Samstag, 26. September 2009

Voker Pispers redet Klartext vor den Wahlen

 


"Hauptsache, der Deutsche bekommt eine Prämie..."

Wie wahr und wenn es nur eine gesponserte dritte Brustwarze ist. :-)

;P


Montag, 21. September 2009

Nur nichts von ALDI...

..., billiger ALDI- Dreck und ähnliche Äußerungen hört man landauf und landab. Vornehmlich von Leuten, die entweder noch kein eigenes Einkommen haben (Jugendliche), aber dafür nur kein bis ein geringes Selbstwertgefühl besitzen. Oder gar von Leuten, deren relativ geringes Einkommen dadurch kaschiert werden soll, in dem sie ihr Konsumverhalten so gestalten, daß die Mitmenschen glauben sollen, die Markenklamotten und Autos wären über ihren Lohn finanziert und das ausschliesslich dadurch, weil man angeblich so gut verdient. In der Realität fressen die Grundkosten und dieser "Mehr Schein als Sein"- Tick meist das gesamte Einkommen auf. Reicht dies nicht, befriedigt die Zinswirtschaft gerne und gar nicht selbstlos diese Form der Geltungssucht. Das Massetier versucht sich von der Masse abzuheben oder anders ausgedrückt, versucht "mit den großen Hunden mitzupinkeln, aber bekommt das Bein nicht hoch genug". Sie bezahlen viel Geld für einen anderen Aufkleber, einer anderen Aufschrift oder einer anderen Verpackung. Der Inhalt ist nebensächlich. Der Dumme versteckt sich zwar hinter'm Karton, frißt diesen aber nicht, sondern doch nur dessen Inhalt. Die Opfer der "zweckmässigen Übertreibungen" der Werbeindustrie sehen sich keineswegs als Opfer, ebensowenig, wie auch andere Wahnsinnige ihren Wahn nicht erkennen. Sie zahlen freiwillig und gern, schließlich schmecken Katjes Lakritze unter dem hauseigenen Label "sweetland" besser als die selben Lakritze unter dem Hauslabel "Katjes". Die Einbildung erkennt nicht nur Unterschiede im Preis. Ein Grundig- Fernseher ist demnach auch qualitativ besser als dieselbe Grundigtechnik, die aus verkaufstaktischen Gründen unter dem Label "Orion" vertrieben wird. Logik? Fehlanzeige. Aber der Preis rechtfertigt das Narrentum für die Narren...

Die Fachjournalistin Martina Schneider hat das Aldi-Sortiment getestet und dies in zwei Bücher ("ALDI - welche Marke steckt dahinter") veröffentlicht. Nach dem Motto "Wäre Scheiße teuer, würden die Menschen sie fressen", entlarvt sie diejenigen, deren Geschmack sich weniger durch die eigenen Sinne, sondern durch Werbung und Einbildung leiten läßt.


Sonntag, 20. September 2009

Kinder auf Droge

Ich denke, die meisten Eltern hätten ein Problem damit, wenn sie ihren Kindern die Droge "Speed" (auch als "Schnelles" oder "Amphe" bekannt) verabreichen sollten. Mit Methylphenidat (Ritalin) haben sie das nicht, obwohl es sich dabei um diese Substanzen handelt. Lediglich der Name ist unterschiedlich.

Betroffen sind Kinder, die unter bestimmten Bedingungen ein Verhalten entwickeln, welches eine Folgeerscheinung dieser Bedingungen ist. Anstatt die Bedingungen zu verändern, wird das Kind als krank eingestuft, um den Profitinteressen der Pharmaindustrie zu dienen. Ungebildete und gedankenlose Ärzte machen sich dabei zum Handlanger und sind zeitgleich Nutzniesser. Aus soziologischer Sicht versucht man hier eine "Krankheit" zu heilen, in dem man das Fieberthermometer zerbricht. Das allerdings ist das logische Produkt eines Systems, in dem nicht der Wert, sondern die Verwertbarkeit des Einzelnen zählt.

Nicht die Kinder sind krank, sondern ihr Umfeld ist es. Die Kinder entwickeln demnach in einem kranken Umfeld ein völlig normales Verhalten. Ursache und Wirkung werden hier im Sinne von Profitinteressen und Vertuschung verwechselt. Wie sonst sollen Kinder sich entwickeln, die in mehreren Belangen vernachlässigt werden, sich körperlich nicht ausreichend betätigen können, deren Sinneswahrnehmungen durch Playstation-, PC- und TV- Mißbrauch zwar monoton, aber überreizt werden? Deren Nahrung vergiftet und überzuckert ist? Zucker, für mich die Einstiegsdroge Nummer Eins. Fast überall und überdosiert enthalten in der Nahrung, beeinflußt Zucker nicht nur unsere Zähne, sondern auch unsere Hirne. Zucker macht süchtig und schafft die Grundlage für späteres, dann anerkanntes Suchtverhalten.  

Kinder sind verhaltensauffällig. Das sind Elefanten, die angekettet in einem beengten Käfig im Zoo stehen müssen auch. Sie wackeln dann stupide mit ihren Köpfen. Nun kann man Abhilfe schaffen, in dem man dem Elefanten Drogen verabreicht. Man kann aber auch ein Freigehege schaffen, wie es alle modernen Tierparks bereits haben. Die Umwelt formt uns, ob wir das wollen oder nicht. Es ist Naturgesetz.

Samstag, 19. September 2009

Terrorvideo ist ein Fake

Das ist allerdings kein Fake. :-)

Wie sehr die Massenmedien zu Propagandazwecken benutzt werden, kann man bestens an die durch sie verbreitete Mär eines sog. Terrorvideos vollziehen. Stümperhafter Journalismus oder wohlweisliche Irreführung? Das "oder" darf mit "und" ersetzt werden; das Fragezeichen mit einem Ausrufezeichen. Auch aus dem Innenministerium verbreitet man die Lüge eines vermeintlichen Terrorvideos. Wer sich selbst eine Meinung zum Video machen möchte, sollte hier anklicken. Dazu wird dringend geraten. Nicht das Video ist der Skandal, sondern wie dummdreist und verlogen die wahren Macher dieses Video sind. Durch uns hochbezahlte Verbrecher regieren uns und haben Machtbefugnisse, die einen nachts nicht mehr ruhig schlafen lassen.

