Donnerstag, 30. September 2010

Iran - Fakten gegen die westliche Propagandamaschinerie



Die Ansichten von Herrn Elsässer decken sich nicht zwangsläufig mit den Ansichten des Blogbetreibers.
Beispiel gefällig?
Die USA geben mehr Geld für Rüstung aus, als die 17 darauf folgenden Industriestaaten.
Glaube nur einer Statistik, die du auch selbst gefälscht hast oder auch wenigstens deuten kannst.
Sicherlich ist die USA hochgerüstet. Ohne Frage.
Doch die Kampfstärke, wie behauptet, anhand der Rüstungsausgaben erkennen zu wollen, ist äußerst fragwürdig.
Oder ganz dumm: ein AK 47 aus chinesischer Produktion kostet dem chinesischen Militär weit weniger, als ein M16 dem Pentagon. Allein Zahlenvergleiche in Dollar, die zudem auf zumeist fiktiver Basis entstehen (siehe statistisch fälschliche Angaben über Rüstungsausgaben im Kalten Krieg zum Zwecke, die Sowjets als besonders gefährlich erscheinen zu lassen), sind so gut wie wertlos.

P.S. Das untere Video ist als kleine Zugabe gedacht. Das Video stammt aus dem Mullah- Reich Iran, einem Land, das zur "Achse des Bösen" gerechnet wird. Wie überall auf dieser Welt, ist auch im Iran nicht alles Gold, was glänzt.
Und doch fragt man sich, weshalb gleichwertige und noch größere Ungerechtigkeiten, die beispielsweise in Ländern wie Saudi Arabien stattfinden, nicht ebenso bewertet werden? Falls sie überhaupt erwähnt werden.
Saudi Arabien gehört zur "Achse des Guten" und bereits aus diesem Grund wird mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen. Es geht den Heuchlern dabei nicht um Menschenrechte oder Ideale. Dies beweist bestens ihre Doppelmoral. Zudem man immer erst vor seiner eigenen Tür kehren sollte.
In der BRD gilt eine Burka als kulturelle Bereicherung. Aber diejenigen, die dies propagieren, behaupten zugleich, eine Burka im Iran wäre die reinste Verachtung der Frau.
Eine derartige Doppelmoral ist überall in der westlichen Welt zu finden und nicht nur auf den Islam begrenzt.
Hinschauen und nachdenken lohnt sich!
Die Verwirrung lässt nach...

Der entgültige Beweis: Rauchen kann tödlich sein :-)

Montag, 27. September 2010

Nächster Abhörskandal sickert durch...

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, war es jahrelang möglich, daß in den südosteuropäischen Tochterunternehmen der Deutschen Telekom jeder Darian und Milan die Gespräche der Kunden mithören konnte.
Inwieweit in diesen Ländern andere Abhörsysteme verwendet wurden, als dies in Deutschland der Fall ist, entzieht sich momentan unserer Kenntnis.
Wieder einmal zeigt sich, daß weder die Abhörsysteme wirklich sicher vor dem Zugriff unberechtigter Dritter sind, noch dieser ganze Abhörwahn gerechtfertigt ist.
Denn die, die man meint, abhören zu wollen, werden es zu verhindern wissen, daß abgehört wird.
Ganze Völker unter Generalverdacht zu stellen, ist im höchsten Grade kriminell und zeugt von Angst auf Seiten der Herrschenden. Zudem die Herrschenden damit ihren Geist, aber auch ihr schlechtes Gewissen offenbaren.

Sonntag, 26. September 2010

Skandal in der UNO

Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen erfinden, die die Schuld der angegriffenen Nation zuschieben, und jeder Mensch wird glücklich sein über diese Täuschungen, die das Gewissen beruhigen. Er wird sie eingehend studieren und sich weigern, Argumente der anderen Seite zu prüfen. So wird er sich Schritt für Schritt selbst davon überzeugen, dass der Krieg gerecht ist und Gott dafür danken, dass er nach diesem Prozess grotesker Selbsttäuschung besser schlafen kann. 
Mark Twain - 'Der geheimnisvolle Fremde'
Wenn das der Dämon von Teheran wüsste!

Er weiß es. Deshalb auch seine aktuelle Rede vor der UNO, die nicht nur technisch, sondern auch von gewissen Diplomaten der westlichen Wertegemeinschaft sabotiert wurde, was wiederum erneut bezeichnend für das Konstrukt UNO ist.
Die UNO ist eine lächerliche Schwatzbude, durch die eine Welt- und Wertegemeinschaft vorgetäuscht werden soll.
Die "freie" Presse der westlichen Wertegemeinschaft hat von dieser Rede berichtet. Auszugsweise und verfremdet, um deren Inhalt im eigensten Interesse zu verfälschen. Und vor allem, weil sie nicht über den Anlass der Rede berichten will.
Zionistische Solidarität kennt weder Schranken noch Grenzen.
Statt dessen werfen sie beständig mit ihrem eigenen Dreck auf die medialen Teufel, um ihre abgrundtief hässlichen Interessen durchsetzen zu können.
Das Verbergen dieser Interessen gelingt ihnen allerdings kaum noch.
Siehe hierzu auch: Der wirkliche Eklat an der UNO-Vollversammlung (Alles Schall und Rauch).
Rassentrennung im einstigen Südafrika - in Israel Alltag von heute

Das faschistische und menschenverachtende Zionistenregime in Jerusalem kam einmal mehr der Aufforderung nicht nach, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Zwar wirft dieses aggressive Apartheid- Regime und seine Verbündeten dem Iran vor, daß der Iran diesen Vertrag schon längst unterzeichnet hat und sich an diese internationale Vereinbarung hält (die friedliche Nutzung von Kernenergie), doch wird diese kriegslüsterne Lügenkampagne von der westlich- christlichen Wertegemeinschaft wohlweislich und aus brüderlichem Interesse heraus falschgemünzt. Mit jedem diesbezüglichen Vorwurf gegenüber dem Iran beweisen sie nur ihre Doppelmoral und ihre wahren und kriminellen Absichten.
Opfer der Zionisten

Der Iran gehört zu den Ländern, die noch nicht in das zionistische Weltreich integriert sind.
Der Iran ist noch zu unabhängig von den Beherrschern dieser Welt.
Die Unterdrückung des Iran ist nur ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Weltherrschaft.
Ob dies nun durch Krieg oder einen Putsch im Iran gelingen wird, wird uns die Zukunft zeigen.
So oder so wird dann das iranische Volk nicht nur für seine Unabhängigkeit kämpfen, sondern auch für die Unabhängigkeit aller freiheitsliebenden Menschen.

Freitag, 24. September 2010

Herr Wecker und sein Weckruf

Es ist wichtig, daß gerade Prominente Flagge zeigen und sich gegen den Zeitgeist stellen.

Kleidung clever kaufen bei KiK?

(c) www.nebelmaschine.at.vu
Das Versprechen des Textildiscounters KiK klingt verlockend: Komplett Einkleiden für unter 30 Euro, von der Socke bis zur Mütze. Mit dieser aggressiven Preispolitik hat es KiK im Einzelhandel ganz nach oben geschafft. Beinahe täglich eröffnen neue Filialen.
Das Unternehmen ködert die Kunden mit fast unglaublichen Angeboten: Jeans für 9,99 Euro, Bermudas für 3,99 Euro, T-Shirts für 1,99 Euro.
Doch wie kommen diese Schleuderpreise zustande und wer muss dafür bezahlen? Eine Reportage aus der Welt von Dumpinglöhnen, Ausbeutung und fragwürdigen Geschäftsmethoden. Eine ausgezeichnete Doku für starke Nerven...
Wenn man für eine solche Doku bereits starke Nerven benötigt, was benötigt man dann, um seine Umwelt bewusst wahrnehmen zu können? Auch ohne Dokus.
Die Doku ist interessant und wichtig, doch beinhaltet sie wirklich etwas Neues?
Wir leben im Kapitalismus und in diesem "Ismus" steht das Objekt der Begierde groß und deutlich festgeschrieben. Kapital!
Alles wird an seiner Verwertbarkeit gemessen.



Diese Welt ist nun einmal keine Vorabendserie. Aber sie ist auch nicht schlecht. Jedenfalls nicht schlechter als wir, die wir in ihr leben. Sie beinhaltet das, was wir bereit sind, ihr zu geben und zu nehmen.
Wenn du ein Problem mit dem kapitalistischen System hast, dann ändere dich. Deine Einstellung und vor allem dein Verhalten sind zwar nur ein Tropfen in diesem System, aber bereits ein einziger Mensch, der deine Einsicht teilt, bedeutet eine Verdoppelung. Es ist wichtig, zu erkennen, daß wir durch unser Verhalten mehr Macht besitzen, als wir uns dessen bewusst sind. Ein System kann nur funktionieren, wenn seine Bestandteile funktionieren.



Der Konsument ist dabei ein wichtiges Kettenglied in diesem System. Konsumiere deshalb bewusst und lass dich nicht zur Konsumeinheit bzw. Konsummaschine degradieren.
Und dabei ist es anfangs gar nicht nötig, gleich alle seine Gewohnheiten umzustellen.
Wenn du nur ein einziges Mal am Tag auf dein Inneres hörst und dich als soziales Wesen verstehst, dann hast du und andere dabei bereits gewonnen.
Lebe so, daß du zum Vorbild taugst und nicht zum Hinterherläufer. Als eine billige Kopie und Nutte der Profitgier anderer. Man kann es zumindest versuchen.
Leben und leben lassen ist dabei die Devise.
Und benötigen wir wirklich all den Firlefanz, für dessen Besitz wir unsere Zeit opfern?
Kein Mensch benötigt 10 Paar Schuhe oder eine Arschabwischautomatik, es sei denn Gier und Bequemlichkeit erreichen neurotische Dimensionen.
Niemand verlangt von dir, daß du als Bettelmönch leben sollst.

