren Vorstellung vom Göttlichen.
Je höher der Geist anzusiedeln ist, desto höher ist die Vorstellung vom Göttlichen.
Der Umkehrschluss gilt für alle Mosaisten.

Mit einer Jungfrauengeburt, dem Spalten von Meeren und das Ausrotten ganzer Völker ist auch heute noch Kasse zu machen. Das spricht in keinem Fall für eine geistige Höhe der Menschenmassen. Mit anderen Worten, die Menschen sind in ihrer Masse gesehen, bildungsferne, geist- und einfaltlose Angehörige aus der Familie der Trockennasenaffen.
Das Christentum ist die Religion der Schwachen. Und so verwundert es auch nicht, weshalb die Menschen noch in der heutigen Zeit solche stumpfsinnigen Vorstellungen ritualisieren.

Dieser Jesus - also der allmächtige Schöpfer des Universums - soll zu seinen Auserwählten gesagt haben, dass er noch zu ihrer Lebenszeit wiederkehren werde, um das Paradies auf Erden zu erschaffen.
Dieses Versprechen hat der allmächtige Schöpfer bis zum heutigen Tag nicht eingehalten, sonst müssten seine Fans keinen Advent feiern. Hoffen sie also auf die Rückkehr eines Hochstaplers und die Erlösung (vom Leben?) durch einen Scharlatan?

Den Mosaisten stört noch nicht einmal, dass ihr göttlicher Hirngespinst Held - in seiner Allmacht versteht sich - die leichteste aller Übungen wählt, um sich allen Menschen mitteilen zu wollen und sich in einen originellen, aber kümmerlichen Dornbusch verwandelt, sich abbrennt und nur zu einen Menschen redet. Dieser Gott benötigt offensichtlich humanoide Stellvertreter. Jedenfalls hat dieser Gott seinem Stellvertreter Moses mitgeteilt, dass sich die Menschen fortan keine Vorstellung (Bilder) von ihm machen sollen.
Leider teilt dieser Gott (auch nicht in seiner heiligen Schrift) seinen Fans nicht mit, weshalb er dann beispielsweise Spiegel zulässt? Weiß doch sein Stellvertreter Moses in den nach ihn benannten Bibel - Texten zu berichten, dass dieser Gott uns Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen habe. Friedrich der Große wußte deshalb zu spotten, indem er meinte, er habe sich nackt im Spiegel betrachtet und das spreche wiederum nicht für den Geschmack dieses Gottes.

Wieso der Allmächtige es für nötig befand, sich erst verraten und dann qualvoll hinrichten zu lassen, bevor in seiner Inszenierung seine Wiederkunft mit anschliessender Paradies- Eröffnung zelebriert werden soll, verrät uns das "Buch der Bücher" nicht. Muss es auch nicht, da in Märchenbüchern alles so ist, wie es ist.
Die Gebrüder Grimm verraten ja schließlich auch nicht, weshalb man dem bösen Wolf erst Steine in den Bauch einnähen musste, um ihn ertränken zu können oder weshalb eine Königin erst zu arglistiger und geheimer Eigeninitiative schreiten musste, um eine Rechtlose beseitigen zu können? Und wie ein Hexenbesen angetrieben wird, wird auch nicht verraten.

Ich kann nicht in aller Gewissheit sagen, dass es keine keine Götter gibt. Wozu sollte ich so etwas behaupten? Ich spreche religiösen Handlungen auch nicht deren gewichtige Bedeutung für das menschliche Beisammensein ab.
Aber ich kann in aller Gewissheit sagen, dass es diesen Hebräergott nicht gibt.
Richte ich meine Gedanken auf eine mögliche Gottesvorstellung oder das, was ich unter religiös verstehe, dann sind die mosaischen Religionen die reinste Blasphemie. Die Ausgeburten kranker und niedriger Menschen.

Die Frage ist also, welches Niveau hat eine Vorstellung vom Göttlichen und was ist unter religiös zu verstehen?
Die Antwort kennt nicht der Wind, jeder muss sie für sich finden.

Hierbei werden die Menschen nie auf einen gemeinsamen Nenner gelangen. Das wäre sonst die Quadratur des Kreises. Also werden dogmatistische und "einzig wahre" Religionen stets und ständig zu Unfrieden, Zwietracht, Niedertracht, Verrat, Mord und dergleichen mehr führen.
Die Geschichte der Menschheit mag aus Zufällen bestehen, doch ist die Geschichte kein Zufall.

P.S. Für die Katholen hat dieser Gott seine Persönlichkeit ein weiteres Mal gespalten und zwar in Form der Jungfrau und Mutter Maria. Sozusagen begann spätestens hier das berüchtigte "gender mainstreaming". Ein Gott, der in seiner Allmacht die unkomplizierteste aller Varianten wählte und sich bei Nacht klammheimlich selbst vögelte, um entgegen aller Gesetzmäßigkeiten der von ihm erschaffenen Natur sich selbst zu gebähren.
Der heiligen Kuh der Inder wird jedenfalls ein Stier zugestanden. Völlig unkompliziert.
Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die die Alte Kirche auf die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar festlegte. Außerdem galten die Fastenzeit sowie die Adventszeit als „geschlossene Zeiten“, In diesen geschlossenen Zeiten durfte nicht getanzt und aufwendig gefeiert werden.[1]. Auch feierliche Trauungen durften in geschlossenen Zeiten nicht stattfinden, stille Trauungen dagegen schon. Seit 1917 wird das Adventsfasten vom katholischen Kirchenrecht nicht mehr verlangt.
Die Adventszeit in der heutigen Form geht zurück auf das 7. Jahrhundert. In der römischen Kirche des Westens gab es zunächst zwischen vier und sechs Sonntage im Advent, bis Papst Gregor der Große ihre Zahl auf vier festlegte. Die vier Sonntage standen symbolisch für die viertausend Jahre, welche die Menschen gemäß kirchlicher Geschichtsschreibung nach dem Sündenfall im Paradies auf den Erlöser warten mussten. Diese Regelung wurde von dem Konzil von Trient bestätigt, nachdem sich abweichende regionale Traditionen etabliert hatten. Die rechtsverbindliche Regelung erfolgte 1570 durch Papst Pius V. In einigen Diözesen, die im Ambrosianischen Ritus verblieben sind, z. B. im Erzbistum Mailand, hat sich die sechswöchige Adventszeit bis heute gehalten.
Man betonte im gallischen Bereich das endzeitliche Motiv der Wiederkunft Christi, das zur Ausgestaltung des Advents als Zeit einer ernsthaften Buße führte, wohingegen im römischen Einflussbereich das weihnachtlich-freudige Ankunftsmotiv der Menschwerdung Gottes Einfluss gewann. Dieser Ambivalenz wird an den unterschiedlichen Adventssonntagen in der Liturgie Rechnung getragen.
aus Wikipedia

Samstag, 26. November 2011

Das historische Scheitern der UNO

Brief von Hugo Chávez an die Generalversammlung UNO
Von Hugo Chávez Frías (Übersetzung: Karen Kaiser; amerika21.de)
Hugo Chávez nach seiner Rückkehr von der Krebstherapie auf Kuba.
Caracas, 26.09.2011
Verehrter Herr Präsident der Generalversammlung, verehrte Vertreter der Völker der Erde, sehr geehrte Damen und Herren,
meine Worte richten sich an die Vollversammlung der Vereinten Nationen, an dieses große Forum, das die Nationen der Erde umfasst; ich möchte Ihnen die Realitäten der Bolivarischen Republik Venezuela darlegen und unser festes Engagement für Gerechtigkeit und Gleichheit, also für den Frieden bekräftigen.
Der Friede, der Friede, der Friede… Wir suchen nicht einen Frieden der Friedhöfe, wie es Kant ironisch formuliert hat, sondern einen Frieden, der sich auf den höchsten Respekt vor dem Völkerrecht gründet. Leider hat es die UNO im Laufe ihrer Geschichte versäumt, ihre Kräfte zu sammeln und zu bündeln, um den Frieden zwischen den Nationen sicherzustellen, und sie billigt – manchmal durch ihr Handeln und manchmal eben durch ihr fehlendes Handeln – die schlimmsten Ungerechtigkeiten.
Man sollte sich immer vor Augen führen, was in der Präambel der UN-Charta festgehalten ist, nämlich dass die künftigen Generationen vor der Geißel des Krieges bewahrt werden sollen… leider alles nur leere Worte. Seit 1945 ist die Anzahl der Kriege nicht gesunken, sondern gewachsen und er breitet sich weiterhin unerbittlich aus. Einmal mehr sehen wir es, jetzt am Beispiel Libyens, das aufgrund des Willens der Mächtigen dieser Welt zerstört und blutend darniederliegt.

Libyen: UNO und NATO- Staaten blamieren sich

Das die UNO eine zwiespältige Organisation darstellt, dürfte Kennern der Szene hinlänglich bekannt sein.
Zu oft ist die UNO im Widerspruch zu ihrem Gründungsmythos in Erscheinung getreten.
Die UNO ist als Institution in US- imperialistische und zionistische Interessen eingebunden. Oftmals zum Schaden der Mitgliedsländer. Die Palette reicht bis hin zu Krieg und die demokratiefeindliche Erschaffung von ausbeuterischen Märkten.

Dieser Tage ist ein UNO- Dokument veröffentlicht worden, aus dem die mehrgleisige und heuchlerische Politik der UNO bestens hervorgeht.
Dieses Dokument bedeutet für die UNO nicht nur eine Blamage erster Güte, sondern verdeutlicht auch die Unfähigkeit dieser Organisation, wenn man sie im Sinne ihrer Statuten betrachtet.

Das UNO- Dokument stammt vom Menschenrechtsrat der UNO und wurde im Januar 2011 angefertigt.
"Der Schutz der Menschenrechte ist in diesem Land Nordafrikas sichergestellt. Inbegriffen sind nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Das Land kann sich auf seine wegweisenden Erfahrungen auf dem Feld der Verteilung des Wohlstands und des Rechts auf Arbeit berufen. Frauen sind in diesem Land hoch angesehen, und ihre Rechte werden von allen Gesetzen und der Gesetzgebung garantiert." - Das sind Auszüge aus einer Bewertung in einem Bericht des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen.
Neue Rheinische Zeitung (ein lesenswerter Bericht, der sich auch mit dem Versagen Linker und der Friedensbewegung beschäftigt)
Wie man unschwer erkennen kann, wird Libyen noch im Januar 2011 in höchsten Tönen gefeiert. Doch ein paar Wochen später begann der durch die UNO "legitimierte" Angriffskrieg auf Libyen.
Vorgeworfen wurde dem Land - oder besser gesagt seiner dämonisierten Personifizierung namens Gaddafi - das am 13.5.2010 in den Menschenrechtsrat der UNO gewählt wurde, das Gegenteil dessen, was man ihm bescheinigte.

