Montag, 28. Februar 2011

Volker Pispers über den Betrüger Dr. strg. c. Guttenberg (witzig und gut)


Volker hört die Signale...

Über die Tricks der Nahrungsmittelvergifter...

Man kann es gar nicht oft genug wiederholen, solange dieser Irrsinn existiert.
Was uns oftmals als Lebensmittel angeboten werden, sind nur Abfälle und unsere Sinnesorgane täuschende Chemie. Es ist schlichtweg ein Verbrechen am Verbraucher, begangen aus Gier.
Im folgenden NDR- Bericht wird sich (wieder einmal) diesem Thema angenommen.


Du bist, was du isst.

Es ist kein Wunder, daß seit 1990 die Krebserkrankungen auf dem Gebiet der DDR zugenommen haben.
Die Ursachen hierfür liegen keineswegs nur in der erhöhten Strahlung begründet, sondern vor allem am Plastikfraß, mit dem man flächendeckend die Bürger bombardiert.
Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle treffen im Gegensatz zur Zeit vor 1990 und mit steigender Tendenz weit jüngere Menschen. Auch hier können nicht als alleinige Ursachen soziale Unsicherheit und zunehmender Stress angeführt werden. Das Gift in unseren Lebensmitteln ist ein Gesundheitsrisiko, das völlig unterbewertet wird. Zum Schaden für Mensch und Natur.
Es wird Zeit, den Widerstand gegen diesen Massenmord besser zu organisieren, um mit aller Konsequenz und möglichst effektiv dagegen anzukämpfen. Der bisherige Widerstand ist zu harmlos im Ergebnis. Er konnte bisher nur wie der sprichwörtliche Tropfen Wasser in der Wüste verdampfen. Wir können uns nicht mit Scheinerfolgen abfinden, wenn wir etwas ändern wollen. Notfalls wäre hierbei ein militantes Vorgehen erforderlich, denn es handelt sich um einen Krieg, den die Industrie gegen die Verbraucher führt. Kriege gewinnt man nicht durch Pappschilder oder indem man die Blockflötenpartei Die Grünen wählt...

Freitag, 25. Februar 2011

Dr. strg. c. Guttenberg und seine Unterstützer - heute: die ARD

Wer sich die WDR- Netzseite zur aktuellen Sendung "hart, aber fair" anschaute, kam nicht umhin festzustellen, daß es sich hierbei um Schweinejournalismus auf BLÖD- Ebene handelt.
Als Thema der Sendung wurde der "akademische Betrug" (?!!) Guttenbergs angekündigt. Wobei das Staatsfernsehen das breite Spektrum der Möglichkeiten gewohnt so eingrenzt, daß dem Zuschauer nur ein Ausschnitt dieser Möglichkeiten als Summe aller Möglichkeiten präsentiert wird. Mit anderen Worten: auf einer Skala von 1-10 wird der Fokus auf 3-4 gestellt und somit die Diskussionsbasis wie erwünscht vorgegeben. Alle anderen Ansichten gelten demnach als "extrem" und sind somit politisch korrekt nicht diskussionswürdig. Unerwünschte Ansichten werden somit von vornherein ausgegrenzt. Das ist die Grundlage westlicher Meinungsvielfalt, die überall zu beobachten ist.
Guttenberg hatte seinen akademischen Abschluss durch Betrug erhalten und dabei gegen mehrere Strafgesetze verstoßen.
Nebenbei angemerkt, konnte dieser Betrug nur durch vorsätzliche Mithilfe oder Unfähigkeit zweier "Doktorväter" stattfinden. Egal, welche der beiden Möglichkeiten zutrifft, auch diese beiden Gestalten sind unfähig, ihre Funktion zu bekleiden und gehören deshalb mit allen Konsequenzen aus dieser Funktion entfernt.
Es ist ein Unding und eine schamlose Frechheit, daß sich jetzt dieser Guttenberg hinstellt und sich selbst richten will, in dem er seinen Doktortitel "großzügig" abgibt und sich die Sache damit erledigt haben soll. Unterstützt wird er dabei von den Industrie- und Staatsmedien und von gleichgesinnten Subjekten.
Eine Art Larifari- "Selbstjustiz", die sich gegen jegliches Recht und vor allem gegen Gerechtigkeit richtet und jegliche Vernunft nebst Verstand verneint.
Es kann nicht im Interesse einer funktionieren sollenden Solidargemeinschaft sein, wenn ein Dieb erwischt wird, daß dieser lediglich und erst nach Aufforderung das Diebesgut zurückgibt, der angerichtete Schaden ignoriert wird und sämtliche dafür vorgesehene Sanktionen (Strafen) außer Kraft gesetzt werden. Dies hat dann auch noch ausschließlich durch den Täter und seine Mittäter zu geschehen. Wo das hinführen würde, muss an dieser Stelle nicht erläutert werden.
Auch kann von Reue Guttenbergs keine Rede sein. Hätte Guttenberg sein Verhalten bereut, dann hatte er Jahre lang die Möglichkeit dazu, sein Verhalten zu korrigieren. Die hat er nicht genutzt und diese Möglichkeit ist mit dem Tag, an dem sein Treiben enttarnt wurde, verloschen. Als bereits die Anschuldigungen gegen ihn öffentlich gemacht wurden, war er sich noch "sicher", daß an diesen Vorwürfen nichts dran ist. Er bestritt, wie einst Christoph Daum, das Unaufhaltsame. Größenwahn gepaart mit Realitätsverlust.
Durch sein kriminelles Handeln hatte er sich über die Jahre Vorteil über Vorteil ergaunert.
Er hat nicht nur ganze Texte ohne Quellenangabe kopiert, er hat bei deren Abgabe Meineid begangen, Mißbrauch eines Titel betrieben, in mehrfacher Hinsicht Urkundenfälschung usw. usf.

Fazit: Guttenberg gehört vor den Kadi und auf Grund bereits erwiesener Tatsachen aus seinen öffentlichen Ämtern entfernt. Das sein widerrechtlich erlangter Titel aberkannt wird, ist eine Selbstverständlichkeit und keine Sanktion. Auch wenn dies in den Medien verdreht dargestellt wird. Traurig an dieser Episode ist allenfalls, daß man diesem Verbrecher zur Zeit noch nicht anders an seinem Karren urinieren kann.



Zur ARD- Sendung:
Der Fall des Superstars - wer glaubt noch den Politikern? 
Keiner ist schneller zum Superstar aufgestiegen als Karl-Theodor zu Guttenberg. Jetzt steckt er in der Krise, will seinen Doktortitel los werden. Das Urteil der Medien über ihn ist hart, die Bürger sind milder. Weil sie ihren Lieblingspolitiker nicht verlieren wollen, oder weil sie den Glauben an ehrliche Politiker eh verloren haben?
ARD- Netzseite (siehe Bild oben)
Dümmer geht es immer. Weshalb die ARD Guttenberg völlig überzogen ("Superstar") darstellt, bleibt deren Geheimnis, doch entspricht dies kaum der Realität. Sobald man Regionen dieser Erde erreicht, die außerhalb der Reichweite von BLÖD und ARD liegen (bzw. in denen diese Medien von den Einheimischen als superflüssige und nicht wahrgenommene Angebote gelten), hat sich die Floskel vom guttenbergschem Superstar erledigt. Hierbei handelt es sich dann um menschenleere und unerforschte Einöden, die dem gemeinen Michel als Frankreich, Polen, Tschechien, Dänemark, Luxemburg und so weiter bekannt sein dürften.
Auch kann von einem "Fall" dieses Subjektes nicht gesprochen werden, ohne ignorieren zu wollen, daß diese überbewertete Ölspur aus der "Chicago School" noch immer auf seinen viel zu hohen Ross sitzt. Das die ARD vom "Fall" (Niedergang) dieses Subjektes schwafelt, basiert auf dem Wunsch, diese Kreatur eben nicht zu Fall zu bringen, sondern sie in ihrer Funktionalität zu sichern.
"Wer glaubt noch den Politikern?"
Allenfalls diejenigen, die auch an einer Jungfrauengeburt und am Weihnachtsmann glauben.
"Keiner ist schneller zum Superstar aufgestiegen als Karl-Theodor zu Guttenberg."
Juri Gagarin oder Neils Armstrong sind nicht die einzigen "Superstars", die wesentlich schneller aufstiegen.
"Jetzt steckt er in der Krise, will seinen Doktortitel los werden."
Will? Diese Falschmünzerei ist unerträglich und lächerlich zugleich. Er "muss", "wird",... seinen Titel loswerden. Wie o.a. ist dies eine Selbstverständlichkeit.
"Das Urteil der Medien über ihn ist hart, die Bürger sind milder."
George Orwell hätte seine Freude gehabt. Das Urteil dieser Medien ist verweichlicht und wird als hart bezeichnet. Doch welche Bürger sie mit "milder" meinen, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich kenne keinen. Alle, die ich hörte, sprachen mindestens vom Rücktritt dieses schleimigen Zellhaufens. Aus dieser Aussage erkennt man bestens die Richtung, in der man das Wahlvieh zu manipulieren gedenkt. Auf der Skala 1-10 wird hier der Versuch gestartet, einen kleinen Punkt als politisch korrekten Diskussionsrahmen abzustecken, der aber wiederum als gesamte Skala von 1-10 gelten soll.
Weil sie ihren Lieblingspolitiker nicht verlieren wollen,...
Schallendes Gelächter meinerseits. Dieser Satz spottet sich selbst, verneint die Realität, aber sagt sehr viel über die Programmacher der ARD und deren Rolle aus. Propaganda auf niedrigstem Niveau und das hat weniger mit der Zielgruppe als mit den Propagandamachern selbst zu tun.

Eingeladene BlaBlaBla- Truppe (kursiv = ARD- Text):

Donnerstag, 24. Februar 2011

Vor 65 Jahren - die Gründung einer heutigen "kriminellen Vereinigung" - die FDJ

Vor 65 Jahren legte auf den heutigen Tag das ZK der SED das Gründungsdatum der FDJ fest.
Diese Jugendorganisation bestand zunächst in allen Besatzungszonen Deutschlands und wurde anfangs von jungen Menschen, die keineswegs alle Kommunisten waren, als wirklicher organisatorischer "Neuanfang" betrachtet.
In den "freiheitlich demokratischen" Besatzungszonen wurde die FDJ bereits 1951 verboten, da sowohl die freie Meinungsäußerung und die freie Willensbildung der Mitglieder nicht gewährt werden sollten. Kurz, das System zeigte bereits frühzeitig, wie sehr es die so stolz propagierten Grundrechte zu achten gedenkt.
Nichtsdestotrotz lässt sich feststellen, daß die FDJ in Organisation, Struktur und Handlungsweise eng an die Jugendorganisation im Dritten Reich anknüpfte, wobei lediglich einige Zielsetzungen voneinander abwichen.
Diese Tatsachen führten aber nicht zum Verbot in den westlichen Besatzungszonen, sondern die antikapitalistische Ausrichtung der Organisation.
Wer heute noch sein altes FDJ- Hemd irgendwo aufbewahrt hat, besitzt ein Kennzeichen einer verbotenen Vereinigung und ist nach bundesrepublikanischem Recht ein Krimineller und staatsfeindlich zugleich.
Wie war das noch mit den Menschenrechtsverletzungen in China und Russland? Die Antwort ist in der beabsichtigten und heuchlerischen Weitsichtigkeit der hiesigen Propagandamedien zu finden.