Kissinger - des Teufels General

Der Kommunismus findet Zulauf nur dort, wo er nicht herrscht.
Henry Kissinger
Kissinger ist Kriegsverbrecher und Friedensnobelpreisträger in einer Person.
Er ist immer noch im Politgeschäft. Ist einer der Macher des Friedensnobelpreis- Apostel Obama. Bezeichnete diesen öffentlich als "Facelifting Amerikas", in der Gewissheit, Amerikas imperialistische Ansprüche weiterhin bis in den letzten Winkel dieser Erde bomben und über HOHLlywood, Coca Cola, MCDreck, Fließbandarbeit* und Massentierhaltung* verbreiten zu können. Kissinger ist die graue Eminenz der "Bilderberger" und in weitere Menschenverachterklubs integriert.
Was soll man über solche Kreaturen anderes schreiben, ohne seine berechtigte Verachtung leugnen zu müssen?
Ich bin müde, müsste längst schlafen. Müde nicht nur, weil das Bett längst ruft, sondern auch, weil mich die Zeilen über die Kissingers und ihre deutschen Gefreiten, die Roths, Merkels und wie noch immer diese humanoiden Pestbeulen heißen mögen, langweilen. Mein Zorn hält mich wach (nach 20 Stunden erlebten Tag) und die Gewissheit, daß alles ein Ende haben wird. Ob ich deren Ende noch erlebe oder auch nicht. Dieses Ende wird es geben.
In solchen Momenten fühle ich mich als Bauer. Ein Bauer, der seine Saatkörner in die Erde bringt und die Ernte herbeisehnt. Ernten dürfen getrost die Nachkommenden. Nur sollen sie diese Ernte auf weise Art einbringen, ohne die Fehler, die meine und zuvorige Generationen gemacht und zugelassen haben.
Sie würden sich und ihren Kindeskindern damit einen Gefallen tun und diese würden dann vielleicht einst Denkmäler errichten, die nicht an die Opfer menschlicher Abschlachtorgien erinnern, sondern an diejenigen, die den materiellen und geistigen Wohlstand aller mehrten. Doch bis dahin ist es noch ein langer und unbequemer Weg. Räumen wir wenigstens schon jetzt einige Steine aus dem Weg unserer Kinder. Oder willst du ihre Stolperfalle oder Mauer bilden?
Kissinger spricht vom Kommunismus, einer Floskel, als ob es diese Floskel nie gegeben hätte.
"Kommunismus ist eine gute Idee, aber sie wird immer an der Charakterschwäche des Menschen scheitern". Diesen Satz sagte mir einst ein Hamburger Freund und ich widersprach ihm nicht.
DEN Kommunismus hat es nie gegeben, nur den propagandistischen Kommunismus der Gegenseite.
Der "realexistierende Sozialismus" war im Grunde nichts anderes als ein praktizierter "Staatskapitalismus" oder ein "sozialer Feudalstaat". Die nachgewiesenen Verbindungen auf höchster Ebene (z.B. Iran Contra Affaire) und die fast schon freiwillig anzuschauende Bereitschaft, sich der "Wall Street"- Junta unterzuordnen, ist zu offensichtlich, als das man sie leugnen könnte. Wer ernst genommen werden will, sollte seine ideologischen Scheuklappen abreißen und sich umschauen. 
Ein Kopf ist nicht deshalb rund gestaltet, weil man nur in eine Richtung denken soll!!!
Momentan stehen sich die Interessenvertreter zweier gewichtiger Grundideologien gegenüber. Sozialismus (von seinen Feinden gerne fälschlich als Kommunismus bezeichnet) und Kapitalismus.
So dumm es klingen mag, aber nur eine dieser Ideologien wird die menschliche Zukunft der nächsten Generationen beherrschen. Ein Miteinander wird es auf Grund unüberbrückbarer Widersprüche auf Dauer nicht geben können.
Merkel, FDJ- Funktionärin 

Sozial oder Asozial? (Sozial oder Kapital?) Das ist die zu beantwortende Frage.
Ein jeder sollte sich dabei schon jetzt entscheiden.
Über die Nuancen lässt es sich erst nach dieser jeweiligen Entscheidung reden.

Um meinem Schlafbedarf zu huldigen und um zum Ende zu kommen, sei hier noch die "Weisheit" des Kissinger in seinem Umkehrschluss wiedergegeben: 
Der Kapitalismus findet Zulauf nur dort, wo er nicht herrscht. 
Dennoch passt dazu bestens ein Zitat (Weisheit) von Galileo Galilei: 
Zwei Wahrheiten schließen sich niemals einander aus (zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen).
* Die wenigen und wirklichen amerikanischen Erfindungen

Tragen nur Huren Minirock und Strümpfe?

Facebook- Eintrag : ??? [Name der Red. bekannt] findet die wachsende Anzahl junger Mädchen, die sich wie Prostituierte kleiden, höchst bedenklich.
 ???

Facebook ist eine vielgenutzte Internet- Kommunikationsbasis. So viel ist sicher.
Nicht nur ein gewisser "???" veröffentlicht über Facebook seine Sichtweisen und Macken, sondern nutzt diese Seite auch zur Pflege bestehender Kontakte und für neue bzw. mögliche Bekanntschaften.
Soweit, so gut.
"???" soll hier nicht weiter interessieren, doch ist sein Facebook- Beitrag ein Signum menschlich umnachteter Oberflächlichkeit. Welche "Teufel" ihn hierbei ins Ohr flüstern mögen, sei ebenso dahingestellt.
"???" ist nur ein Produkt seiner Umwelt, kein Einzelfall. Weder auf Männer, noch auf Weibchen bezogen.

Nehmen wir seine Aussage (Message) unter die Lupe, fällt sofort auf, daß "???" in mehrfacher Hinsicht "Schrott" verbreitet.

"Wachsende Anzahl". Was bedeutet das? Auf hundert Mädchen bezogen sind es eventuell zwei?
Das ergäbe ein gigantisches Wachstum. Eine Verdoppelung! Aber immer noch ein 50igstel seiner Bezugsgröße, also eine unbedeutende Minderheit.
Was wächst wirklich? Seine Gier, seine Sehnsucht, seine Erkenntnis über sein Unvermögen?
60er Mode

"Junger Mädchen".  In welche Altersstufe packt er den Begriff  "junge Mädchen"?  Wie definiert er ihn? Handelt es sich dabei nur um 12-18jährige unbedarfte "Barbiepuppen- Managerinnen" oder auch um die reiferen Semester, die noch zeigen wollen und manchmal auch können, was sie zu zeigen haben, aber garantiert nicht mehr mit Puppen spielen? Immerhin lügt ein 80jähriger Mann nicht, wenn er eine attraktive 60jährige als "junges Mädchen" bezeichnen würde. Die Relation stimmte dann jedenfalls immernoch. Diese Gesetzmäßigkeit wäre auch dann noch unberührt.
Und diese "Modeerscheinung" ist gewiss nicht nur anhand unerfahrener Weibchen sichtbar. Oder doch? Bezüglich auf "???"?

"Wie Prostituierte kleiden". Diese Aussage sagt mehr über den Betrachter aus, als über die Betrachtete. Das ist sicher.
Mädchen und Frauen (?), die unter eine solche Betrachtungsweise des Betrachters fallen sollen, werden sich hoffentlich darüber bewusst sein, was ein betont weiblicher Reiz in einem Menschen (es sind ja nicht nur Männer, die auf Frauen stehen) erwecken kann.
Auch, wenn die Modebekleidung keine endgültige "Einladung" darstellen soll, so weiß die diesbezüglich modeorientierte Weiblichkeit bestens, weshalb sie diese Mode trägt. Eine Einladung zum Hinschauen ist es in jedem Fall. Das auch unerwünschte Artgenossen hinschauen werden, bedeutet somit für die Modeorientierte ein geringes Übel.
Doch woher stammt diese "Mode"? Ist sie wirklich neu?
Nein, das ist sie nicht. Diese Mode ist die Summe aus den Modeerscheinungen der 60er, 70er und ganz besonders der 80iger Jahre. Sie ist nichts Neues. Wenn der Betrachter darin etwas Neues entdeckt, dann ist dies lediglich ein Zeichen dafür, daß er diese Kleidung bewusster und begehrenswerter als zuvor bewertet.
Er ignoriert somit das bereits Erlebte und seine bisherige "Abstinenz".
Mit anderen Worten: bereits in den 60igern des letzten Jahrhunderts zogen sich Frauen wie "Prostituierte" an.
Also so, daß sie ihre natürlichen Reize gezielt einsetzen und betonen.  Die einen machten es noch zur Erhöhung ihres Marktwertes und als Werbung, die anderen machen es aus denselben Grund. In erster Linie nicht, weil sie anschaffen wollen bzw. müssen, sondern weil sie ihrem Herdeninstinkt Folge leisten wollen.
70er Mode

"Höchst bedenklich" finde ich hingegen, daß ein solcher Kerl sämtliche Fakten ignoriert und seine Ignoranz auf die Schultern anderer abzuladen gedenkt. Ob er dies nun aus Rücksichtnahme gegenüber seines eigenen Triebverhaltens, seines religiösen Fanatismus oder seiner Potenz so sieht, ist unerheblich. Hinschauen muss schließlich niemand und wenn er doch hinschauen muss, dann entspringt dieser "Zwang" keiner Modeerscheinung, sondern basiert auf einem natürlichen Bedürfnis.
Noch vor wenigen Jahrhunderten trug keine Frau einen Schlüpfer unter ihrem Gewand. Es gab dieses Wäschestück noch gar nicht. War sie deshalb eine Hure? Der Gedanke daran, befördert dennoch die Instinkte.
Seine eigenen Augen ausstechen, wäre dann ein Heilmittel hierfür.
Der Mensch sollte aber seine Triebe bewusst wahrnehmen können, ohne Ausflüchte und ohne seine Artgenossen für seine (unerfüllten) Triebe zur Verantwortung ziehen zu wollen.
Sonst wäre sich der Mensch seiner Existenz nicht bewusst und man dürfte mit Grund fragen, ob es sich dann noch um einen Menschen im Sinne der Definition handelt.
Das fände ich "bedenklich".
Diese Frau wurde von Frau Guttenberg*, ihres Zeichens Ministergattin, zum Vorbild ihrer Jugend erklärt. Damals, als die Jugend noch nicht auf Sex gedrillt wurde oder so ähnlich...

P.S. Mancher Anblick herausgeputzter und betonter Weiblichkeit hat mich fragen lassen, was diese Weibchen noch ihren ausgewählten Männchen servieren wollen, was nicht schon andere genüsslich zu Gesicht bekamen?
Wo bleibt da der Reiz? Das Besondere? Das Intime? Das kleine schmutzige Geheimnis...?