In diesen wenigen Wochen hatte sich die politische Landschaft Libyens nicht verändert. Wenn man einmal davon absieht, dass vom NATO- Ausland finanzierte und geschulte Umstürzler bereits aktiviert waren.

Der "Zündfunke" für den Angriffskrieg bestand aus einer Falschmeldung der Sender CNN und AlJazeera. Beide Sender berichteten darüber, dass Gaddafis "Geheimarmee" auf friedliche Anti- Gaddafi- Demonstraten schiesse und es dabei Tote gab. Eigenblutverlust macht sich für keine Regierung gut. Geschossen wurde, allerdings von Umstürzlern auf friedliche Pro- Gaddafi- Demonstranten. Die im Internet vollzogene Richtigstellung über das betreffende Video wurde von den Qualitätsmedien ignoriert. Diese gingen stattdessen dazu über, zu berichten, dass Gaddafi mittlerweile die Zivilbevölkerung bombardieren lassen würde, was ebenfalls eine Lüge darstellte, aber ein paar Tage später stattfinden sollte. Bombardiert wurde die Zivilbevölkerung Libyens fortan durch NATO- Bomber. Mindestens 60.000 Libyer sollen bis Oktober dem Bombenterror zum Opfer gefallen sein. Und mindestens die durch Nuklearmunition der NATO verseuchten Landstriche werden weitere Opfer fordern.

Der Menschenrechtsrat der UN- Vollversammlung wollte Oberst Gaddafi Ende März 2011 einen Preis für seine Verdienste um die Menschenrechte verleihen.

Der Preis wurde, wie wir uns überzeugen konnten, nicht verliehen, dafür schickte man Terroristen und Bomben.

Gaddafi ist mittlerweile Vergangenheit. Er wurde in einem "rechtsstaatlichen" Schnellverfahren - ohne jeden Federlesens - maltretiert und hingerichtet.

Tote reden bekanntlich nicht mehr.
Auch dieses NATO- Etappenziel wurde vollbracht. Wobei es sich Menschen töten lässt, aber keine Ideen.
Der Kampf geht also weiter.
Auf der Liste derjenigen Staaten, die die geplante Menschenrechtspreis- Verleihung an Gaddafi "lobend unterstützten", befinden sich u.a.:
Dänemark, Deutschland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Spanien.

Allessamt Staaten, die in ihrer Einstellung bezüglich Libyens eine beachtliche Kehrtwende vollzogen hatten.
Glaubwürdigkeit sieht jedenfalls anders aus.


Siehe auch diesen Bericht hier, in dem die Libyen- Politik der "Friedensmissionare" seitens der Grünen behandelt wird.

Freitag, 25. November 2011

RBB trennt sich von erfolgreichen Moderator Ken Jebsen

Durch eine Manipulation von Broder und Konsorten wurde zunächst der Moderator der RBB- Sendung "KenFM" schlagartig - aufgrund blinden und vorauseilenden Gehorsams seitens seiner vorgesetzten Vertragspartner - aber dafür gnadenlos entlassen.

Das wiederum trotz einer langjährigen Zusammenarbeit. Die ansonsten erfolgreiche Partnerschaft zwischen Ken Jebsen und RBB war den Dogmen unserer Zeit nicht gewachsen.

Ein Damoklesschwert der Angst schwebt über unsere Gesellschaft. Jeder weiß das, doch nur wenige gestehen sich das ein.
Wenn Meinungsfreiheit das ist, was man nur hinter vorgehaltener Hand im Vertrauen zu flüstern wagt, dann ist diese Freiheit in dem Zustand angekommen, indem sie einst erdacht wurde und die Massen noch den Willen besaßen, sich diese Freiheit zu erkämpfen.

Zurück zu Jebsen.
Angeblich sei Jebsen ein "Verschwörungstheoretiker" und "Antisemit", lautete der Vorwurf.
Dafür manipulierte Broder eine ihm zugeschickte E-Mail von Jebsen, indem er das von Jebsen Geschriebene aus dem Zusammenhang riss.
Die RBB- Verantwortlichen kamen daraufhin ihrer Fürsorgepflicht nicht nach, aber dafür recherchierten sie auch nicht. Denn sonst hätten sie ihrer Fürsorgepflicht nachkommen müssen. Aber das wollte der RBB scheinbar nicht.

Broders Manipulation flog dennoch auf. Broder und seine Mischpoke wurden verspottet und ausgelacht.
Doch wie kratzt es dieser alten Sau, wenn die Eiche dabei still hält?

Ken Jebsen wurde vom RBB wieder eingestellt und durfte "KenFM" weiter moderieren, um nach zwei Sendungen erneut gefeuert zu werden.



Jebsen wurde für die Verantwortlichen zur Gefahr und das, obwohl er eigentlich nur wenig wirklich "Gefährliches" hervorbrachte.
Doch je mehr die Diktatur und Tyrannei an Macht gewinnt, desto mehr wird das Wenige aufgewertet. Und zum schärferen sozialen Schafott für den Sünder.
Jebsen moderierte eine Sendung, in der er nichts Unbekanntes hervorbrachte. Jebsen blieb im Rahmen des Gesagt-werden-dürfen, doch legte Jebsen die Betonung zu oft auf das "(noch) Dürfen" und geriet dadurch in die Grenzbereiche des "politisch Korrekten".

Die Programmdirektorin des RBB, eine gewisse Claudia Nothelle, begründete den erneuten Rausschmiss Jebsens damit, "dass zahlreiche seiner Beiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen. Daraufhin haben wir mit ihm verbindliche Vereinbarungen [Zensur] über die Gestaltung von „KenFM“ getroffen. Diese hat er wiederholt nicht eingehalten. Wir bedauern das und müssen auf seine Mitarbeit künftig verzichten.

Die studierte Philosophin, Pädagogin, Germanistin und katholische Theologin Nothelle antwortete einst auf die Frage "Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?" mit
"Die ganze Liste der Tugenden. Dazu die Neugierde. Und auf keinen Fall die Ellbogen. Statt dessen einen Riecher für gute Themen und den Mut, auch mal gegen den Mainstream anzuschreiben."
Mit den von ihr veranlassten Rauswurf Jebsens hat die Christin Nothelle eindrucksvoll geschildert, was sie wirklich von der Tugend hält. Denn an ihren Taten werdet ihr sie erkennen, lehrt uns die Geschichte.
Zudem sich Menschen mit einer solchen vorgeblichen Einstellung nicht zur katholischen Kirche bekennen könnten. Es gibt Widersprüche, die sich gegenseitig ausschließen.

Übrigens bedauert diese Nothelle auch, dass angeblich "Christen im Journalistenberuf eher die Ausnahme sind". Das Gegenteil ist der Fall, man beachte allein die Zusammenstellungen in den Chefetagen.
Doch selbst für den Fall, dass Nothelle die einzige Christin im "Journalismusberuf" abgeben würde, wüsste man bereits jetzt, das selbst diese Einzahl eine zu viel wäre. Solche scheinheilige Heuchelei wie die von der Nothelle, inklusive ihrer real existierenden, weil gelebten Anti-Tugenden, bedeutet den Tod jedes Journalismus. Wobei Journalismus nicht mit der Journaille verwechselt werden sollte, in der (nur) Figuren wie die Nothelle Leitungsposten übernehmen können. Die anderen würden am Umfeld und dem System scheitern.

Man hat noch nie von einem Arschloch gehört, dem jemals der Duft von Rosenblüten entwichen sei...


Solche Sendebeiträge brachten die Katholin Nothelle auf ihre Palme. Nachvollziehbar, dass ihr dabei das Fell juckte.
Wobei angemerkt sei, dass Jebsens Sendung über die "Vatikan AG" eine ziemlich gelungene Sendung abgibt. Ziemlich gelungen, weil sie trotzdem kritikwürdig ist und demzufolge Lücken aufweist. Eine besondere inhaltliche Schwere des Beitrags ist für den Kenner der Materie nicht vorhanden. Das macht aber insoweit nichts, da die Sendung nicht für die Kenner produziert wurde, sondern für den Normalbürger. Und zwar von einem Normalbürger, wenn auch in dieser Hinsicht überdurchschnittlich gebildeten.

Übrigens hat der "Jacob Jung"- Blog mehrere lesenswerte Artikel zum Thema veröffentlicht.

Donnerstag, 24. November 2011

Syrien: ZDF- Lüge enttarnt

Im nachfolgenden Video kann man wieder einmal eindrucksvoll betrachten, wie die Propaganda- Maschinerie arbeitet.
Ihr täglicher Broterwerb besteht darin, Desinformation zu betreiben und Lügen zu produzieren.
Das, was im Videobeitrag gezeigt wird, ist kein Einzelfall, sondern die Regel in einer Welt der zentralisierten Desinformation.
Und dabei bildet die Berichterstattung über Syrien oder Libyen keine Ausnahme. Die Berichterstattung dieser Manipulateure ist Mittel zum Zweck. Sie kann nicht anders funktionieren.



Lasst euch nicht verarschen!
Boykottiert die Nachrichten aller angeschlossenen Medien - ob gedruckte oder ausgestrahlte "Qualitäts"- Produkte - und informiert euch möglichst woanders.
Es gibt zahlreiche Alternativen hierfür. Die Vielfalt der Meinungen schadet hierbei nicht.

Und den Machern der Propaganda- Qualitäts- Medien sei gesagt, dass auch ihr eure Richter finden werdet.
Es ist nur eine Frage der Zeit.
Die Armee derjenigen, die euch durchschauen und misstrauen, vergrößert sich von Tag zu Tag.
Und selbst die geschicktesten eurer Lügen nutzen sich ab.
Eure Waffe sind die Bilder und das Wort. Letzteres lässt sich nicht ewig missbrauchen. Es verliert dann einfach seinen Gehalt, aber meist ohne wirklich vergessen zu sein. Und es lauert darauf, wieder aufzustehen, um euch des Missbrauchs anzuklagen.
Diejenigen, die um die Macht des Wortes wissen, werden euch ohnehin bereits an euren Worten erkennen.
Und viele von denen haben ein gutes Gedächtnis...