Eine wirkliche Bedrohung sitzt in Berlin und zwar in einem Rollstuhl. Erst jüngst forderte das Schräuble ganz lose,  jegliche parlamentarische Kontrolle bezüglich der Geheimdienste abzuschaffen. Und das, obwohl die Kontrollmöglichkeiten in der Praxis stark eingegrenzt wurden und werden. "Der wahre Feind befindet sich meist im Schatten deiner Hütte."


Mittwoch, 16. September 2009

S- Bahn Mörder "entschuldigt" sich

Die Medien verbreiten den Irrtum, einer der beiden "deutschen Staatsbürger" (!!! - also Passdeutsche) hätte sich bei der Familie des Opfers entschuldigt. Dabei ist die deutsche Sprache sehr deutlich, vielleicht sogar die deutlichste der Welt. Kein Mensch kann sich entschuldigen, er kann um Entschuldigung bitten. Entschulden können nur die Opfer.

Es ist eine Unsitte dieser Tage, daß sich überwiegend Kinder und Jugendliche, wenn sie sich danebenbenehmen und dabei erwischt werden, ein automatisiertes "Entschuldigung" erfolgt. Damit ist nicht nur für sie der Frevel vergessen, sondern auch für viele Eltern, Pädagogen, Juristen usw. Die, die sich nicht mit der Phrase "Entschuldigung" zufriedengeben und den Konflikt annehmen, werden von den o.a. Versagern meist sogar noch als Buhmann und Bösewicht gebranntmarkt. Eine völlig pervertierte Situation entsteht. Seit Jahren fordere ich für die Grundausbildung von Pädagogen und allen Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, daß diese in Konfliktbereitschaft und -fähigkeit geschult werden. Ohne diese Fähigkeit sind diese Berufsgruppen faktisch unfähig, ihre Tätigkeit auszuüben. Kinder und Jugendliche benötigen ganz besonders, wie jedes andere Wesen, Grenzen im Sozialverhalten aufgezeigt. Gerade Kinder und Jugendliche suchen ihre Grenzen. Können sie keine erleben, ist es folgerichtig, daß die vermeintlichen Grenzen des Zusammenlebens überschritten werden. Vernunft war zu allen Zeiten nur bei wenigen gegeben, also ist es nicht die Vernunft, die die meisten Menschen leitet, sondern es sind die Regeln und Werte, die sich eine Kultur erschaffen hat.

Wer die öffentlichen Nahverkehrsmittel benutzt, weiß, welcher Horror sich abzeichnet, wenn Schulklassen oder Kindergärten unterwegs sind. Das Kinder und Jugendliche gerne in der Gruppe etwas lauter reden, ist eine Tatsache. Aber es ist nicht zu dulden, daß sie sich quer durch den Bus anschreien, herumtoben und rücksichtslos alle anderen Fahrgäste belästigen. Es müßte Pflichtunterricht spätestens in der ersten Klassenstufe sein, wie man sich in öffentlichen Verkehrsmitteln verhält bzw. nicht verhält. Spricht man einen Radaubruder oder eine Begleitperson direkt an, wird auch hier die Situation völlig verkannt und der Spiess einfach umgedreht. Die belästigte Person, die ihr Recht wahrnimmt, wird fast ausnahmslos von den Betreuern als kinderfeindlich, altmodisch (Werte sind keine Mode!) und verbittert diffamiert. Ursache und Wirkung werden verwechselt, um die eigene Unfähigkeit zu kaschieren.

Eine junge buchlesende Frau, die nach minutenlanger Krakelerei im besten Ghettodeutsch, höflich um weniger Lautstärke bittet, wird als "Schlampe, bitch, Hure, Nutte, Scheissdeutsche" usw. betitelt und es werden ihr Schläge angedroht. Im Bus, welcher reichlich mit genervt aussehenden Erwachsenen (darunter gut gebauten Männern) besetzt ist, erfolgt keine Reaktion auf dieses asoziale Verhalten. Alle sind genervt, doch keiner unternimmt etwas dagegen. Erst als ich deutlich und unmissverständlich den zwei Störern verbal mitteile, daß sie die Grenze längst überschritten haben und ich nicht zögern werde, notfalls konsequent vorzugehen, verändern sie ihr Verhalten.

Oder vorgestern, geradezu ein Paradebeispiel. Zwei junge Migranten, beide mit Kopfhörern im Ohr ausgestattet und Musik hörend steigen in den Bus ein und führen eine Unterhaltung. Selbstverständlich schreienderweise. Und nun fragt nicht, wieviele von den genervten Fahrgästen, inklusive des Busfahrers,  dazu bereit waren, etwas gegen die eigene Qual zu unternehmen? Niemand. Man erleidet einfach, überläßt den Asozialsten das Spielfeld. Und das ist bezeichnend für unsere Gesellschaft. Nicht nur in den öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Hier schliesst sich der Kreis. Wem ein Wort ("Entschuldigung"), oftmals nur als Phrase gemeint, genügt, selbst das asozialste Verhalten augenblicklich als nicht dagewesen zu verstehen, ist ein Mittäter und Förderer. Feigheit und Unfähigkeit waren noch nie Tugenden - auch wenn diese christlich aufgeweichte Hippiekultur ihr Unvermögen gerne als Toleranz zu kaschieren versucht.

Leben und leben lassen. Geben und Nehmen. Das Gleichgewicht ist entscheidend für ein möglichst zufriedenes Zusammenleben.

Wehret den Anfängen

So der Titel eines Beitrages vom Portal NuoViso.

Allerdings gilt es schon längst nicht mehr, den Anfängen abzuwehren, denn dafür ist es nachweislich zu spät. Wir können uns gegen das Voranschreiten wehren. Ja, wir sollten dies tun!!!


Wie hätte eine dritte Amtszeit von Bush ausgesehen?


Ihr erlebt es gerade!


Nicht in China, nicht im Iran - das ist BRD!