Ich selbst war bis zu meinem 16. Lebensjahr Mitglied der FDJ, wurde aber wegen meines Verhaltens aus dieser Organisation ausgeschlossen. Ausschlaggebend war letztendlich mein Auftritt in einem Blauhemd, dessen Konfektionsgröße mich wie eine geplatzte Wurst erscheinen ließ. Mein damaliger Klassenlehrer Koberstein empfand dies als die Krönung meines unwürdigen Treibens und drängte erfolgreich auf meinen Ausschluss, was ohnehin in meinem Interesse lag. Ob dies der 300%er Koberstein damals erkannte, darf bezweifelt werden.
Jedenfalls bezeichnete ich damals die FDJ gerne als "HJ" (Honecker- Jugend), allerdings nicht vor Koberstein.
Man sollte nie Mut mit Leichtsinn verwechseln, obwohl Beides eng beieinander liegt.

Es folgt nun ein Video, in dem historische Fotoaufnahmen zu sehen sind, die mit einem Propaganda- Lied der FDJ untermalt wurden. An dieser Stelle sei genüsslich und ausdrücklich noch einmal darauf hingewiesen, daß das derzeit bekannteste MitgliedIn der FDJ, die Bundeskanzlerin, und zwar bis zur sogenannten Wende, eine FDJ- Sekretärin für Agitation und Propaganda gewesen ist. Ihre diesbezüglichen Erinnerungslücken und ihre peinlichen Versuche, ihre 300%er- Karriere herunterspielen zu wollen, befinden sich nicht im Einklang mit den Realitäten in der DDR.
Aus dem gleichen Grund sollen wir nichts über "IM Erika" erfahren. Hierbei erkennt man entgegen der heutigen Propaganda bestens, daß es nicht darum geht, daß man bei der Stasie war, sondern wer bei der Stasie war.

Dienstag, 22. Februar 2011

Deutschland braucht mehr Rocker

(c) karleduardskanal
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Deutschen anlässlich des erfreulichen Zwischenfalls, bei dem vier Abkömmlinge zugewanderter Nichtdeutscher einen Steuerzahler ins Koma prügelten, aufgerufen, Rocker zu werden. Mutmaßlich soll ein Rocker die kleinwüchsigen Totschläger durch sein Respekt einflößendes Auftreten und das Zeigen einer Waffe daran gehindert haben, ein weiteres Opfer zu zertreten. Es reiche nicht, so die Kanzlerin, nur bei Rot und besoffen über eine Ampel zu brausen, um anderen Menschen zu helfen, da müsse schon mehr passieren. Weiterhin kündigte die Kanzlerin an, ein Staatsministerium für Rocker und Rock zu gründen, Rock für den Frieden, das kenne sie noch aus der DDR, es wäre endlich an der Zeit, ein positiveres Bild von Rockern in der Presse zu zeichnen, schwere Maschinen und jaulende Motoren seien zwar nicht jedermanns Fall aber das wären Rentnerrollatoren ja auch nicht, dennoch würde niemand Rentner in die kriminelle Ecke stellen.

Guttenbergs Doktorarbeit: neuer Beweis

Ich denke, Guttenberg hat noch viel mehr Dreck am Stecken, als das man sich lediglich auf dem Zustandekommen seiner Doktorarbeit beschränken sollte.
Allenfalls könnte dies der Auftakt dafür sein, sämtliche Akademiker- Titel unter die Lupe zu nehmen. Nicht selten fragt man sich, wie der ein oder andere Akademiker zu seinem Titel gelangt sein könnte. Denn mir ist nicht bekannt, ob diese Titel als Gewinne irgendeiner Lotterie ausgespielt werden.
Mit allen nötigen Konsequenzen, die daraus entstehen, müsste dies geschehen. Das Guttenberg seinen Doktortitel abgeben musste, versteht sich von selbst, doch wie sieht es mit dem Titel seines Doktorvaters und dessen Pensionsansprüche aus? Falls die Doktorväter im Fall Guttenberg unbestechlich handelten, so hätten sie doch zeitgleich bestätigt, für diese Tätigkeit ungeeignet zu sein.
Jedenfalls ist es nichts Neues, was im Fall Guttenberg an die Öffentlichkeit kam. Gefälligkeitsgutachten, mangelnde Eignung der Professoren, eigennützige Vorteilsnahme dieser Kaste* und Geisterschreiber (Auftragsarbeiten) sind keine Ausnahmen auf diesem Gebiet.

Hier ein Foto der Tastatur, mit der Guttenberg seine Doktorarbeit schrieb:

* Unlängst demonstrierten Studentinnen in der Ukraine gegen "sexuelle Dienstleistungen am Professor", die vermehrt den Erfolg ihres Studiums beeinflussen. Keine Angst, auch in Deutschland ist dies nicht unbekannt.


Beispiel "Dr." Koch- Mehrin - solche Doktortitel lassen arge Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Titel entstehen. Zudem sie ihren Doktor in Volkswirtschaftslehre (!) erlangt haben soll.

Hamburgwahl: sorgte Milchmädchenrechnung für das Endergebnis dieser Wahl?

Gedanken zur Hamburger Bürgerschaftswahl 2011
Von Uwe

Als Brandenburger interessiere ich mich eigentlich nur mäßig für die Wahlausgänge in anderen Bundesländern. Sie haben allenfalls einen marginalen Einfluss (über die Stimmenverteilung im Bundesrat) auf mein Leben. Hinzu kommt, dass seit CDU und SPD um die imaginäre "Mitte" kämpfen, deren reale Politik, also abseits der Wahlkampfsprüche, nahezu identische Politik ist. 

Mich interessiert in erster Linie, wie viele Wähler denn nun wirklich die eine oder andere Partei gewählt haben. Normalerweise ist das recht einfach festzustellen. Man nimmt alle Wahlberechtigten, zieht die abgegebenen gültigen Stimmen davon ab und erhält so die Zahl der ungültigen Stimmen und die der Nichtwähler. Diese wertet man dann als eigene Partei und fügt sie der prozentualen Aufstellung hinzu. Schließlich ist eine nicht abgegebene bzw. ungültige Stimme auch ein politisches Votum.
Erstaunt musste ich feststellen, in Hamburg funktioniert das so nicht. 1.254.638 Wahlberechtigte hatten 3.401.429 gültige (!) Stimmen abgegeben, die dann als 100% für die Berechnungen der Parteienprozente herangezogen wurden.  
1.254.638 Wähler hatten also 3.401.429 Stimmen abgegeben! 
Wie geht das? Also habe ich weiter nachgeforscht und in der Broschüre "EINFACH WÄHLEN! UND MEHRFACH WASBEWEGEN" festgestellt, dass in Hamburg mitnichten die alte demokratische Regel "Ein Mann - eine Stimme" zählt, sondern jeder Wahlberechtigte über fünf Stimmen verfügt. 
Wozu das gut sein soll, darüber kann ich nur spekulieren. 
Wäre statistisch gesehen auch nicht weiter schlimm, wenn da nicht eine mir zur Zeit unerklärliche Ungenauigkeit entstanden währe, die darin besteht, dass 691.879 gültige Stimmzettel abgegeben wurden, die nicht wie zu erwarten 3.459.395 gültige Stimmen entsprachen, sondern nur 3.401.429.  
Daraus folgt, dass ich eigentlich die 23.759 ungültigen Stimmzettel auch nicht als 118.795 Stimmen werten kann.
Ich kann mit meinem derzeitigen Wissensstand nicht erklären, wie das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein auf diese Zahl der gültigen Stimmen gekommen ist. Vielleicht kann mir da einer weiterhelfen. Das ist aber für das Gesamtbild auch nicht so entscheidend.
Dessen ungeachtet finde ich es in einer demokratischen Wahl höchst eigenartig, wenn die Herleitung der Wahlergebnisse, für den durchschnittlich begabten Bürger, für den ich mich halte, nicht ohne weiteres möglich ist.
Daher gibt es leider auch in meiner Darstellung der Wahlergebnisse eine gewisse Ungenauigkeit, die man mir aufgrund der eben geschilderten Probleme nachsehen möchte.
In meiner Auswertung hat jeder Hamburger Wahlberechtigte fünf Stimmen. Alle Wähler, alle Nichtwähler und auch alle ungültig abgegebenen Wahlzettel. So komme ich auf folgendes Ergebnis:
[Das Anklicken vergrößert sämtliche Statistiken! - Lux]
Fazit:

Die SPD regiert zukünftig Hamburg mit einer satten Mehrheit von 26% der Wählerstimmen!

Gruß Uwe

P.S. Ist Euch eigentlich aufgefallen, dass in Tagesschau und Heute zum ersten Mal keine Wahlbeteiligung genannt wurde? Vielleicht hatten die ja auch Probleme beim rechnen! -  

Quelle aller meiner Daten: - Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
- http://www.statistik-nord.de/wahlen/wahlen-in-hamburg/
- eigene Berechnungen
- Broschüre "Einfach wählen …"
http://www.hamburg.de/contentblob/2776424/data/2011-02-07-bis-pm-musterstimmzettel.pdf

Nachtrag von Lux:
Passend zum Thema befasst sich auch der Eulenspiegel mit diesem Wahlergebnis:

Montag, 21. Februar 2011

Hamburgwahl: erneutes Rekordtief bei Wahlbeteiligung

Nachdem die Wahlbeteiligung an der vorhergehenden Wahl in Hamburg (2008) bereits ein Rekordtief beinhaltete, hat dieser "Negativtrend" einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Ob es sich dabei allerdings um einen wirklichen Negativtrend handelt, ist eindeutig Ansichtssache. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, daß sich zu den 460.000 Nichtwählern aus dem Wahljahr 2008 weitere 80.000 Wahlberechtigte hinzugesellt haben. Ebenso hat sich, bezogen auf die Vorwahl von 2008, die Anzahl der Ungültigwähler verdreifacht.
Rund 1,26 Millionen Hamburger waren aufgerufen, über die Verteilung der 121 Sitze in der Bürgerschaft zu entscheiden. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben des Landeswahlamts bei 57 Prozent und damit unter dem Niveau von 2008 (63,5 Prozent). Darin enthalten ist die Beteiligung per Briefwahl von 16,8 Prozent. Mehr als 23.700 Stimmen wurden als ungültig gewertet, deutlich mehr als 2008 (7.712).
Quelle: NDR, 21.02.2011

Ein Bilderberger wird Hamburgs nächster Bürgermeister

(c)WiSoPo
Über den Bilderberger Scholz 
Rund 9 Monate nach seinem Aufenthalt im spanischen Badeort Sitges kann Olaf Scholz für die SPD die absolute Mehrheit in Hamburg einfahren.
Der ehemalige Bundesarbeitsminister Olaf Scholz lässt die Sozialdemokratie in Deutschland von neuerlichen Höhenflügen träumen: Mit momentan 48,3 Prozent kann der Bilderberger Scholz die absolute Mehrheit erreichen. Nicht das ich mich einer Verschwörungstheorie hingeben wollen würde: Das für die SPD hervorragende Ergebnis ist vor allem wegen dem Spitzenkandidaten Scholz zustande gekommen, obwohl natürlich auch die blasse Elb-CDU ihren Beitrag leistete.
Was hat der Aufenthalt von Scholz bei der Bilderberg-Konferenz 2010 nun mit dem Wahlsieg der SPD in Hamburg zu tun?
Ein Blick in die jüngere Geschichte dieser Konferenzen gibt Aufschluss darüber, wie eng politischer Erfolg mit einer Teilnahme an diesen Treffen verbunden ist:
Guido Westerwelle nahm 2007 an dieser Konferenz teil, zwei Jahre später ist er Vize-Kanzler.
Angela Merkel nahm 2005 an der Konferenz teil, im selben Jahr wird sie Kanzlerin.
Helmut Kohl nahm 1980 und 1982 an der Konferenz teil, 1982 wird er Kanzler.
Helmut Schmidt nahm 1973 an der Konferenz teil, 1974 wird er Kanzler.
Es lassen sich weitere Beispiele finden, die die Bedeutung der Treffen für das jeweilige politische Wohl und Wehe zeigen. Gerhard Schröder nahm übrigens ebenfalls im Jahr 2005 an der Konferenz teil, zwei Wochen später ruft er Neuwahlen aus, die Merkel gewinnt.
Das die politische Karriere des Herrn Scholz mit dem Ende seiner Arbeit als Bundesminister ebenfalls zu Ende geht, erschien mit seiner Teilnahme an der Konferenz 2010 absurd. Insofern überrascht es doch kaum, dass er ein neues Betätigungsfeld auf politischer Ebene gefunden hat. Wobei zugegeben werden muss, dass der ohnehin sichere Erfolg von Scholz an der Elbe nochmals getoppt wurde, denn eine absolute Mehrheit in den Zeiten eines Fünf-Parteien-Systems ist gelinde gesagt selten.

Sonntag, 20. Februar 2011

Wer hätte das gedacht? Die USA rüsten ägyptische Terrorpolizei aus...

Was sie auf dem Foto sehen, ist ein Kanister, der zum Arsenal der ägyptischen Polizei gehört.
Und wie wir alle wissen, hat sich diese Polizei nicht erst seit den letzten Wochen durch "antidemokratische Einsätze" hervorgehoben. Man beachte den Aufdruck "Made in USA". Solche Bilder entlarven nicht nur die hiesigen Statthalter des US- Imperiums.

Heute ist Wahltag in Hamburg und morgen wieder Zahltag für das Volk

Gehen sie wählen?
Ich gehe auf gar keinen Fall. Es fehlt an wählbaren Alternativen.
Egal, welche dieser Blockflötenparteien wieviele Prozente erhält - an der miserablen Politik wird sich nichts ändern.
Es ist eine Systemfrage.
Die Schweine ändern sich, die Tröge bleiben dieselben.
Brecht
Vielleicht hilft auch der gute alte Tucholsky auf die Sprünge:
Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.
Wir leben in einer Pseudodemokratie, in der selbst das dümmste Arschloch das gleiche Stimmrecht hat wie ein Weiser. Der Ungerechte ebenso wie der Gerechte usw.
Auf diesem Einwand hört man besonders gern und gebetsmühlenartig aus den Mündern verweichlichter Matschbirnen und Kriechernaturen (Opportunisten), "so funktioniert nun einmal eine Demokratie".
Irrtum. So funktioniert sie eben nicht. Davon kann man sich tagtäglich überzeugen.
Dieser Umstand bildet die Basis der Oligarchie, in der wir leben.
Von Aristoteles, über Goethe und Schiller, bis zu Nietzsche und Tucholsky. Alle hatten sie dies erkannt und sich nicht davon täuschen und veräppeln lassen, daß der Plebs alle paar Jahre wertlose Kreuze machen darf.
Wahre Demokratie wird nie funktionieren, wenn man alle paar Jahre seine Verantwortung anderen überlässt. Dies zudem noch nachgewiesener Weise den Versagern, Korrupten, Kriminellen, Machtgierigen, Hirntoten, verblendeten Ideologen, Ahnungslosen, Ungebildeten und und und, die sich in den Parteien versammeln, um möglichst in die sinnentleerten Schwatzbuden einzuziehen und sich, obwohl unfähig, dann an ihre Pöstchen zu klammern und sich an den Trögen zu mästen. Von ihren Einkünften aus den Kassen der Oligarchen ganz zu schweigen.

Diese kostbare Zeit kann man mit wichtigen Dingen verbringen. Man kann in die Natur hinauswandern, sich die Birne zuknallen, Freunde besuchen, anderen Menschen eine Freude bereiten, philosophieren, den Kindern Politik erklären und ihnen von Alternativen berichten etc. Oder einfach nur ficken.
Fick mein Gehirn sollte das Motto des Tages lauten.

Zeit ist das Einzige, was der Mensch zwischen Geburt und Tod zur Verfügung hat. Es kommt darauf an, wie er sich diese einteilt.
Ich jedenfalls nicht dafür, diese Demokratieattrappe noch weiter am Leben zu erhalten.
Die Fähigen werden ohnehin von den Unfähigen rechtzeitig "weggebissen". Denn so funktioniert nicht nur das Parteiensystem, sondern das System im allgemeinen.
Ich bin nicht frei und ich kann nur wählen, welche Diebe mich bestehlen, welche Mörder mir befehlen.
Rio Reiser, TonSteineScherben, Keine Macht für niemand
Und noch etwas. Ich bin überzeugter Nichtwähler. Seit Jahren sind wir Nichtwähler die stärkste Partei. Habt ihr euch schon einmal die Frage gestellt, weshalb nicht dem entsprechend viele Sitze in den Parlamenten herrenlos bleiben müssten? Immerhin haben wir gewählt, nur nicht mit sinnlosen Kreuzchen.

Freitag, 18. Februar 2011

Wie gestalten SEK- Beamte ihre Freizeit?


Leibstandarte "Wolgang Schäuble" bei der Freizeitgestaltung

Westerwelle und Merkel - wer lügt besser?

Wir stehen unzweideutig auf der Seite der Menschenrechte. Wir stehen unzweideutig an der Seite derer, die für Bürgerrechte eintreten.
Westerwelle, Außenminister der BRD, 9.2.2011
Wäre es wirklich so, müsste Westerwelle das "unzweideutig" nicht verwenden. Eine Selbstverständlichkeit erfordert keine Betonung - jedoch in diesem Fall die ungeliebte Ausnahme. Nichtsdestotrotz lügt diese Politmarionette. Und diese Lüge betrifft nicht nur die Beziehungen der BRD zu Regime, die das eigene Volk entrechten und die Menschenrechte mit den Füßen treten (u.a. USA), sondern insbesondere auch den Umgang mit den Bürgerrechten im eigenen Land (Privatisierungen, Kriegseinsätze, Euro, Ausländerpolitik, Atomausstieg etc.).

Wir können bei der Achtung der Würde jedes einzelnen Menschen keinen Kompromiss machen.
Merkel, Bundeskanzlerin der BRD, 5.2.2011
Die Merkel ist in ihrer Aussage weit geschickter als Westerwelle. Denn sie sagt, daß ihre Politik auch weiterhin die Würde "jedes einzelnen Menschen" missachten wird. Und zwar kompromisslos. Auch wenn sich das für politische Analphabeten anders anhören mag, doch Politiker verwenden zwar dieselben Worte, sprechen aber eine andere Sprache.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Für einen Bissen Fleisch...

Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
Christian Morgenstern
Das folgende Video aus dem Hause "W" ist geeignet, Ekel zu erzeugen. Das war die Absicht hinter dieser Produktion. Die Scheibe Wurst oder das leckere Steak auf dem Teller kündigen nicht von den Qualen des einstigen Wesens. Es soll dem Menschen in Bildern bewusst gemacht werden, welches Verbrechen insbesondere die industrielle Massentierhaltung bedeutet.
In meinem Fall handelt es sich nicht um einen Vegetarier und doch ernähre ich mich oft vegetarisch.
Eben wegen dieser industriellen Massentierhaltung. Der Mensch ist ein sog. "Allesfresser", doch beinhaltet dieses Wort aus der Biologie nicht, auch wirklich alles zu fressen. "Scheiße" im doppelten Wortsinn gehört z. B. nicht dazu.
Mir schmeckt nun einmal Fleisch besser, das aus ökologischer Tierhaltung stammt. Hierbei schaue ich nur geringfügig auf den Preis, da ich mich von der Last der Tierquälerei befreien möchte. Doch leider ist es für einen Menschen, der in einer Großstadt lebt, nicht immer möglich, Alternativen zu finden. Und selbst das ist eine Ausrede, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.


Ich wusste, was mich beim Anschauen erwartet. W hat sein Ziel erreicht. Zugegeben, ohne Gegenwehr, sonst hätte ich mir seinen Film nicht angeschaut. Heute ist einer dieser Tage, an denen die Fleischindustrie nicht mein Geld bekommt.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Skandalurteil bestätigt ideologische Verblödung der Gesellschaft

Ein weiterer Beweis dafür, wie das christlich- westliche Wertesystem funktioniert.
Insbesondere ein Beweis dafür, wie psychopathisch und unvernünftig die vermeintliche Rechtsstaatlichkeit daherkommt. Wenn Unvernunft, Willkür einer (Richter-) Kaste, ideologische Beeinflussung und dergleichen mehr das Rechtssystem bestimmen, dann taugt dieses Rechtssystem nicht und gehört abgeschafft.
Im folgenden Beitrag lässt sich sehr gut erkennen, daß das gesamte Rechtssystem von der Willkür von Vollidioten beeinflusst wird. Die Erde ist eine Scheibe und damit basta! Wer etwas anderes behauptet, wird bestraft. Und nun soll noch einmal einer behaupten, wir lebten in einer wissenschaftlich geprägten Welt, in der die Vernunft maßgebend sei:
Am 15. Februar 2011 wurde Elisabeth Sabaditsch-Wolff durch die Richterin Bettina Neubauer am Landesgericht Wien wegen "Herabwürdigung religiöser Lehren" zu einer Geldstrafe von 480 € verurteilt. Von der ursprünglichen Anklage der Volksverhetzung wurde sie freigesprochen.
Die "Herabwürdigung religiöser Lehren" wurde vom Gericht damit begründet, dass Elisabeth Sabaditsch-Wolff in einem Islam-Seminar Mohammed als "Pädophilen" bezeichnet hätte, da er nach islamischer Legende mit der neunjährigen Aisha Sex hatte.
Nach Ansicht des Gerichts sei dies "herabwürdigend", weil Mohammed ja nicht ausschließlich Sex mit Kindern, sondern auch mit erwachsenen Frauen gehabt hätte und er mit Aisha bis zu seinem Tod, als Aisha achtzehn Jahre alt wurde zusammenblieb. Somit sei er nicht "pädophil" veranlagt gewesen.
Interessant dürfte wohl sein, ob diese skandalöse Rechtsauslegung im Hinblick auf verurteilte Kinderschänder in Österreich Bestand haben dürfte. Bekanntlich waren ja wohl viele dieser Kinderschänder gleichzeitig verheiratete Familienväter. Diese dürften juristisch somit ja auch nicht mehr als "Pädophile" bezeichnet werden.
europenews.dk 
Nach den Gesetzen der Logik und jeglicher Vernunft bedeutet dieses Urteil nichts anderes, als daß ich beispielsweise "antisemitisch" sein müsste, wenn ich sage, daß Jahwe ein Egoist ist, da er im ersten Gebot keine anderen Götter* duldet. Nicht die Lehre oder das Gebot gilt als "herabwürdigend", sondern das Zitieren desselbigen. Leute, vergesst euren Zuse, vergesst all den technischen Schnickschnack - wir befinden uns im tiefsten Mittelalter und noch tiefer...
Man hat Justitia wieder einmal enthauptet. Die selbstermächtigten "Götter in der Robe" werden für diese Schandtat geehrt und bestens entlohnt.
Oder mit anderen Worten: Ich glaube eher an die "Unschuld" einer Hure, als an die Gerechtigkeit der Justiz.
Wem das noch nicht reicht und wer wissen will, aus welcher Richtung dieser nach Verwesung stinkende Wind weht, der sollte hier klicken.

*Schon 'mal darüber nachgedacht, welchen Sinn das erste Gebot ergibt, wenn es denn angeblich nur einen Gott gibt?

Leidlicher Nachtrag: 
Der Terror geht weiter: Täter werden auf Kosten ihrer Opfer zu Opfer verklärt. Willkür- Justiz zum Schutz eigener Interessen?

Kaufen für die Müllhalde

Es gibt Dinge, die als "neu" angepriesen werden, obwohl die Nachfolgemodelle längstens serienreif sind.
Es gibt Dinge, deren Haltbarkeit bewusst zum Nachteil der Verbraucher manipuliert wurde.
Um nur wenige Beispiele zu benennen:
Das Lebensmittel Honig wird seit wenigen Jahren mit einem Haltbarkeitshinweis versehen, obwohl Honig nachgewiesen tausende Jahre hält, ohne ungenießbar zu werden.
Software- Programme wie die beliebte Fußballsimulation "Fifa" (PC- Version) "stürzen" nach zwei Jahren regelmäßig ab, um den Konsumenten zum Kauf eines Nachfolgeproduktes zu bewegen.
Basisprogramme von Microsoft beinhalten nur oberflächlich betrachtet grundlegende Neuerungen. Ziel der regelmäßigen  Windows- Neuausgaben ist lediglich, den Verkauf alter Technik unter neuem Namen voranzutreiben.
Akkus von Nokia- Mobiltelefonen halten in der Regel etwas mehr als zwei Jahre, bevor sie unbrauchbar werden. Auspuffanlagen von Autos sind so hergestellt, dass sie nach wenigen Jahren durchrosten, insbesondere, wenn diese Autos vorwiegend für Kurzstrecken genutzt werden. Technische Geräte halten oftmals nur ein wenig länger, als es die Garantiezeit zusichert.
Medikamente werden regelmäßig unter neuem Namen herausgegeben, um sie so als "Neuerfindung" profitabelst verschleudern zu können.

Dies alles geschieht zum Schaden von Mensch und Umwelt.
Die folgende Dokumentation beschäftigt sich mit diesem kriminellen Treiben der Wirtschaft und der Politik.
Das kapitalistische System macht krank...
Diejenigen, denen diese Betrügereien bisher verschlossen blieben, sollten sich diese etwas mehr als eine Stunde an Informationen gönnen. Siebzig Minuten an Informationen, die sich in viel kostbare Zeit auszahlen, wenn sie ihren bisherigen Irrtum besiegen lernen. Alle anderen werden diese Doku als Bestätigung ihrer Sichtweise betrachten.

Es gibt zu dieser Doku noch einiges Weiterführendes hinzuzufügen, doch ich werde dies unterlassen, da die Kernaussage der Doku genügt und ihr Informationsgehalt für den Normalbürger bereits ausreichend ist.
Nur soviel.
Sollte es jemals so etwas wie Sozialismus gegeben haben, dann ist dieser nicht nur an den vielen aufgezwungenen Kriegen des Konkurrenzsystems (Kriege mit Waffengewalt, Finanzkriege, Medienkriege etc.) gescheitert, sondern vor allem an der Unfähigkeit der Menschen. Und damit meine ich nicht nur die Parteibonzen, sondern ganz besonders die (Charakter-)Schwächen der Massen.
Doch eins ist sicher. Das kapitalistische System ist an seine Grenzen angekommen. Es ist ein überholtes System, das sich im Sterben befindet. Auch wenn es noch ein paar Generationen benötigen sollte, doch ändern wird es daran nichts. Der Kapitalismus stirbt auf eine andere Art, als wir dies vom vermeintlichen Tod des Sozialismus her kennen. Der Kapitalismus stirbt vor allem in den Köpfen und Herzen. Er stirbt an seiner Realität und nicht an einer aufgezwungenen Realität. Der Sozialismus hingegen liegt nur im Koma. Wobei dies auf verschiedene Staaten Lateinamerikas nicht bezogen werden kann. Dort befindet er sich in der Geburtsphase.
Die Imperialisten versuchen mit aller Macht diese Kinder totzuschlagen. Nur lassen sich Ideen nicht totschlagen.
Man kann sie nur unterdrücken und das auch nicht ewig. Je mehr Hunger (auf allen Ebenen) der Kapitalismus erzeugt, desto mehr werden sich die Menschen danach sehnen, satt zu werden.

"Unsere" Politiker wissen von diesen Betrügereien. Sie betätigen sich als Mittäter. Und selbst, wenn sie nichts davon wissen - in beiden Fällen taugen sie nicht für eine leitende Funktion.

Dienstag, 15. Februar 2011

Atomstrom ist gefährlich und teuer

(c) Karl Weiss
5 Euro pro Kilowattstunde
Verlängerung der Laufzeiten noch gefährlicher als gedacht
"Atomare Besatzungsmächte EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall" 
Vier deutsche Atomreaktoren, die soeben durch die Laufzeitverlängerung weitere 18 Jahre an Menschengefährdungszeit gewonnen haben, sind nach dem Gutachten eines Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften mit „schwerwiegenden Konstruktionsmängeln“ behaftet, die „durch keinerlei Nachrüstungsmassnahmen ausgegeglichen werden“ können: Isar 1, Philippsburg 1, Brunsbüttel und Krümmel.
 
Das in Wien beheimatete Institut hat diese Untersuchung angestellt, weil man auch in Österreich einen Reaktor jener Baureihe hat: Zwentendorf. Dort konnte man auch Untersuchungen anstellen und stellte fest: „Bei einer Besichtigung des baugleichen Reaktordruckbehälters im Oktober 2010 im baugleichen Reaktor in Zwentendorf wurde von den Autoren festgestellt, dass diese kritische Schweißnaht durch automatisierte Prüfsysteme (Farbeindringprüfung, Magnetpulverprüfung, US-Prüfung) nicht zugänglich ist. “Wenn aber gefährliche Risse an einer kritischen Schweissnaht nicht rechtzeitig erkannt werden können, sind schwerste Radioaktivitätsunfälle unvermeidbar, wenn eine solche Schweissnaht Risse bekommt, z. B. Ermüdungsrisse oder auch andere Risse als Folge des Dauerbetriebs.
Man stellt für diese Baureihe von Atomreaktoren u.a. fest, dass die Schwachstellen „ein erhebliches Sicherheitsrisiko für den Weiterbetrieb der Anlage“ darstellen.
Die Studie wurde von zwei österreichischen Bundesländern und und von der Wiener Umweltanwaltschaft in Auftrag gegeben. Sie wurde von insgesamt 8 Spezialisten durchgeführt, darunter zwei Universitätsprofessoren und der Prüfingenieur und langjährige Siemens-Mitarbeiter Wilfried Rindte.
Im Einzelnen wurde festgestellt: Für das Atomkraftwerk Krümmel fehlt ausserdem eine aktuelle „Thermoschock-Analyse“. Zusätzlich: Eine „offensichtliche Gefährdung“ gehe davon aus, dass das „Brennelement-Lagerbecken für die hoch-radioaktiven abgebrannten Brennstäbe im oberen Teil des Reaktorgebäudes außerhalb des Sicherheitsbehälters“ liegt.
Auch der TÜV hatte in seiner Analyse von 2010 bereits festgestellt, „dass weder die Werkstoffwahl, noch die Fertigungsbedingungen den Forderungen des Basissicherheitskonzeptes entsprechen, und zusätzlich durch die Mängel bei Design und Herstellung die Prüfbedingungen eingeschränkt sind, so dass auch die Fehlererkennbarkeit nicht gewährleistet ist“.
Kommt es zu einem schweren Unfall, dann ist laut der Studie „mit Sicherheit eine große Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung“ die Folge.
Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat ebenfalls bereits darauf hingewiesen, dass die alten deutschen Druckwasserreaktoren wie Biblis zahllose gefährliche Sicherheitsdefizite aufweisen. „Durch die jüngst von den Atomaufsichtsbeamten in Bund und Ländern beschlossene neue Nachrüstliste wie auch durch ein Gutachten der Bundesatomaufsicht sind nunmehr zahllose Schwachstellen vielfach bewiesen“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.
Ja, selbst innerhalb der Union regt sich Widerstand gegen den Atom-Wahn. So hat der Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK), CDU/CSU-Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie, die vom Bundestag beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke kritisiert:
"Für den CDAK sind Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke Ausdruck politischer Idiotie. Damit werde den atomaren 'Besatzungsmächten EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall' gestattet, mit unseren Lebens- und Zukunfts-Chancen russisches Roulett zu spielen. Petra Pauly, CDAK-Pressesprecherin: 'So wird die körperliche Unversehrtheit von Menschen (Artikel 2 Grundgesetz) auf dem Altar der Profitinteressen einer verschwindend kleinen Minderheit von Betreibern nuklearer Anlagen geopfert. Wir als Atomkraftgegner in der Union wollen die Steuerzahler um sehr hohe Beträge entlasten, indem wir nukleare Schmarotzer dauerhaft kalt stellen. Das funktioniert durch die strikte Anwendung des Verursacherprinzips. Das heißt, wer partout Atomstrom will, der soll auch die vollen Kosten tragen. Die vom langjährigen Bürgermeister der Kur- und Bäderstadt Baden-Baden Jörg Zwosta (CDU) geführte Mittelbadische Energiegenossenschaft hat [für Atomstrom] kaufmännisch gerechnet 5 Euro pro Kilowattstunde ermittelt.'"
Der Begriff „politische Idiotie“, den der CDKA da gebraucht, ist wohl nicht exakt. Für die verantwortlichen in Union und FDP springt sicherlich viel dabei heraus, ebenso für diese Parteien. Es handelt sich in Wirklichkeit um das kaltschnäuzige In-Kauf-Nehmen unannehmbarer Risiken für die Bevölkerung, um sich persönliche und Partei-Vorteile zu verschaffen.
Es müssen dringend und unbedingt alle Atomreaktoren abgeschaltet werden! Die alternativen Energiequellen sind längst vorhanden und brauchen nur ausreichend ausgebaut zu werden!

US- Militär bei illegalem Waffen- und Drogentransport erwischt

Die Frage ist nur, weshalb solche Dinge öffentlich gemacht werden?

(c)amerika21
Illegaler Waffentransport durch US-Militär
Wie in einem Spionagethriller: Argentinischer Zoll beschlagnahmt in einem Flugzeug der US Air Force nicht angemeldete Güter, darunter Waffen und Rauschmittel
Von Steffen Lehnert
Die Boing C-17 des US-Militärs mit der brisanten Ladung in Buenes Aires
Buenos Aires. Am Flughafen von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires kam es am vergangenen Donnerstag zu einem spektakulären Fund. An Bord einer Boeing der US-Luftwaffe fanden argentinische Zollbeamte Waffen und Drogen deren Bestimmung unbekannt blieb. Die Ladung kam nach Zwischenstopps in Panama und Peru von der siebten Fallschirmbrigade aus dem US-Bundesstaat North Carolina.
Das Material war zum Großteil für eine Weiterbildung gedacht, die US-Militärs einem Spezialkommando der argentinischen Polizei halten sollten. Ein Drittel der Ladung befand sich jedoch nicht auf der zuvor verschickten Inventarliste, sodass mehrere Maschinengewehre und Karabiner beschlagnahmt wurden. Für noch mehr Aufsehen sorgte ein versiegelter Koffer, den die Kontrolleure im Unterboden des Transportfliegers fanden. Bis sich Außenminister Héctor Timermann zum Öffnen entschloss, vergingen 24 Stunden, in denen sich erst die US-Soldaten und dann die US-Botschaft intensiv bemühten, eine Öffnung zu verhindern.
In dem besagten Koffer befanden sich nach Angaben des argentinischen Außenministeriums neben Militärrucksäcken auch eine Vielzahl von Rauschmitteln. Wie in einem Spionagethriller fiel den Zöllnern auch einen Umschlag aus grünem Stoff mit der Aufschrift "Geheim" in die Hände. Neben einiger Codes und zwei USB-Sticks mit der gleichen Aufschrift beinhaltete der Umschlag auch einen in 15 Sprachen übersetzten Prospekt. In ihm steht der augenscheinliche Merksatz: "Ich bin ein Soldat der Vereinigten Staaten. Bitte informieren Sie meine Botschaft, dass ich von ihrem Land gefangen genommen wurde."
Nach Aussagen von Argentiniens Außenminister Timerman habe der Lateinamerika-Beauftragte des US-Außenministeriums, Arturo Valenzuela, ihm bereits am Samstag seine Besorgnis über das Geschehene telefonisch ausgedrückt. Der Außenminister konterte seinerseits, dass Gesetze von allen ohne Ausnahme zu befolgen seien und bat die US-Behörden um Unterstützung bei der anstehenden Untersuchung. Zudem kündigte er an, eine Protestnote nach Washington zu senden.

Sonntag, 13. Februar 2011

ARD- Doku über BND- Lügen ist eine weitere Lüge

Bagdad 2003. Die USA bomben Saddam Hussein von der Macht. Angeblich hatte der Diktator Massenvernichtungswaffen.
ARD- Dokumentation: Die Lügen vom Dienst - Der BND und der Irakkrieg
Mit diesen Worten beginnt die ARD- Dokumentation "Die Lügen vom Dienst - Der BND und der Irakkrieg" des NDR Journalisten Stefan Buchen und seines dänischen Kollegen Poul Erik Heilbuth.
Buchen und Heilbuth lieferten hierbei eine Dokumentation ab, die als Auftragsarbeit im Rahmen der psychologischen Kriegsführung an der Heimatfront anzusehen ist. Es ist kaum vorstellbar, daß diese Dokumentation nur auf Unwisssenheit und der diesbezüglichen fachlichen Inkompetenz zweier Journalisten basieren soll.
Die USA haben nur oberflächlich betrachtet "Saddam Hussein von der Macht gebombt". Zum einen stellt dies lediglich die verlogene Behauptung organisierter Kriegsverbrecher dar, zum anderen lässt sich gerade an den aktuellen Beispielen aus der arabischen Welt (Tunesien, Ägypten) ersehen, wie man missliebig gewordene Diktatoren beseitigt. Aber auch die fehlgeschlagenen Versuche in Weißrussland oder Iran, als auch die Umstürze in Chile oder Thailand zeichnen ein ganz anderes Bild.
Zwar war der ehemalige US- Statthalter im Irak und CIA- Dienstleister Saddam Hussein bereits seit mehr als einem Jahrzehnt als Abtrünniger gebranntmarkt, doch hatte die USA längst die Gelegenheit gehabt (Golfkrieg I, 1990), diesen Diktator zu stürzen.
Fazit: Es ging also nicht um Saddam Hussein. Man hätte ihn bereits zuvor und auf andere Weise beseitigen können.

Um was ging es dann?

Der Irak war gemessen an seiner Gesamtbevölkerung und an seiner Infrastruktur das wohlhabendste Land in der arabischen Welt. Zumindest bis zum Golfkrieg I, weil danach das große Aushungern (US/UNO- Sanktionen) begann, dem Schätzungen zufolge mehr als eine halbe Million irakischer Kinder zum Opfer wurden. Man konnte den Irak als einen nationalsozialistischen Staat bezeichnen, wobei diese Bezeichnung in Deutschland für Verwirrung sorgen wird und dennoch zutreffend ist.
Damals hätte man, amerikanische Panzer besetzten Bagdad, Saddam Hussein absetzen können. Man beließ ihn an der Macht und hungerte stattdessen die Bevölkerung aus. Wollte man auf diese Art der Machtdemonstration erreichen, daß Saddam Hussein unter Druck gerät und sich wieder in die Liga der US- Vasallen einreiht?
Das Aushungern schadete und schwächte das irakische Volk, dem Diktator Hussein schadete es nicht. Er blieb stur, wollte sogar das Ölgeschäft gänzlich von der Dollarbindung loslösen. Das hätte wiederum die größte Blase aller Zeiten platzen lassen. Wenn die DDR "marode" war und Griechenland "pleite" ist; was soll dann die USA sein? Keine andere Wirtschaft war jemals so hoch verschuldet und darf wegen ihrer geostrategischen Vasallenordnung, die sie spätestens nach 1945 erfolgreich installiert hatte, so hohe Neuschulden machen, wie dieses parasitäre Land, in dem dennoch jeder fünfte Einwohner hungert.
Wer beispielsweise das Buch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft" von Brzeziński (unzufällig auch einer der Macher hinter Obama) kennt und sich die amerikanische Außenpolitik frei von Propagandaphrasen beschaut, der wird erkennen müssen, daß nicht die Absetzung Saddam Husseins der Grund für den Golfkrieg II war, sondern die Zerstörung der bestehenden irakischen Ordnung und die dauerhafte Besetzung dieses Landes.

Was hatte es mit den Massenvernichtungswaffen auf sich?

Gefunden wurden bis heute keine, weil es keine gab. Dafür erfand man diesen Iraker "Curveball" aus der ARD- Doku.
Nebenbei bemerkt. Vergessen sollte man auch nicht, daß damals ebenso behauptet wurde, die Gespenstertruppe um Osama hätte ihre Zelte im Irak aufgeschlagen. Das wurde aber bald nicht mehr erwähnt. Wahrscheinlich wäre es hierzulande der letzten Kriechernatur (Opportunisten) aufgefallen, daß Al Qaida in Wirklichkeit Al CIAda lautet. Das kann man selbst den Dümmsten unter all den Dummen nicht zumuten.
Der Plebs könnte sich vom Tyrannen abwenden. Und wer macht dann die ganze Drecksarbeit?

Da nun selbst die amtliche Propaganda vermeldet, daß es diese vermeintlichen Massenvernichtungswaffen nicht gab und Saddam Hussein nicht mehr Diktator ist, wäre die logische Schlussfolgerung im vollständigen Abzug der US geführten Vasallenarmeen aus diesem geschundenen Land.
Stattdessen wird behauptet, daß von den USA angerichtete Chaos im Irak würde bei Abzug der US- angeführten Truppen  zum Chaos (!) führen. Auch das ist schlichtweg gelogen. Man könnte für eine Übergangsphase UN- Blauhelmsoldaten oder Soldaten, die aus verschiedenen Ländern stammen, die nicht an diesem Krieg beteiligt waren (Afrika, Lateinamerika), für Polizeiaufgaben abstellen. Möglichst aus Staaten, die vom irakischen Volk um diesbezügliche Hilfe gebeten werden. Doch eine solche Vernunfthandlung ist unerwünscht, da sie nicht im Interesse des Imperiums liegt.

Zwischen der Behauptung, Saddam hätte Massenvernichtungswaffen und dem darauf folgenden Krieg vergingen nicht viele Tage. Jeder Interessierte hätte hier feststellen müssen, daß dies ein weiteres Indiz dafür war, daß diese Behauptung gelogen war. Denn Kriege benötigen eine Vorlaufzeit. Umso komplexer die Armeen sind, umso mehr Planung benötigt es, einen Krieg zu führen. Zudem sich mehrere angreifende Staaten aufeinander abgestimmt hatten. Heute weiß man und es wird von US- Seite nicht abgestritten (sie können es nicht, aber viel gefährlicher ist, daß sie dies wiederum ohne Konsequenzen machen können), daß der Irak als Kriegsziel lange vor 11/9 verplant wurde.

Was wäre, hätte Saddam Hussein wirklich über Massenvernichtungswaffen verfügt?

Zum einen hätte dies noch lange nicht bedeutet, daß er diese Waffen zum Einsatz gegen andere Nationen bringt bzw. auch dazu in der Lage gewesen wäre, diese Waffen überhaupt anzuwenden.
Vielleicht sollten sie, falls sie geplant waren, nur zum Schutz dienen? Nach den Erfahrungen aus der Menschheitsgeschichte und den Erfahrungen des UN- Aushungerns, nebst US- Kriegsgeschrei  und dem ohnmächtigen Wegschauen unbeteiligter Nationen kam Saddam möglicherweise der Gedanke, daß die USA noch nie einen Besitzer von Massenvernichtungswaffen angegriffen hatten. In Nordkorea scheint man dies ebenso und bisher erfolgreich erkannt zu haben.
Zum anderen muss man feststellen, wenn allein der Besitz von Massenvernichtungswaffen als Kriegsgrund tauglich ist, müssten die USA auch Israel, China, Russland usw. angreifen. Und vor allem sich selbst. Die USA verfügen über das größte Arsenal an Massenvernichtungswaffen. Die USA sind das einzige Land, daß diese Waffen angewendet hatte. Die USA sind Exportweltmeister im Handel mit Massenvernichtungswaffen. Ohne ihre Zustimmung handelt auch kein anderes Land damit (Stichwort: BRD- Lieferungen in den Irak).
Die USA sabotieren jeden Versuch, Massenvernichtungswaffen erfolgreich zu ächten. Allein diese Fakten sprechen gegen den Kriegsgrund der vermeintlichen irakischen Massenvernichtungswaffen.
Ebenso gut, hätte Al CIAda die Aktion "9/11" völlig legal unter dem Vorwand, ein Land mit Massenvernichtungswaffen angreifen zu wollen, durchführen können. Auch hier beißt sich die US- Propagandakatze in ihren eigenen Schwanz.

Wozu "Curveball"?

Jeder Kenner dieser Szenerie weiß, wie originell oftmals die Erfinder von Tarnbezeichnungen vorgehen. Das englische "curve" lässt sich mit Kurve übersetzen. Die Bezeichnung "Kurvenball" ergibt im Deutschen keinen realen Sinn. Es ergibt aber einen Sinn, wenn man unter "Curveball" eine Sache versteht, mit deren Hilfe man "die Kurve kriegen" will.
Ziemlich originell erdacht, wenn man begreift, was es mit diesem vermeintlichen BND- Informanten auf sich hat.
Durch die Aktion "Curveball" soll von der längst nachgewiesenen Kriegslüge der USA abgelenkt werden. Man versucht hier wirklich "die Kurve zu kriegen", in dem die Kriegsschuld personifiziert und gleichzeitig auf einen "verbündeten" Staat (Vasallen- Regime) abgewälzt wird, der sich bisher, offiziell zumindest und mehr auch nicht, aus diesem Krieg herausgehalten hat.
Was hierbei die Journalisten Buchen und Heilbuth ihren Zuschauern unterzujubeln gedenken, ist schlichtweg unterstes Niveau. Wie ich es eingangs schon erwähnt habe, entweder es handelt sich bei diesen beiden Gestalten um professionelle Lügner oder diese Gestalten meinen die Behauptungen in ihrer Dokumentation ernst und beweisen hierbei ihr "Viertklässler"- Niveau, denn anders ist die gesamte Doku nicht zu werten.
Ich habe mir allerdings diese Doku nicht vollständig angeschaut. Das ist auch nicht nötig, um diese Behauptung zu treffen. Für das Anschauen eines solchen hanebüchenen Unsinns werde ich nicht bezahlt und meine Freizeit ist mir dafür zu schade.

Jedoch wird kein Geheimdienstkenner abstreiten, daß es nicht nur eine Nachrichtenquelle zur Erkenntnisgewinnung gibt. Zudem sämtliche US- Verbündete über Quellen im Irak verfügen dürften und daher zahlreiche Abgleichmöglichkeiten bestanden. Angesichts so einer brisanten Lage hätte man selbst auf die Geheimdienstquellen der Nichtverbündeten zurückgreifen können. Und müssen!
Das es Krieg gegen den Irak geben würde, ob wegen der oder ohne dessen Massenvernichtungswaffen, bedurfte keiner Geheimhaltung. Dies war in Insiderkreisen bestens bekannt. Man hätte also überall anfragen können. Und man hätte angefragt, ginge es lediglich um die Behauptung eines einzelnen Mannes.
Es bedeutet die respektlose Verhöhnung nicht nur jeden gesunden Geistes, sondern der Allgemeinheit gegenüber, um seinen Zuschauern weismachen zu wollen, daß die verlogene Aussage eines einzelnen Mannes zu einen Krieg führen konnte.
So funktionieren keine Geheimdienste, kein Militär, keine Regierung - so funktioniert nichts auf Kommandoebene. Nirgendwo auf der Welt. Es sei denn, dies ist so (und nur so) für die Propaganda vorgesehen und zwar für die Propaganda, die sich an die Dümmsten unter den Dummen richtet.
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht erst von all den anderen idiotischen Doku-Inhalten anfangen. Es würde dieser journalistisch und inhaltlich miserabel gestalteten Doku zu viel Raum gewähren und unsere begrenzte Zeit zu sehr beanspruchen.
Doch musste ich nur noch voller Spott lachen, als man den personifizierten Kriegsgrund freiweg vor der Kamera präsentierte und sich vermeintliche Experten zu diesem Fall äußerten bzw. ihre Version äußern durften. Es ist belustigend, wie ernst sich diese Experten mit ihrer Münchhausen- Masche nehmen. Allein Brillengestelle und ernste Minen sind kein Anzeichen von Intelligenz, auch wenn dies im Drehbuch möglicherweise so vorgesehen war und beim verblödeten Bürger gut ankommt.
Ich ende hier im Text, um nicht vollends den beleidigenden Charakter dieser Dokumentation gebührend in Worten zu würdigen.

Diese Dokumentation ist garantiert nicht ohne Beteiligung der entsprechenden Dienste produziert worden.
Die Doku zeigt sich neben Unsinn durch die pseudohinterfragte Verbreitung der US- Kriegspropaganda aus. Keine einzige kompetente Stimme der besiegten Iraker kommt zu Wort. Allein das hätte bereits stutzig machen müssen und hat mit Sicherheit nichts mit dem journalistischen "Einmaleins", das Journalisten draufhaben müssen, zu tun.
Psychologische Kriegsführung aus Pullach.

"Die Lügen vom Dienst..." - ein passender Name für diese ARD- Dokumentation. Bleibt nur anzumerken, daß sich auch dieses Mal wie gewohnt die ARD an der Verbreitung dieser Lügen beteiligt.

Die Namen Buchen und Heilbuth sind gemerkt. Oder wie es in Geheimdienstkreisen heißt, "verbrannt".
Vielleicht ist der Tag nicht fern, daß sie sich wegen Beleidigung,Volksverhetzung usw. zu verantworten haben.
Buchen sollte besser jetzt schon umschulen...

Mittwoch, 9. Februar 2011

Schule im Wandel der Zeit

Der folgende Beitrag beinhaltet eine Satire über die Entwicklung des Schulwesens in Deutschland (Verfasser unbekannt):
Rechenaufgabe im Wandel der Zeit
Realschule 1960
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für DM 50,-. Die Erzeugerkosten betragen DM 40,-. Berechne den Gewinn.
Sekundarschule 1970
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für DM 50,-. Die Erzeugerkosten betragen vier Fünftel des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn des Bauern? Rechenschieber nicht erlaubt.
Nichtdiskriminierende Re-Formulierung 1980
Ein/e Bauer/in verkauft einen/e Sack/in Kartoffel/innen einem/er Kunden/in für DM 50,-. Die Erzeuger/innen-Kosten betragen vier Fünftel/innen des Erlöses. Wie hoch ist der/die Gewinn/in des/der Bauer/in? Keine Taschenrechner/innen verwenden.
Gymnasium 1990
Ein Agrarökonom verkauft eine Menge subterraner Solanum teuberasum für eine Menge Geld (=G). G hat die Mächtigkeit 50. Die Menge der Herstellungskosten (=H) ist um zehn Elemente weniger mächtig als die Menge G. Zeichnen Sie ein Bild der Menge H als Teilmenge G und geben Sie die Lösungsmenge X für folgende Frage an: Wie mächtig ist die Gewinnmenge?
Freie Waldorf-Schule 1995
Male einen Sack Kartoffeln und singe ein Lied dazu.
Integrierte Gesamtschule 1999
Ein Bauer vercheckt einen Sack reinen Kartoffel-Stoff für 50 Mäuse. Die Erzeugerkosten betragen 40 Kröten. Der Gewinn beträgt 10 Bucks. Unterstreiche das Wort “Kartoffeln” und diskutiere mit deinen Mitschülern aus den anderen Kulturkreisen darüber. Waffen sind dabei nicht erlaubt.
Studiengang Steuerrecht 2002
Alle europäischen Bauern verkaufen 232 Mio Tonnen Kartoffeln zu 4.7 Mrd Euro. Die Verwaltungskosten, Sozialabgaben, direkten und indirekten Steuern sowie Schmiergelder summieren sich zu 12.31 Mrd Euro. Berechnen Sie den durchschnittlichen Anspruch auf Sozialhilfe bei einer Höhe der Subventionen von 3.42 Mrd Euro.
Schule 2005 (nach der Bildungs- und Rechtschreibreform)
ein agrargenetiker ferkauft ein sagg gartoffeln fur 6,25euro. die kosten bedragen 5 euro. der gewin bedregt 1,25 euro. aufgabe margiere den term gartoffeln und maile doe losung im pdf-format an glassenlehrer@mene.shule
dos Jeahr 2010
Sorry, potatos nix habens. Such alt pomm frit Restel in mulltonno mc doenlds mit rot ketschabb.

Dienstag, 8. Februar 2011

Der Mord an Patrice Lumumba

(c) Von Bill Vann; *- Anmerkungen von Lux
Der gewaltsame Tod von Patrice Lumumba 
Zum 50. Jahrestag der Ermordung des nationalistischen Führers des Kongo, Patrice Lumumba, bringen wir noch einmal diese Analyse von Bill Vann von 2002. 
Patrice Lumumba, 1960, Quelle: Wikipedia.en
Am 17. Januar [2002] jährte sich zum einundvierzigsten Mal der Tag der brutalen Ermordung von Patrice Lumumba. Der Mord an dem Führer des kongolesischen Unabhängigkeitskampfes, einem der leidenschaftlichsten Kritiker der kolonialen Unterdrückung Afrikas, hängt Regierungen in Europa und Amerika bis heute an.
Im November gab eine Allparteienkommission, die von der belgischen Regierung einberufen worden war, das Ergebnis ihrer Untersuchungen zum Fall Lumumba bekannt. Im Bericht der Kommission wird anerkannt, dass Belgien in die Ermordung des kongolesischen Führers verwickelt war*.
Ein mageres und reichlich spätes Eingeständnis. Die belgische Regierung entschloss sich zur Einberufung der Kommission, um Reue für vergangene Verbrechen zu bekunden. Nach dem Ende der Mobutu-Diktatur möchte Belgien den Weg für ein gesteigertes Engagement in seiner ehemaligen Kolonie frei machen und seine Handelsposition gegenüber den Vereinigten Staaten verbessern, die sein wichtigster wirtschaftlicher Konkurrent in dieser Region sind.
"Wenn wir einen offenen Dialog mit unseren ehemaligen Kolonialpartnern** fördern wollen, dann müssen wir uns auch einigen schmerzlichen Perioden in unserer kolonialen Vergangenheit stellen", kommentierte ein Sprecher des Außenministeriums die Ergebnisse der Kommission.
Gleichzeitig dienen die begrenzten Eingeständnisse der belgischen Regierung als Mittel, sich selbst zu rehabilitieren. Dies scheint ihr notwendig, da in den letzten Jahren immer mehr Details über den Mord an die Öffentlichkeit gedrungen sind, vor allem durch das vor zwei Jahren erschienene Buch De Moord Op Lumumba des flämischen Historikers Ludo de Witte und Interviews, die Journalisten mit belgischen Offizieren und Soldaten geführt haben, die an der Ermordung Lumumbas beteiligt waren.
Auch der neue Film Lumumba des Regisseurs Raoul Peck, in dem die schreckliche Tat rekonstruiert wird, trägt dazu bei, das Interesse an dem Verbrechen und seinen Hintergründen aufrecht zu erhalten.
Der Film beginnt mit einer albtraumhaften Szene, in der belgische Soldaten die sterblichen Reste des kongolesischen Führers und eines seiner Mitkämpfer, die erst wenige Tagen zuvor von einem Exekutionskommando erschossen worden waren, aus der Erde holen. Den Anhängern der kongolesischen Befreiung sollte nicht einmal ein Leichnam gelassen werden, um den sie sich hätten sammeln können; daher wurde der Befehl erteilt, jede physische Spur der Existenz Lumumbas auszulöschen. Die Soldaten machten sich mit Äxten, Sägen, Säure und Feuer - und einer großen Menge Whisky, um ihre Sinne zu betäuben - an die grässliche Arbeit***.
Der Bericht der Kommission kommt zu dem Schluss, dass die Autoritäten in Brüssel und der belgische König Baudouin von den Plänen zur Ermordung Lumubas wussten und nichts zu seiner Rettung unternahmen. Allerdings, so die Kommission, gebe es keine dokumentarischen Beweise dafür, dass Belgien den Tod des kongolesischen Führers angeordnet habe.
Es wird eingeräumt, dass die Regierung heimlich Gelder und Waffen an regionale sezessionistische Gruppen im Kongo lieferte, die mit Gewalt gegen Lumumba kämpften. Der Bericht gibt dem 1993 verstorbenen König Baudouin einen Großteil der Schuld, der angeblich hinter dem Rücken der gewählten Volksvertreter seine eigene postkoloniale Politik betrieben haben soll. Einige belgische Regierungsparteien haben daraufhin eine Debatte über die Zukunft der königlichen Familie eingefordert.
Tatsächlich haben jedoch frühere Untersuchungen umfassend bewiesen, dass die Ermordung Lumumbas direkt von der belgischen Regierung und der amerikanischen Regierung unter Präsident Eisenhower**** befohlen worden war. Ausgeführt wurde sie vom amerikanischen Geheimdienst CIA und örtlichen Handlangern, die von Brüssel und Washington finanziert und "beraten" wurden.
De Witte zitiert in seinem Buch ein Telegramm, das drei Monate vor Lumumbas Tod von Graf Harold d'Aspremont Lynden, dem damaligen Minister für afrikanische Angelegenheiten, an belgische Vertreter im Kongo gesandt worden war:
"Das Hauptziel, das im Interesse von Kongo, Katanga und Belgien zu verfolgen ist, ist fraglos die endgültige Eliminierung Lumumbas", erklärte das Memorandum. Angesichts der Tatsache, dass der kongolesische Führer zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr an der Macht war und unter Hausarrest stand, konnten diese Worte nicht missverstanden werden.
Ähnliche Enthüllungen erfolgten auf amerikanischer Seite. Im Archivmaterial, das die Regierung im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit dem Kennedy-Mord veröffentlichte, fand sich unter anderem ein Interview mit Robert Johnson, dem Protokollanten des Weißen Hauses unter der Eisenhower-Regierung.
Laut Johnson gab Eisenhower bei einem Treffen mit Sicherheitsberatern im August 1960, drei Monate, nachdem der Kongo seine formale Unabhängigkeit von Belgien erhalten hatte, der CIA den Befehl, Lumumba zu "eliminieren".
"Etwa 15 Sekunden lang herrschte fassungsloses Schweigen, dann ging die Sitzung weiter", erinnert sich Johnson.
Der Leiter der CIA, Allen Dulles, bezeichnete den kongolesischen Führer als "tollwütigen Hund".
Unter den amerikanischen Agenten, die im Kongo selbst im Einsatz waren, befand sich der junge CIA-Mann Frank Carlucci, der unter diplomatischem Schutz arbeitete. Er versuchte in den Monaten vor der Ermordung, sich das Vertrauen Lumumbas zu erschleichen. Carlucci wurde später Nationaler Sicherheitsberater und Verteidigungsminister in der Reagan-Regierung und ist heute Vorsitzender der Carlyle Group, einer einflussreichen Handelsbank, zu deren Vorstandsvorsitzenden auch George Bush***** senior gehört.
Nach Aussage von Larry Devlin, dem damaligen CIA-Chef in Leopoldville (Kinshasa), traf der leitende technische Offizier des Geheimdienstes kurz nach dem Eliminierungsbefehl von Eisenhower im Kongo ein. Im Gepäck hatte er eine Tube vergiftete Zahnpasta, die im Badezimmer Lumumbas platziert werden sollte. Dieser etwas eigenwillige Plan wurde jedoch zugunsten einer direkteren Methode fallen gelassen. Lumumba wurde seinem erbittertsten politischen Feind Moises Tshombe ausgeliefert, dem sezessionistischen Führer von Katanga.
Sieben Monate, nachdem der Kongo seine Unabhängigkeit erklärt und Lumuba zu seinem ersten Premierminister gemacht hatte, fand die Ermordung statt.
Lumumba war einer der mutigsten und prinzipientreusten Vertreter jener Generation junger politischer Führer, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hervortraten, um die nationale Unabhängigkeit vom europäischen Kolonialismus einzufordern.
Von den gewaltigen sozialen Kämpfen, die dann den ganzen Kontinent ergriffen, wurden diese Kräfte allerdings überrascht. Sie konnten ihnen keine Führung geben. Eine weitere Schlinge um ihren Hals waren die Landesgrenzen, die die Kolonialmächte im 19. Jahrhundert willkürlich gezogen hatten, um Afrika aufzuteilen und zu erobern. Diese politischen Schwächen teilten sowohl die Opfer von Mordanschlägen, wie eben Lumumba, als auch die Überlebenden.
Besonders im Kongo hatte der belgische Kolonialismus die afrikanische Bevölkerung gezielt unwissend und ungebildet gelassen. Man drückte die Kongolesen auf den Status von Lasttieren für die Rohstoff gewinnende Industrie herab, die den gewaltigen Mineralienreichtum des Landes und andere natürliche Schätze plünderte.
Am Vorabend der Unabhängigkeit war der Kongo, ein größeres Territorium als Westeuropa, von starken Entwicklungsrückständen gekennzeichnet. Es gab keine afrikanischen Offiziere, im gesamten Staatsdienst nur drei Afrikaner auf leitenden Positionen und lediglich 30 Kongolesen mit akademischer Ausbildung. Gleichzeitig waren die westlichen Investitionen in die Mineralressourcen des Kongo (Uran, Kupfer, Gold, Zinn, Kobalt, Diamanten, Mangan, Zink) kolossal. Diese Investitionen bedeuteten, dass der Westen gezwungen war, das Land über seine Unabhängigkeit hinaus unter Kontrolle zu halten. Die Belgier organisierten die Machtübergabe bewusst so, dass die "Unabhängigkeit" bestenfalls eine formale Fiktion sein würde.
Nach den weit verbreiteten Unruhen und Streiks des Jahres 1959 überraschte die Kolonialmacht alle nationalistischen Führer damit, dass sie Wahlen für Mai 1960 anberaumte. Es setzte ein chaotisches Gedränge um die Verteilung der Früchte der Unabhängigkeit ein, und 120 verschiedene Parteien formierten sich, wobei sich die meisten auf regionaler oder ethnischer Grundlage bildeten. Die Mouvement National Congolais (MNC), die von Lumumba geführt wurde, war die einzige Partei, die für eine Zentralregierung und die Vereinigung des Kongo über ethnische und regionale Grenzen hinweg eintrat.
Lumumbas Aufstieg und Fall verliefen kometenhaft. Er wurde aus einem belgischen Kolonialgefängnis geholt, wo er wegen seines Eintretens für die Unabhängigkeit eingesperrt und gefoltert worden war, und nach Brüssel geflogen. Dort nahm er an Gesprächen teil, die einen friedlichen und reibungslosen Übergang zu einem Regime einleiten sollten, das Belgiens finanzielle Interessen im Kongo unangetastet lassen würde, während das ganze Drum und Dran der staatlichen Macht von den Händen der weißen Kolonialherren in die der neuen einheimischen Elite übergehen würde.
Pecks Film Lumumba zeichnet ein akkurates Bild der gewaltigen sozialen Widersprüche, die der Unabhängigkeitsbewegung zugrunde lagen, und der Klassenposition der neuen kleinbürgerlichen nationalistischen Herrscher Afrikas. Eine Szene zeigt die Rede Lumumbas zum Unabhängigkeitstag vor dem belgischen König und seinen Ministern sowie der Versammlung von schwarzen opportunistischen Politikern, denen Belgien den neuen unabhängigen Staat anvertrauen wollte.
Inmitten der Zeremonie, in der die Belgier sich selbst zur erfolgreichen Zivilisierung des Kongos und zur Vorbereitung der staatlichen Eigenständigkeit gratuliert hatten, sprach Lumumba in anschaulichen Worten über die Wirklichkeit der kolonialen Unterdrückung und charakterisierte sie als 80 Jahre "erniedrigende Sklaverei, die uns mit Gewalt auferlegt wurden":
"Wir haben zermürbende Arbeit kennen gelernt und mussten sie für einen Lohn erbringen, der es uns nicht gestattete, den Hunger zu vertreiben, uns zu kleiden oder in anständigen Verhältnissen zu wohnen oder unsere Kinder als geliebte Wesen großzuziehen. [...] Wir kennen Spott, Beleidigungen, Schläge, die morgens, mittags und nachts unablässig ausgeteilt wurden, weil wir Neger sind. [...] Wir haben erlebt, wie unser Land im Namen von angeblich rechtmäßigen Gesetzen aufgeteilt wurde, die tatsächlich nur besagen, dass das Recht mit dem Stärkeren ist. [...] Wir werden die Massaker nicht vergessen, in denen so viele umgekommen sind, und ebenso wenig die Zellen, in die jene geworfen wurden, die sich einem Regime der Unterdrückung und Ausbeutung nicht unterwerfen wollten."
Pecks Kamera wechselt zwischen der sprachlosen Wut auf den Gesichtern des belgischen Publikums und dem freudigen Stolz der Mengen von Afrikanern, die sich um Radios sammelten und Lumumba für seinen Mut priesen, ihre Existenz ehrlich zu schildern.
Lumumbas offene und aufrichtige Forderung nach ökonomischer Unabhängigkeit, sozialer Gerechtigkeit und politischer Selbstbestimmung und seine Feindschaft gegenüber einer politischen Ordnung, die auf ethnischen Spaltungen basiert - welche die Kolonialherren effektiv genutzt hatten, um Afrika zu teilen und zu beherrschen - besiegelten sein Schicksal. Als das Land auch nach der Unabhängigkeit weiterhin von belgischen Bergbaukreisen beherrscht wurde, und belgische Truppen in deren Interesse wiederholt intervenierten, drohte Lumumba schließlich damit, als letzte Möglichkeit um sowjetische Unterstützung zu bitten. Dies gab Washington den Vorwand, sich zum Zweck seiner Eliminierung mit der alten Kolonialmacht zusammenzutun.
Innerhalb weniger Tage nach der Unabhängigkeit war die politische Situation im Kongo außer Kontrolle geraten. Schwarze Soldaten meuterten gegen belgische Offiziere. Die Provinz Katanga, die wichtigste Bergbauregion, erklärte sich zum eigenständigen Staat unter Tshombe, der unter dem Schutz der westlichen Bergbaukreise und des belgischen Militärs handelte. Belgien sandte seine Armee zurück in die ehemalige Kolonie, angeblich um belgische Staatsangehörige zu beschützen. Lumumba lud Friedenstruppen der Vereinten Nationen ein, aber die UNO ordnete sich den Machenschaften Belgiens und der Vereinigten Staaten unter und weigerte sich, Maßnahmen zu ergreifen, um die Ermordung des neuen Premierministers zu verhindern.
Obwohl Tshombe nach dem Mord an Lumumba Premierminister wurde, hatte seine Herrschaft nicht lange Bestand. Im Jahre 1965 führte der kongolesische Armeechef Joseph Mobutu, der Lumumba dem Exekutionskommando ausgehändigt hatte, einen unblutigen Staatsstreich durch. Mobutu blieb 32 Jahre lang Diktator und wurde berühmt für die Korruption und Habgier seines Regimes. Diese "Kleptokratie", die dem Land wieder den Namen Zaire gab, wurde zum engsten Verbündeten der Vereinigten Staaten auf dem afrikanischen Kontinent und diente ihnen als Operationsbasis für ihre konterrevolutionären Interventionen gegen Befreiungsbewegungen im südlichen Afrika.
Nach seinem Tod wurde Lumumba zu einer harmlosen Ikone der afrikanischen Befreiung und Dritte-Welt-Politik gemacht. Selbst Mobutu, der an seinem Tod beteiligt war, zollte dem ehemaligen Führer Tribut. Das gleiche tat die sowjetische Bürokratie, die ihre renommierteste internationale Universität nach ihm benannte.
In Wirklichkeit hatten die Sowjets kaum die Absicht, Lumumba zu helfen. Ihre Präsenz in und ihr Interesse an Afrika war nie so stark, wie der Westen behauptete - um seine eigenen neokolonialen Strategien zu rechtfertigen - oder wie Moskau es selbst darstellte, um als Verfechter der internationalen Befreiung aufzutreten. Wo die Sowjetunion intervenierte, tat sie es nicht, um die soziale Revolution voranzubringen, sondern um im Rahmen der Nachkriegspolitik – der friedlichen Koexistenz – ihre Verhandlungsposition gegenüber dem amerikanischen Imperialismus zu verbessern. Daher half Moskau Angola gegen die militärische Aggression des Apartheidregimes in Südafrika und stützte gleichzeitig die brutale Militärdiktatur in Äthiopien, die die gesamte Region am Horn von Afrika in eine tiefe Krise stürzte.
Vor allem schildert Pecks Film Lumumba ohne Beschönigungen die Isolation des neuen kongolesischen Premierministers, der in einem Netz politischer Verschwörungen gefangen war, dem er nicht entrinnen konnte. Der in Haiti geborene Peck verbrachte als junger Mensch einige Zeit im Kongo, wo sein Vater als Lehrer arbeitete. Er sympathisiert mit dem Panafrikanismus und hat wiederholt erklärt, dass sein Film sich vor allem an ein afrikanisches Publikum richtet, dem er Lumumbas Geschichte zeigen möchte. Er präsentiert akkurat all jene Kräfte, die sich gegen den nationalistischen Premierminister zusammenschlossen, von der CIA und dem von ihr geförderten Militärchef Mobutu, über die belgischen Kolonialherren und Militäroffiziere bis hin zu den verräterischen und nach dem eigenen Vorteil strebenden afrikanischen Politikern.
Aber Peck kann nicht erkennen oder erklären, welche sozialen Kräfte innerhalb des neuen Regimes wirkten. Lumumba war unfähig, dem Aufgebot seiner Feinde etwas entgegenzusetzen, weil er letzten Endes selbst auch einen Balanceakt zwischen den Imperialisten einerseits und der Masse der unterdrückten afrikanischen Bevölkerung andererseits vollführte.
Der Mord an Lumumba war Teil eines politischen Prozesses, der im gesamten Afrika südlich der Sahara stattfand und in dem die Hoffnungen der Masse von Arbeitern, Bauern und Armen auf eine revolutionäre gesellschaftliche Veränderung auf tragische Weise verraten wurden.
Die kleinbürgerlichen nationalistischen Eliten, die im Zuge der Entkolonialisierung an die Macht kamen, akzeptierten bereitwillig das von den Kolonialherren angebotenen Erbe und übernahmen die staatlichen Institutionen und Grenzen, die die europäischen Mächte im Zuge ihrer Eroberung Afrikas geschaffen hatten.
Die formale Gewährung von staatlicher Unabhängigkeit bedeutete nirgendwo in Afrika, dass in einem grundlegenden Sinn die demokratischen Hoffnungen der Masse der Afrikaner verwirklicht wurden. Selbst in den Regionen, in denen das Ende des Kolonialismus durch einen bewaffneten Kampf erreicht wurde, bildete die staatliche Unabhängigkeit nur einen Deckmantel für die fortgesetzte Dominanz des Imperialismus über die ehemaligen Kolonien. Gleichzeitig benutzten korrupte Cliquen der nationalen Bourgeoisie den Staat, um sich selbst zu bereichern – zu Lasten jedes gesellschaftlichen Fortschritts.
Seine brutale Ermordung machte Lumumba zum Märtyrer der Aggression des westlichen Imperialismus in Afrika. Doch diejenigen, die sich ihn zum Vorbild nahmen – von Nyere über Nkrumah bis zu Kenyatta – standen korrupten Regimen vor, die den Weg ebneten für Militärdiktaturen und Polizeistaaten im Dienste der internationalen Banken und des ausländischen Kapitals.
41 Jahre nach Lumumbas Ermordung steht der Kongo beispielhaft für den gänzlich reaktionären Charakter der nationalen Bourgeoisie. Mobutu wurde 1997 gestürzt, nachdem sein hochverschuldetes Regime nach dem Ende des Kalten Krieges seinen Nutzen für Washington verloren hatte. Sein Nachfolger Laurent Kabila wurde im Gegenzug ermordet und durch seinen Sohn Joseph ersetzt, der sich den finanziellen Interessen des Westens noch viel stärker anzupassen versucht.
Im Verlauf des dreijährigen Bürgerkriegs starben mehr als 2,5 Millionen Kongolesen, zumeist Frauen und Kinder, die dem Hunger und Seuchen zum Opfer fielen. Die Armeen benachbarter Regimes – Ruanda und Uganda auf der einen und Zimbabwe auf der anderen Seite – haben in den Bürgerkrieg im Kongo eingegriffen, angeblich aufgrund von politischen Sympathien und um die regionale Sicherheit zu garantieren. Tatsächlich haben die drei Länder bloß die historische Rolle des westlichen Kolonialismus übernommen und sich illegal Bergbauanlagen angeeignet, um die Militäroffiziere und ihre Spießgesellen in Politik und Wirtschaft zu bereichern.
Unter der Führung der nationalen Bourgeoisie und der Dominanz westlicher Banken und transnationaler Konzerne gibt es keinen Ausweg aus der entsetzlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krise, die den Kongo und den gesamten afrikanischen Kontinent im Griff hat. Demokratische Freiheit, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Fortschritt – Ideale, die vor vier Jahrzehnten Massen von Kongolesen und andere Afrikaner im Kampf gegen den Kolonialismus begeistert haben – können nur durch den Aufbau einer neuen Bewegung erreicht werden, die auf der programmatischen Grundlage des internationalen Sozialismus die afrikanische Arbeiterklasse mit den Arbeitern in Europa, Amerika und dem Rest der Welt vereint.
*Zuvor galten alle, die dies behaupteten, als verwirrte "Verschwörungstheoretiker" oder in Fällen, in denen es sich dabei um Bürger aus dem "sozialistischen Weltlager" handelte, um "ideologisch verblendete Systemgegner". Dies ist in soweit interessant, weil Wahrheitssuchende auf diese Art weiterhin diskrediert werden, obwohl sich immer wieder nachträglich beweisen lässt, daß diese den richtigen Anhaltspunkten nachgegangen sind.

** So sieht also die belgische "Reue" aus. Wie sie zu bewerten ist, lässt sich bereits am Vokabular deutlich erkennen. Das Wort "Kolonialpartner" ist der reinste Hohn für die Besetzung, Unterdrückung und Ausbeutung dieses Landes. Möglicherweise sind aber mit "Kolonialpartner" lediglich die Kollaborateure und Mörder Lumumbas gemeint, was aber den Inhalt der Aussage nicht mildern würde. Nicht umsonst ist von "einigen schmerzlichen Perioden" die Rede, womit selbstverständlich nur die Durchsetzung belgischer Wirtschaftsinteressen in dieser Region gemeint sind. Daraus spricht, daß im Kongo Machtverhältnisse bestehen oder bestehen werden, die den belgischen Kolonialterror weder vergessen noch verziehen haben.

*** Daraus spricht, wieviel Angst man vor Lumumba hatte und vor allem, wie beliebt dieser Mann im Volk war/ist.

**** Eisenhower war auch derjenige, der die Hungerkatastrophe nach WK II zu verantworten hatte (siehe "Der  geplante Tod" des kanadischen Historikers Baque). Ebenso basiert der fälschlich als "Morgenthau- Plan" bezeichnete Völkermord auf diesem "Menschenfresser".

***** Es tauchen immer wieder die gleichen Namen von Mitgliedern elitärer Geheimbünde auf. Bush sen.'s Vater Prescott förderte zunächst Hitler, bereicherte sich am großen Völkerschlachten und an der daraus resultierenden (zeitgemässen) Kolonialisierung West- und Mitteleuropas.

Die Artikelüberschrift "Der gewaltsame Tod von Patrice Lumumba" sollte angesichts dieser Tragödie und um jedes Missverständnis zu vermeiden, aber auch, um seine eigene Position zu diesem Verbrechen zu verdeutlichen, mindestens "Der Mord an Patrice Lumumba" heißen.
Wenn sie demnächst frösteln und sich einen hilfreichen "Lumumba" genehmigen, dann erinnern sie (sich) wenigstens für einen Moment an diesen ehrenvollen, vorbildlichen und wahrhaftigen Menschen. Die Erinnerung an ihm sollte niemals aus dem Weltgedächtnis verdrängt werden.
Seine Mörder haben eine Legende erschaffen, was garantiert nicht die Absicht dieser feigen Verbrecher war. Legenden (und Ideen) lassen sich nicht töten.
Es wird auch zukünftig immer wieder Menschen vom Schlage eines Patrice Lumumba geben.
Diesbezüglich wünsche ich mir, daß diese Menschen erfolgreicher sein werden.
Erfolgreicher werden sie sein, wenn alle aufrechten Menschen dieser Welt, nach bestem Vermögen und Können, diese geborenen Führer unterstützen werden.
Dazu zählt es bereits, wenn man die Lügen gegen sie enttarnen hilft.

Montag, 7. Februar 2011

Münchner Heuchelei

Gastkommentar. Die Sicherheitskonferenz und Ägypten
Von Sevim Dagdelen (Junge Welt)
Sevim Dagdelen ist Sprecherin für internationale Beziehungen der Linksfraktion im Bundestag. 
Die Münchner Sicherheitskonferenz hat ihre Tagesordnung kurzfristig geändert. Der Nahe Osten bestimmt die Agenda. Ihr Vorsitzender, Wolfgang Ischinger, läßt sich zu den Unruhen in der arabischen Welt mit den Worten zitieren: »Das ist eine schwierige Gratwanderung für den Westen.« Bundesaußenminister Guido Westerwelle entfaltet hektische Aktivitäten, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will die deutsche Politik gegenüber Diktatoren überdenken, Rüstungsexporte nach Ägypten werden eingefroren.
Was ist davon zu halten? Diejenigen, die die Diktatur Hosni Mubaraks und seiner Clique 30 Jahre unterstützt haben, lassen jetzt ihren Schützling fallen. Dabei hat Westerwelle* noch vor kurzem gesagt, Mubarak sei ein »Mann mit enormer Erfahrung, großer Weisheit und die Zukunft fest im Blick«.
Es ist der Gipfel der Heuchelei. Nun, da ihre Diktatorenfreunde in Schwierigkeiten stecken, versuchen sie, die Öffentlichkeit zu täuschen. Westerwelle und Co. unternehmen alles, um Mubarak zu retten bzw. seinen willfährigen Stellvertreter Omar Suleiman zu installieren. Der war 20 Jahre Geheimdienstchef in Ägypten und ist mithin direkt verantwortlich für Folter und politische Morde.
Worum geht es ihnen, wenn sie Diktaturen unterstützen, ob in Äthiopien oder in Saudi-Arabien? Sie selbst sagen, es gehe um Stabilität. Stabilität wofür? Um einen entfesselten Kapitalismus, und Profite und Extraprofite, nach denen das Kapital ruft, durchzusetzen.
Es ist eine Schande, daß die Partei des tunesischen Diktators Zine El Abidine Ben Ali jahrzehntelang Mitglied der Sozialdemokratischen Internationale war – bis sie wenige Tage nach seiner Flucht ausgeschlossen wurde. Nicht nur Schwarz-Gelb, auch Rot-Grün hat die arabischen Diktatoren immer unterstützt.
Und die großen Medien haben die Despoten mit Samthandschuhen angefaßt. Mittlerweile entschuldigen sich die Öffentlich-Rechtlichen für ihre verfälschte Berichterstattung über Ägypten in den vergangenen Jahrzehnten. ARD-aktuell-Chef Kai Gniffke, verantwortlich für Tagesschau und Tagesthemen, räumt ein, es sei »nicht hinreichend gewürdigt« worden, daß »in Ägypten Ausnahmerecht herrscht«. Das ist der blanke Hohn, unterbleibt im Ersten doch gleichzeitig eine kritische Berichterstattung aus München. Wie lange wird es dauern, bis ein Herr Gniffke eines Tages erklärt: »Nicht hinreichend gewürdigt« worden sei, daß »auf der Sicherheitskonferenz die Unterstützung von Kriegen und Diktatoren verabredet wird«?
In den arabischen Ländern machen sich mutige Menschen für Freiheit, Demokratie und Frieden auf und für den Sturz der vom Westen jahrzehntelang unterstützten Regime. Von Linken und Friedenskräften in diesem Land muß ein deutliches Signal nach Tunis, nach Kairo, nach Sanaa, nach Amman, nach Casablanca und auch nach Riad gehen: Wir stehen an eurer Seite. Deshalb: Freiheit statt Krieg und Kapitalismus.

* Und er hat vor kurzem noch Urlaub in Ägypten gemacht. 

Allerdings bin ich der Meinung, daß Mubarak zwar entsorgt gehört, es aber schlichtweg ein Irrtum aller Protestbewegungen in der arabischen Welt ist, davon auszugehen, daß die Lösung der Probleme in der Absetzung der Diktatoren zu finden ist. Es ist und bleibt eine Systemfrage. Oder um es frei nach Brecht zu sagen; die Schweine ändern sich, der Trog nicht. 
Es ist schlichtweg Nonsens, zu glauben, ein Rücktritt und Neuwahlen würden die Machtverhältnisse grundlegend ändern. Wer das glaubt, denkt zu naiv.