Mittwoch, 23. November 2011

Pakistan überwacht flächendeckend sein Mobilfunknetz

Pakistan lässt seinen Mobilfunk überwachen, vermeldet der britische Guardian.
Angeblich werden seit kurzem SMS-Botschaften gefiltert und gegebenenfalls blockiert.
Gossensprache soll nicht mehr benutzt werden.
Menschliche Körperteile, die ihnen entweichenden Gase, Flüssigkeiten und Feststoffe oder auch Verhalten, die der Reproduktion dienen, dürfen nicht mehr beim Namen genannt werden. Gleiches gilt für bestimmte Phrasen, die wohl insbesondere von jungen Menschen häufiger genutzt werden. Wobei sowohl für die englische Sprache als auch für die Amtssprache Urdu Sperrlisten erstellt wurden.
intern.de
Ob und wie das großflächig funktioniert, soll an dieser Stelle nicht interessieren.
Mich interessiert eher, was mit unseren Daten in Europa passiert.
Denn die Datensammelgier unserer Behörden ist mindestens gleich groß und technisch betrachtet, werden sich unsere Behörden nicht hinten anstellen müssen. Ob mit oder ohne Datenschutz. Lücken gibt es überall.

Wobei die grundsätzlichen Zweifel an der Meldung des Guardian nicht unerwähnt bleiben sollen. Skepsis ist dieser Tage angesagt.

Endlich: Andreas Rebers wurde wieder eingeliefert


Andreas Rebers in der Anstalt (8.11.11)
Mit geistreichem Sprachwitz entlarvt er vermeintliche Biedermänner und echte Brandstifter. Die Glanzstunde eines grandiosen Komödianten.
Berliner Morgenpost
Dem möchte ich nicht widersprechen. Andreas Rebers gehört mit Sicherheit zu den begnadeten Kabarettisten unserer Tage. Er beherrscht seine Rolle als "biederer Brandstifter" hervorragend.

Was dem einen an einen verwirrten Kopf erinnern mag, erinnert dem anderen womöglich an echte kabarettistische Handwerkskunst.

Doch keine Wahrheit widerspricht einer anderen.
Was also ist wahr?

Es ist eben eine Frage der jeweiligen Vorbildung Erfahrung, aus welcher Richtung man einen verwirrten Kopf erblickt.
Böööse Zungen behaupten, einem Bojaren kommen solche Köpfe besonders aus entgegengesetzter Blickrichtung entgegen - dem Leibeigenen aber auch...

Manch einer nennt ihn eigenwillig, manch anderer kann in einem eigenen Willen nicht unbedingt ein menschliches Defizit entdecken.

Verwirrtheit ist also nicht nur relativ, sondern auch allgegenwärtig im Leben der Sprachaffen aus der Familie der Trockennasenaffen.

Übrigens, für seine politische Korrektheit soll Andreas Rebers nicht bekannt sein, dafür aber für seine Eigenwilligkeit.
Wissen sie, was mir neulich aufgefallen ist - in diesen ganzen kulturellen Diskussionen - dass Muslime in Deutschland Weihnachtsgeld bekommen und sich dadurch nicht in ihren religiösen Gefühlen beleidigt fühlen.
Andreas Rebers 
Hier gibt es das nächste Schmankerl zu besichtigen (der Begriff "Muslime" ist übrigens durchaus austauschbar, so auch das "Weihnachtsgeld")

Dienstag, 22. November 2011

Schäuble plaudert unzensiert



Man sollte Schäubles Aussagen beachten und ernst nehmen.

Sie reiten uns immer weiter in die Scheiße hinein und brechen rund um die Uhr ihren Eid.
Wolfgang Schäuble auf dem European Banking Congress 2011. In seiner Rede gab Herr Schäuble ein Stelldichein, dass die Ohren wackelten. So gut wie nichts davon wird in den Medien gesendet werden. IKNews war mit einer Kamera vor Ort und stellte auch selbst noch eine wirklich wichtige Frage. Das Video mit einer kurzen Analyse wird in Kürze online sein.
Infokrieger-News

Krise in Syrien spitzt sich weiter zu

Assad: Syrien wird sich nicht beugen
Syriens Präsident Baschar Al-Assad geht davon aus, daß der internationale Druck auf sein Land wachsen wird. »Der Konflikt wird anhalten und der Versuch, Syrien zu unterwerfen, wird anhalten«, sagte der Staatschef der britischen Zeitung The Sunday Times. Und: »Ich versichere, daß Syrien sich nicht beugen und dem Druck widerstehen wird.« Im Fall einer ausländischen Militärintervention sei er bereit zu kämpfen und zu sterben, so Assad. Der Arabischen Liga, deren Ultimatum in der Nacht zum Sonntag ablief, warf er vor, lediglich einen Vorwand für eine westliche Militärintervention schaffen zu wollen. Dies käme aber einem «Erdbeben» im Nahen Osten gleich und würde die ganze Region destabilisieren.
Die Arabische Liga hatte Syrien am Mittwoch eine Frist von drei Tagen gesetzt, um die seit Monaten anhaltende Gewalt gegen die Zivilbevölkerung zu beenden, und andernfalls mit wirtschaftlichen Sanktionen gedroht. Zudem hatte die Liga die Mitgliedschaft Syriens ausgesetzt. Dies bezeichnete Assad in dem Interview als »irrelevant«.
In einer ersten Stellungnahme am Sonntag wies die Liga einen syrischen Antrag zurück, ihren Plan zur Entsendung von 500 arabischen Beobachtern zum Schutz der Zivilbevölkerung in Syrien zu überarbeiten. Eine Änderung des Plans »würde das Wesen der Mission radikal verändern«, teilte der Staatenbund mit.
Seit dem Beginn der Proteste und bewaffneten Aufstände gegen Assads Regierung Mitte März starben nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 3500 Menschen. Assad selbst gab die Zahl der toten Zivilisten im Interview mit der Sunday Times mit 619 an. Zudem seien 800 Sicherheitskräfte getötet worden.
Der türkische Präsident Abdullah Gül warnte Assad in einem Interview mit der britischen Zeitung Sunday Telegraph, er sei überzeugt, »daß es an den Ufern des Mittelmeers keinen Platz mehr für autoritäre Regime gibt«. Die Türkei habe Assad zu einem beschleunigten Umsetzen der Reformen geraten. Sollte Assad nicht selbst den Wandel vorantreiben, könnte sich die Situation sehr schlecht für Syrien entwickeln, drohte Gül.
junge Welt (AFP/jW)
Dass die "Arabische Liga" nur einen verlängerten Arm der NATO- Mordmaschinerie abgibt, dürfte spätestens seit dem Libyen- Krieg bekannt sein.

Selbst, wenn die Angaben der Vereinten Nationen stimmen sollten, so hat beispielsweise im gleichen Zeitraum der als Drogenkrieg bezeichnete Bürgerkrieg in Mexiko, die Morde an Oppositionellen in Kolumbien oder die immense Mordrate in den USA mehr Opfer hervorgebracht.
Wer sich darüber wundert, weshalb in diesen Fällen nicht die "Fürsorgepflicht der Weltpolizisten" greift, der wundert sich wahrscheinlich auch darüber, weshalb er noch nie den Osterhasen oder den Weihnachtsmann zu Gesicht bekam.

Demnach ist die Besorgnis über syrische Bürger geheuchelt und eine diesbezüglicher Interventionsgrund nur vorgeschoben. Zudem die Opfer auf staatlicher syrischer Seite erst gar nicht erwähnt, heruntergespielt oder falsch ausgewiesen werden, was als ein weiteres Indiz für die Verlogenheit der NATO anzusehen ist.

Und was die Türkei angeht, so sollte Gül sich erst einmal an die eigene Nase fassen und vor der osmanischen Tür kehren.
...daß es an den Ufern des Mittelmeers keinen Platz mehr für autoritäre Regime gibt
NATO-Osmanen- Präsident Gül
Bevor sich Gül in die Angelegenheiten eines souveränen Staates einmischt, sollte er dann doch besser sein eigenes autoritäres Regime aufgeben. Nicht nur die armenische oder kurdische Minderheit würde es ihm danken.
Weshalb die Türkei, dieser wichtige Bündnispartner Israels und der USA, nicht gleichzeitig das autoritäre Apartheid-Regime in Israel anspricht, ist der Glaubwürdigkeit seiner Eliten geschuldet.
Das die Türkei kürzlich das Gros seines Militärstabes inhaftierte und leitende Mitarbeiter seines Geheimdienstes verhaftete, liegt wahrscheinlich daran, dass die Kriegsbereitschaft gegen Syrien in der eigenen Bevölkerung und Verwaltung auf wenig Akzeptanz stößt und die Kriegspläne dennoch umgesetzt werden sollen.

Dass Russland eine Kriegsflotte in die syrischen Gewässer gesandt hat, ist ein starkes Zeichen zum Schutze Syriens und im Sinne des Weltfriedens.
Doch wir sollten uns darüber im Klaren sein, welche Ausmaße sich daraus entwickeln könnten.
Es gilt hierbei nicht Syrien oder Russland zu verteufeln. Diese Länder würden im Notfall nur reagieren. Eine Reaktion erfordert aber einer Aktion.
Und hierbei sind die Völker des Westens gefragt, ob sie die Aktionen ihrer Eliten zu verhindern wissen.

Montag, 21. November 2011

Makabre Werbung, Teil 57.576

Solche präzise geschalteten Werbeanzeigen mögen manche für makaber halten, doch stehen sie nicht im Widerspruch zum eigentlichen Text.
Ich würde diese Anzeige noch nicht einmal für geschmacklos halten.
Geschmacklose und zudem heuchlerische Werbung ist für mich diejenige, wenn beispielsweise die BLÖD- Zeitung - für ihre voyeuristische Leserschaft in allen Einzelheiten - ein Sexualverbrechen an ein Kind schildert und gleich unter dem Artikel eine Werbeanzeige setzt, in der steht "Blutjunge versaute Dinger besorgen es dir. 0190 - ..."