Das Video zeigt einen Polizeieinsatz in der BRD, wie er an der Tagesordnung ist, wenn es sich um Einsätze zu Anlässen handelt, die nicht im Interesse der Herrschenden sind. Und die Herrschenden sind nun einmal nicht das Volk als grundgesetzgeschützter Souverän. In den Medien servieren sie uns derartige Polizeibrutalitäten, wenn sie in Ländern geschehen, welche sich vorzugsweise im Fokus und Interesse imperialistischer Propaganda befinden. Vor der eigenen Tür kehren sie nicht, der zu beseitigende Dreck würde auch zu vieles von dem widerlegen, was man stets und ständig propagiert und es liesse sich nicht so gut ablenken. Das Herdentier interessiert sich nicht dafür, daß es das nächste Opfer sein könnte. Dem Herdentier genügt, daß es im Augenblick nicht geopfert wurde (Opfer ist es ohnehin). Es läßt sich gerne blenden und ist dabei äußerst vergesslich. Jede Opferung, die nicht die eigene darstellt, ist dabei schon Triumph. Ein Triumph gegenüber das Leben, ein Triumpf gegenüber der Vernunft. Wohlgemerkt, das Motto der Demo lautete "Freiheit statt Angst" und es ist wahrlich bezeichnend, wie im "freiheitlichsten Staat, den es jemals auf deutschem Boden gegeben" haben will, gegen Menschen vorgegangen wird, welche nicht nur die Polizei finanzieren, sondern die auch noch die angeblich höchstgesetzlich garantierten Oberbefehlshaber dieser Institution sein sollen. Worin unterscheiden sich solche Bilder von den Bildern, die uns meinungsbildend aus dem Iran oder China eingehämmert werden? Weder in der Brutalität, noch in der Motivation der Täter und schon gar nicht im jeweiligen Interesse der wahren Strippenzieher. Die Bullen sind dabei nur Handlanger - Freund und Helfer! Allerdings fragt es sich nicht wirklich, für wen? Doch wie sagte es bereits (passenderweise!) Oscar Wilde:

Demokratie ist, wenn das Volk im Namen des Volkes das Volk niederknüppelt.

Nach derartigen Vorfällen sollte zuerst ein Arzt aufgesucht werden, um sich ein Attest zu besorgen.Danach auf einer Polizeiwache bzw. gegenüber der Staatsanwaltschaft Strafanzeige stellen (evtl. gegen unbekannt).Der Fahrradfahrer handelt völlig naiv, wenn er meint, ein Polizeibeamter, der sich im selbigen Einsatz befindet, würde eine Anzeige aufnehmen oder gegen den Grundsatz verstossen, gegen einen Kollegen vorzugehen. Das Verhalten des Radfahrers ist völlig lebensfremd und zeugt von Unwissenheit bezüglich der menschlichen Psyche und dem menschlichen Sozialverhalten. Die Realität läßt sich nun einmal nicht von Phrasen (Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit etc.) beeindrucken.

Dienstag, 15. September 2009

Europäische Integrationspolitik: Zuwanderung – Abrechnung mit einem Mythos

Als die Gastarbeiter ins Land geholt wurden, verfügte die BRD bereits über ein Heer von über einer Million Arbeitslosen. Von Arbeitskräftemangel kann keine Rede sein, zudem keine Fachkräfte ins Land geholt, sondern zumeist ungebildete Hilfskräfte angeworben wurden.Europa hatte den Krieg verloren. Dies gilt für alle Länder beider Kriegsparteien.​ Die Nutzniesser hießen Sowjetunion und USA, wobei sich die USA in unserer Zeit als einziger Sieger des Weltkrieges hervortat (Kalte Krieg). Die Einwanderungspolitik nach Europa diente politisch nur den USA, da sie zur nachhaltigen Destabilisierung der europäischen Staaten führen mußte. Diese Einwanderungspolitik wurde von den USA initiiert und von ihren Vasallen in den Ländern durchgeführt. Unter diesen Aspekten muss der folgende MSN- Artikel betrachtet werden:

Europäische Integrationspolitik: Zuwanderung – Abrechnung mit einem Mythos

Bereicherung oder Bedrohung? Ein US-Journalist hat die Geschichte der Immigration analysiert – und sieht für Deutschland und Europa dramatische Konsequenzen. Europa hat seinen Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Immigranten beanspruchen die Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen.

Auf den Tag genau 45 Jahre ist es jetzt her, dass der Portugiese Armando Rodrigues de Sà mit Blumenstrauß und einem Moped – es war eine Zündapp Sport Combiette – am Bahnhof Köln-Deutz als der millionste Gastarbeiter in Deutschland begrüßt wurde.

Geht es nach dem amerikanischen Journalisten Christopher Caldwell, gibt es an diesem Datum nichts zu feiern. Über zehn Jahre lang hat Caldwell die Geschichte der Zuwanderung nach Europa recherchiert, von Malmö bis Rom, von Dublin bis Duisburg, und sein Ergebnis ist finster. „Europa hat seinen Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Der wirtschaftliche Nutzen, den die Zuwanderung gebracht hat, war minimal und temporär. Er ist längst Vergangenheit.“ Dafür, so glaubt Caldwell, waren die sozialen und kulturellen Umwälzungen infolge der Massenimmigration massiv und dauerhaft. Die Einbindung neuer ethnischer Gruppen in Europas Gesellschaften war nicht einfach eine Addition zu dem, was da ist, sodass es nun bunter ist als vorher.

Es ist eine massive Veränderung, eine Revolution. Der Wohlfahrtsstaat ist praktisch nicht mehr zu halten; das Zusammenwachsen der EU erschwert, der Säkularismus europäischer Provenienz durch die Ankunft des Islam auf eine harte Probe gestellt. „Kann Europa bleiben, was es ist, obwohl andere Leute darin leben?“, fragt Caldwell. Die Antwort ist Nein.

Der Titel dieses beunruhigenden, provokanten und exzellent recherchierten Buchs ist angelehnt an einen Klassiker des europäischen Konservatismus: Edmund Burkes „Reflections on the Revolution in France“. Wie Burke darin 1790 seinen tiefen Zweifeln an der Französischen Revolution Luft macht, deren abstrakte Prinzipien in seinen Augen der menschlichen Natur zuwiderlaufen, will auch Caldwell die vorgebliche Rationalität hinter der Massenimmigration nach Europa als Schimäre enthüllen.