Nachtrag:

*Die Gattin des Verteidigungsministers wird derzeit in der Industriepresse hofiert und vermarktet.
Neulich prangerte sie medial wirksam aufbereitet die Sexualisierung unserer Jugend an. Ganz unrecht hat diese Frau nicht. Doch ist dieses Phänomen gesamtgesellschaftlich zu sehen und keine Neuerscheinung.
Die Sexualisierung wird aus verkaufstaktischen Gründen betrieben, aber auch, um das Volk abzulenken und mit Ängsten auszustatten. Der Bogen wird dabei so lange überspannt, bis sich der dumme Plebs wieder das puritanische Zeitalter herbeiwünscht. Die Anzeichen darauf, sind bereits vermehrt feststellbar (siehe Guttenberg).
Ossies wissen noch ganz genau, was die "sexuelle Revolution" im gering amerikanisierten Teil Deutschlands bedeutete. Man konnte an jedem Kiosk Sexheftchen kaufen und selbst in der Magarinewerbung waren Titten zu sehen, doch nackt baden, das wurde kriminalisiert und in abgeschottete Winkel abgeschoben.
Bereits hier ist der Sinn der sog. freizügigen Gesellschaft bestens zu erkennen.
Zurück zur Guttenberg. Sie prangerte also die Sexualisierung unserer Jugend an und zählte sogleich die Musikstars ihrer Jugend auf, die angeblich noch nicht so "pervertiert" daherkamen und moralische Vorbilder waren.
Lächerlicher ging es nicht, was da die Guttenberg von sich gab.
Darunter befanden sich ausschließlich Stars, deren Image und Karriere ein Wort verbindet: SEX.
Hier die Liste (u.a.) der Vorbilder aus der guten alten Zeit dieser Guttenberg, deren es heute angeblich mangelt:
  • Boy George - Transvestit und sicherlich nicht der Vorzeigehetero, der nur Blümchensex im Dunkeln betreibt 
  • Sex Pistols - steht bereits im provokanten Namen
  • George Michael - Homosexueller, dessen Liedtexte ("I want your sex") sich fast nur um "das Eine" drehten  
  • Samantha Fox - ob nun ehemalige Pornodarstellerin oder nicht - nuttiges Outfit und auf Sex bezogene Texte waren ihr Markenzeichen 
  • Madonna - trat niemals mit Burka auf, dafür "nuttig" und in provokanten Stellungen, die nicht an der Tugend eines geheiligten Paulus erinnerten; alles andere als das, was man unter eine Nonne versteht (siehe Foto oben und Video darunter)



Entweder leidet die Guttenberg unter akuten Wahrnehmungsstörungen, Gedächtnisschwund und Realitätsverlust und/oder sie ist nur eine billige und lächerliche Lügnerin, deren Einfältigkeit noch nicht einmal den IQ von der Größe eines Ameisenschuhs erreicht.

Lustige Anekdote zum Thema "nuttige" Alltagskleidung:
In Berlin stieg eine aufreizend gekleidete und ansehnliche Frau in einen Bus ein.
Der Busfahrer, auch nur ein Mann, verspürte den Drang, immerwieder in den Rückspiegel schauen zu müssen. Er konnte seine Gedanken nicht vom Anblick dieser Frau befreien.
Da ihm sein eigenes zwanghaftes Verhalten ärgerte, bat er nun diese Frau, sich auf die andere Seite des Busses zu begeben, auf das er sie nicht ständig im Rückspiegel angucken müsste.
Die Frau war völlig erbost darüber und erstatte deshalb eine Anzeige gegen den Busfahrer.
Der Busfahrer bekam jedoch Recht.
Er ist nämlich dazu verpflichtet, alles was seine Fahrtätigkeit (massiv) beeinträchtigt, zu unterbinden und gegebenenfalls die Fahrt zu unterbrechen.
Pech für diese Frau.
Einen kurzen Rock zu tragen ist die eine Sache und darunter keinen Slip eine nächste Sache.
Dieses Bild jederman freizügig zu präsentieren, hätte demzufolge sogar als "gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" gewertet werden können.
Auf alle Fälle war sie dumm genug, nicht Ursache und Wirkung erkennen zu können.

Donnerstag, 23. September 2010

Schweizer Minister überkommt Lachattacke im Parlament

Auch so etwas gibt es. Dem Schweizer Bundesrat Merz (Finanzminister) überkam während seiner Rede ein Lachanfall. Grund für diesen Anfall war der Text seiner Rede, den er nicht selbst verfasst hatte.
Der Text ist ein Sammelsurium aus Juristenkauderwelsch.
Man kann es dem Minister (Bundesrat) nicht verübeln, auf diese Art reagiert zu haben.
Ganz im Gegenteil, sein Lachanfall ist äußerst ansteckend.
Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man. 
Nietzsche, "Also sprach...", 1. Teil; Vom Lesen und Schreiben 

Claudia Roth - dieser Vulkan der geistigen Umnachtung schleudert giftige Gase in die Atmosphäre

Claudia Roth (Bundesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen): Die Grünen und grünes Klientel sind die am besten ausgebildeten Menschen, die den höchsten Bildungsstand haben und dann ist es auch logisch, dass sie mit so ‘ner Voraussetzung auch gute Jobs kriegen. Wer arbeitslos ist, hat einfach nur eine zu schlechte Bildung.
N24- Gesprächsrunde (12.05.09)
Die Ikone aller Berufsbetroffenen und Bundesvorsitzende der "Höchstgebildeten" kann es in ihrer geistigen Umnachtung nicht lassen, zur allgemeinen Belustigung der "Wenigergebildeten" genüsslich in Meere voller Fett einzutauchen. Von "Fettnäpfchen" kann beileibe nicht mehr die Rede sein. Nicht nach all diesen fließbandartig, weil chronisch abgesonderten Sondermüllexzessen aus den Reihen einer Gruppierung, die sich einst auf den Weg machte, um dem Umweltschutz und dem Menschen dienlich zu sein.
...167.000 beschäftigungslose Hochschulabsolventen. 
... 
Gleichzeitig gibt es dem Bericht zufolge immer mehr Hochqualifizierte, die von Hartz IV leben müssen. Im Jahr 2009 stieg ihre Zahl um zehn Prozent, inzwischen gelten 60.000 Akademiker als "arm".[*]
...
Die Arbeitslosigkeit bei Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung sank dem Bericht zufolge dagegen. Von 1,4 Millionen im vergangenen Januar sei diese auf 1,26 Millionen im Dezember, also um zehn Prozent gefallen.
ZEIT ONLINE 
Die offizielle Zahl von 167.000 Arbeitslose (2009) mit Hochschulabschluss darf nicht über die wirkliche Anzahl hinwegtäuschen. Die Dunkelziffer liegt weit höher. Und damit meine ich nicht nur diejenigen Akademiker, die auf Grund der Arbeitsmarktlage vorsorglich in Tätigkeiten gewechselt sind, für die sie eigentlich "überqualifiziert" wären.
Mit dem Begriff "überqualifiziert" machen übrigens sehr viele akademisch ausgebildete Bewerber Bekanntschaft, obwohl sie sich ohne Hintergedanken bewerben, auf das ihre akademische Ausbildung auch berücksichtigt werden sollte. Diese Hoffnung ist schon längst gestorben.
Hochschulabsolventen, die sich auf Grund mangelnder und/oder schlechtest bezahlter Berufsaussichten als Hilfskellner, Taxifahrer, Hausfrauen, Bauhelfer, im Niedriglohnsektor tätige Freiberufler oder anderweitig betätigen, obwohl sie gerne in ihren Berufen arbeiten würden, kommen in der offiziellen Statistik nicht vor.
Und keine geringe Anzahl weiterer akademischer Statistikleichen ist garantiert.
[*] Auf die Frage, ob sie nachvollziehen kann, dass es Leute gibt, die sich keine Bio-Lebensmittel leisten können, erwidert sie, sie kenne auch Arbeitslose, »Leute, die manchmal wirklich nicht wissen, wie sie an Monatsmitte noch bis zum Ende kommen…«. Co-Moderator Tiedje: »Die können sich dann doch nie Bio leisten?« »Aber die können sich dann auch nix anderes leisten«, antwortete Roth kalt. 
Und weiter: »Wenn Du nicht gut isst, wird es auf Dauer Dir zu stehen bekommen …« [Schreibweise nach O-Ton; J.D.]. Also am besten auf hohem ökologischen Niveau verhungern.
Jutta Ditfurth 
Bundespolitiker behaupten im Interesse der Oligarchen und der Neoliberalismus- Ideologie, es gäbe ein Fachkräftemangel.
Den gibt es nicht. Es gibt nur eine mangelnde Bereitschaft, vorhandene Fachkräfte wie bisher zu bezahlen.


Gab es daraufhin ein "Parteiausschlussverfahren" oder eine parteiinterne Degradierung? Geschweige denn, eine schnöde Abmahnung? 
Das zum Zustand der Parteibasis, der Parteifunktionäre und der Wählerschaft!!!
FührerIn, wir folgen dir!!!, konnte man aus deren unterlassenen Reaktionen und stummen Protestrufen heraushören... :-)))
Denn nur an den Taten werdet ihr sie...
O-Ton "Spiegel": ...der grünen Mitschülerin... -  
Ob ihr** nun die Grünen allgemein als "Schüler" bezeichnet, sei dahingestellt. Diese verbale Müllschleuder ist grüne Schuldirektorin!

Fakt ist allerdings, daß Roth zu der bildungsfernen Schicht dieses Landes gehört.
Demzufolge kann diese verblödete Hofschranze des Gutmenschentums nicht auf Grund ihrer mangelnden Bildung und ihrer Tiefgeistigkeit ihre bisherige Karriere absolviert haben.
Das sich diese psychopathische Müllschleuder hochgef...t hat, ist zwar schwer vorstellbar, aber auf Grund der Tatsache, daß Geschmäcker verschiedentlich ausfallen, auch nicht ausgeschlossen. Ebensowenig die Möglichkeit, daß bei ihrem "Aufstieg" auch Kräfte mitgewirkt haben könnten, die das Licht und Konkurrenz scheuen.
Fakt ist auch, daß die heutigen "Grünen- Wähler" sich ausnahmslos aus politischen Analphabeten zusammensetzen, die sogar das geistige und niveauloseste Schlusslicht innerhalb der "Blockflöten"- Wählerschaft bilden.
Wie, daß sei beleidigend?
Ganz gewiss nicht!
Hören sie sich das (jeden gesunden Geist beleidigende) Geschwätz dieser IQ- Verhinderten, und zwar gründlich, an!
Wie muß es angesichts einer solchen Parteivorsitzenden erst mit dem IQ der Parteimitglieder und der Wählerschaft bestellt sein?
Etwa besser?
Auch Spaß und Belustigung haben ihre Grenzen.
Über die Roth kann ich schon lange nicht mehr lachen.
Jedenfalls nicht aus vollem Herzen.