In diesem Land einen Unfall erleiden und nicht ausreichend krankenversichert sein, kann zu ernsthaften Nachfolgeerscheinungen führen. Insoweit kann die obige Werbung gar nicht fehl platziert sein. Sie erinnert uns nur an eine unliebsame Notwendigkeit und an eine Realität im "Gesundheitswesen", für die wir verantwortlich sind, sie aber nicht unterstützen wollen.

Was den jungen Mann betrifft. Ich möchte niemanden bemitleiden, der beispielsweise mit 300 km/h über eine gut befahrene Autobahn rast und in den Leitplanken landet. Ce la vie. Wo gehobelt wird, fallen nun einmal Späne.

Russland entsendet Kriegsschiffe zum Schutz Syriens

Von Israel über Iran bis Pakistan berichteten Medien zum Wochenende, daß russische Kriegsschiffe in syrischen Hoheitsgewässern eingetroffen seien, angeblich um die Hürden für einen befürchteten, NATO-geführten Angriff auf das Land unter dem Deckmantel einer »humanitären Intervention« höher zu setzen und eventuell ganz zu verhindern...
In den letzten Tagen hat Rußland auch seine diplomatischen Bemühungen zur Verteidigung Syriens verstärkt. So hat etwa Außenminister Sergej Lawrow betont, daß die Gewalt im Land ein Resultat eines teils vom Ausland gesteuerten Bürgerkrieges sei und nicht eine blutige Repression unschuldiger Demonstranten durch Präsident Baschar Al-Assad, wie die westlichen Mächte die Lage zwecks Rechtfertigung einer späteren Militärintervention darstellen. Zudem hat der russische Ministerpräsident Wladimir Putin jüngst den Westen vor einer Syrien-Intervention im Stil Libyens gewarnt.
Syrien hat sich in der gesamten Region des Mittleren Osten als der einzige zuverlässige Partner Rußlands erwiesen. Iran erscheint aus Sicht des Kremls nicht vertrauenswürdig und transparent genug. Auch sind die kulturellen Beziehungen zwischen Rußland und Syrien zu groß, als daß Moskau ohne enormen Prestigeverlust das Land schutzlos dem Westen preisgeben könnte. Noch heute hat Rußland einen hohen moralischen Preis dafür zu zahlen, daß es unter der Jelzin-Regierung 1999 dem Druck des westlichen Bündnisses nachgegeben und Jugoslawien den NATO-Raubmördern überlassen hat.
US-Außenamtssprecher Mark Toner wies Rußlands Behauptung, Syrien befinde sich in einem Bürgerkrieg, umgehend zurück und erklärte: »Wir glauben, daß das Assad-Regime eine Kampagne der Gewalt, Einschüchterung und Repression gegen unschuldige Demonstranten organisiert hat.« Wie im vorangegangenen Beispiel Libyen versucht die westliche Militärallianz, die Assad-Regierung und seine Streitkräfte zu verteufeln, während es die Angriffe teils bewaffneter Umstürzler nicht erwähnt oder herunterspielt, wie etwa bei dem jüngsten Überfall schwer bewaffneter »unschuldiger Demonstranten« auf ein Gebäude der Militäraufklärung der syrischen Luftwaffe am Flughafen von Damaskus, bei dem 20 Sicherheitsbeamte getötet oder verwundet wurden.
Trotz lautstarker, gegen Iran gerichteter israelisch-amerikanischer Kriegstrommeln scheint Syrien das nächste Land im Visier der NATO-Aggressionsallianz zu sein. US-Präsident Barack Obama hatte den Ball im August ins Rollen gebracht, als er Präsident Al-Assad aufforderte, zurückzutreten. Die UNO hat bereits alle nicht unbedingt benötigten Mitarbeiter aus dem Land abgezogen.
»Ich sehe keine rein militärischen Probleme. Syrien hat keine Verteidigung gegen westliche Systeme. Aber es wäre riskanter als Libyen. Es wäre eine schwere militärische Operation«, so kommentierte jüngst der ehemalige französische Luftwaffenchef Jean Rannou die westlichen Kriegspläne. Da sich auch die bürgerliche Presse in der Vergangenheit bei der Verbreitung von Lügen und Greuelpropaganda zur Rechtfertigung einer militärischen Intervention vor der Öffentlichkeit stets bewährt hat, würde Syrien ohne russische Hilfe derzeit weitgehend wehrlos gegen einen NATO-Angriff dastehen.
Rainer Rupp (Junge Welt)

Johannes Schlüter: Ein Mann bringt frischen Wind in die deutsche Politik


Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.
Friedrich Nietzsche, "Also sprach Zarathustra"

Sonntag, 20. November 2011

Libyen: Saif Al Islam Gaddafi gefangen

Der NATO- Mordmaschinerie ist es gelungen, Saif Al Islam Gaddafi gefangenzunehmen.
Der amerikanische Staatsbürger und von niemandem demokratisch gewählte „Interims-Premierminister Libyens“ Abdul Raheem al-Keeb verkündete, Saif werden einen fairen Prozess unter internationaler Beobachtung bekommen. Er „vergaß“ zu erwähnen, dass im "befreiten" Libyen die Sharia herrscht und es weder eine funktionierende, geschweige denn demokratische Justiz noch ein gültiges Gesetzeswerk gibt. Der Sprecher der Zintan-Brigade [diesen Mordgesellen ist es gelungen, Saif Gaddafi zu ergreifen] verkündete denn gestern ungerührt und zynisch live auf Al Jazeera, Saif bekäme einen fairen Prozess, „doch am Ende steht die Exekution".
Hinter der Fichte
Wie solche "fairen Prozesse" aussehen, ist hinlänglich bekannt. Slobodan Milosevic oder Saddam Hussein sind noch nicht lange genug tot, um vergessen zu können, wie "fair" ihre Scheinprozesse geführt wurden.
Lächerlichkeit wäre hierbei noch eine Untertreibung.

Noch ist Saif nicht tot. WIR haben die Chance, ihn zu retten. Wobei ich Zweifel daran hege, weil die Seuche der allgemeinen Gleichgültigkeit und des moralischen Verfalls in der Gesellschaft nicht zu unterschätzen ist.
Freiheit für Saif!

Ich fordere die Bundesregierung dazu auf, sich als Schutzpatronin für Saif Gaddafi auszugeben.
Doch wer bin ich schon, um solche Forderungen stellen zu können?
Ich bin der vermeintliche Souverän in einer vermeintlichen Demokratie.
Also ein Nichts, solange wir nicht vereint unsere Rechte einfordern und unserer Pflicht auf Verantwortung nachkommen.

Was wäre, wenn die Staatsschulden gar keine sind?

„Die ägyptischen Schulden nur zu bedienen kostet fast $3 Milliarden jährlich, mehr als alle Lebensmittelsubventionen, über die der IWF ständig herumredet, mehr als unsere Gesundheitsausgaben,“ sagte Gamal verärgert. „Wir sind belastet mit Schulden in der Höhe von $35 Milliarden bei ausländischen Banken, die meisten aufgenommen unter dem Regime Hosni Mubaraks und keine davon zum Nutzen des Volkes.“
Ali erläuterte die Grundlage der Kampagne, die nicht eine generelle Streichung der Schulden fordert, sondern eine genaue Durchforstung der Kreditbedingungen und Verwendungszwecke, um herauszufinden, ob der jeweilige Kredit mit Zustimmung des ägyptischen Volks aufgenommen wurde, ob er im Interesse des Volkes ist und zu welchem Ausmaß er durch Korruption verschwendet wurde. Er erklärte, dass die ausländischen Kreditinstitute genau wussten, dass Mubarak ein Diktator war, der gefälschte Wahlen veranstaltete und daher nicht den Willen des Volkes repräsentierte, als sie ihn mit Geld überschütteten, und dass sie die Konsequenzen tragen sollten – nicht das ägyptische Volk.
Das entspricht den international akzeptierten Bedingungen hinter der legitimen Praxis der Zurückweisung von „anrüchigen/illegitimen Schulden” – rechtswidrig aufgenommenen Krediten – die von den Vereinigten Staaten von Amerika 2003 - sehr stillschweigend - angewendet wurde, um die Schulden des Irak in Stücke zu reißen, und von Ecuador im Jahr 2009. „In Ecuador gab es eine unserer Revolution ähnliche Volkserhebung, und nach der nächsten Wahl bildete der Präsident einen Untersuchungsausschuss und konnte erreichen, dass zwei Drittel der $13 Milliarden gestrichen wurden,“ berichtete Gamal und überließ es den Konferenzteilnehmern, darüber nachzudenken, was eine wahrhaft revolutionäre Regierung in Ägypten für das Gesundheitswesen und für die Arbeitsbeschaffung tun könnte.
(c) Eric Walberg (antikrieg.com) 
Hier geht es zum vollständigen Artikel.

Samstag, 19. November 2011

Über alles! - das dient dem Wachstum...

Um dem ganzen medialen Einheitsquark etwas entgegen zu setzen, sei hier auf ein Gespräch mit Heiner Flassbeck, Chefökonom der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung, hingewiesen.

Ich belasse dieses Gespräch unkommentiert und welche Meinung ich über die UNO vertrete, dürfte ohnehin bekannt sein. Jedoch möchte ich Herrn Flassbeck nicht mit der UNO gleichsetzen:
Herr Flassbeck, ist unsere Welt mit dem gegenwärtigen Wirtschaftssystem noch zu retten?
Wenn ich ganz ehrlich bin: nein.
Warum nicht?
Weil wir das System, in dem wir leben und wirtschaften, überhaupt nicht ­verstehen. Das liegt vor allem an den Ökonomen, die in den vergangenen 30, 40 Jahren ein Weltbild geschaffen haben, das mit der wirklichen Welt nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.
Hier weiterlesen. Nahrung fürs Gehirn, sagt man. Verdauen müsst ihr es wie gewohnt selbst...

Freitag, 18. November 2011

"Eine neue Welle in der Unterhaltung..."