Seine Geschichte geht so: Europa war nicht ganz bei sich, als es beschloss, massiv um Zuwanderer zu werben. Es lag in Trümmern, materiell und ideell. Die Eliten der Nachkriegszeit hätten entweder gar nicht groß über die Folgen ihres Tuns nachgedacht – oder sich vollkommen verschätzt. Sie dachten, die Zuwanderer würden nicht lange bleiben (das dachten diese selbst auch), es würden nicht viele kommen, und sie würden genau in den kurzfristigen Engpass springen, der sich wegen der vielen toten Europäer aufgetan hatte. „Niemand glaubte, sie würden jemals Anspruch auf Sozialhilfe erwerben. Dass sie die Gewohnheiten und Kulturen südländischer Dörfer, Familienclans und Moscheen beibehalten würden, erschien als völlig bizarrer Gedanke.“
Falsche Annahmen zu Beginn

Fast alle diese Annahmen hatten sich spätestens in den Siebzigerjahren als falsch erwiesen. Aber der Anwerbestopp, den die meisten westeuropäischen Länder dann verhängten, änderte wegen des Familiennachzugs nichts daran, dass es da mit der Zuwanderung überhaupt erst richtig losging.

Wenn man den deutschen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble auf diese paradoxe Entwicklung anspricht, erhält man eine verblüffende Antwort. „Wir waren nie ein Land, das aussucht“, erklärte Schäuble vergangene Woche im Gespräch mit WELT ONLINE, als ginge es um den Verlauf der deutschen Küsten oder andere Naturgegebenheiten. Warum eigentlich nicht? Und auf die Frage, wie es sein konnte, dass eine Demokratie diesen Prozess jahrzehntelang gegen den erklärten Willen der Bevölkerungsmehrheit durchgedrückt hat, hieß es: „Je besser die Integration gelingt, desto weniger Fremdenfeindlichkeit gibt es.“ Den Menschen müsse man sagen: „Verschiedenheit ist keine Bedrohung, sondern eine Bereicherung.“

Da hat Christopher Caldwell seine Zweifel. Als die Gastarbeiter kamen, war die Schwerindustrie, für die sie angeheuert wurden, schon auf dem absteigenden Ast. Die Türken, die noch in den Sechzigerjahren eine höhere Beschäftigungsquote hatten als die Deutschen, stellen heute in manchen Städten bis zu 40 Prozent der Arbeitslosen. Gastarbeiter, da seien sich alle Experten einig, sagt Caldwell, drückten die Produktivität.

Italien beispielsweise hätte traditionelle Formen der Landwirtschaft nur mit billigen Zuwanderern aus Afrika und dem Mittleren Osten aufrechterhalten können. „Unter den Bedingungen der Globalisierung hätte Italien wahrscheinlich einen Wettbewerbsvorteil, wenn es auf ein Hightech-Wirtschaftsmodell setzen würde, das vielleicht lukrativer wäre – aber eben nicht besonders ‚italienisch‘. Italiener könnten dagegen aufbegehren.“

Büffelmozzarella aus Kampanien, kostbares Leinen aus der Normandie, Stahl aus Deutschland – ohne Arbeitskraft aus Mali, Anatolien und Algerien müsste man auf Billigersatz und seelenlose Großketten zurückgreifen. „Alles muss sich ändern, damit es so bleiben kann, wie es ist“, zitiert Caldwell den nostalgischen Seufzer aus Giuseppe di Lampedusas „Der Leopard“.

In Deutschland hört man häufiger ein anderes Argument für die Zuwanderung, eines, das Caldwell „sozialistisch“ nennt: Immigranten sollten den Wohlfahrtsstaat retten, indem sie die ungünstige demografische Talfahrt umkehren, auf der wir uns befinden: zu viele Alte, zu wenig Kinder. Aber die Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen behauptet, dass dafür 701 Millionen Zuwanderer nötig wären, also deutlich mehr Menschen, als derzeit in Europa leben.

In Deutschland ist die Zahl der zugezogenen Ausländer zwischen 1971 und 2000 um drei Millionen auf 7,5 Millionen gestiegen. Aber die Zahl der Berufstätigen aus dieser Gruppe blieb festgebacken bei zwei Millionen. 1973 waren 65 Prozent der Immigranten berufstätig, 1983 waren es nur noch 38 Prozent. Obendrein werden auch Zuwanderer alt und haben dann Anspruch auf Rentenzahlungen. Caldwell folgert: „Immigranten beanspruchen die Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen.“

Eine fatale Mischung aus deutschem und europäischem Selbsthass (begründet in der Nazi-Vergangenheit, Kolonialismus, Werteverlust) und islamischer „Hyper-Identität“ führt nach Caldwells Auffassung dazu, dass Europäer vor allem dem Massenzustrom muslimischer Migranten hilflos gegenüberstehen.

„Warum in Gottes Namen“, zitiert Caldwell den Verfassungsrichter Udo Di Fabio, „sollte eine vitale Weltkultur sich in eine westliche Kultur integrieren wollen, wenn diese – die nicht genügend Nachwuchs produziert und nicht mehr länger über eine transzendente Idee verfügt – sich ihrem historischen Ende nähert?“

Versuche, beispielsweise in der Islam-Konferenz zu einem Modus Vivendi zu kommen, hält Caldwell naturgemäß für naiv. Wie es sich für ein konservatives Manifest gehört, stellt sich am Ende von Christopher Caldwells „Reflexionen über die Revolution in Europa“ (bisher nicht auf Deutsch erschienen) das triste Gefühl ein, dass mit wohlmeinender Politik nicht viel zu machen ist. „Der amerikanische Erfolg mit der Zuwanderung“, so schreibt er, sei nicht zuletzt das Produkt „brutaler Indifferenz und eines Regierungshandelns, das für die meisten Europäer abstoßend ist“.

Ob ein Vergleich der Lage europäischer und amerikanischer Städte wirklich den durchschlagenden Erfolg „brutaler Indifferenz“ belegen kann, ist allerdings eine andere Frage.



Montag, 14. September 2009

Sonntag, 13. September 2009

Wirf die Kiste aus dem Fenster – Freiheit für die Seele


Übernommen von Wahrheiten.org:

Sie wollten eigentlich kein Fernsehen mehr schauen? Ihnen ist die Zeit zu schade, sie sitzend und vollständig passiv vor der Blöd-Blöd-Maschine zu verbringen? Warum haben Sie dann diesen schönen Flachbildschirm auf dem Wohnzimmerschrank stehen? Weil das jeder Möbelprospekt so zeigt? Dann seien Sie doch der erste, der es anders macht.