**gemeint ist das "ehemalige Nachrichtenmagazin", welches seltenst eines sein durfte, weil es von Anfang an ein Propagandaschmierenblatt zur Befriedigung eines Teilbereiches der Bevölkerung darstellte, von Besatzer Gnaden gegründet und finanziert - und "sie" lehnten sich nie wirklich gegen die Hand auf, die sie fütterte...

Mittwoch, 22. September 2010

Elektronischer Personalausweis ist ein Risiko

Der ab dem 1.11.2010 eingeführte Personalausweis erweist sich schon jetzt als unbrauchbar und überflüssige Belastung ihrer Finanzen, denn geschenkt bekommt dieses Zwangsdokument niemand.
Elektronischer Personalausweis 
CCC demonstriert weitere Sicherheitsprobleme
Tüftler und Kriminelle können den elektronischen Personalausweis und auch die Schweizer SuisseID mit einfachen Mitteln fernsteuern und so auch ohne direkten Zugriff auf die Dokumente die Identität des Ausweisinhabers missbrauchen. Darauf weist der Chaos Computer Club (CCC) hin.
hier weiterlesen

Nach Amoklauf: Regierung bleibt vorerst ratlos

Die Bundesregierung, also auch ein einschlägig bekannter Rollstuhlhooligan, ist angesichts des Amoklaufs von Lörrach immer noch ratlos.
Die Täterin war u.a. hetero, verheiratet, katholisch, Juristin...
Noch immer weiß man nicht, was zuerst verboten werden sollte.
Killerspiel- Plakate entgingen seiner Aufmerksamkeit...

Bahn beginnt Werbeoffensive für positive Hitzeverwaltung

Das Thema "Bahn" und "Hitze" ließ so manch einem die Reiselust vergehen.
Aus diesem Grund startet die Bahn AG eine groß angelegte Werbeoffensive, um die Lust am Reisen mit der Bahn neu zu entfachen.
Getreu dem alten und erfolgreichen Werbemachermotto: "Titten, Tiere, Kinder" wird nun auf leichtverständliche Weise am Urtrieb und dessen möglicher Umsetzung (bei der Bahn) erinnert.



Die Schlagwörter "Bahn" und "Hitze", so erhofft es sich der Bahnvorstand, werden durch diese Kampagne eine völlig neue Bedeutung bekommen. "Diese Kampagne wird angesichts der gesellschaftlichen Bedürfnisse zu drastischen Zuwachszahlen bei den Buchungen führen", meinte Bahnsprecher Frohgemut und spielte damit auf die künftige Rolle der Bahn an, das schlechte Image durch die Fokusierung auf eine öffentliche Bedürfnissanstalt überwinden zu können.

Auf die Frage hin, ob dann auch für entsprechend genügend "stille Örtchen" im Bahnbetrieb gesorgt sein würde, wollte Bahnsprecher Frohgemut aus Kostengründen keine Antwort geben.

Dienstag, 21. September 2010

Radio Utopie: Livesendung zum Finanzkrieg

Die Situation in allen kapitalistischen Währungszonen, wie in Deutschland, so auch in Japan, ist die gleiche: ganz normale Banken besitzen die Zentralbanken. Die Zentralbanken wiederum kaufen Schuldscheine der Banken, denen sie selbst gehört. So erfinden die Banken Geld aus dem Nichts. Dieses Luftgeld verleihen die Banken dann (mit Zinsen, deren Höhe sie kontrollieren) an die Staaten, deren Zentralbank, Geldsystem und Währung sie bereits beherrschen. So verschuldet dieses systemisch relevante System die Staaten. Deren Bürger wiederum bezahlen dafür mit dem einzig real existierenden Zahlungsmittel in diesem Finanzalchimismus: Lebenszeit und Arbeitskraft. Als Gegenleistung dürfen sie dafür ab und zu einer Minderheit die Schuld geben.
siehe: Radio Utopie 

Netzanonymität: Google ist ein virtueller Nacktscanner, Teil 36364647647348738



In einer Mitteilung von intern.de heißt es über die Entlassung eines Google- Ingenieurs:
Bei einem Freund hat der Ingenieur eines Tages mit dessen Zustimmung "innerhalb von Sekunden" Zugriff auf dessen Mail-Konto genommen, seine Kontaktlisten, Chat-Transkripte sowie Google Voice Anrufslisten eingesehen und - besonders interessant - ihm eine Liste von Google Mail-Adressen genannt, die der Freund ebenfalls für sich angemeldet hat, von denen er aber ausgegangen war, dass kein Bezug zu seinem Hauptkonto hergestellt werden kann.
Vollständigkeitshalber kann hier der gesamte intern.de- Beitrag betrachtet werden:

Montag, 20. September 2010

Gysi's verbale Schwatzbudenattacke

Am 15.09.2010 hielt Gregor Gysi (DieLinke) in der Schwatzbude zu Berlin eine Rede.
In dieser Rede spricht er viele Probleme im Staate BRD an und, wie es sich für eine Oppositionspartei gehört, bemängelt er die Regierung.



In dieser Rede fehlt allerdings die Selbstkritik an seiner eigenen Partei. Denn die Parteifürsten der Partei DieLinke kümmern sich genauso wenig um ihre Wahlversprechen oder die Willensbekundungen der Parteibasis, wie man es ebenso von den anderen "Blockflöten" gewohnt ist. Das kann man überall dort erkennen, wo sich diese Partei nicht in der Opposition befindet bzw. befand, sondern in Regierungsverantwortung.
Auch hier ist der Grundsatz anzuwenden, daß man den Menschen ausschließlich an seinen Taten und nicht an seinen Worten messen sollte.
Die Schweine ändern sich, doch der Trog bleibt immer derselbe.
Gysi ist ein begabter Redner. Keinen anderen Schwatzbudengesellen hört man so gerne zu.
Was allerdings lächerlich wirkt, sind seine ständigen "Sprachfeminismus"- Floskeln.
Er würde zudem seine parlamentarische Redezeit weitaus sinnvoller gestalten und mit Inhalt füllen können, wenn er auf diese Floskeln verzichten würde.
Weshalb er genüsslich vom Sprachfeminismus Gebrauch macht, aber diesen strikt vermeidet, wenn er negativ besetzte Worte verwendet, darf sein offenes Geheimnis bleiben.
Er redet (ab 0:55 min) nicht von "Bankenlobbyisten und Bankenlobbyistinnen", "Pharmalobbyisten und Pharmalobbyistinnen", "Lobbyisten und Lobbyistinnen der privaten Krankenversicherungen und nun auch... Atomlobbyisten und Atomlobbyistinnen".
Schwatzbude zu Berlin

So weit reicht der verbale Feminismus eines Gysi dann doch nicht. Und das, obwohl die 17. Schwatzbudenperiode den höchsten Frauenanteil seiner* Geschichte beinhaltet (32,8 %, 204 von 622 Sitze).
Pult da sich jemand die Rosinen aus dem Kuchen? Ohne den Anflug von Konsequenz in seinem Sprachfeminismus? Das macht ihn unglaubwürdig.

* der und die Bundestag :-), seiner und ihrer Geschichte :-)

Sonntag, 19. September 2010

Anschluß statt Einheit (über die Gesetze unserer Zeit)

In der Tageszeitung Junge Welt erschien ein Beitrag von Gregor Schirmer ("Anschluß statt Einheit"), der folgend hier erscheinen soll.
Gregor Schirmer ist Professor für Völkerrecht. Er war Stellvertreter des Ministers für Hoch- und Fachschulwesen der DDR und stellvertretender Abteilungsleiter im ZK der SED.
Doch zunächst noch einige allgemeine Anmerkungen. 
Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er. 
Tacitus, Annalen III, 27 
Nun ist die Juristerei keineswegs eine Naturwissenschaft. Das heißt, die jeweiligen Erkenntnisse, Deutungen und Ansichten unterliegen keinen ehernen Gesetzen. Sie sind veränderbar und beliebiges Instrument der jeweils Herrschenden und Mächtigen. Ob nationale oder internationale Vereinbarungen und Gesetze, eine unübersehbare Beliebigkeit in der Auslegung, Anwendung und Achtung der Gesetze ist nicht zu leugnen. Nicht umsonst werden die Rechtsvorschriften oftmals sehr schwammig verfasst, um genügend Spielraum für mögliche Interpretationen zu lassen. Hinzu kommt, daß viele Gesetze durch andere Gesetze eingeschränkt oder aufgehoben werden können.
Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.
Tacitus
Die Menschheit besitzt zu viele statt zu wenige Gesetze, doch fordern die Einfaltspinsel jeglicher Couleur nach immer neuen Paragraphen. Jeder weitere Paragraph ist ein Angriff auf die Freiheit des Menschen und richtet sich gegen die menschliche Vernunft, gegen die menschliche Fähigkeit zur Eigenverantwortung und Gemeinschaft.
Der Mensch wird somit entmündigt, zur Ohnmacht erzogen und seiner Verantwortung beraubt.
Gesetze sind Macht, versteckt in Paragraphen. 
Ohne Gesetze geht es nicht? Doch, es geht fast ohne (menschengemachte) Gesetze. Oder benötigen sie erst ein Gesetz dafür, daß sie keiner Oma deren Handtasche zu rauben oder nicht ihr Altöl in den Badesee zu kippen haben? Die heutige Menschheit ist zu verkommen und unfähig, als daß sie ohne ihren Ozean aus Gesetzen an ihre  Existenzfähigkeit glaubt. Doch muß dies nicht zwangsläufig auch für die Menschheit von (Über-) Morgen gelten.
Die Menscheit von heute ist es kaum wert, daß man ihr gutgemeinte Ratschläge erteilen sollte. Für kommende Generationen gilt dies nicht. Ob und welche Gesetze es erfordert, ist summa summarum nur eine Frage der jeweiligen Kultur und Gesellschaftsordnung, also eine Frage der kollektiven Bewußtseinsebene.
Sie sagen, die Menschenwürde sei unantastbar. Als würde der Mensch nicht antastbar sein.
Doch nun zum Text von Gregor Schirmer. Dieser Text befasst sich mit dem "Ersatzfriedensvertrag" (2+4- Vertrag) und zeigt auf, wie Beliebigkeit, Willkür und Machtverhältnisse die Entstehung und Umsetzung von Gesetzen beeinflussen.