"Eine neue Welle in der Unterhaltung...": Die spanische Buch-Community leerestademoda.com stellt rechtzeitig zur Buchmesse eine Neuentwicklung vor. Mit freundlicher Genehmigung der Macher präsentieren wir Ihnen dieses Produktvideo im Original mit deutschen Untertiteln.
Hessischer Rundfunk
...bei guter Pflege - böööse Zungen behaupten das - lässt sich diese Entwicklung auch noch nach tausend Jahren nutzen...

Donnerstag, 17. November 2011

Geburtenrate in Neufünfland übersteigt nur noch die des Vatikanstaates

Wie die JW berichtet, wird die niedrige Geburtenrate in den an der amerikanischen Besatzungszone (BRD) angeschlossenen "neuen Bundesländern"* nur noch vom Vatikanstaat untertroffen. Also eines Staates, der als waschechte Monarchie Europas zugleich ein Sammelbecken von männlichen Homosexuellen abgibt.
Lendenfreude ist hierbei also nicht mit einer biologischen Unfähigkeit zu verwechseln.

Gründe für die niedrige Geburtenrate in "Neufünfland" - die seit der Kehrtwende von 1989 um 60 Prozent zurückgegangen ist - gibt es viele. Sie sind u.a. in den unsicheren Lebensverhältnissen und vor allem der Entvölkerungspolitik zu finden. Vor allem auch, weil junge Menschen gezwungen sind, auszuwandern, um in der Ferne ihr "Glück" zu suchen.

Das hindert jedoch westdeutsche Politiker nicht daran, weiterhin ihr Lied von den "blühenden Landschaften" zu singen.
Doch was nützen all die neuen Straßen und die nicht mehr grauen Häuser, wenn die Menschen wegsterben oder auswandern?
Mein Vater sagte bereits vor vielen Jahren, dass sie Brandenburg - meine Heimat und das einstige Kernland Preußens** - eines Tages zum "größten Altenheim der Welt" gemacht werden haben. Ich weiß, dass er diese Aussage voller Bitterkeit getroffen hatte.

Sicherlich gibt es zu viele Menschen auf dieser Welt. Die sieben Milliarden Marke soll dieser Tage geknackt werden, was als Anlass zur Besorgnis und nicht zur Freude zu werten ist. Doch hat die Entvölkerungspolitik in Neufünfland nichts mit der Überbevölkerung der Erde gemein.
Das Bruttoinlandsprodukt der fünf Länder, das sich laut Friedrich ebenfalls erfreulich schnell dem des Westens annähere, ist in den Jahren 1990 und 1991 um mehr als 30 Prozent unter den Stand des Jahres 1989 gesunken, die ostdeutsche Industrieproduktion gar um 60 Prozent. Die Werte von 1989 konnten nie wieder erreicht werden. Im Osten, so das Kalkül der Bundesregierung, soll sich bis 2060 die Bevölkerung um ein Drittel reduziert haben.
Junge Welt
Doch es gibt auch noch andere Statistiken, die westliche Politiker zum Jubelgesang anstiften lassen und ihren niederen Geist bezeugen. Sebastian Carlens formulierte dies in seinem JW- Artikel ("Vatikan bald eingeholt") treffend:
Eine Zahl war schon vor 1989 niedrig – und blieb es: die der Kirchenmitglieder. Weniger als 20 Prozent der Einwohner Wittenbergs beispielsweise, der Wiege der Reformation, sind noch in einer der Volkskirchen, aller neu errungenen Religionsfreiheit zum Trotz. Doch die geistigen Bettelsüppchen für die drüben Gebliebenen sind da, sie sind erprobt und angerührt. Im Jahre 2017 jährt sich Luthers Thesenanschlag zum fünfhundertsten Male, und die Bundesregierung nutzt den Anlaß, die »ostdeutschen Kernländer der Reformation« mit Feierlichkeiten zu überziehen. »Einmal mehr wird deutlich, daß Martin Luther zum Symbol des gesamten Deutschland wird«, sagt der Innenminister. Luther ist brandaktuell, und seine Ratschläge auch: »Darum rate ich, daß ein jeder, der hier mit einem guten Gewissen handeln und das Rechte tun will, mit der weltlichen Obrigkeit zufrieden sei und sich nicht an ihr vergreife« [siehe hierzu in der Bibel die entsprechende Matthäus- Frohbotschaft Evangelium].
"Der Minister nimmt flüsternd den Bischof im Arm: Halt du sie dumm, ich halt sie arm." - Reinhard Mey in "Sei wachsam".
So ist es, aber so soll es nicht bleiben.
 
*
Sie werden gemeinhin immer noch "neue Bundesländer" genannt, obwohl sie bereits, bezogen auf die Gesamtdauer der BRD, seit einem Drittel zugehörig sind. Ein Kind wird von seinen Eltern auch noch als Kind bezeichnet, wenn es bereits 60 Jahre alt ist und die greisen Eltern besucht.
** Preußen galt unter dem großen Friedrich als das fortschrittlichste und freiheitlichste Land der christlich- jüdischen Hemisphäre. Ohne die damalige Schutzmacht Preußen hätte es unmöglich eine USA gegeben, da Preußen, diese einstige Großmacht, als einziges Land der abtrünnigen englischen Kolonie Sicherheit gewährte. Zum Dank wurde 1945 Preußen von der Landkarte getilgt. Böööse Zungen behaupten - historisch spricht nichts dagegen - wegen eines Österreichers und einer Bewegung, die aus Bayern stammte. 

Mittwoch, 16. November 2011

CDU- Mindestlohndebatte ist eine Mogelpackung

Passend zum Beitrag "Mindestlohn-Debatte: CDU zeigt sich plötzlich als Wetterhahn" hat nun auch das Netzportal des Heise- Verlags "Telepolis" einen Beitrag veröffentlicht, aus dem ganz klar hervorgeht, dass die Mindestlohndebatte der CDU eine Mogelpackung für die Arbeitnehmer darstellt.

Die Union der christlichen Nächstenliebe (CDU) will, und das wurde auf deren Parteitag deutlich, ihr ohnehin angeschlagenes Bild aufpolieren und maximal die bisherige Hungerlohnpolitik festschreiben helfen.

Dass sich die "Qualitätsmedien" am heuchlerischen Getöse der CDU beteiligen, müsste eigentlich an dieser Stelle nicht erwähnt werden, doch ist es wert, erwähnt zu werden (siehe hierzu auch die Aussage des US- Amerikaners Louis Farrakhan, die wiederum ebenso auf Deutschland bezogen werden darf).

Dienstag, 15. November 2011

Brandrede Farrakhans über die Rolle der Qualitätsmedien

Mir ist nicht bekannt, ob Louis Farrakhan von denjenigen Medienvertretern, die er im nachfolgenden Video anklagt, als "Hassprediger" und "Verschwörungstheoretiker" bezeichnet wird. Doch verwundern würde es nicht.

Einmal abgesehen von seinen Aussagen über Steve Jobs, der vermeintlichen Freiheit des Internet oder eines gewissen "Gott", teile ich seine Aussagen über die Rolle der angeschlossenen Medien - also der Medien, die sich so gerne selbst beweihräuchernd als Qualitätsmedien bezeichnen.

Wen das Gesagte als zu wütend vorgetragen erscheinen mag, dem sei gesagt, das vor jeder Wut stets Enttäuschung und Trauer stattfindet. Worüber ist also Farrakhan enttäuscht und traurig?
Und was ändert seine Wut an den Inhalt seiner Aussage?
Wenn ihr einkaufen geht, schmeißt ihr dann (im Normalfall) den Inhalt oder die Verpackung in den Müll?


Farrakhan: "Ihr habt keine Demokratie, wenn ihr keine freie Presse habt."

Freitag, 11. November 2011

Antideutsche fordern Auftrittsverbot für jüdischen Musiker

Wenn ein politisch unkorrekter Zeitgenosse einen Juden kritisiert bzw. ihm solches unterstellt wird, dann gilt dieser Zeitgenosse gemeinhin als "Antisemit".
Derartig böswilliger und rassistisch motivierter Schwachsinn muss im Umkehrschluss bedeuten - falls ein Zeitgenosse Merkel, Dieter Bohlen oder den Hausmeister an der nächsten Schule kritisiert, dann müsste es sich um einen "Antideutschen" handeln.
Um die Kritik an einer einzigen Person auf ein ganzes Volk bzw. eine nicht homogene Religionsgemeinschaft ummünzen zu wollen, dafür benötigt es nicht nur Dreistigkeit, sondern auch einer gehörigen Portion Verblödung und bornierten Starrsinns.

Was aber, wenn ausgerechnet diejenigen, die jede beliebige Kritik an einen Juden als "antisemitisch" diffamieren wollen, einen Juden kritisieren bemängeln?
Keine Angst, die Bigotterie derjenigen baut auf keiner Logik auf, sonst müssten sie sich selbst als "Antisemiten" bezeichnen. In diesen Fällen halten sie sich getreu an die Göring- Losung: "Wer Jude ist, bestimme ich".

Was ist, wenn diejenigen, die vorgeben "antifaschistisch" zu agieren, dabei noch jeden bekennenden Faschisten übertreffen wollen?
Schaffe ich Recht und Menschlichkeit, wenn ich diese gleichzeitig abschaffe?
Eine einfache Frage, bei der in diesen Zeiten die Fragestellung bereits, als auch die Beantwortung von einer politisch unkorrekten Sichtweise zeugt.
Wer sich mit der Idiotie unserer Tage auseinandersetzt, gilt bereits als Verdächtigter überführter Ketzer und wird dafür gemeinhin von der Heiligen Inquisition zur Rechenschaft gezogen.

Die Heilige Inquisition setzt sich u.a. aus den "Antideutschen" zusammen. Diese dem "linken Spektrum" zuzuordnende Sekte aus Fanatikern bezeichnet sich ungeniert selbst als Antideutsche, leugnet also nicht ihre rassistische Motivation.