Ist Ihnen beim wöchentlichen Durchschauen des Papier-Werbemülls schon einmal aufgefallen, dass es keinen einzigen Möbelkatalog oder -prospekt gibt, in dem eine Wohnzimmerwand ohne einen Fernseher abgebildet ist? Der Fernseher gehört hier so selbstverständlich dazu wie das Papier auf der Toilette – mit dem Unterschied, dass das Klopapier tatsächlich einen sinnvollen Zweck erfüllt.

Vielleicht hatten Sie ja schon mehrfach vor, die Kiste in den Keller oder zum Sperrmüll zu verbannen. Doch wieso haben Sie dann den Umstieg von Braunscher Röhre auf TFT überhaupt noch mitgemacht? Weil der Flachbildfernseher gerade im Angebot war und man ja ab und zu auch was Schönes schauen kann? Weil der Wetterbericht durchaus nützlich ist?

“Wir schauen damit fast nur DVD” sagen die einen oder “abends nach der Arbeit haben wir keine große Motivation, etwas anderes zu tun, daher schauen wir halt doch ab und zu” äußern die anderen. Klarer Fall von Bequemlichkeit oder Inkonsequenz?

Es ist schon sehr befremdlich, warum sich so viele der Aufgeklärten immer noch diesen Kasten im Lebensmittelpunkt, im Wohnzimmer, halten. Wollen diese in ihrem Umfeld nur nicht auffallen? “Ich schaue nur ganz selten”. Warum nicht ganz raus damit? Warum so halbherzig?

Dabei hat es direkte Vorteile, dem Lügenmedium Nummer eins die kalte Schulter zu zeigen und zwar endgültig, final und unwiderruflich:
Sie können Ihre GEZ-Kosten deutlich senken und nur noch die Radio-Gebühr bezahlen, das spart pro Jahr knapp 150 €.
Sie sparen tatsächlich Zeit, viel Zeit. Und wenn es nur eine Stunde pro Tag ist – der Durchschnitt pro Bundesbürger liegt bei zwei bis drei Stunden.
Sie fühlen sich nicht dazu verleitet, immer wieder nachzugeben, einzuknicken, Ihre guten Vorsätze zu verletzen. Wenn das Gerät weg ist, ist es weg. Sie kommen nicht mehr in Versuchung.
Sie fühlen sich zeitlich frei. Keine Hektik mehr beim Abendessen, damit um 20:15 Uhr die Glotze angemacht werden kann.
Sie können durch Besuch oder Anrufe nicht mehr gestört werden beim Fernsehen – stören vermutlich aber Ihre Freunde, wenn Sie sich erst einmal daran gewöhnt haben und “rücksichtslos” zu jeder Abendzeit bei denen anrufen. Um 20 Uhr bei der tagesschau zu stören – Sie sind ganz schön mutig.
Sie werden nie wieder durch Werbeunterbrechungen gestört – über 65% der Zuschauer stört das laut Emnid. 9% fühlen sich übrigens durch “Mitklatschen bei Musiksendungen” gestört, welch ein Brüller.

Wer behauptet, er kann das Fernsehschauen trotzdem einschränken oder aufgeben, obwohl das Ding noch rumsteht, der macht sich selbst nur etwas vor. Entweder man entscheidet sich, dieser aktiven Verdummung zu entsagen oder man bleibt jederzeit verleitbar.

Doch was tun? Laut Möbelkatalog gehört ein Fernseher nun mal in die Wohnwand. Was soll man denn sonst dorthin stellen? Ein Aquarium?

Sie haben in einen 107cm-Flachbildschirm oder sogar einen Videoprojektor und Dolby-Digital-7.1-System mit teuren Lautsprechern investiert? Na und? Es ist nur Geld gewesen. Wenn Sie dafür Geld hatten, dann war es Ihnen das offenbar wert. Dann brauchen Sie dem auch nicht hinterher zu trauern. Ab in ebay mit dem Zeug. Oder wenn Sie partout nicht anders können, dann lagern Sie es eben im Keller, um es dann hoffentlich nach sechs Monaten zu verkaufen.

Ich kenne niemanden, der es bereute, seine Zeit endgültig anders verplanen zu können, als allabendlich dieselbe Zeit mit Rumsitzen zu verplempern. Sicherlich, in Familien ist plötzlich eine unbekannte Leere da, die gefüllt werden muss. In Paarbeziehungen herrscht eine gewisse Ratlosigkeit, wenn am Abend plötzlich nichts mehr geplant ist. Nun, vorher war auch nichts geplant, außer den Einschaltknopf zu drücken, oder?

Sie kriegen das hin, glauben Sie mir. Vielleicht gibt es sogar psychologische Betreuung für Härtefälle, aber Sie brauchen das nicht.

Warum ist es denn so wichtig, Schluss mit dem Fernsehen zu machen? Zum einen ist es die oben genannte Abhängigkeit. Nicht nur im Hinblick eines aufgezwungenen Termindrucks bestimmter Sendetermine, sondern auch was die Informationsquellen angeht. Tagtäglich werden wir mit Nachrichten und Meldungen überschüttet. Wir sind das seit vielen Jahren gewohnt und haben oft gar keine anderen Quellen mehr, als nur das Fernsehen. Aber benötigen wir all diese Informationen wirklich für unser Wohlbefinden?

Da wir im Fernsehen die Informationen nicht nur hören, sondern auch Bilder dazu sehen – die gewünschten passenden Bilder selbstverständlich – sind diese Informationen vollständig und automatisch glaubwürdig für uns. Eine Überprüfung kann entfallen. Und das ist die gefährliche Falle, in der sich alle Fernsehzuschauer befinden.

Auch aufgeklärte Menschen sind nicht gefeit davor, der Lügen-Propaganda im Einzelfall wieder zu verfallen. Diese ist einfach zu perfekt und so subtil, gerade auch über Spielfilme, dass man wirklich sehr aufpassen muss, was man seinen Augen und Ohren zumutet.

