Anschlag auf Syrien
Vor 52 Minuten
each small candle lights a corner of the dark
Wir haben hier nicht nur kriegsähnliche Zustände, sondern Sie sind in Kämpfe verwickelt, wie man sie im Krieg hat", sagte die Bundeskanzlerin.Sie sagte zwar "Krieg", aber nur zum Vergleich. Und doch nähern sich die Vergleiche den realen Ereignissen beachtlich. Vorgestern waren es noch "humanitäre Hilfseinsätze" - gestern noch "kriegsähnliche Kampfeinsätze".
"Das ist für uns eine völlig neue Erfahrung. Wir haben das sonst von unseren Eltern gehört im Zweiten Weltkrieg." Das sei aber eine andere Situation gewesen, weil Deutschland damals Angreifer war.Heute ist Deutschland kein Angreifer, da "seine" Freiheit am Hindukusch verteidigt wird? Das ist Ansichtssache.
Ohne Sie [NATO- Söldner] könnten wir nicht so sicher leben, und das müssen wir den Menschen auch sagen." Zur ablehnenden Haltung vieler Bundesbürger zum Einsatz sagte die Kanzlerin: "Die Bevölkerung sieht diesen Einsatz zum Teil skeptisch, und trotzdem ist sie stolz auf Sie."
Zitate aus Zeit.de"Sie" können uns das noch so oft sagen, ob es deshalb glaubwürdig wird, bleibt "uns" überlassen. Denn das Gegenteil ist der Fall. Der Afghanistan- Krieg gefährdet unsere Sicherheit. Noch gab es keine Terroranschläge von Afghanen. Nirgends.
Sie sollen die letzte Bastion der Demokratie sein und das Grundgesetz schützen, wie aber ist die Aussage von Ferdinand Kirchof zu werten? Seine Aussage über eine Änderung des Grundgesetzes lassen zweifel an seiner Neutralität aufkommen. Seit wann ist es Aufgabe der Verfassungsrichter, selbst Änderungen am Grundgesetz zu fordern? Ist ein solcher Richter tatsächlich geeignet um in letzter Instanz unser Grundgesetz zu schützen?
Eben dieser Teil des Grundgesetzes ist zum Schutz der Demokratie eingebaut und die Erklärungen des Verfassungsrichters Ferdinand Kirchof sind in keiner Weise nachvollziehbar. Polizeiaufgaben sind eben dieses, Polizeiaufgaben. Warum versucht man mit aller Gewalt das Militär im innern zu etablieren?
Ganz oben auf der Liste der Erklärungen steht die omnipräsente Terrorgefahr. Soweit man das beurteilen kann, ist die Polizei keinesfalls überfordert damit und Deutschland ist nicht der Irak. Diesen Vorstoß des Verfassungsrichters empfinde ich mehr als bedenklich und beängstigend.
In der Welt gibt es folgendes dazu zu lesen :
Terrorabwehr : Verfassungsrichter für Bundeswehreinsatz im Innern
Der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Ferdinand Kirchhof, hat sich dafür ausgesprochen, die Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr im Innern zu erweitern. Die Streitkräfte könnten „bestimmte polizeiliche Aufgaben übernehmen, etwa den Schutz gefährdeter Objekte“, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“.
Um effizienter auf neue Bedrohungslagen reagieren zu können, sollte über eine Grundgesetzänderung nachgedacht werden. Bisher dürfe die Bundeswehr im Innern beispielsweise in Katastrophenfällen eingesetzt werden. Hierzu zählte der Richter auch „einen terroristischen Angriff auf ein Kernkraftwerk“. [1]
Besonders als Vizepräsident des Verfassungsgerichtes, sollte Herr Kirchof sich nicht zu solchen Äußerungen hinreißen lassen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Aussage nicht ohne Folgen bleibt und unser Verfassungsgericht in Kürze wieder mit der Neutralität ausgestattet ist, die eine Demokratie schützt.
Carpe diem
[1] http://www.welt.de/politik/deutschland/article11794556/Verfassungsrichter-fuer-Bundeswehreinsatz-im-Innern.html
Wie ist es mit Prozesskosten?
Wir müssen keine Anwälte bezahlen, da uns Hunderttausende oder Millionen Dollar an Anwaltszeit gespendet werden. Aber wir müssen trotzdem für Gerichtsgebühren zahlen, Kopien und derartiges. Strafzahlungen oder Schadenersatz noch nicht, wir haben bis jetzt alle Verfahren gewonnen.Assange im Interview. Es lohnt sich, dieses gründlich zu lesen. Der Transparenz- Guru ist dabei so intransparent, wie es nur geht. Und er widerspricht sich selbst. Dem würde ich noch nicht einmal sein Geburtsdatum abkaufen...
Nicht wenige sehen in Julian Assanges Enthüllungsplattform ein Werkzeug westlicher Geheimdienste. Doch sie verwechseln Wikileaks und Mainstreammedien
Von Rainer Rupp (Junge Welt)
Ist Julian Assange der Comandante der globalen Internet-Guerillakämpfer im Infokrieg gegen Lügen und Manipulation der menschenverachtenden Eliten des Kapitals? Oder ist der Wikileaks-Chef deren nützlicher Idiot, der unwissentlich Spielmaterial verbreitet, das von Geheimdiensten zusammengestellt wurde, die er eigentlich bekämpfen will? Oder, schlimmer noch, steckt er mit diesen Mächten sogar unter einer Decke? Alles scheint möglich, an der Person von Assange scheidet sich derzeit die Meinung von vielen Linken wie schon lange nicht mehr.
Gegen die globale Umweltzerstörung, die globalen Terrorkriege des US-Imperiums und seiner neokolonialen europäischen Helfer, gegen die als »Finanzkrise« getarnte globale Betrugsorgie zur Umverteilung von unten nach oben, gegen den Wust der Lügen in der Politik gibt es nun endlich einen globalen Widerstand. Der ist so effizient und wirksam, daß die globalen Eliten voller Wut mit einer Schmutzkampagne gegen Wikileaks und deren Aushängeschild Julian Assange reagiert haben. Das ist die Meinung nicht weniger Unterstützer der Enthüllungsplattform, die sich nicht nur aus dem linken Lager rekrutieren, sondern auch aus der kritischen bürgerlichen Mitte.
Alles Täuschung, rufen dagegen auch nicht wenige linke Assange-Kritiker. Zum Beweis verweisen sie auf eine Reihe von Indizien, die sie zusammengetragen haben, von denen einige durchaus nachdenklich stimmen können, aber sicher auch daher rühren, daß von Assange – fälschlicherweise – erwartet wird, daß er sich wie ein Genosse verhält. Der schwerwiegendste Vorwurf gegen den Wikileaks-Chef lautet, ein Werkzeug westlicher Geheimdienste zu sein. Als Indiz dafür wird angeführt, daß die jetzt veröffentlichten Botschaftsdokumente von den verschiedenen Brennpunkten der Welt keine neuen Erkenntnisse enthalten, sondern nur das bestätigen, was kritischer Journalismus bereits an den Tag gebracht hat.
...die Forderung der Linken nach Abschaffung der Nato sei in Wirklichkeit ein Weg, den gefährlicheren Ruf nach einem Rückzug Deutschlands aus dem Bündnis zu verhindern. Für eine Auflösung der Nato sei ja die Zustimmung der USA, Frankreichs und Großbritanniens nötig. Und das sei unrealistisch.Der pro- zionistische Gysi dementierte laut Spiegel diese Äußerungen nicht. Er gibt lediglich vor, sich an dieser Äußerung nicht mehr erinnern zu können.
Stadler forderte in seiner Rede die sofortige Abberufung des türkischen Botschafter Kadri Ecvet Tezcan. Ob seine Worte als ausländerfeindlich oder als situationsbeleuchtend eingestuft werden sollten, darüber wird sich wohl jeder selbst sein Urteil bilden.
www.theintelligence.deDer türkische Botschafter in Österreich ist nicht unbekannt, sondern in der Vergangenheit öfters durch seine rassistischen Äußerungen aufgefallen. Unter anderem behauptet er, daß "Fremdenhass den Deutschen in den Genen stecken" würde.
"Der Papst ist eingeladen, das ist in Ordnung so", sagte sie. "Da gehen wir hin, und zwar respektvoll."
Künast plädiert nun dafür, nach Benedikt XVI. auch anderen Glaubensführern Rederecht im Bundestag einzuräumen: "Uns liegt am Herzen, alle Religionsgemeinschaften gleich zu behandeln."
AD HOC NEWS
So sehr sich Julian Assange und Wikileaks internationaler Anerkennung erfreuen, so gibt es doch einige offene Fragen. Eine davon wäre, warum sich etablierte Medien – allen voran die New York Times – zu einer Zusammenarbeit bereit erklärten. Warum hält sich Assange ausgerechnet in England auf? Warum passen so viele der sogenannten Enthüllungen perfekt in ein Weltbild, das in bestimmten Punkten anzuzweifeln wäre? Und letztendlich, warum wird Julian Assange durch eine Anwaltsfirma vertreten, die auch das Haus Rothschild repräsentiert? Könnte Wikileaks vielleicht ein Instrument Mächtiger sein, um die Glaubhaftigkeit gewisser Informationen zu unterstreichen?
Sollte es wirklich der Fall sein, dass Wikileaks in Wirklichkeit keineswegs den öffentlichen Interessen dient, sondern einer Elite, müsste dies keineswegs beinhalten, dass Julian Assange sich dessen auch bewusst ist. Ein Artikel bei CBC-News aus dem Jahr 2007 erinnert auch daran, dass es anfangs keineswegs die Regierungen der westlichen Welt waren, denen Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. „Unsere ersten Interessen gelten unterdrückenden Regimen in Asien, dem ehemaligen Sowjet-Block, dem südlichen Afrika und dem Mittleren Osten“, wurde die ursprüngliche Ankündigung auf Wikileaks.org zitiert. Unethisches Verhalten der eigenen Regierungen bzw. heimischer Konzerne aufzudecken, stand erst an zweiter Stelle.
Spaßpartei des Tages: NRW-Linke
»Um die Gesellschaft zu ändern, genügt es nicht, das Kapital nur anzukläffen«, schrieben zwei prominente Vertreter der NRW-Linken vor einer Woche in dieser Zeitung. »Man muß versuchen, es wirklich zu beißen.« Seit gestern gilt: Vor allem sollte man darauf achten, sich bei diesem Versuch nicht selbst in den Arsch zu beißen. Genau das ist der NRW-Linken im Landtag bei der gestrigen Abstimmung über den »rot-grünen« Nachtragshaushalt gelungen.
Wochenlang hatte die Partei debattiert: Wie soll sie sich verhalten, wenn die »rot-grüne« Koalition den Etat zur Abstimmung stellt? Einerseits sei er »so nicht zustimmungsfähig«, weil SPD und Grüne »nur hauchzarte Korrekturen an der neoliberalen Kahlschlagpolitik von CDU und FDP« unternähmen. Andererseits wäre es aber auch »unverantwortlich, diesen Nachtragshaushalt abzulehnen«. Sei es, weil man damit »Rot-Grün« zu Fall brächte, sei es, weil Die Linke bei Neuwahlen womöglich nicht wieder ins Parlament einzöge.
Diese Gefahr ist seit gestern gebannt. Anstatt sich zu enthalten, wie man es vor zwei Wochen beschlossen hatte, stimmten sechs von elf Abgeordneten der Linken für die Vorlage. Ein Mißverständnis, teilte deren Pressestelle hinterher mit. Die »Haltung der Fraktion« sei »unverändert«: »Der Nachtragshaushalt ist nicht zustimmungsfähig.« Die Abgeordneten hätten »irrigerweise« angenommen, es ginge um etwas ganz anders. »Es kam alles so plötzlich«, erklärte ein Abgeordneter auf Nachfrage, »es herrschte eine gewisse Unruhe im Saal«.
Da kann man sich schon mal irren. Obwohl auch in NRW, wie man uns versicherte, Parlamentariern Gesetzentwürfe schriftlich vorgelegt werden. Die amtierende Landtagspräsidentin Gunhild Böth (ebenfalls Die Linke) trifft jedenfalls keine Schuld: Sie habe den Antrag »formal richtig« aufgerufen, betonte die Linke-Pressestelle. Glauben wir. Schließlich hat ja auch kein Abgeordneter der Regierungsfraktionen aus Versehen dagegen gestimmt.(jboe), Junge Welt, 17.12.10
Zwei Tage nach der von Vorwürfen massiver Fälschungen getrübten Wiederwahl von Hashim Thaci zum Ministerpräsidenten des Kosovo, sieht sich der Kriegsverbrecher und ehemalige Kommandeur der UCK-Gewaltseparatisten vom Europarat mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Diese sind in einem umfangreichen Bericht enthalten, den der Schweizer Europaabgeordnete Dick Marty auf der Grundlage von Erkenntnissen der europäischen Kriminalbehörden und des FBI am Mittwoch in Paris dem Rat präsentiert hat. Darin wird Thaci als Boß einer Mafiaorganisation geschildert, die nach dem NATO-Überfall 1999 auf Restjugoslawien in dem Möchtegernstaat Kosovo die Regierungsgewalt übernommen hat und diese bis heute mit großer Brutalität im Dienst der organisierten Kriminalität ausübt.
Während Thaci von seinen Anhängern ebenso wie von NATO-Politikern immer noch als »Held der Befreiung«
Und diesem Ziel ist der ehemalige Hacker Assange, der bereits mit 20 in seinem heimatlichen Australien vor Gericht stand, weil er sich über zwei Jahre hinweg Zugang zu Computern innerhalb sensibler US-amerikanischer Sicherheitsagenturen verschafft hatte, seit der Gründung von Wikileaks im Jahr 2006 um einiges nähergekommen.Deshalb ist es auch bezeichnend, daß Rupp auch hierbei etwas wichtiges verschweigt. Assange wurde seinerzeit für diese/n Hack/s zu einer lächerlichen Geldstrafe in Höhe von 2100 australischen Dollar plus Bewährung verurteilt. Dieses milde Urteil passt nicht so recht in das Bild des Assange, das ihn uns als "Messias" erscheinen lassen soll. Vielmehr lässt es den Verdacht zu, daß dieses milde Urteil zustande kam, weil äußerlich nachgeholfen wurde.
Ursprünglich hatten Assange und seine Mitstreiter gehofft, daß alternative Medien die Wikileaks-Enthüllungen aufgreifen und verbreiten würden...Enttäuscht schickten daraufhin die Enthüllungsspezialisten ihr Rohmaterial einigen ausgesuchten, mit Personal und Finanzen besser ausgestatteten Konzernmedien zu. Die Wahl fiel auf Blätter wie den britischen Guardian, den Spiegel in Hamburg und die New York Times, denen immer noch der Ruf der Liberalität und Unabhängigkeit vorausgeht, auch wenn das längst nicht mehr gerechtfertigt ist.Auch hier verschweigt Rupp, daß es ausgerechnet diese Konzernmedien waren, die Wikileaks bereits über Gebot hofierten, als dieses Netzportal noch in den Kinderschuhen steckte. Er verschweigt, daß es diese Konzernmedien waren, die bis zum heutigen Tag mit Rat und Tat Wikileaks unterstützen. Assange wurde mehrmals in den USA angeklagt und nicht zuletzt durch die Hilfe dieser Konzernmedien kein einziges Mal verurteilt. Nach Guantanamo gelangt es dabei leichter. Zudem der Bärenanteil der finanziellen Mittel, die Wikileaks zur Verfügung stehen, aus Spenden der elitären Kaste stammen.
Der US-Journalist Alexander Cockburn spricht sogar von einer regelrechten Absprache zwischen der Regierung in Washington und den sogenannten Leitmedien.Es mag sein, daß Rupp wirklich so naiv ist, doch beobachtet man den Zirkus um Wikileaks, ist auch diese Meldung von geringem Aussagewert, da dies ohnehin offensichtlich ist.
So verweist z.B. der US-Nuklearexperte Gareth Porter auf ein von Wikileaks publiziertes brisantes Dokument zum Iran-Komplex. Die Botschaftsdepesche berichtet detailliert über ein Treffen mit russischen Spezialisten, bei dem sie die Behauptungen der Amerikaner, Teheran verfüge über Raketen, die Europa erreichen könnten, eine nach der anderen widerlegten. Die US-Konzernmedien haben darüber bis heute nicht berichtet.Vielleicht sollte Herr Rupp einfach 'mal googlen. Vielleicht leidet er in Bezug auf Wikileaks einfach nur an Vergesslichkeit. Es hat nicht Mr. Porter oder Wikileaks benötigt, um von dieser "Brisanz" zu erfahren. Selbst Schnarchnasen wie der ehemalige Außenminister Steinmeier, haben bereits vor Jahren diese "Brisanz" bezüglich des Irans hinausposaunt. Man konnte und kann sich darüber selbst in den Konzernmedien informieren.
Einen sehr aufschlussreichen Artikel zum Phänomen Wikileaks, der insbesondere einige mir bislang unbekannte Hintergründe zum medialen Wonderbra-Aufbau der Organisation darlegt, finden Sie hier.
“If We Lose our Internet Freedoms Because of Wikileaks, You Should At Least Know Why”
Aus dem Artikel folgt, dass Wikileaks von großen US-Medien bereits überlaut ins Gespräch gebracht und verherrlicht wurde, als der Laden noch überhaupt nichts vorgelegt hatte und noch völlig in den Kinderschuhen steckte.
Wahrscheinliche Verbindungen zur CIA von Anfang an werden beschrieben…
Unbedingt lesen sollte das jeder, der die Freiheit des Netzes bewahren will.
Ein Zitat aus dem Artikel:
“So why would TIME magazine be writing about them in the first place if they hadn’t done anything yet? Also, let’s not pass up on that delicious irony: this is TIME magazine singing the praises of a supposed “leak” site which will supposedly expose all kinds of “conspiracy theories” while at the same time telling their readers NOT to believe in those silly “conspiracy theories” circulating about Wikileaks. Just so long as you believe the “right” conspiracy theories, you’ll be alright I guess. This of course perfectly matches Jullian Assange’s own statements about 9/11.”
(Warum also schreibt TIME magazine eigentlich über diese Leute, wenn sie noch nichts geleistet hatten? Und zudem sollten wir uns diese köstliche Ironie nicht entgehen lassen: Hier singt Time mgazine einer vermutlichen “leak”-Seite Lob und Preis, die vermutlich alle möglichen “Verschwörungstheorien” enthüllen wird, während man den Lesern gleichzeitig erzählt, sie möchten NICHT an jene dummen “Verschwörungstheorien” glauben, die über Wikileaks im Umlauf sind. Genau so lange, wie Sie an die “richtigen” Verschwörungstheorien glauben, sind Sie in Ordnung, rate ich mal. Dies passt natürlich perfekt zu Julian Assanges Erklärungen bezüglich 9/11.)
Da passt natürlich auch die Schwedenschlampeninszenierung, in der Assange für jeden offensichtlich aufs Übelste verfolgt wird (mit wahrscheinlichem CIA-Hintergrund zumindest der älteren Pampe, so dass der Eindruck erweckt wird, die CIA arbeite gegen ihn), hiermit zum hehren, wahrhaftigen Helden stilisiert.
Nimmt man noch den Jubel in Israel, die antiiranische, antinordkoreanische, antichinesische, antipakistanische Stoßrichtung der jüngsten Wikileaks-Veröffentlichungen hinzu, darüber hinaus die Tatsache, dass in den schönen USA gegen Assange Zeter und Mordio gebrüllt wird, wobei der als australischer Staatsbürger gar keinen Geheimnisverrat gegen die USA begangen haben kann, ganz im Gegensatz zu den Journalisten der New York Times, die das Material herausgaben, jener Zeitung, die maßgeblich die Welt in den Irakkrieg hineinlog, so rundet sich das Bild immer weiter ab.
Man muss schon ein bisschen unterbelichtet sein, um da eins, zwei und drei nicht zusammenzählen zu können.www.unzensiert.zeitgeist-online.de
Um jeden Preis wollen die USA die Veröffentlichung weiterer Depeschen verhindern.Um jeden Preis? Wissen diese Leute überhaupt noch, was sie schreiben? Ein Land, das sich aus Gewohnheit über jedes Völker- und Menschenrecht stellt - das auch heute noch die gesamte Welt mit Unrecht, Tod, Armut, Vernichtung und Ausbeutung überzieht, zahlt jeden Preis, in dem es noch nicht einmal ansatzweise sein Machtpotential und seine Möglichkeiten benutzt?
“Klima” ist zu einem Orwellschen Begriff geworden. Mit dem Stichwort “Klima”, “Klimaerwärmung” oder “Klimawandel” werden Sachverhalte verunklart, verfälscht und in irreführende Zusammenhänge gestellt.
Die Welt war schon immer ein recht unsicheres, keinesfalls stilles Örtchen. Auch das Klima war vielfältigsten Schwankungen unterworfen. Wenn man antike Schöpfungsmythen rekapituliert, so berichten diese von furchterregenden Götterkriegen, Einsturz des Firmamentes, Bersten der Himmel, mehreren Sonnen, Sintfluten. Im Vergleich mit derartigen Fährnissen klimamythologischer Zeiten geht es uns wohl noch insgesamt gesehen ausgezeichnet.
Natürlich waren und sind einige Gegenden (egal ob A-, B-, oder CO2) unsicherer als andere. Schon immer. Zu den unsichereren Orten zähl(t)en z. B. immer und überall auf der Welt Gebiete in Meernähe. Das ist heute anders: Heute heißt das Klima.
Auch ist kaum noch die Rede von Abholzung der Wälder, von Raubbau und Umweltzerstörungen aller Art, oder gar von Hunger, Armut und einer ungerechten globalen Wirtschaftsordnung – nein, immer und zuverlässig stellt sich der zunehmende Klimawandel als alleinge Ursachen aller Wirkungen heraus.
In einschlägigen Reportagen vorwiegend aus fernen Länder gibt man sich infolgedessen kaum noch die Mühe, Faktoren sorgfältig zu analysieren und zu benennen, damit hält man sich nicht mehr auf: Klimawandel!
Das Stichwort “Klima” entwickelt sich rasant zum globalen Hütehund, der die Schafherde einhegt und dorthin treibt, wohin man sie haben will: In Hab-acht-Stellung in denkfreier Klimazone.Der vollständige Artikel ist unter Friederike's BECKlog nachzulesen.
WASHINGTON – Ein im Februar 2010 von US-Diplomaten verfasstes Protokoll, das WikiLeaks veröffentlicht hat, stellt ausführlich dar, wie russische Spezialisten, die sich mit dem ballistischen Raketenprogramm des Irans beschäftigen, Behauptungen der USA, der Iran verfüge bereits über Raketen, die europäische Hauptstädte ins Visier nehmen könnten, oder habe vor, solche Raketen zu entwickeln, widerlegt haben. (Das WikiLeaks-Dokument ist hier nachzulesen )
Die Russen bestritten auch die Existenz der mysteriösen Rakete, die der Iran nach Behauptungen der USA von Nordkorea gekauft haben soll.
Leser der beiden führenden US-Zeitungen wurden aber bisher nicht über diese wichtigen Fakten* aus einem (WikiLeaks-)Dokument informiert.
Gareth Porter, 30.11.2010Diese "Weltneuheit" ist geradezu symbolisch für das Theater, das um Wikileaks gemacht wird.
Polen und Tschechien befürworten trotz massivem russischen Widerstandes die Pläne zur Stationierung eines amerikanischen Raketenabwehrsystems.
Die USA wollen in Tschechien einen Radarstützpunkt bauen, während in Polen offenbar der Stützpunkt für die Abfangraketen errichtet werden soll. Nach Washingtoner Angaben können damit Angriffe des Irans oder Nordkoreas abgewehrt werden. Steinmeier stellte im «Handelsblatt»-Interview eine Bedrohung durch iranische Raketen in Frage. Nach dem derzeitigen Stand der iranischen Waffentechnologie bestehe für Europa keine Gefahr.
20min.ch, 19.2.2007Und es gibt und gab noch zahlreiche weitere Meldungen zum Thema, lange bevor wir via Wikileaks über diese "brisante" Weltneuheit erfahren durften.
Traue niemanden, der die Wahrheit besitzt. Vertraue dem, der nach der Wahrheit sucht.Dieses Motto sollte sich jeder Mensch zu eigen machen.
Mein Rechtsanwalt hat zwar die Vernehmungsprotokolle erhalten, jedoch bis heute keine Rückantwort auf diese Fragen. Stattdessen hat die Staatsanwaltschaft Dresden die Ermittlungsverfahren unter anderem gegen zwei von mir identifizierte Personen eingestellt und Anklage gegen mich und ein andere Zeugin wegen angeblicher Verleumdung dieser Personen erhoben. ... Zum Schluss möchte ich noch ganz deutlich sagen.
Die Staatsanwaltschaft Dresden bezeichnete mich öffentlich als Ex-Prostituierte. Die Presse hat zum Teil das aufgenommen. Ich fühle mich als Opfer schwerster sexueller Gewalt und Ausbeutung. Mit der Bezeichnung Ex-Prostituierte wird mir mehr oder weniger unverhohlen unterstellt, alles freiwillig getan zu haben. Damit verhöhnt man mich und andere Opfer, würdigt uns auf das Unerträglichste herab, verletzt unsere Menschenwürde. Mit solchen Demütigungen setzt man das Werk der Täter auf andere Weise fort.
eins der missbrauchten Mädchen von Leipzig, laut J. Roth (siehe auch hier)Als die belgischen Ermittlungsbehörden den deutschen und französischen Behörden Beweismaterial zustellten, lehnten diese es ab, auf ihren Hoheitsgebieten zu ermitteln. Und das, obwohl Dutroux bekannterweise international operierte. Der Fall Dutroux wurde nicht nur in Belgien zur Farce, sondern er zeigte bestens auf, wieviel Macht die Mafiosi inne haben und wie korrumpiert die europäischen Gesellschaften sind.
...jegliches Material mit Darstellungen einer Person mit kindlichem Erscheinungsbild, die an realen oder simulierten eindeutig sexuellen Handlungen beteiligt ist oder jegliche Darstellung der Geschlechtsorgane einer Person mit kindlichem Erscheinungsbild für primär sexuelle Zwecke.
aus COM 94 (EU- Verordnung) zur "Bekämpfung von Kinderpornografie und der sexuellen Ausbeutung von Kindern"Vielleicht gehören sie ja auch zu den vielen Menschen, die sich gerne Aktfotografien anschauen? Keine Angst, das dürfen sie auch noch weiterhin. Nur mit der Einschränkung, daß Fotos, auf denen keine Schamhaare zu sehen sind, zukünftig als "Darstellung der Geschlechtsorgane einer Person mit kindlichem Erscheinungsbild" bewertet werden können. In diesem Fall wären sie ein "perverser Kinderpornogucker" und kein Arsch wird danach fragen, was sie wirklich gesehen haben. Dieses Stigma reicht, um sie (sozial) vernichten zu können.
Ki.KA: Ökumenische Kinderverblödung mit Chi Rho
(c) nickpol, brightsblog.wordpress.com
Pünktlich zur Vorweihnachtszeit gehen die Evangelen und Katholen, gemeinsam, auf einen Missionierungsfeldzug.
Ziel; die Kinder, Mittel; eine Zeichentrickserie, die auch als Spiel im Download zur Verfügung gestellt wird. Mit Hilfe der katholischen und evangelischen Kirche entstanden 13 Folgen, bis zum Frühjahr 2011 sind weiter Folgen geplant. Mit kuhäugigen Manga-Figuren will man den lieben Kleinen die Bibel nahebringen.
Seit dem 01. November 2010, jeweils um 17:35 Uhr läuft die Serie täglich im Fernsehen. Man will auf ganz innovative Art und Weise den Kindern die Bibel vertraut machen. Udo Hahn, seines Zeichens Leiter des Medienreferats der Evangelischen Kirche betont denn auch, “ das Christentum war immer modern, wenn es darum ging, die Botschaft der Bibel zu vermitteln. Stimmt, mit modernstem Kriegsgerät und Foltertechniken überzeugte man jene, die sich nicht überzeugen lassen wollten. Völlig ahistorisch und pädagogisch fragwürdig vermitteln die christlichen Kirchen die so liebreizende Botschaft ihres Gottes. Kindlich aufbereitet, psychologisch abgestimmt wird ein verklärtes Bild transfomiert, aus einer Zeit, die alles anderes als lieblich war.
Interessante Aspekte des Projektes sind unter anderem die Finanzen. Ein Fünftel der Produktionskosten, von ca. 7,5Millionen Euro, tragen die Kirchen selbst, mit anderen Worten, rund 6 Millionen Euro werden sehr wahrscheinlich von der Mitteldeutschen Medienförderung getragen. Mit Sitz in Leipzig gehört diese Vereinigung den Freistaaten Sachsen, Thüringen, dem Land Sachsen-Anhalt, sowie dem ZDF, der ARD und dem Mitteldeutschen Rundfunk. Es wäre damit nicht verwunderlich, wenn der Steuerzahler über seine Steuern und die GEZ-Gebühren diese Christen-Schmonzette finanzieren würde.
Genaugenommen ist es mehr als eine Zeichentrickfilm-Serie. Es geht ums Vernetzen. Es geht darum recht viele