Um den Krankheitszustand Deutschlands zu verdeutlichen, sei auch noch angefügt, dass diese antideutschen SA- Schlägertruppen der Besatzungsmächte mit Millionensummen aus dem Etat der deutschen Steuerzahler alimentiert werden. Jährlich mit Millionensummen, versteht sich.
Deutsches Geld stinkt bekanntlich nicht. Und dem deutschen Michel interessiert es nicht, wenn diejenigen, die ihn hassen und bekämpfen, auch noch von ihm bezahlt werden.
Es ist ja auch schick geworden, in bestimmte Etablissements zu gehen und dafür zu bezahlen, sich anspucken, anpissen und auspeitschen zu lassen.
Sklavennaturen erfahren hierzulande Hochkonjunktur.
So wurde den Deutschen als ethnisch definierte Entität der – offenbar genetisch bedingte – Defekt unterstellt, gesetzmäßig nach Krieg, Weltherrschaft und Massenmord zu streben. Diese „antideutsche“ Kernthese zeigt mithin ihrerseits die charakteristische Gestalt eines rassistischen Stereotyps: Einem Kollektiv werden biologisch-genetische Eigenschaften angedichtet und diese dann wiederum auf einzelne Individuen rückbezogen. Genau genommen hätten die „antideutschen“ Theoretiker, allesamt deutscher Nationalität, falls ihre Theorie richtig gewesen wäre, zuallererst Hand an sich selbst legen müssen.
So ganz unausgegoren klingt dies nicht, wenn man die eine oder andere Parole von antideutschen Demos noch in den Ohren klingen hat: „Deutsche in ein Massengrab!“ schallte es bisweilen etwas gewaltgierig unter blau-weiß hervor.
nichtidentisches - Blog
Die Antideutschen werden von vielen unterschätzt und doch reicht ihre politische Macht soweit, selbst Minister und Konzernherren scheitern zu lassen.
Das funktioniert nur, wenn man sich der Macht der Besatzungsmächte sicher sein kann.

Doch zurück zum eigentlichen Thema.
Morgen Abend "bereichert der israelische Saxophonist Gilad Atzmon mit seinem Orient House Ensemble das 34. Göttinger Jazzfestival."
Grund genug für die Göttinger Antideutschen, "antisemitische" Forderungen und Drohungen auszusprechen.
Atzmon, ein radikaler Kritiker von Israels Politik und des Zionismus, sei ein Holocaust-Leugner und »NS-Verharmloser«. Die Positionen des Musikers seien »auf den ersten Blick kaum von denen der NPD zu unterscheiden«, schreibt »a:ka« in einem Flugblatt. Atzmon fungiere gern als »›Alibi-Jude‹ der antisemitischen Internationale« und rede »bisweilen daher wie ein prototypischer Bierzelt-Antisemit«.
Junge Welt (a:ka = antideutsche Gruppierung)
Der Musiker und Schriftsteller Gilad Atzmon zählt zu den aufrechten und idealistischen Menschen unserer Tage und dieser Widerspruch zu den Antideutschen muss deren Gegnerschaft hervorbringen.
Aus seinen Positionen hat der 48jährige, der als Soldat für die israelische Armee in den Libanon-Krieg zog und seit längerem in England lebt, nie ein Hehl gemacht. Er sieht Israel als »eine Kolonialmacht, die durch ethnische Säuberung und Plünderung entstanden« ist. »Der Holocaust diente dazu, die Aufmerksamkeit von den ungeheuren Verbrechen der Alliierten abzulenken«, zitiert ihn nun die Gruppe »a:ka«.
Junge Welt
Die Forderung nach Auftrittsverboten für (bestimmte) Juden in Deutschland sind dieser Tage kein Tabu. Neben Atzmon betrifft dies beispielsweise auch Prof. Finkelstein oder Felicia Langer.

Die Veranstalter des Göttinger Jazzfestivals halten derzeit an Atzmon's Auftritt fest.
Doch erreichten die Göttinger Antideutschen bereits einen Teilerfolg.
Der Fachbereichsleiter für Kultur in Göttingen, Hilmar Beck, kündigte auf Grund der Drohungen seine Funktion in der Veranstaltungsleitung, nicht ohne noch "deutlich zu machen, »daß die Stadt nicht Träger des Festivals ist und das Festival auch nicht zu verantworten hat".
Das zum Einfluss der Antideutschen auf die deutsche Gesellschaft.
Die allgegenwärtige Angst vor sozialer Ächtung - die Angst vor den Antideutschen und dem politischen Klima - ist in Deutschland an der Tagesordnung. Solche feigen Rücktritte sind Usus.
So geht man mit Israel-Kritikern mittlerweile um.« Der tiefere Grund des Boykottaufrufs seien Atzmons politische Positionen, gegen die »diese Leute mit Fakten nicht ankommen«.
Die antizionistische Jüdin Evelyn Hecht-Galinski über das geforderte Auftrittsverbot.
Genauso ist es. Mit Fakten bzw. mit Vernunft erreicht man nichts bei Leuten, die ausschließlich durch ihre Interessen geleitet werden. Schon nicht, weil diese Interessen jeder Vernunft entbehren.
"Der Versuch, meine Sichtweise mit der Nazipartei in Verbindung zu bringen, bedarf keiner Antwort«, schrieb Atzmon mittlerweile selbst. »Wenn ich darauf bestehe, daß Geschichte frei und öffentlich diskutiert werden muß, bin ich dann ein Nazi? Wenn ich vielen israelischen Akademikern darin zustimme, daß der Holocaust die ›neue jüdische Religion‹ ist, bin ich dann ein Nazi?«
Gilad Atzmon
Laut Veranstalter ist das am Samstag stattfindende Konzert von Gilad Atzmon bereits ausverkauft.

Zeigt den Antideutschen nicht nur den Mittelfinger!

Donnerstag, 10. November 2011

Drohkulisse für Krieg gegen den Iran wird ausgebaut

Sowjetische Anti- US- Propaganda. Die USA sind das einzige Land, das Atombomben auf Zivilisten abgeworfen hat und seit Jahren in ihren Kriegen Nuklearmunition verwendet.


Nachdem von den USA ausgehend Morde an iranische Atomwissenschaftler ausgeübt wurden, will nun Washington auch Mordanschläge auf Funktionäre der iranischen Revolutionsgarden durchführen.
Der politisch immer noch einflußreiche US-General a. D. Jack Keane hatte bei einer Anhörung am 27. Oktober dem US-Kongreß empfohlen, eine verdeckte Kampagne zur Ermordung führender Offiziere der Revolutionsgarden zu beginnen. Gemeinsam mit anderen Kriegstreibern aus früheren US-Regierungen war der ehemalige stellvertretende Generalstabschef der US-Army vom Kongreß eingeladen worden, um Möglichkeiten zur Eskalation des von den USA bereits geführten verdeckten Krieges gegen den Iran zu diskutieren. Keanes Vorschlag wurde u.a. vom ehemaligen CIA-Agenten Reuel Marc Gerecht unterstützt. Der erläuterte den versammelten Abgeordneten, daß es nur einen Weg gebe, die Aufmerksamkeit des Iran zu erregen, nämlich »jemanden zu erschießen«.
Junge Welt
Der iranische "General Amir Ali Hajizadeh hat die USA öffentlich vor allen Versuchen gewarnt, führende Offiziere seiner sogenannten Al-Quds-Elitetruppe zu ermorden". Hajizadeh drohte damit, als Vergeltung für einen getöteten iranischen Offizier "dutzende" US- Kommandeure töten zu wollen, die sich in der Nahost- Region im Einsatz befinden.

Diese Androhung von Reaktionen auf die geplanten Aktionen der USA nahm die US- Presse auf und verkehrte die iranische Warnung in ihr Gegenteil. Die US- Medien "verfälschten sie zu einer schrecklichen iranischen Drohung gegen die USA und ihre tapfersten Offiziere, die sich nun angeblich vor iranischen Meuchelmördern in acht nehmen müßten".
Nicht erst der Zeichner dieser Sowjet- Propaganda hatte schon vor Jahrzehnten erkannt, welche Gefahr von den USA ausgeht. Dieses Gesellschaftssystem kann gar nicht anders - so funktioniert Kapitalismus nun einmal. Einen Kuschelkapitalismus wird es nicht geben. Er müsste bedeuten, ein Päderast - als Kindergärtnerpräsident fungierend - sollte seine LEIDENschaft nur noch auf Greisinnen beziehen.


Des weiteren nannte das russische Außenministerium eine weitere Propagandawelle seitens der IAEA eine "Quelle einer neuen Steigerung der Spannungen".
Die UN- Organisation IAEA hat wieder einmal vor, einen "Fachbericht" zu veröffentlichen, der den Iran als Bedrohung erscheinen lassen soll.
Nur zur Erinnerung, der Iran, der (noch) keine Atomwaffen besitzt, hat den Atomwaffensperrvertrag der UN unterzeichnet und wird - ob grundlos oder begründet, einerlei - von der IAEA angeklagt.
Israel hingegen besitzt als einziges Land dieser Weltregion Atomwaffen, hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet und droht beständig damit, seine Atomwaffen einsetzen zu wollen (u.a. gegen den Iran, der israelische Ministerpräsident wirbt seit Monaten für einen Krieg gegen den Iran); wird aber von der IAEA ignoriert, also noch nicht einmal ermahnt.
Solches Gebaren ist untrüglicher Beweis dafür, dass die IAEA eine parteiische Heuchlerorganisation darstellt und keine Kontrollorganisation einer gleichberechtigten Völkergemeinschaft.
Dies gilt ebenso für die UNO, ohne deren Hilfe und Führerschaft viele der Eroberungs- und Vernichtungskriege der letzten Jahre überhaupt nicht hätten stattfinden können.

Bereits vor der Veröffentlichung dieses Berichtes lassen westliche Politiker und westliche "Qualitätsmedien" die Säbel rasseln. Frankreich ist hierbei - wie auch kürzlich in Libyen, Elfenbeinküste und Somalia geschehen - vorn. Ein Diener erfüllt seine Pflicht, um nicht zu sagen, Kapital war schon immer international und so spielt auch Frankreich seine Rolle.

Freiheit Brot für die Welt - made in U.S.A.


Ein Angriffskrieg gegen das iranische Volk scheint angesichts der Drohkulisse unausweichlich.
Die Bevölkerung der westlichen Staaten ist in ihrer Masse zu dekadent, als das durch sie ein weiterer Krieg verhindert werden könnte.
Die einst so starke Friedensbewegung dieser Länder ist zu einem erbärmlichen Haufen - oftmals sogar opportunistischer Weise - zusammengeschmolzen. Und das ist das wirklich erbärmliche. Ein Land nach dem anderen wird erobert und vernichtet und die Menschenrechtler, die Freien, die Demokraten, die Nächstliebenden, die Rechtsstaatlichen und welche Ideale sie sich noch als Orden an ihre Faschingskostüme anheften mögen, schauen dabei tatenlos zu und machen sich somit zu Mittätern.