“Ich schaue nur deswegen fern, um zu wissen, mit welchen Lügen die Masse gerade bearbeitet wird.” – eine häufig gehörte Ausrede. Doch wer sich ein Bild davon machen möchte, was die unaufgeklärte Masse zur Zeit glauben und denken soll, welche Lügen sie schlucken muss, der schaut sich am besten im Internet die Seiten der großen Nachrichtenmagazine und -sendungen hin und wieder an. Das reicht vollkommen und muss auch nicht täglich sein.

Wenn Sie sich erst einmal daran gewöhnt haben, die Zeitplanung über Ihre 100% fernsehfreie Freizeit wieder vollständig selbst in der Hand zu haben, dann werden Sie spüren, was Ihnen das für ein gutes Gefühl vermittelt. Die wirklich wichtigen Dinge bekommen Sie trotzdem automatisch mit. Den belanglosen und zum Großteil sowieso nur aus Lügen bestehenden Rest ersparen Sie sich – der kostet sie ab dann weder Zeit noch Nerven. Ihre Seele wird mit jedem fernsehfreien Tag ein Stückchen freier.

Fernsehen? Nein Danke. Verdummung? Schluss damit. Setzen Sie ein Zeichen und verbannen Sie ihren Fernseher nicht heimlich aus der Wohnung, sondern machen Sie daraus einen Event. Laden Sie Freunde ein zur “Fernsehfreien Wohnung”. Damit haben Sie sofort einen Gesprächsaufhänger und neugierige Besucher.

Ihre Freunde kennen natürlich ebenfalls keine Wohnwand ohne Glotze. Vergeben Sie daher einen Preis für die beste Idee, was mit dem freien Platz gemacht werden soll. Derjenige mit der besten Idee erhält als Preis Ihren Fernseher geschenkt – damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Und vielleicht fragt er sich ja, was nun er mit dem Ding soll.

Mittwoch, 9. September 2009

Die Bloggerszene und ihre Leser haben gewählt

Zwar ist meine bescheidene Umfrage nicht gewichtig gewesen, dennoch gibt sie einen kleinen Einblick in das Wahlverhalten der Bloggerszene und ihrer Leserschaft.

Die Nichtwähler erreichten 18 Prozent, was in unserem Fall schlichtweg bedeutet, das von Politikverdrossenheit keine Spur sein kann. Nichtwählen zwecks mangelnder Alternativen trifft den Punkt. Denn die Nichtwähler, welche an meiner Umfrage teilnahmen, erreichten diese nur über eine politische Nachrichtenseite (NNG). Und diese würde bei einer vorhandenen Politikabneigung dieser Menschen, wohl kaum von ihnen besucht werden. Liebe Nichtwähler, in den letzten Jahren gehörte ich zu euch. Aus Überzeugung und Tucholsky in Gedanken ("Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten"). Mir war es egal, ob meine Stimme aufgeteilt wird, da es an den wahren Machtverhältnissen nichts ändert. Dieses Mal werde ich wählen. Nicht aus Vernunft, sondern aus dem Gefühl, der Irrationalität heraus.


Die Blockflöten der CDU/CSU (1%), SPD (0% bzw. 1 Stimme), Grüne (1%) und FDP (2%) sind verdientermassen im künftigen (Blogger-) Bundestag nicht mehr auffindbar. Die 5%- Klausel wurde zum Boomerang. Nur noch eine unbedeutende Minderheit sieht sich durch diese Ganovenvereine vertreten. Jahrzehntelange planmässige Ausplünderung des Volkes, "ich liebe die Probleme in der Türkei" (Grün-Narrenkappe Roth) und Lügen, Lügen, Lügen sind endlich honoriert worden.

Wer sich noch über die Angriffe auf das Internet bzw. die Forderungen nach Zensur desselbigen wundert, hat hierbei zumindest einen Anhaltspunkt für das Verhalten der betreffenden Marktschreier gefunden. Kinderpornographie ist dabei nur ein Vorwand, wie ihn auch das islamistische Berggespenst oder das CO2 für anderweitige Interessendurchsetzungen darstellen.

Die "anderen" (43%) sind der absolute Gewinner dieser Umfrage. Leider hatte ich verpasst, die Piratenpartei separat aufzuführen, da die meisten Stimmen, die in dieser Rubrik abgegeben wurden (wenn nicht sogar alle Stimmen), auf diese Partei bezogen sind. Die Piratenpartei ist eine Alternative. Aber es sollte nicht vergessen werden, daß die Piraten keine linke Partei sind, da sie weitere Rentenkürzungen befürworten, Kriegseinsätze nicht ablehnen, die räuberische Ausplünderung von Firmen durch Manager unkontrolliert belassen wollen, Lohndrückerei nicht ablehnen usw. usf. Allein, um dem Überwachungsstaat entgegenzuwirken, benötigt es keiner Piratenpartei. Die Linkspartei hatte sich bisher auch den Überwachungsgesetzen entgegengestellt und führt diese Linie fort.

Macht für den, der sie nicht will!

Die Linkspartei hat 24 Prozent der Stimmen erhalten. Sollte diese Partei nach der wirklichen Bundestagswahl aus ihrer Opposition herauskommen, dann muß sie Farbe bekennen. Dann wird es sich zeigen, was diese Partei taugt. Die Hoffnung ist allerdings schwach, denn allein sämtliche Probeläufe für Hartz IV (Agenda 2010!!! - wir haben 2009, was kommt nach der sog. "Krise"?) wurden auf Landesebene durchgeführt. Und immer war dabei die "Linke" (bzw. PDS) eine der jeweiligen Regierungsparteien. Selbst Bisky, der als unbeugsamer Altkommunist verkauft wird, meinte vor Monaten, "man müsse den [linken] Wählern das Gefühl wiedergeben...". Politikerdeutsch versteht nicht jeder Wähler (Bisky aber garantiert) und hat deshalb auch das gleiche Stimmrecht, doch ist mit Gefühl der trügerische Anschein gemeint. Auf gut deutsch: anlügen, verarschen, am Nasenring führen... Seien wir gespannt auf Aussenminister Dr. Gysi, der zum künftigen NATO/Israel gegen den Rest der unabhängigen Welt- Krieg sagt, dass sei unabwendbar, weil BRD- Staatsräson. Fiktiv, sicherlich... Doch nicht fiktiv, sondern unumstössliche Lebenswahrheit:

An den Taten werdet (sollt) ihr sie erkennen!