Anzumerken bleibt, daß der Verfasser dieser Zeilen nicht zwangsläufig die Sichtweise des Gregor Schirmer teilt.
Vor 20 Jahren wurde der Zwei-plus-Vier-Vertrag unterzeichnet. Die BRD verleibte sich die DDR unter Umgehung europäischer Bedenken im Schnellverfahren ein
Von Gregor Schirmer
Außenminister Hans-Dietrich Genscher (r.) erklärt mit seiner Unterschrift, »daß von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird«. Neun Jahre später überfällt die BRD Jugoslawien (v.l.n.r.: die Außenmini
Foto: AP

Mit »Zwei plus Vier« wird jener völkerrechtliche Vertrag bezeichnet, der die Tür zur internationalen Zustimmung zum Anschluß der DDR an die BRD geöffnet hatte. »Zwei« steht für die zwei deutschen Staaten, »Vier« für die Sieger- und ehemaligen Besatzungsmächte Frankreich, Großbritannien, Sowjetunion, heute als deren Rechtsnachfolger Rußland, und die USA. Offiziell heißt er »Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland«, ein seltsamer Titel, der nur notdürftig kaschiert, daß es ausgerechnet mit Deutschland, dem Rechtsnachfolger des faschistischen Verbrecherstaats, keinen Friedensvertrag gab, während mit den Verbündeten Nazideutschlands Italien, Finnland, Ungarn, Rumänien und Bulgarien 1947 Friedensverträge zustande kamen und mit Österreich 1955 ein Staatsvertrag abgeschlossen wurde. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag

Samstag, 18. September 2010

Sarrazin- "Debatte": Zitate deutscher Politiker und anderer bezüglich Ausländer

Nachfolgend eine kleine Auswahl an Zitate deutscher Volkstreter zum Thema Ausländer und Integration.
Nicht erst der Kettenhund Sarrazin schaute dabei dem Volk auf's Maul. Der demokratische Wille ist längstens bekannt, entspricht aber nicht dem Willen der Oligarchen und der entscheidenden Besatzungsmacht im Hintergrund.
Es ist nicht bekannt, daß diese Aussagen als "Säue durch den Medienwald" getrieben wurden und ein Zitatgeber danach zum überbezahlten Abgang animiert wurde.

Wie man sehen wird, haben bereits lange vor Sarrazin Politiker aus allen Lagern diese Debatte vorangetrieben. Darunter nicht wenige, die weit größere Entscheidungsträger waren.
Egal, wie man zu diesem Sachverhalt stehen mag, kommt man dennoch nicht darum herum, festzustellen, daß es sich stets um leere Phrasen handelte.
Worte und Taten dieser Herren- ob nun positiv oder negativ zu betrachten, egal- waren stets unüberbrückbare Gegensätze, die sich einander ausschließen. Das lässt sich nicht übersehen. 
Und einzig an seinen Taten könnt ihr den wahren Menschen erkennen.

Sarrazin bildet hierbei keine Ausnahme, auch wenn diesen Eindruck die Industriemedien zu schaffen versuchen. Mit Erfolg.
Sarrazin dient getreu zu dem politischen Lehrsatz "These + Antithese = Synthese" einer großangelegten Kampagne (Bertelsmann), aus der nicht das, was sie vorzugeben verspricht, auch hervorgehen wird.
Wer so naiv und dumm ist, den "Rattenfängern" des Kapitals auf den Leim zu gehen, muß sich nicht wundern, wenn seine Verwirrung nicht nachlässt und er sich zum Hampelmann der Asozialsten dieser Erde macht. 
Gewinnen wird er dabei jedenfalls nichts.

Die Mehrheit der Menschen, die rechtsextremen Aussagen zustimmt, wählt übrigens klassische Parteien und nicht die NPD. Ausländerfeindlichkeit ist die Einstiegsdroge zum Rechtsextremismus. 
Elmar Brähler, Abteilung für Medizinische Psychologie und Soziologie, Universität Leipzig, Chismon 9/2005, S. 7
Wer allerdings glaubt, dass Toleranz und Offenheit herrschen, weil der Italiener um die Ecke immer gut besucht ist und Tausende Thüringer jedes Jahr ihren Urlaub im Ausland verbringen irrt.
Dieter Althaus, Ministerpräsident Thüringen, CDU. Focus 41/2003, S.180
Wir wollen die Zuwanderung aus Nicht-EU-Staaten auf ein verträgliches Maß reduzieren.
Günther Beckstein, CSU, Münchner Merkur, 17.9.2002, S.2
Wir waren den Ausländern gegenüber zu tolerant.
Edmund Stoiber, CSU, SZ, 17.9.2002, S.13
Von Ausländern erwarte ich, dass sie Deutsch lernen und allmählich immer deutscher werden.
Hans-Peter Uhl, CSU, Parteitagsrede
Da braucht es kein Gericht, die ganze Sippschaft [Türken waren gemeint] gehört hinaus.
Günther Beckstein, CSU, SZ, 9.9.2002, S.37
Bitte übe deine Religion in einem muslimischen Land aus und ich bin auch bereit, da ein bisschen nachzuhelfen.  
Günther Beckstein, CSU, SZ, 3.9.2002, S.10  
Im Jahr 2001 stieg die Zahl der in Deutschland gestellten Asylanträge im Vergleich zum Vorjahr um 12,2% auf 88.363 an. Damit ist der im Vorjahr noch zu verzeichnende Rückgang um 17,4% nahezu wieder ausgeglichen. Deutschland profitiert damit nicht vom EU-weit rückläufigen Trend.
Die Staaten der europäischen Union müssen gemeinsam die Verantwortung für die Migrationsströme übernehmen. Deutschland ist an der Grenze seiner Belastbarkeit angelangt. 
Dr. Günther Beckstein, u.a. Pressemitteilung BStMI 245/02 vom 09.05.02 
Gebot der Stunde ist Begrenzung, nicht aber die Erweiterung der Zuwanderung. 
Dr. Günther Beckstein, CSU, Pressemitteilung 487/01 vom 29.10.01
Alle in Deutschland lebenden Ausländer sollten überwacht werden. 
Olaf Scholz, SPD, Hamburg 
Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eines: Raus, und zwar schnell!
Gerhard Schröder, SPD 
Frank Steffel, Junge Union, nannte Schwarze "Bimbos", Türken "Kanaken", Behinderte "Mongos" und eine Lehrerin, die einen sowjetischen Lada fuhr "Kommunistenschlampe.
Frank Steffel, CDU, SZ, 23.8.2001, S.10
Und dennoch bin ich enttäuscht, weil der Grundgedanke des Gesetzentwurfs nicht die Begrenzung von Zuwanderung ist. Das führt zu mehr Zuwanderung und das wäre ein grundsätzlich falscher Ansatz.
[Stoiber will einem Zuwanderungsgesetz nur zustimmen], wenn darin die Begrenzung und Steuerung des Ausländerzuzugs nach Deutschland zum obersten Ziel erklärt wird. 
Das Zuwanderungsgesetz muss ein Zuwanderungsbegrenzungsgesetz sein. 
Edmund Stoiber, CSU, SZ, 4.8.2001, S.6, Münchner Merkur, 14.7.2001
Wer die Frage der Zuwanderung zum Gegenstand einer parteipolitischen Auseinandersetzung im Bundestagswahlkampf machen will, der ist reif für die Psychatrie. 
Heiner Geissler, CDU, Münchner Merkur, 6.7.2001, S.2 - hierbei ging es Geissler nicht um die Zuwanderungsfrage, sondern um den Wahlkampf
Eine multikulturelle Gesellschaft führt zu gesellschaftlichen Disharmonien, Egoismus bis hin zum Gruppenhaß. 
Dr. Friedhelm Farthmann, Ex-Fraktionsvorsitzender der SPD im Düsseldorfer Landtag, Frankfurter Rundschau vom 16.4.1992 auf Seite 2
Die Zahl der Ausländer in Deutschland muß halbiert werden. 
Helmut Kohl, CDU, Die Welt, 17.3.1983 - Kohl sitzt mit seinem dicken Hintern immernoch auf das gute alte Ehrenwort, aber dieses Versprechen löste seine Regierung teilweise ein: man erfand den "Passdeutschen" also die doppelte Staatsangehörigkeit
Wenn wir uns weiterhin einer Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den Wählern, auch unseren eigenen, weggefegt. Dann werden wir zu Prügelknaben gemacht werden. Ich sage euch - wir sind am Ende mitschuldig, wenn faschistische Organisationen aktiv werden. Es ist nicht genug, vor Ausländerfeindlichkeit zu warnen - wir müssen die Ursachen angehen, weil uns sonst die Bevölkerung die Absicht, den Willen und die Kraft abspricht, das Problem in den Griff zu bekommen. 
Herbert Wehner, SPD, am 15.2.1982 in einer Sitzung des SPD-Vorstandes, Spiegel 22/1993 
Unsere Möglichkeiten, Ausländer aufzunehmen sind erschöpft.
Heinz Kühn (SPD), Bundestagsabgeordneter 
Übersteigt der Ausländeranteil die Zehn-Prozent-Marke, wird jedes Volk rebellisch.
Die Zahl der Türken in Berlin muß kleiner werden. 
Bundespräsident von Weizsäcker, CDU, Quick, 15.1.1981 und CDU EXTRA, 3/1980
Wir haben viel zu viele Ausländer hereingeholt!
Bundeskanzler Helmut Schmidt, SPD 
Deutschland war nie ein Einwanderungsland und kann auch keines werden. Die berechtigten Sorgen derjenigen deutschen Mitbürger sind ernst zu nehmen, die in dieser Situation befürchten, im eigenen Lebensbereich zur Minderheit zu werden und die sich als Opfer einer bisher wenig durchdachten und unberechenbaren Ausländerpolitik ansehen.
Bundesinnenminster Friedrich Zimmermann, CSU, BMI-Mitteilungen vom 28.01.1983 
Es ist aber notwendig geworden, daß wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.
Bundeskanzler Willy Brandt, SPD, Regierungserklärung vom Januar 1973
Schmidt warnte vor einem Nationalitätenproblem in der Bundesrepublik. Vor dem Kabinett vertrat er die Ansicht, daß beim Zuzug von Gastarbeiterangehörigen die zulässige Grenze inzwischen erreicht und in manchen Fällen schon überschritten sei.
Ruhr-Nachrichten vom 13.02.1975 über den damaligen Bundeskanzler Schmidt, SPD 
Die Heranziehung von noch mehr ausländischen Arbeitskräften stößt an Grenzen. Nicht zuletzt führt sie zu weiteren Kostensteigerungen und zusätzlicher Belastung unserer Zahlungsbilanz.
Bundeskanzler Ludwig Erhard in seiner Regierungserklärung vom 10.11.1965
Wenn die Zahl der Ausländer, die als Minderheit in einer Nation leben, eine bestimmte Grenze überschreitet, gibt es überall in der Welt Strömungen des Fremdheitsgefühls und der Ablehung, die sich dann bis zur Feindseligkeit steigern.
Heinz Kühn, Ausländerbeauftragter der SPD, Neue Osnabrücker Zeitung vom 13.09.1980
Die Ministerpräsidenten der 11 Bundesländer halten es aus Sorge über eine wachsende Ausländerfeindlichkeit in der Bundesrepublik für erforderlich, den Zustrom von Gastarbeitern und Asylanten weitgehend zu stoppen.
dpa-Meldung vom 05.03.1982 
Ich bin der Meinung, daß die Aufnahmefähigkeit der Bundesrepublik erreicht oder überschritten ist. Das gilt besonders auch für die Ballungsgebiete in Hessen, Frankfurt oder Offenbach. Das heißt, daß weiterer Zuzug unterbunden werden muß, auch der legale oder illegale Zuzug von Familienangehörigen muß beschränkt oder unterbunden werden. 
Ekkehard Gries, FDP, Minister in Hessen, 1982 
Bundespräsident Karl Carstens hat das schweizerische System der befristeten Aufenthaltsbewilligungen für Ausländer zur Bewältigung des Ausländerproblems als >erwähnenswert<, wenn nicht >nachahmenswert< bezeichnet.
DIE WELT, 29.08.1982 
Ich möchte, daß auch in Zukunft Ausländer nach Deutschland kommen können. Das setzt aber voraus, daß die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist…Selbst für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft bedeutet Freizügigkeit nicht die Einräumung eines Dauerwohnrechts für jeden…es ist nicht unmoralisch zu fordern, daß der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt.
Dr. Alfred Dregger, CDU-Fraktionsvorsitzender, auf einer Tagung der CDU in Bonn am 21.10.1982 
Wir müssen dafür Sorge tragen, daß unsere Kinder und Kindeskinder als Deutsche in ihrem Vaterland friedlich und unangefochten leben können und wir dürfen ihnen nicht ein Land mit unlösbaren Problemen hinterlassen. Es hat nichts mit einer Diskriminierung von Ausländern zu tun, wenn die Abneigung der Bevölkerung gegen eine Ausländerpolitik wächst, die sich durch Tatenlosigkeit gegenüber unhaltbaren Zuständen auszeichnet.
Herbert Bath, SPD, Berliner Morgenpost vom 28.11.1982 
Mit 4,7 Millionen im Bundesgebiet und über 500.000 in Hessen ist die Ausländerzahl in diesem Land zu hoch… Die CDU will erreichen, daß in c.a. 5 Jahren die Zahl der Ausländer in Deutschland um etwa 1 Million abnimmt. Andernfalls entstehen Probleme, mit denen die nächste Generation kaum noch fertig werden kann.
CDU-Flugblatt zur hessischen Landtagswahl 1982 
Die mit der Ausländerproblematik verbundenen humanitären, infrastrukturellen, sozialen, gesellschaftlichen und politischen Belastungen sind inzwischen so schwerwiegend, daß niemand mehr leichtfertig einer weiteren Zunahme der Ausländerzahlen das Wort reden darf, niemand mehr die weitere Umgehung von Anwerbestopps durch eine ungeahnte Flut von zum Teil sehr problematischen Scheinasylanten dulden kann.
Dr. Pirkl, Staatsminister in Bayern, Plenarprotokoll Nr. 09/85 vom 25.03.1981 
Es ist schwer für uns, die illegale Zuwanderung zu stoppen. Wir werden relativ drastische Maßnahmen treffen müssen.
Horst Ehmke, SPD, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 19.09.1980 
Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) hat darauf hingewiesen, daß der Zuzugsstopp für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüberhinaus muß nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund 2 Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkkehren.
AP-Meldung vom 26.01.1983 
Wir sind kein Einwanderungsland. Wir können es nach unserer Größe und wir können es wegen unserer dichten Besiedelung nicht sein. Deshalb geht es darum ohne Eingriffe in die Rechte des einzelnen und der Familie, ohne Verletzung der Grundsätze der Toleranz zu einer Verminderung der Ausländerzahlen zu kommen.
Hans Dietrich Genscher, FDP, Bundesaußenminister, „Das Parlament“ vom 27.10.1984 
Kenia, Tansania oder Mali haben ebenso das Recht darauf zu achten, daß sie nicht durch eine Invasion von Europäern mulattisch oder weiß werden, als Großbritannien, Deutschland oder Polen dafür sorgen dürfen, nicht durch eine Invasion von Afrikanern schwarz zu werden.
Salvador de Madariaga, Philosoph, Spanien, Neue Zürcher Zeitung, 03.05.1968
Nimmst Du einen Fremden in Dein Haus auf, so wird er Dich in Unruhe stürzen und Dich Deinen Angehörigen entfremden. 
jüdische und christliche Mythologie und Gesetz, Altes Testament, Buch Sirach, Kap.11, Vers 31

Freitag, 17. September 2010

Die hasserfüllten Augen des Herrn Deschner

Karlheinz Deschner (siehe unter diesem Link die Rubrik "Resonanz"*) gehört mit Sicherheit zu den interessantesten Menschen unserer Zeit.
Das er in seiner Heimat immer noch keinen Lehrstuhl inne hat, spricht nicht gegen ihn und sein Werk, sondern gegen die Gesellschaft, in der wir leben und die abgrundtiefe Doppelmoral und die Macht, die auf das Zeitgeschehen wirkt.

*Auszüge:
Der brillanteste, konsequenteste und substantiellste Kirchenkritiker dieses Jahrhunderts, der mutigste Erbe und Weiterdenker Friedrich Nietzsches.
Prof. Dr. Hermann Josef Schmidt, Philosophie, Universität Dortmund
Zweifellos der hervorragendste Kritiker und Historiker des abendländischen Christentums und der römisch-katholischen Kirche, den das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat.
Prof. Dr. Milan Petrovic, Verwaltungsrecht/Politikwissenschaft, Universität Nis (Jugoslawien)
Inzwischen bin ich dabei, ein Deschnerologe zu werden. Ich kaufe alles von ihm, was ich bekommen kann.
Prof. Dr. Jehuda Bauer, Geschichte, Universität Jerusalem 


Donnerstag, 16. September 2010

Domenico Losurdos Buch über den »deutschen Sonderweg«

Von Arnold Schölzel
Vorbild für die Nazis war die Sklaverei in den USA – Ku-Klux-Klan-Ausstattung im Museum (Philadelphia, 14. Januar 2009)
Foto: AP
Viel bleibt vom Thema schon auf den ersten Seiten von Domenico Losurdos vierteiliger Studie über »Die Deutschen. Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes« nicht übrig. Der Terminus »Sonderweg« ist wenig mehr als ein schlechter Witz, ausreichend für Antideutsche, für Anhänger von Jürgen Habermas, von Jonathan Goldhagen oder – er fehlt leider hier im Buch – der schreibenden Hofschranze neuer deutscher Herrlichkeit, dem Historiker Heinrich August Winkler. Losurdo führt eingangs an, wie z.B. im 19. Jahrhundert dieses oder jenes Land als »besonders« eingestuft wurde – Rußland als ewig rückständig, Frankreich als militaristisch, Deutschland (wegen seiner starken Arbeiterbewegung) als revolutionär. Er faßt zusammen: »Bei genauerer Untersuchung der Geschichte ergibt sich, daß es nichts Wiederkehrenderes gibt als den ›Sonderweg‹!« Außerdem handele es sich um eine Kategorie, »die geistige Faulheit« fördere. Denn sie erklärt im Handumdrehen jedes wichtige historische Ereignis. 
Negative Theologie
Warum läßt der Autor dem knappen Verdikt aber 100 Seiten folgen? Weil sich, wie er schreibt, »die Mythologie als zählebig« erweist, als sei die Geschichte des deutschen Volkes von einer negativen Teleologie beherrscht, die in fataler Weise »auf die Barbarei des Dritten Reichs und auf die Greuel der ›Endlösung‹ hinausliefe.« Nun gibt es bei so ziemlich jedem bedeutenden Theoretiker, einschließlich Marx und Engels, nebenbei einmal diese oder jene an »Völkerpsychologie« gemahnende Passage. Heutige Sonderwegsadepten aber sind im Gegensatz zu jenen hoch ignorant (die DDR-Geschichte spielt bei ihnen, leider auch bei Losurdo keine Rolle) und haben politische Interessen. Lohnt es zu antworten? Der Rezensent hat seine Zweifel, ob das auf geringem Raum möglich ist. Sinnvoll wäre vielleicht, sich generell mit der Alternativstruktur von Geschichte zu befassen. Alternativen zwischen Revolution und Rückschritt gab es selbstverständlich wie in jeder Geschichte so auch in der deutschen. Warum gerade Deutschland 1933 zum »Zentrum der reaktionären Ideologie« in der Welt wurde, wie Georg Lukács es noch im selben Jahr formulierte, und warum hier die physische Liquidierung von echten und vermeintlichen Gegnern, vor allem aber die Vernichtung von Slawen und Juden auf die Tagesordnung gesetzt wurde, das allerdings wäre zu fragen. Darauf hat Losurdo eine überzeugende Antwort: Es gab Vorbilder. Nicht nur im Zivilisationsbruch des Ersten Weltkrieges, sondern vor allem in der kolonialen Vernichtungspraxis Großbritanniens und der USA. Losurdo zitiert den britischen Historiker Arnold Toynbee, der schrieb, daß vor allem »unsere englische Methode der Kolonisation« durch die »totale Vernichtung der vorherigen lokalen Bevölkerung« gekennzeichnet ist, insbesondere in Nordamerika. Ein Vorbild für die Nazis war – belegbar – die Sklaverei in den USA und die von ihr ausgehende Prägung des Staatswesens zu einem »Rassenstaat«, an dessen beherrschender Tradition auch ein schwarzer US-Präsident nichts ändert. Ein zentrales Kapitel in Losurdos Buch trägt daher den Titel: »Die internationalen Ursprünge des Nazismus«. Es weist Einflüsse aus der kolonialen, rassistischen, aber stets »liberal« und »demokratisch« daherkommenden Ideologie der USA, aber auch aus Frankreich nach (hinzuzufügen wäre allerdings das zaristische Rußland). Hier setzt der Autor eigene Akzente, z.B. wenn er schreibt, nicht die Niederlage im deutschen Bauernkrieg oder in der Revolution von 1848 hätten die Reaktion entscheidend bis hin zum Faschismus gestärkt, sondern das Scheitern »der abolitionistischen Revolution in den USA« sei von weit größerem Einfluß gewesen.
Linke und Nation
Im abschließenden Kapitel widmet sich Losurdo dem Thema »Die Linke und die Nation«. Hier ist, läßt sich auch nach Lektüre dieses Abschnitts sagen, alles gesagt: Entweder behandelt die Linke dieses Thema konkret-historisch, d. h. an die soziale Frage gekoppelt, oder sie läßt es besser bleiben. In einem höchst instruktiven Vorwort legt Andreas Wehr dar, in welcher Weise die Rede vom »Sonderweg« in der Bundesrepublik von Habermas 1963 bis Herfried Münkler 1999 als Propagandawaffe gegen sozialen Widerstand, Kriegsgegnerschaft und Protest nützlich war und ist. Das Zusammenspiel linker und rechter »Sonderwegs«-Propagandisten wäre ein eigenes Thema. Von Tatsachen, die hier auf höchst überzeugende Weise zusammengestellt wurden, werden sie sich – das sei prophezeit – allerdings nicht beeindrucken lassen.
Domenico Losurdo: Die Deutschen. Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes? Mit einem Vorwort von Andreas Wehr. Kai Homilius Verlag, Berlin 2010, 112 Seiten, 7,50 Euro

Mittwoch, 15. September 2010

Sarrazin: 10.000 T€uronen Sofortrente garantiert

Strolche wie Sarrazin werden nach ihren mehrfachen "Rücktritten" nicht am Hungertuch nagen und ein Sarrazin wird auch nicht etwa wie sie Idiot an "Supermarkt"- Schlangen anstehen müssen.
Derlei Menschenverachtung haben diese "Größen" nicht nötig und sie wollen dies auch nicht nötig haben, dafür gibt es deren eigenstes Hirnbenzin. Aus den Zapfsäulen des Bertelsmann- Imperiums. Das Bertelsmann- Imperium ist dafür hinlänglich bekannt, lieber Leser, daß auch sie jeden Tag das Richtige denken.
Gut, das Denken ist etwas weit hergeholt. Wir könnten uns auf den Glauben einigen...

Das Idol der "Hartzer" ermahnte seine Jünger einst zur Bescheidenheit. Die Christenheit hätte schließlich jede Last zu tragen und alle Obrigkeit sei von "gott" gegeben, also auch deren irdische und göttliche Personalpolitik.
Schwester Teresa (Nonnen werden nicht mit Mutter angeredet! Es gab schließlich nur eine Jungfrau, die Kinder gebären konnte!) wurde geheiligt, weil sie Millionenvermögen der Mutter Kirche* zuführte.
Abermillionen an Talern, die von gutmeinenden Menschen für ihr Hilfswerk gespendet und seltenst für dieses Hilfswerk verwendet wurden.
So gab uns diese Scheinheilige den klugen Ratschlag mit auf den Weg, daß nur "wahres Elend und Leid gottgewollt und das wirkliche Glück wären" und somit die einzige Eintrittskarte in eine postvitale Veranstaltung, von der noch nie ein Augenzeuge berichten konnte.
Diese an Wahnsinn erkrankte Albanerin wurde für diese Aussage von fast allen Medien, Künstlern und Politikern geehrt. Sie bekam dafür sogar den Friedensnobelpreis. Eine Auszeichnung, die noch niemals jemand bekommen hat, weil er auch nur ansatzweise etwas zum Frieden beigetragen konnte, wollte oder hatte.

Sarrazin hingegen, wurde für eine weitaus harmlosere Aussage in derselben Kategorie und zwar von denselben Leuten dafür verteufelt. Nennt man so etwas nicht Heuchelei?
Sarazzin mußte daraufhin als Berliner Regionalpolitiker zurücktreten, um postwendend befördert zu werden. Zum Vorstandsmitglied der Deutschen Bank.
Mehrere Gehaltsstufen wurden dabei überschritten, von den zuvor gezahlten Schmiergeldern einmal abgesehen. Die Höhe kennt niemand, nur die Täter und die rechtsstaatlichen Ermittlungsbehörden. Die verfallen traditionell noch immer in einen Winterschlaf, wenn sie diese "Höhen" erklimmen sollen.
Ausgemachte Apfeldiebe** wie die Hells Angels oder die Bandidos sind medial wirksamer, behindern nicht die Karriere und sind weniger gefährlich.
Von dieser Art der Ketzerverfolgung hätte ein Giordano Bruno oder ein Galileo Galilei ganz gewiss nicht zu träumen gewagt.
Damals war das unheilige Geschäft der "Geldverleiher" noch nicht das heiligste Gewerk innerhalb der Gesellschaft. Die Rothschilds & Co. wohnten noch in Hinterhäusern ihrer Ghettos und mußten noch die Hintereingänge in den Schlössern ihrer Gesinnungsgenossen benutzen.
Das Unmenschentum benötigte noch nicht die kapitalistische Werteordnung.
Die stetige Umdeutung der Sprache führte zu weiteren Erfolgen.
Heute feiern deren Stabssoldaten ihre Geburtstage im Bundeskanzleramt. Das Volk zahlt die Zeche. Gestern, heute und...
Nein, nicht morgen!!!
Ich weigere mich, so etwas zu schreiben. Der Sinn meines Lebens müßte umgedeutet werden.
Mein und der Menschheitstraum würde zerplatzen.
Nietzsche, Ghandi, Marx, Goya, Epikur,...-  allesamt nur verträumte Idioten?
Die Hoffnung stirbt bekanntlich erst zum Schluss und ist untötlich, auch für den Fall, daß besagte Idioten längst in der Erde verfault sind und die Umsetzung ihrer Ideen nicht beeinflussen konnten.
Noch immer verprügelt man lieber eine Leiche, als die Mörder auch nur zu benennen.
"Dem deutschen Volke" (Inschrift im Reichstag zu Berlin)

So ist eben der Mensch, dieser sprechende Trockennasenaffe.
Er bildet sich ein, weil er mittlerweile Flugkörper in 50 Kilometer Erdbodenentfernung zu schicken vermag, auch das Universum zu beherrschen und vor allem zu verstehen!
Für die unbequemen Momente des Verstandes, der Vernunft und des Zweifels erfand er "Götter".
Schizophrenie verlangt ihren Preis, besonders wenn sie zur unangefochtenen Hirnseuche erkoren wurde.
"Selig sind die im Geiste armen" und selig sind auch die, die nichts haben. So versprach es die Drittelgottheit, das einzige Kind dieser Welt, daß niemals von einer Mutter geboren wurde.
Ein armseliges Idol, dessen nachgesagte Schizophrenie nicht nur von einer Sklavenphilosophie zeugt, sondern auch vom Unvermögen und der Bequemlichkeit einer Affengattung, die sich als Maßstab aller Dinge betrachtet.
Und dabei von Generation zu Generation die Maßstäbe ändern will, weil das Ebenbild dieses Gottes, der Himmel und Hölle entwarf, alles in menschlicher Ordnung gehalten haben will.
Hahaha.
Die Einfältigkeit dieser Einbildungskraft nennen sie die "Allmacht Gottes" und meinen damit ihre eigenste Ohnmächtigkeit. Herr Orwell hat dabei nichts neues erfinden müssen.

Was hat allerdings Sarrazin anderes gemeint, als dieser "gott" in seiner vermeintlichen Bergpredikt?
Es ist reinste Heuchelei, wenn für dieselben Werte Menschen zu Göttern und Menschen zu Teufeln erklärt werden.
Zeitgleiche Anbetung und Verteufelung können diese Idiotie nicht verbergen!

Nun hat man diesen falschen Propheten, der das Richtige erwähnte, scheinbar vom Himmel gestürzt.
10.000 T€uronen erhält Sarrazin dennoch pro Mondphase dafür, daß man diesen "Teufel" stürzte.
Äußerst sanft ist er gefallen, würde etwa ein 50jähriger Handwerker mit 30jähriger Beitragszahlung sagen wollen. Was der eine durch drei Jahrzehnte Einzahlung in diese christlich westliche Wertegemeinschaft auf Tütensuppenniveau erhält, bekommt der andere, weil er nach wenigen Monaten Tätigkeit beim national klingenden internationalen Betrügerverein nichts einzuzahlen brauchte, in T€uro ausbezahlt.
Das nennen sie dann Gerechtigkeit und Wertegemeinschaft.
Es wird Zeit, diesen Nonsens zu hinterfragen und vor allem zu beseitigen.

Der Hütchenspieler Sarrazin hatte seinen "Volksgenossen" vorgerechnet, daß diese auch mit 5 T€uro pro Tag bestens leben könnten. Allein für seine kurze Ära bei den Bundesbankern erhält er aber 10.000 T€uro. Erbracht von denen, denen man noch das letzte Hemd kostspielig berauben wird.

Glaubt ihr etwa, daß Sarrazin davon 9995 T€uronen an Organisationen wie den "weißen Ring" spenden wird?
Aus Sorge um die Deutschen und das Abendland?
Und dabei müßte er fortan noch nicht einmal von 5 T€uronen leben.
Diese Kreatur besitzt noch andere Subventionen und Massen an Schmiermittel.
Er könnte monatlich 20.000 T€uronen spenden und wüßte noch immer nicht, wie er sein Geld ohne Gier verbraten soll.
Eintausend arabische und türkische Jugendliche begehen 20% der Gewaltstraftaten in der Metropole Berlin.
Diesen Fakt erwähnte Sarrazin in seinem Buch.
Aber er erwähnt nicht, daß wahrscheinlich weitere 20% von Christen und vor allem Juden aus den Ostblockstaaten begangen werden. Von noch nicht einmal 100 kriminellen "jüdischen" Jugendlichen.

Warum eigentlich nicht?

Auch der russische Rabbiner hat keine Antwort. Im Gegensatz zu Sarrazin ist er uninformiert.
Seine Eindrücke erhält er, wie so viele auch, über die Vera am Mittag und der Tagesshow.***
Der realexistierende Bildungsauftrag aus dem Hause dieser ReGIERung...

*resultiert wahrscheinlich aus dem psychotischen Traumata der homosexuellen Männervereinigung namens Kirche bzw. ihrem Zwang heraus, Loretta heißen zu wollen
**der Apfel fällt nicht weit vom Pferd
*** Einbildung war noch immer die volksgerechte Bildung

Dienstag, 14. September 2010

Ursache für ICE- Pannen endlich geklärt

Die Spaßforscher sind sich, wie schon lange nicht mehr, darüber einig und die neuesten Untersuchungen des Bahn- TÜV bestätigen deren Urteil: an den "ICE- Pannen" waren womöglich nicht die Siemens- Geräte beteiligt, sondern wieder einmal ist "menschliches Versagen" die Ursache.
Eine erst jetzt veröffentlichte Datenanalyse lieferte die Erkenntnis, die zu diesem Urteil führte.
"Letztendlich sei für die Misere des Wohlfahrtkonzerns "Bahn AG" nicht die Zulieferindustrie und der Bahn- Vorstand verantwortlich", sagte Dr. hc Blitzmerker (TÜV) in einem vertraulichen Gespräch mit der freien Presse.
Dankenswerter Weise hatte ein befreundeter ausländischer Geheimdienst dem TÜV Videomaterial zugespielt, aus dem eindeutig die wahrscheinliche Ursache hervorgeht.
Bahnchef Sturzloch war auf der daraufhin kurzfristig einberufenen Pressekonferenz sichtlich erleichtert, als er das Übel für die nunmehr seit fast zwei Jahrzehnten anhaltende Pannenserie vorstellen konnte.
Die Ursache sei "menschliches Versagen" in Form eines "Homo- Gen". Dieses "Homo- Gen" exportiere zeitweilig "individuell basierte fieriness streams [gemeint sind Wärmeströme - die Red.], welche auch die beste Technik nicht zu verhindern weiß", äußerte Sturzloch gegenüber den unabhängigen Medienvertretern der freien Presseagenturen.
Sturzloch berief sich dabei auf die neuen Ergebnisse des TÜV, die zu der möglichen Schlussfolgerung führen, daß das plötzliche Aufeinandertreffen von "Indoor- Wärme und Outdoor- Wärme" zu "periodisch bedingten technischen non- support - Fällen" führen könnte. Sturzloch spielte damit auf das epidemieartige Vorhandensein von "CSD"- Fans im Verkehrswesen an.

Deshalb will Sturzloch beim Hauptanteilseigner der Bahn AG, namentlich die Bundesrepublik, einen Änderungsvorschlag für eine reformierte Reform in der Personalpolitik vorlegen.

"Es kann nicht sein", so Sturzloch, "daß das profita..., *ähm, räusper* grundlegende Interesse und das Ansehen der Bahn AG weiterhin einem falsch verstandenen Minderheitenschutz geopfert wird."


Dieses NSA- Video führte zu den neuen und entscheidenden Erkenntnissen

Die Äußerungen Sturzlochs wurden von Vertretern des Zentralrats der Noppenkondome und der Gewerkschaft für Gleitmittel, Poppers und Kunstglieder heftigst angegriffen.
Währenddessen der Grußaugust Wulff und Vertreter der katholischen Kirche diese Äußerungen begrüßten.

"Es kann nicht sein, daß Sodomisten so allgemeingefährlich und hinternbeglückt, *verzeihung*, hinternverrückt, also *ähm, ähähäh* in den Verkehr eingreifen dürfen und dabei noch durch staatliche Mittel subventioniert, sprich entlohnt werden. Dies widerspricht der traditionellen Moral und den diesbezüglichen Alleinansprüchen der Kirche.", so Weihbischof Wixxa gegenüber "Blöd".

Montag, 13. September 2010

»Die Uniformität läßt an Gleichschaltung denken«

Gespräch mit Mathias Bröckers.
Über die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA, Widersprüche und Ungereimtheiten sowie die Berichterstattung der großen Medien.
Interview: Marcus Klöckner (jw)
Washington, 12. September 2001: US-Präsident George W. Bush und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor dem Pentagon
Foto: AP
Mathias Bröckers arbeitet als freier Journalist in Berlin. Sein Buch »Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.« (2002) erreichte eine hohe Auflage wie auch sein zweites Buch zu diesem Thema »Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11. 9.«
Was bedeutet der 11. September für Sie?
Erstmal Staunen, daß schon neun Jahre vergangen sind seit den Anschlägen – und daß die Verbrechen in dieser Zeit noch immer nicht aufgeklärt sind. Da geht das Staunen schon in Kopfschütteln und auch in Zorn über. Und in Entsetzen über den Zustand von Politik und Medien, die uns das Schauermärchen von Osama und den 19 Teppichmessern bis heute als Realität verkaufen. 
Das heißt, Sie setzen sich noch immer mit dem Tag auseinander ?
Es war ja eher ein Zufall, daß ich mich überhaupt so intensiv damit befaßt habe. Im Sommer 2001 hatte ich mit einem Buch über Verschwörungen und Verschwörungstheorien begonnen, die ich strukturell anhand historischer Beispiele untersuchen wollte. Am 11. September riß mich ein Anruf aus dieser Arbeit und ich schaltete den Fernseher an: Die Türme standen noch, da wurde zum ersten Mal der Name Osama Bin Laden genannt. Blitzschnell wurde er dann vom Verdächtigen zum einzig möglichen Schuldigen. Und mit diesem Paradoxon – ein völlig überraschender, unfaßbarer Anschlag einerseits, aber andererseits zieht man den Täter sofort aus dem Hut – war ich wieder mitten in meinem Thema: Wie mit Verschwörungstheorien Feindbilder und Sündenböcke konstruiert werden und wie solchen Theorien – denen ja per se der definitive Beweis fehlt – in der Praxis immer wieder gern nachgeholfen wurde, mit Aktionen unter falscher Flagge. Aus diesem Blickwinkel schrieb ich dann am 12. September einen ersten Artikel für das Online-Magazin Telepolis, aus dem eine ganze Serie und zwei Bücher wurden. Denn in den Berichten über das Ereignis kamen jeden Tag neue Merkwürdigkeiten, Ungereimtheiten, Widersprüche auf. Und das hat bis heute nicht aufgehört, im Gegenteil. Deshalb habe ich gerade angefangen, ein weiteres Buch darüber zu schreiben. 
Um was wird es darin gehen?
Um die Nicht-Ermittlung, Nicht-Aufklärung und Vertuschung des Verbrechens und die offensichtlichsten Ungereimtheiten der offiziellen Story. Die Sache war ja schon am Tag des Geschehens sehr komplex, heute ist das Ganze nahezu unübersichtlich. Deshalb der Versuch, die dicksten Hämmer, Widersprüche und Lücken in der offiziellen Darstellung noch einmal darzustellen und klarzumachen: Das Verbrechen des Jahrhunderts ist bis heute nicht aufgeklärt. Doch es liegen zahlreiche Spuren vor, die auf einen »inside job« deuten.
Welche Aspekte sprechen Ihrer Meinung nach am deutlichsten für die These, daß der 11. September ein Akt von Staatsterrorismus war? 
Genau dies, daß in diesem Massenmord bis heute nicht ordentlich ermittelt und kein Verantwortlicher zur Rechenschaft gezogen wurde. Wenn der Kommissar im Krimi auf jemanden stößt, der über den Tathergang die Unwahrheit verbreitet, zählt dieser automatisch zu den Verdächtigen. Wenn dieser Verdächtige dann auch noch überführt wird, falsche Spuren zu legen und die Ermittlungen zu behindern – heruntergebrochen z.B. auf eine Dorftragödie, bei der das Gemeindehaus in Flammen aufgeht und ein Wilderer bezichtigt wird, der dem Bürgermeister schon mehrfach mit Rache gedroht hat –, dann sollte der Fall für den Kommissar und den Leser klar sein: Der Wilderer scheidet als Täter eher aus, der Bürgermeister dagegen, der die falschen Anschuldigungen in die Welt gesetzt hat, wird zum Hauptverdächtigen. Im Fall von 9/11 heißen sie George W. Bush, Richard Cheney, Donald Rumsfeld und Richard Myers, damals noch Vizechef der Joint Chiefs of Staff, also des US-Generalstabs. Sie waren die Hauptverantwortlichen an diesem Tag, die bis auf Cheney in den entscheidenden Stunden durch Abwesenheit glänzten – und hinterher dafür sorgten, daß keine seriösen Ermittlungen stattfanden. So kommt es, daß bis heute nicht einmal die genaue Identität der angeblichen Hijacker geklärt ist, geschweige denn die Täterschaft ihres angeblichen Chefs Bin Laden, daß das Nichteingreifen der Luftabwehr als Serie von Pleiten, Pech und Pannen dargestellt wird und zum Einsturz der drei Türme eine Darstellung verbreitet wird, die schlicht den Naturgesetzen widerspricht, und so weiter…
Das ist jetzt Ihre Lesart und Interpretation. Die Ereignisse des 11.Septembers wurden doch von der 9/11-Kommission untersucht. Deren Abschlußbericht von 2004 ist auch heute noch gültig. Darin ist kein Wort über die Merkwürdigkeiten zu finden, die Sie jetzt angeführt haben. 
Natürlich nicht – denn dies war keine kriminalistische Ermittlung, keine Untersuchung im staatsanwaltlichen Sinne, keine unabhängige, ergebnisoffene Recherche, sondern eine bestellte Auftragsarbeit. Sie kommt denn auch zu dem gewünschten Ergebnis. Auf dem Klappentext des Commission Reports heißt es: »Dies war ein Versagen der Politik, des Managements, der Fähigkeiten und vor allem ein Versagen der Vorstellungskraft.« Also irgendwie waren alle schuld, aber niemand wirklich. Die damalige Sicherheitsberaterin des US-Präsidenten, Condolezza Rice, die angesichts einer solchen Tragödie in ihrem Amtsbereich eigentlich sofort hätte gefeuert und bestraft werden müssen, klimperte indessen weiter Opernarien und schob dem ganzen Volk die Schuld in die Schuhe: »Das amerikanische Volk teilt die Schuld für den 11.9., weil es die Gefahr der terroristischen Bedrohung unterschätzt hat«, sagte sie mal.
Mal genauer, welche Fakten führen Sie zu der Schlußfolgerung, daß die 9/11-Kommission eine Farce war?