Schaut nicht weg!
Schweigen heißt JA zu einen weiteren Vernichtungskrieg!

A: Was soll ich da? Ob ich mich aufrege oder nicht. Die machen doch sowieso, was sie wollen?
B: Eben. Genau darum machen sie es!

Mittwoch, 9. November 2011

Der Überwachungsstaat wird wieder einmal erweitert

Nach diversen Datenschutzskandalen, sogar in deutschen Dax-Unternehmen, versprach die Bundesregierung ein Gesetz vorzulegen, das die unterschiedlichen Interessen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gerecht ausgleicht.
Herausgekommen ist das Gegenteil: Das kurz vor der Verabschiedung stehende Beschäftigtendatenschutzgesetz gestattet zum Beispiel den Arbeitgebern unter bestimmten Voraussetzungen, die Emails seiner Arbeitnehmer auszuwerten, mehr Videoüberwachungsmaßnahmen am Arbeitsplatz zu installieren und vor allem großflächige, verdachtsunabhängige Datenabgleiche, sog. Screenings, über alle Beschäftigten vorzunehmen. Dieses Beschäftigtendatenschutzgesetz wird jetzt massiv kritisiert von Gewerkschaftern, Arbeitsrechtlern, Datenschützern und sogar Arbeitgebern.
Report


Wen wundert es, dass die Regierung das Gegenteil von dem macht, was sie vorgibt, machen zu wollen?
Mich nicht. Ich leide nicht am "Täglich grüßt das Murmeltier"- Syndrom.
Den Leuten, die sich darüber wundern, das "sogar" - welch Wunder?! - "deutsche DAX- Unternehmen" darunter sind, geht es dabei offensichtlich anders.
Sie faseln ja auch immer noch von "Demokratie" und "Rechtsstaat", als ob sie in einem anderen Land wohnen würden oder sich die Wirklichkeit den ausgelutschten unwirklichen Phrasen unterordnen müsste.
Und dabei fällt es ihnen noch nicht einmal auf, dass der Gesetzgeber, also die Bundesregierung, identisch mit den Hauptanteilseignern mindestens zweier der genannten (DAX-) Unternehmen ist: Bahn AG, Telekom.
Und überhaupt, wieso werden internationale Konzerne als deutsche, also als nationale Unternehmen bezeichnet?
Weil sie ihren Hauptsitz in Deutschland haben?
Nicht unbedingt...
Eine vielseitige Berichterstattung stelle ich mir anders vor.
Aber zum Glück gibt es ja noch das Netz und die Informationen können fließen.

"Beschäftigtendatenschutzgesetz" klingt nach Schutz der Daten der Beschäftigten. Und dabei sichern sie sich dadurch den Zugriff auf diese Daten, an die sie zuvor nicht legal oder nur grauzonenhaft herangekommen sind.
Sie wollen ihren Überwachungsdrang legalisieren, ihre Mechanismen zur Unterdrückung ausbauen.
Dafür dieses Gesetz.

Aber unterhalten wir uns lieber über die Menschenrechte im fernen China oder die Reisefreiheit der Kubaner. Damit eckt man weniger an, da es salonfähiger ist.
Mit Chance, als Gesprächspartner oder Experte ins Fernsehen eingeladen zu werden und dann das deutsche Problem verniedlichen und verweichlichen zu können.
Die Deutschen interessierten sich schon immer für fremde Länder und Kulturen. Davon kündet nicht nur ihre Sprache. Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn sie sich mindestens auch im gleichen Maße für ihre eigenen Belange interessieren würden.

Dann würden die Medien anders, weil realistischer berichten oder die Glotzen ausbleiben.

"Haltet den Dieb" zu rufen, hat jedenfalls in Deutschland Tradition.

Und ich tröste mich keineswegs damit, dass die Medien sich bestimmter Themen wenigstens annehmen würden.
Aufklärung funktioniert anders. Verklärung allerdings nicht.

Sonntag, 6. November 2011

Der Kulturbanause, Teil VIII

Sollte einer von euch in den Genuss gelangen, das Zeitliche nach mir zu beenden, den bitte ich vielmals darum, folgendes Liedgut in die abzuschließende Dankesrede aufzunehmen.
Danke im Voraus.


Die Netzseite "sozialismus.info" ist mir gänzlich unbekannt und von daher sollte die Werbung im Video überlesen werden.

Einmal, Rio, waren wir uns begegnet. In der Gemarktung Fürstenwalde, das an der Spree gelegene. Und wir haben uns - ohne Worte - angelacht. Dein Lächeln zu - "Mama, Mama, warum hast du mich geboren oder hat mich der Esel im Galopp verloren? Du sprichst von Liebe. Was ist das? Ist das, das Leben in der Stadt? Was soll daran schlecht sein? Liebe kommt von unten..." - werde ich nicht vergessen.
Unsere Verbundenheit erkannte ich an Deinem Lächeln.
Es war ein sauberes Lächeln.
Leider lachten in diesen Moment nur wir beide. Der Rest der Gemeinde wollte womöglich ihren RAF- Hofmusikanten und Medien- STAR, Rio den Reißer, sehen. Ohne ihn erlebt begriffen zu haben.
Schade um die verlorene Tatkraft der Gemeindemitglieder...

Erinnerungen für die, die nicht dabei waren.

Unser Pogo erinnerte Dich an den Moment, als Dir einst diese gerechten Zeilen kamen. Wir bildeten in diesem Moment Deine Zeitmaschine. Es geschah 1991, nicht 1848, 1989 oder gar 1933. Und das ist wirklich gut so. Oder auch nicht. Denn Du warst ebenso die unsere!
Rio, der Traum ist noch längst nicht aus und ich werde auch weiterhin, wie Du, alles daran geben, dass er Wirklichkeit wird.
Solch Liedgut entfremdet von der Einsamkeit eines Kriegers dieser Tage...
"WIR sind die Gefangenen im Klassenkampf...im Kampf um unsere Zukunft und für unser Land"
Und macht Mut und fordert zum "Weitermachen Kamerad/ Genosse!" auf.
Und ist immer wieder schön anzuhören...

Denn der Kampf, mein Freund, geht auch ohne uns weiter! Aber ohne uns gebe es ihn nicht.

Eine Verneinung desselben würde ich als wahre Blasphemie betrachten.


Teil VII

Samstag, 5. November 2011

So grausam war Gaddafi

Was der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles zufügte, wird jetzt täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer 4 Jahrzehnte leiden mussten.
  1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.
  2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.
  3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.
  4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.
  5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.
  6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.
  7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatlicher Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.
  8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.
  9. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.
  10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde.
  11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.
  12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.
  13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.
  14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.
  15. Gaddafi startete Das "Great-Man-Made-River-Projekt" (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser- Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft. Gott sei Dank haben Nato und Rebellen das libysche Volk davon befreit.
(Wir bedanken uns für diese Zusammenstellung, die sich wohltuend von den "Gaddafi- Nachrufen" in den Mainstream [englisch für gleichgeschaltet] -Medien unterscheidet.)

Freitag, 4. November 2011

Denk ich an Europa in der Nacht…

„Wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit für unsere Kinder und Enkel erhalten“ – dieser Satz, gesprochen von Angela Merkel nach dem gestrigen Abendessen mit Nicolas Sarkozy und Giorgos Papandreou, beschreibt die politische Agenda der vermeintlichen Euroretter wohl besser, als es jeder ihrer Kritiker je könnte. Von Demokratie ist heute gar nicht mehr Rede. Die Interessen der gerne als „Finanzmärkte“ umschriebenen Spekulanten, der Groß- und Investmentbanken und Hedge-Fonds, bestimmen die Agenda. Was die Menschen wollen, spielt längst keine Rolle mehr. Die Märkte und ihre Interessen diktieren der Politik, wo es lang geht. Die Börsenkurse gelten dabei als Gradmesser des Erfolgs. So muss man sich wohl die „marktkonforme Demokratie“ vorstellen, die sich Angela Merkel auf ihre Fahnen geschrieben hat.
(c) Nachdenkseiten, der vollständige Artikel ist hier zu finden

Wohlfühljahreszeit: Kaum zu glauben, der Herbst

In Hamburg ist es derzeit zwar geringfügig kälter (ca. 14°) als im Juli, doch scheint im Gegensatz zum Sommer des öfteren die Sonne und es regnet nicht tagelang vor sich hin. Die Wolken hängen nicht über den Dächern vierstöckiger Häuser, wie dies teilweise im Sommer der Fall war und normalerweise zu einen Hamburger Herbst gehört.

Der Oktober war ein sprichwörtlich "goldener".
Ich kann mich im Rückblick auf all die Jahre meines Hamburger Exils nicht daran erinnern, dass der Herbst in dieser Stadt - über Tage, über Wochen hindurch - so schön sein könnte.
In den letzten Jahren hatte ich innerlich schon Bammel vor den dunklen Nebelschwaden des Hamburger Herbstes. Zu oft passte sich meine innere Stimmung dem Wetter an und ich benötigte deshalb sehr viel Kraft, um das ausgleichen zu können. So muss sich ein Geistwesen fühlen, das gezwungen ist, sich über 3.000.000.000 Jahre zurückzuversetzen, um sich unausweichlich in einer Ursuppe wälzen zu sollen.
Da die letzten drei Sommer den historischen Herbstmonaten angeglichen waren, war es auch nicht möglich, zuvor genügend Energie aufzutanken, um dem dunklen Herbst begegnen zu können. Man konnte auch nicht davon ausgehen, dass die Wetter- Regel dieses Jahr gebrochen wird. Und so hieß es wie so oft: Es komme, was kommen muss.
So geschah es heute, dass ich, als ich mich ausgehbereit machte, schon das Innenfutter meiner Joppe entfernte. In den vergangenen Tagen störte das Innenfutter bereits. Zu warm angezogen fühle ich mich nicht wohl, was an meinen Fikinger Wikinger- Genen liegen dürfte.
Nun gut, ich steige normalerweise auf den Weg zur Arbeit in den Linienbus ein und nutze den größten Vorteil des Öffentlichen Nahverkehrs: Die Zeit während der Fahrt lesen zu können.
Ich möchte nicht verschweigen, dass das Lesen im Normalfall auf Grund asozialen Verhaltens der mitreisenden "Mitmenschen" unmöglich wäre, gäbe es da nicht bestimmte Hilfsmittel zur Vermeidung eines Tobsuchtsanfalls.

Derzeit nutze ich besonders gern eine defensive Vorgehens- Angriffsstrategie. Ich benutze beim Lesen ein Abspielgerät und höre harmonische Klänge, die mich vor den (meisten) Außenklängen bewahren. Was heißen soll, weder wird mein "Lesesaal" zum Großraumbüro voller babylonisch sprechender Handy- Terroristen, die gegen pubertierende Wichtigtuerei und Geltungssucht anschreien müssen, noch muss ich mir die Interpretationen des gestrigen Hartz IV- TV aufzwingen oder mich in den befremdenden Gerüchen dieser Welt ungewollt unterrichten lassen.
Wie angedeutet, verfüge ich über weitere Angriffsstrategien...

Doch bevor ich unnötiger Weise abschweife, komme ich lieber zum eigentlichen Gedanken Text zurück.

Ich steige also in den Bus ein, werfe meine Musikmaschine an und entscheide mich heute für eine Scheibe, die ich zwar ausgesprochen mag, aber seit einer geraumen Zeit nicht mehr angehört hatte: Die "Division Bell" von Pink Floyd.
Normalerweise vermeide ich beim Lesen Musik mit andauernden Texten. Das lenkt ab.
Die Division Bell wirkt anders.
Ausnahmen bestätigen eine Regel.

Ich nehme mein Buch hervor und lese in diesem so interessiert und Informationen aufsaugend wie in den letzten Tagen auch. Doch dann halte ich, durch die Musik inspiriert inne und schaue aus dem Busfenster.
Ich nehme eindringlich das von der Sonne so schön und warm angestrahlte Bunt der verschiedenen Pflanzen wahr.
Wolken, deren unendliche Gebilde die Phantasie anregen. Zwischendurch der blaue Himmel, den ich schon als Kind so sehr gemocht habe, dass das Himmelblau (in der Kindheit) zu meiner unangefochtenen Lieblingsfarbe wurde.
Dann die Gesichter der Menschen, sie erschienen nicht so bedrückt, wie an manch anderem Tag. Ihre Mundwinkel hatten die Tendenz nach oben.
Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich Merkel, Ackermann und Uncle Sam aus Europa raus!
Und dann bauen wir das Neue - aus gutem alten Grund...!!!


Jedenfalls legte ich mein Buch aus der Hand, regelte die Musik noch etwas lauter und genoss meine Eindrücke.
Ich verspürte eine Freude, die mich tendenziell ins Schwerelose entgleiten wollte.
Kurz blickte ich auf mein Buch, wollte weiterlesen und bemerkte, dass dies beim besten Willen unmöglich war.
Meine Freude unterdrückte die Lust auf den interessanten Inhalt des Buches. Die Lust auf der Suche nach einer Wahrheit tauschte mit einer anderen.
Mein Inneres lehnte jede Beschäftigung mit dem humanoiden Theater ab. Ich fühlte mich dabei unbeschreiblich wohl und frei.
Und ich bemerkte, dass ich schon die ganze Zeit ein Lachen im Gesicht hatte.

Diejenigen, die mich besser kennen, werden wissen, wie sehr ich diesen Moment genossen habe.
Sie werden sich vielleicht mit mir freuen.
Ich zehre jedenfalls noch immer von diesem Glücksgefühl. Ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass ich von diesen Dingen wirklich loslassen konnte. Es ist seitdem eine Menge Wasser den Rhein heruntergeflossen.

Sonst hätte ich das hier nicht geschrieben...

Genießt die Zeit, die wir hier in unserem Zustand im Universum auf der Erde weilen.
Doch vergesst niemals eure Verantwortung!
Wir leben und sind zugleich dem Leben verpflichtet!
Keinerlei Leben ist "unnütz"!
Selbst eine "Abtreibung" sei dem "Muttertier" erlaubt - eben zum Schutz des noch lange nicht geborenen Lebens. Wisst ihr denn nicht, welche Beweggründe Mütter und Mütter (in Vormutterschaft) verfolgen, wenn sie ihrer Natur nachgeben würden?
Zum Schutze des geborenen Mannes? Dieses Produkts einer Mutter, eines Vaters und seiner heiligen Heimat?
Wem schuldet ihr Disziplin ?
Es kommt wahrscheinlich auf die Mischung an. Auf die Natur und in ihren nahtlosen Bestrebungen nach vollkommener Ausgewogenheit...

Abschließend eine weise Warnung vom Altmeister Nietzsche:
Wer mit Ungeheuern* kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
Jenseits von Gut und Böse, Aph. 146
*  auch Ungeheurem

Donnerstag, 3. November 2011

Berufsverbot für Top- Model? Karriere für die Liebe geopfert...

Die Nerven liegen blank bei den Imperialen.
Weil sie nichts schlechtes über ihren Ex-Freund, seiner Familie und dessen Land sagen wollte, und zudem längst bekannte und nachweisbare Tatsachen über die Ursachen des Libyenkrieges äußerte, muss das bekannteste (Internet-) Werbegesicht, Vanessa Hessler, ihren Hut nehmen.

Was heißen soll, sie wurde fristlos gefeuert, weil sie gegenüber und auf Druck ihrer Geschäftspartner - noch vor Veröffentlichung ihres im Grunde harmlosen Interviews, das sie mit einer italienischen Zeitung führte  - "ihre Äußerungen" nicht "klarstellen" wollte oder konnte.
"Klarstellen" heißt in diesem Fall, im Büßerhemd die Ketzerei widerrufen!

Inquisitor spielte ein gewisser Albert Fetsch*. Seines Zeichens Sprecher der Telekommunikationsmarke O2, die derzeit von der aus Spanien operierenden Telefónica kontrolliert wird.
Liebe, Dankbarkeit, Redlichkeit, Treue, Ehrbarkeit, Mut,...- überhaupt Herz und Charakter - gehören offensichtlich nicht zu den Wertvorstellungen des Telefónica- Syndikates.
Denn es ist kaum zu glauben, dass man sich hinter den Kulissen im Einvernehmen getrennt hatte und noch einen gemeinsamen Werbeulk fabrizieren wollte.

Naja. Aber auch die "Qualitätsmedien" richten sich gegen die Wertvorstellungen der jungen Frau, die scheinbar ein paar Jahre Weggefährtin des Gaddafi- Sohnes Mutassim (die Qualitätsmedien erwähnen mitunter die Namen seiner Brüder) war und für die scheinbar Freundschaft noch ein Wort ist.
(Auch!) Aus Mittäterschaft heraus grunzt die Journaille ihre bekannten Geräusche.
Die Schlacht am Buffet ist im vollen Gange, das goldene Kalb wird wieder einmal geschlachtet.

Die Maid kann sich dennoch freuen, immerhin erhielt sie von diesem "Horch und Guck-" Syndikat Millionen zur freien Verfügung  überwiesen. Geld was bekanntlich nicht stinkt, aber für den Spender umso schmerzlicher sein dürfte, umso mehr man den unausweichlichen Tatsachen in die Gesichter schauen muss.
Die von den Imperialtruppen betriebene Hysterie und Hexenjagd sind jedenfalls untrügliche Zeichen dafür.
Sie merken, dass jede ihrer Handlungen eine (Selbst-) Anklage vor einem - noch imaginären- Gericht bedeutet und es nur eine Frage der Zeit ist, bis, auf welcher Art auch immer, sie Rechenschaft für ihre Taten abzulegen haben.


Endlich! Libyen ist nun endlich "Rechtsstaat"!
Mutassim Gadaffi wurde im Namen zweier Religionen der Liebe und deren Mutter, die Resozialisierung in die internationale Staatengemeinschaft gestattet und in grundlegend "jüdisch-christlichen" Wertvorstellungen wie Demokratie, Freiheit, Nächstenliebe und Menschenrechte nachgeschult. Nur noch wenige Sekunden trennen ihn vom Willen eines "allbarmherzigen und allmächtigen" Gottes der Liebe, dessen unaussprechliche Güte gleich dieser räudigen Gnade gereicht. Oder wie machtlos darf/kann/ das Hirngespinst der Massen noch sein, bevor es durch sie als solches gemeinhin anerkannt wird?

*Ich möchte den Lesenden nicht vorenthalten, das es sich in den Stuben der Luzifer- Redaktion fast zu einen Eklat entwickelt hätte. Mein alter Freund, Herr B. aus L., von seiner Lebensgefährtin bereits im L'er Ortsteil B. in Wohnhaft genommen, musste vom Chefredakteur aufgrund seiner fortgesetzten negativen und nicht hinnehmbaren Äußerungen zum nächsten Kaffeeautomaten geschickt werden. Auf Grund des Miefs in den Stuben der Redaktion und die ewig gestrige Grundstimmung der Mitarbeiter befindet sich der nächste Kaffee- Vollautomat ca. 273.636.437 Steinwürfe von hier entfernt. Das bedeutet, B. wird mindestens für die nächsten vierzehn Tage zum Denken gedrängt und genügend Zeit finden, hehren, weil gesellschaftlich nutzvollen Zielen nachzugehen. 
Die Äußerungen B.'s beinhalteten einen sexistischen, rassistischen und intoleranten Unterton niederträchtigster Vorurteile. Unter anderem bezeichnete B. Herrn Albert Fetsch als eine "Umgebaute", eine "Transenf..." und als eine "Sich- und die Welt hassende Fressmaschine". Darüber hinaus unterstellte B. dem Herrn Fetsch, dieser würde akute psycho- soziale Funktionsstörungen erkennen lassen, unter denen dessen Umwelt leiden müsste.
Von solchen Äußerungen distanzieren wir uns selbstverständlich. Schon aus rechtlichen Gründen.
B. wurde zeitgemäßer Weise zurecht gemaßregelt, doch möchte auch ich einfügen, dass Herr Fetsch nun über alles andere als über eine Telefonstimme verfügen mag und wie die Stimme eines Mannes klingt sie ohnehin nicht.
Doch wozu nutzen Spekulationen, wenn nicht auch zum Spott?