(Ich werde die Linke dennoch wählen, weil ich denke, dass sie

a) an Erfahrung und Professionalität den Piraten überlegen sind und

b) mehr Stimmen bekommen werden.)

Die dritte Partei im (Blogger-) Bundestag ist die NPD (11%). Zu dieser Partei gebe es einiges zu sagen, doch werde ich mich ganz gewiss nicht in das heuchlerische Geheule der "Haltet den Dieb"- Fraktion einreihen. Wahre Demokraten haben die Nationaldemokraten zu tolerieren und akzeptieren. Anzufügen bleibt lediglich, daß es in der BRD wohl kaum eine Partei gibt, die mehr Verfassungsschutz- und Polizeispitzel aufzubieten hat und demnach auch besser manipulierbarer und kontrollierbarer ist.

Man kann eine Krankheit nicht heilen, in dem man das Fieberthermometer zerschlägt.




Angie an der Strippe – Fiktives Telefonat mit einer politischen Jackenwechslerin

Von Edda Winkel | Rotfuchs:

- Guten Tag, Frau Bundeskanzlerin, hier spricht Edda Templin. Sie kennen mich vom Hörensagen als Mutter Ihrer Kollegin Gloria Templin an der Akademie der Wissenschaften in den 80er Jahren.

- Ich erinnere mich an Gloria, sie war eine angenehme Kollegin, aber woher haben Sie meine Nummer?

- Vom BND, ein Freund arbeitet dort.

- Das ist ja ein Ding! Wie ist das möglich?

- Dazu weiß ich nichts, darüber kann Herr Schäuble sicher mehr sagen. Ich traue mich Sie anzurufen, weil der amerikanische Präsident Ihre Klugheit und Ihren Sinn fürs Praktische gelobt hat.

- Ja, das hat er, aber bitte fassen Sie sich nun kurz.

- Frau Bundeskanzlerin, ich freue mich sehr und möchte Ihnen danken für den Bescheid zur Rentenerhöhung.

- Nun, das war an der Zeit.

- Leider muß ich Ihnen mitteilen, daß mit gleicher Post die Ablehnung auf meinen Widerspruch aus dem Jahr 2003 kam. Darin hatte ich mich gegen die Ungleichbehandlung von Ost- und Westrentnern ausgesprochen.

- Nun, liebe Frau Templin, das wird auch noch geändert werden. Seien Sie geduldig!

- Das geht nicht, ich bin 85 Jahre alt und möchte noch etwas davon haben. Und im Gegensatz zu Obama, der gesagt hat, daß er Ihnen sehr traut, traue ich Ihnen nicht.

- Nanu, warum denn nicht?

- Das hat Ihnen schon der Berliner Finanzsenator Nußbaum gesagt: Sie wollten entweder das Land bewußt ruinieren oder verstünden nichts von Zahlen. Da er davon nicht ausgehe, würden Sie wohl die Wahrheit bis nach den Wahlen zurückhalten.

- Eine ziemliche Unverschämtheit!

- Nein gar nicht, und legen Sie jetzt bitte nicht auf, sonst könnte die Welt erfahren, wie Sie schon immer Wahrheiten zu Ihren Gunsten verbogen haben. Günter Grass konnten Sie im Interview vielleicht weismachen, Ihre Tätigkeit als Sekretär für Agitation und Propaganda bei der FDJ Kreisleitung der Akademie der Wissenschaften sei Kulturarbeit gewesen.

- Na hör`n Sie mal!

- Nein, Sie und ich als gelernte DDR-Bürger wissen, daß das gelogen war.

- Ja, aber …

- … und genauso wissen Sie und ich, daß die angekündigten Steuervergünstigungen für irgendwann Luftnummern, Wahlspeck sind.

- Jetzt sind Sie aber unsachlich!

- Ich? Da muß ich lachen. Aber ich versichere Ihnen, meine Stimme haben Sie, sobald Sie per Gesetz verabschiedet haben: Rentengleichheit in Ost und West.

Tut, tut, tut …

Quelle: Rotfuchs – Ausgabe September 2009 / Nr. 140

Dienstag, 8. September 2009

Der Obama- Schwindel (The Obama Deception) von Alex Jones


Obama wäre das benötigte face lifting für America, meinte ein gewisser Kissinger.

Um dem Obama- Hype etwas entgegen zu setzen, produzierte Alex Jones seine Doku.

In Deutschland wurde bereits ein halbes Jahr vor den US- Wahlen ein medialer Riesenwirbel zelebriert, der die Wahlwerbung der letzten fünf Bundestagswahlen zusammengenommen nur blass aussehen läßt. Eine gewaltige Propagandamaschinerie prasselte nicht nur auf die Hirne des Fußvolkes ein.

 

Auch die weiteren Teile sind unter youtube.de zu finden.


Das Märchen vom gerechten Staat

 

Montag, 7. September 2009

Ein Jugendlicher blickt in seine Zukunft

Nachfolgend ein Beitrag von Uwe Wilko Grünefeld:

Was ist es, was einen Jugendlichen in der heutigen Zeit interessiert? Wie denkt er über seine Zukunft? Was denkt er über seine Mitmenschen?

Kennen Sie dieses Gefühl, man hat gerade Luft, um einen Moment in sich zu gehen. Schnell strömen einem verschiedene Gedanken in den Kopf und es wird einem wieder einmal bewusst, wie intigriert man doch in die heutige Gesellschaft ist. Ähnlich wie ein Zahnrad in einem Getriebe. Fehlt man, funktioniert es nicht mehr. So hat man es gelernt und so wird es einem erzählt. Wenn man aber etwas weiter denkt, wird man sich fragen, ob das Getriebe wirklich nur den einen Gang hat, in dem alles voneinander abhängt. Kann es nicht sein, dass es mehrere Gänge gibt? Dass man vielleicht doch nicht so wichtig ist?

Demokratie. Ein Wort mit vielen Bedeutungen. Doch alle Bedeutungen scheinen positiv. Demokratie scheint wirklich wie ein 1-Gang-Getriebe zu sein. Wenn DU fehlst, funktioniert es nicht mehr. Zumindest hat man es so gelernt und es wird einem so erzählt. Ich gehe dorthin und gebe meine Stimme für eine Partei. Sind mehrere Wähler meiner Meinung, wird diese Partei die zukünftige Regierung stellen und es wird sich etwas verändern.

Doch nun einmal im Ernst, wir wählen Menschen und können keine Entscheidungen treffen.

Im Hinblick auf eine zukünftige Entscheidungsfrage ist es vielleicht möglich, die richtige Person zu wählen, aber nicht im Hinblick auf die Entscheidungen in einen Zeitraum von vier Jahren. Gerade Jugendliche merken, wie schnell man seine Meinung ändern kann. Und dann? Dann haben wir wieder unser Getriebe mit mehreren Gängen und wir waren nur der erste Gang, der Jemandem geholfen hat anzufahren?

In meinen Augen sollten wir nicht Personen wählen, sondern Entscheidungen treffen. In Zeiten der globalen Vernetzung wäre ein System ohne Probleme umzusetzen, bei dem jeder von Zuhause aus Entscheidungen treffen könnte. Jeder Wahlberechtigte müsste sich regelmäßig etwas Zeit nehmen, um zu entscheiden. Denn wir alle sind Bürger des Staates und als solche für die Gemeinschaft verantwortlich. Diese Verantwortlichkeit müsste an den Verstand und das Pflichtbewusstsein eines jeden Bürgers appellieren.

In diesem Konstrukt hätte auch unser Staat endlich den Begriff Demokratie verdient. Denn jeder Bürger würde über die versprochene Legislative verfügen und sie im Sinne von Kant und Co. dem Allgemeinwohl zu Gute kommen lassen. Natürlich ist es nur ein Gedankenkonstrukt, aber es zeigt, dass es Zeit ist für Veränderung - und die beginnt bei den Wurzeln und nicht bei der Frucht.

Veränderung ist auch das Stichwort, das uns in der aktuellen Gesellschaft begegnet.

Denn hier verzichtet man immer mehr auf Mechanik und lässt Elektronik zum Einsatz kommen. Das Internet zeigt allen Benutzern, dass sie die Impulse geben, die zu Entscheidungen und damit auch zu Veränderung führen. Wir erleben eine völlig neue Art der Gemeinschaft. Man kann entdecken, dass es niemanden bedarf, der führt oder lenkt, wir brauchen kein Getriebe, bei dem wir immer nur mit wenigen Partnern verbunden sind, sondern Elektronik, die uns alle verbindet.

Dann ist auch die Geschwindigkeit kein Thema mehr, die offensichtlich der Demokratie immer wieder Kritik ein bringt. Denn es ist deutlich geworden, dass nichts so schnell wächst wie das Internet und der technologische Fortschritt. Da kann nicht einmal Unkraut konkurrenzfähig sein.

Doch Strom braucht Energie und Energieherstellung ist schädlich für den Klimaschutz. Das wird zumindest eifrig behauptet. Ohne Frage ist Atomkraft nicht die Endlösung, aber auch regenerative Energien scheinen keine Lösung zu sein. Zumindest hat man es so gelernt und es wird einem so erzählt. Doch stimmt das? Oder hat der Kapitalismus die Finger im Spiel? Warum lassen wir nicht alle Menschen entscheiden, oh, ich vergaß, alle Menschen haben entschieden, dass nur ein paar wenige Menschen das Recht haben darüber zu entscheiden. Verwirrend und damit meine ich nicht nur den Satz.

Es muss sich etwas verändern. Und das Internet gibt jungen Menschen Hoffnung, das alte Getriebe endlich los zu werden und etwas grüner in die Zukunft zu blicken. Wenn es in zehn Jahren heißt, die Abholzung des Regenwalds wurde gestoppt, dann sollte der Grund nicht sein, dass keine Bäume mehr vorhanden sind.

[ Ein Jugendlicher blickt in die Zukunft - Dazu habe ich aus meiner Sicht, Uwe Wilko Grünefeld (19), geschrieben ]

Samstag, 5. September 2009

Wer die Wahl hat, hat die Qual?

Hier kannst Du aus 24 Parteien auswählen, welche zwecks ihrer Wahlversprechen am besten zu Dir passt. 

Freitag, 4. September 2009

Boykottiert die Firma "Jako"!

Folgende zwei Verweise haben mich dazu veranlasst, in Zukunft weder Produkte der Firma Jako zu erwerben, noch Produkte dieser Firma zu tragen.

1. Heise.de

2. Ruhrbarone

Nur über den Umsatz (Geld) können diese Gaunereien unterbunden werden. Zwar scheint Jako jetzt auf den Diffamierten zugehen zu wollen, aber erst, nachdem man in dieser Firma merkte, welchen Protest ihr krimineller Erpressungsversuch auslöste.

Lassen wir uns nicht das Internet durch diese Gauner kaputtmachen!!!

Dienstag, 1. September 2009

Das Alte Testament - das Fundament jüdischer und christlicher Moral

Nun ist folgender Textbeitrag nicht neu, aber dennoch vorzüglich als Beispiel geeignet, wie man mit fundamentalistischen Fanatikern umgehen kann, um ihre fromme Maskerade ins Licht zu rücken.

Dr. Laura Schlesinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Menschen, die in ihrer Sendung anrufen, Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie als achtsame Christin, daß Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da sie nach Levitikus 18,22 [Bibel, Altes Testament] ein Gräuel wäre.

Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Schlesinger, der im Internet verbreitet wurde:


Liebe Dr. Laura!

Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche, das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Leviticus, Kapitel 18, Vers 22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,

a] Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, daß dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt [Lev 1,9]. Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

b] Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21,7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

c] Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet [Lev 15,19-24]. Das Problem ist: Wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

d] Lev 25,44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

e] Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35,2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

f] Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Gräuel darstellt [Lev 11,10], sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

g] In Leviticus 21,20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?

h] Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Leviticus 19,27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

i] Ich weiß aus Leviticus 11,8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

j] Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Leviticus 19,19, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind [Baumwolle und Polyester]. Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen [Lev. 24,14-16]? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen [Lev 20,14]?

Ich weiß, daß Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, daß Sie uns behilflich sein können.

Und vielen Dank nochmals dafür, daß Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.

Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan

Jake

Merkel redet von Verschwörung und Erpressung

Die Merkel findet ungewohnt deutliche Worte: